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Airberlin

Diskussionsstatistik
eröffnet am 21.09.07 16:33:21
von
neuster Beitrag 02.02.08 15:13:08
von

Anzahl Beiträge: 232
Aufrufe gesamt: 29.054
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Diskussionsnr.: 1.133.125

Produkte auf AIR BERLIN

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3,48

AIR BERLIN

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WKN: AB1000
ISIN: GB00B128C026
Symbol: AB1
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Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:19
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schrieb am 21.09.07 16:33:21
Beitrag Nr.1 
(31.689.590)
Antwort
Zitat
21.09.2007 15:31
Air Berlin plc: kaufen (Norddeutsche Landesbank (Nord/LB))
Hannover (aktiencheck.de AG) - Die Analystin der Nord LB, Dr. Martina Noß, rät unverändert zum Kauf der Air Berlin-Aktie (ISIN GB00B128C026 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN AB1000).

Air Berlin wolle Condor übernehmen. So wolle die Airline von Thomas Cook 75,1% an Condor über einen Aktientausch mit dem deutsch-britischen Reisekonzern erhalten. Dieser Anteil solle im Februar 2009 an Air Berlin übertragen werden. Im Gegenzug für die Condor-Anteile könnte Thomas Cook mit bis zu 29,9% an Air Berlin beteiligt werden.

Die Analysten würden die geplante Transaktion positiv beurteilen. Sie würden nicht damit rechnen, dass die Deutsche Lufthansa von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen werde.

Die langfristigen Perspektiven von Air Berlin würden von den Analysten als positiv eingestuft. Durch die Übernahmen von LTU und Condor sollte Air Berlin nach Einschätzung der Analysten ihr Streckennetz um Langstreckenflüge erweitern und die Marktstellung erheblich stärken. Zudem sollten durch die Akquisitionen erhebliche Synergieeffekte erzielt werden.

Auf der anderen Seite dürften Investoren kritisch auf das Wachstumstempo der Gesellschaften achten. Vor diesem Hintergrund würden die Analysten erst dann deutliche Kursgewinne erwarten, wenn die anvisierten Synergien durch die operative Entwicklung des Unternehmens belegt werden könnten.

Allerdings sollten auf dem aktuellen Kursniveau auch Übernahmegerüchte immer wieder für Kursfantasie sorgen, so dass die Analysten der Nord LB insgesamt empfehlen, die Aktie von Air Berlin zu kaufen. Das Kursziel passe man von 17,00 Euro auf 16,00 Euro an. (Analyse vom 21.09.2007)
(21.09.2007/ac/a/nw)
Analyse-Datum: 21.09.2007




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Xetra-Orderbuch zu AIR BERLIN AIR BERLIN
Untersuchung des Anlegerverhaltens von Privatanlegern.
Untersuchung des Anlegerverhaltens von Privatanlegern.

Marcel Czink
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schrieb am 21.09.07 21:10:09
Beitrag Nr.2 
(31.693.401)
Antwort
Zitat
Wenn die mal nicht noch unter ihren Ausgabekurs fällt.
Wäre nicht der einzige Newcomer dem das widerfährt.

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schrieb am 21.09.07 23:29:40
Beitrag Nr.3 
(31.694.641)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.689.590 von solarsemi45 am 21.09.07 16:33:21oh man, wieviel Threads willste denn noch aufmachen zu AirBerlin
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schrieb am 26.09.07 17:23:44
Beitrag Nr.4 
(31.751.895)
Antwort
Zitat
Übernahme von Condor durch Air Berlin stockt

Düsseldorf (dpa) - Die Übernahme des Ferienfliegers Condor durch Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin ist ins Stocken geraten.



"Uns liegt keine Anmeldung vor", sagte eine Sprecherin des Bundeskartellamts dem Handelsblatt (HB/Mittwochausgabe). Wie sie gegenüber der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX ergänzte, steht auch noch kein neuer Termin fest.

