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Firmenverlagerung ins Ausland: Schuss in den Ofen ( Seite 3)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 27.09.07 19:48:34
von
neuster Beitrag 29.09.07 23:54:59
von

Anzahl Beiträge: 30
Aufrufe gesamt: 2.709
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.133.344
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[ Seite: 123neuster Beitrag ]

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schrieb am 29.09.07 10:06:04
Beitrag Nr.21 
(31.784.510)
Antwort
Zitat
Es hat was , den Niedergang live zu erleben
Wahnsinn
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schrieb am 29.09.07 10:09:33
Beitrag Nr.22 
(31.784.522)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.784.510 von zierbart am 29.09.07 10:06:04

Meinst du jetzt deinen niedergang??
Avatar
schrieb am 29.09.07 11:08:26
Beitrag Nr.23 
(31.784.739)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.784.359 von 23552 am 29.09.07 09:25:36Wer trägt das Risiko? Unternehmer tragen Risiko, haben aber als Unternehmer auch Verantwortung. Dieser Punkt ist wichtig und sollte in der Diskussion nicht übersehen werden. Wenn die Unternehmenskultur einzig und allein auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist, habe ich für Unternehmer wenig Verständnis.

Die alltägliche Verblödung durch Presse und Fernsehen \"der Aufschwung ist da - hurra\" ist pure Volksverdummung. Aus schlechten Nachrichten werden gute Nachrichten, Statistiken werden so lange gefälscht bis man die richtigen Zahlen hat. Kritische Journalisten sind unerwünscht, da diese keine political Correctness Arbeit machen.

Offizielle Arbeitslosenzahl: passend zur Volksverdummung!

Wer wird nicht mitgezählt, das ist die Frage die man sich stellen muss. Eine Aufzählung:

Teilnehmer einer Umschulung, Fortbildung, Trainingsmaßnahme oder eines Sprachkurses…

Erwerbsfähige hilfebedürftige Personen, die keine Arbeit aufnehmen können, weil sie kleine Kinder erziehen oder Angehörige pflegen, da sie für die Arbeitsaufnahme nicht verfügbar sein müssen…

Kurzarbeiter, Vorruheständler, Personen in Altersteilzeit, Teilnehmer an Personal-Service-Agenturen…

Es gibt über 7 Millionen \"Hartz-IV - Sozialfällen\".
Davon sind 2,5 Millionen erfasst.

Soviel zur Arbeitslosenstatistik.

Der Stellenabbau und die Verlagerung ins Ausland geht munter weiter. Auch mehr und mehr Deutsche Arbeitnehmer verlassen das Land, weil Arbeitsbedingungen und bessere Gehälter im europäischen Ausland gezahlt werden (Thema: Mindestlohn).

So sieht es in Deutschland aus. Im Namen des Aufschwungs ist der Arbeitnehmer der Dumme.











Irre - Wir behandeln die Falschen
Irre - Wir behandeln die Falschen

Manfred Lütz
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schrieb am 29.09.07 13:04:46
Beitrag Nr.24 
(31.785.280)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.782.457 von bares@nobles am 28.09.07 20:45:08Ich bin immer tief beeindruckt von der Chuzpe, mit der hier Sozies über das Vermögen anderen Menschen verfügen wollen, und das alles unter dem Deckmantel der sozialen Gerechtigkeit und der ausgebeuteten Arbeitnehmer. Zum Kotzen, diese Schmarotzer auf Kosten anderer Menschen.:D
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schrieb am 29.09.07 13:30:10
Beitrag Nr.25 
(31.785.384)
Antwort
Zitat
Wenn die Kommunisten die Macht im Ostblock wieder übernehmen würden, könnten sie diese ganzen Schnullis enteignen und mit einem Arschtritt ein wenig vaterländisches Denken implizieren.

Zu wünschen wäre es!
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schrieb am 29.09.07 13:59:16
Beitrag Nr.26 
(31.785.506)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.785.384 von Waldsperling am 29.09.07 13:30:10Hallo Fasu,

