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Prisma Life Lebensversicherung ( Seite 20)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 16.07.07 09:10:20
von
neuster Beitrag 27.08.11 16:51:27
von

Anzahl Beiträge: 561
Aufrufe gesamt: 114.399
Aufrufe heute: 6
Diskussionsnr.: 1.130.385
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schrieb am 19.05.09 01:26:59
Beitrag Nr.191 (37.204.749)
Moderiert
!
Dieser Beitrag wurde moderiert. Grund: Beschwerde durch Firma liegt w:o vor
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schrieb am 19.05.09 13:09:52
Beitrag Nr.192 
(37.207.720)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.204.749 von rubensdario am 19.05.09 01:26:59re rubensdario

Eigenkritik vorab! .Auch ein Finanzdoktor kann mal irren bzw falsch informiert werden.Die Aussage mit der dts Zweigstelle ist nicht richtig!! .Ich habe dies mit eines Zweigstelle eines Distributors verwechselt.Ansprechpartner bei Rückfragen bleibt weiterhin PL in Rugell in Lichtenstein.

Bezüglich der Kontoinformationen ist deshalb das ab 2009 auch für Altverträge geltende VVG Recht als Grund für die ab diesem Jahr jährlichen Mitteilungen einzustufen.PL wird weiterhin bis auf wenige Ausnahmen(Straftaten)keine Finanzdaten an den Fiskus liefern.Dazu ist zukünftig der Versicherungsnehmer in der Pflicht,dies bei Anforderung der Behörden zu erfüllen.Dies ist ein wesentlicher Unterschied zur Auskunftsverpflichtung dts Unternehmen.(gläserner Kunde)

Dein naives Rumgemäkele an den veröffentlichten Ratings sollten
eher dich dazu anhalten,erst einmal die Fakten genau zu prüfen
oder wenigstens Fehler einzugestehen.Wir sind alle nicht perfekt.

Fakt ist das durch Fitch weltweit alle Q! -IFS Ratings zurückgezogen wurden,die nur quantitative(also auf öffentl Informationen basierend)Bewertungsansätze als Maßstab hatten.Die dort zugrundeliegenden Finanzdaten waren von 2006,somit veraltet ,
die genaue Überprüfung der öffentl Daten nur begrent einsetzbar und somit nicht mehr praxisnah und sicher.Deshalb gibt es auch z.B von der größten Ratingagentur Standard &Poors Ratings ,wo genau in die Unternehmen gegangen wird ,hinterfragt wird und der "Laden"bilanztechnisch auseinandergenommen wird.Die IFS Ratings der PL sind deshalb gültig und auch auf den Internetseiten des Unternehmens nachvollziehbar.

www.fitch-makler.de

Kriterien für das Rating von Versicherungsunternehmen
Die Bewertungsmethodik für Finanzstärkeratings (IFS-Ratings) konzentriert sich auf sechs Analysebereiche, bestehend aus quantitativen und qualitativen Faktoren.

* 1) Branchenbeurteilung
* 2) Organisatorische Analyse
* 3) Operative Analyse
* 4) Beurteilung der Unternehmensleitung
* 5) Corporate Governance
* 6) Finanzanalyse


IFS-Ratings beinhalten die Beurteilung der finanziellen Lage des bewerteten Versicherers sowie die Einschätzung deren möglicher Veränderung in der Zukunft.

Die Beurteilung der Finanzkraft und der Bonität gründet schwerpunktmäßig auf der Fähigkeit des Unternehmens, all seine Verpflichtungen zu erfüllen. Diese Fähigkeit wird im Rahmen einer Reihe von Krisenszenarien beurteilt. Die Ratinganalyse beinhaltet sowohl eine spezifische Überprüfung des Unternehmens als auch der makroökonomischen Tendenzen, die die Branche als Ganzes betreffen. Bewertungsentscheidungen gründen auf Faktoren, die je nach Unternehmen oder Markt schwanken.

In Verbindung mit der bereits genannten Finanzstärke des DFSI Instituts http://www.dfsi-institut.de/ratings.php?c=1_1
ist somit von einer soliden Gesellschaft auszugehen.Gerade auch in Hinblick auf Abwertungen großer Mitbewerber und die Zukunftsprobleme bei dts Gesellschaften in Bezug auf die Einhaltung von Garantieversprechen.


