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Berliner Effektengesellschaft - Vom Makler zum Finanzkonzern ( Seite 483)
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schrieb am 01.02.12 20:45:42
Xetra-Umsatz im Januar bei 99 Mrd. Euro
19,7 Mio. Geschäfte auf Xetra abgeschlossen
1. Februar 2012
Xetra/FWB: Im Januar lag der Orderbuchumsatz an den Handelsplätzen
Xetra und Xetra Frankfurt Spezialist bei 104,4 Mrd. Euro – ein
Rückgang von rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (Januar
2011: 121,7 Mrd. Euro). Von den 104,4 Mrd. Euro entfielen 99,1 Mrd.
Euro auf Xetra – ein Rückgang von 13 Prozent im Jahresvergleich
(Januar 2011: 114,3 Mrd. Euro). 5,3 Mrd. Euro entfielen auf Xetra
Frankfurt Spezialist, ein Rückgang von 30 Prozent im
Jahresvergleich (Januar 2011: 7,5 Mrd. Euro). Der Orderbuchumsatz
an der Tradegate Exchange* lag im Januar bei rund 3,2 Mrd.
Euro.
In Aktien wurden an den Kassamärkten der Deutschen Börse im Januar
88,0 Mrd. Euro umgesetzt (Xetra: 85,7 Mrd. Euro; Xetra Frankfurt
Spezialist: 2,3 Mrd. Euro). In Anleihen wurden 1,5 Mrd. Euro und in
strukturierten Produkten wurden über Scoach 2,0 Mrd. Euro
umgesetzt. Im Handel mit Publikumsfonds und Exchange Traded Funds
(ETFs) lag der Orderbuchumsatz bei 12,8 Mrd. Euro.
Auf Xetra wurden im Januar 19,7 Mio. Geschäfte abgeschlossen, eine
leichte Steigerung von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat
(Januar 2011: 18,9 Mio.).
Umsatzstärkster DAX-Titel auf Xetra im Januar war Deutsche Bank AG
mit 6,2 Mrd. Euro. Bei den MDAX-Werten lag Continental AG mit 791,4
Mio. Euro vorn, im Aktienindex SDAX führte IVG Immobilien AG mit
74,0 Mio. Euro und bei den TecDAX-Werten Software AG mit 335,7 Mio.
Euro. Umsatzstärkster ETF auf Xetra war iShares DAX mit 1,7 Mrd.
Euro.
Weitere Einzelheiten sind online zu finden in der
Kassamarktstatistik der Deutschen Börse unter
www.deutsche-boerse.com. Für einen europaweiten Vergleich der
Handelsplätze siehe die Statistiken der Federation of European
Securities Exchanges (FESE) unter www.fese.be.
DAX®, MDAX®, SDAX®, TecDAX® und Xetra® sind eingetragene Marken der
Deutsche Börse AG.
* Zahlen sind zwecks statistischer Vergleichbarkeit der Zählweise
der Regionalbörsen angepasst.
Es ist schon unglaublich, mit welcher Dynamik Tradegate weiter
wächst. Erstaunt mich, ehrlich gesagt!

schrieb am 01.02.12 22:55:34
Börse Stuttgart: im Januar über 8,7 Milliarden Euro Umsatz
01.02.2012 -
Im Januar 2012 setzte die Börse Stuttgart nach Orderbuchstatistik
mehr als 8,7 Milliarden Euro um. Damit lag das Handelsvolumen rund
36 Prozent höher als im Vormonat. Dabei konnte der Handelsplatz im
Vergleich zum Dezember 2011 Umsatzzuwächse in allen Anlageklassen
verbuchen.
Der größte Umsatzanteil entfiel auf verbriefte Derivate. In dieser
Anlageklasse lag der Umsatz im Januar bei knapp 4 Milliarden Euro.
Das bedeutete einen Zuwachs von rund 27 Prozent gegenüber dem
Vormonat. Der Umsatz mit Anlageprodukten lag dabei mit über 2
Milliarden Euro knapp über dem mit Hebelprodukten, die rund 1,9
Milliarden Euro zum Handelsvolumen beitrugen.
