Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?
Seite 2 von 761

Langfristdepot - Meinungen ( Seite 2)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 04.01.07 23:03:46
von
neuster Beitrag 30.04.12 17:17:14
von

Anzahl Beiträge: 7.603
Aufrufe gesamt: 921.933
Aufrufe heute: 14
Diskussionsnr.: 1.103.438
Beitrag schreiben
Beliebteste Beiträge
Ansicht

[ Seite: 123759760761neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 05.01.07 17:41:40
Beitrag Nr.11 
(26.696.301)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.695.404 von rentenanlegerin am 05.01.07 17:05:15#10

Hallo Rentenanlegerin,
"In einem anderen Forum setzt jemand nur auf die Select Dividend ETFs, also DJ Stoxx SelDiv (263529), DJ Euro Stoxx SelDiv (263528), DJ US SelDiv (263528) und DJ Asia /Pacific SelDiv (A0H074) mit der Begründung, dass z. B. der Euro Stoxx SelDiv sich seit 1998 wesentlich besser entwickelt hätte als der Stoxx 600."

Langfristig gesehen hat eine Dividendenstrategie Ihren Wert schon bewiesen. Das ist unbestritten. Da sollte sich langfristig auch in Zukunft nichts ändern. Ein Hauptgrund für die Gründe warum eine Div. Strategie relativ "gut" abschneidet zum Gesamtmarkt sind z.B.:

- Total Return von Aktien ist ca. 10% auf lange Sicht, mit Titeln/Aktien die schon alleine 5% Dividende haben, haben wir nur noch 5% gut zu machen (Vergleich mal Aktionäre von Unternehmen mit 0,0% Dividende .... die müssen die 10% nur aus der "Story" holen mehr oder weniger und wie wahnsinnig oft das in die Hose geht muss ich wohl keinem erzählen? :cry: )
- Unternehmen die Dividende zahlen sind perse gesund und stabil, woher sollten die sonst Ihre Dividende zahlen?? ( es gibt Unternehmen die seit 100 Jahren, ob Weltkrieg, Rezession oder sonstwas IMMER Ihre Dividende gezahlt haben .. z.B. Coca Cola usw. und eine Coca Cola hat z.B. langfristig eine 1A Vola bei gleichzeitig sehr guter Rendite gehabt!)
- Unternehmen die Dividende zahlen, eine relativ hohe dazu (zu hoch darf Sie auch nicht sein - 40-60% des Gewinns als Dividende ausgeschüttet ist ein gesunder Wert - das Unternehmen hat immer noch genug Geld für Expansion usw.), haben ein geringeres Beta als der Aktienmarkt an sich.... und darum geht es ja.. nicht exorbitante Renditen einzubringen.. sondern Rendite X zu holen mit der geringsten Volatilität..

und noch einige andere überzeugende Gründe die für eine Dividendenstratgie sprechen.

An dem Beispiel oben hätte ich "nur" auszusetzen, daß er 2 x Europa macht.. in Form von DJ Stoxx und Eurostoxx wozu ? Die Differenzen in der Rendite der letzten Jahre werden sich 100% ausgleichen auf längere Sicht. Zu dieser Annahme besteht berechtigter Anlass.

Ansonsten sehr gut Deine Einstellung.

"Finde" erst einmal eine Stratgie.. einen Plan.. in Form einer langfristigen Asset Allocation, die Du in jeder Phase durchhalten kannst (100% Aktien..sicher das Du es durchälst ?)... dann "nur" noch 1 x jährlich die % Zahlen Deiner Asset Allocation zurecht rücken.. mehr ist nicht zu tun.

Und ruhig Foren lesen, Zeitschriften, sich sogar "Tips" und Börsenprognosen anhören..auf die jedoch NICHT reagieren ;)

bleib bei Deinem Plan der zu Deiner persönlichen Risikoeinstellung passt (nochmal..diese Frage ist so wichtig.. passen 100% Aktien für Dich?)

Bevor investiert wird, sollte der Rest im Leben auch geklärt sein. Schulden sollten keine da sein (sonst wird jedes investieren ab absurdum geführt!) ... sonst besteht die Gefahr, daß in einer Börsenkrise (die kommt ja nicht zuletzt dadurch, daß es auch eine kleine Wirtschaftskrise gibt) z.B. der Job verloren geht ..und dann genau zum Tiefstpunkt frustriert verkauft werden muss. Gar nicht gut sowas oder?