Wenn du offentsichtlich so ein intimer Kenner der Umsatzzahlen bist,dann veröffentliche sie doch hier oder habe ich mich verlesen,das du einen Link zur Verfügung stellen wolltest!?Ansonsten gilt ob AFA ,Mehrfachagent oder Makler.Wenn sauber beraten wird ist nichts gegen erfolgreiches Neugeschäft zu sagen.Bedenklich wäre es erst wenn ein! Vertrieb 90% der Umsätzte generiert und dabei noch verbrannte Erde beim Anleger hinterlässt.

Deine Versuche mich als provisionsgetriebener Vermittler zu deklassieren,der mit Drückermethoden Falschberatungen durchführt,
werden immer lächerlicher .Im Übrigen dienen sie nicht der ordentlichen ,auch wenn nötig kritischen Darstellung von Fakten,sondern sind einfach nur noch langweilig.

der Finanzdoktor

Avatar
schrieb am 19.05.09 18:18:28
Beitrag Nr.193 
(37.211.065)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.191.557 von rentomat am 16.05.09 17:05:14re rentomat

Sachlich gut dargestellt!Was einige User immer wieder vernachlässigen,sind die Feinheiten bei den Fondspolicenanbietern
und die Qualität der angebotenen Investments.Dazu ein Auszug von einer Infinma Veröffentlichung...



