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Forum für geschädigte DOBA-Gesellschafter ( Seite 3)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 25.04.07 11:34:40
von
neuster Beitrag 01.03.12 17:33:22
von

Anzahl Beiträge: 602
Aufrufe gesamt: 138.851
Aufrufe heute: 27
Diskussionsnr.: 1.126.272
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[ Seite: 1234596061neuster Beitrag ]

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schrieb am 19.07.07 19:04:00
Beitrag Nr.21 
(30.764.753)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.510.187 von Kroesus2 am 05.07.07 19:16:33Fahnder der Münchner Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei durchsuchten am 18.7. die Büros der zur Doblinger-Gruppe gehörenden Dibag Industriebau.

Die Fahnder gehen dabei dem Verdacht nach, ob es bei der Dibag zu Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung ihrer Immobilienfonds gekommen ist - womöglich zu Lasten der Anleger.

Vor allem die von der Dibag aufgelegten Immobilienfonds sind dabei im Visier der Ermittler. Es geht um den Verdacht des Kapitalanlagebetrugs und der Untreue zu Lasten der Fondsanleger.

http://finance.groups.yahoo.com/group/DOBA-Gesellschafter/
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schrieb am 21.07.07 11:10:55
Beitrag Nr.22 
(30.784.841)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.764.753 von Kroesus2 am 19.07.07 19:04:00Wenn Ihre Tochter einen Porsche will: Kaufen Sie ihn.
Wenn Ihre Tochter reisen will: Lassen Sie sie fahren, und geben sie ihr die Karte mit.
Wenn Ihre Tochter in Mailand studieren will: Warum nicht?
Und falls sie eine Wohnung im Lehel braucht: Kaufen Sie.

Nur um Gottes Willen, wenn Sie in einer Beilage einer bekannten Wirtschaftszeitung schlecht getarnte Werbung für Doba lesen, und glauben, das ist Sicherheit für Ihre Tochter - lesen Sie das hier.

Und wenn Ihre Tochter Anteile von Doba haben will, zwingen Sie sie zum Porsche.

Thread: ING/Tilmant: Rückstellungen 2004 nicht so niedrig wie in 1. Qu
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schrieb am 11.08.07 10:40:23
Beitrag Nr.23 
(31.123.599)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.784.841 von Kroesus2 am 21.07.07 11:10:55Informationsveranstaltung mit Stefan Loipfinger zum Thema
„DOBA-Fonds: Alfons Doblinger als Initiator geschlossener Immobilienfonds aus Sicht eines kritischen Journalisten"

Stefan Loipfinger und Dr. Tilman Welther führen das Fondtelegramm mit kritischer Berichterstattung über geschlossene Fonds:
http://www.fondstelegramm.de

Termine:
20.09.2007 in München
21.09.2007 in Stuttgart

Informationsveranstaltung mit Lars Murken, Rechtsanwalt bei der
Anlegerschutzkanzlei Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft zum Thema
„DOBA-Fonds: Was kann ich als Anleger tun?"

Termine:
27.09.2007 in München
28.09.2007 in Köln
04.10.2007 in Stuttgart

Ein Anmeldungsformular ist im Forum
http://finance.groups.yahoo.com/group/DOBA-Gesellschafter/ unter "Files"
Avatar
schrieb am 30.08.07 18:05:16
Beitrag Nr.24 
(31.346.020)
Antwort
Zitat
Hat jemand direkt von Doblinger etwas zu den schweren Vorwürfen gehört. Habe, da ich Gesellschafter des Großstadtfonds bin , mich vor einiger Zeit an die Firma bezgl. des weiteren gewendet und keinerlei Antwort erhalten!
Avatar
schrieb am 24.09.07 15:51:07
Beitrag Nr.25 
(31.723.265)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.346.020 von ernestokg am 30.08.07 18:05:16im prinzip hört jeder anleger was von doblinger zu den schweren vorwürfen, da ja all nas' lang ein antwortmailing auf z.b. sfk-schreiben oder fondshilfe-schreiben erfolgen. was da allerdings drin steht, geht kaum über eine retourkutsche hinaus. "... blablabla, schadenersatzforderungen werden erhoben .... blablabla .... unterlassungserklärungen erwirkt ... blablabla ..." das die sich mal inhaltlich mit dem vorgeworfenen auseinandersetzen, kann man – so glaube ich – getrost vergessen. ich sage nur soviel: wer zu einem termin mit loipfinger nicht erscheint (doblinger) und statt dessen einen hamburger promianwalt (presserecht) hinschickt, der wird nie eine ehrliche antwort geben wollen. ich glaube das kann und wird nur durch richterliche entscheidungen erledigt werden. und wer da als sieger rausgeht, ist jetzt noch nicht abschließend zu sehen. die luft wird aber immer dünner für den ehemaligen vorzeige-fonds-initiator. glaube nicht, dass die noch viel zum atmen haben.
Avatar
schrieb am 28.09.07 15:46:04
Beitrag Nr.26 
(31.777.965)
Antwort
Zitat
Rücktritt eines Beiratsmitglieds beim DOBA-Fonds Berlin-Springpfuhl

