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ESPAÑA y EL SOL ++ thermische Solarkraftwerke + PV + Projekte + Techniken + Infos + AG´s ++ (Seite 7)

eröffnet am 19.12.06 15:44:43 von
bossi1

neuester Beitrag 06.12.10 13:08:35 von
bossi1
Beiträge: 808
ID: 1.101.319
Aufrufe heute: 0
Gesamt: 130.316

Der Tag im Überblick


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XDA
schrieb am 30.03.07 20:42:30
Beitrag Nr. 61 (28.592.947)
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.565.490 von bossi1 am 29.03.07 16:58:22FLATCON®-Technologie

Direktes Sonnenlicht wird mit Hilfe von Fresnel-Linsen fokussiert
Fresnel-Linsen konzentrieren direktes Sonnenlicht auf einen Brennpunkt von 2 mm Durchmesser. Durch die 500-fache Konzentration lässt sich die aktive Solarzellenfläche im Vergleich zu herkömmlichen Solarmodulen auf einen Bruchteil reduzieren. Dies bietet zum einen ein erhebliches Kosteneinsparpotential durch geringen Materialverbrauch, zum anderen können damit auch hochwertige und teure Solarzellen verwendet werden, die unter Konzentration aufgrund thermodynamischer Effekte sehr hohe Wirkungsgrade erzielen.



Moduleinheitszelle
FLATCON-Technologie:

Verwendung hocheffizienter III-V-Solarzellen mit 35% Wirkungsgrad
Die genau im Brennfleck positionierte Solarzelle wandelt das durch die Fresnel-Linse konzentrierte Sonnenlicht in elektrische Energie um. Besonders hohe Wirkungsgrade können durch die Verwendung von Tandem- oder Triple-Solarzellen erreicht werden. Hierbei werden Solarzellen aus verschiedenen Halbleitermaterialien übereinander gestapelt. Jede der drei Solarzellen einer Triple-Zelle ist dann für die Umwandlung eines bestimmten Teils des Farbspektrums der Sonne verantwortlich. Somit können Zellwirkungsgrade von über 35% erreicht werden. Zum Einsatz kommen hier Verbindungshalbleiter aus Elementen der III. und V. Hauptgruppe des Periodensystems: Galliumindiumphosphid, Galliumarsenid und Germanium. Hergestellt werden III-V-Solarzellen in einem einzigen Prozess.

Stand der Entwicklung: Module mit 25% Wirkungsgrad
An Modul-Prototypen, die mit Tandemzellen ausgestattet sind, konnten Wirkungsgrade von über 26% unter realen Betriebsbedingungen erzielt werden. Im Tagesmittel wurde ein maximaler Wirkungsgrad von 23,5% ermittelt.

Realisierung von Modulwirkungsgraden bis 28%
Durch eine gut aufeinander abgestimmte Auslegung des Gesamtsystems lassen sich mit den neu entwickelten Triple-Solarzellen mit 35% Wirkungsgrad weitere Steigerungen im Modulwirkungsgrad erreichen. Die FLATCON-Technologie bietet damit das Potential, Modulwirkungsgrade bis zu 28% zu erzielen.



1 kW-Demonstrator auf dem Firmengelände von Umicore S.A., Belgien

http://www.concentrixsolar.de
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XDA
schrieb am 30.03.07 20:48:08
Beitrag Nr. 62 (28.593.078)
Konzentrator-Photovoltaik Kraftwerk in Spanien (06.11.2006)

In Spanien wird 2007 das bislang größte Konzentrator-Photovoltaik Kraftwerk aufgebaut. Verteilt auf mehrere Standorte in der Provinz Castilla-La Mancha werden insgesamt 2,3 MW Kraftwerksleistung errichtet. Eigentümer und Betreiber des Kraftwerks ist das öffentliche Institut ISFOC (Instituto de Sistemas Fotovoltaicos de Concentración).
Ziel ist es, Forschung und Entwicklung im Bereich der konzentrierten Photovoltaik voranzutreiben. Concentrix hatte sich im September 2006 an der internationalen Ausschreibung beteiligt und wurde von einem hochrangigen internationalen wissenschaftlichen Komitee zusammen mit drei weiteren Unternehmen ausgewählt und hat den Zuschlag für 500 kW Kraftwerksleistung erhalten.
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XDA
schrieb am 01.04.07 02:04:55
Beitrag Nr. 63 (28.605.711)
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.586.962 von bossi1 am 30.03.07 16:31:59http://www.fv-sonnenenergie.de/fileadmin/fvsonne/publikation…