Kosten und Performance in Fondspolicen
Seit dem 1. Juli 2008 gilt die sog. VVG-InfoV, die Informationspflichtenverordnung. Danach
sind die Lebensversicherer verpflichtet, die in ihre Produkte einkalkulierten Kosten offen zu legen.
Hintergrund der Verordnung war u. a., dass sich die manchmal etwas naiven Politiker davon
mehr Transparenz und Vergleichbarkeit der Produkte versprochen haben. Die Realität sieht mal
wieder etwas anders aus. Einige Auszüge aus den Verbraucherinformationen verschiedener Anbieter
verdeutlichen das Problem:
Ø Sie bestehen aus einem einmaligen Betrag von 4,00 % der Brutto-Beitragssumme, dies
entspricht 1.536,00 €, sowie folgenden Beträgen: jährlich 114,00 € für eine Laufzeit von 32
Jahren, jährlich 7,00 € je 1.000 € Vertragsguthaben für eine Laufzeit von 32 Jahren.
Ø Darunter fallen auch die Verwaltungskosten in der Ansparphase, deren absolute Höhe bei
Vertragsbeginn noch nicht feststeht, da sie sich nach dem jeweiligen Deckungskapital
bemessen (sie betragen 1% p. a. des Deckungskapitals, gemäß der „Verbraucherinformation
Fondsgebundene Versicherung – Private Vorsorge (Schicht 3)“.
Ø Während der Dauer der Ansparzeit sind jährlich 0,30% des Fondsguthabens (maximal
das Doppelte der Summe aus sämtlichen bereits geleisteten Zuzahlungen und der vereinbarten
Beitragssumme), für eine Laufzeit von 45 Jahren einkalkuliert. Dies entspricht beispielsweise
30,00 EUR bei 10.000,00 EUR Fondsguthaben.
Wie es auch nicht anders zu erwarten war, gestalten einige Anbieter die Höhe der Kosten in
Abhängigkeit vom vorhandenen Fonds- bzw. Vertragsguthaben. Damit hängt die Höhe der
absoluten Kosten unmittelbar von der Wertentwicklung der besparten Investmentfonds ab. Genau
diese Wertentwicklung ist jedoch zu Vertragsbeginn nicht vorhersehbar. Somit wird sich auch zukünftig
zumindest ein Teil der Kosten jeglicher Vergleichbarkeit entziehen.
Allerdings besteht die Hoffnung, dass genau diese Kosten möglicherweise bei dem Einen oder
Anderen – insbesondere bei Politikern und Verbraucherschützern – zu einem Umdenken führen.
In den o. g. Fällen führt ein höheres Fondsguthaben zu höheren Kosten. Da ein höheres Fondsguthaben
aber i. d. R. für den Kunden günstiger ist, als ein niedrigeres Fondsguthaben, wird er
möglicherweise auch die höheren Kosten in Kauf nehmen, wenn unter dem Strich für ihn dennoch
mehr übrig bleibt. Einmal mehr wird sehr deutlich, dass sich der Erfolg einer Fondspolice nicht
anhand der Höhe der Kosten beurteilen lässt.!!!!!!!
Nachfolgenden versuchen wir noch einmal, die Bedeutung von Kosten und Fondsperformance
darzustellen. Dazu betrachten wir einen Sparvorgang, bei dem 30 Jahre lang jährlich 1.200 Euro
Nr. 8 / 2008
Seite 8 von 14
gespart werden. Für die Kosten werden unterschiedliche Sätze in Höhe von 0%, 5%, 10% und
15% unterstellt; die Verzinsung der Sparbeiträge erfolgt mit 4% und alternativ mit 5%.
Nach Ablauf der 30 Jahre ergeben sich dann die folgenden Ablaufleistungen: 1
Kosten / Zins 4% / 5%
0% 69.994 83.713
5% 66.494 79.527
10% 62.995 75.342
15% 59.459 71.156
Das Ergebnis ist beeindruckend: Bei einer Laufzeit von 30 Jahren ergibt sich bei einer nur um
1%-Punkt höheren Kapitalanlageperformance selbst dann eine deutlich höhere Ablaufleistung,
wenn die eingerechneten Kosten 3 x so hoch sind! Das Beispiel zeigt auch, dass die Kosten gar
nicht niedrig genug sein können, um eine bessere Performance auszugleichen: 15% eingerechnete
Kosten führen bei 5% Wertentwicklung zu einer höheren Ablaufleistung als ein kostenfreies
Produkt bei 4% Wertentwicklung. Es wäre für den Kunden sehr wünschenswert, wenn diese elementaren
Zusammenhänge der Zinses-Zins-Rechnung zukünftig stärkere Berücksichtigung finden
würden. Um Irritationen vorzubeugen, ist natürlich darauf hinzuweisen, dass der beschriebene
Effekt in hohem Maße von der Laufzeit des Investments abhängt. Oder anders ausgedrückt: Je
länger die Laufzeit, desto weniger Einfluss haben die Kosten im Verhältnis zur Performance.
Schließlich sollte man in diesem Zusammenhang auch die Zusammensetzung des Kapitalanlageportfolios
noch einmal ausdrücklich erwähnen. Unterstellt man bspw., dass Aktienfonds über
30 Jahre hinweg durchschnittlich 9% Wertzuwachs erzielen und Rentenfonds 6%, dann kann man
bei einem Portfolio, das zu 50% aus Aktienfonds und zu 50% aus Rentenfonds besteht, realistisch
mit einem Wertzuwachs von:
9% x 50% + 6% x 50% = 7,5%
rechnen. Wird in einem solchen Fall eine Beispielrechnung auf der Basis von 9% Wertentwicklung
zu Grunde gelegt, dann müssen die Aktienfonds schon 12% an Wert gewinnen, damit sich in der
Summe die Wertentwicklung auf 9% einstellt.
Es empfiehlt sich also, bei der Auswahl fondsgebundener Versicherungen auch ein besonderes
Augenmerk auf die Zusammensetzung der Fonds zu legen, um abschätzen zu können, wie realistisch
die unterstellten Wertentwicklungen denn tatsächlich sind.
1 Die Kosten werden am Jahresbeginn vom Beitrag abgezogen. Der Zins wird jährlich nachschüssig gutgeschrieben....

Wenn man bedenkt,das gerade die großen Ankerfonds 2008 erschreckende Ergebnisse in den Portfolios der Versicherer verursacht haben,relativiert sich die Aussage eines rubensdarios etwas.Verluste zwischen 30 und 45 % waren die Regel.
Gerade deshalb hat PL viele Top Fonds zur Auswahl mit einer besseren Entwicklung gegenüber den großen Kolossen.

der Finanzdoktor
Avatar
schrieb am 19.05.09 21:51:22
Beitrag Nr.194 
(37.213.465)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.194.436 von rubensdario am 17.05.09 17:39:01Die Basis zur Umgehung der Mindestinvestitionsquote durch die KAV hat schließlich der deutsche Gesetzgeber mit seiner Reglementierungswut selbst geschaffen. Diese sinnvolle Quote gilt nämlich laut VVG nur für gezillmerte Verträge (Warum? Wahrscheinlich mal wieder fernab der Realität gedacht im Glashaus Berlin).