Existenzielle Risiken sind auch abgesichert ? Risiko-LV falls Familie ? Berufsunfähigkeit geklärt ? sehr gut..

jetzt Gedanken um die Asset Allocation, Diversifikation machen.

Ein kleiner Hinweis.. selbst wenn Du 100% z.B. nur Eurostoxx investierst, hast Du dennoch 20-30% USA & Asien drin. Da so gut wie jedes Unternehmen im Eurostoxx und/oder Stoxx in Höhe dieser Prozentzahl Geschäft mit USA/Asien macht.

Ich persönlich würde für Europa dennoch "einfach" nur den Stoxx 600 nehmen. Hier ist alles drin. Kostengünstiger und breiter kannst Du Dich nicht aufstellen. Mit einem Schlag komplett Europa abgedeckt - und darin enthalten ist auch quasi jede Strategie Dividendentitel sind unter den 600 genug zu finden, Wachstumswerte ebenso (200 Small Cap sind drin), 200 Dickschiffe die jeder schonmal gehört hat usw.

Was ich sagen will ist, daß ebenso eine berechtigte Annahme besteht, daß auf lange Sicht.. (bei Dir könnten es ja 26 Jahre werden?) der Stoxx 600 nicht besser/schlechter sein wird als eine EUR Variante .. ich vermute sogar der Stoxx 600 wird auf Sicht von 26 Jahren "mindestens" die gleiche Rendite bringen..jedoch bei kleinerer Volatilität (wegen der viel grösseren Diversifikation zu den meistens nur 15-40 Titeln enthaltenen Dividendengeschichten).

Noch ein Hinweis.. wir gehen alle bewusst oder unbewusst bereits eine Wette auf Deutschland/Europa ein ... wo verdienen wir unser Geld? wo haben wir unsere Immobilie (vielleicht sogar noch vermietet?) ? wo erhalten wir später Pension/Rente ? usw .

ein höherer Auslandsanteil (Asien..Emerging..) kann daher NICHT schaden. Sogar im Gegenteil.....

Wäre schön wenn sich hier noch mehr Leute äussern würden zum Themal "Langfristanlage"..... ;) .. keine Angst..wir beissen alle nicht.

Gruss,
Baikani
Avatar
schrieb am 05.01.07 17:50:15
Beitrag Nr.12 
(26.696.492)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.696.301 von Baikani am 05.01.07 17:41:40Hallo Rentenanlegerin,

in # 11 war ich "durcheinander". Du fährst und willst glaube ich nicht 100% Aktien fahren.. hatte ich "vergessen" ;)

Du hattest ja schon nach Alternativen zu Deinem Tagesgeldanteil gefragt...

hatte ich vergessen..also lass die Sachen einfach weg aus #11
zum Thema 100% Aktien....

Gruss,
Baikani
Avatar
schrieb am 05.01.07 18:58:31
Beitrag Nr.13 
(26.697.989)
Antwort
Zitat
Aktienfonds gute Gewinnchancen in 2007

05.01.2007 - 10:55:46 Uhr
Fuchsbriefe

Berlin (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "Fuchsbriefe" bieten Aktienfonds auch in 2007 gute Gewinnchancen.

Als goldrichtig hätten sich die Empfehlungen der Wertpapierexperten zum Jahresanfang 2006 entpuppt. So habe man empfohlen erst einmal zuvor eingefahrene Gewinne abzuschöpfen - vor allem bei Schwellenländer-, Rohstoff- und Japanfonds - und das frei gewordene Kapital in Cash-Positionen zu parken. Wer dem Rat gefolgt sei, habe nicht nur der weltweiten Kurskorrektur an den Aktienmärkten im Mai und Juni 2006 gelassener gegenüberstehen können. Zugleich habe er auch noch genügend Liquidität gehabt, um beim folgenden Aufschwung preisgünstig einkaufen zu können.

In den letzten sechs Monaten hätten von den Experten als Basis-Investment empfohlene Europa-Fonds wie beispielsweise der First Private Europa Aktien ULM (ISIN DE0009795831 / WKN 979583) oder der BWI-Dividenden-Strategie Euro (ISIN DE0009780411 / WKN 978041) bis zu 20% Wertsteigerung gebracht. Schwellenländer-Fonds wie der HSBC GIF Chinese-Equity (ISIN LU0039217434 / WKN 972629) hätten im gleichen Zeitraum sogar einen Kursgewinn von über 45% erzielt. Auch bei Japan-Aktien hätten die Experten mit ihren Top-Tipps richtig gelegen. Hätten Japan-Fonds über sechs Monate im Schnitt ein Plus von lediglich 2% verbucht, habe beispielsweise der Top-Favorit Vitruvius Japanese Equity Euro (ISIN LU0117772284 / WKN 798387) über 13% Gewinn verbucht.

