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Langfristdepot - Meinungen ( Seite 5)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 04.01.07 23:03:46
von
neuster Beitrag 30.04.12 17:17:14
von

Anzahl Beiträge: 7.603
Aufrufe gesamt: 921.933
Aufrufe heute: 14
Diskussionsnr.: 1.103.438
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[ Seite: 123456759760761neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 07.01.07 19:04:19
Beitrag Nr.41 
(26.755.316)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.754.865 von postguru am 07.01.07 18:47:14Hallo Postguru,

hier noch mehr Feedback auf dein Post:

"Hingehend auf dein Real Depot soweit ich es verstanden habe, hast Du glaube ich im Moment zu "wenig" Aktien. Inzwischen habe ich mir die Fonds von Dir angeschaut. Fast alles Renten..."

ich meine das so, daß ich wenn ich selber eine Verteilung aufbaue (z.B. ganz einfach aus 2 x Indexfonds/ETF.. einer ETF 600 EURO Aktien und einer bildet 5 jährige Laufzeiten EURO Renten ab) eigentlich immer weiss wo ich langfristig stehe und was ich langfristig zu erwarten habe. Nämlich in diesem Fall Rendite von Stoxx 600 ETF langfristig 10-14 % + 4-7 % von den Anleihen .. also irgendetwas zwischen 15/2 = 7.5% oder 11% p.a. erwartet mich die nächsten 20 Jahre.

In dem Fall von Mischfonds muss ich mich immer auf das Fondsmanagement verlasse. Was behauptet, daß es in Zukunft ein gutes Händchen mit der Allocation haben wird..und dann noch mit dem Timing.. und das will ich sehen.. diesen Fonds der das langfristig schafft. Jede Analyse (ifa.com) von Nobelpreisträgern sagt was anderes..... und wenn es einer schafft (es gibt in der Tat ganz wenige die es schaffen) müssten wir Ihn heute bereits kennen und dann investiert bleiben die nächsten 20 Jahre.

mit langweiligem Index investieren passiert mir das nicht

Gruss,
Baikani
Avatar
schrieb am 07.01.07 19:04:59
Beitrag Nr.42 
(26.755.339)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.755.034 von Baikani am 07.01.07 18:54:26Darum beteilige ich mich hier ja auch ein bisschen :laugh:

Vielleicht finde ich ja eine Strategie die mir die gleiche oder (wegen geringerer Gebühren) höhere Rendite bringt (vielleicht sogar belegt über einen längeren Zeitraum der Vergangenheit) und ich diese Rendite dann wegen geringerer Gebühren komplett einstecken darf und nicht mit dem Fondsmanagement teilen muss.

Ich bin mit der Rendite im letzten Jahr mehr als zufrieden und glaube nicht, dass dieser Zuwachs jedes Jahr zu erreichen ist.

Gruss
Postguru
Avatar
schrieb am 07.01.07 19:05:50
Beitrag Nr.43 
(26.755.365)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.754.865 von postguru am 07.01.07 18:47:14@ Postguru

"Ich hoffe die Diskussion hält hier auf diesem Niveau weiter an, bisher bin ich vom Umgangston recht angetan. Was längst nicht in allen Threads der Fall ist"


ich werde es versuchen ....
Avatar
schrieb am 07.01.07 19:35:57
Beitrag Nr.44 
(26.756.291)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.755.365 von Baikani am 07.01.07 19:05:50Ich finde die Strategie mit den ETF`s eigentlich ganz interessant.
Habt ihr euch aber mal gefragt wo die Indexsteigerungen herkommen sollen, wenn alle nur noch in Indexe anstatt in Einzelaktien oder Aktienfonds investieren?

Ausserdem kommt mir bei der Langfristanlage der Aspekt mit der Abgeltungssteuer ab 2009 etwas zu kurz. Wie soll man da noch investieren?
Avatar
schrieb am 07.01.07 19:54:07
Beitrag Nr.45 
(26.756.849)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.756.291 von FCO_Alpha am 07.01.07 19:35:57#44

Hallo Alpha,

wie auch alle anderen die sich damit beschäftigen würde das ein Problem werden.... wenn "alle" in versuchen 1:1 den Index z.B. über ETF abzubilden und so zu investieren.

