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Die Merkel Abzocke geht weiter... Freie Fahrt nur mit grüner Plakette!

Diskussionsstatistik
eröffnet am 01.03.07 10:17:14
von
neuster Beitrag 01.03.07 18:25:23
von

Anzahl Beiträge: 16
Aufrufe gesamt: 1.134
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[ Seite: 12neuster Beitrag ]

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schrieb am 01.03.07 10:17:14
Beitrag Nr.1 
(28.041.644)
Antwort
Zitat
Am 1. März tritt die "Feinstaubverordnung" in Kraft. Wer dann keine farbige Plakette an seinem Auto hat, darf die so genannten Umweltzonen nicht mehr befahren. So die Theorie. Wir erklären, wie es in der Praxis aussieht.

1. März 2007 – vor diesem Datum ist so manchem Autofahrer angst und bange. Denn an diesem Tag tritt die so genannte Feinstaubverordnung in Kraft. Offiziell heißt sie 35. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Sie versetzt die Kommunen in die Lage, Fahrzeuge mit zu hohem Schadstoffausstoß aus "Umweltzonen" in den Innenstädten zu verbannen. Doch wer genau hinsieht, weiß: Alles halb so schlimm.

Hintergrund: Durch die Schaffung von "Umweltzonen" soll der gesundheitsschädliche Feinstaub eingedämmt werden – und der stammt unter anderem aus Autoabgasen. Unter Feinstaub versteht man Partikel in der Luft, die so klein sind, dass sie nicht durch die Nase oder den Rachen gefiltert werden, sondern ungehindert in die Lunge gelangen. Die Folgen können Asthma oder Krebs sein. Laut einer Studie der Europäischen Union (EU) sterben allein in Deutschland jährlich rund 65.000 Menschen an den Folgen von Feinstaubbelastungen.

Grenzwerte reihenweise überschritten

In Deutschland gilt seit Beginn des Jahres 2005 deshalb eine EU-Richtlinie. Die besagt, dass die Grenzwerte für Feinstaub "nur" an 35 Tagen im Jahr überschritten werden dürfen. Problem: Das ist in deutschen Großstädten reihenweise nicht gelungen. Untätig sind die Kommunen keineswegs. Beispiel Düsseldorf: Die stark befahrene Corneliusstraße ist für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 2,8 Tonnen tabu. Rund um die Stadt sind blinkende Hinweisschilder montiert, die die Brummi-Fahrer darauf hinweisen. Im Sommer wird die Durchgangsschneise täglich gereinigt. Doch das reicht nicht, um die Feinstaubwerte nachhaltig zu senken. Deshalb gibt es also künftig "Umweltzonen", und in die darf nur noch rein, wer eine von drei farbigen Plaketten hinter der Windschutzscheibe liegen hat. Diese Plaketten gibt es ab dem 1. März. Doch wie läuft das alles konkret ab?

Welche Plakette für welches Auto?
Welches Auto welche Plakette zugeteilt bekommt, richtet sich nach der Schadstoffgruppe. Wir sollten deshalb schreiben: Welches Auto welche Plakette zugeteilt bekommt, richtet sich nach der Schadstoffgruppe. Autos mit altem Diesel-Motor (Euro 1 und schlechter) und Benziner ohne Katalysator oder Kat-Fahrzeuge der "ersten Generation" fallen in die Schadstoffgruppe 1 und bekommen keine Plakette. Für die heißt es dann vor den "Umweltzonen": Stopp! Ausgenommen von diesen Fahrverboten sind unter anderem Motorräder, Arbeitsmaschinen, Krankenwagen, Polizei- und Militärfahrzeuge sowie Fahrzeuge von Schwerbehinderten. Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 4 erhalten dagegen eine grüne Plakette. Dazu gehören Benzinfahrzeuge mit geregeltem Katalysator sowie Erdgas-, Flüssiggas-, Biokraftstoff-, Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge sowie Dieselfahrzeuge, die die höchste Abgasnorm (Euro4) einhalten. Die rote und die gelbe Plakette ist allen anderen Diesel-Fahrzeugen vorbehalten (Euro2 oder Euro3).

