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Wellenenergie, Schwung für\'s Depot, oder ein langer Weg. [Thread-Nr: 1086180] ( Seite 3)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 28.09.07 22:45:02
von
neuster Beitrag 10.03.12 19:50:59
von

Anzahl Beiträge: 366
Aufrufe gesamt: 58.847
Aufrufe heute: 7
Diskussionsnr.: 1.133.389

Ocean Power Tech

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Frankfurt (EUR), 25.05.12 | 15:42
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[ Seite: 1234353637neuster Beitrag ]

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schrieb am 25.11.07 16:07:13
Beitrag Nr.21 
(32.558.271)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.556.742 von teecee1 am 25.11.07 14:43:26Quelle

(url Quelle)http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolyse(/url) ;)



Windkraft -> Strom -> Elektrolyse -> Wasserstoff -> Brennstoffzelle -> Strom

so wie ich das sehe geht bei den drei Schritten ueber den Wasserstoff rund 50% der Energie verloren ... bei einem Pumpspeicherkraftwerk ist der Verlust mit 20% bedeutend weniger

:rolleyes:
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Willi H. Grün
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schrieb am 25.11.07 17:46:27
Beitrag Nr.22 
(32.560.300)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.558.271 von taiwandeal am 25.11.07 16:07:13Windkraft & Wellenkraft -> Strom -> Stromschlag -> [urlKuckuck]http://de.wikipedia.org/wiki/Kuckuck[/url]

Windkraft & Wellenkraft -> Strom -> Elektrolyse -> Wasserstoff -> Auto -> Fahren -> Glatt -> Baum -> [urlKuckuck]http://de.wikipedia.org/wiki/Kuckuck[/url]

Brennstoffzelle -> Strom -> überflüssig oder nur bedingt einsetzbar ... :rolleyes:

Windkraft & Wellenkraft -> Merrwasserentsaltzung -> Wasserdamdf -> [urlMembrantechnologie:]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=rubrik&cat=2&id=36107[/url] -> Wassertsoff

VDI nachrichten, Aachen, 23. 11. 07, ber - Meerwasserentsalzung nach dem Prinzip der umgekehrten Osmose war bislang ein mühsames Unterfangen mit eher bescheidener Ausbeute. Nun aber können solche Membrananlagen erstmals zigtausend Einwohner mit frischem Trinkwasser versorgen. (...)

(...) Dank Nanotechnologie ist die Membran nun sogar in der Gastrennung verwendbar. "Auf einer keramischen Unterstruktur wird eine anorganische, nanoporöse Schicht aufgebracht, die wiederum als Stützschicht für ein gas- selektives Molekularsieb dient", erklärte Dr. Ingolf Voigt vom Hermsdorfer Institut für technische Keramik den Aufbau einer solchen Membran. Selbst heiße Gasmischungen lassen sich über derartige Membranen trennen.

könnte funktionieren ... :rolleyes:
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schrieb am 25.11.07 18:08:49
Beitrag Nr.23 
(32.560.862)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.560.300 von teecee1 am 25.11.07 17:46:27(url (b)Ku(/b)cku(u)ck, (b)Kuckuck(/u) - rufts (i)aus(/b) dem Wa(/i)ld)http://de.wikipedia.org/wiki/Kuckuck(/url)
ckuck, Kuckuck - rufts aus dem Wald]http://de.wikipedia.org/wiki/Kuckuck][b




(url (img)http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2b/Guira_guira_national_aviary.jpg/300px-Guira_guira_national_aviary.jpg(/img))http://de.wikipedia.org/wiki/Kuckucksvögel(/url)
]http://de.wikipedia.org/wiki/Kuckucksvögel][img



:laugh:
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schrieb am 25.11.07 18:45:11
Beitrag Nr.24 
(32.561.908)
Antwort
Zitat
[url]]http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Energie%20Windparks%20Nord%20Ostsee/281376.html[/url]
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schrieb am 26.11.07 21:28:44
Beitrag Nr.25 
(32.575.253)
Antwort
Zitat
Standpunkt: Hermann Scheer, MdB und Präsident von Eurosolar, über die mögliche Umstellung auf erneuerbare Energien

Windgeneratoren und Speicher sollen Stromversorgung sichern

VDI nachrichten, Bonn, 9. 11. 07, rus - Herrmann Scheer, Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD) und Präsident von Eurosolar wirbt seit Jahren nicht nur für den Einsatz von erneuerbaren Energien, sondern er engagiert sich zunehmend auch für Konzepte der dezentralen Energieversorgung und der Speichertechnologien. Im Vorfeld der 2. Weltversammlung für erneuerbare Energien und der 2. Internationalen Speicherkonferenz vom 19. bis 21. November in Bonn erläutert er seine Vision der zukünftigen Stromversorgung.

