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schrieb am 27.09.07 19:48:34
STANDORT
Rolle rückwärts
Tausende Jobs kommen wieder nach Deutschland. Grund: Bei der
Verlagerung ins Ausland haben sich vor allem mittelständische
Firmen verkalkuliert. Jeder fünfte Betrieb aus der Metall- und
Chemiebranche kehrt zurück. Und selbst ausländische Firmen lockt
das hiesige Wirtschaftswunder.
Die Bleche kamen aus Rumänien zurück, "als wären sie von Ratten
angeknabbert worden". Das war der Punkt, an dem Rutger Dautel die
Notbremse zog. Und es war der Punkt, an dem ein Abenteuer zu Ende
ging.
Dautel ist ein klassischer Mittelständler im Württembergischen, der
Ladebordwände und Kipperaufbauten für Lastwagen herstellt. Die
Mitarbeiter im Werk Leingarten bei Heilbronn trennen das Metall
dafür mit hochmodernen Brennschneidemaschinen. In Rumänien hatten
sie für die gleiche Arbeit schlichte Blechscheren benutzt.
STANDORT: INS AUSLAND VERLAGERTE JOBS KEHREN ZURÜCK
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"Das konnte man keinem Kunden anbieten", sagt ein Dautel-Schweißer.
"Es gab große qualitative Mängel in der Verarbeitung. Wir mussten
in Deutschland andauernd nachbessern. Das Rumänien-Geschäft war ein
Schuss in den Ofen" - auch wenn die Firmenleitung noch vor drei
Jahren ganz anderes gehofft hatte.
Damals lief es nicht so gut in dem schwäbischen Unternehmen, das
etwa 250 Leute beschäftigt. Betriebsbedingte Kündigungen waren die
Folge, der Kostendruck war groß, die Wirtschaftlichkeit der Firma
gefährdet. 2004 hieß es dann für einen Teil der Fertigung: Ab nach
Rumänien!
Doch die Ernüchterung kam schleichend. Damit in der Stadt Sibiu
überhaupt mit der Arbeit begonnen werden konnte, musste Dautel erst
mal das Material rüberbringen. Der rumänische Partner hielt so gut
wie nie Terminabsprachen ein, die Qualität war oft miserabel.
Selbst der Transport zurück nach Leingarten kam häufig ins Stocken.
Manche Lieferungen hingen tagelang beim Zoll fest, Verzögerungen zu
Hause waren die Folge.
Unternehmenschef Dautel hatte wie viele andere Manager von
gewaltigen Einsparungen geträumt. Unterm Strich wurde es ein
Nullsummenspiel, das aber eine Menge Nerven kostete.
Mit seiner Rolle rückwärts befindet sich Dautel in bester
Gesellschaft. Nachdem sich in den vergangenen 15 Jahren Zigtausende
deutsche Unternehmen in den Treck nach Osteuropa und China
einreihten, um dort billiger produzieren zu lassen, kehren
neuerdings viele desillusioniert zurück. Vor allem kleinere
Betriebe haben die vermeintlichen Vorteile niedriger Personalkosten
oder günstigerer Steuergesetze überschätzt.
Noch sind es nicht die ganz großen Namen, die sich jetzt des
Standorts Deutschland neu besinnen. Und meist geht die Heimreise
auch mit deutlich weniger Tamtam vonstatten als einst die
Verlagerung. Aber der Mittelstand ist zugleich Herz und Motor der
deutschen Wirtschaft.
Es sind Firmen wie die Siteco Beleuchtungstechnik, der Hersteller
augenoptischer Werkstatttechnik Optotec oder die Gröditzer
Kurbelwelle, die nun mitsamt ihren Jobs zurückkommen. Sie alle
suchten ihr Glück im Osten - mal im slowenischen Maribor, mal im
bulgarischen Panagjurischte oder im polnischen Katowice. Nun sind
sie wieder daheim - im bayerischen Traunreut, im brandenburgischen
Rathenow und im sächsischen Gröditz.
Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich schloss gar seine Werke in
Spanien, Großbritannien und Frankreich und verteilte die Produktion
auf die drei deutschen Standorte Norderstedt, Lüneburg und
Moosburg. Das Thema Standortverlagerung ins Ausland ist für all
diese Firmen weitgehend abgehakt. Stattdessen werden inzwischen
wieder massiv Kapazitäten in die Bundesrepublik zurückverlagert,
wie das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung
(ISI) aus Karlsruhe feststellt.
Die Forscher untersuchen das Phänomen regelmäßig. Demnach
verlagerten in einem Zweijahreszeitraum mehr als 6500 Unternehmen
der Metall- und Elektroindustrie sowie des Chemie- und
Kunststoffgewerbes Teile ihrer Produktion oder gleich den gesamten
Herstellungsprozess ins Ausland. Zwei Jahre später geben rund 1200
von ihnen die Auslandsproduktion wieder auf.
Allein seit der Jahrtausendwende traten insgesamt mehr als 3500
Firmen aus den beiden großen Branchen Metall und Chemie wieder die
Heimreise an. Dienstleistungs- oder Konsumgüterunternehmen, die
ebenfalls munter verlagert haben, sind in diesen Statistiken noch
gar nicht enthalten.
"Die Rückverlagerungen sind keine Einzelfälle", sagt ISI-Mann
Steffen Kinkel. Sein Fazit: "Wir haben es hier mit einem
quantifizierbaren und durchaus relevanten Phänomen zu tun." Auch
die Industrie selbst räumt ein, dass "weniger im Ausland und wieder
mehr in Deutschland investiert" wird, heißt es beim BDI.
Die Joseph Vögele AG beispielsweise will sogar einen ganz neuen
zentralen Firmensitz bauen und sucht in Mannheim nach geeigneten
Flächen, weil das bisherige Quartier zu klein geworden ist. Der
Grund: Eine Produktionslinie aus Slowenien soll in den heimischen
Standort integriert werden.
Die Mannheimer Firma ist Weltmarktführer in der Produktion von
Asphaltiergeräten für den Straßenbau und dachte, das Massengeschäft
könne man am günstigsten im billigeren Ausland abwickeln. "Das war
ein Irrglaube" sagt Vögele-Vorstand Bernhard Düser heute.
"Je mehr hier am Standort Mannheim produziert wird, desto günstiger
wird es", so der Manager. Durch stärkere Kostenkontrolle erreichte
das Vögele-Management, dass die Mitarbeiter in Baden-Württemberg
gar zu den gleichen Kosten produzieren können wie in Slowenien.
Ein entscheidendes Argument dabei war sicherlich der Beitritt des
südosteuropäischen Landes zur Europäischen Union. Seitdem steigen
nicht nur dort die Löhne rasant. Auch in Tschechien, Ungarn oder
Polen ging die Lohnkurve nach oben. Allein in Polen stieg das
Durchschnittseinkommen in den vergangenen vier Jahren um 40
Prozent. Die Produktivität hingegen hinkt bei fast allen
EU-Neulingen weit hinterher.
In Deutschland dagegen sanken die Lohnstückkosten dank moderater
Lohnentwicklung und steigender Produktivität seit dem Jahr 2000
allein bei den Autozulieferern um 10 Prozent. Gesamtwirtschaftlich
fielen sie im vergangenen Jahr um 3,6 Prozent. "Sehr viele
Verlagerer haben die Dynamisierung der Faktorkosten im Ausland wie
Lohn, Energie oder Material nicht berücksichtigt", sagt
ISI-Forscher Kinkel.
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Im Maschinenbau ist der Rückzug besonders ausgeprägt. "Es gibt
keinen Trend mehr zur Produktionsverlagerung ins Ausland", sagt
Dieter Brucklacher, Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen-
und Anlagenbau (VDMA). Die Stimmung der Firmen habe sich gedreht.
Sie hätten wieder mehr Vertrauen zu Deutschland. "Auch Unternehmer
reagieren durchaus emotional", so der Lobbyist.
Inzwischen pumpt das verarbeitende Gewerbe wieder mächtig Geld in
seine hiesigen Standorte. Die Ausgaben für Maschinen, Anlagen und
Gebäude werden in diesem Jahr fast 52 Milliarden Euro betragen.