Anzeige


Bei sorgsamer Aktienfondsauswahl würden auch in 2007 gute Erträge winken. Die besten Gewinnchancen hätten hier Aktienfonds, die in Europa und den Schwellenländern investieren würden. Den Grundstock des Portefeuilles sollten - wie schon 2006 - europäische Valuefonds bilden. Vor allem Aktien großer kontinentaleuropäischer Unternehmen seien mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von rund 13 noch günstig bewertet. Zu den von den Experten schon seit Jahren empfohlenen und sehr erfolgreichen Europa-Value-Fonds würden neben dem First Private Aktien Ulm und dem BWI Dividenden-Strategie vor allem auch der Lingohr-Europa-Systematic-LBB-Invest (ISIN DE0005320097 / WKN 532009) und der JPM Europe Dynamic A (ISIN LU0119062650 / WKN 580674) zählen.

Ein Tipp von den Wertpapierexperten innerhalb Europas seien die Skandinavienfonds. Diese würden von der Nähe zu den aufstrebenden osteuropäischen Märkten profitieren. Ein Top-Fonds sei hier der Nordea-1 Nordic Equity Fund (ISIN LU0064675639 / WKN 973346). Anlegern, die zwar schwerpunktmäßig auf Europa, aber zugleich auch international investieren wollen, empfehle man den weltweit anlegenden Value-Fonds Starcap Priamos (ISIN LU0137341359 / WKN 805784), der momentan zu rund 20% in Deutschland, 44% in Resteuropa und zu 27% in Asien investiert sei.

Die größten Ertragschancen würden jedoch Fonds bieten, welche ausschließlich auf wachstumsstarke Schwellenländer Asiens, Lateinamerikas, Osteuropas, Afrikas sowie des Nahen und Mittleren Ostens setzen würden. Da die Gefahr von Kursrückschlägen bei Aktien aus Schwellenländern allerdings nie unterschätzt werden dürfe, würden die Experten breit streuende Fonds wie den Magellan (ISIN FR0000292278 / WKN 577954) und den Vitruvius Emerging Markets Equity Euro (ISIN LU0148753444 / WKN 164362) favorisieren.

In einem Aktienportefeuille mit ausgewogenem Chancen-Risiko-Profil dürften auch Branchenfonds nicht fehlen. In 2007 würden die Experten auf Branchen setzen, die möglichst wenig Konjunktursensibilität aufweisen würden. Die bevorzugten Fonds würden aus den Branchen Energieversorgung (Fortis L Fund Equity Utilities Europe, ISIN LU0119123387 / WKN 723733), Gesundheit (Fortis L Fund Equity Pharma Europe, ISIN LU0119119864 / WKN 723726) und Finanzen (DWS Finanzwerte, ISIN DE0009769919 / WKN 976991) stammen.

Nach Ansicht der Experten von "Fuchsbriefe" bieten Aktienfonds auch in 2007 gute Gewinnchancen. Die erzielten Erträge sollten dann von Zeit zu Zeit abgeschöpft werden, um die ursprüngliche Risikostruktur des Aktiendepots zu erhalten. (Ausgabe 1 vom 04.01.07) (05.01.2007/fc/a/f)

Avatar
schrieb am 05.01.07 20:01:38
Beitrag Nr.14 
(26.699.373)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.692.839 von tom72 am 05.01.07 15:30:12 #9

Hallo Tom,

setz Dich zuerst, als Empfehlung gedacht - da ich denke das es da noch "hakt" - damit auseinander wie Rendite entsteht an den Aktienmärkten. Was Rendite ist.

Und dann in welchem Zusammenhang Rendite & Risiko (Volatilität) stehen.

Wodurch kommt die "höhere" Rendite an den Aktienmärkten im Vergleich zum Sparbuch zustande?

Kommt die aufgrund von

- Market Timing
- Stock Picking
- Börsennewsletter lesen
- auf Tipps von Herr Förtsch & Herr Frick zu hören
- durch Asset Allocation
- durch wildes hin und her schichten und Trends nachjagen
- durch "langfristiges" investieren und auch bleiben
- durch den lieben Gott

zustande? was ist der Hauptgrund dafür ob ein Fonds gut oder schlecht abschneidet, der Grund aus dem sich 90% seiner Rendite erklären?

und dann wirst Du die "Vorteile" von ETF gegenüber aktiven Fonds erkennen.

