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Wellenenergie, Schwung für\'s Depot, oder ein langer Weg. [Thread-Nr: 1086180] ( Seite 2)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 28.09.07 22:45:02
von
neuster Beitrag 10.03.12 19:50:59
von

Anzahl Beiträge: 366
Aufrufe gesamt: 58.847
Aufrufe heute: 7
Diskussionsnr.: 1.133.389

Ocean Power Tech

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WKN: A0MQW2
ISIN: US6748703088
Symbol: RUOA
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Frankfurt (EUR), 25.05.12 | 15:42
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[ Seite: 123353637neuster Beitrag ]

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schrieb am 18.11.07 19:05:24
Beitrag Nr.11 
(32.471.533)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.468.884 von teecee1 am 18.11.07 11:50:45"könnte man doch eigentlich noch Wasserstoff mit herstellen???"

das Problem bei der Gewinnung von Wasserstoff als Energiespeichermedium und der angschliessenden Gewinnung von Strom aus Wasserstoff ist der schlechte Wirkungsgrad.... :rolleyes:
Erfolgreich investieren in grüne Geldanlagen: Ökologisch - ethisch - nachhaltig
Erfolgreich investieren in grüne Geldanlagen: Ökologisch - ethisch - nachhaltig

Stephan Rotthaus
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schrieb am 18.11.07 19:06:06
Beitrag Nr.12 
(32.471.550)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.468.884 von teecee1 am 18.11.07 11:50:45"könnte man doch eigentlich noch Wasserstoff mit herstellen???"

das Problem bei der Gewinnung von Wasserstoff als Energiespeichermedium und der angschliessenden Gewinnung von Strom aus Wasserstoff ist der schlechte Wirkungsgrad.... :rolleyes:
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schrieb am 21.11.07 20:09:59
Beitrag Nr.13 
(32.516.267)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.471.550 von taiwandeal am 18.11.07 19:06:06Wasserstoff zur Verbrennung wie es BMW favorisiert, nicht zur Stromerzeugung a`la Brennstoffzelle ... :rolleyes:
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Ocean Power

letzten Einträge: http://thefraserdomain.typepad.com/energy/2007/09/aquabuoy20…

September 12, 2007
AquaBuOY 2.0 Deployed Off Oregon Coast

Finavera Renewables Inc. (TSX-V: FVR.V)



August 08, 2007
Artifical Muscle Produces Ocean Power

June 27, 2007
1.2 MW Tidal Energy Turbine Ready for Installation

According to a June 6, 2007 press release by Marine Current Turbines Ltd (MCT): http://www.marineturbines.com/mct_text_files/070606.pdf
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21. November 2007, 19:13 Uhr
Energie
RWE investiert Milliarden in Ökostrom


Der Stromversorger RWE will sein Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien massiv ausbauen. Nach Auskunft des RWE-Vorstandschefs Jürgen Großmann sollen bis auf weiteres jährlich „mindestens eine Milliarde Euro" in Windparks, Erdwärme oder Gezeitenkraftwerke investiert werden.

„Man kann hier wirklich von einem Meilenstein, von einer grundlegenden Weichenstellung sprechen", sagte Großmann. Der RWE-Konkurrent E.on hatte bereits in der vergangenen Woche angekündigt, in den kommenden drei Jahren 6,5 Mrd. Euro in alternativen Strom stecken zu wollen. Mehr als doppelt soviel, wie ursprünglich geplant.

Zum Kopf der neu gegründeten RWE-Sparte Innogy berief der Konzern den früheren Vorstandschef des Windanlagenbauers Repower, Fritz Vahrenholt. Der gebürtige Gelsenkirchener mit Wohnsitz in Hamburg wird sein Amt am 1. Januar antreten. RWE Innogy soll offiziell im Februar an den Start gehen. Aber auch Repower bleibt Vahrenholt verbunden. Mit dem Amtsantritt in Essen wechselt der Manager beim Windradbauer in den Aufsichtsrat. Repower war vor wenigen Wochen von der indischen Suzlon-Gruppe geschluckt worden.

