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Prisma Life Lebensversicherung ( Seite 40)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 16.07.07 09:10:20
von
neuster Beitrag 27.08.11 16:51:27
von

Anzahl Beiträge: 561
Aufrufe gesamt: 114.414
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schrieb am 04.11.09 09:09:02
Beitrag Nr.391 
(38.315.594)
Antwort
Zitat
Wenn man dies liest,könnte man glauben in der FED sitzen nur Blinde und Taube:mad:

Roubinis Warnung

Die Fed sorgt für eine neue Monsterblase

Die lockere Geldpolitik hat eine gefährliche Dynamik losgetreten: Anleger können mit dem Dollar zum Minuszins in Risikoanlagen investieren - bis diese Carry-Trades zusammenbrechen.

von Nouriel Roubini

Nouriel Roubini ist Professor an der Stern School of Business der Universität von New York.
Seit März boomen alle möglichen Arten risikobehafteter Anlageklassen - Aktien, Öl, Energie, Rohstoffe. Parallel dazu sind die renditestarken Risikoaufschläge gesunken. Der Dollar hat zudem deutlich an Wert verloren, während die Renditen von Staatsanleihen sanft angestiegen sind, aber weiter auf niedrigem und stabilem Niveau liegen.
Diese Erholung von Risikoanlagen hängt teilweise mit einer Verbesserung der Wirtschaftsdaten zusammen. Egal, ob sich die konjunkturelle Erholung V-förmig gestaltet - wie die Mehrheit glaubt - oder ob sie U-förmig und blutleer ausfällt, wie ich es glaube: Die Vermögenspreise sollten sich nach oben bewegen. Gemessen an den makroökonomischen Kennzahlen sind sie aber zu stark, zu früh und zu schnell gestiegen.
Was steckt dahinter? Natürlich war die Liquiditätsflut durch die Notenbanken eine Hilfe. Aber noch wichtiger ist die Schwäche des US-Dollar, die durch die Mutter aller Carry-Trades beflügelt wird. Da die Fed die Zinsen eingefroren hat, ist der Dollar zur Hauptwährung bei Carry-Trades geworden. Dabei verschulden sich Leerverkäufer in einer schwachen Währung und kaufen renditestärkere Vermögenswerte in einer stärkeren. Im Fall des Dollar leihen sie sich ihr Geld nicht nur zum Nullzins, sondern zu negativen Zinsen -
aufs Jahr gerechnet von teilweise 10 oder 20 Prozent. Der Grund: Der Kursverfall des Dollar führt zu massiven Kapitalgewinnen bei Short-Positionen in Dollar. Investoren leihen sich also zu 20 Prozent Minuszins Geld, das sie weltweit in eine Vielzahl von Anlageklassen stecken, die sich aufgrund von überschüssiger Liquidität und einem massiven Carry-Trade verteuern. Die Renditen seit März liegen bei 50 bis 70 Prozent. Jeder Anleger, der dieses riskante Spiel mitmacht, wirkt wie ein Genie, auch wenn er nur auf einer gewaltigen Blase reitet.
Dabei müssten sich Investoren beim Blick aufs Portfolio eigentlich um den Value-at-Risk verstärkt sorgen. Der Grund ist die wachsende Wechselbeziehung zwischen Risiken unterschiedlicher Anlageklassen, die allesamt von einer gemeinsamen Geldpolitik und dem Carry-Trade getragen werden. Letztlich ist ein einziger großer Handel entstanden - mit Dollar-Leerverkäufen werden x-beliebige riskante Anlagen gekauft.
Stattdessen nimmt das wahrgenommene Risiko einzelner Vermögensklassen ab, da die Volatilität dadurch verringert wird, dass die Fed alles aufkauft. Da die einzelnen Vermögensklassen sich identisch entwickeln, gibt es inzwischen wenig Diversifizierung.

