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schrieb am 07.06.07 09:35:43
GBC Research, hat ihr Kursziel von 5,77 Euro auf 7,24 Euro
angehoben.
Hier ein Intervie mit dem Vorstand:
Die Ernte kann jetzt eingefahren werden" - so kommentierte Vorstand
André Driver kürzlich bei einer Präsentation in München die
Tatsache, dass sich die Kundeneinlagen seit Jahresanfang um 170
Millionen Euro auf aktuell 520 Millionen Euro erhöht haben. Driver
& Bengsch, ein Discount-Broker mit Beratungsansatz, hatte im
vierten Quartal mehr als drei Millionen Euro in Werbung investiert
und dabei gezielt Kunden mit einem Bargeldbestand zwischen 15.000
Euro und 300.000 Euro angesprochen. Die Aktion war mehr als
erfolgreich, denn die Kundenzahl ist seit dem 30.09.2006 von 16.600
auf rund 41.000 gestiegen. Ziel der Berater ist es nun, die Kunden
in höher rentierliche Anlagen wie Genussscheine, Anleihen oder auch
Aktienfonds zu lenken. DER AKTIONÄR wollte von Driver wissen, was
für die Aktionäre bei dem Geschäftsmodell hängen bleiben kann.
DER AKTIONÄR: Herr Driver, es gibt Schätzungen im Markt, wonach Sie
im laufenden Jahr zwischen 17,3 und 20,5 Millionen Euro Umsatz aus
Provisionserträgen machen werden, und damit ein EBIT von acht bis
neun Millionen Euro erzielen werden. Wäre dies ein
zufriedenstellendes Ergebnis für Sie?
André Driver: Die Zahlen würden einen neuen Rekord für uns
darstellen. Wir glauben aber nicht, dass damit für unser Haus
langfristig schon das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Wir haben
für die Driver & Bengsch AG noch große Expansionspläne. Bei
rund 35 Millionen Haushalten in Deutschland, die jeweils über ein
jährliches Sparvermögen von rund 15.000 Euro verfügen, gibt es für
uns noch sehr viel zu tun.
Besonders attraktiv für unsere Aktionäre dürfte zudem sein, dass
wir einen Großteil unseres Gewinns aus dem laufenden Geschäftsjahr
als Dividende ausschütten werden. Folgt man den
Analystenschätzungen, wird diese Zahlung für 2007 deutlich höher
sein die 2006er-Dividende von 0,06 Euro je Aktie. Die Analysten
schätzen für 2007 eine Ausschüttung von 22 Cent und für 2008 von 32
Cent je Aktie.
Eines Ihrer Erfolgsgeheimnisse ist die Tatsache, dass Sie
hochverzinsliche Genussscheine für die mittelständische Wirtschaft
auflegen. Wie wählen Sie Ihre Kandidaten aus?
Wir haben unabhängige Wirtschaftsprüfer, welche die Qualität der
Unternehmen sehr genau untersuchen und zudem laufend überprüfen,
wie sich das operative Geschäft entwickelt. Damit sind wir hautnah
am Geschehen und können gegebenenfalls gemeinsam mit dem Management
gegensteuern, falls die wirtschaftliche Entwicklung des Emittenten
nicht den Erwartungen entspricht. Insofern sehen wir keine große
Gefahr, dass es hier zu einem Problemfall kommen könnte.
Welchen Anteil von den 500 Millionen Euro Tagesgeld werden Sie
voraussichtlich im laufenden Jahr noch in höher verzinsliche
Anlagen drehen können?
Wir gehen davon aus, dass dies ein beträchtlicher Anteil des
Volumens sein wird. Allein durch die Platzierung der Genussscheine
und Anleihen an unsere Kunden können wir einen Betrag vereinnahmen,
der im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen könnte - vor
Kosten. Daran erkennen Sie, dass unser Geschäftsmodell mehr als
transparent ist.
Welche Einnahmen haben Sie noch aus dem Wandel von
Genussscheinen?
Der Emittent vergütet uns vierteljährlich eine sogenannte
Bestandsführungsprovision, so dass wir ein sehr gutes und solides
Fundament haben werden, um den Gewinn nachhaltig zu steigern .
Wann wird dies der Fall sein?
Wir werden den Halbjahresbericht am 13. August 2007
veröffentlichen. Da das zweite Quartal den Wertpapierberatern
vollumfänglich zur Beratung und weniger für administrative
Tätigkeiten zur Verfügung steht, wird sich bereits zum Halbjahr
eine Verbesserung im Ergebnis zeigen. Das zweite Halbjahr wird
jedoch nach unserer Einschätzung noch wesentlich interessanter
werden.