„Unser Ziel ist der zügige Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Europa“, sagte Vahrenholt. Bis zum Jahr 2020 soll demnach der Anteil des Ökostroms am RWE-Energiemix auf 20 Prozent steigen. Für den Konzern ist das entscheidend. Bislang besteht der Energiemix vor allem aus Kohlestrom und Kernenergie. Nach einer Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers stößt RWE europaweit mit Abstand am meisten klimaschädliches Kohlendioxid von allen Energieerzeugern aus.

Den Anschluss an die Ökobranche hat RWE weitgehend verpasst. Von 20.000 Megawatt installierter Leistung aus Windenergie in Deutschland konnte sich RWE gerade 32 Megawatt sichern. Europaweit hat der Konzern immerhin 650 Megawatt installiert. Um nun das selbst gesteckte Ziel zu erreichen, muss der Ökokraftwerkspark beim RWE auf 6800 Megawatt ausgebaut werden. Das entspricht der Leistung von sechs Kohlekraftwerken.

Laut Vahrenholt muss die neue Sparte zudem den „üblichen Wirtschaftlichkeitsanforderungen“ im Konzern entsprechen. Das bedeutet, dass der Ökostrom eine Rendite auf das eingesetzte Kapital von über zehn Prozent erwirtschaften muss. Dieser Maßstab werde bei allen Investitionen angelegt, sagte Vahrenholt. In den Anlagenbau werde man nicht investieren. Auch in die Solarenergie könne aufgrund der mangelhaften Wirtschaftlichkeit kaum Geld gesteckt werden. Stattdessen wolle er sich an der Forschung und Entwicklung von erneuerbaren Energien beteiligen und in junge Technologiefirmen investieren.

Zunächst wird Innogy laut RWE-Konzernchef Großmann 600 Mitarbeiter haben. Der Umsatz werde zum Start bei etwa 400 Mio. Euro liegen. Der Grundstock der neuen Firma stammt den Angaben zufolge aus den RWE-Sparten Energy (Handel) und Power (Erzeugung), sowie aus dem englischen Tochterunternehmen Npower. Für Unruhe im Konzern sorgt, dass die Sparte RWE Power AG auf die besonders zuverlässigen Wasserkraftwerke verzichten soll. Diese Anlagen werden als Grundlastanlagen eingesetzt. Großmann sagte dazu, er sehe nicht, dass Power etwas weggenommen werde. „Wie ermöglichen es einzelnen Sparten vielmehr sich auf ihre Stärken zu konzentrieren.“ Power habe genug mit dem Neubau von Kohlekraftwerken in den kommenden Jahren zu tun.

http://www.welt.de/wirtschaft/article1386710/RWE_investiert_…
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schrieb am 23.11.07 21:08:57
Beitrag Nr.14 
(32.544.664)
Antwort
Zitat
Umwelt: Weltklimarat verabschiedet in Valencia seinen vierten Bericht mit einem Warnsignal

Erderwärmung nicht mehr zu stoppen
(toppen)

VDI nachrichten, Valencia, 23. 11. 07, swe - Die globale Temperatur wird nach Einschätzung des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) weiter steigen - auch wenn die Menschheit sofort und völlig auf den Ausstoß von Treibhausgasen verzichten würde. Um das Schlimmste zu verhindern, müsse der Ausstoß von Kohlendioxid bis 2015 stabilisiert und danach vermindert werden, heißt es in dem vierten Klimabericht, dessen Gesamtfassung der IPCC letzte Woche in Valencia beschloss.

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon bezeichnete am Samstag letzter Woche im spanischen Valencia die sich abzeichnenden Klimaszenarien als "so erschreckend wie ein Science-Fiction-Film". Er forderte die Politiker auf, jetzt rasch zu handeln. "Die Wissenschaftler der Welt haben klar und mit einer Stimme gesprochen", sagte Ban und fügte mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in zwei Wochen in Bali hinzu: "Ich erwarte, dass die politischen Entscheidungsträger das Gleiche tun."