Im Anleihenhandel wurden im vergangenen Monat fast 3 Milliarden
Euro umgesetzt – ein Anstieg von rund 47 Prozent gegenüber Dezember
2011. Der größte Teil des Handelsvolumens entfiel mit über 1,3
Milliarden Euro auf Unternehmensanleihen. Das Umsatzwachstum betrug
hier rund 83 Prozent gegenüber dem Vormonat und mehr als 16 Prozent
im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Der Umsatz im Aktienhandel lag bei über 1,1 Milliarden Euro. Das
entspricht einem Zuwachs von rund 78 Prozent gegenüber dem
Vormonat. Den größten Anteil machte hierbei der Umsatz mit
Inlandsaktien aus, der gegenüber Dezember 2011 um fast 81 Prozent
auf rund 912 Millionen Euro zulegte.
Im Handel mit Investmentfonds und Exchange Traded Products (ETPs)
lag der Umsatz mit rund 627 Millionen Euro knapp über dem Niveau
des Vormonats. Dabei trugen ETPs rund 565 Millionen Euro zum
Handelsvolumen bei.
Quelle:
http://www.broker-test.de/boersen/boerse-stuttgart/nachrichten/boerse-stuttgart-boerse-stuttgart-setzt-im-januar-ueber-87-milliarden-euro-um-19118/
schrieb am 02.02.12 10:47:23
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.683.513 von LMC am 01.02.12
20:45:42Es ist schon unglaublich,
mit welcher Dynamik Tradegate weiter wächst. Erstaunt mich, ehrlich
gesagt!
.... und ich habe geglaubt Du hättest "System-Tradegate"
verstanden:
2011 war ein „Rekordjahr“ .... 2012 wird ebenfalls
eins werden ..... und 2013 auch ... usw. usw. ...
schrieb am 03.02.12 08:58:03
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.684.238 von Crowww am 01.02.12
22:55:34Die letzten Tage sind wieder verstärkt auch
Geschäfte in Nebenwerten über Tradegate, da dürfte die Marge
stimmen.
schrieb am 06.02.12 10:18:32
Deutsche Börse-Chef: Kopfschütteln über Fusionsverbot
06.02.2012 / 09:23 Uhr / Eschborn/ Frankfurt
Nach der geplatzten Fusion mit der NYSE Euronext steht
Deutsche-Börse -Chef Reto Francioni unter Druck. Die EU-Kommission
hatte den Zusammenschluss verboten, weil beide Unternehmen den
börslichen Derivatehandel in Europa beherrscht hätten. Es war sein
zweiter Versuch: 2008 war Francionis Projekt einer
transatlantischen Hochzeit schon einmal gescheitert.
Im Interview mit der Financial Times Deutschland (Montag) zeigt der
Manager sein Unverständnis für den Entscheid aus Brüssel. „In den
letzten Tagen haben mich viele Vorstände und Politiker angerufen
und kopfschüttelnd gefragt, was mit Europa los ist. Das
(Fusions-)Projekt war richtig, und seine Logik ist es unverändert“,
sagte Francioni. Er könne außerdem "beim besten Willen nicht
erkennen, wie ein Anteil im einstelligen Prozentbereich an einem
Gesamt-Derivatemarkt marktbeherrschend sein soll. Wie
NYSE-Euronext-Chef Niederauer überlegt auch er, gegen die
EU-Kommission deswegen vor Gericht zu ziehen. "Wir behalten uns
dies vor".
Aber, so der Schweizer weiter, man habe jetzt keine Zeit, eine
verpasste Chance zu betrauern, dazu sei der Wettbewerb viel zu
stark. Deshalb werde die Deutsche Börse jetzt mit Nachdruck ihre
Positionen ausbauen, mit Schwerpunkt auf den Bereichen
Derivateclearing, Risiko- und Sicherheitenmanagement. "Darüber
hinaus werden wir die Internationalisierung und unser eigenes
Wachstum beschleunigen. Wir sind stark genug, auch wenn es jetzt
länger dauern wird als mit einer Fusion," betonte der
Deutsche-Börse-Chef.