Deutscher Verbraucherschutz heisst in den letzten Jahren nur noch:
- erheblich mehr Bürokratie- und Verwaltungsaufwand
- natürlich dadurch mehr Erklärungsbedarf (also Zeitaufwand)
- natürlich dadurch erheblich mehr Kosten
- zahlen tut es der Kunde durch im Durschnitt 3% weniger Rendite als noch vor 4 Jahren und mit einem deutlich höheren Grad an Verwirrtheit (soll er etwa die teilweise 100 Seiten starken Prospekte oder vollbepackten CDs ernsthaft lesen oder vom Makler vorgelesen bekommen ??)

Das dieser Unfug durch "Versicherungsfabriken" aus Liechtenstein, Luxemburg oder England kostengünstig umgangen werden kann, halte ich für mehr als überfällig. Und bei einer reinen FRV zählt nur der oder die Fonds und die Gesamtkosten. Die Bonität des Unternehmens ist dank Sondervermögensschutz Nebensache.
(Übrigens haben in den letzten 2 Jahren die meisten Banken und Versicherungen eine Ratingrückstufung erhalten, auch in D).

Zur PL:
Schnelles Umsatzwachstum kommt leider meist durch Strukkivertriebe. Deshalb kooperieren ja auch fast alle deutschen Versicherungen mit ihnen. Solange diese aber kein schlechtes oder überteuertes Produkt anbieten können, halten sich auch die Beratungsfehler in Grenzen. Auch sind die Vermögensschadenshaftpflichtgrenzen mittlerweile hoch und sollen zum nächsten Jahr noch höher (und teurer... wer zahlt es letztendlich?? ... Genau!) werden. Auch der §34d hat Strukkis reduziert (mein Mitleid kommt aus tiefstem Herzen...).

Derzeit rennen viele Finanzunternehmen aus D diesen "Versicherungsfabriken" wie der PL die Bude ein um auch in D kostengünstige Verträge ihren Kunden anbieten zu können, also genau umgekehrt als im posting von rubensdario beschrieben.

Es bleibt dabei:
Bürokratie und somit Gebühren, Kosten und Steuern runter in D sonst werden wir ziemlich schnell große Marktanteile ans europäische Ausland verlieren (inkl. Arbeitsplätze) während wir noch fröhlich diskutieren. Eine einmal in einem EU Land zugelassene Versicherung, muss nämlich sich in D bei der Bafin nur ganz einfach anmelden (also "Bescheid sagen"), wenn sie in D ihre Produkte verkaufen will. Das spart enorm Kosten während deutsche Unternehmen frustriert sind.
Im übrigen sind die meisten der FRV Fonds in Liechtenstein auch in D zu haben und werden von deutschen Verwaltern gemanagt... eben nur viel teurer.
Wer es jetzt noch immer nicht begriffen hat, dem kann man wirklich nicht helfen.
Avatar
schrieb am 20.05.09 16:15:52
Beitrag Nr.195 
(37.219.936)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.211.065 von olrik am 19.05.09 18:18:28@Olrik,

Darunter fallen auch die Verwaltungskosten in der Ansparphase, deren absolute Höhe bei
Vertragsbeginn noch nicht feststeht, da sie sich nach dem jeweiligen Deckungskapital
bemessen (sie betragen 1% p. a. des Deckungskapitals, gemäß der „Verbraucherinformation
Fondsgebundene Versicherung – Private Vorsorge (Schicht 3)“.


Für die Kosten werden unterschiedliche Sätze in Höhe von 0%, 5%, 10% und
15% unterstellt; die Verzinsung der Sparbeiträge erfolgt mit 4% und alternativ mit 5%.
Nach Ablauf der 30 Jahre ergeben sich dann die folgenden Ablaufleistungen:


Da hat man wohl als \"worst case\"-Kosten nichtmal mit den oben angegebenen Teilkosten gerechnet. Alleine die 1 % p.A. würden den Renditeunterschied von 4 auf 5 % bereits nivellieren.
Das ist m.E. typisch für solche Schreiben, mit denen man Kunden vorgaukeln will, die Kosten seien letztlich nicht so wichtig.

