eröffnet am:
04.02.07 12:58:26 von: ichundnichtdu
neuster Beitrag:
30.10.07 11:26:31 von: maxschulz
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Diskussionsnr.:
1.109.567
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#61
von
Finanzanwalt
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 29.429.377 Hallo, der Punkt ist nicht, dass Provisionen sowieso gezahlt werden. Dann könnte man sie ja auch offenlegen. Es geht darum, dass der Zahler den Berater für sich einnehmen und beeinflussen will. Das ist der Interessenkonflikt, den die Rechtsprechung beanstandet. Der Berater soll sich nicht um seinen Vorteil Gedanken machen, sondern allein um den seines Kunden. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Bei Vorgaben von Verkaufsergebnissen, Zielerreichungsanalyse und anschließendem Gespräch mit dem Abteilungsleiter ist die Realität heute eine andere. Mit Kick - Back hält man Produktlinien am Leben, von denen alle profitieren, einschließlich Berater, nur der Kunde nicht. Und damit der nichts merkt gibt es ja die Beratung. Da hat die Rechtspflege, an deren Anfang der Kläger steht, ohne den ein Richter nicht ein Urteil spricht, ihren Sinn. Einmal im kokreten Einzelfall, dann in der Gesamtschau. Ich sagte schon mal: Wenn schlechte Beratung teuer wird, hört sie auf. Viele Leute sind rechtsschutzversichert. Hat man den Schadensersatzanspruch gegen eine Bank, besteht keine Sorge wegen Realisierbarkeit. Gab es Kick - Back hinterm Rücken des Kunden hat man die Rechtsprechung des BGH auf seiner Seite und eine echte Chance. Gruß, Finanzanwalt |
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#62
von
Finanzanwalt
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 29.422.954 @ Kickaha Hallo, hatte noch nicht alles beantwortet: Lest Ihr/Eure Mandanten eigentlich die Verträge über mehrere zigtausend Euro die Ihr/Sie verballertn nicht vorher durch? In den Texten findest Du als Laie (und die lassen sich schlechte Fonds empfehlen) nichts, wenn Du nicht weißt, was Du suchst. Anders der Richter, der erst die Klage liest und weiß, wo das Problem ist, auf das er dann in den Unterlagen sofort den passenden Hinweis findet. Da der Berater dem Kunden sagt: Alles bestens! erwartet der doch nicht, das Gegenteil im Prospekt zu finden. Wenn man als normaler Anleger mit den Worten des Beraters im Ohr, die genau dem entsprechen, was man zu hören gehofft hatte, den Prospekt oft auch noch erst am 23.12. anläßlich der Unterschriftsleistung bekommt, bleibt einem doch nichts, als der Empfehlung zu folgen. Schließlich sollte die Nein! lauten, wenn Gefahr droht. Wozu denn der Berater, wenn man nicht glauben darf, er habe auch den Prospektinhalt in seine Beratung einfliessen lassen und trotzdem nichts zu beanstanden? Der Kaufvertrag für ein 30000 € Auto wird doch auch 10mal durchgelesen, oder? Da gilt sinngemäß nichts anderes. Er enthält meist nur eine Bezugnahme auf den Prospekttext. Bei uns sind Leute eingelaufen, die verhandeln beim Kauf eines Gebrauchtwagens für 3000 € 5 Stunden mit dem Händler über einen Satz Fußmatten und dann wird beim nächst besten Deppen der über die Wohnungsschwelle läuft eine Blankovollmacht über den Kauf eines Einzimmerwohnklos im Wert von 35000 € zum Preis von 80000 € in Irgendwo unterzeichnet. Nichts gegen Gebrauchtwarenhändler, aber bei einem Finanzberater hat man heute allgemein noch kein Problembewußtsein, sondern volles Vertrauen. Das wird nach meinen Erfahrungen planmäßig ausgenutzt. Kick - Back ist nur eine Variante. Und zu Deinem vorletzten Absatz fällt mir gar nichts mehr ein, ehrlich. Da sollte der Bankberater eigentlich die Lösung sein. Das meinte ich ironisch. Ich verstehe nicht und finde es viel bedenklicher, dass bei uns jeder Heinz für 20 € ein Gewerbe anmelden und Anlagen beraten/verkaufen kann . Es ist unseriös über Provisionskickbacks zu verhandeln, solange nicht einmal sichergestellt ist, dass der Berater auch beraten kann. Keine