Seite 7:look: Welche Projekte sind das und von wem? Abengoa auch dabei?

zu "High Concentration Photovoltaic" :

Erfolgreicher Anbieter: NAME UND ANSCHRIFT DES WIRTSCHAFTSTEILNEHMERS, AN DEN DER AUFTRAG VERGEBEN
WURDE:

Concentrix Solar GmbH, Emmy Noether Str. 2, D-79110 Freiburg.
Guascor Foton, Polígono Industrial Granada, Parc. I, E-48539 Ortuella.
Isofotón, S.A., Montalbán, 9, E-28014 Madrid.
Solfocus Inc., 3333, Coyote Creek Rd., US-CA 94304 Palo Alto.

http://ausschreibungen.dgmarket.com/eproc/np-notice.do?notic…

http://isfoc.unnica.com/

http://www.energiasrenovables.ciemat.es/?pid=4000&id_seccion…



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XDA
schrieb am 01.04.07 02:55:37
Beitrag Nr. 65 (28.605.750)
The solar photovoltaic technology developed by GUASCOR FOTON has earned various acknowledgements, including the award to the best R&D project in the USA.

http://www.guascorfoton.com/html/ingl/tecnologia/montaje/ind…

http://www.guascorfoton.com/html/ingl/producto/video/index.h…

















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bossi1
schrieb am 01.04.07 13:07:32
Beitrag Nr. 66 (28.606.798)
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.605.737 von XDA am 01.04.07 02:28:39Danke XDA für Deine Postings/Links.
Ich werde mich die nächsten Tage etwas mit dem Thema beschäftigen.

S2, bossi

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19.05.2006 | Welt der Technik

Holographie spart Silizium in Solarpanels
Strom aus Sonnenlicht ist heute um ein Vielfaches teurer als Elektrizität aus Kohle oder Kernkraft. Höhere Wirkungsgrade und geringere Produktionskosten für die Photovoltaik-Module sollen die Module jedoch konkurrenzfähig machen. Linsen und Hologramme helfen dabei.

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Konzentrator-Linsen für Solarzellen
Bildbeschreibung:

Diese Detailaufnahme zeigt die Fresnellinsen, die das Sonnenlicht auf die darunterliegenden Photovoltaik-Module konzentrieren.
Freiburg/Stone Ridge (USA) - Neben Dünnschichtzellen können gebündelte Sonnenstrahlen den Verbrauch des Halbleiters Silizium pro Watt installierter Leistung senken. Das US-Unternehmen Prism Solar Technologies fokussiert das Licht dazu mit holographischen Schichten. Damit sollen die Kosten für Solarmodule um bis zu 75 Prozent gegenüber traditioneller Solartechnik gesenkt werden können.

Der Grund für die Kostenersparnis liegt vor allem darin, dass für eine Panelfläche weniger Siliziumzellen benötigt werden. In einem Prototyp brachte Prism Solar die Solarzellen in mehreren horizontalen Reihen an. Davor setzten die Entwickler eine sieben Mikrometer dünne Folie aus dem Kunststoff Tefzel®, die wie ein Sandwich von zwei Glasplatten umfasst wird. Mit Lasern bannten sie Hologramme in die Kunststoffschicht genau in jene Bereiche, unter denen keine Solarzelle liegt. So erreicht das direkt einfallende Sonnenlicht ungeschwächt die Solarzelle. Die Sonnenstrahlen der benachbarten Areale werden je nach Frequenz durch die holographischen Strukturen nun gebündelt oder gestreut.

Nur die Wellenlängen des Lichts, bei denen der Wirkungsgrad des Moduls am größten ist, sollen dadurch fokussiert zur Stromerzeugung genutzt werden. Andere Anteile des Sonnenspektrums erreichen die Zellen dagegen nicht, damit sie nicht erhitzt werden. Eine aufwändige Kühlung wie bei anderen Konzepten mit fokussierenden Linsen fiele damit weg. Ohne ein zusätzliches Kühlsystem schätzt Prism Technologies, Solarmodule für 1,50 Dollar pro Watt schon in wenigen Jahren herstellen zu können.