Dass die Deutsche Börse künftig aber auf Dauer ganz ohne neue
Partner auskommt, glaubt Francioni nicht. "Wir müssen noch stärker
kämpfen und auf Kunden, Innovation, Marktbesetzung und Kosten
achten. Und wir werden und müssen weitere Allianzen ausloten",
sagte er.
Ans Aufhören denkt der Schweizer vorerst nicht. Auf die FTD-Frage,
ob sich Francioni eine weitere Amtszeit nach 2013 vorstellen
könnte, sagte er, alles zu seiner Zeit und am richtigen Ort. Der
Aufsichtsrat der Deutschen Börse berät am 13. Februar über die
Konsequenzen aus dem Scheitern des Zusammenschlusses.
(© BörseGo AG 2012 - Autor: Bernd Lammert)
schrieb am 06.02.12 11:00:17
Aber, so der Schweizer weiter, man habe jetzt keine Zeit, eine
verpasste Chance zu betrauern, dazu sei der Wettbewerb viel zu
stark. Deshalb werde die Deutsche Börse jetzt mit Nachdruck ihre
Positionen ausbauen, mit Schwerpunkt auf den Bereichen
Derivateclearing, Risiko- und Sicherheitenmanagement. "Darüber
hinaus werden wir die Internationalisierung und unser eigenes
Wachstum beschleunigen.
..... interessant im Zusammenhang mit der Tradegate-Exchange ist,
dass die Deutsche-Börse im Aktienhandel nur etwa mit 14 % ihre
Umsätze macht und u. a. deswegen auch das Wachstum der TG
kooperativ „fördert“ ..... an der sie hoch wahrscheinlich noch
dieses Jahr mit rd. 20 % beteiligt sein wird;
Der Hauptumsatz-/Gewinnbringer ist m.W. bei der DeBö das
"Clearinggeschäft" (deshalb wohl auch jetzt der
„Schwerpunkt auf
den Bereichen Derivateclearing“ ... ) ... hier versucht auch
die Quirin Bank (in Holger Timm Manier = „dezent“) ins Geschäft zu
kommen ...
schrieb am 07.02.12 15:56:16
V-BANK wächst ungebremst weiter
Betreutes Kundenvermögen liegt erstmals über fünf Milliarden Euro.
Bis Ende 2014 ist eine Verdoppelung geplant.
München, 03. Februar 2012. Eine neue Höchstmarke beim betreuten
Kundenvermögen meldet in diesen Tagen die V-BANK AG
(www.v-bank.com): Anfang Februar 2012 betreute das Münchner
Spezialinstitut für 216 Vermögensverwalter erstmals mehr als fünf
Milliarden Euro an Kundengeldern (Assets under Custody). Damit hat
Deutschlands erste Bank für Vermögensverwalter die Hälfte der
Wegstrecke auf ihrem selbstgesteckten Ziel zurückgelegt, Ende 2014
über 10 Milliarden an Kundengeldern zu betreuen. Allein 2011
flossen der V-BANK 1,5 Milliarden an Vermögen netto neu zu.
Getragen wird das Wachstum vom stetigen Aufbau neuer
Geschäftsbeziehungen: Mit 48 unabhängigen Vermögensverwaltern
schloss die V-BANK 2011 erstmalig eine Kooperationsvereinbarung.
Die V-BANK festigte damit ihren Platz zwei bei der
Marktdurchdringung in Deutschland.
„Der Erfolg liegt in unserem einzigartigen Geschäftsmodell
begründet", erklärt Vorstandssprecher Jens Hagemann.
Bankenunabhängige Vermögensverwalter suchten gerade in der
Bankenkrise nach einem ebenso verlässlichen wie konzernunabhängigen
Depot- und Abwicklungspartner. „Und auch deren Kunden fühlen sich
bei einer Bank sicher, deren Geschäftsmodell sie verstehen und die
keine anderen risikoreichen Geschäftsfelder hat. Hinzu kommt unser
überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis." Von daher markiere der
neue Höchststand nur eine Wegmarke. „Wir werden weiter wachsen und
wollen Ende 2014 10 Milliarden Euro an Kundengeldern betreuen."