Bei der Verkündung des Geschäfts in der vergangenen Woche hatte Air-Berlin-Chef Joachim Hunold gesagt, er wolle am Dienstag bei den Wettbewerbshütern vorsprechen. Diese haben bereits angekündigt, den Fall genau zu prüfen, sobald er ihnen offiziell vorliegt. Denn mit der Düsseldorfer LTU hatte Air Berlin erst jüngst den zweiten großen Ferienflieger auf dem deutschen Markt übernommen.

Bis spätestens Februar 2009 will der Reisekonzern Thomas Cook seinen 75,1-Prozent-Anteil an Condor an Air Berlin abgeben und soll dafür im Gegenzug Großaktionär von Air Berlin werden. Verhindern kann das Geschäft die Lufthansa, die die restlichen 24,9 Prozent an Condor hält.

Wie Lufthansa unterdessen mitteilte, wird Konzern noch diese Woche eine Entscheidung über die geplante Übernahme treffen. Die Gesellschaft besitzt besitzt ein Vorkaufsrecht für das von Thomas Cook gehaltene Aktienpaket. Dabei geht es zunächst um die Frage, ob die Lufthansa ihr Vorkaufsrecht nutzt, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit. Die Frist laufe Freitag um Mitternacht ab. Ob die Entscheidung diese Woche auch veröffentlicht wird, sei aber noch unklar.

Thomas Cook erklärte derweil, dass noch für diese Woche ein Gespräch mit dem Bundeskartellamt geplant sei. Die Wettbewerbsbehörde muss die Übernahme von Condor durch Air Berlin genehmigen. Thomas Cook gehört mehrheitlich Arcandor, dem früheren KarstadtQuelle-Konzern.

Bis Freitag muss sich der heimische Branchenprimus entscheiden, ob er dieses ausübt. Branchenbeobachter halten das allerdings für unwahrscheinlich, hatte die Lufthansa doch nach und nach ihren Anteil an der einstigen 100-Prozent-Tochter Condor abgebaut und sich damit aus dem Chartergeschäft bewusst zurückgezogen.

Verzichtet die Lufthansa, muss sie auch ihren Minderheitsanteil abgeben, der letztlich ebenfalls an Air Berlin fiele. Laut Vertrag würde die Übernahme dann komplett Anfang 2010 abgeschlossen; die Lufthansa kann ihren Anteil aber auch früher freigeben. Thomas-Cook-Finanzchef Ludger Heuberg hatte dpa-AFX gesagt, wenn dies geschehe, könnte sein Unternehmen die Condor ebenfalls früher als vorgesehen an Air Berlin abgeben. "Der Zeitplan richtet sich dann nach dem Kartellamt", sagte er. Thomas Cook ist eine Tochter des Handelskonzerns Arcandor, der ehemaligen Karstadt-Quelle.

Kommt das Geschäft zustande, schlösse Air Berlin weiter zur Lufthansa auf und würde sich insbesondere auf der Langstrecke verstärken. Aktuell befördern Lufthansa und ihre Billigflugtochter Germanwings gut 60 Millionen Passagiere jährlich, bei Air Berlin inklusive LTU und Condor sind es etwas mehr als die Hälfte.
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schrieb am 26.09.07 19:34:23
Beitrag Nr.5 
(31.753.794)
Antwort
Zitat

Air Berlin - ein Billigflieger will hoch hinaus
Tourismus, Auto & Verkehr
Pressemitteilung von: Billigflieger-Blog.de


(openPR) - Der Aufstieg von Air Berlin zur mittlerweile zweitgrößten Fluggesellschaft Deutschlands fand in rasantem Tempo statt. Ähnlich schnell soll es nach den aktuellen Plänen der Berliner weitergehen.

Es war die Meldung der vergangenen Woche in der Billigfliegerbranche: Air Berlin stellte erstmals konkrete Pläne für die Übernahme des Ferienfliegers Condor vor. Nach der Integration der dba zu Beginn des Jahres und der LTU erst vor wenigen Wochen soll bis zum Jahr 2010 auch die weiß-blaue Flotte der Oberurseler geschluckt werden. Sah dies zunächst wie ein weiterer logischer Schritt des wachsenden Riesen aus, wurden alsbald Zweifel laut. Air Berlin, so die These, sei unter Zugzwang geraten, da sich ein von der Lufthansa initiiertes Billigflieger-Bündnis von Germanwings, TUIfly und eben Condor abzeichnete. Folgerichtig reagierte Air Berlin-CEO Joachim Hunoldt und arbeitet nun an der Übernahme des Langstreckenspezialisten.