Fachkunde, keine Zulassung, keine Falschberatung. Egal ob bei der Bank, Versicherung oder im freien Vertrieb. Die EU Richtlinie wäre dafür genau richtig gewesen, aber die wurde an die beiden o.g. Lobbys verkauft. Ändern wird sich hier im Vertrieb deshalb fast nichts. Ich bin skeptisch, dass eine bessere Ausbildung allein die Lösung bringt. Gesetze haben wir genug, ohne dass weniger betrogen würde. Stattdessen sollte man nicht unterschätzen, was eine konsequente Rechtsprechung für praktische Folgen hat. Die bekommt man aber nicht frei Haus geliefert, sondern muss sich als Geschädigter nach kompetenter Hilfe umsehen und sich mit der Klage zur Wehr setzen. Der BGH hat mit seiner Rechtsprechung zum Kick - Back eine Steilvorlage gegeben. Damit ist ein Prozess zwar kein Selbstläufer und man wird weiterhin jeden einzelnen Fall betrachten müssen. Die Aussichten sind jedoch erheblich besser, als vor dieser Rechtsprechung. Gruß, Finanzanwalt |
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#63
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Jo1
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 29.433.959 Bietet doch dieser Branche, welche mit Sicherheit genauso gierig ist wie Banken, die zugegebenermaßen im Bereich der geschlossenen Fonds einen sehr schlechten Job machen (meist mangels Kompetenz, nicht böswillig, wobei ich nicht weiß was trauriger ist) , hier kein Forum. Möchte nicht wissen wie hoch der "Graumarktanteil" im Bereich der Anwälte ist, welcher Mandanten zu klagen rät, die im vornherein aussichtslos sind, ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung. Die letzten 2 Jahre ist immer mehr zu beobachten wie sich dieser Stand, für den m.W. nach ein aktives Werbeverbot gilt, auf Finanzskandale/Insolvenzen stürzt (wo eh nichts zu holen ist) wie ein Rudel Schmeißfliegen auf ein Stück Aas. Finde es auch enttäuschend von WO, dass dieser link hier immer noch nicht entfernt wurde. Wenn ich schon den Satz aus #55 lese "danke für die Einweisung ins Procedere" muss ich laut lachen. Wenn ein Anwalt nicht weiß, daß er hier nicht seine homepage verlinken darf, dann wäre er/sie der/die letzte mit dem ich an meiner Seite vor den Kadi ziehen möchte. Müsste ja eigentlich geübt sein im AGB`s lesen Bin normal nicht so direkt , aber die Scheinheiligkeit hier mit irgendwelchem Nischenwissen Mandanten ziehen zu wollen und sich hinter dem Mantel der Nächstenliebe zu verstecken kotzt mich an. |
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#64
von
nanunana
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 29.434.795 sic! grüße nanu |
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#65
von
Fizban
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Hallo zusammen, ich lese die verschiedenen threads hier im forum gerne mit, habe aber nicht die zeit mich hier öfter zu äußern. ... nur manchmal geht mir echt der hut hoch... ich bin jetzt seit 1992 im finanzsektor tätig und habe meine qualifikationsnachweise (nicht die gemauschelten irgendwelcher verbände )kickaha weist mit recht darauf hin, dass qualifikation und auch die gesetzlichen anforderungen daran eine menge schaden abwenden könnte... das haben die lobbyisten und die "fähigen" volksvertreter in berlin mit der aufweichung der vermittlerrichtlinie erfolgreich verhindert ... desweiteren ist die ganze werbeaktion des anwalts über die kick-back problematik hier im thread lächerlich ... kick-backs sollen ja nicht vermeldete geldflüsse eines initiators an den vermittler sein ... die vertriebskosten für die geschlossenen fonds sind aber in den prospekten dargestellt, amn kann also als anleger klar erkennen wie hoch die eigentlich investitionsquote des eingesetzten kapitals ist ... kick-back ist nach meiner erkenntnis eher im offenen fondsbereich und woanders angesiedelt .. dass berater aus den vertriebskosten ihr geld bekommen ist daher logisch ... vorallem, wenn den kunden die fonds agiofrei angeboten werden ... oder