Die V-BANK fokussiert sich als Deutschlands erste Bank der
Vermögensverwalter mit ihrem Geschäftsmodell ganz auf die Depot-
und Kontoführung sowie auf die Wertpapierabwicklung für unabhängige
Vermögensverwalter und ausgewählte Institutionelle Kunden wie
Stiftungen oder Family Offices im deutschsprachigen Raum. Mit ihrer
Zielgruppe unabhängige Vermögensverwalter setzt sie auf einen
Wachstumsmarkt, der in Deutschland erst am Beginn seiner
Entwicklung steht. Aufgrund einer effizienten IT-Plattform und
schlanker Strukturen beansprucht das Institut für sich, das beste
Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt anzubieten. Die nicht
börsennotierte V-BANK betreute Ende Dezember 2011 für 215
Vermögensverwalter Kundengelder in Höhe von 4,6 Mrd. Euro. Gemessen
am Marktanteil gehört sie damit zu den TOP-3-Depotbanken in
Deutschland. Hauptaktionär ist die Wüstenrot und Württembergische
AG mit 49,99 Prozent. Die weiteren Aktienanteile halten
bankenunabhängige Vermögensverwalter (34,6 Prozent) sowie
Management und Mitarbeiter (15,4 Prozent). Die V-BANK beschäftigt
aktuell 42 Mitarbeiter.
Copyright 2012 © V-BANK AG
schrieb am 13.02.12 11:19:21
ZERTIFIKATE SPEZIAL
Fußball Bundesliga: Zocken auf Schale und Cup
Fußballwetten an der Börse
Die Rückrunde der Bundesliga startet. Mit speziellen
Sport-Zertifikaten können Anleger auf den kommenden Meister
spekulieren. Die Gewinnchancen sind hoch, die Risiken auch.
von Emmeran Eder, €uro am Sonntag
Gleich mit einem Klassiker startet am Freitag die
Bundesliga-Rückrunde. Bei der Partie Mönchengladbach gegen Bayern
München treffen zwei Titelaspiranten aufeinander.
Siegt die Überraschungsmannschaft dieser Saison, dürfte das
Meisterrennen wieder offen sein. Dann schließen die Westdeutschen
punktemäßig zu den Münchnern auf. Die Chancen dafür stehen nicht
schlecht. Statistisch betrachtet gab es für die Bayern in Gladbach
in den vergangenen 30 Jahren wenig zu holen. Nur dreimal verließ
der Rekordmeister als Sieger den Platz, zehnmal dagegen die
Borussia. Meistens endeten die Duelle mit Remis.
Schon beim Hinspiel in der Allianz-Arena gewann sensationell
Gladbach. Auf eine Wiederholung des Coups hoffen auch
Wettprofis.
1.725 Prozent Gewinn bis Mai
Die können nicht nur in Wettbüros, sondern auch an der Börse zocken
— mit Sportzertifikaten. Mit ihnen spekulieren sie darauf, wer am
Ende der Saison deutscher Fußballmeister wird. Das Prinzip ist
einfach. Das Gladbach-Papier steht derzeit bei 5,48 Euro. Schlägt
die Borussia Bayern und trägt eine eventuell aufkommende Euphorie
die Elf in der Rückrunde zum Titel, würden Investoren am Ende der
Saison am 5. Mai 100 Euro je Zertifikat erhalten. Das wäre ein
fantastischer Gewinn von 1.725 Prozent in nur vier Monaten!
Die Gewinnquote ist so riesig, weil außer eingefleischten
Borussen-Fans kaum jemand glaubt, dass Reus & Co dieser Coup
gelingt. Das Beispiel des BVB in der vergangenen Spielzeit zeigt
aber, dass es nicht reine Fantasie ist: Zum Saisonstart im August
2010 war das Dortmund-Zertifikat für 6,50 Euro zu haben, zur
Winterpause war es 97 Euro wert.
Im Überblick: AM MEISTER UND POKALSIEGER VERDIENEN (PDF)
Von solchen Erträgen können die Bayern-Fans nur träumen. Sie gelten
regelmäßig als Top-Favorit, weshalb die Wettquoten bescheiden sind.
