Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?
Seite 1 von 1

Commodities/Energy/Explore diverse

Diskussionsstatistik
eröffnet am 10.06.07 23:04:23
von
neuster Beitrag 28.08.07 23:42:41
von

Anzahl Beiträge: 4
Aufrufe gesamt: 3.880
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.128.594
Beitrag schreiben
Ansicht

zum neusten Beitrag ]

Avatar
Guerilla Investor
schrieb am 10.06.07 23:04:23
Beitrag Nr.1 
(29.779.518)
Antwort
Zitat
Die neuen Rohstoff-Riesen der Schwellenländer (EMFIS empfiehlt DR5XT3)
11:24 06.06.07

Der S-Box EM Rohstoff & Industriemetall-Index enthält die Aktien von 20 Energie- und Rohstoffkonzernen aus den Emerging Markets. Die Dresdner Bank hat auf diesen aussichtsreichen Index nun ein Zertifikat (WKN DR5XT3) aufgelegt.

Rohstoffe und Rohstoff-Aktien führten zu Beginn unseres Jahrhunderts noch ein Schattendasein. Mit dem globalen Aufschwung und dem Eintritt Chinas in die Weltwirtschaft hat sich dies gründlich geändert. Vor allem in Asien, aber auch in den aufstrebenden Nationen in Osteuropa und Lateinamerika ist ein neuer Mittelstand mit entsprechenden Konsumbedürfnissen entstanden. Selbstbewusst tritt dieses Milliardenheer heute nach vorn und fordern seinen Anteil am weltweiten Wohlstand und den dafür notwendigen Ressourcen.

Chinas großer Rohstoff-Hunger

Allein der spektakuläre Aufschwung Chinas hat sich an den Rohstoffbörsen bereits massiv ausgewirkt. Der rasant wachende Bedarf des Landes steht heute für 47 Prozent des weltweiten Zement-Verbrauchs, 26 Prozent des Stahl- und Aluminium-Verbrauchs und 22 Prozent des Kupferverbrauchs. Im Vergleich dazu benötigen die USA lediglich 12 Prozent und Indien 1 Prozent der Welt-Kupfer-Produktion. China ist aktuell der weltgrößte Konsument von Kupfer, Zinn, Zink, Kautschuk und Baumwolle der zweitgrößte Verbraucher von Rohöl. Gleichzeitig weist die Rohstoff-Nachfrage im Reich der Mitte weiter enorme Wachstumsraten auf.

Das Angebot wird knapper

Zusammen mit weltpolitischen Konflikten hat dies an den Rohstoffmärkten bereits teilweise zu Verknappungstendenzen geführt. Die Notierungen von Energierohstoffen und Industriemetallen sind größtenteils auf Höhen geklettert, die im Jahr 2000 kaum ein Beobachter für möglich gehalten hat. Gleichzeitig rächst sich nun, dass die Erschließung neuer Rohstoffvorkommen in den vergangenen Jahrzehnten bedingt nicht zuletzt durch die lange niedrigen Preise so wenig vorangetrieben wurde. Verschiedene Experten sprechen angesichts dieses Szenarios bereits von einem neuen Rohstoff-Superzyklus.

Die neuen Rohstoff-Riesen aus den Schwellenländern

Mit der Renaissance der Rohstoffe haben gleichzeitig auch die entsprechenden Produzenten ihre neue Macht entdeckt. Es sind längst nicht mehr nur westliche Konzerne, die das Geschehen auf den internationalen Rohstoffmärkten dominieren. Insbesondere in den ehemals kommunistischen Staaten Russland und China sind regelrechte Megakonzerne entstanden, deren Vorkommen ebenso unermesslich erscheinen wie deren Finanzkraft. Auch in anderen Schwellenländer wie Brasilien, Indonesien, Indien oder Chile sind große Konglomerate zum Abbau der dortigen Bodenschätze entstanden.