Ob diese Initiative durch das Kartellamt genehmigt wird, ist ohnehin noch offen. Fest steht jedoch, dass Air Berlin in den vergangenen Jahren, aber gerade in den letzten 10 Monaten, geradezu spektakuläre Zuwächse verzeichnen konnte. Die Integration von NIKI, dba, LTU und belair waren dabei nur die Meilensteine einer kontinuierlichen Entwicklung. Das Informationsportal www.Billigflieger-Blog.de begleitet diese Entwicklung seit Beginn des Jahres 2007. In dem Archiv über Air Berlin findet sich eine Fülle von jeweils tagesaktuellen News, aber auch zahlreichen Hintergrundinformationen. Am heutigen Mittwoch, 26.09.2007, wurde auch eine Informationsmappe bereitgestellt, die eine Übersicht der wichtigsten Entwicklungen Air Berlins in den vergangenen Monaten bietet. Eine Verlinkung zu den ursprünglichen Informationsquellen wird dabei selbstverständlich mitgeliefert.

Billigflieger-Blog.de
Andreas Schneider
Heßstrasse 5
65189 Wiesbaden
E-Mail: info@billigflieger-blog.de
Telefon: (+49) 611 18 99 340

;);););););););););););)
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schrieb am 27.09.07 11:48:35
Beitrag Nr.6 
(31.760.416)
Antwort
Zitat
DJ Lufthansa entscheidet bis Freitag über Condor-Beteiligung


FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt, will bis Freitag über ihr weiteres Vorgehen bei der Airline Condor entscheiden. Die vereinbarte Frist für eine Entscheidung laufe am Freitag um 0.00 Uhr aus, bestätigte Lufthansa-Sprecher Andreas Bartels am Mittwoch Dow Jones Newswires. Die Condor-Mehrheitsaktionärin Thomas Cook hatte Lufthansa als Minderheitsaktionärin am vergangenen Freitag aufgefordert, innerhalb dieser Frist zu entscheiden. Hintergrund ist die geplante Übernahme von Condor durch Air Berlin.

Condor gehört derzeit zu 75,1% Thomas Cook und zu 24,9% Lufthansa. Lufthansa hat bis Februar 2009 ein Vorkaufsrecht auf den 75,1%-Anteil. Lufthansa hat drei Möglichkeiten, auf das Angebot zu reagieren: Der Konzern könnte sein Vorkaufsrecht wahrnehmen und die Anteile selbst erwerben, auf das Vorkaufsrecht verzichten und damit den Weg für eine rasche Übernahme durch Air Berlin freimachen oder einfach den Ablauf des bis 2009 geltenden Vorkaufsrechts im Februar 2009 abwarten.

Bislang sei noch keine Entscheidung über das Vorgehen gefallen, sagte Bartels weiter. Lufthansa prüfe derzeit noch das vorliegende Angebot. Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Mayrhuber hatte am Mittwoch in Berlin gesagt, dass es derzeit eine Tendenz gäbe, entweder das bestehende Vorkaufsrecht für die ausstehenden 75,1% der Condor-Aktien zu ziehen oder bis zum Jahr 2009 den Ablauf des Vorkaufsrechts abzuwarten. Damit würde eine schnelle Übernahme der Condor-Anteile durch Air Berlin unwahrscheinlich.

Air Berlin hatte am Donnerstag angekündigt, Condor vollständig übernehmen zu wollen. Um die Lufthansa-Anteile zu bekommen, soll Thomas Cook ihre auf diese Anteile bestehende Kaufoption ausüben. Diese Option sieht vor, dass Thomas Cook den Condor-Anteil der Lufthansa jederzeit nach dem 9. Februar 2009 kaufen kann. Lufthansa hat eine Verkaufsoption, die besagt, dass sie ihren Condor-Anteil nach dem 9. Februar 2009 jederzeit verkaufen kann.

