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    Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 9900)

    eröffnet am 01.08.07 21:18:51 von
    Fraud123

    neuester Beitrag 22.11.14 02:17:49 von
    hangseng62
    Beiträge: 186.857
    ID: 1.131.140
    Aufrufe heute: 118
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    bernieschach
    schrieb am 17.09.10 20:51:25
    Beitrag Nr. 98.991 (40.171.577)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 40.171.368 von querkopp am 17.09.10 20:12:20"vernünftig" sind die Menschen(zumindest ein Teil davon),aber oft leider in der negativen Variante,denn sie meinen,dass sie ihre Wirtschaft,und damit im grösseren Zusammenhang evolutionäre Prozesse selbst erfolgreich steuern können.
    Das ist seit der Aufklärung als konstruktivistischer Rationalismus bekannt,die perfekte Hybris der Vernunft.

    Und eine Gross-Gesellschaft ohne Geld kann nur über Befehle funktionieren,finde ich nicht so toll.
    1 Antwort
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    Lebowsky
    schrieb am 17.09.10 21:16:06
    Beitrag Nr. 98.992 (40.171.712)
    Was wäre jeder bereit dafür zu zahlen für eine Ware.Ist der Preis angemessen, den er, sie oder du vorschlägst im Bezug zu seinem Wert, der in der Ware steckt.Produktionskosten, Grundmaterial usw.

    Geld, in welcher Form auch immer sollte in jeder fortschrittlichen Gesellschaft, System als Zahlungsmittel akzeptiert werden.
    Wenn nicht wird der Tauschandel wieder aufblühen, dafür denke ich haben die Menschen in der heutigen Zeit wenig Bezug darauf was Waren in Wirklichkeit an Wert besitzen, weil sie dann doch blauäugig Sachen andauernd überteuert, kaufen gerade hier in Deutschland.Also nicht einschätzen, beurteilen können.

    Tausche zwei Tassen gegen ein Buch.

    ;)
    64 Antworten
    Avatar
    EuerGeldWirdMeinGeld
    schrieb am 17.09.10 21:23:46
    Beitrag Nr. 98.993 (40.171.742)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 40.171.368 von querkopp am 17.09.10 20:12:20"wenn das Geldmengenwachstum irgendwann enden muss, "
    Wie?
    Ein Teil des "Preises des Geldes" sind die Ausfallquoten:

    Wenn du von 100 Verleihungen von je 1000€ nur 95 Mal das Geld zurück bekommst, musst du minimal einen Zins von (100/95 - 1)*100 = 5,27% verlangen, willst du keine Verluste machen.

    Bei 5% Ausfallquote bildet somit der Zins von 5,27% ein unteres Limit.

    Erreicht deine Volkswirtschaft bei 8,64% jährlichem Geldmengenzuwachs nur 3,22% an Wachstum, so wiegen -wegen der Verlust behafteten Ineffizienz- irgendwann die Fremdkapitalkosten den Zuwachs des Outputs auf.

    Oder einfacher gesagt: Dir gehen die "Schuldner guter Bonität" aus.
    Dann hast du das Geldmengenlimit erreicht.
    Weil der Leitzins wie ein "Offset" wirkt (also das Zinsniveau über jenen durch Forderungsausfälle bedingten "Mindestzins" anhebt), musst du -wenn die Geldmengen weiter wachsen sollen- den Leitzins senken und das "Spiel" beginnt erneut.

    Hast du ihn aber auf 0% gesenkt, existiert auch kein Spielraum mehr für weitere Senkungen. Würdest du also bis an dieses Limit Kredite vergeben, wäre ein Kollaps unvermeidlich. Wir haben aber in den USA 0% Leitzins, aber ein sinkendes Kreditvolumen.
    Somit schwächt sich dieses Problem allmählich ab, denn je länger der Zins "unten" bleibt, desto mehr Altanleihen müssen niedriger verzinst prolongiert werden. Generell ist dies ein Zeichen dafür, dass die Finanzkrise "durch" ist.

    Was jetzt folgt, sind die "Nacharbeiten" und diese beruhen darauf, dass die enorme Kreditvergabe für vorgezogenen Konsum sorgte, d.h. die zugehörige Beschäftigung ebenfalls vorgezogen hat. (Ja Herrman39... Mit Geld lässt sich auch Beschäftigung zeitlich verlagern...)

    Jetzt aber ist das Geldmengenwachstum weg und damit auch der davon gebildete Anteil der Rendite. Außerdem wurde ja Konsum vorgezogen und damit auch die zugehörige Beschäftigung. Dies führt zu Langzeitarbeitslosigkeit.

    Also müssen die USA irgendjemandem irgend etwas produzieren (exportieren), wollen sie wieder eine höhere Beschäftigungsquote haben.

    Dieser wandel in den Köpfen ist heutzutage vollig illusorisch (wie ein Umlagesystem in der USA).
    Was machen die Leute in den USA, wenn jener Anteil der Rendite ihrer Altersvorsorge fehlt, welcher ursprünglich vom Geldmengenwachstum der USA "genährt" wurde?