Ban betonte, der Bericht habe auch gezeigt, dass es echte und erschwingliche Möglichkeiten gebe, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Auf der Konferenz in Bali soll ein neues weltweites Klimaabkommen vereinbart werden, das das Kyoto-Protokoll ersetzen soll, das 2012 ausläuft und das Obergrenzen für den Schadstoffausstoß festlegte.

Ban rief namentlich die USA und China, die beiden größten CO2-Emittenden der Welt, auf, sich stärker im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren. Beide hatten sich nicht am Protokoll von Kyoto beteiligt, das Maßnahmen zur CO2-Senkung vorschreibt. "Ich erwarte, dass die USA und China mit Beginn der Konferenz in Bali eine konstruktivere Rolle spielen", sagte er.

Kernpunkte des vierten IPCC-Berichts sind: Der Klimawandel ist menschengemacht; er ist bereits jetzt nicht mehr umkehrbar, sondern nur noch abzumildern. Unter den Folgen haben vor allem arme und ältere Menschen zu leiden; Hungersnöte und Krankheiten breiten sich stärker aus. Hinzu kommen Wetterextreme, die vor vor allem die ärmsten Regionen der Welt treffen. Immer mehr Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. "Wir haben die Welt bereits dazu verurteilt, mit steigendem Meeresspiegel fertig zu werden", sagte der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri.

"Die Ergebnisse der Wissenschaft sind eindeutig", erklärte Michael Müller, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, in Valencia. Dabei sei das Ergebnis "viel besser, als ich erwartet habe", erklärte der belgische Wissenschaftler Jean-Pascal van Ypersele. Der Bericht bestehe nicht nur aus einem "cut-and-paste" der früheren Dokumente, sondern zeige die Bedrohungen noch klarer auf als bisher.

Die Lösungsansätze sind technologischer Natur, darunter der massive Einsatz erneuerbarer Energien. "Jetzt neue Kohlekraftwerke in großem Umfang zu bauen, ist der Tod anspruchsvoller Klimapolitik", verwies Manfred Treber, Klimaexperte bei der Umweltorganisation Germanwatch, den geplanten Ausbau der Kohlekraftwerke in Deutschland als untaugliches Mittel für den Klimaschutz zurück.

Von Verhaltensänderungen als Potenzial für die Verringerung von Treibhausgasen ist im IPCC-Bericht wenig die Rede "Neue Technologien lassen sich fester einbinden in Szenarien. Und mit Technologien kann man überhaupt erst die Möglichkeit schaffen, dass die Menschen von ihren Verhaltensänderungen etwas haben", erklärte dazu Olav Hohmeyer, Professor für Energie- und Umweltmanagement an der Universität Flensburg und IPCC-Mitglied.

"Es wird auch im IPCC diskutiert, ob im nächsten Bericht des IPCC die Lebensstilfrage ein größeres Gewicht bekommen soll", so Karsten Smid, Klimaexperte bei Greenpeace. "Es ist ganz wichtig, Verhaltensänderungen mit zu berücksichtigen", sagte Smid und verwies auf den Autoverkehr. "Technisch kann man heute schon statt einem Sechs- bis Sieben-Liter-Auto ein 3,5-Liter-Auto bauen. Aber wenn wir die Fahrleistung halbieren durch ein anderes Verhalten, würden wir die Emissionen vierteln." ap/swe
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schrieb am 23.11.07 21:25:55
Beitrag Nr.15 
(32.544.878)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.544.664 von teecee1 am 23.11.07 21:08:57Umwelt: Klimagerechter Umbau der deutschen Energiewirtschaft

"Keine weiteren Kohlekraftwerke"


VDI nachrichten, Flensburg, 23. 11. 07, swe - Der Weltklimarat IPCC mahnt schnelles Handeln an. Das betrifft vor allem die Energiesysteme. Olav Hohmeyer, Vice Chair der Arbeitsgruppe III des IPCC und Professor am Lehrstuhl für Energie- und Umweltmanagement der Universität Flensburg, skizziert einen Vier-Punkte-Plan für Deutschland.