Bei 85 Euro steht das Bayern-Papier —nur eine Chance von 18
Prozent. Dafür ist die Gewinnwahrscheinlichkeit hoch. Viel mehr
drin ist mit dem Titelverteidiger BVB — fast 300 Prozent. Sogar 772
Prozent Gewinn bringt Schalke 04. Nur diese vier Teams können
realistisch betrachtet noch Meister werden, die übrigen 14 sind
chancenlos. Daher notieren Zertifikate auf diese Klubs zu
Spottpreisen (siehe www.sportzertifikate.de).
Das hat seinen Grund: Das Risiko ist enorm. Bis auf das
Siegerpapier verfallen alle anderen am Saisonende wertlos — das
heißt Totalverlust. Umso wichtiger ist es, die Papiere in der
Rückrunde rechtzeitig zu verkaufen, wenn es für die betroffene
Mannschaft schlecht läuft. Die Fußballzertifikate werden an der
Börse Berlin und der Tradegate Exchange gehandelt — anders als bei
Wettanbietern wie Bwin oder Betfair. Dort sind die Quoten besser,
dafür können weder Gewinne realisiert noch Verluste limitiert
werden.
Umsonst ist der Handel nicht. Da er relativ illiquide ist, beträgt
der Spread bis zu 25 Prozent. Gewinne sind
abgeltungsteuerpflichtig, Verluste anrechenbar.
Neben der Heynckes-Elf ist vom Chance-Risiko-Verhältnis her
Gladbach attraktiv. „Oft werden nicht mit den Teams, die Meister
werden, sondern mit denen, die sich überraschend lang an der Spitze
halten, die höchsten Renditen erzielt“, sagt Matthias Baller,
Vorstand des Emittenten, von Wiener Extra Sportwetten.
Interessant ist auch ein Anti-Bayern-Basket. BVB, Schalke und
Gladbach kosten in Summe 42,45 Euro. Hält einer der drei lange mit
dem Rekordmeister mit oder holt gar die Schale, sind Spitzenerträge
drin. Noch riskanter als die Meisterzertifkate sind die auf den
Sieger des DFB-Pokals. Die Viertelfinalspiele finden am 7. und 8.
Februar statt. Eine Niederlage bedeutet den Totalverlust des
Kapitals. Analog zu den Meisterpapieren erhält der Inhaber des
Zertifikats auf die Elf, die in Berlin am 12. Mai triumphiert, 100
Euro. Daher ist es wichtig, schon während des Wettbewerbs Gewinne
zu realisieren, da die Kurse nach Erreichen der nächsten Runde
meist anziehen.
Auch hier sind die Bayern mit 56 Prozent Gewinnchance hoher Favorit
vor Dortmund und Gladbach (siehe Tabelle). Zocker können für
zusammen nur 6,08 Euro auf Kiel (ISIN: AT0000A0SLR3) und Fürth
(AT0000A0SLP7) setzen. Siegt einer der beiden gegen Dortmund oder
Hoffenheim, dürfte der Kurs explodieren. Ein Erfolg des VfB
Stuttgart über die Bayern würde auch dem VfB-Zertifikat ein sattes
Plus bescheren (AT0000A0SLD3).
Die Zertifikate eignen sich nur für hartgesottene Zocker. Den
enormen Gewinnchancen stehen hohe Verlustgefahren gegenüber.
Gewinnt Gladbach gegen die Bayern, wird das Borussen-Papier stark
steigen. Nicht nur Fußballfans, sondern auch einige Trader werden
zum Rückrundenstart mitfiebern.
schrieb am 13.02.12 23:44:37
ROUNDUP: Deutsche Börse buhlt mit Sonderbonus und Aktienrückkauf um
Investoren
Die Deutsche Börse will ihre Aktionäre bei der Stange halten: Nach
dem Veto der EU zum Zusammenschluss mit der NYSE Euronext vor zwei
Wochen plant der Marktbetreiber neben einer Steigerung der
regulären Dividende auch eine Sonderdividende sowie ein neues
Aktienrückkaufprogramm in der zweiten Jahreshälfte. Für 2011 hat
die Börse ihre Jahresziele erreicht und gibt sich auch ohne
Fusionspartner optimistisch für das laufende Jahr.
