Antwort auf Beitrag Nr.:
34.241.932 von Kroesus2 am 05.06.08
08:58:33Mit Titel
Freund hört mit - und der Feind auch
beschweren sich die Redakteure Leyendecker, Ott und Schwarz in der
SZ vom 10.06.2008 über den Verfall der Moral in den
Unternehmen:
"Der Chef der Münchner Dibag Industriebau, Alfons Doblinger, gilt
als äußerst verschwiegen. Der Immobilienunternehmer scheut die
Öffentlichkeit. Obwohl er mit 2000 Mitarbeitern und einer halben
Milliarde Euro Jahresumsatz zu den führenden Immobilienunternehmern
in Deutschland zählt.
Umso mehr staunte man im Unternehmen, dass im Sommer 2007 plötzlich
Interna von Dibag nach draußen drangen. Inhalte vertraulicher
Sitzungen kursierten, selbst Gespräche, die Doblinger geführt
hatte, wurden publik. Eine Münchner Sicherheitsfirma wurde
eingeschaltet. Sie suchte nach einem Maulwurf oder einer Wanze.
Schaden von bis zu 20 Milliarden Euro
Eines Tages, so ein Dibag-Sprecher, hätten Spezialisten mit Hilfe
von Messgeräten in einem der wichtigsten Konferenzräume ein
Abhörgerät aufgespürt, das in einem Schacht für Stromkabel
versteckt gewesen sei. Die Sicherheitsfirma, bei der ehemalige
Beamte des Landes- und Bundeskriminalamts tätig sind, kam aber bei
der Suche nach den Lauschern nicht weiter. Später schaltete die
Dibag die Polizei ein,
die Staatsanwaltschaft ermittelte - ohne
Ergebnis.
Der offenkundige Lauschangriff auf Doblinger ist mehr als nur ein
Sicherheitsproblem. Solange der Täter nicht gefunden worden ist,
grassiert im Unternehmen Misstrauen..."
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/54/179503/#rea…
Er tut uns so leid.
Der Doblinger mit seiner DIBAG.
Ermittelt nicht
die Staatsanwaltschaft, ob er den Reichtum
seiner DIBAG dadurch vermehrt hat, indem er seinen
DOBA-Fondsgesellschaften überhöhte Kaufpreise hat zahlen lassen zum
Schaden von tausenden von Kleinanlegern ?
War es vielleicht
die Staatsanwaltschaft ?
Oder doch eher die Stasi ?