VDI nachrichten: Wie groß ist das mögliche Ausbaupotential erneuerbarer Energien für die Stromversorgung angesichts des Vorbehalts mangelnder Grundlastbereitstellung durch Solar- und Windstrom und dessen mangelnder Speicherfähigkeit?

Scheer: Ich sehe nicht nur die unbedingte Notwendigkeit einer vollständigen Umstellung auf erneuerbare Energien, sondern ich sehe auch die Möglichkeit dazu. An der Umstellung wird letztlich niemand mehr vorbeikommen, aus Gründen einer dauerhaft gesicherten und wirtschaftlichen sowie einer klima- und umweltschützenden Energieversorgung.

Der Weg dahin geht über einen Mix aus nicht erneuerbaren und erneuerbaren Energien bei stetig wachsenden Anteilen letzterer, bis allein diese übrigbleiben.

VDI nachrichten: Welche ökonomischen Gründe sprechen für erneuerbare Energien?

Scheer: Fossile Energien wie Atomenergie werden angesichts laufend knapper werdender Reserven, damit einhergehenden höheren Förderkosten und zwangsläufig eintretender Angebotsmonopolisierungen immer teurer. Hinzu kommen die unabweisbar werdenden klima- und umweltschützenden politischen Auflagen.

Erneuerbare Energien haben den einzigartigen Vorteil vermiedener Brennstoffkosten, verbunden mit der Unmöglichkeit, die Primärenergien Sonne und Wind zu monopolisieren.

Alle Kosten sind solche für die Bereitstellung der dafür erforderlichen Technik. Sie sinken mit der Massenproduktion der Anlagen und laufenden technischen Verbesserungen. Die Ausnahme ist die Bioenergie, bei der es jedoch keinerlei Problem mit der Grundlast- und Speicherfrage gibt.

VDI nachrichten: Aber das allein löst doch nicht das Problem der fluktuierenden Verfügbarkeit von Sonnen- und Windstrom, gerade angesichts des schnell wachsenden Anteils der Windkraft?

Scheer: Eine Diskussion darüber ist einseitig, wenn man sie allein als ein Problem der erneuerbaren Energien betrachtet. Kein modernes Energiesystem funktioniert ohne Speicherung, da die Energieumwandlung niemals zum Zeitpunkt der Öl-, Gas-, Kohle- oder Uranförderung und -aufbereitung erfolgt.

Zwischen Förderung und Nutzung wird gespeichert.

Bei der Stromversorgung geschieht das überwiegend vor der Stromproduktion - die Kohlehalde, die Gas- und Ölbehälter, das Brennstäbelager, der Stausee. Das geht nicht bei Sonne und Wind, also muss es nachher erfolgen. Stromspeicher ersetzen dann Primärenergiespeicher. Das ist ein Element des Strukturwandels, der durch erneuerbare Energien ausgelöst und der mit einer Vernetzung bekannter und mit neuen Techniken der Stromspeicherung intelligent gelöst werden muss.

VDI nachrichten: Sind die Kosten dafür nicht zu hoch?

Scheer: Die Kostenfaktoren ändern sich generell beim Wechsel zu erneuerbaren Energien, auch schon aus den zuvor genannten Gründen. Mehrkosten bei einzelnen Faktoren stehen andere, vermiedene Kosten gegenüber.

Es geht nie nur um Kraftwerks- und diesbezügliche Speicherkosten. Wir müssen Systemvergleiche vornehmen.

Ohne einen Strukturwandel der Energiebereitstellung, künftig zugeschnitten auf erneuerbare Energien, sind diese nicht zu haben. Das ist ein Faktum, das meist übersehen wird und die strukturkonservativ motivierten Widerstände gegen Solar- und Windstrom erklärt.

