Warum habe ich einen neuen Thread eröffnet? Das Problem bei WO ist,
dass man dem Thread keine übergeordneten Basisinformationen
zuordnen kann, die sozusagen immer als erstes Posting sichtbar sind
(bzw. auf Wunsch ein-/ausgeblendet werden können). Das führt bei
langen Threads (über 1.000 Postings) dazu, dass man nur sehr
beschwerlich nach einzelnen Beiträgen suchen kann. Aus diesem Grund
habe ich einen neuen Thread eröffnet, auf den ich gelegentlich im
Hauptthread verlinke, denn so kann auch ein ARU-Interessierter ohne
viel suchen die Basisinfos lesen. Deswegen bitte ich darum, in dem
neuen Thread möglichst nicht zu posten bzw. nur Ergänzungen,
Korrekturen, Updates zum Thema einzufügen und die Diskussion im
Hauptthread zu führen. Alle 100 Postings könnte dann ein Threadlink
zum Inforthread erfolgen – das ist mein Vorschlag.
Allgemeines
Arafura Resources (Kürzel AUS: ARU ; Kürzel D: REB) ist ein
Rohexplorer, der ausschließlich im Northern Territory von
Australien aktiv ist. Aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft
in Kürze einen Demerger der Uranaktivitäten in die Gesellschaft
Nupower Resources mit einem Listing an der ASX (vermutlich auch
Frankfurt) plant, wird die Besprechung zweigeteilt für jede dieser
beiden Gesellschaften Arafura (neu) und NuPower erfolgen. Parallel
dazu eröffne ich bereits jetzt einen Thread zu NuPower mit dem
Teilabschnitt, der auch hier enthalten ist.
Teil 1 – ARAFURA RESOURCES
Die Geschichte von Arafura Resources (ARU) reicht weit zurück und
schon 1984 wurde die Frances Creek Mine in der Nähe von Darwin
erworben. Allerdings war die Gesellschaft fortan lange inaktiv und
erwarb schließlich Ende 1998 zahlreiche Rohstoffprojekte vom
damaligen Director Norman McCleary bzw. die McCleary Exploration
und Minerals Pty Ltd sowie McCleary Investments Ltd über einen sog.
Share-Deal, die in der Folgezeit unterschiedlich intensiv
exploriert wurden. Für insgesamt 5 Mio. Arafura Aktien und einer
Zahlung von 95.000 A$ wurden 20 Lizenzen an ARU verkauft, darunter
auch die Hauptlizenz für Nolans Bore, Lizenzen in Frances Creek
(dem heutigen Eisenerz-JV mit Territory Iron), Kurinelli und
einigen heute noch im Besitz von ARU befindliche Lizenzen.
Offiziell wurde der Vertrag erst am 17.7.2001 geschlossen, da noch
einige Unklarheiten hinsichtlich einzelner Lizenzen zu klären
waren. Mitte 2002 erwarb ARU noch das Mt. Porter Gold-Property von
Renison Mines gegen Gewährung einer 2,5% (gross value) Royalty auf
die ersten 12,000 oz, die dort gefördert werden. Der nächste
Schritt in der Unternehmensentwicklung folgte Ende 2003, wo das
Unternehmen im Zuge eines IPO 3,5 Mio. A$ (17,5 Mio. Aktien zu 0,20
A$) einsammelte und im November 2003 schließlich sein Debut an der
ASX gab. In 2003 erkannte ARU die Zeichen der Zeit und sicherte
sich zusätzlich zu bereits vorhandenen Lizenen systematisch
Explorationslizenzen für Uranziele und baute bis heute ein solch
großer Portfolio auf, dass die Gesellschaft einen Demerger der
Uran-Aktivitäten mit Börsenlisting über die Gesellschaft NuPower
Resources durchführt, der spätestens Ende März 2007 vollzogen sein
soll.
Schwerpunkt der Exploration ab 1999 waren die beiden Lizenzgebiete
Frances Creek und Nolans Bore. Letzteres verfügt über eine sehr
interessante Projekthistorie und ist heute das uneingeschränkte
Flagschiff-Projekt von ARU und wird deswegen als erstes
vorgestellt. Zwischenzeitlich gewannen die Goldprojekte Mt. Porter
und Frances Creek die Oberhand, aber nachdem sich ab 2002/2003 ein
deutlicher Anstieg der Rohstoffpreise bei den Rare Earth Elementen
abzeichnete, die ja in Nolans Bore reichlich vorhanden waren,
wurden die finanziellen Resourcen mehr und mehr in dieses Projekt
gelenkt. Geleitet wird Aru von Alistair Stephens, der graduiert hat
in Business und Geologie und auf früheren Stationen bei Newmont,
Normandy, KCGM, WMC and Orica in leitender Position gearbeitet
hat.
Hier eine aktuelle Projektübersicht von ARU, die in kleinem Maßstab
sogar die Umrisse der Lizenzgebiete andeutet:
Die Lizenzgebiete von NuPower, die z.T. übereinstimmen, sind dem
Abschnitt zu NuPower vorangestellt.
1. Projekt - Nolans Bore – 100% ARU – Rare Earth, Phosphat,
Calcium Chloride, Uran, Thorium
Luftbildaufnahme mit den aktuellen Explorationsmaßnahmen:
Nolans Bore liegt ca. 140 Kilometer nördlich von Alice Springs und
ist auf ganzjährig befahrbaren Straßen erreichbar. Eine Gaspipeline
liegt nur 5 Kilometer vom Property entfernt. Die Lizenz, die dieses
Gebiet heute abdeckt wurde Ende 1995 von Norman McCleary gesichert.
Unmittelbar vorher waren dort durch den Explorer PNC in den Jahren
1994 und 1995 umfangreiche geochemische und geophysische
Feldarbeiten durchführt worden. Dabei wurden auch sehr hohe
REE-Werte (Rare Earth Elements), gebunden in Fluorapatiten
gefunden, die primär zur Düngemittelherstellung verwendet werden
(Phosphor), aber manchmal auch mit Uran und Seltenen Erden (Rare
Earth) assoziiert sind. Die Fundstellen lagen in einem 800m x1700m
großen Gebiet. Eine parallel durchgeführte Radiometrische
Bodenanalyse korrespondierte mit diesen Ergebnissen. Trotz
gegenteiliger Empfehlung des leitenden Geologen hat PNC die Lizenz
zurückgegeben, um sich auf andere Gebiete zu konzentrieren und so
kam McCleary zum Zuge. Schon kurz darauf optierte dieser das Gebiet
an Homestake Gold, die nun mit der Goldsuche im Lizenzgebiet
begannen, jedoch nicht fündig wurden und die Option in 1998
verfallen ließen. Über den o.g. Verkauf des Lizenzpaketes durch
McCleary gelangte Nolans Bore Lizenz schließlich zu ARU, die den
(heute noch leitenden) Geologen John Goulevitch mit einer
Literaturstudie beauftragten, die schließlich die Entdeckung ans
Licht förderte, welche sofort dem Weltkonzern Hydro Norsk
präsentiert wurden, die in der Folgezeit umfangreiche
Untersuchungen durch Goulevich Firma Exploremin beauftragten. Als
Ergebnis kristallisierte sich schnell heraus, dass Nolans Bore
hohes Potential für eine oberflächennahe REE-Produktion mit
paralleler Phosphat-Gewinnung besaß. Erste Analysen ergaben
besonders hohe Werte von Cerium, Lanthanum und Neodymium (siehe
späteres Kapitel) und es wurden in weiteren Untersuchungen keine
Bestandteile gefunden, die einer REE-Gewinnung entgegenstehen. Die
Isolierung und Entsorgung der radioaktiven Komponenten Uran und
Thorium wurde schon damals mit den zuständigen Behörden besprochen
und geklärt, dass diese Komponenten einer weiteren Minenentwicklung
nicht entgegenstünden, jedoch im Zuge der metallurgischen Arbeiten
besonders adressiert werden müssen. Trotzdem hat sich Norsk Hydro
aus dem minenbezogenen Teil des Projektes zurückgezogen und
lediglich über die Tochter Yara die metallurgischen Arbeiten
fortgeführt. Aufgrund von Unverträglichkeiten in den
Testeinrichtungen bei Yara (die sonst einen anderen Typus Apatite
aus Kola in Russland verabeiten) wurden die metallurgischen
Arbeiten Anfang 2005 zunächst zu Western Minerals Technology
übertragen, die jedoch in Ermangelung einer notwendigen Erlaubnis
für radioaktive Substanzen zurückziehen mußten und die
metallurischen Arbeiten dann zu ANSTO in Sydney gingen, die auch
heute noch dafür zuständig sind. Insgesamt wurden in Nolans Bore in
einem 5-stufigen Explorationsprogramm 160 Bohrlöcher mit einer
gesamten Bohrtiefe von 17.700m angelegt.
Zurück zum Projekt hat ARU beschlossen, das Projekt nun selbst zu
entwicklen und hat 2000 ein Trenching-Programm aufgelegt, im Zuge
dessen 6 Gräben mit zusammen 888m Länge ausgehoben wirden sind
Das Trenching Programm, das primär in der alten Westzone (heute
Nordzone) durchgeführt wurde, brachte sensationell gute Ergebnisse
Ergebnisse bis zu 10% REO und 5% REO über große Intervalle. Dadurch
ermutigt wurde Anfang 2001 gleich ein RC-Bohrprogramm über 12
Löcher mit 856 Bohrmetern durchgeführt, das mittels guter
Ergebnisse die Kontinuität der Mineralisierung bis in zunächst 80m
Bohrtiefe nachwies (größte Bohrtiefe). Daraus wurde eine erste
Resource mit
3,8 MT @ 4,0% REO und 17,4% P2O5
abgeleitet, wobei 80% des Materials in weniger als 60m Tiefe lag.
