Zitat von SkizzeNochmals
der Link von zany, aus dem auch der Absatz über den mehrfachen
Award-Gewinner "Petronas Chemicals Group Bhd" stammt
http://www.themalaysianinsider.com/malaysia/article/dr-m-sla…
Umweltpolitik in Malaysia ist zwar nicht unser Thema hier aber
vielleicht doch ganz interessant wenn man mal über den Tellerrand
schauen möchte.
Zum Öl-und Gaskonzern PETRONAS sollte man wissen das der Konzern am
Anfang der 1900-Jahrhunderts gegründet wurde und bis in die 90ziger
Jahre mit Umweltschutz kaum was am Hut hatte.
Zu PETRONAS wird man speziell in Malaysia kaum etwas Negatives
finden, wie auch generell über die malaysische Öl- und
Palmölindustrie, einfach weil die Lobby zu stark ist weil u.a. die
Staatseinnahmen zu über 40 Prozent vom Öl-und Gaskonzern PETRONAS
kommen und Malaysia dabei eine der wichtigsten Handelsnation in
Bezug auf Rohstoffe wie Öl und Palmöl weltweit ist.
Dabei ist es nicht verwunderlich, dass sich der Staatskonzern
PETRONAS, gerade seit der Zeit in dem die die aktuell so
kritisierte Regierung am Ruder ist, sich als Musterknabe in Sachen
Umweltschutz darstellt.
Wenn man allerdings die ganze Geschichte zu PETRONAS heranzieht
sieht das IMHO ganz anders auch wenn man weiß das der gesetzliche
Rahmen für den Umweltschutz in Malaysia erst 1974 mit dem
Environmental Quality Act geschaffen wurde.
Das erst im April 2009 das Ministerium für Energie, grüne
Technologien und Wasser geschaffen wurde.
Erst damit erarbeitete das Ministerium eine Green Technology
Policy, die unter anderem ein Einspeisegesetz nach deutschem
Vorbild vorsieht. Zur Umsetzung wurde zum 1. September 2011 die
Sustainable Energy Development Authority geschaffen. Der
Einspeisetarif trat zum 1. Dezember 2011 in Kraft.
Im Oktober 2011 führte das Ministerium zum zweiten Mal die gut
besuchte International Greentech & Eco-Products Exhibition and
Conference Malaysia 2011 (IGEM 2011) durch. Weitere "grüne"
Projekte sind die im Haushalt 2010 angekündigten Vorhaben der
Umgestaltung von Putrajaya und Cyberjaya in grüne Städte und des
Vorrangs für die Beschaffung von grünen Waren und Dienstleistungen
bei Regierungsgeschäften.
PM Najib kündigte bei der Klimakonferenz in Kopenhagen
CO2-Einsparungen von bis zu 40 Prozent bis zum Jahr 2020 im
Vergleich zu 2005 an.
Siehe auch:
http://www.ihk-nordwestfalen.de/wirtschaft/international/mar…
Vom Rohstofflieferanten zur Handelsnation
Wirtschaftsstruktur und Wirtschaftslage
:::
und
http://www.kas.de/wf/doc/kas_10254-544-1-30.pdf?071002113558
Klaus Pähler
Malaysia z w i s c h e n U m w e l t ka tas t ro p h e und Wirts
c h a f ts k r i s e
Wichtige Entwicklungen in Malaysia in der zweiten Jahresh.lfte
1997
:::
Wenn man dazu die Werbebroschüren von der BASF ließt bekommt man
IMHO ein Bild was vor den Maßnahmen vor 2002 dort passiert ist:
http://www.basf.com/group/corporate/de/sustainability/enviro…
Malaysia: Das malaysische Gemeinschaftsunternehmen BASF
PETRONAS Chemicals führt seit 2002 regelmäßige Reinigungsaktionen
des angrenzenden Balok River in Gebeng durch, um das Bewusstsein
für die ökologische Bedeutung des Mangrovensumpfes zu stärken.
Dazu noch ein paar aktuelle Fotos:
http://www.parlimen.gov.my/.../Exhibit%204.8.pdf
Auszüge aus folgende Werbeprospekte der BASF: Unternehmensbericht
2003
Weitere Daten unter: www.berichte.basf.de/umwelt2003
S. 54
Sicherheit für Partnerfirmen Wir wollen, dass auch alle Mitarbeiter
von Partnerfirmen, die an unseren Standorten tätig sind, immer
sicherer arbeiten. Aus diesem Grund beziehen wir sie systematisch
in unsere Maßnahmen
ein. Am Standort Kuantan/Malaysia hat die BASF PETRONAS Chemicals
beispielsweise im Jahr 2003 für die Fremdfirmen-Mitarbeiter ein
Handbuch entwickelt, um richtiges Verhalten in Gefahrensituationen
zu fördern. Es beschreibt mögliche Risiken der täglichen Arbeit und
gibt Ratschläge, wie diese vermieden werden können.
Sicherheitsbewusste Partnerfirmen belohnen wir auch finanziell. In
Ludwigshafen haben wir dazu 2003 eine sogenannte
Bonus-Malus-Regelung
eingeführt (siehe auch Seite 52).
S.52
www.berichte.basf.de/emissionslisten
Abfallbehandlung Weltweit fielen in der BASF im Jahr 2003 1,5
Millionen Tonnen Abfälle an (Vorjahr: 1,61
Millionen Tonnen). Davon entstammen 45.500 Tonnen der Gas- und
Erdölexploration.
Inzwischen macht Bauschutt den weit überwiegenden Teil der Abfälle
aus, die verbleibende Menge umfasst Produktionsabfälle,
hausmüllähnlichen Gewerbemüll und Klärschlamm. Etwa 32%der Abfälle
wurden stofflich oder energetisch verwertet. Der Rest wurde
entsorgt: 71%dieses Anteils wurden verbrannt, 19%deponiert und
10%unter Tage entsorgt.
Von den entsorgten Abfällen waren nach den international
gebräuchlichen Kategorien 330.000 Tonnen als gefährliche Abfälle,
690.000 Tonnen als nichtgefährliche Abfälle klassifiziert.
Gerade unter jetzigen Regierung hat Malaysia IMHO in Sachen
Umweltschutz große Vorschritte gemacht, wenn man das Thema Palmöl
ausschließt,und es haben sich vor Ort weiter Unternehmen
angesiedelt wie u.a.:
http://www.eastman.com/Company/Worldwide/our_sites/Pages/Mal…
Grüsse JoJo