Der S-Box EM Rohstoff & Industriemetall-Index (WKN: A0JZQM) enthält die Aktien folgender Unternehmen:

Aluminium Corp. of China (China)
Antofagasta (Chile)
China Petroleum & Chemical Corp. (Sinopec) (China)
Cia. Vale do Rio Doce (Brasilien)
CNOOC (China)
Gazprom (Russland)
Grupo Mexico (Mexiko)
International Nickel Indonesia (Indonesien)
Jiangxi Copper (China)
Lukoil (Russland)
Norilsk Nickel (Russland)
Petrobras (Brasilien)
PetroChina (China)
PTT (Thailand)
Rosneft Oil (Russland)
Sasol (Südafrika)
Southern Copper (Peru)
Vedanta Resources (Indien)
Yanzhou Coal Mining (China)
Zijin Mining Group (China)


Ab sofort handelbar ist das auf diesen Index aufgelegte Zertifikat der Dresdner Bank mit der WKN DR5XT3 (Dresdner Bank Open End Zertifikat auf den S-BOX EM Rohstoff & Industriemetall Performance Index)

---

(Anm.d. Threaderöffners)

Die augenfällige Übergewichtung chinesischer Unternehmen könnte sich kurz oder mittelfristig als problematisch herausstellen, da die Börsen dort m.E. momentan überhitzt sind, ansonsten auf den zweiten Blick ein recht ausgewogen und konservativ erscheinendes Papier.

Avatar
Guerilla Investor
schrieb am 11.06.07 00:03:38
Beitrag Nr.2 
(29.781.203)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.779.518 von Guerilla Investor am 10.06.07 23:04:23DWS GO Uranium Exploration TR Index Zertifikat

Produktidee

Das DWS GO Uranium Exploration TR Index Zertifikat bietet Anlegern über einen aktiv gemanagten Index Zugang zum boomenden Uranmarkt. Der Fokus liegt auf Unternehmen, die sich mit der Exploration
sowie dem Abbau von Uran beschäftigen und von der derzeit knappen Angebotssituation profitieren könnten. Mit Exploration wird die Erschließung von Lagerstätten und Rohstoff-Vorkommen bezeichnet. Der Index wird durch einen Anlageausschuss, in dem der Leiter Global Equities der DWS Finanz-Service GmbH ständig vertreten ist,
aktiv gemanged.

Das Zertifikat im Überblick
Emittent DWS GO S. A.
WKN/ISIN DWS0G8/DE000DWS0G81
Börsenlisting 3. Mai 2007
Basiswert DWS Uranium Exploration TR Index
Emissionspreis 50,00 EUR
Managementgebühr 1,75 % p. a.
Handelswährung EUR
Indexauflegung 23. April 2007
Indexwert-Feststellung i.d.R. börsentäglich
Indexwährung USD
Indexwert bei Indexauflegung 100 USD
Laufzeit Open End
Währungsabsicherung Nein
Dividenden Werden reinvestiert
Geld-Brief-Spanne Bis zu 0,90 % unter normalen Marktbedingungen
Notierung Frankfurt am Main (Smart Trading), Stuttgart (EUWAX)
Reuters DWSGO
Internet DWSGO.de

Das Zertifikat bildet die Wertentwicklung des neu konzipierten, aktiv gemanagten DWS Uranium Exploration TR Index ab. Berechnet wird der Index auf börsentäglicher Basis von Standard & Poor’s.
Es werden nur Unternehmen berücksichtigt, die eine Marktkapitalisierung von mindestens 100 Millionen US-Dollar aufweisen. Sollte das durchschnittliche Tageshandelsvolumen während der letzten drei Monate unter die Mindestgrenze von
200.000 US-Dollar fallen, wird es automatisch substituiert. Fällt es unter 750.000 US-Dollar, wird der Anlageausschuss nach seinem
Ermessen eine Auswechselung in Erwägung ziehen. Die Anwendung dieser Kriterien wird von S&P implementiert und überprüft.

Das Besondere am DWS GO Uranium Exploration TR Index ist der hohe Anteil an Explorationsgesellschaften. Folglich handelt es sich um
ein spekulatives Investment, mit dem langfristig im Falle von weiteren Uranpreissteigerungen profitiert werden könnte. Zu berücksichtigen ist auch, dass bereits einzelne Nachrichten über
Erfolge bzw. Misserfolge die Kurse von Explorern entscheidend verändern können. Dementsprechend hoch ist das Chance-Risiko-Profil des Zertifikats.