Wer die Funktionsmechanismen konventioneller Energiebereitstellung zum Maßstab der Einführungsmöglichkeit erneuerbarer Energien macht, beschränkt den Ausbau. Aber Zukunftsfähigkeit verlangt, die Funktionserfordernisse erneuerbarer Energien ins Zentrum zu stellen.

VDI nachrichten: Welche Auswirkungen soll der Strukturwandel konkret bringen?

Scheer: Zum Beispiel sind die Stromnetze bisher ausgerichtet auf Großkraftwerke als Rückgrat der Stromversorgung und den jeweiligen Beiträgen zur Grund-, Mittel- und Spitzenlast.

Bei erneuerbaren Energien muss die Netzauslegung an dezentralen Produktionsformen ausgerichtet werden.

Die Techno-Logik von Solar- und Windstrom ist eine modulare Struktur der Stromerzeugung, in der die Leistung vieler Anlagen diejenige weniger Großanlagen ersetzt.

VDI nachrichten: Aber es gibt Thesen, die einen Wechsel zu erneuerbaren Energien nur für technisch möglich und wirtschaftlich tragbar halten, wenn es zum massiven Ausbau von Offshore-Kapazitäten für Windstromerzeugung und zu Solarkraftwerken in der Sahara kommt - also zu einem hochzentralisierten Angebot?

Scheer: Offshore-Windkraft wird nie billiger werden als die auf dem Festland, schon wegen des deutlich höheren Leitungs-, Fundamentierungs- und Wartungsaufwands.

Beim Sahara-Strom kommt ein höherer Wartungs- und deutlich höherer Leitungsaufwand hinzu, wenn wir ihn hier nutzen wollen.

Die Formel "Mehr Wind oder Solarstrahlung gleich geringere Kosten" ist nicht zu Ende gedacht. Entscheidend ist das Verhältnis zwischen tatsächlichem Investitionsaufwand und Ertrag.

Und selbst wenn das Verhältnis bei Offshore-Wind und bei Sahara-Strom noch günstiger wäre, bedeutet das nicht niedrigere Preise. Dann bliebe es nämlich bei Monopolanbietern und diese haben noch nie nur kostendeckende Preise verlangt.

Solarkraftwerke in Nordafrika sind enorm wichtig - für Nordafrika.

VDI nachrichten: Wie stellen Sie sich denn zu allen Lastzeiten die kontinuierliche Stromversorgung mit großen Anteilen von Solar- und Windstrom praktisch vor?

Scheer: Es wird ein sehr vielfältiges und flexibles System werden, mit der Haupttendenz breit gestreuter, dezentraler Erzeugung.

An erster Stelle steht die Vermeidung von Speicheraufwand durch zeitvariable Tarife, die es Strombeziehern ermöglichen, ggf. ihre Nachfrage an Lastspitzen vorbeizusteuern.

Das nächste sind Hybridangebote im Großen wie im Kleinen: Skandinavische oder alpenländische Wasserkraft im Großverbund mit breit gestreuter Solar- und Windkraft ergibt ein Kontinuum, ohne dass kostspielige Dampfreserven in Kondensationskraftwerken ständig bereitstehen müssen. Im regionalen Maßstab kann das durch die Kombination von Wind- und Solarkraft vor allem mit Biogas-Generatoren realisiert werden.

Nicht zu vergessen das geothermische Potential.

Es nicht nur um nachwachsende Rohstoffe, sondern um das enorme Potenzial verwertbarer organischer Abfälle und von Deponie- und teilweise Grubengasen. Das Stichwort ist das regenerative Kombikraftwerk.

Eine Schlüsselrolle spielen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, auch in der erweiterten Variante von Kraft-Wärme-Kraft-Kopplungen, indem aus überschüssiger Wärme nochmals Strom erzeugt wird.

Weiterhin geht es um den Ausbau von Pumpspeicherwerken, die auch unterirdisch in Salzstöcken und Erdkavernen betrieben werden. Kavernen können auch für Druckluftkraftwerke und das Anlegen von Biogasvorräten und von Wasserstoffvorräten eingesetzt werden.

Im Übrigen wird der Beitrag der Windkraft, den ich für Deutschland bei der Hälfte des künftigen Strombedarfs einschätze, für die Grundlastbereitstellung erheblich anwachsen durch leistungsverstärkte Windkrafttechnologie. Schon jetzt gehen 60% der Windstromerzeugung in die Grundlast.