Für 2011 werde eine Dividende von 2,30 Euro je Aktie vorgeschlagen
nach 2,10 Euro im Vorjahr, informierte der Marktbetreiber am
Montagabend in Frankfurt. Zudem soll es eine Sonderausschüttung von
einem Euro geben sowie Aktienrückkäufe von bis zu 200 Millionen
Euro.
Zwölf von der Finanznachrichtenagentur befragte Analysten hatten
allerdings bereits damit gerechnet, dass sämtliche Ziele erreicht
werden. Von Sonderausschüttungen in ungefähr dieser Größenordnung
waren sie ebenfalls ausgegangen. Ein Börsianer rechnet daher nicht
mit einer allzu großen Marktreaktion am Dienstag. Nachbörslich
stieg das Papier in Frankfurt auf 50,00 Euro nachdem es im
Xetra-Kernhandel bei 48,785 Euro geschlossen hatte. "Insgesamt
leicht negativ", lautet dagegen das erste vorläufige Urteil von
Analyst Christian Muschick von Silvia Quandt. "Vor allem der
Überschuss dürfte den Markt enttäuschen."
EUROSCHULDENKRISE BESCHERT STARKES GESCHÄFT
Aufgrund hoher Unsicherheiten infolge der Staatsschulden- und
Euro-Krise im abgelaufenen Jahr war der Handel sehr
schwankungsreich gewesen und trieb vor allem an der Terminbörse
Eurex die Umsätze hoch. Die Handelsaktivität nahm allgemein im
ersten und dritten Quartal außergewöhnlich stark zu und verhalf dem
Konzern damit letztlich zu seinen sehr starken Zahlen. Oft war es
vor allem Absicherungsbedarf der sich positiv auf die Einnahmen der
Deutschen Börse auswirkte. Hinzu kommt auch die Kostenkontrolle.
"Die Geschäftszahlen spiegeln Wachstum in allen Geschäftsbereichen
und die Fortführung eines effektiven Kostenmanagements wider",
sagte denn auch Vorstandschef Reto Francioni laut
Pressemitteilung.
Im abgelaufenen Jahr stiegen die Umsätze um sechs Prozent auf 2,233
Milliarden Euro und übertrafen die Markterwartung leicht. Die
Kosten betrugen ohne die 83 Millionen Euro für das Fusionsvorhaben
mit der New Yorker Börse 1,134 Milliarden Euro. Das operative
Ergebnis (EBIT) stieg auf 1,152 Milliarden Euro. Bereinigt um die
Kosten im Zusammenhang mit dem untersagten Zusammenschluss mit NYSE
Euronext sowie Effizienzprogrammen ergab sich ein EBIT von 1,235
Milliarden Euro, was im Vorjahresvergleich einer Steigerung um 13
Prozent entspricht.
ENTTÄUSCHUNG BEIM JAHRESÜBERSCHUSS
Der Jahresüberschuss des Konzerns betrug 2011 insgesamt 848,8
Millionen Euro und bereinigt um Einmaleffekte 833,0 Millionen Euro.
Hier allerdings hatten die von dpa-AFX befragten Analysten im
Schnitt mit 874,1 Millionen Euro gerechnet. 2010 hatte der
unbereinigte Gewinn bei 417,8 Millionen Euro gelegen. Anvisiert
hatte die Deutsche Börse einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro,
ein EBIT von 1,2 Milliarden Euro und bereinigte Kosten in Höhe von
1,130 Milliarden Euro.
Für 2012 rechnet der Marktbetreiber nun mit Kosten von bereinigt
1,200 Milliarden Euro und blickt insgesamt "positiv" in die
Zukunft. "Wir setzen nun unsere Wachstumsstrategie mit erhöhtem
Tempo fort", sagte Francioni und setzt damit wieder auf Wachstum
aus eigener Kraft. Daher werde ein neuer Geschäftsbereich
geschaffen und vor allem die Bereiche IT und Market Data and
Analytics zusammengefasst. Ihre Investitionen in
Wachstumsinitiativen und Infrastruktur will die Deutsche Börse von
120 Millionen Euro auf rund 160 Millionen Euro erhöhen. So soll die
Wachstumsstrategie beschleunigt werden.