Die Firma Concentrix Solar in Freiburg - eine Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE - bündelt das Sonnenlicht dagegen mit einem Areal aus Fresnellinsen. Mit ihrer Flatcon-Technologie konzentrieren sie das Sonnenlicht 500-fach. Ebenso wie bei den Hologrammen braucht nicht mehr die komplette Fläche eines Solarmoduls mit Silizium-Zellen bestückt zu werden. Bei gleicher Effizienz wird daher weniger von der teuren, kristallinen Form des Halbleiters benötigt. Das Preisziel für ein Watt installierter Leistung liegt mit Linsensystemen im gleichen Bereich wie bei der Holographie-Technologie

Nur zum Preisvergleich gewöhnliche Modulpreisen/Watt peak heute:


Die Preise für Europa sind leider in EURO und umgerechnet in USD viel höher. Das kommt in der Grafik nicht zum Ausdruck.

http://www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=120
...die Seite muß ich mir auch noch genauer ansehen. :look:
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bossi1
schrieb am 01.04.07 15:27:06
Beitrag Nr. 67 (28.607.629)
Solarstrom: Silizium-Alternativen auf dem Vormarsch - Solarserver
von Rolf Hug
15.03.2005

Vor dem Hintergrund des gegenwärtigen, vorübergehenden Engpasses bei der Produktion von Solarsilizium können alternative Technologien langfristig von dem Rohstoffmangel und damit verbundenen Preissteigerungen profitieren. Zum Beispiel Dünnschichtsolarzellen, photovoltaische Konzentratorzellen oder solarthermische Kraftwerke.

Mit dem aktuellen Photovoltaik-Boom wächst das Interesse an der Stromerzeugung in solarthermischen Kraftwerken, und die aus der Raumfahrttechnik stammenden Konzentratorzellen drängen in den Markt. Wachsende Kostenvorteile gegenüber herkömmlichen Siliziumzellen können zunehmend die höheren Investitionen für konzentrierende Solarstromsysteme oder die niedrigeren Wirkungsgrade von Dünnschichtzellen kompensieren.

.
Links: Solar-Wafer und Rohstoff Sand. Rechts: Monolithische GaInP/GaInAs-Solarzelle; Wirkungsgrad 32,0 % (Bildmitte). Quellen: SolarWorldAG, Fraunhofer ISE.

In solarthermischen Kraftwerken an sonnenreichen Standorten kann nach Auffassung von Forschungseinrichtungen wie der DLR oder von Unternehmen wie der SCHOTT AG Solarstrom preiswerter erzeugt werden als Strom aus den in Deutschland weit verbreiteten photovoltaischen Zellen. Dies dürfte sich laut Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) in steigenden Marktanteilen niederschlagen. Unter dem Strich würden damit die Hersteller- und Typenvielfalt im Bereich der Photovoltaik zunehmen, so die UVS. Jüngstes Beispiel dafür ist die neu gegründete Concentrix Solar GmbH in Freiburg, ein Unternehmen, das aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hervorgegangen ist.
Concentrix bringt die Sonne auf den Punkt
Konzentrator-Photovoltaik-Systeme bündeln das Sonnenlicht und fokussieren es mit Hilfe von Linsen auf winzige Solarzellen. Dieser Ansatz erlaubt auch die Verwendung teurer, aber hoch effizienter Materialien, da die benötigte Fläche durch die Bündelung des Sonnenlichts wesentlich kleiner sein kann als bei herkömmlichen Solarzellen. Die Concentrix Solar GmbH verfolgt das Ziel, Konzentrator-Photovoltaikmodule und -systeme zu produzieren und zu vermarkten. Das Unternehmen kann dabei auf die am Fraunhofer ISE entwickelten FLATCON®-Module zurückgreifen. Diese verbinden hoch effiziente Solarzellen aus der Raumfahrt mit kostengünstiger Modul- und Linsentechnologie.

"Konzentrator-Photovoltaiksysteme haben das Potenzial, die Stromgestehungskosten für große Kraftwerkseinheiten an sonnenreichen Standorten erheblich zu senken", sagt Concentrix-Geschäftsführer Hansjörg Lerchenmüller. "Wir werden nun eine Pilotfertigung für Konzentrator-PV-Module aufbauen und anschließend größere Demonstrations-Projekte realisieren", kündigt der Solarstromexperte an. Ansätze, mit konzentrierter Solarstrahlung zu arbeiten, werden in der Photovoltaik - Forschung seit vielen Jahren verfolgt.