Als eine Konsequenz hat ARU sofort weitere Lizengebiete in der
Umgebung gesichert bzw. die bestehende Lizenz durch eine größere
substituiert. In der Tat gibt es im Umfeld von Nolans Bore weitere
REE-Targets, v.a. am Mt. Finniss (siehe Übersicht)
Mit den Mitteln aus dem IPO wurde Anfang 2004 ein weiteres
2050m-Bohrprogramm angesetzt, das 20 RC-Holes und 5 Core-Holes
umfasste (ganz überwiegend im Bereich der Westzone). Der folgende
Plan zeigt den Großteil der Bohrlöcher 2001 (1-12) Bohrlöcher 2004
(13-37) und der Tenches/Costeans (2000).
Die 2004er Bohrergebnisse brachten fast durchweg hervorragende
Ergebnisse, z.B. 54m Intervall mit 6,5% REO und 10% P oder ein 46m
Intervall mit 7% REO und 23% P. Auf Basis der Bohrdaten konnte ARU
die mineralisierten Zonen (West und Ost) erstmals näher umreißen
(siehe Abbildung):
und anhand der Daten ein Resourcenupdate durchführen
Der absolute Zuwachs ist noch nicht so erheblich, weil noch keine
systematischen Infills gebohrt wurden und das Mineralisierungsystem
auch nach unten hin noch nicht hinreichend definiert ist, aber
immerhin 40% der Resource sind nun als "indicated resource"
erfaßt.
Nach einer umfangreichen Anylase der Ergebnisse und Fortschritte
bei der Metallurgie mit ANSTO wurde bereits Anfang 2005 mit der
Planung für ein weiteres sehr umfassendes 8.600m Bohrprogramm
begonnen, das von Anfang Juni bis Ende Juli 2005 umgesetzt
wurde.
Die Bohrergebnisse zeigen bereits, dass die REO-Lagerstätte noch
viel größer ist als ursprünglich angenommen und man kann
mittlerweile ein Gebiet mit den Ausmaßen 1.000m x 1.200m
definieren. Ferner zeigt sich, dass die Resource in vielen
Teilbereichen eine Kontinuität bis 235m Tiefe besitzt (2.
Bohrprogramm bis max 85m gebohrt).
Im Bohrplan sieht das wie folgt aus:
und man sieht schon, dass es neu entdeckte Mineralisierungszonen in
den Zwischenbereichen West- und Ostzone gibt, sowie wie weitere
potentielle Extensions im südwestlichen Bereich der östlichen Zone.
Auch um solchen Verwirrungen Rechnung zu tragen, hat man sich im
Anschluß an das 2005er Bohrprogramm entschlossen, die Zonen in
Nordzone (ehemals West) und Südzone (ehemals Ost) umzubenennen.
Die inneren orangenen Linien markieren die bisher abgegrenzte
Depositgröße und die äußere blaue Markierung das Flächenpotential
des Deposits. Die Zahlenangaben entsprechen den im Rahmen des
Resourcenupdates angepassten Tonnagegrößen. Insgesamt konnte die
Tonnage ggü. der 2004er Schätzung mehr als verdreifacht werden, wie
die folgende Grafik zeigt:
Damit was Nolans Bore endgültig zu einem Weltklasse-REE-Deposit
aufgestiegen mit einer Lebensdauer von weit über 30 Jahren bei
einer Jahresabbaumenge von 500.000 t pro Jahr. Nachdem das Risiko
einer ausreichenden Resource eleminiert wurde, wurde der
Schwerpunkt bei Nolans Bore im Jahr 2006 folgerichtig auf den
metallurgischen Prozess zur bestmöglichen Ausbeutung des
Apatit-Gesteins gelegt. Der Zwischenstand wird im folgenden
Abschnitt besprochen, da 2006 auch noch ein weiteres zweistufiges
Bohrprogramm in Nolans Bore durchgeführt wurde, das mehrere Ziele
verfolgt.
Erstens soll die Zone südwestlich der Südzone getestet werden, um
die Südzone besser eingrenzen zu können. Ebenfalls sollen im
Übergangsbereich beider Zonen sowie in den Randbereichen der
Südzone die Extensions getestet werden, um bessere Erkenntnisse
über das Design des Open Pits zu bekommen. Schließlich soll in der
Nordzone durch infill (core) Drilling die Resource in eine höhere
Kategorie gebracht werden sowie weitere Erkenntnisse zum Pit Design
für den Abschluß der Feasibility-Studie gewonnen werden.
Von Mitte Juni bis Juli 2006 wurden weitere 51 Löcher mit insgesamt
4,363m Bohrtiefe im RC-Verfahren gebohrt, wie auf der folgenden
Skizze zu sehen ist.
Die Bohrergebnisse bestätigen dann zwar die Grenzen der Südzone und
vergrößern sie nach Südwesten; allerdings ist nicht der gesamte
Übergangsbereich bis zum südwestlichen Cluster (wo die 6
Bohrlöcher) über dem Cut-Off von 1,0% REO mineralisiert und so
fallen die beiden südwestlichen Bohrlochreihen (siehe Bohrplan) aus
der Zone heraus. Das eigentlich Target (Cluster) ist liegt mit um
die 3% REO-Gehalt etwa auf dem Level des mineralisierten
Hauptgebietes. Ferner konnten im oberen Teil der Südzone ebenfalls
die Lücken geschlossen werden, so dass insgesamt von einer
Resourcenerweiterung auszugehen ist, die noch aussteht und für
Anfang 2007 angekündigt ist. Allerdings kann sich das noch ein
wenig hinziehen, da ein gezieltes Kernbohrprogramm von Mitte
September bis Mitte Dezember 2006 angesetzt wurde, um die Nordzone
(höchstmineralisierten Bereich) im Rahmen eines sog. Blocking
Programms zu zonieren und measured resources zu gewinnen. Ich habe
mal grob geschätzt, dass die Resource beim nächsten Update um gut 7
Mt auf dann 25 Mt REO bei vielleicht 2,8% REO Gehalt angehoben
werden kann. Bei einer Jahrestonnage von 0,5 Mt betrüge die
Lebensdauer der Minenoperation damit 50 Jahre. Es wird jedoch so
sein, dass ARU besondern in den ersten Jahren der Produktion auf
sehr hochgradige und oberflächennahes Material zurückgreifen kann,
so dass nur ein Abraum von 50% im Verhältnis zum gewonnenen
mineralisierten Material (strip ratio 0,5:1) entsteht. Das führt zu
äußerst niedrigen Minenkosten, was den Blick nun in der Tat auf den
geochemischen Weiterverarbeitungsprozeß lenkt.
Metallurgische Verarbeitung des Gesteins von Nolans Bore
Wie bereits erwähnt, hat ARU nach einigen Unwägbarkeiten die
renommierte ANSTO (Australian Nuclear Science and Technology
Organisation)
http://www.ansto.gov.au/ für die umfangreiche
metallurgischen Untersuchungen gewonnen. ANSTO hat zwischenzeitlich
ein dreistufiges Ablösungsverfahren entwickelt, um die bestmögliche
Recovery der enthaltenen Substanzen zu erhalten. Einer Behandlung
mit rel. milder Säure, die primär das Calcium, Phosphat und Fluor
(ca. 90% jeweils) und etwa 35%-40% der Rare Earth und des Uran
löst. Insgesamt würden rd. 2/3 der enthaltenen Minerale gelöst. Im
zweiten Schritt mit einer höherkonzentrierten Säuremischung werden
insbesondere die Rare Earth und Uran gelöst. Schließlich werden die
Rare Earth in einem dritten Schritt in einem Salzsäurebad zu einem
hochwertigen Konzentrat verdichtet. (siehe Schaubild)
Allerdings sind die Recoveries bei den Rare Earth mit 65-95% noch
nicht optimal und es gibt ebenfalls Probleme mit der Ablösung des
Uran/Thorium. Allerdings ist ANSTO auf dem richtigen Weg, da durch
die sog. "pre-leach", also die Behandlung mit der milden Säure eine
starke Kostenersparnis bewirkt werden, die sich aus den folgenden
Aspekten ergibt:
- ein kleiner Mahlkreislauf in der späteren Gesteinsverarbeitung
mit groberen Mahlvorrrichtungen (geringere
Investitions-/Finanzierungs/ und Produktionskosten)
- deutlich geringerer Einsatz von Chemikalien (geringere Kosten und
Umweltbelastung)
- kleinere Bearbeitungsanlage dank 2/3 kleinerer
Verarbeitungsmengen
- Nutzung von Beiprodukten (Calcium Chloride, Phosphat,
Uran/Thorium) wird möglich
- Unreinheiten werden minimiert
ANSTO definierte Anfang 2006 das Ziel, sowohl den Pre-Leach Prozeß
zu optimieren (Calciumqualität erhöhen und REE später ablösen), als
auch das Recovery im zweiten und dritten Step bei den REE zu
erhöhen. Es gibt anscheinend eine Reihe von Zielkonflikten zwischen
den verschiedenen Ingredienzen und ANSTO muß nun den profitablesten
Weg finden.