Gegenüber dem Tiefpunkt 2005 ist das ein Plus von 19 Prozent. In
Ostdeutschland wird die Zuwachsrate sogar mehr als 26 Prozent
betragen.
Das sah noch vor wenigen Jahren ganz anders aus: So stiegen
zwischen 1990 und 2004 die Investitionen deutscher Firmen in den
zehn neuen mittel- und osteuropäischen EU-Ländern von 348 Millionen
Euro auf 41,4 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten deutscher
Firmentöchter in Osteuropa erhöhte sich im gleichen Zeitraum von
31.000 auf 757.000. Gleichzeitig fielen hierzulande bis 2004 rund
120.000 Jobs der Verlagerungsfreude zum Opfer.
Die Gründe waren immer die gleichen: Entweder man wollte von den
extrem niedrigen Löhnen profitieren oder aber jene Märkte
erschließen, in die man investierte. Doch wie sinnvoll eine
Verlagerung tatsächlich ist, haben sich nur die wenigsten
Unternehmen wirklich überlegt.
Das Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen
Wirtschaft (RKW) stellt vielen Firmen daher auch schlechte
Zeugnisse aus. RKW-Mann Thomas Pries spricht von einer oft
"ungenügenden Analyse aller relevanten Standortfaktoren im Vorfeld
des Auslandsengagements". Am Beispiel realer Zahlen eines
Automobilzulieferers zogen die Fraunhofer-Wissenschaftler eine
deprimierende Bilanz.
Das Institut hatte zunächst die Kosten am heimischen Standort mit
den vermeintlichen Kosten in einem osteuropäischen Nachbarland
verglichen. Inklusive aller Lohn-, Material-, Energie-,
Verwaltungs-, Vertriebs- und Transportkosten ergab sich für den
Mittelständler ein Gewinn vor Steuern von mageren 6 Prozent in
Deutschland. Auf dieser Basis wären es im Ausland fast 20 Prozent
gewesen, da der Anteil der Löhne an den Gesamtkosten nur noch mit
etwa 4 Prozent zu Buche schlug, statt mit 18 Prozent in
Deutschland. Die Rechnung war bestechend - hatte aber mit der
Realität nichts zu tun.
Nachdem die Wissenschaftler des ISI alle Sparpotentiale in der
Heimat sowie Zusatzkosten für den Auslandsstandort einbezogen
hatten, stieg die Rendite für den deutschen Standort auf 13,2
Prozent, die im Ausland sank auf auf 15,8 Prozent. "Für einen
Vorteil von rund 2,5 Prozentpunkten sollte man nicht ernsthaft über
eine Verlagerung nachdenken", sagt der ISI-Forscher Kinkel. Er
warnt vor allzu schnellen Fluchtplänen.
So werden die Anlaufzeiten einer ausländischen Produktionsstätte
fast immer unterschätzt und sind häufig doppelt so lang wie
geplant. Auch die Kosten für die laufende Betreuung werden oft
nicht richtig zugewiesen. Das Personal für die Anlaufphasen bezahlt
fast immer der deutsche Stammsitz, der sich dadurch künstlich
verteuert, während der Auslandssitz die Unterstützungsleistungen
nicht tragen muss.
Auch die Lieferantensuche ist weit komplizierter, als viele
Verlagerer zunächst wahrhaben wollen. Vieles muss umständlich von
Deutschland herbeigeschafft werden. Zudem wirken ganz profane Dinge
wie mangelnde Loyalität zum Unternehmen oder hohe Krankenstände
nachhaltig negativ. Diese Erfahrung musste auch die Neuenfelder
Maschinenfabrik (NMF) aus Hamburg machen.
2004 beschloss sie, einen eigenen Standort im chinesischen
Yangzhong zu gründen. NMF ist einer der weltgrößten Hersteller für
Schiffskräne. Die Kunden sitzen vor allem in China, das sich
anschickt die weltweite Schiffbau-Nation Nummer eins zu werden. Was
lag da näher, als auch vor Ort zu produzieren?