FLATCON®-Modul: Zahlreiche 16 Quadratzentimeter große Fresnel-Linsen bündeln das Sonnenlicht. Quelle: Fraunhofer ISE

Vor einem entscheidenden Durchbruch steht die Konzentrator-Technologie nach Einschätzung des Fraunhofer ISE jetzt nicht zuletzt deshalb, weil große Fortschritte hinsichtlich des Wirkungsgrads von Solarzellen mit Halbleitern auf der Basis von Materialien aus der dritten und fünften Gruppe des Periodensystems erzielt wurden (III-V Halbleiter). Dr. Andreas Bett, Projektleiter am Fraunhofer ISE und einer der Ideengeber für die FLATCON®-Technologie, sieht ein hohes Potenzial in der Entwicklung der Modulwirkungsgrade: "Prototypen liegen bereits heute bei 23%. Mit unserer jüngst entwickelten 35%-Zelle halten wir sogar Modulwirkungsgrade von bis zu 28% für möglich."
Keine Hochstapler: Winzige Stapel-Solarzellen
erzielen Wirkungsgrad-Rekord
Mehr als 90% der am Markt verfügbaren Solarzellen werden zurzeit aus dem gefragten Halbleitermaterial Silizium hergestellt. Mit einer Rekordmeldung machte kürzlich eine andere Material-Option von sich reden: Das ISE hat mit einer neu entwickelten Konzentrator-Solarzelle aus so genannten III-V Halbleitern einen europäischen Wirkungsgradrekord von über 35% erzielt. Der Winzling ist nur 0,031 Quadratzentimeter klein und besteht aus Galliumindiumphosphid, Galliumarsenid und Germanium. Wirkungsgrade von über 30% sind nur durch ein Übereinanderstapeln von Solarzellen aus verschiedenen Halbleitermaterialien zu erzielen.


Solarzellen-Empfängermodule für das FLATCONTM Konzentratormodul. Zellen mit einem Durchmesser von 2 mm und geeignet für eine 500fache Sonnenbestrahlung werden auf Kupferbleche verlötet. Diese werden präzise auf einer Glasplatte verklebt, um im Bennpunkt einer Fresnellinse zu sein. Quelle: ISE

Die Rekord-Zelle ist eine so genannte monolithische Tripel-Solarzelle, die in einem einzigen Prozess hergestellt wird. "Durch den Einsatz von drei verschiedenen Materialien steigern wir die Effizienz, da wir auf diese Weise unterschiedliche Teile des Sonnenspektrums optimal in elektrische Energie umwandeln", erläutert Bett. Dieser Solarzellen-Typ sei besonders wegen des hohen Wirkungsgrades von entscheidender Bedeutung, speziell für den Weltraum. RWE Space Solar Power in Heilbronn fertigt nach einem am Fraunhofer ISE entwickelten Prozess bereits Tripelzellen mit größeren Flächen, die beispielsweise auf Satelliten eingesetzt werden

500-fache Konzentration und zweiachsige Nachführung
Für den Einsatz zur Stromerzeugung auf der Erde, wird die Hochleistungszelle als Konzentrator-Solarzelle eingesetzt. Dabei wird das Sonnenlicht mittels so genannter Fresnel-Linsen auf sehr kleine Flächen gebündelt. Das FLATCON®-Modul besteht im Wesentlichen aus einer Glas-Box, an deren Oberseite 4 mal 4 Quadratzentimeter große Fresnel-Linsen das Sonnenlicht 500-fach konzentrieren und auf die an der Unterseite angebrachten Solarzellen lenken. Die Module werden der Sonne zweiachsig nachgeführt, damit der Brennpunkt der Linse jederzeit den aktiven Bereich der Solarzelle trifft. Ein FLATCON®-System besteht aus einer Vielzahl von einzelnen Modulen, die auf einer Nachführeinheit installiert sind, dem so genannten Tracker.

.
Winzige Solarzellen in riesigen Kraftwerken: Eine Fresnel-Linse konzentriert das Sonnenlicht auf eine Konzentrator-Solarzelle (links); Simulation eines Konzentrator-PV-Kraftwerks. Quelle: Fraunhofer ISE