Die Zusammensetzung des Index

Der Index setzt sich in erster Linie aus Unternehmen zusammen, die sich mit der Exploration und dem Abbau von Uran beschäftigen.

Nicht die größten, sondern die nach Meinung des Anlageausschusses aussichtsreichen Unternehmen werden in den Index aufgenommen.

Es können damit auch relativ kleine Firmen berücksichtigt werden, die aufgrund der in der Vergangenheit entdeckten Ressourcen oder ersten Bohrergebnissen weiterhin positive Nachrichten erwarten lassen.

Der Index besteht unter anderem aus jungen Unternehmen, die von einer Bewertung zu heutigen Uranpreisen profitieren könnten.

Das aktive Management durch DWS Experten ermöglicht die flexible Anpassung der Indexzusammensetzung an das aktuelle Marktumfeld.

Anfänglich bildet der Index die Wertentwicklung von 22 Unternehmen ab.

ANFÄNGLICHE INDEXZUSAMMENSETZUNG AM TAG DER INDEXAUFLEGUNG

ANFÄNGLICHE INDEXZUSAMMENSETZUNG AM TAG DER INDEXAUFLEGUNG
Name Land Gewichtung

ENERGY RESOURCES OF AUST Australien 11,0 %
PALADIN RESOURCES LTD Australien 11,0 %
DENISON MINES CORP Kanada 9,0 %
SXR URANIUM ONE INC Kanada 9,0 %
FIRST URANIUM CORP Südafrika 5,0 %
URAMIN INC Südafrika 5,0 %
AURORA ENERGY RESOURCES INC Kanada 4,0 %
ENERGY METALS CORP Kanada 4,0 %
UEX CORP Kanada 4,0 %
A-CAP RESOURCES LTD Australien 3,0 %
DEEP YELLOW LTD Australien 3,0 %
FORSYS METALS CORP Kanada 3,0 %
JNR RESOURCES INC Kanada 3,0 %
LARAMIDE RESOURCES LTD Kanada 3,0 %
MEGA URANIUM LTD Kanada 3,0 %
STRATECO RESOURCES INC Kanada 3,0 %
STRATHMORE MINERALS CORP Kanada 3,0 %
TOURNIGAN GOLD CORP Kanada 3,0 %
URANIUM ENERGY CORP USA 3,0 %
URANIUM PARTICIPATION CORP Kanada 3,0 %
COMPASS RESOURCES NL Australien 2,5 %
KHAN RESOURCES INC Kanada 2,5 %

http://www.dwsgo.de/downloads/DWS_GO_Uranium_Factsheet.pdf
Avatar
Guerilla Investor
schrieb am 15.07.07 10:06:46
Beitrag Nr.3 
(30.696.010)
Antwort
Zitat
07. Mai 2007

DWS lässt Anleger auf Uran-Förderer wetten


Merrill Lynch, UBS und Société Générale haben den Uranpreis schon für sich und ihre Anleger entdeckt, jetzt folgt die DWS: Die Fondstochter der Deutschen Bank bietet über ihre Zertifikateplattform DWS Go einen Tracker auf den „DWS Uranium Exploration TR“-Index an.



„Der Fokus liegt auf Unternehmen, die sich mit der Exploration sowie dem Abbau von Uran beschäftigen und von der derzeit knappen Angebotssituation profitieren könnten“, schreibt die Fondsgesellschaft. Der Index wird durch einen Anlageausschuss aktiv gemanagt. Die Dividenden werden berücksichtigt, dafür fallen jährlich 1,75 Prozent Managementgebühr an. Die Geld-Brief-Spanne soll „unter normalen Marktbedingungen“ bis zu 0,9 Prozent betragen (Isin DE000DWS0G81).

Uranpreis hat sich vervielfacht



Derzeit sei die Nachfrage nach Uran doppelt so groß wie das Angebot, schreibt die DWS. Tatsächlich hat sich der Preis, der auf Auktionen für den Rohstoff bezahlt wird, in den vergangenen Jahren vervielfacht. Unlängst wurde die Marke von 100 Dollar je Pfund überschritten.