Theoretisch stimmt es zwar, daß die erzielte Rendite entscheidender sein kann. Nur weiß man faktisch nicht, welche Fonds die höhere Rendite erzielen werden.
Die bei Ratings letztlich immer herangezogenen Vergangenheitsrenditen sind bestenfalls ein sehr sehr schwaches Indiz für die zukünftigen Renditen.
Nur die Kosten, die weiß man halt definitiv.
Avatar
schrieb am 20.05.09 21:20:46
Beitrag Nr.196 
(37.222.839)
Antwort
Zitat
Hallo !

Den Verlauf der Diskussion habe ich verfolgt und festgestellt das es mehr um Grundsatzfragen geht als um Details der Prisma Life Police.

Offenbar fühlt sich die Prisma Life nach der ZDF-Sendung "Volle Kanne" in Erklärungsnot und hat allen Kunden (so auch mir) einen Brief zukommen lassen (übrigens der erste Brief nach über 7 Jahren), der nun endlich ein wenig mehr Transparenz bezüglich der Kostenverteilung, einer Übersicht der wesentlichen Änderungen im neuen Versicherungsgesetzt, Informationen zum Rentenbeginn und (auf der ersten Seite des Schreibens) Informationen über das Ranking in "Focus Money" enthält.

Bevor ich zu meiner eigentlichen Frage komme möchte ich noch einige Fakten über meine eigene Police offerieren.

Fondsgebundene Rentenversicherung mit BU-Beitragsbefreiung und einer Todesfallsumme von 60 % der VSS
Beginn: 01.01.2002
derzeitiger Fondswert im Verhältnis der eingezahlten Beiträge: 32 %
Kosten im Vergleichzeitraum 01.05.2008 - 30.04.2009
Abschlusskosten: 22 % der eingezahlten Beiträge
Verwaltungskosten: 3,2 % der eingez. Beiträge
Verwaltungsgebühr: 20,- Euro
Risikokosten: 3,1 %

Den Abschluss der Police habe ich seiner Zeit bei der AFA AG getätigt. Gesagt wurde damals das je nach Wertentwicklung des Fonds i.d.R. nach 3 Jahren der Fondswert der Police den eingezahlten Beiträgen entspricht. Die damaligen Vertragsunterlagen der Police hatten einen Umfang von gerade mal 8 Seiten. Den Punkt "Illustrative Angaben über die Kostenbelastung des Versicherungsvertrages" gab es nicht. Ob es zu dem Zeitpunkt noch keine Pflicht war die Kosten offenzulegen oder wissentlich weggelassen wurde kann ich nicht sagen.

An dieser Stelle sei gesagt das mir selbstverständlich bewusst war das diese Produkte eine sehr hohe Kostenstruktur haben. Aber bei den Versprechen der AFA kommt zunächst der Eindruck auf dies sei ein super kostengünstiges und im Vergleich der Mitbewerber bei Weitem unschlagbares Produkt. Was selbstverständlich nicht der Fall ist (ok vielleicht positioniert es sich ein wenig besser als die Produkte anderer Versicherer).

Die Frage die ich speziell an olrik stelle:

Auf wieviele Jahre sind die Abschlusskosten der PL-Police verteilt und wie werden diese über die Jahre gestaffelt ?

Gruß Badegast
Avatar
schrieb am 21.05.09 11:42:34
Beitrag Nr.197 
(37.225.594)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.222.839 von Badegast am 20.05.09 21:20:46Kurzer Hinweis zu deiner Police:

eine Kostenoffenlegungspflicht gibt es per Gesetz erst seit dem 1.7.2008.
In den letzten Jahren wurde durch Veränderungen wie z.B. die Mindestinvestitionsquote einige Verbesserungen auch für FRVs geschaffen, die für deinen Vertrag vom 1.1.2002 noch nicht galten. Damals war es üblich, einen hohen Anteil der Kosten auf die ersten vier bis fünf Jahre zu verteilen, was teilweise zu 0,-Rückkaufswerten (bzw. Fondsguthaben) auch noch nach 5 Jahren führen konnte. Unter Berücksichtigung des aktuellen Börsencrashs mit Aktienfondsverlusten von teilweise größer 50% dürfte deine Investitionsquote über ca. 7 Jahre bei rund 60% liegen, was für die ersten sieben Jahre nicht schlecht ist, da hier gerade bei der PL bereits alle Kosten verrechnet worden sind, bis auf die 20,- p.a. Verwaltungsgebühr.
Eine Gesamtabschlußkostenquote von 25,2% in den ersten sieben Jahren, halte ich im Konkurrenzvergleich für günstig, da ich genügend Versicherer in D kenne mit Kostenquoten von 25-40% über die gesamte Laufzeit (Anmerkung: die Kostenquote reduziert sich mit jedem Jahr der Laufzeit deutlich).
Zusätzlich hast du mit deinem Beitrag auch noch eine Risiko LV von 60% und eine BU-Befreiung abgeschlossen, die üblicherweise zusammen ca. 8-10% der Prämie aufzehren (zumindest bei deutschen Versicheren).
Über Versprechen von Strukturvertrieben brauchen wir hier besser nicht zu diskutieren.
Mein Rat:
-Risiko LV ggf. rausnehmen, wenn nicht wirklich benötigt
-Fonds prüfen und ggf. kostenlos austauschen bei schlechten FERI/Morningstar Ratings (nachzulesen unter www.finanztreff.de einfach WKN eingeben)
-seit Anfang März 2009 haben viele Fonds um 20-100% zulegen können, was bereits viele Verluste des letzten Jahres schon ausglich; gute Vermögensverwalter z.B. haben für 2009 bereits schon jetzt wieder Renditen von >10% !); also FRV unbedingt halten, besonders da die Kosten ja bereits schon bezahlt sind.

Bei den Abschlusskosten werden heutzutage bei der PL die Kosten über eine separate KAV über vier Jahre verteilt, bei trotzdem monatlicher (z.T. geringer) Investition. Danach nur noch eine fixe niedrige Verwaltungsgebühr p.a. in Euro (nicht in % wie bei Mitbewerbern)
Fazit:
Kosten entstehen auch nach den zahlreichen VVG Veränderungen noch immer in gleicher Höhe oder leider sogar höher (durch noch mehr Verwaltungsaufwand).
Ein echter Vergleich ist nur möglich, wenn man die Kosten in Relation zur Vertragssumme (Monatsbeitrag x Laufzeit in Monaten) setzt. Da ist die PL doch deutlich günstiger.
Avatar
schrieb am 23.05.09 00:13:51
Beitrag Nr.198 
(37.237.673)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.222.839 von Badegast am 20.05.09 21:20:46re Badegast
Da diese Fondspolicen keiner Renditegarantien haben und Verkäufer -eben nicht nur Strukturunternehmen- mit abendteurlichen Renditeannahmen den Versicherungsverlauf hochrechnen, kannst Du eigentlich alle Annahme aus 2002 in die Tonne treten.

Wenn Du den Monatsbeitrag und Laufzeit mitteilst, dann kann man zumindest berechnen, welche Renditen notwendig sind, damit man auch ein Barwerterhaltendes Ergebnis kommt. (Also 3% Rendite nach Kosten)

Mit den Eckpunkten kannst Du dann aus der eher schwierigen Fondspalette auswählen. Und wenn Du da konzentriert dran bleibst und Zeit investierst, dann wirst Du evtl. einen Anlageerfolg eines konservativen Schnarchproduktes machen.
Avatar
schrieb am 25.05.09 20:39:30
Beitrag Nr.199 
(37.247.871)
Antwort
Zitat
Wer kann die Prismalife anbieten mit Rabatt auf die Abschlusskosten?Gerne Boardmail
Avatar
schrieb am 26.05.09 11:50:43
Beitrag Nr.200 
(37.251.406)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.247.871 von Xaveringeborg am 25.05.09 20:39:30re xaveringeborg
Jeder der PL anbieten kann: Es gibt einen ungezillmerten Tarif mit 0,4% Kosten. Dann muss Du dem Makler ein Honorar anbieten.

Die Frage ist ja eher, warum macht es keiner? (siehe dieser Thread hier)

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