Antwort auf Beitrag Nr.:
39.518.275 von Birkenbihl am 14.05.10
08:53:16Hallo Birkenbihl deine Ausführungen stimmen
fast. Bei DWS Riester fallen an: 15,40 € p.a. sind sog.
Depotgebühren, Zulagen und Zuzahlungen schlagen mit 5% Kosten zu
Buche und dann gibt es noch eine Kostenpauschale für die Fonds von
max. 1,5% p.a., die Abschluss- und Vertriebskosten liegen bei 5,5%.
Und alles entscheidender Punkt, natürlich wird bei einem
Neuabschluss neu verdient ist ja auch legitim, wenn der Kunde durch
den Neuabschluss keine Nachteile erleidet. Idealer Weise würden wir
als Berater, ähnlich wie ein Arzt ritsch, ratsch eine Kundenkarte
durchziehen. Der Kunde müsste vor der Beratung bezahlen, wüsste
also um den Preis der Beratung und der Berater hat seinen Verdienst
und kann sich voll auf seinen Kunden einstellen, im Sinne des
Kunden. Und ähnlich wie bei einem schlechten Arzt, käme der
"Patient" bei Unzufriedenheit nicht mehr, Verdienst als Messlatte
guter Leistung; meine Lieblinsvision. Übrigens kann es durchaus
sinnvoll sein einen Altvertrag aufzulösen und das Guthaben zu
übertragen, wenn der Altvertrag teurer war, Geldanlage eine
Katastrophe ist, das Altprodukt von den Vertragsbedingungen nicht
so komfortabel ausgestaltet ist. Z.B. konnte man früher nach
Reduzierung wegen Elternzeit, Arbeitslosigkeit, Anschaffung einer
Immobilie etc. nur prozentual Beitrag wieder erhöhen viele moderne
Tarife sind da viel flexibler, was den Kunden sehr entgegen
kommt.
Daher gilt grundsätzlich bei Vertragsgestaltung nicht nur das heute
und hier berücksichtigen sondern ein wenig vorausschauender
beraten! Und liebe Kunden, immer die richtigen Fragen stellen!