„In den vergangenen Jahrzehnten wurde kaum in die Uranexploration investiert, da das sekundäre Angebot (Urannutzung aus alten Atomwaffen zur Stromerzeugung) ausreichend schien“, so die DWS. Diese Quelle werde allerdings mittelfristig versiegen. „Damit die Versorgungslücke geschlossen werden kann, müssen neue Uranvorkommen entdeckt und genutzt werden.“

„Ein spekulatives Investment“



Darauf setzen Anleger, die sich das Zertifikat ins Depot legen. Das Besondere am Index sei der hohe Anteil an Explorationsgesellschaften, schreibt die Fondsgesellschaft. „Folglich handelt es sich um ein spekulatives Investment, mit dem langfristig im Falle von weiteren Uranpreissteigerungen profitiert werden könnte.“ Zu berücksichtigen sei auch, dass bereits einzelne Nachrichten über Erfolge oder Misserfolge die Kurse von Explorern entscheidend verändern können. „Dementsprechend hoch ist das Chance-Risiko-Profil des Zertifikats.“ (Für die Index-Zusammensetzung siehe nebenstehende FAZ.NET-Tabelle.)

Für nervöse Investoren ist das Zertifikat in der Tat nicht geeignet. Der Markt gilt vielen als überhitzt und schreit nach einer Korrektur. Bis diese kommt, kann es freilich noch dauern. Anleger müssen auch wissen, dass die Managementgebühr von 1,75 Prozent im Jahr relativ hoch ist. Das Zertifikat der Société Générale (Isin DE000SG0URX5) bildet ebenfalls einen Index nach, kommt aber mit einer Gebühr von einem Prozent aus. Die Papiere von Merrill Lynch (Isin DE000ML0BDN5) und UBS (Isin CH0025274710) dagegen zeichnen die Entwicklung eines starren Aktienkorbes nach (siehe auch: Vorsicht bei Uran-Wetten http://www.faz.net/s/Rub7A85C6569B04454A9A83A40138971ACF/Doc…).

(Siehe auch Energieboom beflügelt den „Urankomplex“
http://www.faz.net/s/Rub7A85C6569B04454A9A83A40138971ACF/Doc…)

Australien könnte für mehr Angebot sorgen



Eine Schlüsselrolle bei der weiteren Uranpreisentwicklung könnte Australien spielen. Australien besitzt rund 38 Prozent des bekannten Weltvorkommens an Uran. Bislang aber steuern die Australier mit nur drei Uranminen gerade einmal ein Fünftel zum derzeitigen Weltverbrauch bei.

Die australische Industrievereinigung schätzt, dass das Land seine Exporte bis 2015 auf etwa 25.000 Tonnen verdoppeln könne, wäre der politische Wille vorhanden. Die Ausfuhren in diesem Fiskaljahr (30. Juni) dürften knapp 10.400 Tonnen erreichen, ein Wert von etwa 726 Millionen australischen Dollar (441 Millionen Euro). Der Wert der bislang bekannten Vorkommen in Australien aber wird auf mindestens 20 Milliarden Dollar geschätzt.



Ministerpräsident John Howard befürwortet inzwischen Atomkraftwerke. Und die Labor-Mitglieder entschieden kürzlich auf ihrem Parteikongress, dass nach 25 Jahren Verbot künftig wieder Uranbergwerke genehmigt werden sollen (siehe auch: Australien öffnet sich Schritt für Schritt der Atomkraft http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc…).

Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.

Text: @bemi mit Material von che., F.A.Z.
Bildmaterial: DWS Go, FAZ.NET

http://www.faz.net/s/Rub7A85C6569B04454A9A83A40138971ACF/Doc…
Avatar
schrieb am 28.08.07 23:42:41
Beitrag Nr.4 
(31.323.680)
Antwort
Zitat
Ich würde den durchschnittspreis weniger beachten. Der Peak in den 70igern war rüstungstechnisch bedingt und sollte herausgerechnet werden. Dieses Material war dann ab den 90igern preisdämpfend.
Von daher wird die Forcierung der Exploration wohl nicht mehr viel bringen. Die zu erwartenden Erzqualitäten werden einen Abbau wegen der steigenden Energiekosten weiterhin unrentabel bleiben lassen.

zum neusten Beitrag ]

Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

Meistdiskutierte Aktien (24h)
WertpapierBeiträge
879
177
166
97
74
73
70
70
68
66