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Neuste Beiträge aus: Prokon New Energie Fonds - keine Zahlung trotz Ausschütungsgarantie!?

Diskussionsstatistik
eröffnet am 08.05.07 11:44:50
von
neuster Beitrag 13.05.12 23:16:44
von

Anzahl Beiträge: 324
Aufrufe gesamt: 215.058
Aufrufe heute: 17
Diskussionsnr.: 1.127.033
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schrieb am 13.05.12 23:16:44
Beitrag Nr.324 
(43.159.734)
Antwort
Zitat
Zitat von udo_70000Hallo zusammen, 2 Dinge sind für mich unklar.
1. Wenn Prokon betrügen möchte, wieso tilgt man dann soviele Bankdarlehen, damit könnte man ja auch abhauen.

2. Bei Aktien sind den Großaktionären 15% Eigenkapitalrendite zu wenig.
Genussrechte haften fast wie Eigenkapital, von daher wären 8% in etwa marktgerecht. Bei guter Pflege der Anlagen und dank der Marktprämie für Windstrom kann das Geld erwirtschaftet werden. Da auch der Wind die letzten Monate deutlich besser als in den Vorjahren war sollte dies deutlich helfen. Ausgeblendet werden Synergien durch den Eigentbetrieb und ggf. höhere Motivation der eigenen Mitarbeiter. Andere Windparkverkäufer haben meiner Meinung nach ordentlich kassiert durch hohe Verkaufspreise. Mich stört persönlich die vielfältige Werbung. Ich muss mal schauen ob die Kosten ausgewiesen werden, dann wäre noch mehr Transparenz gegeben. Vielleicht hat sich diese Kosten schon mal jemand genauer angeschaut?


Hier findest du eine etwas andere Auseinandersetzung mit den Kosten:

http://www.sfg-value.de/ressorts/unternehmensanalysen/21-unt…

Avatar
schrieb am 09.05.12 18:45:11
Beitrag Nr.323 
(43.142.868)
Antwort
Zitat
Hallo zusammen, 2 Dinge sind für mich unklar.
1. Wenn Prokon betrügen möchte, wieso tilgt man dann soviele Bankdarlehen, damit könnte man ja auch abhauen.

2. Bei Aktien sind den Großaktionären 15% Eigenkapitalrendite zu wenig.
Genussrechte haften fast wie Eigenkapital, von daher wären 8% in etwa marktgerecht. Bei guter Pflege der Anlagen und dank der Marktprämie für Windstrom kann das Geld erwirtschaftet werden. Da auch der Wind die letzten Monate deutlich besser als in den Vorjahren war sollte dies deutlich helfen. Ausgeblendet werden Synergien durch den Eigentbetrieb und ggf. höhere Motivation der eigenen Mitarbeiter. Andere Windparkverkäufer haben meiner Meinung nach ordentlich kassiert durch hohe Verkaufspreise. Mich stört persönlich die vielfältige Werbung. Ich muss mal schauen ob die Kosten ausgewiesen werden, dann wäre noch mehr Transparenz gegeben. Vielleicht hat sich diese Kosten schon mal jemand genauer angeschaut?
Avatar
Bullenreitermeister
schrieb am 03.05.12 09:07:55
Beitrag Nr.322 
(43.113.897)
Antwort
Zitat
das sind auch 7,8 % Zinsen mit abzug von Steuern leider nur noch 5,8 %

Aber was will man mehr ;)
Avatar
Bullenreitermeister
schrieb am 03.05.12 09:05:29
Beitrag Nr.321 
(43.113.882)
Antwort
Zitat
Kauft lieber Anlage zb Bijou Brigitte 70 Euro wert und Zahlen 5,5 Euro Dividende das ist eine langfristige klasse Anlage... Auch wenn die Probleme mit Spanien,Portugal,Griechenland haben !!! Die Aktie kommt in 2 - 3 Jahren wieder und man hatt auch eine hohe Rendite ;)

so viel Zinsen gibt es bei keiner Bank
Avatar
Bullenreitermeister
schrieb am 03.05.12 09:01:18
Beitrag Nr.320 
(43.113.867)
Antwort
Zitat
771 Millionen Euro für 269 Windkraftwerke

halte ich ein wenig übertrieben ich kann mir nicht vorstellen das 269 Windkraftwerke so viel Erwirtschaften das von 771 Millionen Euro bis zu 8 % ausgezahlt werden können

wenn es so wär dann würde Nordex usw. es Rekortgewinne fahren und könnten sich vor Aufträge nicht retten :eek:

Prokon gibt zu wenig informationen und wollen auch gleich Persönliche Daten nur für weitere infos :mad:

Da stinkt was :eek: verkauft die Papiere
Avatar
schrieb am 07.02.12 20:00:52
Beitrag Nr.319 
(42.714.857)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.708.345 von vonHS am 06.02.12 20:43:36Ich hatte meine Anteile letztes Jahr geküngigt und mein Geld zurück bekommen. Incl. Zinsen, siehe weiter oben im Thread, alles ganz korrekt. Ich glaube aber nicht, dass die Ausschüttungen in den schlechten Windjahren wirklich erwirschaftet wurden. Und so richtigen Durchblick in der Bilanz hat wohl kaum ein Anleger, dazu ist Prokon zu verknüpft. Aber alles nur m. E.
Avatar
schrieb am 06.02.12 20:43:36
Beitrag Nr.318 
(42.708.345)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.702.672 von MdBJuppZupp am 05.02.12 20:34:16...und was macht man mit den Genussrechten, die man noch drin hat?

Dabei bleiben und auf den "dauerhaften" Erfolg der eigentlich guten Idee hoffen oder jetzt schon kündigen und bangen, dass die "Garantie"-Gesellschaft dann noch flüssig ist?
Avatar
schrieb am 05.02.12 20:34:16
Beitrag Nr.317 
(42.702.672)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.680.285 von Doppelvize am 01.02.12 13:18:49Sehe ich auch so.
Avatar
schrieb am 05.02.12 20:33:51
Beitrag Nr.316 
(42.702.670)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.640.132 von Wannsee2009 am 24.01.12 16:43:10Mach dir die Mühe und lesen den Thread ganz durch. Da kommen die Antworten ;)
Avatar
schrieb am 01.02.12 16:42:55
Beitrag Nr.315 
(42.681.833)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.640.132 von Wannsee2009 am 24.01.12 16:43:10Hallo Wannsee2009,

auf der Prokon-Webseite findest Du unter FAQs auf all deine Fragen
eine Antwort!

olmo
Avatar
schrieb am 01.02.12 13:18:49
Beitrag Nr.314 
(42.680.285)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.640.132 von Wannsee2009 am 24.01.12 16:43:10Zur letzten Frage: Ja!
Avatar
schrieb am 24.01.12 16:43:10
Beitrag Nr.313 
(42.640.132)
Antwort
Zitat
Prokon–Genussrecht – Solides Investment oder wackelige Angelegenheit?

Die PROKON Genussrechte im Überblick:

Nachhaltige Kapitalanlage in alle geschäftsbereiche der PROKON Unternehmensgruppe

jährliche Grundverzinsung*: 6,00 % zuzüglich Überschussbeteiligung

Erreichte Verzinsung: 8,00 % p. a. seit 2006; 7,25 % p. a. in den Vorjahren

Anlage schon ab 100 €; Kurze Laufzeit ab 3 Jahren möglich**

Wahlweise halbjährliche Auszahlung der Zinsen oder automatische Zinsgutschrift (Thesaurierung

Genussrechte Zeichnungen gesamt: 762.578.582 Euro

Anzahl der Genussrechtsinhaber: 44.645

Vorläufiges Zeichnungsziel: 870 Mio. Euro
Stand: 24.01.2012

Gibt es bei Genussrechte eine Sicherheit für die Anleger?

Was passiert, wenn PROKON die Puste ausgeht?

Warum gibt PROKON so sehr viel für Werbung aus?

Bluten die Prokon-Windparks für die Genussrechtszinsen aus?

Sind einzelne Windparks bilanziell überschuldet?

Warum gibt PROKON teure Genussrechte aus, wo es doch günstigere Bankdarlehen gibt?