Bis zum Ausübungszeitpunkt der Kauf- und Verkaufsoptionen nach dem 9. Februar 2009 verfügt die Airline über das Vorkaufsrecht an dem 75,1-prozentigen Anteil von Thomas Cook an Condor. Thomas Cook hatte sich verpflichtet, ihre Beteiligung an Condor nicht ohne vorherige Zustimmung von Lufthansa an ein drittes Unternehmen zu verkaufen. Dieses Vorgehen hatte Lufthansa Ende 2006 mit der Arcandor-Vorgängerin KarstadtQuelle vereinbart.

Beide Unternehmen hielten damals jeweils 50% an der Thomas Cook AG. Lufthansa hatte sich entschieden, aus dem touristischen Geschäft auszusteigen und ihre 50-prozentige Beteiligung an Thomas Cook an KarstadtQuelle verkauft. Bei dieser Gelegenheit stockte Lufthansa ihren Condor-Anteil von seinerzeit 10% auf 24,9% auf.

Bis noch Freitag?

Mfg
;););););)
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schrieb am 27.09.07 23:05:02
Beitrag Nr.7 
(31.770.586)
Antwort
Zitat
Guten Abend
Also ich glaube nicht so sehr an Air berlin.
die haben sich meiner Meinung nach übernommen.
wenn jetzt noch condor gekauft wird, hat LH demnächst ein leichtes Spiel.
Air berlin kauf alte flugzeuge.
Lufthansa neue,
und das macht sich demnächst beim landen bemerkbar, dann muß AB ordentliche hohe Gebühren zahlen.
Die Aktie war sowieso überbewertet!
Ich glaube nicht mehr an AB.
Hier wird ein ein riesen Geschäft mit Aufkaufen gemacht, dann werden die neuen gekauften mitarbeiter in kleinere Lohngruppen gezwungen, und durch die hohen Ausgaben durch das Kaufen, nicht die Kosten der MA werden nächstes Jahr verdammt schlechte Zahlen zu sehen sein.
dann wird entlassen und teilweise wiedcer verkauft.

Drängen in einen niedrigeren Lohn.

Hatten wir schon alles vor ein paar jahren bis jetzt.

Das Thema heißt neuerdings Mindestlohn

Sollte man mal drüber nachdenken.
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schrieb am 28.09.07 19:05:53
Beitrag Nr.8 
(31.781.263)
Antwort
Zitat


Nach oben 20 €:D:D:D:D:D


;););););););););)

ROUNDUP: Lufthansa macht Weg für Übernahme von Condor durch Air Berlin frei

28.09.07 17:55
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ROUNDUP: Lufthansa macht Weg für Übernahme von Condor durch Air Berlin frei mehr...
Lufthansa macht Weg für Übernahme von Condor durch Air Berlin frei mehr...
Deutsche Lufthansa
übt Vorkaufsrecht für Condor-Anteile nicht aus mehr...

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Lufthansa hat den Weg für die Übernahme des Ferienfliegers Condor durch den Konkurrenten Air Berlin freigemacht. Ein Vorkaufsrecht der Lufthansa, das die Übernahme hätte verhindern können, werde aus "strategischen und wirtschaftlichen Gründen" nicht ausgeübt, teilte eine Sprecherin am Freitag mit.



Damit dürfte spätestens 2010 die Condor mit ihren rund 2300 Mitarbeitern und zuletzt rund acht Millionen Passagieren im Jahr komplett zu Air Berlin gehören. Air Berlin kann damit zum Konkurrenten Lufthansa weiter aufschließen. Das Bundeskartellamt muss die Übernahmen aber noch genehmigen. Air-Berlin-Chef Joachim Hunold begrüßte die Entscheidung. "Damit läuft für uns alles wie geplant und angekündigt." Air Berlin könne Condor nun in zwei Schritten 2009 und 2010 komplett übernehmen.



Nach Angaben aus Branchenkreisen bleibt der Markenname "Condor" allerdings auch nach dem Verkauf der Fluggesellschaft im Eigentum der Lufthansa. Theoretisch könnte die größte deutsche Airline den Namen damit später für ein eigenes, neues Angebot nutzen.