Mit ihrem Plan, diese Technologie zu einem industriellen Massenprodukt weiterzuentwickeln, zielt die Concentrix Solar GmbH vor allem auf größere Kraftwerkseinheiten mit Leistungen von 100 Kilowatt (kW) bis hin zu mehreren Megawatt (MW) - in sonnenreichen Regionen. Denn die Stromgestehungskosten für FLATCON®-Kraftwerke hängen stark vom Standort beziehungsweise der verfügbaren Solarstrahlung ab. Deshalb kann das FLATCON®-System hierzulande nicht mit den herkömmlichen Solarmodulen auf Siliziumbasis konkurrieren. An Standorten in Südeuropa sind die solaren Stromgestehungskosten der Konzentrator-Technologie nach Berechnungen des ISE jedoch günstiger als jene der konventionellen Photovoltaik. Eine Kostenanalyse habe ergeben, dass an guten Standorten in Spanien mit einem Kostenvorteil von über 15% gerechnet werden könne, so die Concentrix Solar GmbH. Für Regionen mit noch höherem Anteil direkter Sonneneinstrahlung steige der errechnete Kostenvorteil sogar auf über 20%, beispielsweise in den Wüstenregionen Nordafrikas oder der USA. Erste FLATCON®-Demonstrationsanlagen werden zur Zeit im Rahmen eines vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geförderten Forschungsprojekts am Fraunhofer ISE aufgebaut und getestet. In Kürze will die Concentrix Solar GmbH Module auf dem Markt anbieten.

Solarstrom aus thermischen Kraftwerken schon in 15 bis 20 Jahren so billig wie Strom aus herkömmlichen Kraftwerken
Strom aus solarthermischen Großkraftwerken im so genannten Sonnengürtel der Erde ist nach Berechnungen des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) preisgünstiger als die Elektrizität, die in Deutschland mit den weit verbreiteten photovoltaischen Zellen erzeugt wird.


Schon heute erzeugen die solarthermischen Kraftwerke Kaliforniens den günstigsten Solarstrom weltweit. Das Bild zeigt Parabolrinnenkollektoren, die Hochtemperaturwärme von 390 Grad Celsius erzeugen. Damit wird ein konventionelles Dampfkraftwerk betrieben, das rund 200.000 Haushalte mit Strom versorgt. Bild: Sonnenkraftwerke in der kalifornischen Mojawe-Wüste. Quelle: DLR

Dennoch kann auch dieser kostengünstige Solarstrom heute noch nicht mit den Erzeugungskosten konventioneller Kraftwerke konkurrieren. Dass dies nicht so bleiben muss, zeigt die durch die Europäische Union geförderte Studie, ECOSTAR (European Concentrating Solar Thermal Roadmapping). Ihr wesentliches Ergebnis ist, dass die Kosten für den Strom aus solarthermischen Kraftwerken in sonnenreichen Gegenden in den nächsten 15 bis 20 Jahren auf etwa 5 bis 7 Cent pro Kilowattstunde gesenkt werden können. Heute liegen diese Kosten für Mittellaststrom zwischen 15 bis 20 Cent pro Kilowattstunde. Erreicht werden sollen die Kostensenkungen durch den Bau von solarthermischen Kraftwerken im großen Stil, durch Massenfertigungseffekte von Bauteilen - und vor allem durch technische Innovationen. Die DLR geht davon aus, dass ein Potenzial zur Kostensenkung von rund 50 Prozent erschlossen werden kann. Forschungseinrichtungen und Industrie fordern, dass die Forschung auf dem Gebiet der solarthermischen Kraftwerke eine hohe Priorität in dem siebten Europäischen Forschungsrahmenprogramm der EU erhält. Vertreter der EU Kommission hätten bei der Präsentation der Studie anerkannt, dass das ECOSTAR-Konsortium wesentliche Vorarbeiten für die Schaffung einer europäischen Technologieplattform für solarthermische Kraftwerke erarbeitet habe.

Solarthermische Kraftwerke aus Deutschland als Chance auf dem Weltmarkt
Auf Sonnenstrom aus dem Süden setzt auch die SCHOTT AG: Allein im Mittelmeerraum ließe sich ein Vielfaches des europäischen Strombedarfs solarthermisch decken, betont der Konzern. Die Markteinführung solarthermischer Kraftwerke sei deshalb eine europäische Aufgabe. Einen energischen Befürworter hat diese Kraftwerkstechnologie bereits gefunden: Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Und auch die spanische Regierung unterstützt den Bau solcher Kraftwerke durch entsprechende Einspeisegesetze. Noch in diesem Jahr soll dort mit dem Bau des ersten Parabolrinnen-Kraftwerks in Europa begonnen werden.