gibt es leute die nur von luft und liebe leben? die qualifikation eines anwalts lässt sich auch daran ermessen, dass er bei bankberatern eine "unabhängige" beratung sucht .... da kann sich der kunde ja auch von seinem "unabhängigen" allianzonkel die beste unfallversicherung am markt aussuchen lassen diese ganze diskussion führt am eigentlichen thema des threads vollkommen vorbei beraterhaftung ... in diesem fall speziell bei den "steueroptimierten" geschlossenen fonds ... vorausgesetzt der berater hat ahnung, dann wird er diese fonds bis 2005 nur mit entsprechenden hinweisen verkauft haben ... wie zum beispiel dass die prüfung durch die FA noch ausstehen und da entsprechende risiken der nichtanerkennung gegeben sein können .. zugegeben es gab auch spezies, die den juragent IV noch als steuerstundungsmodell verkauft haben als die steuerliche seite schon beerdigt war .. grober fall von fehlberatung .. nur der kunde ist ja auch mündger bürger .. und jetzt kann mir niemand erzählen, dass ein anleger der mindestens fünf meistens aber sechsstellig anlegt vom intelligenzquotienten her nicht in der lage ist nachzulesen worin er sein sauer verdienstes geld investiert und den berater dann entsprechend mit fragen zu löchern ... die der berater auch detailliert beantworten können sollte ... und dann seine entscheidung zu treffen,ob er investiert oder nicht mal ganz abgesehen davon, das JEDER wissen müsste, dass gehebelte produkte (auch wenn er das wort so nicht kennt) über eine fremdfinanzierung ( und das wort kredit - also nicht eigenes geld !! - kennt jeder) ein erhöhtes risiko beeinhalten ... wer verliert im zweifel mehr ? .. der roulett mit dem eigenen geld spielt .. oder derjenige, der sich von der oma oder - noch schlimmer bank, also gegen zinsen - sein spielkapital aufstockt? man sollte hier mal die beteiligten parteien im auge behalten und deren geschäftsroutiene ... gestandene geschäftsleute, die in ihrem beruf vertraglich andere knebeln können ... können prospekte nicht mehr lesen und interpretieren bzw nachfragen??? ansonsten stimme ich dem zu, dass ein berater natürlich auf risiken hinweisen sollte, auch wenn sie schon im prospekt stehen und diese risiken auch erläutern können muss, (er muss sie nur selber erstmal verstehen können, womit wir wieder bei der qualifikation sind :laugh jeder kunde sollte sich BEVOR er zeichnet mal den qualifikationsstand seines beraters nachweisen lassen ... dann würde sich vieles erübrigen nur mal drei beispiele, bei denen man sich über die qualität der beratung und die aufklärung der kunden mal gedanken machen kann .. 1 verkauf des juragent IV an einen kunden, der eine - nachweislich ins protokoll aufgenommen - sichere anlage seiner gelder zur rentenansparung gesucht hat --> beratung durch awd -> kunden zum anwalt geschickt 2 kunden, die nicht wissen, also vom berater nicht informiert wurden, dass der unterschiedsbetrag bei kombimodellen bei z.B. verkauf des anteils zu versteuern ist (grundlagen) 3 diese total dümmliche verkaufspsychologische beneblung, dass die verlustzuweisungsmodelle steuersparend sind --> kickaha hat es schon gesagt es geht um steuerverschiebung und eines muss jedem klar sein, das so einen "steueroptimierten" fonds gezeichnet hat ... der gewinn sollte nicht mit der "Steuerersparnis" - welche Ironie - sondern mit der renditeseite der anlage erzielt werden .... und da waren scheinbar viele auf beiden augen blind ... das kind fiel in den brunnen ... und nun schreien sie alle nach der feuerwehr ... @Jo1 du sprichst mir aus der seele ... diese unart das forum als marketing und werbeplattform zu missbrauchen bringt mich auch zum würgen ... erst dieser mist mit dem china fonds, dann die genossen der investdings ... und jetzt noch ein anwalt der auf mandantensuche mit einer thematik unterwegs ist, wo er hier vollkommen fehl am platz ist ... wenn hier kick-backs wären .. also nicht offene zahlung der emittenten, dann wurden sie in