Ist von einer Investition bei PROKON abzusehen?


Avatar
schrieb am 24.12.11 17:45:13
Beitrag Nr.312 
(42.520.738)
Antwort
Zitat
Frohe Weihnachten. :)
Avatar
schrieb am 21.09.11 20:22:52
Beitrag Nr.311 
(42.117.889)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.116.198 von floritrade am 21.09.11 15:07:47Es bleibt spannend. Aber langfristig sehe ich es auch so. So massive Werbung für 100 Euro Anlagesumme, da MUSS was faul sein.
Ob die Werber mit 5 Euro pro Abschluss zufriden sind? Wäre dann aber immerhin 5% Provision. Sehr viel :laugh:
Avatar
schrieb am 21.09.11 15:07:47
Beitrag Nr.310 
(42.116.198)
Antwort
Zitat
mich erinnert Prokon immer wieder an die Wohnungsbaugesellschaft Leipzig. Die haben auch Megarenditen versprochen und alle 2 Wochen mordsmäßige Postwurfsendungen gestartet. Dass es sich um ein Schneeballsystem handelte habe ich damals im Alter von zwarten 15 Jahren schon erkannt

Ein paar Jahre später in meiner Ausbildung zum Bankkaufmann konnte ich mir dann von zahlreichen rentnern anhören, das man Tages- und festgeldkonten nicht mehr nötig habe, da man bei der Whg.BG leipzig ja weit mehr kassieren würde und das auch hundert Prozent sicher sei. Eigentlich haben diese armen Teufel auch nichts anderes als den Totalverlust verdient. Wer so ignorant übersieht, das Schuldverschreibungen keine Einlagenkonten mit staatlicher IEnlagensicherung sind, der ist einfach ein bisschen doof.

Meiner Meinung nach kracht Prokon in den nächsten zwei Jahren auf jeden Fall zusammen.
Avatar
schrieb am 03.09.11 12:53:32
Beitrag Nr.309 
(42.039.561)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.022.868 von udo_70000 am 30.08.11 20:19:10Wird sich hier schwer einer finden, da in disem Thread ja doch mehr die negativen Nachrichten zu Prokon gepostet wurden.

Wünsch dir aber viel Glück. Vielleicht mit einem eigenen Verkaufsthread? (falls das erlaubt ist.)
Avatar
schrieb am 03.09.11 12:03:24
Beitrag Nr.308 
(42.039.476)
Antwort
Zitat
Einen Teil meiner Anteile stehen immer noch für einen Verkauf zur Verfügung.
Avatar
schrieb am 30.08.11 20:19:10
Beitrag Nr.307 
(42.022.868)
Antwort
Zitat
Hallo Jupp, dass habe ich mitbekommen, jedoch bräuchte ich das Geld für eine Immobilieninvestition.
Avatar
schrieb am 27.08.11 20:57:32
Beitrag Nr.306 
(42.011.609)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.011.600 von udo_70000 am 27.08.11 20:52:13"seit etlichen Jahren"?? Nach 3 Jahren kann man die an Prokon verkaufen. Siehe Vertragspunkt "Sonderkündigungsrecht".
Man muß nur die Kündigungsfrist einhalten.

Klappte bei mir problemlos, siehe meine Postings weiter oben ( Dez. 10 / Jan. 11)

Viel Glück
Jupp
Avatar
schrieb am 27.08.11 20:52:13
Beitrag Nr.305 
(42.011.600)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.829.281 von Doppelvize am 22.07.11 11:00:21Hi ich habe schon seit etlichen Jahren die Genusscheine von Prokon. Bisher haben die Ausschüttungsgarantien der Windparks und der Genusscheine immer funtioniert. Meiner Einschätzung nach hat Prokon die Wind-KG Anteil zu einem guten Preis von den Kommandidisten übernommen. Außerdem kann man mit Windparks nicht so einfach abhauen. Mein ersten Windpark eines anderen Anbieters läuft jetzt schon über 20 Jahren, dass sind zusätzliche gute Chancen. Den Service selbst durchzuführen (wie dies seit Jahren bei Prokon geschieht) schätze ich auch sehr wichtig ein, da man da auch wichtige Erfahrungen sammelt.