Mit den Parabolspiegelfeldern solarthermischer Kraftwerke wird Hitze erzeugt, die dann in einem konventionellen Kraftwerksblock in Strom umgewandelt wird. Statt Kohle, Öl oder Gas treibt jedoch saubere Sonnenenergie die Turbinen an. Durch die Speicherung der Sonnenwärme kann rund um die Uhr Strom produziert werden.


SCHOTT Receiver für solarthermische Kraftwerke. Quelle: SCHOTT AG

Solarthermische Kraftwerke können ihre Leistung sicher, planbar und netzstabil bereitstellen, betont die SCHOTT AG. Parabolrinnen-Kraftwerke eignen sich für den großtechnischen Einsatz im Bereich von 50 bis 200 MW elektrischer Leistung. Ohne aufwändige Änderungen der Netzstruktur können sie konventionelle, fossile Kraftwerke ersetzen. "Solarthermische Kraftwerke verbinden in idealer Weise die Ziele von Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit. Sie sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer CO2-freien Stromerzeugung", sagt Dr. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG. Mit der Parabolrinnentechnologie verfügt Europa nach übereinstimmender Einschätzung von Experten über das Potenzial für einen außergewöhnlichen Erfolg auf dem Weltmarkt.
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XDA
schrieb am 01.04.07 19:30:42
Beitrag Nr. 68 (28.613.123)
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.605.750 von XDA am 01.04.07 02:55:37

Amonix is the world leading designer and proprietary manufacturer of patented high-performance High Concentration Photovoltaic (HCPV) power generation systems for utility scale applications. Amonix is located in Torrance, California, just minutes from LAX and the Port of Los Angeles.



http://www.amonix.com/video/suntracking_2.swf



Over 570 kW of the 5th generation Amonix system have been manufactured and installed over the last six years. The first three 20 kW units started operating in May of 2000. Since that time, additional units have been manufactured and installed for Arizona Public Service (APS), and for the University of Nevada, Las Vegas and Nevada Power Company. During this time, the units have produced over 3.7 GWh of grid power

.....und wer hats erfunden?:confused: Nee nicht die Schweizer, sondern die Amis!;) Die haben ein Joint Venture mit den Spanier.



http://www.amonix.com/index.html





















Lässt sich so Aufstellen wie Windkraftwerke!:eek: Noch einfacher!

















Amonix is currently seeking equity investment.:(:(:(
For further information please contact:

info@amonix.com
Amonix Inc
3425 Fujita Street
Torrance, CA 90505
Ph: +1 (310) 325-8091
Avatar
XDA
schrieb am 02.04.07 00:03:38
Beitrag Nr. 69 (28.616.225)
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.606.798 von bossi1 am 01.04.07 13:07:32Danke XDA für Deine Postings/Links.
Ich werde mich die nächsten Tage etwas mit dem Thema beschäftigen.

S2, bossi


Hi Bossi, .....nur die nächsten Tage?;)
Ich beschäftige mich schon seit über einem Jahr mit allen möglichen alternativen Energien.:yawn: ;) Ich gebe zu, das könnte ein Full-Time-Job werden. Aber ich bin noch nicht in der Rente. Na ja, ein bißchen Ehrgeiz steckt auch dahinter, nämlich die nächste Solarworld zu entdecken.:look: Deswegen frage ich Dich, da Du Dich an den spanischen Börsen gut auskennst, ob unter den Firmen die wir hier so reinstellen etwas börsengelistetet dabei ist. Du kannst es mir auch per BM mitteilen. Apropo was für eine Windfirma findest Du am besten ( und warum ),ich habe mir verschiedene angesehen und bin als am überlegen.

Also da wären:

Repower, Vestas, Nordex, Gamesa, Suzlon ( wo gelistet? Indien sowiso aber auch in Europa oder USA? ), Theolia ( geht im Moment gut ab , weißt Du etwas darüber? ), Siemens und GE (wird sich nicht lohnen, weil nur eine kleine Abteilung, gemessen an der Größe des Konzerns ). Hab ich was übersehen?:look:

Damit Dir in den nächsten Tage nicht langweilig wird, das finde ich auch noch interessant (ist kein Sterlingmotor drin, sondern eine Konzentratorzelle) :





















Solar Systems is a world leader in electricity production from solar concentrator methods.

Conventional photovoltaic products use unconcentrated sunlight, or "1-sun" strength. This energy is quite diffuse so large panels of photovoltaic (PV) material must be used. This requires large amounts of silicon and expensive photovoltaic materials. As well, the panels are usually mounted in a fixed position as the cost of tracking the sun for optimum output is difficult to justify.