Wir beschäftigen derzeit 22 Wertpapierberater und sind dabei,
weitere einzustellen. Trotzdem waren wir im ersten Quartal fast
sechs Wochen damit beschäftigt, die Kontoeröffnungsanträge
abzuarbeiten. Deshalb erwarten wir, dass die zukünftigen
Provisionserträge die des ersten Quartals deutlich übersteigen
werden.
Wie viele Kundentelefonate bewältigt ein Wertpapierberater pro
Tag?
Da unsere Kunden in der Regel schon Aktienerfahrung haben, dauert
ein Gespräch meist nicht länger als vier bis fünf Minuten. Dadurch
bringt es ein Kundenberater durchschnittlich auf 40 bis 50
Gespräche pro Tag und ist damit höchst effizient. Wir gehen davon
aus, dass unsere Verkäufer deutlich effizienter sind als die
Mitarbeiter unserer Wettbewerber, weil diese zumeist die Kunden
physisch beraten, während wir uns auf telefonische Beratung
konzentrieren.
Sind Sie ein sogenannter Low-Cost-Anbieter?
Wir achten sehr streng auf die hohe Qualität unserer
Beratungsleistungen. All unsere Telefonberater sind qualifizierte
Bankkaufleute. Im Zeitalter des Internets sind nach unserer Meinung
Verkaufsgespräche an der Tür allerdings nicht mehr notwendig. Der
Kunde wünscht häufig sogar von sich aus den Kontakt über das
Telefon oder das Internet. Bei uns werden sich die niedrigen Kosten
auf alle Fälle an der Höhe der Dividende ablesen lassen.
Sie müssten doch schon längst sehr starke Konkurrenz haben?
Mit unserem System erreichen wir eine deutlich zweistellige
EBIT-Marge - Analysten schätzen für 2007 fast 50 Prozent der
Umsatzes - und zählen zu den erfolgreichsten Instituten in
Deutschland. Viele Wettbewerber haben schon versucht, unser
Geschäftsmodell zu kopieren. Hierfür braucht man jedoch viel
Geschick. Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder
bewiesen, dass wir unser Geschäft verstehen. Die Driver &
Bengsch AG ist für die Zukunft sehr gut aufgestellt.
schrieb am 07.06.07 09:38:35
Fundamentalkennzahlen
2006e 2007e 2008e
Ergebnis/Aktie (in EUR) 0,15 0,19 0,24
Dividende/Aktie (in EUR) 0,14 0,19 0,24
Dividendenrendite (in %) 2,67 3,96 5,00
schrieb am 07.06.07 09:40:17
Aktieneinstufung von German Business Concepts GmbH zu Driver &
Bengsch AG
Unternehmen: Driver & Bengsch AG
ISIN: DE000ADCB888
Anlass der Studie:Update
Empfehlung: KAUFEN
seit: 05.06.2007
Kursziel: 7,24
Kursziel auf Sicht von: 12 Monaten
Letzte Ratingänderung: KAUFEN
Analyst: Markus Lindermayr
Die Driver & Bengsch AG ist auch weiterhin auf Wachstumskurs.
Nach einem
deutlichen Anstieg der Anzahl der Kundenkonten auf 30.000 im 4.
Quartal
2006, konnte auch im ersten Quartal 2007 ein weiteres deutliches
Wachstum
um über 36% auf nun knapp 41.000 Konten realisiert werden. Aufgrund
dieser
außergewöhnlich erfolgreichen Entwicklung erhöhen wir nun unsere
Prognose
bezüglich der Kontenentwicklung. Ursprünglich hatten wir für Ende
2007 mit
45.000 Konten kalkuliert. Wir erwarten nunmehr 50.000 bis
Jahresende.
Einhergehend mit dem starken Ausbau der Kundenbasis hat sich
auch
Gesamtvermögen auf Geldmarktkonten und Depots hat sich von 567 Mio.
am
31.12.2007 auf rund 800 Mio. erhöht.