    Als Einzelperson werden sie verstärkt Rücklagen abbauen müssen, wodurch das Risiko der Altersarmut deutlich steigt. Erstellt man nun einen "Altersvorsorgeschirm" und nennt ihn beispielsweise "lifetime income option for retirement", dann ist das technisch nichts anderes als ein Umlagesystem...
    1 Antwort
    Avatar
    querkopp
    schrieb am 17.09.10 21:28:04
    Beitrag Nr. 98.994 (40.171.765)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 40.171.577 von bernieschach am 17.09.10 20:51:25"Das ist seit der Aufklärung als konstruktivistischer Rationalismus bekannt,die perfekte Hybris der Vernunft.

    Und eine Gross-Gesellschaft ohne Geld kann nur über Befehle funktionieren,finde ich nicht so toll."



    Schlage ersteimal zwei Varianten vor:

    1. Höhere Steuerung: Computerrat --> vgl. "Buck Rogers"

    2. "Unbegrenzte!, saubere, freie, neutrale Energiequelle".

    Gruß!
    Avatar
    querkopp
    schrieb am 17.09.10 21:39:35
    Beitrag Nr. 98.995 (40.171.812)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 40.171.712 von Lebowsky am 17.09.10 21:16:06
    "in jeder fortschrittlichen Gesellschaft,..."

    Sind wir nicht. Global. Ich denke eher rückschrittlich.

    Erst wenn Geld nicht mehr nötig ist - sind wir frei. Ich hätte da viele Ideen was ich mit der gewonnenen Freizeit anfangen würde! :lick:

    Hier mal ein ziemlich bissiger Artikel bei MM:


    http://www.mmnews.de/index.php/mmnewstv/6448-das-geld-ist-we…


    Gruß!
    63 Antworten
    Avatar
    greenanke
    schrieb am 17.09.10 22:25:55
    Beitrag Nr. 98.996 (40.171.995)
    Das verlorene Jahrzehnt

    Die Armut in den USA steigt auf den höchsten Stand seit 1994. Besonders bei Kindern ist die Situation dramatisch. Und auch andere Wirtschaftsdaten bereiten große Sorgen.

    Die Rezession hat die Armut in den Vereinigten Staaten auf den höchsten Stand seit 1994 getrieben. Wie das US-Zensusbüro mitteilte, lebten im vergangenen Jahr 43,6 Millionen Amerikaner, oder 14,3 Prozent der Bevölkerung, unter der Armutsgrenze. 2008 waren es noch 13,2 Prozent gewesen. Besonders betroffen sind die Jüngsten: Über ein Fünftel aller Kinder lebt danach in Armut. Die Armutsgrenze für eine vierköpfige Familie liegt derzeit bei einem Jahreseinkommen von 21.954 Dollar. Dazu kommen allerdings in der Regel Hilfen vom Staat. 41,3 Millionen Amerikaner erhalten derzeit Lebensmittelmarken, mit denen sie kostenlost einkaufen können.

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/armut-in-den-usa-das-v…

    Zugegeben: das sieht natürlich nicht berauschend aus :( Aber muß man sich darüber freuen ...??? :confused:
    5 Antworten
    Avatar
    Slay
    schrieb am 17.09.10 22:43:46
    Beitrag Nr. 98.997 (40.172.078)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 40.171.995 von greenanke am 17.09.10 22:25:55Warum steht der DOW dann noch so hoch???warum steht der überhaupt über 10k die letzten US Daten die ja überwiegend schlecht waren,werden ignoriert.

    Muss ich das verstehen?
    Avatar
    Slay
    schrieb am 17.09.10 23:10:23
    Beitrag Nr. 98.998 (40.172.144)
    1 Antwort
    Avatar
    AngryBear
    schrieb am 17.09.10 23:17:34
    Beitrag Nr. 98.999 (40.172.165)
    :laugh::laugh::laugh:

    :eek:

    28. Mai 2010

    „Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt.“

    Angela Merkel, 28. Mai 2010

    • Bundespräsident Christian Wulff fordert 419 000 Euro u. a. für neues Tafelsilber und Raumdeko („Ausrüstungsgegenstände für Repräsentationsräume“).

    • Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) möchte 175 000 Euro für den „Erwerb zeitgenössischer Kunstwerke“ vom Parlament.

    • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lässt sich den „Erwerb von Kunstwerken“ 50 000 Euro kosten.

    • Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) will den Lichthof im Auswärtigen Amt für 750 000 Euro „umgestalten“.

    • Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat fünf neue Dienstwagen für insgesamt 154 000 Euro beantragt.

    • Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) würde in seinem Ministerium gerne neue „Vereinzelungsanlagen“ (Drehtüren, Drehkreuze) für 400 000 Euro einbauen lassen.

    • Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will in ihrem Bonner Amtssitz einen neuen Teppichboden für 300 000 Euro verlegen lassen.

    • Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wünscht 700 000 Euro für neue Büro-Deckenleuchten.

    • Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will seinen Dienstsitz auf der Bonner Hardthöhe für 1,2 Millionen Euro neu möblieren lassen.


    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/09/17/tafelsilber/klein…
    Avatar
    zenman
    schrieb am 17.09.10 23:25:24
    Beitrag Nr. 99.000 (40.172.187)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 40.171.742 von EuerGeldWirdMeinGeld am 17.09.10 21:23:46weiter so ;)

    danke :kiss:




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