Da ich dieses Jahr aber noch für unseren Bau Geld gebrauchen könnte, würde ich meine Genusscheine
vorab schon privat verkaufen. Da ich bei Kündigung bis Ende Juni 2012 auf mein Geld warten müsste.
Ich würde meine Genussscheine deshalb etwas unter Nennwert verkaufen. Zinsbarwert würden wir
entsprechend einrechnen. Für Angebote / Vorschläge bin ich dankbar.

Alternativ werde ich bei Prokon nachfragen ob diese die Genussscheinanteile ggf. vorzeitig zürücknehmen.
Bzw. sollte da jemand Erfahrung haben, wäre ich auch dankbar für Hinweise.
Avatar
schrieb am 22.07.11 11:00:21
Beitrag Nr.304 
(41.829.281)
Antwort
Zitat
Habe gestern erst ein Prokonwerbung in meinem Briefkasten gefunden.... Tolle Sache dachte ich. Allerdings wird man bei garantierten 6% immer stutzig... In diesem Fall wohl mit recht!
Avatar
schrieb am 17.07.11 19:54:13
Beitrag Nr.303 
(41.800.970)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.769.078 von Jo1 am 11.07.11 11:26:01Die Gelder sind langfristig investiert. Windparks laufen 20 Jahre + Option zum Repowering (neue stärkere Maschine an gleicher Stelle). Und Biospritanlagen dürften auch über 20 - 30 Jahre abgeschrieben werden (technisch, nicht steuerlich oder bilanziell).
Die Anleger kommen frühestens nach 3 Jahren raus, siehe meinen Erfahrungsbericht weiter oben im Thread.
Avatar
schrieb am 11.07.11 11:52:38
Beitrag Nr.302 
(41.769.240)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.769.078 von Jo1 am 11.07.11 11:26:01Mit den drei Artikeln in der Stiftung Warentest, Wiwo und dem Handelsblatt wird das Einsammeln von Kapital enorm schwierig. Ich gehe mal davon aus, dass das Thema noch von einigen anderen aufgegriffen werden wird. Ich sehe schon die Capital-Titelstory um Procon.

Was der Artikel nicht sagt oder hinterfragt, ist, ob denn die Eigenkapitalrendite nur deshalb die 8% nicht erreicht, weil viele Parks noch im Bau sind und somit noch keine Erträge liefern können. Wenn dem so ist, hätte Procon selber in der Beantwortung darauf aber verweisen können. So wurden nur die schwachen Windjahre genannt.



Avatar
schrieb am 11.07.11 11:26:01
Beitrag Nr.301 
(41.769.078)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.769.066 von straßenköter am 11.07.11 11:23:13Wenn die Gelder langfristig investiert sind, dann bricht das Kartenhaus ganz schnell zusammen...

Avatar
schrieb am 11.07.11 11:23:13
Beitrag Nr.300 
(41.769.066)
Antwort
Zitat
http://www.wiwo.de/finanzen/prokons-unsichere-geschaefte-mit…

Ist exakt der gleiche Artikel. Die Medien scheinen aber ein Lieblingsthema gefunden zu haben. Solche Artikel können für Procon sehr unangenehm werden, wenn keine frischen Mittel mehr fließen oder sogar Abzüge stattfinden.
Avatar
schrieb am 11.07.11 10:46:38
Beitrag Nr.299 
(41.768.862)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.748.818 von straßenköter am 06.07.11 11:55:56ohne Worte...

http://www.handelsblatt.com/finanzen/fonds/nachrichten/prokons-unsichere-geschaefte-mit-der-windkraft/4377900.html?p4377900=all
Avatar
schrieb am 06.07.11 11:55:56
Beitrag Nr.298 
(41.748.818)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.745.732 von MdBJuppZupp am 05.07.11 20:16:48Durch die Intransparenz steht das Risiko selbst bei einer Ausschüttung von 8% meiner Meinung in keinem guten Verhältnis.