Hintergrund der Transaktion ist der Ausstieg der Lufthansa aus dem Geschäft mit Reiseveranstaltern. Dazu hatte die Lufthansa ihren 50- Prozent-Anteil am Reisekonzern Thomas Cook (Neckermann Reisen) an KarstadtQuelle, der heutigen Arcandor verkauft. Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber verfolgt dabei das Konzept, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Condor ist Teil des Thomas-Cook- Konzerns, rund 25 Prozent der Condor verblieben zunächst allerdings bei der Lufthansa.



Vergangene Woche hatte Thomas Cook angekündigt, Condor an Air Berlin abzugeben. Lufthansa hatte aber für den Fall eines raschen Weiterverkaufs von Condor ein Vorkaufsrecht vereinbart, was nun aber nicht ausgeübt wurde. Für den noch verbliebenen 25-Prozent-Anteil der Lufthansa hat Thomas Cook nun das Recht, diesen im Jahr 2010 für 77 Millionen Euro zu übernehmen. Danach könnte Condor komplett an Air Berlin gehen. Thomas Cook erhält dann im Gegenzug knapp 30 Prozent der Air-Berlin-Aktien.



Mit der Übernahme der Condor setzt Air Berlin unter ihrem Chef Hunold ihren rasanten Expansionskurs fort. Zuvor hatte die Gesellschaft schon die Fluggesellschaften LTU und dba übernommen. In Deutschland gibt es damit nur noch zwei große Luftfahrt-Gruppen: Auf der einen Seite Air Berlin, auf der anderen Seite Lufthansa mit ihren Töchtern wie Swiss oder Germanwings. Unabhängig von diesen beiden Gruppen gibt es noch die deutschen Flugtöchter des Tourismuskonzerns TUI.



Ob die Lufthansa ihren 25-Prozent-Anteil an der Condor vorzeitig abgibt, wurde zunächst nicht entschieden. Den Verträgen nach hat Thomas Cook erst 2009 das Recht, die Herausgabe des Anteils zu verlangen. Vollzogen würde dies dann 2010. Theoretisch könnten sich beide Seiten allerdings auch auf eine frühere Abgabe einigen. Dem müsste die Lufthansa aber zustimmen. Nach Angaben einer Lufthansa- Sprecherin gibt es dazu aber bislang keine Anfrage. Eine frühere Übertragung der Anteile dürfte vor allem Air Berlin bei der Integration helfen. Air Berlin erklärte aber, man könne sich nun "in Ruhe" auf die Übernahme der Condor vorbereiten.



Mit der Trennung von Condor setzt Thomas Cook die Strategie von Arcandor-Chef Thomas Middelhoff um, der die Bilanz seines Konzerns nicht mit dem kapitalintensiven Condor-Fluggeschäft belasten will. Arcandor ist Eigentümer der Mehrheit von Thomas Cook, die seit der Fusion mit dem britischen Veranstalter MyTravel inzwischen in London an der Börse notiert ist./rg/DP/sf:kiss::kiss::kiss::kiss::kiss::kiss::kiss:
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schrieb am 28.09.07 19:09:41
Beitrag Nr.9 
(31.781.319)
Antwort
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Heute ist letzte Tag für einsteigen!

Lufthansa macht Weg frei für Condor-Übernahme


Lufthansa übt ein Vorkaufsrecht bei Condor nicht aus. Damit ist die Bahn frei für eine Komplettübernahme durch AirBerlin.
Lufthansa übt ein Vorkaufsrecht bei Condor nicht aus. Damit ist die Bahn frei für eine Komplettübernahme durch AirBerlin.

Frankfurt (dpa) - Die Deutsche Lufthansa hat den Weg für die Übernahme des Ferienfliegers Condor durch den Konkurrenten Air Berlin freigemacht. Ein Vorkaufsrecht der Lufthansa, das die Übernahme hätte verhindern können, werde aus "strategischen und wirtschaftlichen Gründen" nicht ausgeübt, teilte eine Sprecherin mit.