den vertrieben versickern nur seltenst bei den beratern selber ... weil viele keine direkten vertrage mit den emittenten haben ... selbst vertriebe reichen oftmals über plattformen und nicht direkt ein (in kick-back, der durch zig hände geht?) wenn ich wirklich werbung schauen will, dann schalte ich den fernseher ein und schaue auf die privatsender .. oder lese die banner hier bei wo das in den threads geworben wird sollte schnellstens abgestellt werden ... auch in den nicks .. sonst heisst nachher noch jeder wie seine firma .. ist mir zu lächerlich ... und es soll ja eingentlich hier um austausch von informationen und meinungen gehen ... deswegen mag ich dieses forum eigentlich ... grrr... wieder endlos zeit verballert beim schreiben dieses beitrags ... aber das musste jetzt mal raus .. Grüße Fizban |
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#66
von
Ballyclare
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 29.436.841 @ fitz man sollte hier mal die beteiligten parteien im auge behalten und deren geschäftsroutiene ... gestandene geschäftsleute, die in ihrem beruf vertraglich andere knebeln können ... können prospekte nicht mehr lesen und interpretieren bzw nachfragen??? Na - ich denke mal, das werden nicht nur alles " gestandene Geschäftsleute " gewesen sein. Die meisten werden wohl ganz normale Bürger sein, die zum Bsp. geerbt haben oder mit einer hohen Abfindung aus dem Berufsleben ausgestiegen sind ( oder wurden ). Die dann ihr Geld vernünftig anlegen wollten. Die dann bei einem als Berater getarnten Verkäufer gelandet sind. Hätte sich informieren sollen ? Selber schuld ? Etwas zu simpel. Solange wie nicht vom Gesetzgeber scharf zwischen seriösen Berater und Verkäufern getrennt wird - riecht die ganze Branche. Thema " Anwalt " Ich kann verstehen, das ein Berater beim Thema Anwalt sensibel wird. Verständlich. Aber der Anwalt ist die einzige Chance des Anlegers wieder an sein Kapital zu kommen. Ob das nun immer seriös ist - siehe Berater. Der eine oder andere Kollege hier bei WO betreibt auch Werbung ( Motto : ruf mich mal an ! ). Gruß Bally |
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#67
von
Fizban
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 29.446.596 Hallo Bally, zum thema anwalt ich habe nichts gegen anwälte ... wie gut der einzelne ist ist immer erfahrungssache .. ich habe auch schon falschberatenen kunden geraten einen spezialisierten anwalt einzuschalten *schmunzel* ich hatte bisher keine probleme mit kunden oder anwälten .. und sehe auch der zukunft gelassen entgegen ... mir geht nur der hut hoch, wenn einer hier so unverschämt wirbt mit einer am thema vorbeiführenden masche ... auf unwissende anleger losgeht und hofft da noch über rs versicherungen selbst bei verlorenen prozessen sein geld zu machen .... wenn informationen, dann mit hand und fuss, denn ich bin der letzte, der es anlegern vergönnt ihr geld zu lasten eines verkäufer oder beraterscharlartans erstattet zu bekommen... zum thema anleger deswegen schrieb ich ja, dass man auf die geschäftsroutine eingehen muss .. und natürlich auch auf die erfahrung des einzelnen im bereich der kapitalanlagen .. auch in den verschiedenen segmenten ... bsp: .. es gibt auch im schiffsbereich schiffe, die in segmenten fahren, die eher zur beimischung geeignet sind, wenn jemand schon ein portfolio aufgebaut hat, als für ein start investment eines anfängers .. schiff ist nicht gleich schiff .. obwohl mit der besteuerung nach § 5a EStG (sog. tonnagesteuer) auch alles an den mann gebracht wird .. und das sind ja hier renditeanlagen ... schau die den mist an, der über die plattformen, neben einigen akzeptablen fonds, vertrieben wird ... ich wundere mich da immer über die steigenden platzierungsstände oma krause braucht sicherlich eine andere beratung als hilmar kopper oder auch ein höher positionierter angestellter ... wobei man auch auf die eignung der anlageform für den anleger schauen