Sollte Procon mal die Ausschüttungen nicht mehr in voller Höhe leisten können, werden sicher viele mit zeitlicher Verzögerung kündigen. Dann kann man gespannt sein, ob man den Leverage schnell genug zurückführen kann oder man sich alternativ über Banken zu sinnvollen Konditionen refinanzieren kann.
Avatar
schrieb am 05.07.11 20:16:48
Beitrag Nr.297 
(41.745.732)
Antwort
Zitat
Stiftung Warentest warnt !! Man bin ich froh da raus zu sein...:rolleyes:

Prokon-Zinsangebot: Prokon macht zu viel Wind

finanztest 07/2011
Das Windkraftunternehmen Prokon ist dank unablässiger Werbung inzwischen bundesweit bekannt. Für seine Genussrechte bietet es einen attraktiven Zins von zurzeit 8 Prozent. Doch Anleger tragen dafür das volle Verlustrisiko. Sollte Prokon einmal wirtschaftliche Probleme bekommen, hätten sie schlechte Karten.
Prokon-Zinsangebot
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Prokon trifft den Nerv
Was halten Sie von Prokon? Ist das Unternehmen seriös? Anfragen dieser Art bekommen wir fast täglich. Dank unablässiger Werbung mit Postwurfsendungen und Fernsehspots ist das norddeutsche Windkraftunternehmen inzwischen bundesweit bekannt.
Prokon trifft den Nerv vieler Anleger: Die ethisch-ökologisch Engagierten suchen nach guten Investments in erneuerbare Energien. Zusätzlich locken die 8 Prozent Rendite, die das Unternehmen zurzeit für die Anlage in seine Genussrechte zahlt.
Wer sich mit Geldanlagen beschäftigt weiß, dass eine so hohe Rendite ohne Risiko nicht zu haben ist. Vielen Empfängern der Prokon-Werbung scheint der Zusammenhang aber nicht klar zu sein.
Wir haben Prokon in der Vergangenheit mehrfach kritisiert, weil das Unternehmen die Risiken in der Werbung überhaupt nicht erwähnt und die Genussrechte sogar auf eine Stufe mit sicheren Zinsanlagen gestellt hat. Dieser Meinung war auch das Landgericht Itzehoe. Nach einer Klage der Verbraucherzentrale Hamburg verboten die Richter der Firma, mit irreführenden Aussagen für ihre Genussrechte zu werben.
Den Spruch „Die Alternative zur Bank oder Lebensversicherung“ hat Prokon aus seiner Werbebroschüre entfernt, aber von Verlustgefahr ist nach wie vor keine Rede. Die Firma bleibt wegen ihrer Werbung auf unserer Warnliste (Warnliste Geldanlageangebote, derzeit 11 Seiten für 3 Euro).
Keine „Sicherheit zum Anfassen“
Doch was steckt nun hinter der Anlage, für die so eifrig geworben wird?
Herausgeber der Genussrechte ist die Prokon Regenerative Energien GmbH & Co. KG. Ihr Geschäft besteht darin, Darlehen an „verbundene“ Unternehmen zu geben. Etwa 40 Gesellschaften aus der Branche der erneuerbaren Energien erhalten solche Kredite und gehören zur Prokon-Gruppe. Die Erträge der Prokon GmbH bestehen aus den Darlehenszinsen, die sie zahlen müssen.
Solche rechtlichen Konstrukte sind weder ungewöhnlich noch anrüchig. Prokon ist eben kein mittelständischer Handwerksbetrieb. Nur ist das nicht die „Sicherheit zum Anfassen“, die das Unternehmen Anlegern immer wieder in Aussicht gestellt hat. Schließlich werden sie nicht einmal Miteigentümer an Windrädern.
Die Genussrechte geben Anlegern keinerlei Mitspracherecht und unterscheiden sich damit von echten Unternehmensbeteiligungen wie denen an Kommandit- oder an Aktiengesellschaften.
Das war früher anders. Auch viele Prokon-Windparks waren früher Kommanditgesellschaften. Seit ein paar Jahren setzt die Firma aber ganz auf Genussrechte.
Firma darf das Kapital sperren