Die Phase II der metallurgischen Untersuchungen wurde Ande August
2006 abgeschlossen und hat zu einer Optimierung des
Pre-Leach-Prozesses geführt, womit nun die nachgelagerten
Ablösungsprozesse verbessert werden können. Das Hauptproblem
scheint weiter die Isolierung/Gewinnung des Urans sowie die
Isolierung/entsorgung der Fluoride bzw. Abfallstoffe. Als
Konsequenz aus den Phase II Ergebnissen wurde
Spezialchemieunternehmen Bateman Litwin (
http://www.bateman-litwin.com/ damit beauftragt,
eine Kommerzialisierungsstrategie für die Phosphatverbindungen
(Säure, Düngemitel) des Nolans Bore Gesteins zu erstellen. Mit
Ergebnissen der Phase III der metallurgischen Untersuchung inkl.
der Bateman Litwin Ergebnisse wird im 1. Qurtal 2007 gerechnet.
Marktentwicklung für Rare Earth Elements - REE
Nolans Bore verfügt auf Basis der aktuellen Resourcenschätzung über
rd. 575.000 Tonnen REO, 8,7 Mio lb U3O8, 2,6 Mio Tonnen Phosphat
und eine noch genauer zu bestimmende Menge an Calcium Chloride;
immer unter der Voraussetzung, dass sich all diese Stoffe in der
angenommenen Konzentration gewinnen lassen. Ein wichtigerAspekt bei
der Bewertung von Nolans Bore kommt der Marktentwicklung von Rare
Earth Elementen zu, die eine Vielzahl von Anwendungen haben, wie
die folgende Tabelle zeigt:
In der ersten Spalte sind die Anteile der Elemente angegeben, wie
sie im REO-Mix von Nolans Bore vorkommen. Um von REO (Rare Earth
Oxide) auf REE (Rare Earth Element) umzurechnen, muß man den
REO-Wert mit Schnitt mit 0,85 (1/1,17) multiplizieren. (eine genaue
Tabelle für jedes Einzelelement gibt es hier
http://www.gwmg.ca/aree/conversion_factors.php ) Auf
weitere chemische Details möchte und kann ich leider nicht
eingehen.
Wichtiger erscheint mir, die Preisentwicklung zu skizzieren, die in
folgender Tabelle recht aktuell wiedergegeben wird:
Der Preistrend zeigt bei vielen Elementen klar nach oben,
insbesondere solchen, die in den Bereichen Umwelttechnik und
Consumer Electronics eingesetzt werden, wie Lanthanum und
Neodymium, die in Nolans Bore auch anfallen. Der Nolans Bore
REE-Mix zeichnet sich sogar durch ggü. den anderen bekannten
Vorkommen der Welt durch den höchstkonzentriertesten Wert von
Neodymium aus. Das Beispiel Neodymium ist auch deswegen besonders
gut geeignet, stellvertretend für den den Großteil der Rare
Elements, die künftige Marktentwicklung und den möglichen Einfluß
auf die Kursentwicklung von Arafura zu dokumentieren.
Neodymium Magneten finden sich z.B. in folgenden Endprodukten
• hard-disc drives,
• CD-ROMS,
• DVDs,
• Handies
• iPods
Daneben findet der Stoff Anwendung in der Herstellung von TV-
(Plasma-), Computer und andere Arten von Bildschirmen.
Neodymium ist aber besonders wichtig bei der Herstellung von
Hybrid-angetriebenen Autos, denen bis 2010 ein Weltmarktanteil von
bis zu 5% prognostiziert wird. In der Batterie eines Hybridautos
werden ca. 20 kg Rare Earth verbaut. Das würde zu einem
signifikanten Anstieg der Rare Earth Nachfrage auf über 150 Mio
tonnen (aktuell 98 tonnen p.a.). Die zu erwartende Knappheit in
Verbindung mit Chinas Kontrolle von 95% der Weltmarktproduktion
führt schon jetzt zum Lageraufbau einiger Industrieunternehmen, die
absehbar höhere Verbrauchsanforderungen an Rare Earth haben. In
diesem Zusammenhang sucht der Markt insbesondere nach
nicht-chinesischen Lieferquellen, da sich China als unberechenbarer
Vertragspartner präsentiert hat, der sein Monopol immer aggressiver
einsetzt. Nolans Bore bietet hier den Vorteil aufgrund der Größe
der Resourcen ein langfristig verlässlicher Vertragspartner zu
sein, d.h. es sollte ARU gelingen langfristige Verträge
abzuschließen und evtl. sogar schon vor Produktionsbeginn
Vorwärtsverkäufe zu tätigen. China dagegen bekommt immer mehr die
negativen Auswirkungen seines rücksichtslosen Umgangs mit der
Umwelt zu spüren und mußte die Produktion zeitweise wochenlang
ruhen, um strengere Umweltvorgaben der Regierung umzusetzen.
Welche Bedeutung Neodymium (Nd) für ARU hat läßt sich aus der
folgenden Rechnung ableiten. Multipliziert man den REO Gehalt von
Nolans Bore (3,1% im Schnitt) kann man z.B. einen Wert pro Tonne
für einzelne Elemente errechnen. Nehmen wir mal Neodymium, einem
Element,. Der Anteil beträgt 21,06%, d.h. 31 kg (3,1% REO) / 1,166
* 0,2106 (Nd Gehalt) = 5,60 kg/tonne Gestein.
Um mal ein Gefühl für die Wertigkeit zu bekommen, habe ich mal
einen Preischart für die drei höchstkonzentriertesten Rare Element
per November 2006 beigefügt:
Bleiben wir bei unserem Beispiel Neodymium; es wird im November mit
20 US$/kg gehandelt, d.h. bei 5,60 kg/tonne Neodymium-Gehalt * 20
US$ beträgt alleine der Gesteinswert/tonne von Neodymium 112 US$,
was umgerechnet einem Goldäquivalent von 5,75 g/t ist, was für ein
Open Pit Deposit bereits ein Spitzenwert ist.
Als Fazit der Rare Earth Marktbetrachtung läßt sich festhalten,
dass insbesondere die beiden Elemente Neodymium und Lanthanum sehr
positive Marktaussichten haben, die gepaart mit den hohen Anteilen
im Nolans Bore REE-Mix eine gute Projektperspektive entwickeln.
Bewertung von Nolans Bore
Folgende Erlösaufstellung mit Stand September 2006 läßt sich in
Bezug auf Nolans Bore ermitteln:
Wenn man die "Torte" auf der rechten Seite als Ausgangspunkt nimmt,
dann läßt sich mittels Addition der Werte der Kreissegmente
errechnen, dass der Erlös aus 10.000 Tonnen REO aus Nolans Bore
absolut 110,5 Mio A$ (Stand September 2006) beträgt..
Legt man einen langfristigen Umrechnungskurs für US$/A$ von 0,75
zugrunde, dann sind das 82,875 Mio US$ per 10 Mio kg oder eben
8,2875 US$/kg REO. Dieser Wert korrespondiert mit dem Wert von 8,09
US$, der vom Mitbewerber Lynas Corporation in der Dezember 2006
Präsentation genannt wurde, wenn man zugrunde legt, dass der Lynas
REO-Mix etwas "schlechter" ist.
Wenn also 82,875 Mio US$ 55% entsprechen, dann sind 100% gleich
150,7 Mio. US$. Daraus folgt, dass der Erlösanteil (bezogen auf die
10.000 Tonnen) von CaCl2 bei 37,67 Mio US$ und der Phosphatanteil
bei 30,1 Mio US$ liegt.
Bezogen auf 1 Tonne Gestein im Nolans Bore Vorkommen würde sich
folgendes ergeben:
8,29 US/kg x 31 kg REO (3,1%) Gehalt = 257 US$/Tonne Wert / 0,55
(Anteil siehe linkes Tortendiagram) = 467 US$ für 100%/Tonne. 117
US$/Tonne würden auf den 25%-tigen Erlösanteil des CcCl2 entfallen
und 93 US$/Tonne auf den Phosphatanteil. Diese Zahlen unterliegen
selbstverständlich Schwankungen, die sowohl auf
Marktpreisänderungen, als auch auf Änderungen basierend auf den
metallurgischen Zwischenergebnissen, d.h. gewonnene Menge,
Qualität, Konsistenz, ergeben. Im Juli 2006 wurde z.B. der
Phosphatanteil noch mit 132 US$/Tonne angegeben, jedoch kein CaCl2
erfasst. Auch sind seit September 2006 (Stichtag der obigen
Berechnung) viele Rohstoffpreise, wie für Neodymium und Uran weiter
angestiegen.
Die geschätzteen 467 US$/tonne Metallwert würden auf Basis eines
Goldpreises von 600 US$ einem Goldäquivalent von fast 25g/t
entsprechen, was bei einer praktisch nicht existenten Strip-Ratio
(in den ersten Jahren des Abbaus) immense Margen verspricht.
Man muß allerdings berücksichtigen, dass Arafura mit Nolans Bore
immer mehr zu einem Chemie-Unternehmen wird und ja auch
entsprechendes Fachpersonal sucht. Demzufolge sind die Kosten für
die Herstellung der Endstoffe auch höher. Die reinen bergbaulichen
Kosten sind bei den Daten (open pit, gute Infrastrukur, weiches
Gestein, keine Strip-Ratio, minenfreundliche Umgebung) sehr gering
anzusetzen. Wenn man sich überlegt, dass in Nevada Goldminen mit
1g/t (19 US$/t Wert) kostendeckend arbeiten, dann bekommt man eine
Vorstellung von den bergbaulichen Kosten bei Arafura. Die Poderosa
Goldmine in Peru abeitete in 2006 bei einer komplizierteren
Abbautechnik und bei 100.000 Oz Jahresproduktion (Nolans Bore wären
400.000 Oz Gold-Äquivalent bei einer 500.000 t pro Jahr Produktion)
mit Cash Kosten von 210 US$/tonne, was inkl. der Millverarbeitung
ist.