Damit dürfte spätestens 2010 die Condor mit ihren rund 2300 Mitarbeitern und zuletzt rund acht Millionen Passagieren im Jahr komplett zu Air Berlin gehören. Air Berlin kann damit zum Konkurrenten Lufthansa weiter aufschließen. Das Bundeskartellamt muss die Übernahmen aber noch genehmigen. Air-Berlin-Chef Joachim Hunold begrüßte die Entscheidung. "Damit läuft für uns alles wie geplant und angekündigt." Air Berlin könne Condor nun in zwei Schritten 2009 und 2010 komplett übernehmen.

Nach Angaben aus Branchenkreisen bleibt der Markenname "Condor" allerdings auch nach dem Verkauf der Fluggesellschaft im Eigentum der Lufthansa. Theoretisch könnte die größte deutsche Airline den Namen damit später für ein eigenes, neues Angebot nutzen.

Hintergrund der Transaktion ist der Ausstieg der Lufthansa aus dem Geschäft mit Reiseveranstaltern. Dazu hatte die Lufthansa ihren 50- Prozent-Anteil am Reisekonzern Thomas Cook (Neckermann Reisen) an KarstadtQuelle, der heutigen Arcandor verkauft. Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber verfolgt dabei das Konzept, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Condor ist Teil des Thomas-Cook- Konzerns, rund 25 Prozent der Condor verblieben zunächst allerdings bei der Lufthansa.

Vergangene Woche hatte Thomas Cook angekündigt, Condor an Air Berlin abzugeben. Lufthansa hatte aber für den Fall eines raschen Weiterverkaufs von Condor ein Vorkaufsrecht vereinbart, was nun aber nicht ausgeübt wurde. Für den noch verbliebenen 25-Prozent-Anteil der Lufthansa hat Thomas Cook nun das Recht, diesen im Jahr 2010 für 77 Millionen Euro zu übernehmen. Danach könnte Condor komplett an Air Berlin gehen. Thomas Cook erhält dann im Gegenzug knapp 30 Prozent der Air-Berlin-Aktien.

Mit der Übernahme der Condor setzt Air Berlin unter ihrem Chef Hunold ihren rasanten Expansionskurs fort. Zuvor hatte die Gesellschaft schon die Fluggesellschaften LTU und dba übernommen. In Deutschland gibt es damit nur noch zwei große Luftfahrt-Gruppen: Auf der einen Seite Air Berlin, auf der anderen Seite Lufthansa mit ihren Töchtern wie Swiss oder Germanwings. Unabhängig von diesen beiden Gruppen gibt es noch die deutschen Flugtöchter des Tourismuskonzerns TUI.

Ob die Lufthansa ihren 25-Prozent-Anteil an der Condor vorzeitig abgibt, wurde zunächst nicht entschieden. Den Verträgen nach hat Thomas Cook erst 2009 das Recht, die Herausgabe des Anteils zu verlangen. Vollzogen würde dies dann 2010. Theoretisch könnten sich beide Seiten allerdings auch auf eine frühere Abgabe einigen. Dem müsste die Lufthansa aber zustimmen. Nach Angaben einer Lufthansa- Sprecherin gibt es dazu aber bislang keine Anfrage. Eine frühere Übertragung der Anteile dürfte vor allem Air Berlin bei der Integration helfen. Air Berlin erklärte aber, man könne sich nun "in Ruhe" auf die Übernahme der Condor vorbereiten.

Mit der Trennung von Condor setzt Thomas Cook die Strategie von Arcandor-Chef Thomas Middelhoff um, der die Bilanz seines Konzerns nicht mit dem kapitalintensiven Condor-Fluggeschäft belasten will. Arcandor ist Eigentümer der Mehrheit von Thomas Cook, die seit der Fusion mit dem britischen Veranstalter MyTravel inzwischen in London an der Börse notiert ist.
28.09.2007 dpa
Avatar
schrieb am 28.09.07 20:39:38
Beitrag Nr.10 
(31.782.413)
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danke für den tipp. bin schon drin :D

[ Seite: 123222324neuster Beitrag ]

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