Antwort auf Beitrag Nr.:
28.535.132 von Claptoni am 28.03.07
09:18:11Die Stimmung bei den Marktteilnehmern ist
einfach VIEL zu gut
Beinahe alle Aussteller sprachen auf der „Invest“ von großen
Erfolgen! Riesige Scharen interessierter Anleger stürmten in die
Hallen. Das Interesse der rund 14.000 Besucher war gigantisch. Wir
haben uns mit dutzenden Investoren unterhalten und die vorsichtige
Haltung, die wir bereits am Montag VOR dem Crash äußerten, hat sich
dadurch nur noch bestätigt! Die Euphorie der hoch investierten
Privatanleger ist erschreckend. Und teilweise haben wir in
Gesprächen herausgehört, dass man selbst, auch die Freunde und/oder
ihre Bankberater bis zur Halskrause investiert sind.
Nun, andere wiederum sprechen davon, dass die Liquidität weiterhin
für steigende Kurse sorgen könnte. Doch wir denken, dass die hohen
Gewinne eher zu einem Verkaufsszenario führen, als die noch
verbleibende Liquidität zu weiteren Kaufengagements. Wir haben
schon häufig auf das Szenario der „Dynamisierung“ hingewiesen.
Sollten die letzten Hochs nicht deutlich überwunden werden, steigt
die Nervosität und der Markt kippt, was schließlich zu
Panikverkäufen führt. Danach schlagen auch die Analysten und Medien
um, damit man auch im „Trend“ bleibt. Und dies führt wiederum zu
weiteren Verkäufen.
Die Analysten erwarten eine Korrektur im 2. Halbjahr – EMFIS
hingegen schon deutlich eher!
Aus allen Lagern hört man für das zweite Halbjahr oder zumindest
für den Herbst Schreckensszenarien, die zu heftigen Korrekturen
führen sollen. Sowohl die Analysten und Experten aus dem
technischen Lager, als auch Volkswirte „sehen“ einem schwachen
zweiten Halbjahr entgegen. Analysten von der fundamentalen Ecke
warnen ebenfalls vor dem 2. Halbjahr. Wenn wir diese einheitliche
„Stimmungsmache“ beobachten, so kann das Eintreten einer Korrektur
oder gar Crash-Zustände NICHT erst zu dieser Zeit eintreten.
Wieso kann der Crash NICHT erst dann eintreten?
Wenn JEDER davon ausgeht, dass der Crash oder Korrektur im zweiten
Halbjahr ausbricht, verkaufen die Marktteilnehmer doch VOR einer
solchen Gewinnvernichtung! Oder warten Sie selbst erst eine
Korrektur ab, wenn Sie von einem Crash-Szenario ausgehen? – Nein,
Sie würden vorher verkaufen. Und genau das erwarten wir.
Woher sollen positive Stimmungen kommen?
Sicherlich haben die Bullen einige positive Punkte, die vor allem
auf der vorhandenen Liquidität und nicht überaus hohen Bewertung
beruht. Doch den negativen Faktoren, wie die offensichtlichen
Gefahren, drohend aus der Irankrise, Immobilienblase in den USA,
Rückfluss der Carry Trades, werden kaum Beachtung geschenkt. Somit
sind eigentlich alle positiven Meldungen in den Märkten. Welche
Ereignisse sollen die Märkte nun derart positiv überraschen, dass
es zu einem gigantischen Ausbruch und noch größerer Euphorie
kommt?
Wie positionieren wir uns?
Unverändert raten wir aktuell die bestehenden Long-Positionen
(Aktienkäufe) zu halten, um bei einem eventuellen – allerdings eher
unwahrscheinlichen – Aufwärtstrend mit teilzuhaben. Wir ziehen
unsere Stopp-Kurse enger an die Basiskurse heran. Parallel bauen
wir unsere Absicherungspositionen (Short-Engagements) aus. Zum
einen haben wir dann unsere Long-Positionen gehedget und zum
anderen können wir bei einem Trendwechsel überproportional
gewinnen. Sollte der Markt tatsächlich kippen, so werden wir aus
unserem Cash-Bestand weiter in Short-Positionen umschichten.
Welche Märkte sind günstig und versprechen Potential?
Günstige Bewertungen bei überdurchschnittlichem Wachstum vor allem
aus dem Binnenmarkt sehen wir in Singapur, Südkorea, Philippinen
und Indonesien. Thailand bleibt nach wie vor aufgrund der
politischen Instabilität der günstigste Aktienmarkt und bietet hier
bei einem durchschnittlichen KGV der Blue Chips von unter 10
spekulative Kaufgelegenheiten. Südkoreas Aktienmarkt war in 2006
einer der schwächeren Märkte. Diese schwache Performance war nicht
auf ein niedriges Wachstum oder hohe Bewertungen zurückzuführen.
Vielmehr war der südkoreanische Aktienmarkt durch hohe
Kapitalzuflüsse aus dem Jahr 2005 vorbelastet, das schließlich den
Investierten die Möglichkeit zu Gewinnmitnahmen bot. Nun ist
Südkorea mit einem durchschnittlichen KGV von 10 einer der
günstigsten Aktienmärkte. 2007 sollte der Kospi trotz eines
erwarteten globalen Einbruchs im zweiten Halbjahr besser performen.
Die Philippinen befinden sich volkswirtschaftlich betrachtet immer
noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Doch die Kapitalzuflüsse
durch die Exil-Philippinos werden den Binnenmarkt ankurbeln, wie
man es vor einigen Jahren durch die „Exil-Latinos“ in Mexiko erlebt
hat. Vor allem die Bau- und Immobilienbranche sollte bald einen
entsprechenden Aufwind erhalten, der schließlich auch
Infrastrukturprojekte fördern wird. Leider gibt es für deutsche
Anleger nur sehr geringe Möglichkeiten in diesem Markt
partizipieren zu können.
EMFIS arbeitet momentan an Möglichkeiten, deutschen Anlegern diesen
Markt zu öffnen. Indonesiens Aufgabe ist aktuell die Infrastruktur
auszubauen. Hier fließen riesige Geldmengen aus staatlicher Seite
in den Markt. Auch hier ist der Immobilien- und Bausektor eine gute
Chance, zusätzlich von den sinkenden Zinsen und steigenden
Investitionen zu profitieren.
L&M Rising Asia Garant wird ab morgen gehandelt! Das
Garantiezertifikat bietet eine einmalige Chance mit 100%igem
Kapitalschutz an den Kurssteigerungen in Japan, Südkorea,
Australien, Hong Kong und China teilzuhaben. Wir empfehlen das
Zertifikat, aufgrund der Unsicherheit am Aktienmarkt für
konservative Anleger, unbedingt zu kaufen. Die WKN lautet:
TB0QEF
Quelle: EMFIS.COM, Autor: (cs)