Das Apatit von Nolans Bore generiert sicherlich ggü. Gold höhere
Separationskosten und ggf. Weiterentwicklungskosten zum Endprodukt,
jedoch dürfte die Profitabilität auf Basis heutiger Marktpreise
außer Zweifel stehen.
Vorteilhaft ist zudem der wenig korrelierte Mix der Umsatzerlöse.
CaCl2 ist zwar ein saisonales Produkt (überwiegend für alle
Verwendungen um das Thema Enteisung eingesetzt), jedoch nur bedingt
zyklisch und schon gar nicht an Rohstoffzyklen gekoppelt. Phosphat
addressiert einen absoluten Wachstumsmarkt - dem
Düngemittelbereich, der oft die einzige Chance bietet die
Anbauflächen qualitativ zu erweitern, naja und dann die
zyklischeren REO-Ingredienzen, wobei hier manche Bestandteile
einfach wegen der Knappheit teuer bleiben werden (s.o.).
Auf Grundlage der bisher bekannten Daten zu der Nolans Bore
Operation kann man mal eine grobe Rechnung aufmachen.
Umsatzerlöse wären bei 500.000 tonnen/Jahr und 467 US$/tonne Wert =
233,5 Mio US$ Erlöse. Nehmen wir eine total-cost Quote von 50% an,
dann würden 116,75 Mio. Mio US$ und bei 28% Steuer ein Net Profit
von 84 Mio US$ bzw 112 Mio A$ verbleiben. Da das Minenleben über 40
Jahr liegt und das Risiko vielleicht mit 10% angesetzt werden kann,
würde sich ein Multiplikator von 10 ergeben, d.h. eine Bewertung
von 1,1 Mrd. A$ für Nolans Bore. Diese Rechnung ist natürlich
großen Unsicherheiten unterworfen und soll auch nur mal eine
Größenordnung andeuten, in welche die Bewertung von Nolans Bore und
somit ARU hineinwachsen kann.
Ein Blick auf den Zeitplan verdeutlicht die Entschlossenheit des
Managements, das Projekt bis Ende 2009/Anfang 2010 in Produktion zu
bringen. Bis jetzt liegt man in puncto Metallurgie und Resource
voll im Zeitplan. Der nächste Meilenstein für das Jahr 2007 – die
Testproduktion – ist auch dadurch in greifbare Nähe geraten, dass
die Regionalregierung des Northern Territory ARU mit einem sog.
Ready Grant (nicht rückzahöbare Zuschüsse) in Höhe von 3,3 Mio A$
fördert. Neben dem finanziellen Zuschuß ist sehr wichtig für ARU,
dass der zuständige Minister das Rare Earth Projekt für sehr
wichtig hält und mit dem Zuschuß deutlich macht, wie wichtig es dem
Northern Territory ist, die hochqualifizierten Jobs in einer
solchen Separationsanlage im Land zu halten. Schließlich liegen auf
Basis heutiger Metallpreise über 10 Mrd. A$ an Wert im Boden von
Nolans Bore, der auf einen Abbau wartet.
Als Anleger kann man sich also recht gut am Fahrplan für Nolans
Bore orientieren. Ich bin immer mehr überzeugt davon, dass es sich
bei Arafura lohnt, die 2-3 Jahre zu warten, denn mit zunehmender
Nähe zum Produktionsstart wird auch die Wertschätzung der Financial
Community steigen. Um mal einen Vergleich zu Forsys zu ziehen, die
ja einen ähnlichen Zeitplan für ihr Valencia-Projekt wie Arafura
für Nolans Bore haben; Forsys will 2,5 Mio lb U3O8 ab 2009/2010
fördern, was einem Erlöspotential von 180 Mio US$/Jahr entspricht
(Uranpreis 72 US$). ARU würde auf Jahreserlöse von gut 234 Mio US$
kommen, wobei ich mal die gesamte Kostenstruktur als vergleichbar
ansetze (Forsys höhere Förderkosten, niedrigere Metallverarbeitung
ggü. ARU). Wenn man dann die Bewertung von Forsys
vor
Kapitalerhöhung von 270 Mio C$ mit der von ARU in Höhe von ARU
vorKapitalerhöhung (die ja NuPower zugute kommt) in Höhe von
46 Mio C$ vergleicht, dann vermag man das Potential von ARU zu
erkennen, die eine Bewertung erwarteter Erlös / Market Cap von 5,85
ggü. 0,77 bei FSY aufweisen, wobei letztere immer noch sehr günstig
innerhalb der Uran-Peer bewertet sind. Auch beim sog.
inground-Value im Vergleich von Nolans Bore und Valencia zeigen
sich Unterschiede. Selbst wenn Forsys die bestehende Resource noch
verdreifachen sollte, betrüge der inground value immer erst 50% des
inground values von Nolans Bore, was primär die Lebensdauer der
Minen betrifft.
Trotz aller positiven Aussichten, sollte man die Risiken nicht
außer Acht lassen, denn die Rare Earth Märkte waren in
derVergangenheit häufig großen Schwankungen unterworfen und es ist
schwer abzuschätzen, in welchem China seine Produktion hochfahren
könnte bzw. die USA beschließen das Mountain Pass Deposit wieder in
Betrieb zu nehmen, das derzeit unter Maintainance Status gehalten
wird, also kurz-/mittelfristig wieder in Produktion gehen könnte.
Das Länderrisiko in Australien ist dagegegen denkbar niedrig und
das Problem könnte eher in der Anwerbung qualifizierter Fachkräfte
sowohl für den Minenbetrieb, als auch für die chemische Behandlung
der Rare Earth liegen. Dieser letzte Aspekt spricht deutlich für
einen Standort Darwin für die Metallurgie, wo man Fachkräfte
leichter halten können wird, als in einem Feldcamp nahe Alice
Springs. Im Moment spricht zwar nichts gegen einen Einbruch der
Nachfrage nach Rare Earth Komponenten, insbesondere der Gruppen,
die im Hybridfahrzeugbau eingesetzt werden und ARU hat den bereits
erwähnten Vorteil der Diversifizierung über die Beiprodukte.
GOLDPROJEKTE VON ARAFURA
2. Projekt Mt. Porter Gold – 100% ARU
Das Mt. Porter Goldprojekt liegt südlich von Darwin und sollte
ursprünglich bereits 2004/2005 ausgebeutet werden, was jedoch daran
scheiterte, dass die Wiederöffnung der Union Reef Mill, in der das
Gold weiterverarbeitet werden sollte, erst im August 2006
wiedereröffnet wurde. Da die Resource im Zuge der Exploration im
Jahr 2003 auf nur rd. 35.000 Goldunzen geschätzt wurde, hätte sich
der Bau einer eigenen Verarbeitung nicht gelohnt. Dennoch wurde das
Projekt auf kleiner Flamme weiter vorangetrieben, indem bereits
2004 ein Native Title Claimants Agreement geschlossen wurde und
intensiv am Public Enviromental Report (PER) gearbeitet wurde, der
im September 2006 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Hier
ein Link zu dem Bericht:
http://www.arafuraresources.com.au/documents/MtPorterPERFina…
Die folgende Karte gibt eine Übersicht über die Exploration
(Übersichtskarte siehe Frances Creek Abschnitt)
Die Exploration hat sich bislang auf das kleine Minen-Lizenzgebiet
ML 23839 konzentriert, wobei es zwei weitere das Kerngebiet
weitgehend umschließende Lizenzen ERL 116 und EL 23237 gibt, auf
die sich ein jüngst aufgelegtes Bohrprogramm konzentriert.
Allerdings sind nur 10 Löcher mit knapp 1.000 Bohrtiefe gebohrt
worden, deren Ergebnisse in Kürze zur Veröffentlichung kommen.
Die Resourcen stellen sich wie folgt dar:
Es scheint jedoch realistisch, dass der in 2003 bei einem Goldpreis
von unter 400 US$/oz festgelegte Cut-Off von 1,7g/t deutlich
gesenkt werden kann und es gibt eine Alternativschätzung mit einem
Cut-Off von 0,5g/t.
878.000 tonnen @ 1,9 g/t = 53.100 Oz.
Einordnung des Projektes
Wenn man Mt. Porter realistisch betrachtet, sieht man schnell, dass
es sich hier nur um einen kurzfristigen Cash-Flow Lieferanten
handelt. Das Vorkommen soll in 2 Jahren ausgebeutet werden und man
kann vielleicht von einem Net Profit von insgesamt 15 Mio A$ für
beide Jahre zusammen ausgehen. Sicherlich ein schönes Zubrot, das
vielleicht eine weitere Finanzierung ersetzt, aber eben kein
Instrument, um den Minenbau in Nolans Bore zu finanzieren.
3. Projekt – Frances Creek Gold – ARU 100%
Die beiden Frances Creek Projekte (das Eisenerz Projekt wird im
Kapitel "Joint-Ventures" besprochen) grenzen direkt an das Mt.
Porter-Gebiet an.