Doch die Euphorie verrauchte schnell. "Die Chinesen haben uns oft
im Stich gelassen und uns am Ende mehr geschadet als genützt",
bilanziert Geschäftsführer Karl-Heinz Heck heute nüchtern. Als
größtes Problem erwies sich, dass es kaum geeignete Fachkräfte gab,
die es verstanden, die hochkomplexen Krananlagen
zusammenzubauen.
Mal fiel zudem tagelang der Strom aus, mal war es zu heiß, so dass
nicht gearbeitet wurde, mal zogen ganze Arbeitsbrigaden nach
Shanghai ab, wo es mehr zu verdienen gab. "Früher dachten wir,
Kräne seien von Europa nach China nicht kostendeckend zu
verkaufen", sagt Heck. "Aber was nützen mir die besten
Kostenvorteile, wenn ich Kunden nicht beliefern kann?"
Anfang des Jahres holte NMF elementare Teile der Produktion wieder
nach Hamburg, wo in den nächsten zwölf Monaten deshalb 45 neue Jobs
entstehen sollen.
Doch darüber reden viele Firmen dann genauso ungern wie über ihre
vorangegangenen Auslands-Flops. "Ihnen haftet das Etikett an, es im
Ausland nicht gepackt zu haben", sagt Ralf Löckener von der Sustain
Consult, einer Beratungsfirma, die unter anderem die
Langzeiteffekte von Verlagerungen untersucht.
Statt offensiv mit der Schaffung von neuen Jobs in Deutschland
Imagepflege zu betreiben, "erdulden sie lieber die anhaltenden
Negativschlagzeilen über die einstige Verlagerung", so Löckener.
"Sie befürchten vor allem die Häme der Konkurrenz."
Dabei sind es längst nicht nur deutsche Unternehmen, die den
heimischen Standort wieder zu schätzen lernen. Die Bundesrepublik
hat sich selbst zu einem Fluchtpunkt ausländischer Unternehmen
entwickelt.
Rolls-Royce zog schon im Sommer 2005 seine Triebwerkproduktion der
Reihe V2500 aus dem britischen Derby ab und verlagerte sie ins
brandenburgische Dahlewitz. Der Schritt ist nur eine logische
Konsequenz des bisherigen Engagements: Schon seit 2004 forscht der
britische Konzern in Brandenburg. Gemeinsam mit der Universität
Cottbus hat der Triebwerkbauer im vergangenen Jahr ein
Technologiezentrum eingerichtet, sein erstes in Deutschland.
Ebenfalls aus England abgezogen wurde die Europazentrale des
amerikanischen Software-Unternehmens Red Hat, das unter anderem
Linux-Betriebssysteme entwickelte. Der Konzern wechselte mit seiner
Vertriebsabteilung, dem Marketing sowie einem Schulungszentrum in
den nicht eben billigen Großraum München, wo auch General Electric
52 Millionen Euro in ein Forschungs- und Innovationszentrum gepumpt
hat. In der Region finde man ein "Technologie-Cluster" aus
Wissenschaftlern und Technikern, das in Europa seinesgleichen
sucht, so die Begründung des Konzerns.
Die asiatischen Großkonzerne Hyundai, Honda und Panasonic siedelten
ebenfalls Forschungs- und Entwicklungszentren in Deutschland an.
Allein die Hyundai-Tochter Kia will bis zum Jahre 2010 im Großraum
Frankfurt mehr als eine Milliarde Euro investieren.
"Lohnvorteile können sich durch die Entwicklung einer
Volkswirtschaft schnell abreiben", sagt Marco Neuhaus, Autor einer
Studie der Deutschen Bank über das Offshoring-Ziel Deutschland.
"Doch langfristig sind so qualitative Faktoren wie Fähigkeit der
Mitarbeiter und Niveau der Forschung und Entwicklung wichtiger",
sagt der Banker.
"Leider sind sich die Deutschen dieser Stärken nur wenig
bewusst."
