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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? ( Seite 4912)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 01.08.07 21:18:51
von
neuster Beitrag 08.02.12 18:56:31
von

Anzahl Beiträge: 131.046
Aufrufe gesamt: 6.201.124
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[ Seite: 149114912491313105neuster Beitrag ]

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schrieb am 23.08.09 09:33:21
Beitrag Nr.49111 
(37.833.194)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.833.086 von bernieschach am 23.08.09 07:57:14Ok die Argumentation ist nachvollziehbar. Ähnliche Vorgänge dürften sich im Discounter-Markt abspielen, führt auf lange Sicht zur Oligopolbildung.
Im von Dir angesprochenen IT Bereich ist genau das passiert.

Was passiert beim Thema Umlaufsicherung?
Gehortete Ersparnis entzieht der Wirtschaft Zahlungsmittel so drücken grosse Zahlungsmittelermögen auch die Preise. Der Anreiz das Risiko einzugehen seine Zahlungsmittel zu verleihen sinkt, je grösser die gehorteten Vermögen werden. Der Zins müsste das kompensieren, würde dann aber den Vermögenszuwachs der Vermögenden beschleunigen. Die Preise sinken weiter.

Aus Umweltpolitischer Sicht könnte solch eine eher Deflationäre Wirtschaft natürlich vorteilhaft sein - der Anreiz sparsam zu agieren, Ressourcne zu schonen, seinen Konsum auf das nötigste zu beschränken wäre gross.

Aus sozialer Sicht sehe ich da aber nach wie vor imense Probleme - gerade wenn die Unternehmen weiter erfolgreich ihre Produktivität steigern und der Anreiz zum Konsumverzicht gross ist - Wie willst Du die Beschäftigungsproblematik lösen?
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schrieb am 23.08.09 09:51:23
Beitrag Nr.49112 
(37.833.231)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.833.194 von Thalor am 23.08.09 09:33:21Wie willst Du die Beschäftigungsproblematik lösen?

Was hat die Beschäftigungsproblematik mit einem Goldstandard zu tun?

Die Beschäftigungsproblematik hat ihre Ursache hauptsächlich in der Technologie, deren Sinn und Zweck es ja ist, dem Menschen die Arbeit zu erleichtern (d.h. wegzunehmen) - egal ob aus Bequemlichkeit in Haushalt und Freizeit oder aus Gewinnoptimierung in der Wirtschaft.
Man müßte also die Technik zurückdrängen, um wieder mehr Leute in Arbeit zu bringen, z.B. Schaffner statt Fahrkartenautomaten, Karosseriebauer statt Roboter, Parkplatzwächter und Polizisten statt Videokameras ... vielleicht sogar Sänftenträger statt Autos ;)

Alternativ dazu müßte der Staat die Arbeit gerechter verteilen, d.h. dafür sorgen, dass nicht einige vom Arbeitgeber gezwungen werden Überstunden zu buckeln bis sie ein Fall für die Krankenkasse werden, während andere mit Hartz IV vor der Glotze verblöden.

Ein Goldstandard allein kann so ein gesellschaftliches Problem natürlich niemals lösen.

Aber unser derzeitiges Fiatgeldsystem hat ja nun weltweit ganz klar bewiesen, dass sich unter ihm die Beschäftigungsproblematik zusehends verschärft.

Vielleicht hat das Ganze auch seine Ursache hierin (Wiederholungspost):
http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Gschwendtner%20-%20Wa…
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schrieb am 23.08.09 10:03:36
Beitrag Nr.49113 
(37.833.254)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.833.231 von solar-rente am 23.08.09 09:51:23Man müßte also die Technik zurückdrängen, um wieder mehr Leute in Arbeit zu bringen

Das ist aber genau das Gegenteil von Produktivitätsgewinnen, die "bernieschach" als Wachstumsmotor in einer Wirtschaft mit Goldstandard angeführt hat.

Alternativ dazu müßte der Staat die Arbeit gerechter verteilen

Doch wieder mehr Regulierung? Auch das widerspricht den von "bernieschach" postulierten Voraussetzungen für einen funktionierenden Goldstandard.