AMTSZEIT VON FINANZCHEF POTTMEYER VERLÄNGERT
Am späteren Abend gab die Deutsche Börse zudem noch bekannt, dass
die Amtszeit von Finanzvorstand Gregor Pottmeyer sich mit Wirkung
zum 1. Oktober 2012 um fünf Jahre verlängert. IT-Vorstand Michael
Kuhn wird zudem die Deutsche Börse zum Jahresende verlassen. Ein
Nachfolger wird gesucht./ck/stk
ISIN DE0005810055
AXC0267 2012-02-13/20:47
© 2012 dpa-AFX
schrieb am 14.02.12 10:04:02
Deutsche Börse tröstet Aktionäre mit Sonderdividende
14.02.2012 / 09:36 Uhr / Eschborn/ Frankfurt
Die Deutsche Börse will ihre Aktionäre nach der gescheiterten
Fusion mit der New Yorker NYSE Euronext mit einer höheren Dividende
bei Laune halten. Wie der Frankfurter Börsenbetreiber am
Montagabend mitteilte, soll für das vergangene Jahr eine Dividende
von 3,30 Euro je Titel ausgeschüttet werden.
Darin enthalten sei eine Sonderdividende in Höhe von einem Euro je
Aktie, hieß es. Die reguläre Ausschüttung werde auf 2,30 Euro
angehoben. Der Aufsichtsrat und die Aktionäre müssen dem
Dividenden-Vorschlag allerdings noch zustimmen. Darüber hinaus
plane der Vorstand für das zweite Halbjahr 2012 Aktienrückkäufe.
Sie sollen einen Umfang von bis zu 200 Millionen Euro haben, teilte
die Deutsche Börse weiter mit.
2011 konnte der Börsenbetreiber dank der gestiegenen
Handelsaktivität infolge der Euro-Krise seinen bereinigten Gewinn
um 15 Prozent auf 833 Millionen Euro anheben. Der Umsatz ging um
sechs Prozent auf 2,23 Milliarden Euro nach oben. "2011 haben wir
die besten Umsatzerlöse in der Unternehmensgeschichte nach dem
Rekordjahr 2008 erzielt", sagte Konzernchef Reto Francioni. Das
Zahlenwerk blieb allerdings hinter den Erwartungen der Analysten
zurück. Die Vorbereitungen für den Zusammenschluss mit der NYSE zum
weltgrößten Börsenbetreiber haben rund 110 Millionen Euro
gekostet.
Im vierten Quartal 2011 kletterte das bereinigte Ergebnis vor
Zinsen und Steuern (EBIT) um 16 Prozent auf 256,2 Millionen Euro.
Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich auf 0,91 Euro. Der Spartenumsatz
stieg um vier Prozent auf 541,4 Millionen Euro. Analysten hatten
mit einem Umsatz von 535 Millionen Euro und einem EBIT von 268,6
Millionen Euro gerechnet.
Francioni unterstrich am Montag, dass große Übernahmen auf
absehbare Zeit nicht auf seiner Agenda stehen. "Unser Ausblick für
2012 ist positiv. Die Position der Deutschen Börse soll nun in
kleinen Schritten ausgebaut werden“, bekräftigte er. "Wir setzen
nun unsere Wachstumsstrategie mit erhöhtem Tempo fort und greifen
unregulierte und unbesicherte Märkte an, weiten unsere
Führungsrolle bei Technologie und Marktdaten aus und streben
weitere Partnerschaften mit Infrastrukturanbietern und Kunden in
wachstumsstarken Bereichen und Regionen an", erläuterte Francioni.
Der Börsen-Chef will die Details seiner künftigen Strategie auf der
Bilanzpressekonferenz am Dienstag vorstellen.
(© BörseGo AG 2012 - Autor: Bernd Lammert)
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