Antwort auf Beitrag Nr.:
27.940.338 von daydrader am 24.02.07
10:01:08An der Idee mit Daytrading Gewinn erzielen zu
wollen ist grundsätzlich gar nichts auszusetzen und ist eine von
vielen Möglichkeiten sein Kapital zu vermehren.
Das man plant, neu dies über Managed Accounts zu tun ist, ist
sicher der bessere Weg. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass es nicht
nur beim "Plan" bleibt.
Doch die Sache mit den Darlehensverträgen / Managed Account ist ja
nur ein Stein im Mosaik.
Es bleibt die Frage nach den
garantierten Renditen im
Zusammenhang mit dem Geschäft des Daytradings. Renditen sind ja
grundsätzlich immer möglich, jedoch keine garantierten
Renditen.
Kein Daytrader oder Trader generell dieser Welt - sofern den
wirklich seriös - wird auf Aktiengeschäften eine Rendite von bis zu
über 70% pro Jahr garantieren. Zusätzlich müssen ja noch die
Provisionen der Vermittler erwirtschaftet werden und am Ende des
Jahres muss ja auch noch was für die Firma übrigbleiben.
Eher ungewöhnlich finde ich auch die Tatsache, dass (ausser im
Impressum) z.B unter Kontakt keine Adresse vorhanden und schon gar
keine Telefonnummer aufgeführt ist. Für mich eher seltsam ausser
man will nicht das die Leute einfach so anrufen - aus welchen
Gründen auch immer. Und die im Impressum aufgeführte Faxnummer hat
den Area-Code von Denver, Colorado. Das liegt nun auch nicht gerade
um die Ecke bei Florida.
Aktienhandel gehört definitiv zu den Spekulationsgeschäften
und birgt erhebliche Risiken welche sogar den Totalverlust des
eingesetzten Kapital bedeuten können. Niemand und auch
kein
System dieser Welt, kennt die Kursentwicklung voraus und somit
können nie Renditegarantien abgegeben werden. Dabei spielt es
absolut keine Rolle ob es sich nun um Daytrading oder Investition
handelt, und auch ob das nun vorbörslich passiert, im normalen
Handel oder auch ausserbörslich.
Ausserdem erlaube ich mir zu sagen, dass jemand, der angeblich seit
20 Jahren im Handel arbeitete und angeblich sogar "Cheftrader" war,
solche Dinge sehr genau wissen muss. Ausserdem müsste ein
ehemaliger "Chefhändler" ja über die nötigen Broker/Dealer Lizenzen
verfügen (sonst hätte er niemals Chefhändler, ja überhaupt Händler
sein können). Somit wäre es absolut kein Problem gewesen und hätte
auch keinen erhebliche Mehraufwand bedeutet - und wäre m.E. auch
der normale Weg - gewesen das Angebot gleich von Beginn weg über
Managed Accounts anzubieten.
Ausserdem erstaunt es schon sehr, dass eine Firma welche seit 2002
als inaktiv gemeldet war und erst seit dem Oktober 2005 wieder
aktiv ist auf der HP schreibt:
"
PRIVATE COMMERCIAL OFFICE ist eine Investment Banking Firma in
den USA unter Deutscher Geschäftsleitung. Das seit 2002 auf dem
Markt agierende Unternehmen betreibt Aktienhandel auf
Daytrading-Basis."
Und zusätzlich auch noch seit 2003 Renditen erwirtschaftet haben
will. Meiner Meinung nach kann ein Firma welche inaktiv gemeldet
ist keinerlei Geschäftstätigkeit ausüben. Das ergibt sich
selbstredend aus dem Wort "inaktiv".
Es wäre auch interessant zu wissen über welche Broker die Geschäfte
denn abgewickelt werden und welcher Wirtschaftsprüfer die Renditen
testiert.
Gruss
elvis-lebt