Das Frances Creek Projekt wurde nach dem IPO und bis Ende 2004 mit
Nachdruck verfolgt, es gab ein 40 Löcher 1646m Bohrprogramm, das
entlang der beiden Hauptadern "Golden Honcho" und Golden Slips"
(siehe jeweils Lizenzgebiet AN 389) orientiert war und welches gute
Ergebnisse brachte:
Die Bohrungen wurden in den Bereichen gesetzt, wo schon vorher
durch ein intensives Sampling-Program Proben in einem Aderbereich
von 600m mit durchschnittlichen Goldgehalten von 18g/t gefunden
werden konnten. Dabei wurden immer zwei Bohrlöcher am selben
Standort, jedoch mit unterschiedlichem Azimut (Winkel) gesetzt (55°
und 70°). So kann man beim Cross der Ader die Kontinuität nach
unten bestätigen, was auch in einigen Cross Sections gelang (im
Beispiel wurde sogar noch eine Nebenader angebohrt):
Weiterhin wurden bislang lediglich 390m Aderlänge von insgesamt
2.400m Gesamtaderlänge durch Bohrungen getestet. Insofern ist das
Gebiet in beiden Streichrichtungen der Ader und in der Tiefe noch
offen. In der Montagu-Studie zu ARU vom Januar 2006 wurde zum
Frances Creek Gold Projekt hervorgehoben, dass es wohl eins der
letzten Projekte mit einem hochgradigen Goldaufschluß oberflächiger
Prägung in Australien sei, das von früheren Goldsuchern unbemerkt
geblieben sei. Trotz dieser vielversprechenden Ansätze verschwand
das Projekt fast komplett aus dem Fokus, was man auch daran
abzulesen vermag, dass seit dem IPO keine neue Übersichtskarte
veröffentlicht wurde. Montagu hält es für möglich, dass ARU im
Kontext der Eröffnung der Union Reef Goldmill ein Paket an
Goldlizenzen schnürt und diese im Rahmen der bisherigen
Deinvestitionsstrategie an einen lokalen Goldexplorer/-producer
veräußert.
4. Projekt – Kurinelli Gold 100% ARU
Kurinelli liegt ca. 500 Kilometer nördlich von Alice Springs und
ca. 150 km östlich des Stuart Highways. Dieses Projekt wurde beim
IPO als so eine Art Geheimfavorit gehandelt. Das lag daran, dass
Kurinelli seit der Entdeckung durch Goldsucher um 1890 noch nie
professionell exploriert wurde, obwohl Berichten zufolge über 5.000
oz Gold nur durch öberflächliches Schürfen auf dem Gebiet gefunden
wurde. An diesem Beispiel kann man sehr schön die Systematik beim
Vorgehen der Analyse eines quasi jungfräulichen Gebietes
nachvollziehen.
Zunächst hat ARU Anfang 2004 mit einer umfangreichen geochemischen
Bodenanalyse begonnen und hat Ende 2004 auf Basis von 822
Bodenproben einen ca. 500m x 500m großen Kernbereich definiert, der
im südöstlichen Teilabschnitt einer übergeordneten 5.500m x 1.500m
gesamt mineralisierten Zone liegt. Etwas irritierend ist die
Situation hinsichtlich der Minenclaims, die im Bereich von
Kurinelli stark zergliedert sind und z.T. zu unterbrochenen
Gebieten mit sog. Inliern werden.
2005 wurde dann zwecks Vorbereitung eines Bohrprogramms ein sog.
Infill-Sampling Programm durchgeführt, im Rahmen dessen in einem
Raster von 25m Breite und 50m Länge gezielt Bodenproben in 30-40cm
Tiefe entnommen wurden. Dieses Sampling Progamm hat den vorher
bereits vordefinierten mineralisierten Bereich bestätigt und
wichtige Hinweise für das 2006er Bohrprogramm geliefert.
In der folgenden Übersicht erkennt man den als mineralisiert
definierten Bereich (gelb unterlegt):
Die ganz feinen Punkte geben die Entnahmeorte der 1.500 Bodenproben
an, die in der beschriebenen 25m x 50m Systematik gitternetzartig
entnommen wurden. Ebenfalls – wenn auch sehr klein – sind die
späteren 57 Bohrlöcher als kleine rote Dreiecke im Zentrum der
Karte zu erkennen. Ferner sieht man die von mir angesprochene
Lizenzsituation, die durch zahlreiche Teillizenzen (angedeutet
durch die Rechtecke in der Karte) gekennzeichnet ist.
Die folgende Abbildung veranschaulicht die Ergebnisse der
Bodenprobenauswertung, die gewissenmassen als Schicht über die
obgige Karte gelegt werden kann
Das Bohrprogramm, das 57 RC Bohrlöcher mit 3.597m Bohrtiefe
umfasste (max 86m) wurde grob in dem schwarzen Rechteck (siehe
Karten Bodenproben) in einem Bereich 1.500m Breite und 850m Länge
durchgeführt und hier hat man sich ebenfalls an einem 25m x 50m
Raster orientiert, wie die nächste Abbildung der Bohrlochstandorte
zeigt.
Ein Gitternetzfeld entspricht immer 500m x 500m und man erkennt gut
die Gitternetzpunkte, an den der Bohrplan ausgerichtet wurde.
Die im August 2006 veröffentlichten Bohrergebnissen bestätigten die
Vermutung, dass das Gebiet mit Gold mineralisiert ist, jedoch
zeigte sich ebenfalls, dass die Adern nur sehr schmall sind (2m)
und die Goldgehalte lagen größtenteils im Bereich von 0,4g/t –
1g/t. ARU fühlt sich zwar zu einem weiteren Bohrprogramm ermutigt,
aber man muß schon klar attestieren, dass die hohen Erwartungen,
die an Kurinelli geknüpft waren, nicht erfüllt worden sind.
Deswegen läßt sich Kurinelli auch nur sehr schwer bewerten.
Jedenfalls sind bislang keine weiteren Explorationsschritte konkret
eingeleitet worden. Auf der Hauptversammlung Ende November 2006
wurde lediglich ein weiteres Bodenproben und Bohrprogramm
angekündigt.
Auf eine Besprechung der beiden anderen Lizenzgebiete im Bereich
von Davenport West wird in Ermangelung irgendwelcher
Explorationsaktivitäten während der letzten 4 Jahre nicht
eingegangen.
SONSTIGE PROJEKTE
5. Projekt – Jervois 100% ARU – Magnetite (Fe) –
Vanadium
Auf den Präsentation von ARU in den australischen Großstädten im
Dezember 2006 rückte das Jervois-Projekt sehr stark in den Fokus
des Interesses und Teilnehmer wußten zu berichten, dass CEO
Alistair Stephens im positiven Sinne aufgeregt wurde, wenn es um
das Jervois-Projekt geht.
Das Jervois Lizenzgebiet besteht aus 2 Lizenzgebieten, die durch
einen schmallen Korridor, der Zugang zu der nicht mehr aktiven
Jervois-Mine gewährt, getrennt (siehe Übersichtskarte)
Die beiden Lizenzgebiete sind jeweils rot umrandet. An das
nördliche Lizenzgebiet grenzt das Lucy Creek Projekt mit seinen
beiden Lizenzen EL 24716 und EL 24724 an, das zu NuPower gehören
wird und sehr weitläufige Uran-Targets aufweist – in gelb
vermerkt).
Im ersten Halbjahr hat ARU ein umfangreiches Reconaissance-Programm
im Bereich der nördlichen Jervois-Lizenz EL 10215 zu einer
signifikanten Entdeckung von Vanadium- und Titanium angereicherten
Magnetiten (sehr hochwertiges Eisenerz) geführt. Dieser Bereich
wird unter dem Namen Unca Hill Projekt geführt und ist in der Karte
blau unterlegt.
Es wurden in dem blau unterlegten Gebiet zwei Aufschlüsse im
Abstand von 700m gefunden, wo die Konzentrationen des Magnetite bei
51-55% liegen und besonders mit wirtschaftlichen verwertbaren
Vanadium-Werten verbunden sind, die zwischen 1% und 1,15% liegen
(das entspräche 22-25 lb Vanadium, das mit ca. 18 US$/lb gehandelt
wird; also ein Metallwert zwischen 400US$ und 450 US$ vorläge.
Der folgende Kartenausschnitt, der grob den blau unterlegten
Bereich der obigen Karten vergrößert verdeutlicht die Funde.
Insbesondere die Weiten der Mineralisierungen sind sehr
vielversprechend sowie die Tatsache, dass sie in derselben
Streichrichtung liegen. Parallel dazu ausgewertete aeromagnetische
Daten geben Hinweise darauf, dass sich um Umkreis von 5 Kilometern
ähnliche Mineralisierungen befinden könnten. Aus diesem Grund hat
ARU im 2. Halbjahr 2006 insgesamt 15 Bohrlöcher mit rund 1000m
Bohrtiefe in Jervois gesetzt, wobei die Ergebnisse im Januar 2007
erwartet werden. Vor Bekanntgabe der Bohrergebnisse ist eine
Einschätzung von Jervois nicht möglich. Das Gebiet ist allerdings
sehr reich an Metallen und im Bereich der Jervois Lizenzen werden
v.a. größere REE-Lagerstätten vermutet.
Projekt 6. – JV Frances Creek Eisenerz Projekt mit Territory
Iron – ARU Royalties
Das Frances Creek Projekt wurde bereits in Verbindung mit dem
gleichnamigen Goldprojekt vorgestellt. ARU hat bereits 2003 im
Rahmen eines Farm Outs die Nutzungsrechte für das dort lagernde
Eisenerz an Territory Iron abgetreten. Diese Gesellschaft hat in
den Folgejahren bereits 0,75 Mio A$ an Vorauszahlungen für Eisenerz
Royalties an ARU geleistet und hat die Reserven/Resourcen für das
Projekt konsequent ausgebaut. Auf dem Gebiet von ARU beträgt die
Resource nunmehr 7,126 Mio. tonnen Eisenerz. Territory Iron hat mit
der Ausbeutung dieser Vorkommen bereits begonnen und eine erste
Auslieferung via Darwin wird Mitte 2007 erwartet. ARU erhält
Royalties in Höhe von 1,00 US$ für Feinerz bzw. 1,30 US$ für
Stückerz (Stückerze können direkt im Hochofen eingesetzt werden.