ETF = wesentlich kostengünstiger (durch die Kosten muss der Fonds im Schnitt 1 bis 3% JÄHRLICH besser sein als der Index - und Du müsstest VORHER wissen welcher der 40.0000 Fonds auf dieser Welt besser sein wird als der jeweilige Markt in dem er investiert)

ETF = kein Fondsmanager kann etwas kaputt machen, es ist GARANTIERT das Du mindestens die Marktrendite erreichst.. nicht mehr und nicht weniger, und wie die letzten 100 Jahre gezeigt haben reicht das aus um 99,99% ALLER aktiven Fonds zu schlagen. Da kein Fonds die massgeblichen Indizes in the long run schlägt.

Gruss,
Baikani
Avatar
schrieb am 05.01.07 20:04:54
Beitrag Nr.15 
(26.699.451)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.697.989 von rg70 am 05.01.07 18:58:31 #13

Hallo RG70,

meinste die "Fuchs-Briefe" jetzt als Anlageempfehlung für das Jahr 2007 gedacht oder als Anlageplanung für die nächsten 26 Jahre oder soll das Werbung sein ?

Wenn das als Anlageempfehlung gedacht ist, welche von den Fuchsbriefe Empfehlungen soll ich denn jetzt kaufen? und in welcher Höhe jeweils die von Fuchs Briefe empfohlenen Fonds kaufen? wann soll ich die Fonds wieder verkaufen? sagt mir das der Fuchs auch?

Deine Meinung/Empfehlung scheint es zumindest nicht zu sein oder?

Gruss,
Baikani
Avatar
schrieb am 05.01.07 21:49:25
Beitrag Nr.16 
(26.701.644)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.699.373 von Baikani am 05.01.07 20:01:38#14

Hallo Tom,

noch eine kleine Ergänzung von mir - warum es so wichtig ist sich ein bisschen einzuarbeiten in das Thema.

Und wenn dann die ersten Grundlagen da sind. (vielleicht sind Sie ja auch schon da ?) kannst Dich noch tiefer in die Materie eingraben.

Glaub mir es lohnt sich. Dadurch wirst Du ein "besserer" Investor.

Bist nicht mehr auf Pusher, Börsen-"News" und sonstiges angewiesen. Du brauchst dann auch kein Forum mehr in dem Du fragen "musst" welcher Fonds der Beste ist.. das hat sich für Dich dann alles erledigt.

Du wirst auch ein "sicherer" Investor, der nicht "nervös" wird wenn die Positionen mal minus 50% unter dem Einstiegskurs liegen. Da Du weisst "was" passiert ist und "wieso" es passiert ist. Du wirst auch wissen was "nach" dem Kursrutsch passiert. Der Kurseinbruch bringt Dich nicht aus der Ruhe und von Deinem Weg/Plan ab......

Und dann kannst Du später in die Feinheiten einsteigen wie z.B.
wieso macht Anleger X 12% im Jahr .. verliert dabei jedoch höchstens nur 5% im Jahr..mehr kann er quasi im Schnitt gar nicht verlieren..

und der andere macht 12% im Jahr .. verliert dabei jedoch auch schon mal seine 7% im Jahr.

Es ist tatsächlich gleiche Rendite bei weniger Risiko zu erzielen.

Die Materie "ETF" wird Dich zwangsläufig zu diesen Themen führen....

Gruss,
Baikani
Avatar
schrieb am 06.01.07 15:23:25
Beitrag Nr.17 
(26.717.923)
Antwort
Zitat
Hallo Tom,

mich würde die aktuelle Gewichtung der Fonds noch interessieren. Nur so kann man das Depot-Risiko einigermaßen einschätzen.

Würde evtl. einen Rentenfond mit ins Boot nehmen oder als Ergänzung zum Henderson (REITs sind derzeit und auch zukünftig eine interessante Wahl) einen Immofond.

Auf den Threadneelde Dividene würde ich verzichten; du hast ja schon den DWS Top Dividende.
Avatar
schrieb am 06.01.07 19:19:53
Beitrag Nr.18 
(26.726.048)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.717.923 von Tobi1818 am 06.01.07 15:23:25Wäre schön wenn sich hier noch mehr Leute äussern würden zum Themal "Langfristanlage" keine Angst..wir beissen alle nicht.