Aus Protest gegen die Instrumentalisierung des Beirats für die DOBA ist nach einem vom DOBA-Geschäftsführer Kraus an den Beirat gestellten Ultimatum ein Beiratsmitglied zurückgetreten.

Um was ging es ?

Informationen im Forum für DOBA- Gesellschafter:

http://finance.groups.yahoo.com/group/DOBA-Gesellschafter/…
Avatar
schrieb am 11.10.07 19:10:36
Beitrag Nr.27 
(31.944.408)
Antwort
Zitat
Gesellschafterversammlung DOBA-Berlin, Leipzig, Gelsenkirchen:
Ausschüttungen nach Ablauf der Generalmiete: 0
Geschäftsführung und Beirat preisen den Gesellschaftern einen möglichen Verkauf der Fondsimmobilien zu 30..40% der Einlage als Ereignis an, das mit Champus begossen werden sollte...
Zur Abstimmung wurden Änderungen des Gesellschaftervertrags gestellt, welche nach Einschätzung einer anwesenden Anwältin die Prospekthaftung der Gründungsgesellschafter verhindern würden.
Anträge von Gesellschafterseite wurden durch Geschäftsordnungstricks und schliesslichem Auszug des Treuhändlers mit 80% Stimmen im Sack durch Beschlussunfähigkeit verhindert.
Ein Forum zum Meinungsaustausch für DOBA-Gesellschafter ist http://finance.groups.yahoo.com/group/DOBA-Gesellschafter/
Avatar
schrieb am 14.10.07 15:08:14
Beitrag Nr.28 
(31.983.639)
Antwort
Zitat
Wie die DOBA-Geschäftsführer mit ihren Gesellschaftern umspringen

Gefragt, warum er nicht oder unzureichend auf Fragen eines Gesellschafters antwortet, erklärt der Fonds-Geschäftsführer:
'Wer dumm fragt erhält dumme Antworten'.
Der Gesellschafter hatte dem Fonds einige 100T DM anvertraut...

Auf die Frage, wie er seine Geschäftsführertätigkeit und seine Beiratstätigkeit in anderen Fonds mit seinem Gewissen vereinbaren kann, erklärt der andere Geschäftsführer:
'Alles im Interesse des Anlegers...'
Avatar
schrieb am 18.10.07 18:13:34
Beitrag Nr.29 
(32.069.415)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.983.639 von Kroesus2 am 14.10.07 15:08:14Es gibt einen DOBA-Fonds, der die Ausschüttung nicht auf 0 reduziert hat:
MTC-München-Berlin hat die Ausschüttung auf 1.5% reduziert(7% Prospekt).
Grund: Nach Ablauf des Generalmietvertrags plötzliche Rückgänge der Mieten im Boomtown München und erforderliche Modernisierungsinvestitionen, die nicht prospektiert waren.
Im Prospekt waren die Mietsteigerungen über 20 Jahre mit 3.0% p.a. angegeben.
Modernisierungsinvestitionen und Instandhaltungskosten waren nicht prospektiert.

Tatsache ist dagegen, dass bereits seit 1993 die Gewerbemieten um 2.2% fallen(Werner Rohmert, Herausgeber "Der Immobilienbrief"). Heinz Gerlach (anlegerschutz-report) zitiert in diesem Zusammenhang einen anerkannten Immobilienfachmann, Prof. Loritz: „Ein Initiator, der gegenüber Anlegern eine Rechnung aufmacht, wie sich der Wert einer Immobilie in 20 Jahren entwickelt, obwohl die Mietverträge nur eine Laufzeit von 10 Jahren haben, muss die erste und zweite Zehnjahresperiode bezüglich der Risikoklassifizierung deutlich unterschiedlich bewerten. Die Einschätzung hinsichtlich der zweiten Periode ist eine reine Zukunftsprognose und oftmals sogar nur Spekulation...Es ist nämlich in der Regel nicht prognostizierbar, ob und gegebenenfalls zu welchem Preis das Objekt neu vermietet werden kann.“

Gerlach meint, dass es unrichtige vorteilhafte Angaben gemäß § 264a StGB seien, wenn zudem die Kosten für Modernisierung nicht angegeben werden.