Die Feinerze werden aufbereitet). In Frances Creek fallen 70%
Stückerz und 30% Feinerz an, d.h. die Royalties betragen 1,21 US$ =
1,61 A$/tonne. Insgesamt werden also ca. 10,7 Mio A$ an Royalties
für ARU in den nächsten Jahren an und das Unternehmen mit etwas 1,5
Mio. A$ p.a. Dieser Betrag dürfte etwa die Verwaltungsausgaben von
ARU abdecken und verhindert eine weitere Verwässerung des
Aktienkapitals. Es ist durchaus denkbar, dass Territory Iron die
Reserven/Resourcen im weiteren Projektverlauf noch erhöht.
7. Projekt – Hammer Hill – Nickel JV mit Mithril Resources 30%
ARU
Das Projektgebiet Hammer Hill liegt rd. 200 Kilometer nordöstlich
von Alice Springs und besteht aus zwei Lizenzgebieten.
Das Projekt liegt im südwestlichen Lizenzgebiet EL 9725 und ziel
primär Nickel- und Kupfersulphide sowie Chrom und Cobalt ab.
Mithril Resources kann 70% Anteil am Projekt dadurch verdienen,
dass die Gesellschaft 5 Mio A$ innerhalb der nächsten 8 Jahre
(50.000 A$ im ersten Kalenderjahr) an Exploration aufwendet.
Mithril hat kürzlich auf einem nahegelegenen Projektgebiet im
Rahmen eines Sampling Programms Nickel Werte im Bereich 0,5% und
Cobalt mit einem Gehalt von 0,06% entdeckt. Wichtig ist ferner der
Umstand, dass Mithril über eine strategische Partnerschaft mit BHP
Billiton verfügt, die es BHP erlaubt, in jedes Projekt von Mithril
einzusteigen.
Mithril Resources hat Anfang 2006 ein Explorationsprogram gestartet
und zum Jahrestag des JV die Ausübung der Option vermeldet, da sich
im Zuge des Sampling Programms starke Nickel-Chrome-Cobalt
Anomalien in einem 6x2 Kilometer großen Gebiet (Area 1 auf der
obigen Karte) ergeben haben. Es wurden bis zu 3.661 ppm (0,3661% =
3,66 kg/t) Nickel, 14.559 ppm Chrome und 337 ppm Cobalt
nachgewiesen. Bei Nickelpreisen von 14,5 US$/lb könnte sich ein
ökonomisch vertretbarer Abbau ergeben.
Das JV gewährt ARU die Rechte an REE, Uran, Phosphat und Diamanten
und Mithril muß minimal 250.000 A$ pro Jahr ausgeben und insgesamt
5 Mio A$ über die nächsten 8 Jahre.
Hammer Hill ist ein Projekt in einem sehr frühen Stadium, das
momentan sicherlich keinen meßbaren Wert für ARU darstellt.
Insofern macht das Farm-Out Sinn und man ggfs. an einem
Nickel-Projekt partizipieren und/oder Hinweise auf andere Metalle
bekommen, die ARU bzw. NuPower (Uran) für die eigene Ausbeute zur
Verfügung stehen.
Weiterhin wird ARU nach dem Demerger der Uranaktivitäten (siehe
unten) immer noch 10% der Aktien am dafür vorgesehenen und dann
börsennotierten Vehikel NuPower Resources halten.
Liquidität / Finanzierung Arafura Resources
Nach der Vorstellung der Projekte bleibt ein Blick auf die Aktien-
und Liquiditätssituation von ARU. In diesem Zusammenhang ist
zunächst nochmals auf den Ready Grant von AustIndustry – einer
Förderagentur der einzelnen australischen Staaten hinzuweisen. Die
3,1 Mio A$ werden ein gutes Stück der Pilotanlage finanzieren
helfen. Weiterhin verfügt ARU noch über 500.000 Aktien von Segue
Resources (SEG.AX), die z.Zt. mit 0,3 Mio A$ an der Börse bewertet
sind. Weiterhin werden ab 2007 ca. 1,5 Mio A$ an Royalties von
Territory Iron aus dem Eisenerzabbau in Frances Creek fließen. Die
große Unbekannte ist noch der Liquiditätszufluß aus dem Mt. Porter
Projekt, der sich über 2-3 Jahre verteilt auf ca. 15 Mio A$
taxieren läßt. Wenn man davon ausgeht, dass ARU per 30.09.2006 über
4,5 Mio A$ Liquidität verfügt hat, kann man die folgende Rechnung
aufstellen
Verbrauch Dezember 2006 Quartal ca. -1,5 Mio A$
Wandlung Optionen Dezember 2006 ca. +1,8 Mio A$
Rights Issue Nettozufluß ca. +2,7 Mio A$
und würde per Anfang Januar 2007 auf einen Kassenstand i.H.v. 7,5
Mio. A$ kommen. Dazu kommen also noch die 3,1 Mio A$, die ja in der
zweiten Jahreshälfte 2007 benötigt werden. Ebenfalls sind noch
Mittelflüsse in Höhe von 4,1 Mio A$ aus der Wandlung der rd. 22
Mio. Optionen bis Juni 2008 zu erwarten. Zzgl. der 3 Mio A$ von
Territory Iron stünden bis Mitte 2008 also insgesamt 18 Mio A$ als
Working Capital zu Verfügung (wenn zusätzlich die Segue-Aktien
verkauft werden). Darin sind keine Einnahmen aus der Goldproduktion
von Mt. Porter eingerechnet. ebenso wenig sind eventuelle Verkäufe
der 10% Aktien an NuPower Resources in der Liquiditätsrechnung
enthalten; hier ist derzeit noch ungewiß, welche Haltefrist ARU
auferlegt wird.
Dem gegenüber stehen Explorationsausgaben für eine reduzierte
Anzahl an Projekten, namentlich Nolans Bore, Kurinelli und Jervois,
v.a. wenn man von dem bereits angedeuteten Paketverkauf der
Goldrechte an Mt. Porter / Frances Creek ausgeht. Es fällt schwer
auf Grundlage dieser Zahlen eine Prognose hinsichtlich weiterer
Finanzierungen abzugeben, aber mit 17 Mio A$ kommt man schon ein
Stück weit und im besten Fall ist ARU bis Mitte 2008
durchfinanziert, v.a. wenn noch Mittel aus dem Mt. Porter Projekt
kommen. In 2008 dürfte sich aber das Minenbauvorhaben in Nolans
Bore wesentlich klarer abzeichnen, da im Idealfall bereits
Ergebnisse aus der Testproduktion vorliegen und die
Feasibility-Studie damit abgeschlossen wäre. Bei einem solchen
Szenario darf man durchaus von höheren Kursen als heute ausgehen –
vorausgesetzt die Rohstoffpreise ziehen mit – was eine
Kapitalerhöhung weit weniger schmerhaft aussehen lassen würde.
Außerdem kommt ARU dann schon in ein Projektstadium, wo man schon
mal über eine Gesamtfinanzierung der Testverarbeitung inkl. Ausbau
zur Endverabeitung nachdenken kann, denn nach jetzigem Zeitplan
soll ja Ende 2008/Anfang 2009 bereits mit dem Minenbau begonnen
werden, wofür ca. 200 Mio A$ an Finanzmitteln benötig würden.
Als Fazit sollte man nochmals festhalten, dass ARU mit Nolans Bore
eine uneingeschränktes Flagschiffprojekt besitzt und entschieden
vorantreibt, das 1) sehr ergiebig ist 2) eine Vielzahl
verschiedener Rohstoffe liefert und 3) sehr hohe Metallwerte
bezogen auf die Tonnage besitzt. Als Anleger sollte man sich
unbedingt am Zeitplan dieser Projektumsetzung orientieren und sich
von Rückschlägen bei den anderen Projekten nicht irritieren lassen,
da diese von sehr untergeordneter Bedeutung sind (derzeit) und
höchstens als Cash-Lieferant dienen und somit die Verwässerung
einzudämmen vermögen. Hinsichtlich der Risiken sollte man die
Entwicklung der betreffenden Rohstoffmärkte und Endproduktmärkte
(Hybridfahrzeuge, Düngemittelmarkt) im Auge behalten. Für die
nächsten 6 Wochen bis ca. Anfang März 2007 gibt es zudem einen
weiteren sehr trifftigen Grund sich ARU genauer anzuschauen, und
zwar den konkret geplanten Demerger der Uranaktivitäten von Arafura
Resources in eine neue Gesellschaft NuPower Resources.
ARU-Aktionäre erhalten, sofern sie die Aktien an einem noch zu
bestimmenden Stichtag halten, eine Gratiszuteilung nach einem noch
zu bestimmenden Verhältnis (man geht von 1:2,5 – 1:3 aus) in
NuPower Aktien. NuPower ist mit rd. 8 Mio. A$ Liquidität
ausgestattet und erhält die Uranlizenzen von ARU sowie die
Explorations- und Abbaurechte an einigen weiteren Lizenzgebieten
ARUs, die jedoch im Portfolio von Arafura Resources verbleiben.
Diesem Thema wird der ausführliche 2. Abschnitt dieses Berichtes
gewidmet.
