Antwort auf Beitrag Nr.:
27.987.082 von thallo am 26.02.07
18:36:59Hallo Thallo,
genau.. das was Europhobia geschrieben hat geht genau in die
richtige Richtung. Ich sag es mal mit anderen Worten.
Da keiner von uns "vorhersehen" kann was morgen passiert. Oder in
einem Jahr. Mixen wir halt "einige" Anlageklassen und Märkte in das
Depot - alles zusammen - schön durchschütteln und am Ende haben wir
dann hoffentlich ein hübsch diversifiziertes Depot. Und wir zählen
über kurz oder lang immer zu den Gewinnern, da ein Teil unseres
Depots immer zu den Gewinnern gehört.
Du schreibst auch etwas schönes und interessantes..was vielen
vielleicht nicht bewusst ist..
ich erlaube es mir einmal rauszukopieren:
"Zu Beginn des Erwerbslebens ist das persönliche Anlagekapital oft
gering, steigt vielleicht erst gegen 50 an. Ich brauche u.U. in
dieser Zeit auch mal groessere Summen ziemlich unerwartet,
Wohnungskauf, Gebäudesanierung, Familienkutsche. Dann muss ich
teilweise entnehmen.
Die Volatiliät der Anlage sollte unbedingt beachtet werden."
Das was Du da schreibst sind mitunter die Gründe WARUM ein Anleger
versagt und die Ziele die er erreichenw wollte nicht erreicht.. ein
Investor genervt und mit "leerem" Konto aufhört und der Börse
abschwört.. bloss an wem liegt es .. an den Märkten? am lieben
Gott? am Berater?
Nicht die Börse hat Schuld am Scheitern des Investors. Natürlich
auch nicht der Fonds, ETF, Index oder das Wetter. Es war wieder der
grösste Feind eines jeden Investors - der Anleger selber - er hat
es vielleicht nicht besser "gewusst"..da Informationen und
Erfahrung fehlten.
Er dachte sich: ..aaaaaah..die Märkte gehen jetzt wieder seit 5
Jahren nach oben, alle verdienen Geld..jetzt muss ich auch was
machen. (ist zu erkennen wo der Fehler ist?) und investiert 100% in
Aktien
vielleicht dachte er sich auch: aaaah.. wozu Renten/Tagesgeld? die
bringen doch eh nur 3.5 bis 4.1% heute... ich geh lieber 100
PROZENT in Aktien. Die haben die letzten 5 Jahren im Schnitt 27,85
% jährlich gemacht. (Fehler zu sehen?)
der ein oder andere denkt sich auch: aaaaah.... ich hab jetzt
gerade 5.000 EUR rumliegen.. warum nicht an der Börse "investieren"
? weitere Ersparnisse hat der Anleger keine - keine Reserve - hat
vielleicht auch noch Schulden der arme ... und wie der Zufall so
will wird er 6 Monate nach seinem Investment arbeitlos.. (bei dem
anderen geht der Automotor kaputt).. ist zu erkennen WO der Fehler
liegt?
Wieder ein anderer Investor wird vielleicht "plötzlich" und "völlig
überraschend" von einem 30 bis 50% Kursverlust aus dem Markt
getrieben. Das Aktien auch fallen können sagt dem Anleger ja
schliesslich keiner

. Und
nachdem die Märkte wieder 5 Jahre gestiegen sind, denkt auch kaum
einer an fallende Kurse.
was ich sagen will.. der Markt..die Börse..hat NIE Schuld.. der
Investor hatte vorher keinen Plan..was er macht..was er erreichen
will..und wie er es erreichen will.. dieser Thread trägt vielleicht
etwas dazu bei einen Plan zu erkennen .. und dann auch zu
realisieren ..jeder mit seinem ganz eigenen Depot - was der
persönlichen Risikoneigung entspricht.
Gruss und schönen Abend noch.
Baikani