muss auch für anleger gilt, .. denn sie wissen nicht was sie tun .. schützt vor schaden nicht ... wenn man dann einen schlechten -> verkäufer <- hat, dann wird aus doppelter unwissenheit leider nicht das mathematische positive moment es kommt nachher niemand daher und macht alles einfach ungeschehen auch anwälte nicht .... und richter .. selbst am bgh .. fallen anlegern mit schöner regelmäßigkeit in den rücken ... und missachten selbst vorgaben des eugh ... würde jetzt aber den rahmen hier sprengen aber mal im ernst ... du schreibst .. -> Die dann bei einem als Berater getarnten Verkäufer gelandet sind. <- hallo?? es waren wahrscheinlich ALLES verkäufer, die davon leben mit einer hoffentlich guten beratung (bin ja optimist) produkte an den anleger zu bringen oder glaubst du allen ernstes der banker ist berater??? oder der versicherungsonkel, der dich kaiserlich verrät? BERATER .... müssen vom kunden explizit bezahlt werden ... also gegen honorar .... dann ergibt sich aber ein ganz anderes haftungsbild ... und dann wäre auch der kick-back vorwurf gerechtfertigt, wenn der BERATER .. dann zusätzlich gelder vom emittenten bekommen und die nicht zum kunden weiterleiten würde ... es sei den dieses geld würde mit zum mit dem kunden vereinbarten honorar gehören. ... würde zum beispiel für vermögensverwalter gelten, die vom kunden beauftragt und honoriert werden ... Ich will nun nicht sagen .. hallo anleger seid ihr blöd gewesen euer geld da zu investieren ... aber wie kickaha sagte ... gier frisst hirn ... und wenn so etwas dann auf inkompetente verkäufer trifft, dann hast du das chaos vorprogrammiert ... um die ganze sache hier mal für mich zu beenden .. lese zwar gerne mit .. aber schreiben kostet mich zuviel zeit .. den haftungsfall bekommst du als anleger nur wenn du deinem verkäufer nachweisen kannst, dass er dich falsch beraten hat also dich auf deine anlageriskobereitschaft falsch beraten hat ... ein total konservativer anleger ist selbst im renditefall mit einem dubaifonds schlecht bedient .. ... nur du musst das auch per dokumentation nachweisen können oder wenn dein verkäufer nicht die marktübersicht hatte und dir einen fonds empfohlen hat, der zum zeitpunkt der empfehlung schon schlechte publicity hatte .. darauf muss er dich hinweisen.. und wenn er dir dann noch dazu rät, dann muss er dir das auch entsprechend erklären können .. und dann wird er dafür sorgen, dass das in den protokollen steht ! im fall der medienfonds ... sieht es doch so aus, dass, nachdem die ersten fonds da waren, abzusehen war, dass es auf der steuerlichen seite probleme geben könnte .. und dass die renditeseite eine blackbox war.. wenn dein verkäufer dich dann da nicht auf die steuerlichen risiken hingewiesen hat, und du das nachweisen kannst .. oder er sogar mit der steuerlichen seite als hauptverkaufsgrund akquiriert hat ... wie es eine sparkasse gemacht hat, die auch zum schadensersatz verurteilt wurde, dann besteht die möglichkeit einer haftung seitens des verkäufers ... hoffentlich hat er auch eine vermögensschadenshaftpflicht ->Solange wie nicht vom Gesetzgeber scharf zwischen seriösen Berater und Verkäufern getrennt wird - riecht die ganze Branche.<- was der gestetzgeber nicht alles machen soll ... erstens hat man die kompetenz des berliner kasperltheaters bei der vermittlerrichtlinie gesehen zweitens gibt es das schon lange im versicherungsbereich zum beispiel .. makler haben eine ganz andere haftung gegeüber ihren klienten als einfach- oder mehrfachagenten und? .. wo schliessen die meisten leute ihre versicherungen - auch was BU schutz und bAV angeht, schau dir nur die lawine der untergedeckten pensionszusagen an - ab? qualifikation ist ob beim verkäufer oder berater, das was den kunden schützen kann ... und eine entsprechende zulassungsbeschränkung So, nun schreibe ich hier zu dem thema nichts mehr freue mich aber auf reaktionen, egal ob posity oder negativ allwissenheit und die totale weisheit nehme ich für mich nicht in anspruch einen sonnigen tag und grüße Fizban |