VDI nachrichten: Der IPCC-Bericht mahnt an, dass die Umstellung der Energiesysteme schnell vonstatten gehen muss. Bis 2015. Was ist zu tun in Deutschland?

Hohmeyer: Es gibt vier Punkte, die wichtig sind für die schnelle Umstellung des deutschen Energiesystems.

Erstens sollten keine weiteren Kohlekraftwerke mehr gebaut werden.

Zweitens sollte die Kernkraft wie geplant auslaufen. Der Grund dafür: Jeder heutige Betreiber von Kernkraftwerken ist einer der großen Akteure, die jene Lösungen realisieren müssen, um die es jetzt geht, nämlich der schnelle Ausbau erneuerbarer Energien. Anderenfalls befinden sich diese Betreiber in einem massiven Interessenkonflikt.

VDI nachrichten: Worin besteht der?

Hohmeyer: Das wird am Ausbau der Windkraft in Norddeutschland sehr deutlich. Dort befinden sich auch viele Kernkraftwerke.

Strom aus Windenergie ist eine „Must-Run“-Ressource. Er wird immer eingesetzt, weil er keine variablen Kosten hat, damit verdrängt er den Strom aus anderen Ressourcen, die variable Kosten (für Brennstoffe) haben. Heute laufen Kernkraftwerke etwa 7500 Stunden/Jahr, mit dem erforderlichen Ausbau der Windenergie in der Nordsee laufen die konventionellen Kraftwerke in Norddeutschland nur noch 3500 Stunden. Damit werden gerade die Kernkraftwerke, die für den Grundlastbereich gebaut wurden, unwirtschaftlich. Es ergibt sich ein klarer Interessenkonflikt: Warum soll der Betreiber eines Kernkraftwerks in Windenergie investieren, wenn er damit sein Kraftwerk unwirtschaftlich macht?

Je länger die Kernkraftwerke betrieben werden können, desto länger gibt es diesen Interessenkonflikt. Also sollte man das Gesetz zum Ausstieg aus der Kernenergie beibehalten.

Drittens brauchen wir den vom IPCC geforderten massiven Ausbau erneuerbarer Energien. Als Viertes ist dazu ein massiver Ausbau des Netzes und eine geänderte Netzstruktur des deutschen Stromnetzes nötig.

Der Ausbau erneuerbarer Energien führt zu anderen Anforderungen ans Netz: wieder das Beispiel Windenergie in Norddeutschland. Windenergie ist eine lokale starke Quelle und diese Energie muss jetzt in die Verbrauchszentren verteilt werden. Bei dem heutigen Netz führt dies vor Ort in Norddeutschland zu großen Netzengpässen. Wir können den Strom, den wir leicht klimafreundlich produzieren könnten, zu großen Teilen nicht nutzen, weil uns die Übertragungskapazitäten fehlen. Weiter im Süden von Europa spielt die Solarenergie eine ähnlich Rolle.

Bei der Umstellung auf erneuerbar Energien gilt es europäisch zu denken. Es gibt schon Überlegungen, zum Beispiel eines süddeutschen Betreibers Kraftwerksbetreibers für eine Hochspannungsgleichstromübertragungsnetz (HGÜ-Netz) von der Nordsee über die eigene Region in Süddeutschland bis in die Schweiz.

VDI nachrichten: Wer soll diesen Netzausbau finanzieren?

Hohmeyer: Entweder die bisherigen Netzbetreiber oder Dritte. Neue Betreiber, die diese neuen Netzstrukturen zusammen mit privaten Kapitalgebern aufbauen.

VDI nachrichten: Gibt es denn dafür genügend Kapital im Markt?

Hohmeyer: Das Geld ist da. Nötig sind Randbedingungen, die für das Geld halbwegs vernünftige Renditen garantieren. In den letzten Jahren wurden bereits Milliarden Euro in erneuerbare Energien gesteckt. Das Geld dazu kam größtenteils von privaten Kapitalgebern.