Der Gewinn je Aktie wird nach unseren Schätzungen in 2007 bei 28
Cent, in
2008 bei 39 Cent und in 2009 bei 48 Cent liegen. Unser geschätzter
Gewinn
je Aktie berücksichtigt zur zukünftig besseren Vergleichbarkeit
keine
Abschreibungen auf das immaterielle Vermögen der Gesellschaft, die
nach HGB
üblich sind. Da die Driver & Bengsch AG ab dem Geschäftsjahr
2007 nach IFRS
bilanziert, fällt diese Abschreibung bei der Bereinigung weg. Zudem
wurde
beim bereinigten Gewinn mit einer Steuerquote von 39 %
kalkuliert.
Unser Rating für die Aktie der Driver & Bengsch AG lautet vor
dem
Hintergrund des erwarteten hohen Kurspotenzials weiterhin KAUFEN.
Wir
erhöhen unser Kursziel von 6,55 auf 7,24 . Das Kursziel orientiert
sich
damit an dem aus dem DCF-Modell errechneten fairen Wert je
Aktie.
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:
http://www.more-ir.de/d/10298.pdf
schrieb am 07.06.07 09:52:00
na endlich hat hier mal einer einen Therad aufgemacht der nicht
veraltet ist; auf Grüne Wochen
schrieb am 07.06.07 15:00:11
Nur zur Info: Betafaktor.de hat D+B am 31.5. in ihr Musterdepot
aufgenommen.
Hier das Email von letzter Woche:
+++++
Liebe Abonnenten,
wir ordern für unser Musterdepot:
2500 Stück, Driver & Bengsch AG, DE000ADCB888; Limit 4,78 EUR,
gültig bis
inklusive morgen, Xetra.
Bitte lesen Sie nochmals unsere Story in Ausgabe 20/07b.
Wir denken, Driver & Bengsch könnte in absehbarer Zeit anfangen
zu laufen.
Hinweis: Zuletzt waren die Umsätze auf Xetra im fünfstelligen
Bereich, heute
ist ziemliche Volumenflaute angesagt. Aus diesem Grund gilt die
Order bis
inklusive morgen.
schrieb am 07.06.07 16:24:00
da scheint "Der Aktionär" aber ein breiteres Publikum anzusprechen,
wenn ich mir das volumen von gestern ansehen
schrieb am 08.06.07 08:54:34
Antwort auf Beitrag Nr.:
29.686.447 von Mario79 am 07.06.07
16:24:00...und die Aufnahme erscheint erst nächste Woche
im Heft
schrieb am 09.06.07 14:31:52
Kosten- u. Depotstruktur in der Driver & Bengsch
Vermögensverwaltung
Wenn man neben der Neukundengewinnung noch die Kosten- und
Depotstruktur bei der Driver & Bengsch Vermögensverwaltung (VV)
anschaut, dann ist die Aussage "
In 2007 wird
geerntet" sicher nicht übertrieben.
Betrachtung meines VV-Depot mit Investmentfonds, Genussscheinen
und Anleihen:
Bei der VV-gebühr wird mit 0,5% zzgl. Mwst. zum Quartalsende
ordentlich zugelangt. Leider ist mit dieser Gebühr noch nicht alles
abgedeckt. Transaktionskosten werden extra berechnet.
So kosten der Kauf u. Verkauf von
- Wertpapieren je 0,5 % min. 20 € Zzgl. Fremdspesen
- Investmentfonds 50 % des AA
Seit Juni 2006 hat man nun die Investmentfonds anderer KAG aus dem
Depot verkauft und gegen die eigens aufgelegten Fonds ausgetauscht.
Jetzt verdient die DRIVER + BENGSCH AG gleich doppelt – einmal an
der VV und dann noch an den Fonds. Für die Fonds den ermäßigten AA,
die Management Gebühr und sogar eine Performance Gebühr ist auch
noch drin. Ein Blick auf die in den Fonds enthaltenen größten
Positionen zeigt, dass hier die Aktien der Driver & Bengsch AG
zur Kurspflege beitragen. Es sind auch schwerpunktmäßig andere
Titel in den Fonds, die schon als Einzelpositionen im VV-Depot
enthalten sind.
Bei den Anleihen und Genussscheinen, die die Gesellschaft emittiert
wird die Strategie "Nutzung von Synergien" ebenfalls angewandt.

Vielleicht wäre es sinnvoll das VV-Depot
aufzulösen und direkt in die Driver & Bengsch Aktie und einige
der anderen WP zu investieren!
schrieb am 09.06.07 16:47:14

Selbst der seriöse Börsenbrief "Capital Depesche" hat
die
Aktie im Visier und spricht eine Kaufempfehlung aus.
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