Solange die jährlichen Zinsen von zurzeit 8 Prozent aufs Konto fließen, dürfte die Gesellschaftsform vielen Anlegern egal sein. Doch was passiert, wenn bei Prokon einmal Flaute herrscht?
Das Unternehmen kann die Grundverzinsung von 6 Prozent kürzen oder sogar aussetzen. Anleger hätten zwar einen Anspruch, ihre Zinszahlung später zu bekommen. Doch mit Verweis auf fehlende Mittel kann die Firma die Nachzahlung verschieben. Bleibt der wirtschaftliche Erfolg aus, können Anleger auch gegen einen dauerhaften Ausfall der Zinszahlung nichts machen.
Wenn sie Pech haben, können sie nicht einmal aussteigen, obwohl sie ein vertraglich fixiertes Kündigungsrecht haben. Denn dieses Recht steht unter dem Vorbehalt, dass genügend Bares für die Auszahlung zur Verfügung stehen muss. Sollte Prokon das Geld ausgehen, kann das Unternehmen die Kündigung der Genussrechte auf unbestimmte Zeit aussetzen. Anleger hätten keine Chance, an ihr investiertes Geld zu kommen.
Für manchen eine „ideale Anlage“
Dennoch hält auch mancher informierte Anleger Prokon für ein gutes Investment. Finanztest-Leser Wolfgang Breske etwa bezeichnet die Genussrechte sogar als „eine unter Rendite- und unter Sicherheitsgesichtspunkten ideale Anlagemöglichkeit“. Er ist seit 2002 beteiligt und vom nachhaltigen Erfolg der Firma überzeugt.
Windkraftunternehmen erhalten für den Strom, den sie ins Netz einspeisen, eine staatliche Mindestvergütung. Es ist durchaus möglich, mit Windkraftanlagen dauerhaft Renditen von 8 Prozent oder sogar mehr zu erzielen. In diesem Fall werden die Windparkfirmen ihre Kredite an die Prokon GmbH bezahlen können.
Das gilt aber nur, wenn solide gewirtschaftet wird und nicht zu viel Geld für Management, Vertriebs- und Werbekosten auf der Strecke bleibt. Die Anleger können das alles nicht kontrollieren. Das im Internet (www.prokon-net.de) veröffentlichte Zahlenmaterial wirkt nur auf den ersten Blick beeindruckend. Die Aufstellungen entsprechen in keiner Weise Bilanzstandards. Letztlich müssen Investoren darauf vertrauen, dass die Geschäftsführung alles richtig macht.
Prokon hat verschiedene Geschäftsfelder – neben Windenergie auch Biokraftstoffe und Biomasse – und verteilt seine Investitionen auf eine Vielzahl von Projekten. Zur Mischkalkulation gehört, dass neu eingesammeltes Geld erst über mehrere Jahre investiert werden muss und in den Jahren bis zum Betriebsbeginn keine vollen Erträge erwirtschaften kann. Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Rendite von 8 Prozent zwar nicht unrealistisch, aber ein ehrgeiziges Ziel.
Transparent im Internet
Das Verhältnis der Firma zu den Medien ist gespannt. In seinem Internetauftritt beklagt sie sich über unfaire Berichterstattung. Auch die Stiftung Warentest bekam in einem „Rundbrief“ schon ihr Fett weg. Auf unsere aktuellen Fragen zu den Prokon-Genussrechten erhielten wir jedoch ausführlich Antwort.
Auch sonst gibt sich Prokon im Internet aufgeschlossen, beantwortet kritische Fragen und stellt dort die Risiken umfassend dar. Interessierte sind aber mindestens ein paar Stunden beschäftigt, um sich durch den Hauptprospekt und die Genussrechtsbedingungen zu kämpfen. Die sollte jeder gelesen haben, bevor er sein Geld anlegt.
Kapital. Wenn Unternehmen Geld brauchen, können sie sich um Bankkredite bemühen – oder sich von Anlegern Kapital leihen. Für die Firmen sind Unternehmensanleihen oder sogenannte Genussscheine eine preiswertere Alternative zu Bankdarlehen. Für die Anleger liegt der Reiz normalerweise darin, dass sie eine viel höhere Verzinsung als für Sparbücher, Festgeld oder deutsche Staatsanleihen erhalten.