Solar Systems reasoned that while PV is expensive, steel and glass are relatively cheap. Therefore, if the diffuse sunlight were concentrated onto a small area of high efficiency PV then the overall cost per unit of electricity would be lower than unconcentrated methods. With this premise, Solar Systems designed and refined the concept into the CS500 dish concentrator PV unit.

The CS500 has 112 curved reflecting mirrors mounted on a steel frame, which tracks the sun throughout the day. The combination of mirror profile, mounting framework and solar receiver are carefully designed to deliver concentrated sunlight energy to each PV module. The tracking mechanism allows electricity to be produced whenever the sun is more than 5° above the horizon.

The heart of the system is an array of close-packed PV cells that are located in the solar receiver, suspended above the focus of the mirrors. The cells are mounted in a way that allows efficient dissipation of thermal energy as well as extraction of electricity. Since PV performance falls by around 4% for every 10°C rise in cell temperature and the sunlight is concentrated 500x, effective cooling is critical to achieve efficient performance. The module also incorporates electrical connections to deliver DC output as well as current and temperature sensors for real-time monitoring.

The direct current (DC) electricity from the receivers is passed through an electronic inverter that produces grid-quality alternating current (AC) electricity. Transformers step up the voltage to the requirement of the local network at the point of connection.

The control system keeps each dish pointing to the sun, monitors performance and adjusts the DC voltage to maximise electricity output. It also incorporates several failsafe systems to protect the CS500 from damage.

Advantages of this approach are:


Scalability: other emerging solar technologies (particularly solar-thermal) typically need to be implemented in large power stations, often as high as 30 MW. This compares with the CS500 that can be deployed in configurations as small as 50 kW, therefore providing a lower entry point to market. Manufacturing scale-up also becomes much easier with the CS500 system as the area of PV material used is 1/1000 that of flat-plate material.
Modularity: in large scale power stations, the CS500 has the advantage of being very modular, enabling the power station to be distributed over a number of sites. A large power station could be divided into a number of sub stations. This makes access to suitable land easier to achieve and provides additional generation redundancy to the network.
Upgradeability: unlike traditional PV technology, the CS500 is upgradeable, enabling it to take advantage of future advances in PV technology. The CS500 photovoltaic cells make up around 20% (by value) of the investment in the CS500 and can be easily replaced with newer, higher efficiency modules. This means that the original investment can be enhanced rather than made obsolete by technology improvement in contrast to flat plate technology where the whole installation must be replaced.
Concentrated Energy: Since the sunlight is concentrated into a single point, it becomes efficient to extract heat at that point and use for other purposes, such as process heating or desalination.
Longevity: The CS500 has a longer effective operating life than traditional PV. Because the receiver is only a small area of PV (a 35kW CS500 dish has a PV area of 0.23m² where as 35kW of traditional flat plate would use approximately 350m²) maintenance is simple, quick and affordable. The modules include a specially designed filter that removes harmful UV radiation that reduces the operating efficiency and life of traditional PV technology. The modules are also cooled which increases their effective operating life and their efficiency.
Economy: The CS500 costs significantly less (per installed watt) than traditional PV technology. This is despite the fact that the CS500 is new and still near the top of its cost curve. Advances in technology, maturity and volume production will further increase the gap.
Power: The CS500 produces more electricity (per installed watt) than fixed flatplate PV technology - by up to 30%. This is because it tracks the sun and operates at lower temperatures

http://www.solarsystems.com.au/



http://www.solarsystems.com.au/documents/FactSheet-Technolog…

http://www.solarsystems.com.au/SPSA%20case%20study.pdf

http://www.solarsystems.com.au/Umuwa%20case%20study.pdf

http://www.solarsystems.com.au/White%20Cliffs%20case%20study…

http://www.solarsystems.com.au/Lucas%20Heights%20case%20stud…

http://www.solarsystems.com.au/Fosterville%20case%20study.pd…

Ich finde die Photovoltaik- und Konzentrator-Technologie so interessant, weil sie funktionieren ohne bewegliche, verschleißbehaftete Teile ( wenn man von den Nachführungssystemen absieht ) und man kann Netzunabhängig auch kleine Einheiten wirtschaftlich bauen. Also auch für kleine Investoren geeignet.
Wie bereits schon mal gesagt, am liebsten würde ich mir das in meinen Garten stellen.:laugh: (Nur die Nachbarn:eek: würden sich etwas Wundern vielleicht, na ja das würde ein Wallfahrtsort:p sehr wahrscheinlich werden. Viele würden vielleicht auch denken, ich horche den Weltraum ab.:D

Avatar
bossi1
schrieb am 02.04.07 10:51:48
Beitrag Nr. 70 (28.618.784)
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.605.711 von XDA am 01.04.07 02:04:55Seite 7 Welche Projekte sind das und von wem? Abengoa auch dabei?...die Seite 7 wird mir z.Z. nicht angezeigt, aber es war auch von Solnova Projekten die Rede, wenn ich mich richtig erinnere.