Solange der mit Abstand weitaus grösste Teil des zu investierenden Kapitals sich ausserhalb des Index tummelt ist alles im grünen Bereich. (ich bin auch nicht von heute auf morgen auf dieses Thema gestossen....)

Die Gefahr sehe ich jedoch beim besten Willen nicht. Da der Mensch sich nicht ändern wird. Auf der ifa.com findest dazu auch einige Statements. Auch auf der Faz.Spezial Seite steht dazu glaube ich was.

Was ist letztendlich der Index = Marktrendite ? und was erreichen wir durch ein Investment in ein ETF welches exakt den Index abbildet?

Die Rendite dex Index setzt sich zusammen aus der hunderttausendfachen Meinungsbildung und auch den entsprechenden Handlungen von allen Investoren die sich in diesem Markt tummeln.

Also tausende von schlauen Köpfen die auf etwas investieren/"spekulieren" und jeder..aber auch wirklich jeder von uns/denen meint es zu "wissen"..... !? Denkanstoss

Aus diesen Spekulationen/Investitionen heraus gibt es sehr viele die ETWAS gewinnen, viele die ETWAS verlieren, einige wenige die SEHR VIEL verlieren und auch einige wenige die SEHR VIEL gewinnen.

Und daraus entsteht dann die Markt/Indexrendite.... als Konsequenz von der geballten Intelligenz von hunderttausenden von Anlegern und aus deren Handlungen sprich kaufen/verkaufen.

Mit einem Invest exakt auf den Index = Marktrendite ist zumindest mathematisch sichergestellt, daß wir nie "alles" gewinnen..und nie alles verlieren... exakt die Rendite dex Index (die geballte Power alle Investoren zusammengenommen)..mehr brauchen wir gar nicht. Das ist schon mehr als sogar die bestzahlten Fondsmanager schaffen ... brauchen wir dann noch mehr?

Wir wollen gar nicht schlauer sein als der Markt (das wäre wieder Spekulation = Market Timing = Stock Picking..). Es schafft daher auch kaum ein Manager oder Investor (Super Investor Warren Buffett mal aussen vor, der spekuliert jedoch auch nicht..und hält bis zu 30 Jahren an seinen Werten fest... und Zins & Zinseszins entfaltet seine magische Wirkung) schlauer zu sein als der Markt in der Summe ..... schlauer zu sein als 100.000.000 Investoren die Stunde um Stunde und Tag und Tag nach "dem" Investment suchen.

das macht das Invest in ETF zwar langweilig..dafür umso erfolgsversprechender langfristig.

Gruss,
Baikani

P.S. und wirklich.. selbst wenn dieser Thread hier 10.000 Posts hat..wird nur ein kleiner Teil in ETF investieren...da mach zumindest ich mir gar keine Sorgen drum.

Avatar
schrieb am 07.01.07 20:19:12
Beitrag Nr.46 
(26.757.418)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.756.291 von FCO_Alpha am 07.01.07 19:35:57Gerade für die Langfristanlage und in Bezug auf die angekündigte Abgeltungssteuer, sind ETF doch das ideale Instrument. Sie sind kostengünstiger als alle aktiven Fonds, und bei einer langfristigen Anlage sind die KOSTEN die einzige Stellschraube um Gewinner von Verlierern zu unterscheiden.Wenn es bei dem Stichtag01.01.09 für Gewinnbesteuerung bleibt, ist doch das beste, sein Anlagekapital, je nach Risikoneigung zwischen Renten- und Aktien ETF aufzuteilen und das ganze so lange wie möglich zu halten.
Avatar
schrieb am 07.01.07 20:34:36
Beitrag Nr.47 
(26.757.684)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.757.418 von europhobia am 07.01.07 20:19:12 #46

möchte ich nur noch was kleines hinzufügen..

um die Steuer sollte sich wirklich keiner Sorgen machen..

erst einmal muss "Rendite" da sein bevor besteuert wird.... das ist oft schon schwer genug. ...