Wenn wir diese vier Punkte in Angriff nehmen, dann kann Deutschland die Umstellung recht schnell erreichen und seinen Beitrag zur Lösung des Klimaproblems leisten.

STEPHAN W. EDE

... :rolleyes: ... wie wäre denn es ein offshore winpark mit einem wellenkraftwerkspark zu koppeln ...

-eine Installation im meer oberhalb eine windturbine und unter wasser ein strömungsturbine
-lassen sich da kosten sparen? ich denke schon, wieviel ist die frage
-technisch ist das bestimmt realisierbar





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schrieb am 23.11.07 23:17:40
Beitrag Nr.16 
(32.546.114)
Antwort
Zitat
Wagniskapital für Cleantech: Experte blickt skeptisch auf den Markt

"Ich befürchte eine Überhitzung"


VDI nachrichten, Düsseldorf, 23. 11. 07, sta - Unter Risikofinanzierern sind Hightech-Verfahren, die schadstoffreduzierend oder ressourcenschonend wirken, gerade sehr beliebt. Eine Gesellschaft, die sich auf das Cleantech-Segment spezialisiert hat, ist die Emerald Technology Ventures AG. Partner und Miteigentümer Gianni Operto erklärt im Interview, wohin sich die Branche entwickelt und wer Chancen auf eine Kapitalspritze hat.

VDI nachrichten: Welche Technologie hat zur Zeit das größte Potenzial?

Operto: Die großen Entwürfe scheinen im Moment gemacht. Im Sog von Windkraft, Solarenergie und Wasserkraft entstehen aber ergänzende Technologien. Drei Beispiele: Für die Wellenkrafttechnik der britischen Pelamis Wave Power Ltd. werden Hydraulikmotoren benötigt. Eine junge Firma aus Edinburgh, die Artemis IP Ltd., hat eine hocheffiziente Hydrauliktechnik entwickelt. Die könnte Pelamis einsetzen.

Die Düsseldorfer O-Flexx Technologies GmbH baut ein Gerät, das man hinten an einem Solarmodul befestigt. Es gewinnt Energie aus der Temperaturdifferenz zwischen Ober- und Unterseite. Beim Abführen der Wärme entsteht ein willkommener Nebeneffekt: Der Wirkungsgrad der Anlage erhöht sich. Das System ist an bestehenden Anlagen nachrüstbar.

Die EnOcean GmbH aus Oberhaching beschäftigt sich mit Funkschaltern. Die Energie für den Schalter wird durch den Druck des Schaltvorgangs erzeugt, es werden keine Batterien benötigt. Dafür gibt es einen großen Bedarf im Bereich der Gewerbeimmobilien.

VDI nachrichten: Wo liegen aus Ihrer Sicht Risiken für Private-Equity-Investments in der Cleantech-Branche?

Operto: Ein riesiges Risiko sind die Kapitalströme, die in den Bereich fließen. Es wird zunehmend in Projekte investiert, bei denen ich einfach nicht sehe, wie damit Geld verdient werden kann. Die Bewertung von Firmen hat teilweise ein Niveau erreicht, das rational nicht nachvollziehbar ist. Ich befürchte eine Überhitzung.

VDI nachrichten: Welche Kriterien muss ein Unternehmen erfüllen, damit sich Emerald beteiligt?

Operto: Eine gut geschützte, bahnbrechende Innovation, ein großes, möglichst leicht erschließbares Marktpotenzial, großer Kundennutzen und eine überzeugende Strategie. Außerdem muss ein Management an Bord sein, das all das auch handhaben kann. Eine weitere Voraussetzung ist, dass wir das Geschäftsmodell verstehen - wir wollen ja mehr bieten als nur Geld.