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© DER SPIEGEL 39/2007
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,507257-2,00.html
DER SPIEGEL 39/2007 - 24. September 2007
URL: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,507257,00.html
schrieb am 27.09.07 20:29:38
Jeder fünfte Betrieb aus der Metall- und
Chemiebranche kehrt zurück
Was zum Geier soll ich mit solchen Informationen anfangen?
schrieb am 28.09.07 08:56:31
Antwort auf Beitrag Nr.:
31.768.554 von ThorVestor am 27.09.07
20:29:38Damit weißt du, dass vier von fünf Betrieben im
Ausland bleiben.
Ist doch eine interessante Zahl.
schrieb am 28.09.07 11:53:26
Antwort auf Beitrag Nr.:
31.768.554 von ThorVestor am 27.09.07
20:29:38Es ist ja überhaupt nur jeder achte Betrieb im
Ausland tätig.
schrieb am 28.09.07 12:22:04
Jubel Jubel Hosianna, nun freuet Euch und seid froh, die
Schwachmaten kommen wieder !
Und wer bezahlt die Umzieherei ? Der Boss ? der Heilige Geist ?
Mickey Mouse ?
Nein, der deutsche Arbeitnehmer hat die Bonuswaschmaschine gewonnen
und darf zahlen.
An der Börse sagt man: Hin und her macht Taschen leer. Das hätten
die sich mal überlegen sollen.
Die meisten Fakten waren vorher schon bekannt, aber man hätte ja
mit viel Glück ein Plasmaschweißgerät dank rumänischer
Analphabetenkunst auch durch einen Vorschlaghammer ersetzen
können.
Gier frisst Hirn. Wie sie alle mit voller Hose nach der Wende in
die neuen Bundesländer abgezogen sind, um dann wieder enttäuscht
abzuziehen, so wird jetzt der nächste Umzug rückabgewickelt.
Bei den nächsten Tarifgesprächen kommt man dann wieder auf die
Mitleidstour: wir sind wieder in Deutschland, das kostet alles viel
Geld, keine Lohnerhöhung dafür Arbeitsplätze zum Mindestlohn.
Oh Gott, man sollte wirklich einigen dieser Flachpfeifen mal
ordentlich in den Allerwertesten treten.
schrieb am 28.09.07 12:48:16
Antwort auf Beitrag Nr.:
31.774.874 von farniente am 28.09.07
12:22:04Den Beitrag kann man unterschreiben!
schrieb am 28.09.07 12:55:23
Antwort auf Beitrag Nr.:
31.774.874 von farniente am 28.09.07
12:22:04Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen!
schrieb am 28.09.07 13:53:38
Antwort auf Beitrag Nr.:
31.774.874 von farniente am 28.09.07
12:22:04Du hast auch gar nichts verstanden!
In dem Bericht geht es
ausschliesslich um jeden
fünften Betrieb der
Metall und Chemie Branche!
schrieb am 28.09.07 15:52:27
Antwort auf Beitrag Nr.:
31.776.100 von ThorVestor am 28.09.07
13:53:38So seh ich das auch. 4 von 5 Betrieben bleiben
im Ausland. Das ist doch nicht positiv für den Wirtschaftsstandort
Deutschland.
Bei uns wird weiter Stellenabbau betrieben und Standorte ins
Ausland verlagert. Wirtschaftsaufschwung nur für einen kleinen
Kreis, der Rest muss sich mit Lohndumping und Zweit- und Drittjobs
über Wasser halten.
www.egon-w-kreutzer.de siehe aktuelle Statistik
Stellenabbau
schrieb am 28.09.07 17:19:30
Antwort auf Beitrag Nr.:
31.774.874 von farniente am 28.09.07
12:22:04
Typisches besserwisserisches dummes und überflüssiges geschwätz von
menschen, die in ihrem leben nie ein unternehmerisches risiko
eingegangen sind und niemals eingehen werden und deshalb nie einen
fehler begehen werden.
Wenn sich ein unternehmen zu einem völligen oder teilweisen rückzug
entschließt, dann ist dies eine unternehmerische entscheidung, die
zunächst respektiert werden sollte.
Denn die anpassung an sich verändernden bedingungen ist auch im
wirtschaftsdarwinimus eine frage des überlebens. Die gezeigte häme
und schadenfreude ist überflüssig und zeigt eigentlich nur wes
geistes kind hier glaubt, es schon vorher besser gewusst zu haben.