Fast am Ende des Artikels wird ganz nebenbei vom Baubeginn von Solnova 1 jetzt im April gesprochen, Solnova 3 wird im 2ten Halbjahr begonnen. Beide Porjekte sind Parabolrinnenkraftwerke mit 50 MW. Dann fehlt nur noch Solnova 2 in der Sammlung... ;)

Abengoa inaugura su Plataforma Solar en Sanlúcar la Mayor que producirá energía suficiente para abastecer a 180.000 hogares.

CONSTRUIBLE.es - 02/04/2007

El presidente de la Junta de Andalucía, Manuel Chaves y los copresidentes de Abengoa, Felipe y Javier Benjumea Llorente, han inaugurado la Plataforma Solar que Solúcar, cabecera del grupo de negocio solar de Abengoa, está construyendo en el término municipal de Sanlúcar la Mayor (Sevilla).

La Plataforma Solar de Sanlúcar la Mayor de 300 MW de potencia estará terminada en 2013 y, con un amplio abanico de tecnologías solares, producirá energía suficiente para abastecer el consumo de 180.000 hogares, tantos como los de la ciudad de Sevilla. El proyecto supone una inversión de 1.200 millones de euros.

La Plataforma Solar de Sanlúcar la Mayor es el reflejo de la apuesta de Abengoa por la energía del futuro, el respeto al medio ambiente, los recursos naturales y la lucha contra el cambio climático: con este proyecto se evitará la emisión de más de 600.000 toneladas de C02 anuales a la atmósfera.

Las dos primeras centrales que han entrado en funcionamiento en la Plataforma Solar de Sanlúcar la Mayor son PS10, primera central de energía solar termoeléctrica de tecnología de torre construida en el mundo para operar de forma comercial, y Sevilla PV, mayor planta fotovoltaica con sistema de baja concentración.

La central solar PS10 con 11 megavatios de potencia generará 24,3 GWh al año de energía limpia y está compuesta por 624 helióstatos de 120 metros cuadrados cada uno y una torre de 115 metros de altura. Para su funcionamiento, los helióstatos se mueven de forma automática mediante un mecanismo programado en función del calendario solar. El reflejo solar se concentra en el receptor en la parte superior de la torre, y éste aprovecha la energía recibida para producir vapor de agua que se turbina para producir energía eléctrica suficiente para abastecer a 6.000 hogares. Sólo con esta central se evitará la emisión de 18.000 toneladas de CO2 anuales.

La central solar Sevilla PV está compuesta por 154 seguidores compuestos de placas de silicio que producen electricidad al recibir la radiación solar. Esta instalación fotovoltaica de 1,2 megavatios evitará la emisión a la atmósfera de 1.800 toneladas de CO2 anuales.

Las siguientes centrales de la Plataforma Solar de Sanlúcar la Mayor se irán construyendo, de forma escalonada, durante los próximos seis años hasta convertirse en un macroproyecto de distintas tecnologías con centrales termoeléctricas de torre, colectores cilindro-parabólicas, discos Stirling, y fotovoltaica de alta y baja concentración.

Actualmente están en fase de construcción PS20, central solar termoeléctrica de torre de 20 megavatios de potencia, similar a PS10, y una planta de demostración de colectores cilindro-parabólicos, cuya tecnología se va a utilizar en las centrales Solnova, 1, cuyo comienzo será a principios de abril, y Solnova 3, durante el segundo semestre del año, ambas de 50 MW de potencia.

La Plataforma Solar de Sanlúcar la Mayor de Abengoa, va a contribuir notablemente a desarrollar la economía de los municipios del Aljarafe, ya que va a permitir la creación de 1.000 puestos de trabajo asociados a la fase de fabricación y construcción de la Plataforma, así como unos 300 para el servicio y mantenimiento del conjunto de las centrales.

http://www.abengoa.es




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