Auf der Gesellschafterversammlung wurde die Kaufpreisabrechnung der Berliner Immobilie als nicht vertragskonform angegriffen, da der Kaufpreis durch Eintritt eines mit Doblinger verbundenen Generalmieters in die fast leerstehende Immobilie künstlich und zum Schaden der Fondsgesellschaft überhöht wurde.
Näheres bei http://finance.groups.yahoo.com/group/DOBA-Gesellschafter



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schrieb am 28.10.07 10:15:45
Beitrag Nr.30 
(32.179.191)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.069.415 von Kroesus2 am 18.10.07 18:13:34Mangelnde Transparenz schützt schwarze Schafe
Die Doppelrolle des Initiators


Von Martin Klingsporn(FINANZWELT)

Das Instrument „Geschlossener Fonds“ ist mit nicht vollständig ausräumbaren Interessenkonflikten behaftet, was zum Nachteil der Branche ausschlägt. Kern ist die Doppelrolle des Initiators: Zunächst verkauft er den Anlegern die Beteiligungsgesellschaften samt den darin verpackten Investitionsobjekten wie Immobilien, Schiffen oder Windräder und ist dann anschließend formal als Dienstleister tätig, der die Geschäfte in der Bewirtschaftungsphase führt. Schon bei Fragen der Gewährleistung des Initiators für fehlerhaft oder verspätete Fertigstellung oder Lieferung von Anlage, Gebäuden oder Schiffen müsste der Initiator als Geschäftsführer gegen den Initiator als Lieferanten oder Dienstleister vorgehen.

Diese Rolle als angestellter Geschäftsführer im Auftrag der Anleger lädt zudem aufgrund der – nur verliehenen – Kompetenzen zum Missverständnis ein, die Beteiligungsgesellschaft als „eigenes“ Unternehmen anzusehen und entsprechend zu verfahren und sich etwa bei finanziellem Stress eigenmächtig zu bedienen. Die gewöhnliche Struktur einer Initiatorengruppe zeigt die starke Versuchung. Neben dem eigentlichen Emissionshaus gehören eine Treuhandgesellschaft und verschiedene Mangement- und Beratungsgesellschaften als Töchter dazu. Die Beschäftigung der eigenen Unternehmen im Auftrag und auf Rechung der Fonds ermöglicht dann ein scheinbar legales und geräuschloses Absaugen des Anlegervermögens. Die große Mehrheit der kleinen und großen Skandale des Beteiligungsmarktes folgt diesem Grundmuster.

Gegen eine unseriöse oder inkompetente Geschäftsführung können sich die Anleger nur mit Hilfe von entsprechenden Beschlüssen der Gesellschafterversammlung wehren. Die dafür notwendigen Mehrheiten kommen aber nur zusammen, wenn den Anlegern untereinander und – sofern vorhanden – ihren Vertretern in den Bei- oder Verwaltungsräten vernünftige Kommunikationswege zur Verfügung stehen. Für den Fonds-Altmeister Ove Franz (früher Bankhaus Wölbern) ist denn auch diese Kommunikation unter den Anlegern eines der wichtigsten Elemente des Marktes. Indes steht es gerade hier nicht zum Besten. Denn im Normalfall sind die Anleger als Treugeber über den allein im Register eingetragenen Treuhand-Kommanditisten beteiligt und die Treuhandverträge sehen in aller Regel vor, dass der Treuhänder Namen und Adressen der Anleger vertraulich zu behandeln hat. Diese Regel hat durchaus einen vernünftigen Grund: Werden die Adressen bekannt, können sich die Betroffenen nicht vor Angeboten retten. Zudem wollen Vertriebe und Initiatoren ihren Kundenbestand vor der Konkurrenz schützen. Diese Regel kommt aber fast immer auch dann ins Spiel, wenn nicht Außenstehende, sondern die Anleger selbst untereinander in Kontakt treten wollen.