Aber nu ruft der Berg - bis heut abend ;)
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schrieb am 23.08.09 10:07:16
Beitrag Nr.49114 
(37.833.263)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.833.086 von bernieschach am 23.08.09 07:57:14Bingo. Das sagte auch Buffet neulich, die wachsende Produktivität wird uns noch schöne Kursgewinne bringen. Und die Hausse nährt die Hausse. Was werden die Amis machen, wenn ihre Aktiendepots mehr Wert werden? Richtig, sie werden mehr konsumieren (sprich sie werden wieder mehr Kredite bekommen, so ist das nun mal in USA). Auch den Banken und Versicherungen tun steigende Kurse soooo gut.:kiss:
Avatar
schrieb am 23.08.09 10:30:09
Beitrag Nr.49115 
(37.833.314)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.832.878 von Boersenkrieger am 22.08.09 23:01:13gehe einfach zu finanztreff. für derivate eh die beste adresse.:D
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schrieb am 23.08.09 10:39:17
Beitrag Nr.49116 
(37.833.334)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.833.173 von solar-rente am 23.08.09 09:18:38Das "Währungs- oder Goldproblem" sehe ich mehrschichtiger:

1) Wenn es um das reine Überleben geht,ist es in einer extremen Krise vollkommen egal ob es eine staatliche Währung gibt oder nicht. Obst wird gegen Fleisch getauscht, ein Huhn gegen einen Haarschnitt, ein Schwein als Entgelt für eine Tischlerarbeit. Tauschbar ist alles, der Empfänger der Gegenleistung muss nur an die Werthaltigkeit des "Gutes" glauben. Der Markt findet immer schnell eine improvisierte Lösung.

2) Wenn es nicht nur ums Überleben geht, sondern um die Absicherung von Vermögenswerten, dann braucht man andere Mittel. Immobilien, Rinderfarm, Firmenbeteiligungen, Rohstoffe, Edelmetalle, etc.
Da nicht jeder Landwirt, Unternehmer, Großgrundbesitzer oder Oligarch werden will oder kann diskutieren wir genau genommen weder über das eine noch über das andere, sondern über etwas was dazwischen liegt.

3) wir sprechen über uns, die mehr besitzen als für das nackte Überleben notwendig ist und genau diesen "kleinen" Vermögenswert absichern wollen.
Hier bietet natürlich Gold ein vergleichbar gutes Sicherheitsgefühl. Gold ist weltweit zu annähernd gleichen Preisen relativ handelbar, es ist Platz sparend und leicht zu verstecken. Für die, die keinen Stall für Tiere oder ein Feld um etwas anzubauen, sind Edelmetalle ein handelbarer Ersatz dafür.

4) Gold hat über viele tausend Jahre seinen Wert mehr oder weniger behalten, in den Köpfen ist es immer noch Sinnbild für Beständigkeit. Vertrauensvernichtend könnte aber sein, wenn Gold und Goldmünzen plötzlich in größeren Mengen als Fälschungen enttarnt werden würden. Dann wäre es für den Normalbürger nicht mehr feststellbar, welches Gold echt ist und was eine Fälschung und Gold würde als Handelsware nicht mehr akzeptiert werden und an Wert verlieren.
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schrieb am 23.08.09 11:27:38
Beitrag Nr.49117 
(37.833.431)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.832.771 von greenanke am 22.08.09 21:57:05Wieso grauen, geht noch hoch bis 8K. ;) Da haben wir noch etwas Ziet bzw, viel Zeit um weiter Puten zu grillen. Ick trau mir nich mehr.
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schrieb am 23.08.09 12:12:15
Beitrag Nr.49118 
(37.833.515)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.833.231 von solar-rente am 23.08.09 09:51:23Der Staat kann niemals neutral handeln,denn er stellt ja nur die Interessenvertretung der mächtigsten Organisationen dar,ein Beutestaat eben,das wird in den kommenden Jahren noch sehr deutlich werden.
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schrieb am 23.08.09 12:19:07
Beitrag Nr.49119 
(37.833.529)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.832.963 von hwzock am 23.08.09 00:15:47Ja, es ist durchaus möglich, dass sich die Mehrheit der Bundesbürger eher
mit dem 12. Platz der Münchner Bayern beschäftigt als mit irgendwelchen
Krisen, die kommen und gehen und ausserdem auch schrecklich langweilig sind.:laugh:

In Simbabwe ist Fussball vermutlich etwas weniger wichtig geworden zur Zeit.
:look:
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schrieb am 23.08.09 12:41:03
Beitrag Nr.49120 
(37.833.577)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.833.254 von Thalor am 23.08.09 10:03:36Beschäftigungsproblem?
Pauschale Lösungen gibt es sicher nicht,aber ich würde wiederum auf den Markt vertrauen und daher alles abbauen,was die Marktkräfte daran hindert wirken zu können.
Der marktwirtschaftliche Wettberwerb wikt als Entdeckungsverfaheren und vor allem entsteht und verbreitet sich das für den menschlichen Fortschritt notwendige Wissen überwiegend in freien Eigentümer-Gesellschaften.Konnte man sehr schön an der Spaltung Deutschlands in Osten und Westen beobachten.
Und selbst in Westdeutschland gab und gibt es eine wirkliche Marktwirtschaft,sondern nur Oasen derselben.Am ehesten noch nach dem Aufbau nach dem 2.Weltkrieg,die fast ohne gänzliche Einmischung des Staates(= organisierte Interessen) zustande kam.

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