VDI nachrichten: Auf welchen Regionen liegt ihr Investitionsfokus?

http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausg…
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schrieb am 25.11.07 10:15:14
Beitrag Nr.17 
(32.555.189)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.471.550 von taiwandeal am 18.11.07 19:06:06:yawn:

HANDELSBLATT, Donnerstag, 22. November 2007, 08:26 Uhr
Neue Speichertechnologie

Windstrom soll verlässlich werden
Von Edgar Lange

Bei ökologisch produzierten Strom sind Angebot und Nachfrage keine festen Größen: Wie viel Wind- oder auch Solarenergie produziert wird, hängt vom Wetter ab, während die Stromnachfrage nicht zu jeder Tageszeit gleichhoch ist. Weil Windenergie aber auch dann anfällt, wenn sie nicht gebraucht wird, entwickeln Forscher spezielle Energiespeicher.

DÜSSELDORF. Ingenieure wollen den Windstrom künftig nutzen, um in einer Elektrolyse Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten – und damit die Energie in Form des Wasserstoffs zu speichern. In Zeiten höherer Nachfrage lässt sie sich über eine Brennstoffzelle wieder abrufen. Dank dieses Wasserstoff-Rückgrats könnte Windstrom künftig so verlässlich werden wie Energie aus dem Gaskraftwerk. Bisher konnte Ökostrom an den an den internationalen Strombörsen EEX oder Nord Pool nicht wirklich mitspielen, weil er kaum planbar war.

Die Firma Enertrag, die in der Uckermark 70 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 120 Megawatt betreibt, will mit Hilfe von Forschern der Fachhochschule Stralsund eine derartige Speicherstation bauen: Nordöstlich von Prenzlau plant die Firma, einen 500-Kilowatt-Elektrolyseur zu errichten, mit dem voraussichtlich ab 2008 überschüssiger Strom zur Produktion von Wasserstoff genutzt werden kann. Bestandteile einer solchen Anlage sind neben dem Elektrolyseur der Wasserstoff-Speicher, PEM-Brennstoffzellen sowie eine intelligente Steuerung, die die Speichermenge je nach Windstrommenge regelt. Außerdem wird aus den Daten der Strombörse errechnet, wann Strom am teuersten gehandelt wird. Dann lohnt es sich, den gespeicherten Wasserstoff in elektrische Energie zu wandeln und ins Netz zu schicken.

Auch das Kompetenzzentrum Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie (KWB) der Fachhochschule Lübeck, die bereits über eine 4-Kilowatt-Demoanlage verfügt, hat sich mit der Windstromspeicherung auseinander gesetzt: Für eine Kapazität in der Größenordnung eines Pumpspeicherkraftwerks oder eines Druckluftspeichers mit einer Kapazität von 600 Megawattstunden wäre ein Wasserstoffspeicher in der Größenordnung eines mittleren Bürogebäudes erforderlich. Hier wird Gas unter Druck gespeichert, sagt Roland Hamelmann von der FH Lübeck. Je größer die Anlage, um so mehr Skaleneffekte ließen sich erzielen: Während die Kosten heute noch bei 4000 Euro je Kilowatt Leistung liegen, könnten im großtechnischen Maßstab zwischen 20 und 30 Prozent davon mit jeder Verdoppelung des Produktionsvolumens eingespart werden. Im Endzustand lägen die Investitionskosten um die 500 Euro je Kilowatt, schätzt Hamelmann.

Im Projektstadium ist auch das Forschungsvorhaben Hywind-Balance eines Konsortiums Oldenburger Unternehmen und der dortigen Universität. Die Pilotanlage pumpt den Wasserstoff in 24 mannshohe Stahlflaschen, aus denen sich bei Bedarf die Brennstoffzelle bedient. „Nach diesem Prinzip kann man Windstrom in Form von Wasserstoff speichern, wenn er an windigen Tagen im Überfluss vorhanden ist", sagt Hywind-Balance-Projektleiter Hans-Peter Waldl von der Firma Overspeed in Oldenburg. Die Hywind-Balance-Brennstoffzelle bringt es im Moment zwar nur auf fünf Kilowatt Leistung. Ein einziges mittelgroßes Windrad mit zwei Megawatt Leistung wäre noch viel zu groß für eine solche Testanlage: Es würde den kleinen Wasserstoffspeicher im Energielabor in nur sechs Minuten füllen. „Die Anlage ist natürlich noch sehr klein", räumt Waldl ein, „aber an ihr können wir bereits viele technische Fragen klären." Bis die Speicher für die Dimensionen zukünftiger Offshore-Windparks gerüstet sind, dauert es noch etwas. „So weit werden wir erst in etwa zehn Jahren sein", glaubt Waldl.