Wo gibts die Plakette und wie teuer ist sie?

Die "Umweltzonen" sind durch Schilder gekennzeichnet. Auf denen steht auch, welche Plakettenfarbe zur Weiterfahrt nötig ist. Klartext: Nur Autos mit einer grünen Plakette haben freie Fahrt. Für Fahrzeuge mit gelben oder roten Plaketten ist vor einer grün markierten Zone die Reise vorbei. Die Plakette gibt es bei den Kfz-Zulassungsstellen oder überall dort, wo man eine Abgas-Sonderuntersuchung machen lassen kann. Sie kostet zwischen fünf und zehn Euro. In welche Gruppe ihr Auto fällt, können die Halter in den Fahrzeugpapieren nachlesen. Entscheidend sind die letzten beiden Ziffern der Schlüsselnummer 1. Kontrolliert wird das ganze durch Polizei und Ordnungsamt. Wer ohne Plakette in einer Umweltzone erwischt wird, muss 40 Euro Bußgeld zahlen und bekommt einen Punkt in Flensburg aufgebrummt. Ob es Ausnahmeregelungen oder Übergangsfristen für Anwohner, Gewerbetreibende oder Oldtimer geben wird, steht noch nicht fest.

Tipp: Der ADAC hat eine Webseite eingerichtet, auf denen jeder durch wenige Mausklicks und mit Hilfe des Fahrzeugscheins feststellen kann, in welche Gruppe sein Fahrzeug gehört.
Keine "Plakettenpflicht"
Doch Panik ist unangebracht. Nach einer Untersuchung des ADAC sind "Umweltzonen" nur in Großstädten geplant – zum Beispiel in Düsseldorf, München, Stuttgart, Köln, Berlin, Frankfurt und Hamburg. Doch vor Januar 2008 passiert voraussichtlich überhaupt nichts. Deshalb ist es auch vorerst jedem selbst überlassen, ob er sich eine Plakette besorgt oder nicht. Wer nicht vorhat, in eine "Umweltzone" hinein zu fahren, braucht sowieso keine. Es besteht keine "Plakettenpflicht". Auch die Zahl der betroffenen Fahrzeuge wird nicht so groß sein wie befürchtet. Das Bundesumweltamt spricht von 0,9 Millionen Diesel-Fahrzeugen und 2,3 Millionen Benzinern. Da allerdings noch einige ältere Fahrzeuge stillgelegt werden und neue schadstoffärmere hinzukommen, werden diese Zahlen bis 2008 weiter sinken.

Tipp: Wer mit seinem Diesel oder Benziner nicht mindestens die Euro-2-Norm (rote Plakette) erfüllt, kann sein Fahrzeug nachrüsten lassen. Der Einbau eines Kaltlaufreglers beschert Benzinern die begehrte grüne Plakette, beim Diesel hilft ein Russpartikelfilter. Die Kosten für die Umrüstung, die je nach Hubraum variieren, bekommt man durch steuerliche Vergünstigungen schon in wenigen Jahren wieder raus. So fördert der Staat die "Aufrüstung" eines Dieselfahrzeugs mit 330 Euro. Zusätzlich erspart sich der Halter eine Strafsteuer in Höhe von 1,20 Euro pro 100 Kubikzentimeter Hubraum. Das alles lohnt sich jedoch nur, wenn man seinen Wagen noch einige Jahre fahren kann.
Fazit: Vor 2008 wird sich in Sachen "Umweltzonen" voraussichtlich nichts tun. Die sind bisher auch nur in wenigen Großstädten geplant. Deshalb braucht auch niemand ab dem 1. März eine entsprechende Plakette. Wer sein "altes" Auto behalten will, sollte es nachrüsten lassen. Das wird sogar mit Steuernachlässen belohnt.