Zins. Wie hoch der Zinsaufschlag ist, hängt von der Kreditwürdigkeit, der Bonität des Schuldners ab. Konzerne wie Siemens oder die Deutsche Telekom haben eine so hohe Bonität, dass sie Anlegern nur ein kleines Zinsplus gewähren müssen. Bei mittelständischen Unternehmen wie Prokon ist das anders. Anleger erhalten als Entschädigung für das schwer einzuschätzende Risiko eine relativ hohe Verzinsung.
Pleiterisiko. Mit allen Unternehmensanleihen und Genusscheinen gehen Anleger ein Pleiterisiko ein. Bei renommierten Konzernen mag es viel geringer sein als bei kleinen Unternehmen, aber völlig sicher kann sich der Anleger nie fühlen. Paradebeispiel ist der ehemals größte Autokonzern der Welt: Noch in den 90er Jahren hätte kaum jemand Bedenken gehabt, General Motors Geld zu leihen. Im Juni 2009 war das Unternehmen zahlungsunfähig und seine Anleger verloren viel Geld.
Laufzeit. Viele Unternehmensanleihen sind an der Börse notiert. Anleger können ihre Anteile jederzeit verkaufen, wenn sie notfalls einen Preisabschlag hinnehmen. Kleine Firmen wie Prokon geben dagegen meist Direktanleihen oder Genussscheine ohne Handelsmöglichkeit heraus. Ihre Besitzer können sie erst am Ende der Laufzeit oder ab einem vereinbarten Termin an das Unternehmen zurückgeben. Für die Genussrechte von Prokon gilt eine Mindestlaufzeit von drei Jahren.
Anleger. Verwechseln Sie Angebote wie das von Prokon trotz Zinsversprechen nicht mit einer sicheren Anlage. Mit Genussrechten gehen Sie ein hohes Risiko ein und können Ihr Geld schlimmstenfalls verlieren. Kein Rettungsfonds springt dann ein.
Ökobanken. Wenn Sie sichere Anlagen mit ethischem Anspruch wollen, sind Banken wie die Ethikbank, GLS, Triodos und Umweltbank eine gute Adresse. Ihre Festgeldzinsen sind allerdings recht bescheiden. Achtung: Bei Triodos und der Umweltbank sind nur Beträge bis 100 000 Euro geschützt.
Windparks. Basisinformationen über direkte Beteiligungen an Windparks finden Sie beim Bund der Energieverbraucher. Dort gibt es kostenlos einen Ratgeber und eine Broschüre des Bundesverbandes Windenergie.
Ratgeber. Einen Überblick über ethisch-ökologische Geldanlage gibt unser Ratgeber „Grüne Geldanlage“ für 16,90 Euro. Sie erhalten ihn im Buchhandel oder in unserem Online-Shop zuzüglich 2,50 Euro Versandkosten.
Avatar
schrieb am 01.05.11 18:50:54
Beitrag Nr.296 
(41.435.908)
Antwort
Zitat
Filmtipp:

Filmtipp:
Sonnige Grüße
Jupp

Die 4. Revolution - Energy Autonomy
arte / Dienstag, 3. Mai 2011 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
19.05.2011 um 14:45
Die 4. Revolution
(Deutschland, 2010, 83mn)

Regie: Carl-A. Fechner

http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1249334,day=…

Der Kino-Dokumentarfilm "Die vierte Revolution - EnergyAutonomy" beschreibt anhand seiner Protagonisten, prominenter Umweltaktivisten, Nobelpreisträger, innovativer Unternehmer und Politiker, dass der Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien innerhalb der nächsten 30 Jahre möglich ist. Er verdeutlicht, welche Chancen die Energierevolution für eine nachhaltige ökonomische Entwicklung und soziale und ökonomische Gerechtigkeit bietet.
Avatar
schrieb am 04.03.11 12:49:07
Beitrag Nr.295 
(41.147.234)
Antwort
Zitat
Helau ! Gibt es was Neues?

Sind die Zähne schwarz wie Strapse,
hilft nur noch Corega Tapse

Tätätätä

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