Der kombinierte Effekt aus Nullzinspolitik der Fed, quantitativer Lockerung und massivem Aufkauf langfristiger Schuldeninstrumente macht die Welt vermeintlich sicherer - nämlich für die Mutter aller Carry-Trades und die Mutter aller stark gehebelten Vermögensblasen. Diese Politik nährt aber die weltweite Vermögensblase. Und sie fördert auch eine neue Vermögensblase in den USA. Ein schwacher Dollar ist gut für US-Aktien, weil er die im Ausland erzielten Gewinne amerikanischer Konzerne erhöht.
Die leichtsinnige US-Politik, die diesen Carry-Trades Vorschub leistet, zwingt andere Länder, der lockeren Geldpolitik zu folgen. Die Zentralbanken könnten zudem gezwungen sein, die Zinssätze durch Offenmarktgeschäfte im eigenen Land zu senken.
Gibt es keine Devisenintervention, und die ausländischen Währungen werten auf, werden die ohnehin negativen Kreditkosten des Carry-Trade noch negativer. Regulieren eine Intervention oder Offenmarktgeschäfte die Aufwertung, nährt die daraus folgende geldpolitische Lockerung eine Vermögensblase in diesen anderen Volkswirtschaften. Die über alle globalen Vermögensklassen perfekt korrelierte Blase wird also mit jedem Tag größer.
Eines Tages wird diese Blase platzen und zum größten koordinierten Vermögenskollaps der Geschichte führen. Wertet der Dollar plötzlich wieder auf - wie beim Yen-finanzierten Carry-Trade zu beobachten war -, muss der gehebelte Carry-Trade plötzlich geschlossen werden, da Anleger ihre Dollar-Short-Positionen abdecken. Es wird zu einer Massenpanik kommen, da das Decken riskanter gehebelter Long-Positionen über alle Vermögensklassen hinweg einen koordinierten Zusammenbruch all dieser risikobehafteten Vermögenswerte auslöst.

Warum werden die Carry-Trades zusammenbrechen? Erstens kann der Dollar nicht auf null fallen, er wird sich irgendwo stabilisieren. Dann sind die Kreditkosten in Dollar plötzlich null statt stark negativ. Das Risiko, dass der Dollar wieder aufwertet, würde viele dazu veranlassen, ihre Short-Positionen abzudecken. Zweitens kann die Fed Volatilität nicht ewig unterdrücken. Im Frühjahr wird ihr 1800 Mrd. $ schwerer Kaufplan beendet sein. Wenn drittens das US-Wachstum demnächst positiv überrascht, könnten die Märkte damit rechnen, dass die Fed früher, nicht später, zu straffen beginnt. Viertens könnte Angst vor einem Rückkehr der Rezession oder vor einem geopolitischen Konflikt eine Flucht vor dem Risiko auslösen.
2008 ging eine solche Zunahme der Risikoscheu mit einer starken Aufwertung des Dollar einher, weil die Anleger die Sicherheit der US-Staatsanleihen suchten. Und genau wie vergangenes Jahr könnte diese erneute Risikoscheu eine Dollar-Rally zu einem Zeitpunkt lostreten, da riesige Leerverkaufspositionen in Dollar geschlossen werden müssen.
Je länger und größer die Carry-Trades werden, desto stärker wird der darauf folgende Zusammenbruch. Die Fed und andere politischen Entscheider scheinen sich nicht bewusst zu sein, welch eine Monsterblase sie erschaffen.

der Finanzdoktor
Avatar
schrieb am 06.11.09 21:25:05
Beitrag Nr.392 
(38.339.138)
Antwort
Zitat
Ist das Olrik nicht in der Lage für seine volks- und weltwirtschaftlichen Postings fremder Artikel die richtige Rubrik zu finden?

Ich laß mal beiseite, dass für den Betreiber dieser Plattform diese urheberrechtsverletzende Veröffentlichung ins Auge gegen kann und hoffe, dass ein wenig Restverstand beim Finanzdoctore vorhanden ist.
Avatar
schrieb am 06.11.09 22:22:30
Beitrag Nr.393 
(38.339.510)
Antwort
Zitat
Ist schon sehr bezeichnend,wenn man gleich die Rechtskeule drohend schwingt und auf erbetene Informationen wahrscheinlich bis zum jüngsten Tag wartet..
Dieses Forum sollte sicherlich nicht zum Abladen von unnötigen Nachrichten mißbraucht werden,jedoch sehe ich die bisherigen Infos nicht als sinnlos im Zusammenhang mit Investitionen über eine Police a la PL an,sondern als Ergänzung bzw Unterlegung persönlicher! Sichtweisen bezüglich sinnvoller Investitionszeitpunkte in Verbindung mit dem wirtschaftlichem, politischem und steuerlichem Umfeld .
Ehe jedoch diesbezüglich es zu Problemen führen könnte,werde ich nur noch Links hier reinstellen ,um provokativen Angriffen entgegenzuwirken und mich auf wesentliche Infos zum Thema Fondspolicen und PL beschränken.

der Finanzdoktor

Avatar
schrieb am 09.11.09 13:25:29
Beitrag Nr.394 
(38.347.401)
Antwort
Zitat
Eine Investmentmöglichkeit über die PL

Der Pioneer Funds - Global Ecology ist ein globaler Aktienfonds für Umwelttechnologie und Nachhaltigkeit. Er investiert in Unternehmen, die umweltfreundliche Technologien und Produkte entwickeln, nachhaltig wirtschaften und sich auf die Erhaltung einer sauberen Umwelt konzentrieren. Im Gegensatz zu Fonds, die sich nur auf ein spezielles Anlagethema konzentrieren, sucht der Pioneer Funds - Global Ecology Unternehmen aus allen ökologischen und nachhaltigen Bereichen.