Stand: 16.02.2007




Die ganze Abzocke hier im Land kotzt mich an. Wenn man alles bezahlt hat, hat sich wieder irgendein Trottel was neues ausgedacht. Die ganze Umwelt interessiert mich angesichts der angespannten Situation in D einen D...k! :(
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Lena
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holtdenGerdzurueck
schrieb am 01.03.07 10:22:23
Beitrag Nr.2 
(28.041.749)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.041.644 von dasleben am 01.03.07 10:17:14
City-Maut, City-Maut,

das nächste ist die City-Maut, dann die 2t-,3t-Wagensteuer.
Avatar
schrieb am 01.03.07 10:37:53
Beitrag Nr.3 
(28.042.122)
Antwort
Zitat
In Mainz hat man Messungen gemacht, als Bush zu Besuch war und dementsprechend die ganze Innenstadt gesperrt war. Ergebnis: Genausoviel Feinstaub wie vorher, keine Verbesserung feststellbar!

Die Leute werden mit der Verordnung für dumm verkauft (und nicht nur mit der!). Die Feinstaubkonzentration hat nur zu einem ganz geringen Teil ihren Ursprung in den Abgasen...:mad:
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schrieb am 01.03.07 10:49:06
Beitrag Nr.4 
(28.042.375)
Antwort
Zitat
Deutschland braucht Geld für die Eroberung von zukünftigen Lebensraum, erstes Ziel ist der Mond. :laugh:
Avatar
schrieb am 01.03.07 11:02:24
Beitrag Nr.5 
(28.042.687)
Antwort
Zitat
wieso erstes Ziel, ich dachte, wir sind auf dem Mond.:eek:
Avatar
schrieb am 01.03.07 11:06:48
Beitrag Nr.6 
(28.042.768)
Antwort
Zitat
Eigentlich ist das doch alles kein Problem. Erst mal abwarten, wie die Dinger aussehen, dann Etikettenpapier im Schreibwarenladen kaufen, und anschliessend die Plaketten zu Hause am PC selbst herstellen und brav in die Frontscheibe kleben.

Ich fahre einen 16 Jahre alten Golf 2 Diesel. Für den gibts nichts zum Nachrüsten. Der braucht noch nicht mal 5 Liter und ist das zuverlässigste Auto, das man sich vorstellen kann. Der ist in 16 Jahren nicht ein einziges Mal stehen geblieben und hat nach all den Jahren, nie in einer Garage, etwas Rost an den Lagern der Scheibenwischer. Und den soll ich jetzt wegen solch ein parr hirnverbrannten Idioten in die Presse fahren?
Ich bin doch nicht bescheuert. Mir bleibt also nichts deres übrig, wie oben beschrieben.
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schrieb am 01.03.07 11:09:50
Beitrag Nr.7 
(28.042.835)
Antwort
Zitat
Denke eher , Deutschland braucht Geld um ein bis zun Bersten überbeanspruchtes Finanzsystem noch eine Weile aufrechzuerhalten. Da kommt die momentane Umweltdebatte gerade recht. Dem Doofen Deutschen kannst du sowieso alles verkaufen, sogar Sonja Krauss erstes Buch ist ein Bestseller. Sagt doch alles über den Zustand der Nation.
Also hört auf zu jammern und lest euch lieber die "tägliche Realsatire" in den Medien durch. Oder könnt ihr gar nicht mehr "lesen" sondern nur subjektiv irgendwelche Texte erfassen aber den Sinn der dahintersteckt nicht mehr erfassen.
Na dann haben sie euch ja schon weit gebracht.:laugh::laugh::laugh::laugh:
Avatar
schrieb am 01.03.07 11:15:15
Beitrag Nr.8 
(28.042.929)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.042.122 von betzo am 01.03.07 10:37:53Ja, aber das war doch nur das Haarspray von G. W. Bush ... :rolleyes:
Avatar
schrieb am 01.03.07 11:26:53
Beitrag Nr.9 
(28.043.183)
Antwort
Zitat
gruss an die kinder der stadt die müssen nicht länger die dreckschleuder atmen
Avatar
schrieb am 01.03.07 11:39:11
Beitrag Nr.10 
(28.043.476)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.042.687 von schnurzi am 01.03.07 11:02:24Nein noch nicht, wir haben in Absurdistan einen Stopp eingelegt.

;)

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