http://www.handelsblatt.com/News/Technologie/Energietechnik-…
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schrieb am 25.11.07 11:21:32
Beitrag Nr.18 
(32.555.560)
Antwort
Zitat
leichte Themaabweichung ... ;)

BMW Hydrogen 7 ist ein Schnelldampfer

Autotest. Autorennfahrerin Jutta Kleinschmidt testete das Wasserstoffauto BMW Hydrogen 7.

Die Herzen der Filmdiven Monica Bellucci, Cate Blanchett und Jane Fonda hat er bereits erobert. Startenor Placido Domingo soll ihn ebenso in den höchsten Tönen gelobt haben wie seine Kollegin Anna Netrebko oder Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf. US-Talkmaster Jay Leno hätte den Hydrogen 7 nach der Testfahrt angeblich am liebsten erworben und in seine grüne Garage gerollt, in der restaurierte Dampf- und Erdgasmaschinen aus dem 19. Jahrhundert für eine autarke Energieversorgung sorgen. Doch BMW mag die weltweit ersten 100 Autos mit Wasserstoffmotor nicht verkaufen, für keinen Preis der Welt. Die Fahrzeuge werden derzeit nur verliehen, zu Test- und PR-Zwecken, vorzugsweise an prominente Zeitgenossen. Auch gut: So brauche ich nach der Testfahrt mit dem Hybrid 7 wenigstens nicht zu überlegen, ob ich mir das Ökomobil zulegen soll und wo ich die 1,2 Millionen Euro herbekomme, die dieser „Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen und schadstofffreien Mobilität“ angeblich kostet.

Schein und Sein

In einem lichten Blausilber, Bluewater-Metallic genannt, ist der Testwagen lackiert. Die Farbwahl ist wahrscheinlich kein Zufall. Sie soll vermutlich Assoziationen zu jenem Element mit dem Symbol H herstellen, das im Motor des Hydrogen 7 klimaneutral verbrannt wird: Wasserstoff, lateinisch Hydrogenium. Wasserstoff, so habe ich in der Schule gelernt, ist das leichteste unter den chemischen Elementen und das häufigste in unserem Universum. (...)http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/133/id/32642…

Technische Details: für Otto-Normalverbraucher ist das nix ... :yawn:

der Preis für Wasserstoff lasst sich bestimmt halbieren und der Rest, wir werden sehen ... :yawn:

:rolleyes: ... BMW Hydrogen 8 ... die Zahl 8 wäre besser für Chinesen, irgendeinen Tick muss man ja haben ... :look:
Avatar
schrieb am 25.11.07 12:34:02
Beitrag Nr.19 
(32.555.837)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.555.189 von teecee1 am 25.11.07 10:15:14"Der energetische Wirkungsgrad der Elektrolyse von Wasser liegt bei ca. 70%" Quelle

"elek. Wirkungsgrad AFC (Alkaline Fuel Cell) Kalilauge Wasserstoff/Sauerstoff 60 – 70 %" Quelle


somit ergibt sich ein theoretischer Gesamtwirkungsgrad von rund 50% :(


weiter steht dort:
"Die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle ist ökologisch umstritten: Wasserstoff kann zwar durch Einsatz erneuerbarer Energien klimaneutral gewonnen werden, jedoch sind die Verluste bei Herstellung und Transport erheblich. So hat etwa die Kette Solarstrom → Wasserstoff → Brennstoffzellen-PKW einen Wirkungsgrad von etwa 20%, die Kette Solarstrom → Stromnetz → Batterie → Elektro-PKW hingegen etwa 60%."