Ich verfolge eine ganz andere Strategie die den ETFlern Aufgrund der Gebührenstruktur wohl die Haare zu Berge stehen lässt:)

Ich bin nur in 3 Dachfonds investiert

30% Multi Invest OP
30% Multi Invest Spezial OP
30% A2A Defensiv
10% Tagesgeld

Diese Strategie hat im letzten Jahr 14,26% Rendite gebracht bei 4,23% Vola (Tagesgeld aussen vor). Das Depot war zu keinem Zeitpunkt im Minus.

Diese Strategie lässt sich leider nicht weiter in die Vergangenheit ausdehnen weil es sich hierbei um sehr junge Fonds handelt.

Allokation wird erst dann neu ausgerichtet wenn ein Fonds um 30% vom Soll abweicht. Dies ist im letzten Jahr zu keinem Zeitpunkt der Fall gewesen.

OK bei den Multis geht sehr viel um Markteinschätzung Trendfolge usw der Fonds war im letzten Jahr einmal komplett aus dem Markt ausgestiegen und ist zum Ende des Jahres auch wieder teilweise ausgestiegen. Aktuell sind ca. 70% im Cash. Bisher macht das Fondsmanagement den Job gut.

Über Alternativen würde ich gerne Diskutieren aber mehr als 5 Fonds sollten es für mich nicht sein.

Interessant wäre es für mich ob man eine Strategie findet (vielleicht auch mit ETF) die meine Variante in den Schatten stellt. Ich bin da eigentlich für alles offen.

Gruß
Das Postguru
Avatar
schrieb am 06.01.07 21:05:22
Beitrag Nr.19 
(26.727.649)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.726.048 von postguru am 06.01.07 19:19:53Hallo Postguru,

genau.. wir beissen alle nicht. Auch wenn es sich bei mir vielleicht manchmal so "anhört" ...

Zu Deinem Depot sag ich nichts "erstmal". Sehr positiv fällt mir auf, daß Du zumindest einen "Plan" hast... d.h. was Du machst.. und was Du machst wenn sich mal etwas nicht so entwickelt wie "geplant"..dann schichtest Du einfach um .. in Deinen bestehenden Positionen soweit ich verstanden habe.. das ist schon mal gut.
Und Du weisst entsprechend auch was Du NICHT machen sollst.. egal was passiert.. das ist genauso wichtig mindestens.

Ein "Plan" ist schon die halbe Miete... um nicht bei fallenden Kursen oder was auch immer aus dem Markt gedrängt zu werden.

Ein "Geheimrezept" an der Börse ist ja z.B. die "Magie" des Zinseszins. Und diese Magie kann sich erst entfalten wenn man auch lange genug dabeibleibt.. und siehe da.. die Performance kommt nach einigen Jahren "investiert" sein und auch bleiben (egal was passiert) schon fast von alleine.

Der grösste "Gegner" und "Feind" beim investieren sind wir oft (leider) selbst.

Hin und her macht Taschen leer - und "den" Superfonds .. Super ETF und was auch immer gibt es nicht.

Die Rendite wird durch etwas anderes bestimmt.

Gruss,
Baikani

Avatar
schrieb am 06.01.07 21:25:38
Beitrag Nr.20 
(26.727.819)
Antwort
Zitat
@Tobi1818

zur Gewichtung der Fonds:

Ich bespare diese Fonds alle zu je 50 €. Die Sparpläne wurden zum selben Zeitpunkt gestartet. Jeder Fond hat einen Anteil von 25 %.

DWS TOP DIVIDENDE 984811
FID.FDS-EUROP.GWTH A GL. 973270
HSBC GIF-CHIN.EQU.INH.A D 972629
Henderson Horizon Pan European Property Equities A2 989232

Ich weiß auch, dass dies idiotisch ist und werde demnächst das Depot umschichten, was der Grund für die Eröffnung dieses Threads war.

Von den Immofonds beobachte ich derzeit

SEB ImmoInvest 980230
AXA Immoselect 984645
CS Euroreal A EUR 980500

Über einen Rentefonds habe ich nur mal in Zusammenhang mit den VWL`s nachgedacht, da ich dort demnächst auch gerne einen neuen Vertrag abschliessen würde. Deswegen wäre ich auch über Info`s zu Rentenfonds dankbar, bzw. Alternativen für VWL.

Gruß
Tom


[ Seite: 123759760761neuster Beitrag ]

Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

Meistdiskutierte Aktien (24h)
WertpapierBeiträge
876
187
166
98
89
85
81
79
68
60
    Quereinstieg bei Seite: 1 [2] 3 4 5 6 7 10 20 30 40 50 100 150 200 400 600 761