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#68
von
Long-John
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Klingt alles ganz verständlich. Ich glaub in der Mitte liegt die Wahrheit. Es gibt dumme Kunden. Es gibt dumme Berater. Es gibt schlaue Verkäufer. Und daraus entsteht dann ein Mix. Und wenn es dann schieft geht wird man sehen was draus wird. Manche werden erfolgreich Geld einklagen. Viele werden es versuchen und scheitern. Und auch der ein oder andere böse Anwalt wird sein geld zu machen versuchen, indem er Mandanten wirbt. So ist das Leben. Es gibt immer Gewinner und Verlierer. Wie mit der Nahrungspyramide. |
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#69
von
kickaha
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 29.429.377 Ich denke, dass Jo Recht hat, aber wir bieten ja auch Fondsspezialisten leider immer wieder das Forum.@ Bally es gab nur eine einzige Möglichkeit wirklich Steuern zu sparen. Und das waren Schiffsbeteiligungen. Alles andere waren Steuerstundungen. Nur damit der Terminus richtig gewählt ist. Das Thema Beteiligungen im Rentenalter zu verkaufen, war zu dem Zeitpunkt als der Großteil der Gelder vernichtet wurde und die "Schäden" entstanden sind nicht up to date. Es gab nämlich faktisch keinen Zweitmarkt. In jedem Prospekt gibt es einen Investitions- und Finanzplan. Da steht genau drin, wieviel Geld Du als Kunde - beispielsweise 15% Vertriebsgebühren - bezahlen musst. Dabei ist es völlig unerheblich, ob Dein Berater davon 5,8 oder 10 bekommt. Du zahlst die 15%. Das ist ehrlich, offen, kann jeder sofort nachlesen. Das steht nirgendswo sonst (Auto,....), so what? Steht überall auf 1er Seite im Prospekt aufgeschlüsselt (o.k. bei HCI sind die Kosten über 10 Seiten verteilt ).Hurdlerates wären grundsätzlich eine super Sache. Das Problem bei Hurdlerates in dieser Branche ist (siehe aktuell bei Schiffen der Hauses K) dass die Hurdlerate nicht für eine bessere oder sehr gute (Mehr)Leistung bezahlt wird, sondern Marktschwankungen nach oben abgegriffen werden - deshalb auch Abgreiffklausel genannt, sonst bleibt bei den Kunden zu viel übrig. Eine Hurdlerate sollte der verdienen der durch seine Arbeit den Mehrwert zum Prospekt schafft und nicht der andere. @Fachanwalt freut mich, danke. Deine Aussage bezüglich der Gefährdung des Kunden hab ich bei jedem Tagesgeschäft. Den Rat, den der Anwalt erteilt ist auch nicht allein auf die Interessen des Kunden ausgerichtet, sondern eventuell auch an dem des Anwaltes ein Mandat (oder einen höheren Streitwert)zu erhalten. Glaub mir, ich könnte mannigfach Beispiele nennen (oder sogar für die falsche Beratung das Honorar einfordert weil unabhängig vom Erfolg :mad .Sorry wegen der Ironie, aber die sieht man auf "Papier" leider schlecht. Das Geheimnis der Sprache .@Fizban Du hast, was den Markt angeht, leider Recht, ich verabschiede mich deshalb aus diesem Thread, wünsche Euch noch viel Spaß und bin nach meinem URLAAAAAAAAAAAAAAAAUUUUUUUB wieder in meinem Schiffsthread, den Auslandsimmobilien und ein paar anderen zu finden. Es grüßt Euch Kickaha |
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#70
von
Ballyclare
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 29.451.091 @kick Dabei ist es völlig unerheblich, ob Dein Berater davon 5,8 oder 10 bekommt. Du zahlst die 15%. Das ist ehrlich, offen, kann jeder sofort nachlesen. Das steht nirgendswo sonst (Auto,....), so what? Nun ich habe hier einen Finanzierungsplan. Da steht nichts von Vertriebskosten. Da steht zu einer Summe zusammengefaßt : Rechts-und Steuerberatung - Verwaltungs und Emissionskosten - Dienstleistungsgebühren, Garantien. Aus der hohen Gesamtsumme schließe ich , das die Vertriebskosten in den Dienstleistungsgebühren versteckt sind. Ehrlich und offen ? Das war immerhin einer der größten deutschen Fondsinitiatoren. Gruß und schönen Urlaub Bally |