Strenge Auswahlkriterien
oekom research und E.Capital Partners unterstützen das Fondsmanagement bei der Aktienauswahl. Sie filtern das globale Investmentuniversum von etwa 3.500 Unternehmen hinsichtlich strenger ökologischer und ethischer Kriterien. Im Anschluss identifiziert das Fondsmanagement daraus potenzielle Kaufkandidaten.

Mit der flexiblen Einzeltitelauswahl können so die attraktivsten Unternehmen weltweit "gepickt" werden – und das unabhängig von Branchen- und Ländergewichtungen und Größe der Firmen. Eines verbindet die Unternehmen aber: Sie alle müssen zwingend die hohen von Pioneer Investments vorgegebenen Ökologie- und Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Pioneer Funds – Global Ecology im Überblick

* Ökologisch und nachhaltig agierenden Unternehmen gehört die Zukunft
* Der Fonds wählt flexibel Unternehmen aus allen nachhaltigen Bereichen
* Das Fondsmanagement kann sich auf kompetente Partner verlassen
* Das Portfolio ist frei von Umweltsünden
* Der Fonds wurde von der Stiftung Warentest als "Spitzenreiter Ökofonds" ausgezeichnet:)
* Weitere Auszeichnungen:
Morningstar RatingTM * * * *
S&P Fund Management Rating AA:)

Erfolgreiches Fondsmanagement

Christian Zimmermann ist Senior-Portfoliomanager bei Pioneer Investments in Dublin. Der Diplom- Ökonom und Investmentanalyst/DVFA ist Mitglied des Teams European Small Caps, arbeitet seit 2001 für Pioneer Investments und verfügt über zwölf Jahre Anlageerfahrung.
Der Fonds eignet sich nicht für Anleger, die …

* ...einen sicheren Ertrag anstreben
* ...ihr Kapital kurzfristig anlegen wollen
* ...keine erhöhten Wertschwankungen akzeptieren möchten
* ...kein Währungsrisiko eingehen wollen
* ...das spezielle Branchenrisiko von Aktien aus den Bereichen Ökologie und Nachhaltigkeit nicht tragen wollen

Mehr Informationen unter: www.pioneerinvestments.de/globalecology

Meine! Bewertung.Langfristig interessant für alle ,die daran glauben,das unsere Natur nicht endlos ausgebeutet werden kann und
frühzeitig in Zukunftstechnologien investieren wollen.

der Finanzdoktor
Avatar
schrieb am 10.11.09 09:57:24
Beitrag Nr.395 
(38.354.184)
Antwort
Zitat
Sehr gute Analyse des jetzigen Anlagedilemmas!Soll ich kaufen oder nicht?!

Von einem der fähigsten Profis im Markt Dr Jens Ehrhardt :Viele erfolgreiche Fonds von ihm sind ja bekannterweise im PL Anlagespektrum erhältlich.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/vermoegensverwalter-ehrhardt-der-hund-rennt-20-meter-voraus;2480568;0


der Finanzdoktor
Avatar
schrieb am 12.11.09 11:10:25
Beitrag Nr.396 
(38.372.166)
Antwort
Zitat
Schon wieder die Banken!Die ungezügelte Profitgier dieser Mitverursacher der Krise bringen unser System wiedermal gefährlich an den Rand des Absturzes.


