HANDELSBLATT, Dienstag, 3. Juni 2008, 14:50
Uhr
Was bei der Umrüstung zu beachten ist
Neues Info-Portal für alternative Kraftstoffe
dpa DORTMUND. Ein neues Internet-Portal mit Informationen über
alternative Autokraftstoffe und-antriebe hat die
Verbraucherzentrale NRW gestartet. [url
» Das Portal]
http://www.vz-nrw.de/UNIQ121258814728030/link421061A [/url] nennt
ökologische und finanzielle Vor- und Nachteile etwa von Erdgas,
Flüssiggas und Biodiesel. (...)
(...) Laut Verbraucherzentrale rücken zunehmend auch Elektroautos
und Hybridmodelle in den Blick der Verbraucher. Für mit Strom
betriebene Autos spreche der hohe Wirkungsgrad. "Elektroautos
nutzen die eingesetzte Energie viermal besser als Fahrzeuge mit
Verbrennungsmotor", erklärte der Vorstand der Verbraucherzentrale
NRW, Klaus Müller. Positiv aufs Klima wirkten sich Elektroautos
aber nur aus, wenn der Strom aus regenerativen Quellen stamme wie
beispielsweise Windkraft oder Solarzellen.
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BOSCH
[urlBereich X mit
Plus]http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,557420,00.html[/url]
Von Matthias Kaufmann
Bosch kauft Ersol - das wirbelt nicht nur die Solarbranche
durcheinander, sondern verschiebt auch den Schwerpunkt der
Firmengruppe. Was als reiner Autozulieferer startete, entwickelt
sich zum Technik-Allrounder, der immer weniger auf das Auto
angewiesen ist.
Stuttgart - Man denkt unwillkürlich an Autos mit Kollektoren auf
dem Dach: Bosch, bekannt für Zündkerzen und Fahrzeugelektrik, plant
den Zukauf von Solartechnik. Als die Nachricht publik wurde,
richteten sich die Blicke vor allem auf die junge Branche, eine
neue Phase der Entwicklung könnte erreicht sein. Doch was bedeutet
das Vorhaben für Bosch?
[urlSolarkraft: Wärmeenergie und Strom aus der
Sonne 11 Bilder
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten.]
http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/0,2828,22356,00.html[/url]
Ausgangspunkt ist die Ankündigung der Bosch-Leute, dem
Finanzinvestor Ventizz 50,45 Prozent des Erfurter Solarunternehmens
Ersol abzukaufen. Nicht nur die Ankündigung als solche, sondern
auch der hohe Preis, den Bosch zu zahlen bereit ist, sorgte für
Aufregung in der Branche. Damit könne sich eine Konsolidierung bei
den Solarunternehmen abzeichnen. Lange als Boomsektor gehandelt,
waren die Perspektiven in den vergangenen Monaten als mäßig
eingeschätzt worden. Auch Pläne aus der Koalition, die
Ökostromförderung zurückzufahren, sorgten für Verunsicherung, sind
aber vorerst vom Tisch.
Bosch indes hat das Vertrauen in die Solartechnik nicht verloren,
denn in dieser Zeit müssen bereits Verhandlungen mit Ventizz
gelaufen sein. Schließlich bot das Unternehmen an, die
Ersol-Anteile zu einem Preis zu kaufen, der laut Mitteilung "um 68
Prozent über dem gewichteten durchschnittlichen Kurs der Aktie
während der letzten drei Monate liegt" - insgesamt mehr als eine
halbe Milliarde Euro. Der stolze Preis demonstriert nicht nur die
finanzielle Potenz des Stuttgarter Autozulieferers, sondern auch
die hohe Wertschätzung für die Solarindustrie im
Bosch-Vorstand.
Bereich X als Joker
Ganz neu ist der Kurs freilich nicht. In der Firmengruppe finden
sich schon jetzt Spezialisten für Geothermie, Solarenergie,
Windkraft und sogar so Exotisches wie Unterwasserpropeller, mit
denen sich aus Strömungen unterhalb der Wasseroberfläche Energie
gewinnen lässt. Sie alle werden zusammengefasst im so genannten
Unternehmensbereich X.
Solaranlage: Die Zukunft, wie Bosch sie
sich vorstellt
Bereits ohne Ersol geht Bosch davon aus, dass der Beitrag des
Bereichs zum Konzernumsatz wachsen wird, 2008 auf 750 Millionen
Euro, wie ein Sprecher gegenüber manager-magazin.de erklärt. "Bis
2010", so der Sprecher, kalkulieren wir mit 1,2 Milliarden Euro
jährlich", auch hier ohne Ersol.
Zum Vergleich: 2007 hat die Bosch-Gruppe 46,3 Milliarden Euro
umgesetzt. 3,6 Milliarden Euro wurden für Forschung und Entwicklung
ausgegeben, davon entfielen 40 Prozent auf Umwelt und Ressourcen
schonende Technologien. Ganz klar: Das Unternehmen, bei dem viele
zunächst an Autobatterien denken, will auf diesem Feld ganz vorne
mitspielen.
Längst ist Bosch in anderen Bereichen vertreten. Sei es
Verpackungstechnik, Thermotechnik, bei Hausgeräten oder
Elektrowerkzeugen, wie jeder weiß, der ab und zu im Baumarkt
einkauft. Die Ausdehnung in die Gefilde der Energietechnik steht
also nicht quer zu den Wegen, die bisher beschritten wurden.
Alles beim Alten also? Nicht ganz. Das Ersol-Geschäft verschiebt
den Schwerpunkt. So viel Geld hat Bosch für den Bereich X noch nie
auf einmal ausgegeben. Und Beobachter vermuten, dass es dabei nicht
bleiben wird. Die Kriegskasse ist prall gefüllt; schon in diesem
Fall stemmt Bosch die gesamte Übernahme aus eigener Kraft.
Über den weiteren Weg X spricht man in Stuttgart derzeit nicht, aus
aktienrechtlichen Gründen, wie es heißt. Erst muss der Ersol-Deal
unter Dach und Fach sein. Und die Autos mit den Sonnenkollektoren
auf dem Dach? Überraschend kämen sie nicht.
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Abengoa Solar; Solar Millenium; Bosch ...

...
als Energieversorger in 10 Jahren ...
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Normverbrauch innerorts für 100 km Fahrstrecke CO2-Emission in
g/km
Benzin 6,2 Liter 147
Diesel 4,7 Liter 125
Erdgas 5,3 kg 118
Strom aus Braunkohle-Kraftwerk 19,6 kWh 216
Strom aus Steinkohle-Kraftwerk 19,6 kWh 176
Deutscher Stromix 2007 19,6 kWh 101
Deutscher Strommix 2007 19,6 kWh 101
Regenerativer Strom 19,6 kWh 8
[urlvz-nrw.de]http://www.vz-nrw.de/UNIQ121258814728030/link426931A.html[/url]