2. Abschnitt – NuPower Resources – Vehikel für den Demerger der
Uranliegenschaften von Arafura Resourcen
Die Entstehung von NuPower Resources – Demerger der Arafura
Uranaktivitäten
Bereits Anfang 2006 reifte im ARU Management die Idee, die
Uranaktivitäten des Unternehmens auszugliedern und in Form einer
neuen Gesellschaft an die ASX zu bringen. ARU hatte sich seit 2003
systematisch Lizenzgebiete, die potentielle Uranlagerstätten
beherbergen, gesichert und somit ein Land-Package von über 10.000
km² im Northern Territory (N.T.) aufgebaut, einem Gebiet, in dem
Uranbergbau und Uranabbau nicht kategorisch ausgeschlossen, wie das
insbesondere in Queensland und West Australien der Fall ist. Dieser
Umstand sowie eine äußerst minenfreunliche Territory-Regierung
haben das N.T. in den Fokus der Urananleger gerückt und zahlreiche
Uranexplorer, allen voran Deep Yellow, haben einen fulminante
Kursentwicklung hingelegt.
Nach Abwägung mehrerer Alternativen hat sich das ARU-Management
schließlich für einen sog Demerger der Uranaktivitäten in eine
NewCo (Nupower Resource) entschlossen, die über ein sog. Compliance
Listing in den Handel an der ASX einbezogen werden soll. Das
Compliance Listing erforderte eine Ausstattung von NuPower mit
ausreichend Kapital bereits vor dem Börsenlistung und deswegen hat
ARU Ende 2006 über eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht knapp 8 Mio
A$ Kapital (netto) für NuPower eingesammelt (Prospekt siehe hier
http://sa.iguana2.com/cache/85a6cf4d0415faa83637eb1b6b05b2e5…
).
ARU wird nach Zustimmung der Aktionäre, die im Rahmen einer
außerordentlichen Hauptversammlung vermutlich im Februar 2007
eingeholt wird, eine Vermögensabspaltung von 9 Lizenzgebieten,
Uran-Explorations- und Besitzrechte für 5 weitere Lizenzgebiete
(die bei ARU verbleiben) sowie rd. 8 Mio A$ durchführen und auf die
100%-Tochter NuPower Resources übertragen. Im Gegenzug wird ARU zu
einem noch festzulegenden Bezugsverhältnis 90% der NuPower Aktien
an diejenigen ARU-Aktionäre auskehren, die zu einem Stichtag
(Record Date), der
nach der ao. Hauptversammlung – also
vermutlich Ende Februar / Anfang März 2007 - liegen wird,
ARU-Aktien halten. Gerüchteweise ist von einem Bezugsverhältnis in
der Größenordnung 1:3 – 1:2,5 (NuPower / ARU) zu hören. Die Aktien
werden dann schnellstmöglich für den Handel an der ASX registriert,
wobei noch unklar ist, ob parallel ein Handel in Frankfurt
angeboten wird. Aktueller Stand des Demerger ist der, dass ARU
zeitplangerecht den Musterprospekt für den Demerger sowie die
Muster-Pressemitteilung für die Einladung der ARU-Aktionäre zur
Hauptversammlung, die über den Demerger abstimmen soll, bei der ASX
zur rechtlichen Kontrolle eingereicht hat. Nach erfolgter
Genehmigung durch die ASX kann ARU mit dem Demerger fortfahren und
zur HV einladen und vorher den genehmigten Prospekt nebst
Zeitfahrplan veröffentlichen.
NuPower Uran-Vermögenswerte
Nach dieser trockenen gesellschaftsrechtlichen Lektüre können wir
nun zu den Lizenzgebieten von NuPower kommen, die in der folgenden
Übersicht dargestellt sind:
Die 9 Uranlizenzen beziehen sich im Kern auf 3 Gebiete, die im
Folgenden vorgestellt werden sollen:
- Lagoon Creek (1 Lizenz) – wird im JV mit Laramide Resources (60%)
exploriert
- Lucy Creek (3 Lizenzen) 100% NuPower
- Aileron Basin (5 Lizenzen) 100% NuPower umschließen quasi die
Nolans Bore Lizenz von ARU
Diese drei Zielgebiete umfassen drei unterschiedliche
Uran(abbau)typen, und zwar
- potentiell hochgradige diskordante Uran-Ablagerungen in Lagoon
Creek
- potentiell niedriggradige oberflächennahe Uranablagerungen im
Lucy-Creek Gebiet
- potentielle Redox-Ziele, die über das sog. ISL-Verfahren (in situ
leach) abgenaut werden im Aileron Basin
Dazu kommen 5 Lizenen, auf denen NuPower von ARU die Uranrechte
abgetreten wurden; diese 5 Lizenzen entfallen ebenfalls auf 3
Gebiete, die hier mangels vorliegender Uranexploration nicht
vorgestellt werden sollen bzw. bereits im Arafura-Teil der
Übersicht vorgestellt wurden.
- Davenport West (2 Lizenzen) 100% NuPower – eigentlich
Gold-Targets
- Hammer Hill (2 Lizenzen) 100% NuPower – JV Mithil Resources
Nickel/Chrom und Ziele für REE/Diamanten/Phosphat für ARU
- Reynolds Range (1 Lizenz) 100% NuPower – grenzt an die NuPower
Uranlizenzen im Aileron Basin (s.o.)
Die NuPower Projekte
1. Projekt – Lagoon Creek
Das Lagoon Creek Lizenzgebiet wird im Osten durch die Landesgrenze
zu Queensland begrenzt, liegt 380 Kilometer nördlich von Mt. Isa
und ist Teil ein geologischen Diskordanz mit vulkanischer
Überlagerung, die sich auch auf das Westmorelandgebiet (östlich in
Queensland angrenzend), das Lizenzgebiet nördlich von Lagoon Creek,
das von Hartz Range Mining gehalten wird und das Gebiet südlich
(entlang der Calvert Faltung), das von Rio Tinto gehalten wird. In
gesamten Gebiet liegen viele Uran-Targets, von denen die beiden
Deposits Redtree und Junnagunna 20-30 Kilometer östlich im
Westmoreland-Lizenzgebiet liegen, das von Laramide Resources
gehalten wird und wo bislang ca. 20.000t Uranresourcen @ 780ppm in
den Kategorien "inferred" und "indicated" nachgewiesen wurden.
In der Übersicht erkennt man rot umrandet das NuPower/Laramide
Gebiet und entang der Lagoon Creek Faltung die bekannten
Lagerstätten in Westmoreland. Nördlich (Gebiet 2) ist ein Deposit
(Cobar2) und südlich (Gebiet 5 – Eva Mine), wo bereits in den 60er
Jahren Uran in kleineren Mengen mit Werten bis zu 185 lb/t U3O8
(!!) gefördert wurde. Man erkennt gut, wie die Lagoon Creek Faltung
sich in der Westmoreland Faltung fortsetzt und einen Trend bildet.
Diese geologische Konstellation läßt Lagoon Creek zu einem
Prime-Target für die Uranexploration werden und in historischen
Explorationen wurden in Bohrlöchern sehr hohe Urankonzentrationen
zwischen 1.200ppm und 24.000ppm (52 lb U3O8) nachgeweisen.
Laramide hat für den Erwerb der 60%-Beteiligung an Lagoon Creek ein
work-expenditure committment von 5,5 Mio. A$ innerhalb von 5
Jahren, wovon 1 Mio A$ im Minimum ausgegeben oder erstattet werden
müssen. Ferner hat sich Laramide verpflichtet binnen 90 Tagen nach
Abschluß der Optionsvereinbarung eine Privatplatzierung von
mindestens 4 Mio A$ durchzuführen (erfüllt) und binnen 1 Jahres ein
RC-/Diamond Core-Bohrprogramm im Umfang von mind. 2.000 Bohrmetern
in Laggon Creek durchzuführen (verzögert, aber mittlerweile kurz
vor dem Abschluß). Laramide begann in 2005 mit einer luftgestützten
hochauflösenden magnetischen und radiometrischen Untersuchung des
Gebietes (60 Meter Höhe in 60m Abstandlinen). Das Ergebnis dieser
Untersuchung ist hier dargestellt:
Magnetische Intensität (rot zu weiß)
und hier die radiometrische Karte
wo die roten und gelben Bereiche die höchsten Anomalien andeuten.
Umgesetzt in der Karte ergeben sich damit folgende Uran-Targets im
Lagoon Creek Gebiet:
In der
Mageera Zone wurden die extrem hohen
Urankonzentrationen gefunden. Im
El Hussen Trend wurden im
Rahmen des 2005er Sampling-Programms insgesamt 12 Proben bis zu
3.000ppm über 3m Dicke gefunden und ein Trend von 1.200m Länge
definiert. In den anderen Anomalien wurde 2006 ebenfalls weitere
Explorationsarbeit durchgeführt, die zur Definition der
Bohrstandorte für das im Oktober 2006 für November/Dezember 2006
angekündigte 3.000m Bohrprogramm führte.
Die Ergebnisse von Laramide werden noch im 1. Quartal 2007
erwartet. Laramide steht unter einem gewissen Erfolgsdruck im N.T.,
nachdem sich in Queensland immer noch kein Politikwechsel der
Labour-geführten Landesregierung abzeichnet, die 2006 mit
deutlicher Mehrheit wiedergewählt wurde. Damit kann Laramide aus
dem hochgradigen Uranvorkommen in Westmoreland weiterhin kein
Kapital schlagen und muß sich jetzt auf die angrenzenden
Urangebiete um den Lagoon Creek konzentrieren.