ich kann deinen Aerger verstehen, leider uebersiehst du m.E. dabei die tatsaechliche Lage der Dinge.Wenn man auf deutschen Strassen unseren "auslaendischen Mitbuergern" begegnet, kann man leicht dem Trugschluss erliegen,dass mit solchen "Helden der Arbeit" in deren Heimatlaendern natuerlich nur Schrott produziert werden kann.
Bei einem meiner frueheren Arbeitgeber bin ich oefters in unterschiedliche Werke eines Autozulieferers u.a. in Deutschland, Rumaenien, Tuerkei und Indien gekommen, und muss sagen, dass mir in allen auslaendischen Werken die Mitarbeiter auf Maschinenbediener -Ebene mindestens ebenso gut ausgebildet und wesentlich wissbegieriger vorkamen als die deutschen.In der Tuerkei war ich verbluefft darueber, wie klar die Mitarbeiter dort die Lage in Deutschland gesehen haben : dass der Ruf der Tuerken dort sehr schlecht sei ( was sie mir gegenueber fast schon im Ton der Entschuldigung aeusserten), aber eben nur diejenigen nach Deutschland gingen, die auch in der Tuerkei nichts zu Wege bringen wuerden. Und diese "Negativselektion" wird weitergehen, denn auf der anderen Seite wird jeder kuehl kalkulierende indische Ingenieur (und das koennen die !) einen Bogen um Deutschland machen, solang die Abgabenlast so erdrueckend ist ( ich werde nie das dumme Gesicht eines indischen Kollegen vergessen, der den Fehler beging, laenger als die Haelfte des Jahres in Deutschland vor Ort zu sein, und die Nachrechnung fuer Steuer etc. erhielt). Diese ganzen aufstrebenden Laender konzentrieren sich eben auf ihre Leistungstraeger, der Rest kann gerne nach Deutschland auswandern.
Firmen sind in ihrer Entscheidung , zu verlagern oder nicht, eben nicht souveraen, entweder sie verlagern, oder ein Konkurrent tut es, der, falls er erfolgreich verlagert, den Konkurrenten dann an die Wand spielt. Du bringst das Gegenbeispiel Trigema, aber die haben sich mit ihren eigenen exklusiven Outletshops und Konzentration auf Tennisbekleidung eben in eine nicht so preissensible Nische zurueckgezogen.
Ein Gegenbeispiel waere die ganze Elektronikbranche, die wie z.B. Grundig weggebrochen ist, weil man zu spaet die Produktion verlagert hat, haette man rechtzeitig gehandelt, haette man wenigstens Vertrieb, Entwicklung und einige High-Tech Zulieferer ( wo ich frueher mal gearbeitet habe) retten koennen. So ist eben alles weg.Die Firmen sind eigentlich auch nur getriebene, und nur eines koennte die ganze Entwicklung stoppen : Protektionismus, aber daran denken unsere Europa-Multi-Kulti-selbst-verliebten Politiker ja nicht (dass dabei die weitere DDR-isierung Deutschlands gefoerdert werden koennte, waere eine andere Diskussion) .
Dass viele Verlagerungen scheitern, hat auch damit zu tun, dass wie in dem Artikel beschrieben, man erst verlagert, wenn es dem Unternehmen schon schlecht geht, und man die Anfangsinvestitionen nicht mehr tragen kann,dass man die Produktion falsch aufbaut ( zu wenig Investitionen("Blechscheren") => Qualitaetsmaengel; hochautomatisierte Fertigung wie in Deutschland => ohne hohen Supportaufwand aus Deutschland nicht handelbar, kaum Einsparungen), oder man die Organisation der Firma logistikmaessig nicht auf die laengeren Wege mit erhoehter Lagerhaltung anpasst, selbst Toyota kippt den Just-in-time Gedanken, wenn Pufferkapazitaeten fuer Teile aus Billiglohnlaendern noetig sind,und sich das ganze trotzdem rechnet.




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schrieb am 29.09.07 14:18:26
Beitrag Nr.27 
(31.785.590)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.784.739 von koalabaer25 am 29.09.07 11:08:26Beeindruckend, und jetzt ?:laugh:
Avatar
schrieb am 29.09.07 14:25:29
Beitrag Nr.28 
(31.785.609)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.779.554 von Nannsen am 28.09.07 17:19:30wie immer liegt die warheit in der mitte zwischen den lagern ;)
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schrieb am 29.09.07 16:05:55
Beitrag Nr.29 
(31.786.031)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.784.510 von zierbart am 29.09.07 10:06:04Die schönsten Tage Roms waren der Niedergang (zumindest für die Wissenden) ;)
Avatar
schrieb am 29.09.07 23:54:59
Beitrag Nr.30 
(31.787.995)
Antwort
Zitat
Das glück für Deutschland ist , das viele GmbH es nicht wissen
wie es so mit der Geschäftsverlagerung ins Ausland geht.

[ Seite: 123neuster Beitrag ]

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