Der Finanzierungsbedarf der Bankenbranche wird in den nächsten Jahren weltweit drastisch steigen, warnt die Ratingagentur Moody's.
Weltweit sind Kreditinstitute so kurzfristig finanziert wie zuletzt vor 30 Jahren.
Es drohe den Banken wegen großer Verschuldung eine riesige Umschuldungswelle.Die Banken haben sich immer kurzfristiger verschuldet. In den vergangenen fünf Jahren ist die durchschnittliche Laufzeit neu aufgenommener Bankschulden von 7,2 auf 4,7 Jahre geschrumpft. Das sei der niedrigste Wert gewesen, den Moody's seit Beginn seiner Datenerhebung vor 30 Jahren je gemessen habe.:eek:

Dadurch türmt sich in den kommenden Jahren weltweit ein großer Berg fällig werdender Forderungen auf. Bis 2012 müssen Banken Schulden in Höhe von sieben Billionen Dollar zurückzahlen.:eek: Bis 2015 werden sogar 15 Billionen Dollar fällig.:eek::eek: Diesen Betrag müssen Banken entweder durch frisches Fremdkapital ersetzen oder sie müssen ihr Geschäft reduzieren. Auch der internationale Währungsfonds ist beunruhigt : "Banken stehen in den nächsten zwei Jahren einer "Fälligkeits-Mauer" gegenüber, die ein beträchtliches Umschuldungsrisiko darstellt"(IWF-Finanzstabilitätsbericht Oktober2009).

Diese Infos sind persönliche Bewertungen.Die Richtigkeit dieser Meldungen muß jeder selbst überprüfen.Die Haftung für eigene Handlungen und Entscheidungen diesbezüglich trägt jeder selbst!!

der Finanzdoktor
Avatar
schrieb am 16.11.09 11:52:40
Beitrag Nr.397 
(38.393.299)
Antwort
Zitat
Völliger Wahnsinn!FED hat kein Geld mehr.400 Banken bedroht!

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:roundup-us-banken-retten-einlagensicherung-vor-pleite/50037160.html


Ich bleibe bei meiner Einschätzung.Die derzeitige Börsenhausse
ist liquiditätsgetrieben und verebbt ,sobald die Konjunkturprogramme versiegen.Es sei denn die Versicherer steigen wieder mal !zum verkehrten Zeitpunkt in den Markt ein.:cry:Oder die Superreichen ,die sogenannten Plutonomies(griesch .Wort für Reichtum)greifen in die Märkte ein.In den USA verfügen z.b die 20 reichsten Haushalte über 60%,die reichsten 10 über 47% und das reichste Prozent allein über 23% des Gesamtvermögens der Bevölkerung.

der Finanzdoktor
Avatar
schrieb am 16.11.09 11:57:51
Beitrag Nr.398 
(38.393.332)
Antwort
Zitat
Schweinegrippe grassiert:D Muß natürlich heißen FDIC hat kein Geld mehr.Die FED kann ja drucken bis zum jüngsten Tag.....

der Finanzdoktor
Avatar
schrieb am 17.11.09 17:22:24
Beitrag Nr.399 
(38.404.268)
Antwort
Zitat
Der Terminatorday beim großen Bruder überm Teich wird kommen!

Die 74,6 Billionen Dollar an Staatsschulden (zahlungswirksame und zukünftige Verpflichtungen) nach US-GAAP Rechnungslegungsstandard sind 5,22 mal so hoch wie das aktuelle nominale US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) und übersteigen auch deutlich das nominale Welt-BIP von 60,689 Billionen Dollar aus dem Jahr 2008! Bei diesen Daten dürfte klar sein,das weder Ausgabenkürzungen noch Steuererhöhungen bei diesen Horrordaten eine Option darstellen. Der Tag der Abrechnung kommt unaufhaltsam näher!

Nähere Angaben dazu in der meldung vom 15.11.2009 bei
http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/


der Finanzdoktor

Avatar
schrieb am 18.11.09 14:20:41
Beitrag Nr.400 
(38.410.389)
Antwort
Zitat
Notenbanken kämpfen mit der Geldflut!

Den Banken wurden gewaltige Summen geliehen.Nur die Rücknahme wird verdammt schwierig.Beispiel.Die englische Notenbank hält fast ein Drittel des Gesamtbestands an britischen Staatsanleihen. Damit macht sie den Ausstieg immer komplizierter: Mit einem massenhaften Verkauf würde die Bank of England wohl ein Marktbeben auslösen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,661615,00.html

Der Zwang höhere Zinsen zu verlangen wird zu einer steigenden Entwertung des Papiergeldes führen.Wer dies nicht mit Anlagen wie z.B. Aktien und Edelmetallen ausgleicht ,kann mit großer Wahrscheinlichkeit in einigen Jahren sein "Waterloo" erleben.

Diese Infos sind persönliche Bewertungen.Die Richtigkeit dieser Meldungen muß jeder selbst überprüfen.Die Haftung für eigene Handlungen und Entscheidungen diesbezüglich trägt jeder selbst!!

derFinanzdoktor

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