2. Projekt – Lucy Creek 100% NuPower
Das Lucy Creek Projekt besteht aus zwei Lizenzen, nördlich vom
ARU-Projekt Jervois liegt die EL 24716 "Lucy Creek" und im Westen
schließt sich die EL 24724 "Johannsen Range" nahtlos an (siehe rot
umrandete Gebiete in folgender Übersicht):
Eine drittes Gebiet, die EL 24726 "Argarana Creek" hängt zwar nicht
direkt mit den anderen beiden Gebieten zusammen, ist jedoch
geologisch ähnlich einzuordnen und bildet den nordwestlichen Teil
des Georgina Basin, während die Johannsen Range den südwestlichen
Teil dieses Basis markiert.
Diese drei Lizenzen wurden erst in der zweiten Jahreshälfte 2005
gewährt und verfügen über keine Explorationshistorie im
Uranbereich. Im Bereich der "Lucy Creek" Lizenz wurde Mitte 2006
mit einem kombinierten Bodenprobenprogramm begonnen, dessen Targets
sich an einer bereits im Jahr 2004 über dem Jervois-Property
durchgeführten luftgestützten radiometrischen Analyse
orientierten.
In einigen Anomaliegebieten wurden Gesteinsproben bis zu 480ppm
U3O8 gefunden. Ebenso wurde einige hochgradige Proben mit Phosphat
(bis 28%) und bis 33,5% Eisenerz gefunden. Die entdeckte
oberflächennahe Anomalie wird auf eine Dicke von 30-50m geschätzt
und befindet sich teils in einer weicheren Sedimentschicht, die von
unterschiedlichem Deckgestein (Dolomit und Sandstein) überlagert
ist. Das folgend Bild zeigt einen Aufschluß (outcrop) des
Zielgesteins:
Diese Anomalie reicht zum Teil in das Lizenzgebiet EL 10215
(Jervois) herein, das ARU hält und für das mir bislang keine
Regelung hinsichtlich der Nutzungsrechte bzgl. des dort lagernden
Urans bekannt ist (10 Kilometer östlich von dieser Anomalie
befindet sich übrigens das Unca Hill Gebiet, wo ARU hochgradiges
Magnetite zusammen mit Vanadium und Titanium entdecht hat). Die
Anomalie hat jedenfalls ein Ausmaß von 6,5 Kilometer Länge und
zwischen 0,3 und 1,2 Kilometer Breite und bei einem weiteren
Sampling Programm wurden Gesteinsproben mit U3O8 Gehalten bis zu
566ppm gefunden.
Im Oktober 2006 wurde dann im Bereich dieser Anomalie ein 60-Loch
2.500m Bohrprogramm durchgeführt, das im November abgeschlossen
wurde; die Ergebnisse aus diesem sollen im Januar/Februar 2007
veröffentlicht werden.
Für den Bereich der Arganara-Lizenz, die erst Mitte 2006 gewährt
wurde, liegen bislang keine Explorationsergebnisse vor. Dieses
Gebiet ist Teil der Davenport Region, die einige Uranziele zu
bieten hat (dort liegen auch noch westlich von Arganara zwei
Lizenzen von ARU, für die NuPower jedoch die Uranrechte gewährt
bekommen wird). Das folgende Schaubild zeigt das Lizenzgebiet und
einige dort identifizierte Explorationsziele für Uran
Wann hier exploriert wird, ist noch nicht bekanntgegeben worden;
allerdings wird das vermutlich schon in den Entscheidungsbereich
von NuPower fallen.
3. Projekt – Aileron Basin – 100% NuPower mit über 8.000km²
Fläche
Arafura Resources hat in den vergangenen zwei Jahren für viel
Verwirrung bei den Anlgern gesorgt, weil immer wieder neue Namen
für die Projekte im Aileron Basin verwendet wurden. So war manchmal
von den Reynolds Range Projekten die Rede, dann gab es den Terminus
"East Arunta" oder die Projekte wurden unter den Einzelnamen wie
Yalyirimbi oder Woodforde River vorgestellt. Es scheint sich nun
aber die Bezeichnung Aileron Basin durchgesetzt zu haben für die
fünf Uran-Lizenzen, die um das Nolans Bore Projekt herum liegen,
dessen Lizenz zufällig auch "Aileron" heißt, um die Verwirrung
komplett zu machen.
Ein Blick auf die Karte macht die Situation etwas deutlicher:
In Hellgrün sind die erwähnten 5 Uranlizenzen aufgeführt, die
NuPower zu 100% hält:
- Yalyirimbi
- Woodforde River
- Sandover
- Yambah
- Burt Plains
In Blau ist eine 6. Lizenz "Reynolds Range" eingezeichnet, die bei
ARU verbleibt, wofür NuPower jedoch die Uranrechte gewährt bekommen
hat. Schließlich in Orange die wichtigste Lizenz für ARU, die das
REE-Projekt Nolans Bore enthält und wie erwähnt den Namen "Aileron"
trägt. Das Paket inkl. Reynolds Range ist über 8.000 km² groß und
umfaßt verschiedene Uran-Deposit-Typen, die ich kurz am Beispiel
der Yalyirimbi-Lizenz erläutern möchte. Wir sehen auf der folgenden
Karte das Lizenzgebiet und eine schwarze Linie, die einen
Querschnitt markiert:
Dieser Querschnitt ist in der folgenden Abbildung dargestellt, der
einen guten Aufschluß über die Geologie dieses Gebietes und die
guten Aussichten auf großtonnagige Projekte mit einem geschätzten
Volumen von 50.000t bis 100.000t U3O8 besitzt.
Die beiden senkrechten roten Linie markieren die Begrenzungen des
Lizenzgebietes.
Die regionale Geologie des Ngalia Basins (Teil des Aileron Basins)
ist grundsätzlich recht gut für Minenoperationen im Hochtonnage
Bereich geeignet, weil die Ablagerungen meist sehr oberflächennah
in den Sedimentschichten liegen. Ein gängiger Deposit Typ ist der
sog.
Yeelirie-Style, benannt nach dem größten bekannten
Uranvorkommen dieses Typs in West Australien, der über 50.000t Uran
beherbergt. Ein bekanntes Vorkommen dieses Typs ist Langer
Heinreich. Die Uran-Partikel sind nach ihrer Erosion des
ursprunglichen Primärgesteins über sog. Paleochannel
(prähistorische Flußläufe) transportiert worden und haben sich dann
im weichen Sedimentgestein (meist Kreide) abgelagert. Manchmal sind
diese Vorkommen von weiteren Sedimentschichten überlagert, jedoch
i.d.R. gut abzubauen, da sie in einer Open Pit mit großvolumigen
Abbautechniken gewonnen werden können. Dieser Typ ist häufig in
Australien anzutreffen und spziell in den australischen Basins, die
früher von Flußsystemen durchzogen wurden.
Ein weiter Uran-Deposit Typ ist der sog.
"Roll-Front-Typ".
Dieser Typ tritt ebenfalls in alten Flußsystemen auf, nur konnten
sich die Uranpartikel im Unterschied zum Yeelirie-Typ nicht in der
Kreideschicht ablagern, sondern die Flußbetten bestanden aus
porösem und durchlässigem Sandstein, wo das gelöste Uran
durchsickern konnte und erst in Lehm- und Tonschichten gebunden
wurde. Dabei bilden sie eine gerundete Ablagerungsform wie eine
Untertasse aus, die sog. "Rolled Fronts", die man in der obigen
Abbildung schön erkennen kann. Geochemisch betrachtet wird das Uran
dann entlang der Reduktions-Oxidations-(Redox)-Nahtstelle
abgeschieden, konzentriert sich dort und formt einen Erzkörper,
welcher dann ggf. mit herkömmlichen ISL-Methoden ausgebeutet werden
kann. Eine typische Urankonzentration für diesen Typ liegt zwischen
400ppm und 800pmm.
Der dritte Uran-Deposit-Typ, der im Aileron-Gebiet vorkommt, ist
der sog.
"Mary Kathleen style". Hier wird durch die
Interaktion von chemischer und physikalischer Verwitterung, also
durch Druck und Temperatur, der Elementbestand eines Gesteins im
Laufe der Zeit verändert, d.h das Material eines Gesteins oder
bestimmter Gesteinskomponenten werden aufgelöst und durch anderes
Material ersetzt. Konkret wird im Rahmen dieses hydrothermalen
Prozesses uranhaltiges Primärgestein (Granit, Alaskit) durch
hydrothermale, wie sie typischerweise in einem vulkanischen Umfeld
vorkommen, gelöst und haben sich durch Interaktion in sog. Skarnen
abgelagert, die z.T. umfangreiche Systeme ausbilden und profitabel
abbaubar sind, wie z.B. in the May Kathleen Mine nahe Mt. Isa.
Dieser Deposit-Typ sist oft auch mit anderen Metallen verbunden,
z.B. sind auch Teile von Nolans Bore diesem Typ zuzuordnen.
Dieser kleine geologische Exkurs zeigt jedenfalls, dass die NuPower
Lizenzgebiete im Aileron Basin alle geologischen Indikatoren haben,
um ideale Voraussetzungen für einen großvolumigen Uranabbau zu
schaffen. Die Basis-Explorationsarbeit läuft bereits mit dem Ziel
noch im Jahr 2007 ein Bohrprogramm zu initiieren.
Fazit
NuPower Resources wird voraussichtlich Ende Februar / Anfang März
2007 an der ASX starten und wird neben einem interessanten Mix aus
unterschiedlich weit explorierten Projekten mit 8 Mio A$ Cash
ausgestattet sein, um umfangreiche Explorationsarbeiten
vorzunehmen. In Kürze werden die Bohrergebnisse aus