Der Hintergrund: Solange im Fonds alles glatt läuft, interessiert sich kein Anleger dafür, wer die anderen Anteile hält. Anleger suchen nur dann ernsthaft untereinander Kontakt, wenn irgendetwas nicht planmäßig funktioniert. Da die Geschäftsführung und der dahinter stehende Initiator die Verantwortung für einen offenbar unbefriedigenden Ist-Zustand tragen, ist der direkte Kontakt der Anleger gleichbedeutend mit Kritik und mehr oder weniger gut organisiertem Widerstand. Ob bei der Fundus Fondsverwaltung mit ihren vielen schwachen Fonds oder Axa Merkens: Im Konfliktfall wird das Verlangen der Anleger, untereinander in Kontakt zu treten – jedenfalls nach den bisherigen Erfahrungen – effektiv blockiert. Wenn dann selbst das naheliegende Kompromissangebot, es dem Treuhänder zu überlassen, die Informationen im Auftrag und auf Rechnung des interessierten Anlegers selbst weiterzugeben, abgelehnt wird, ist wohl klar, dass der Datenschutz nur vorgeschoben wird.
Auch Dr. Hans-Joachim Chauvel, der vom Initiator (früher IC) zum institutionellen Zweitmarktanleger (IFB AG) mutierte, urteilt kritisch über solche Praktiken: „Das ist eine nicht hinnehmbare Beschneidung der Rechte der Anleger und verweist auf die Lasten der Anleger, wenn die Beteiligung scheitert. Schon von daher seien sie gerade im Krisenfall darauf angewiesen, handlungsfähig zu bleiben. Und das setze eben eine funktionierende Kommunikation voraus. Vor diesem Hintergrund wird die Forderung von Ove Franz verständlich, dass sich jeder Initiator und der zugehörige Treuhänder verpflichten müssen, für offene Kommunikationskanäle zwischen den Anlegern zu sorgen.

Die Sprachlosigkeit der Anleger wird vor allem dann gefährlich, wenn der Umgang mit den Stimmrechten nicht vertretener Anleger nachteilig geregelt ist. Besonders kritisch ist die nach wie vor verwendete Regelung zu sehen, dass der in der Regel meist sogar rechtlich mit dem Initiator „verbandelte“ Treuhänder von den Stimmen der bei den kontrGesellschafterversammlungen nicht vertretenen Anleger nach eigenem Ermessen Gebrauch macht. Geht man von der üblicherweise eher geringen Präsenz bei den Gesellschafterversammlungen aus, kolliert sich die Geschäftsführung bei den entscheidenden Abstimmungen über die Genehmigung der Jahresanschlüsse und die Entlastung der Organe faktisch selbst.
Diese Missbräuche können sich auch deshalb halten, weil die ultimative Kontrolle durch einen echten Sekundärmarkt fehlt, dessen Preise besser als alles andere die Leistung der Initiatoren bewerten. Geschäftsberichte und Protokolle der Gesellschafterversammlungen sind unentbehrliche Grundlage für eine Bewertung. Genau diese Informationen versuchen gerade schwache Initiatoren dem offenen Markt vorzuenthalten zum Schaden für ihre Anleger. „Solche Angebote kommen für unser Haus gar nicht erst infrage“, macht Zweitmarkt-Investor Dr. Chauvel den Schaden durch die Informationsverweigerer deutlich. Die Verweigerung der notwendigen Information wird zum KO-Kriterium, das letztlich als Indiz für Schlimmeres gesehen werden muss.

So entsteht den Anleger aus der mangelnden Transparenz sogar ein doppelter Schaden: Aktive Investoren werden abgeschreckt und so die Chancen eines Verkauf verringert. Gerade umsatzarme Märkte sind aber für Verzerrungen anfällig: Von mangelnder Transparenz profitieren neben den schlechten Initiatoren vor allem die Schnäppchen-Jäger. Die Preisbildung und damit die Bewertungen sind auf den Finanzmärkten immer nur effizient und im Hinblick auf den gegebenen Informationsstand der Marktteilnehmer. Je mehr Geheimniskrämerei gestattet wird, desto größer wird der Spielraum für schwarze Schafe und desto größer wird das Risiko einer Fehlbewertung. Je stärker die geschlossenen Fonds in Konkurrenz zu anderen Instrumenten geraten, desto eher liegt es im Interesse der Branche, hier Abhilfe zu schaffen.

Quelle: FINANZWELT Ausgabe 01.2007

Ähnlichkeiten zur Geschäftsführung von DOBA-Fonds und zum DOBA-Treuhändler sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

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