momentan duerften Pumpspeicherkraftwerke die beste Alternative sein :rolleyes:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk
"Sie sind jedoch zur Zeit das großtechnische Verfahren mit dem höchsten Wirkungsgrad, Elektrische Energie bei Schwankungen der Nachfrage und des Angebotes zwischenzuspeichern. Bei modernen Werken werden immerhin fast 80 % der zugeführten Elektroenergie wieder zurückgewonnen."
Avatar
schrieb am 25.11.07 14:43:26
Beitrag Nr.20 
(32.556.742)
Antwort
Zitat
Wie funktioniert denn die Verlinkung im Wort? Bin noch nicht dahinter gekommen. :confused:
-------------------------------------------------------------------

Der Wirkungsgrad ist allgemein das Verhältnis von abgegebener gewünschter Leistung (Pab = Nutzen) zu zugeführter Leistung (Pzu = Aufwand).

Wirtschaftlichkeit ist ein allgemeines Maß für die Effizienz, bzw. für den rationalen Umgang mit knappen Ressourcen. Sie wird allgemein als das Verhältnis zwischen erreichtem Ergebnis (Ertrag) und dafür benötigten Mitteleinsatz (Aufwand) definiert.

Speicherung

Die Höhe der Speicherkapazität ist grundsätzlich abhängig von der speicherbaren Wassermenge und dem nutzbaren Höhenunterschied zwischen Oberbecken und der Turbine

Energiewirtschaftliche Bedeutung

Starklastzeiten, die von Pumpspeicherkraftwerken bedient werden, sind insbesondere mittags, bei bestimmten medialen Ereignissen wie Fußballspielen oder bei Unwettern, die mit plötzlicher Kälte oder Dunkelheit verbunden sind.

Bei reinen Pumpspeicherwerken ist die Speicherkapazität meist so ausgelegt, dass die Generatoren ca. 4 bis 8 Stunden unter Volllast Strom produzieren können.

Diese Regelenergie wird sowohl zum Abfangen von Bedarfsspitzen als auch zum Abfangen plötzlicher Verbrauchseinbrüche eingesetzt.

Dank ihrer so genannten "Schwarzstartfähigkeit" können Pumpspeicherkraftwerke bei totalen Stromausfällen zum Anfahren anderer Kraftwerke eingesetzt werden.

Ökonomie

Laufwasserkraftwerke und Thermische Kraftwerke wie Kernkraftwerke oder Kohlekraftwerke liefern möglichst konstante Leistung und können nur innerhalb von Stunden oder Tagen hoch- und heruntergefahren werden. Dadurch und bei Teillastbetrieb wären sie sehr viel weniger effizient. Gleichzeitig gibt es im Tages- und Wochenverlauf einen stark schwankenden Stromverbrauch. Daher ist der Betrieb von Pumpspeicherkraftwerken wirtschaftlich sinnvoll.

Sie bieten eine Möglichkeit, den z. B. nachts oder zu absatzschwachen Tageszeiten ins Netz eingespeisten Strom, der zu vergleichsweise günstigen Preisen verfügbar ist, zeitlich versetzt in deutlich teurer absetzbaren Strom für Bedarfsspitzen umzuwandeln. In der Regel erreicht der Verkaufspreis bei diesem Geschäft ein Vielfaches des Einkaufspreises.

>> wenn dieser Preisunterschied nicht wäre, weil es andere Möglichkeiten gibt oder geben wird, was dann ... :rolleyes:

Ökologie

Grundsätzlich wird in jedem Pumpspeicherkraftwerk mehr Energie zum Hochpumpen benötigt als beim Herunterfließen wieder zurückgewonnen werden kann. Weil somit bei Pumpspeicherkraftwerken elektrische Energie verloren geht, sind sie ökologisch umstritten, zumal der Bau von Pumpspeicherkraftwerken einen teilweise erheblichen Eingriff in Natur und Landschaft darstellt.

[ Seite: 123353637neuster Beitrag ]

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