ETF sind gegenüber Fonds um ein vielfaches steuereffizienter (mitunter auch ein Grund warum der Durchschnittsfonds so armselige Ausschüttungen hat - die Traderei der Fonds verursacht nicht nur TERs in Höhe von 1.0 bis 3.9% jährlich sondern macht noch mehr kapputt für den privaten Anleger- die Traderei sorgt für steuerpflichtige Erträge die auf Ebene des privaten Anlegers versteuert werden müssen - egal ob thesaurierend oder ausschüttender Fonds - ein ETF = Index verkauft eben nicht so wie fast jeder Fonds sein ganzes Depot im Verlauf von 12 Monaten einmal komplett durch )

und wir reden hier von "Langfristanlage" wer sagt, daß wir nicht mit unseren hoffentlich fetten Depots in 30 Jahren ganz woanders leben und dort die Erträge geniessen (zu anderen Steuern)...

Steuern bitte immer zuletzt sehen bei Geldanlage

Gruss,
Baikani
Avatar
schrieb am 07.01.07 20:54:29
Beitrag Nr.48 
(26.757.984)
Antwort
Zitat
Langfrist-Anleger? Keine Lust, sich drum zu kümmern?

Anregungen:

Benjamin Graham: 50% Aktien, 50% Renten, wenn Aktienanteil um mehr als 5 % gestiegen ist (Aktien also teurer geworden sind), soviel verkaufen, bis wieder 50% erreicht sind, und umgekehrt, Aktien kaufen, wenn Anteil mehr als 5 % gefallen ist, Aktien also billiger geworden sind.

Templeton Growth: Investieren in unterbewertete Aktien, lange Haltedauer der Aktien, früher Verkauf, wenn fairer Wert erreicht, und vor allem Investition in zurückgebliebene Märkte, notfalls Renten / Cash, wenn Aktienmärkte generell nicht mehr günstig.
z.B. 30.4.1964: 58,6% Kanada!, 3,5% USA, 31,4 % Europa, 4,5% Renten/Cash
30.4.1974: 45,9% Japan!, 27% Renten/Cash!
30.4.1984: 17,8% Renten, 51% USA, Japan 4%
z.Zt.: 99% Aktien

Wenn der Templeton in den nächsten 20 Jahren weiter so flexibel reagiert, dürfte er weiter interessant als Langfristanlage sein.

Mein persönlicher Tipp: Beimischung von Krügerrändern für den Fall einer Krise, und Hedgefonds, Private Equity, Rohstoffen, Immobilien, insgesamt nicht mehr 20%, sowie mit zunehmendem Alter immer höher werdender Anteil Schatzbriefe.
Avatar
schrieb am 07.01.07 21:10:29
Beitrag Nr.49 
(26.758.233)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.757.684 von Baikani am 07.01.07 20:34:36die Traderei sorgt für steuerpflichtige Erträge die auf Ebene des privaten Anlegers versteuert werden müssen

Das ist in den USA so. in Deutschland aber (bisher) nicht!

Avatar
schrieb am 07.01.07 21:13:37
Beitrag Nr.50 
(26.758.281)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.757.418 von europhobia am 07.01.07 20:19:12Steuern bitte immer zuletzt sehen bei Geldanlage

Absolut falsch! Lies' mal Swensen's "Unconventional Success". Der ist ja auch ein Indexingverfechter, stellt aber ebenso die Wichtigkeit der Steuerplanung heraus.

Was nützen Dir denn 10% Vorsteuerrendite, wenn dann die Hälfte wieder durch Steuern weggeht. Dann ist man mit einer Alternativanlage, mit vielleicht steuerfreien 7% auf jeden Fall besser bedient.

[ Seite: 123456759760761neuster Beitrag ]

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