VDI nachrichten: Warum ist von den großen Stromspeichern noch wenig zu sehen?

Scheer: Der Speicherbedarf folgt stets der Produktion und nicht umgekehrt. Er wird zwingend anwachsen, wenn der sogenannte Capacity-Effekt eintritt - wenn also zu bestimmten Zeiten bereits mehr Wind- oder Solarstrom erzeugt wird als es Nachfrage nach Strom gibt oder als die Netze aufnehmen können. Aber wir können und sollten bereits jetzt Anreize dafür schaffen, besonders in Form eines Speicherbonus im erneuerbaren Energie-Gesetz, das jetzt zur Novelle ansteht.

Mit den erneuerbaren Energien starten wir in ein neues Zeitalter der Elektrotechnik. Dezentrale Stromerzeugung war bereits die Vision Edisons.
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schrieb am 26.11.07 22:20:02
Beitrag Nr.26 
(32.576.189)
Antwort
Zitat
Fleischwolf oder Fischbüchse

[url]http://www.lunarenergy.co.uk/productOverview.htm[/url]

:look: ... eine klammer zuviel im unteren Bild ... :yawn:

[urlWindparks in Nord- und Ostsee]http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Energie%20Windparks%20Nord%20Ostsee/281376.html[/url]
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schrieb am 28.11.07 21:08:49
Beitrag Nr.27 
(32.605.364)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.558.271 von taiwandeal am 25.11.07 16:07:13Windkraft -> Strom -> Elektrolyse -> Wasserstoff -> Brennstoffzelle -> Strom

:rolleyes: ... [urlSuche nach dem Wunderakku]http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,519773,00.html[/url]

Membran
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schrieb am 02.12.07 14:55:07
Beitrag Nr.28 
(32.640.371)
Antwort
Zitat
Energie: Mehraufwand für die Konstruktion der Hüllstruktur
Kraftwerk unter Wasser lässt Fragen offen


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=rubrik&cat=2&id=36235[/url], Düsseldorf, 30. 11. 07, mg - In einer aufwändigen Werbekampagne wird zurzeit ein Gezeitenkraftwerk vorgestellt, dass der Energieversorger E.on mit der britischen Firma Lunar Energy Ltd. plant. Das Projekt ist Bestandteil eines 4,4 Mrd. € umfassenden Investitionsprogramms, mit dem E.on in den kommenden Jahren neue Wege in der Energieversorgung beschreiten will.

Bereits in den Jahren 2010/2011 sollen acht so genannte Rotech Tidal Turbinen (RTT) mit je 1 MW Leistung in südwalisischen Küstengewässern an der Halbinsel St. Davids installiert sein und elektrische Energie für rund 5000 Haushalte liefern. Dies ist allerdings ein sehr ehrgeiziger Plan, denn bisher existiert von der RTT nur eine Machbarkeitsstudie und ein Modell im Aquarium.

Die RTT-Technik basiert auf einer bi-direktionalen Horizontalachsenturbine, die in einem Venturi-Rohr eingebaut wird. Die Venturi-Röhre bewirkt, dass der Wasserfluss durch die Turbine gerade gerichtet und beschleunigt wird, die Konstrukteure versprechen sich davon eine Steigerung der Effizienz. Die Rotor-Generator-Einheit ist in einer zentralen austauschbaren Kassette enthalten. Der Rotor treibt über eine hydraulische Pumpe einen hydraulischen Motor, der wiederum einen elektrischen Generator treibt. Eine Blattwinkelsteuerung der Rotorblätter oder ein Strömungsnachführungssystem, wie bei Windkraftwerken üblich, soll entfallen.

Weil man aufwändige Vorbereitungen des Meeresbodens vermeiden will, plant Lunar Energy als Fundament einen schwerkraftstabilisierten flachen Tripod (Dreibein) zu verwenden. Ein 1-MW-Prototyp der RTT soll bereits 2008 gebaut und im europäischen Meeresenergietestzentrum (Emec) auf den Orkney-Inseln getestet werden. Der Meeresströmungsenergiekonverter wird einen Rotordurchmesser von 11,5 m haben und in einem 19,2 m langen Venturi-Rohr mit einem Führungsdurchmesser von 15 m eingebaut werden. Mit den im Feldversuch gewonnenen Erkenntnissen will man noch 2009 die ersten kommerziellen 2-MW-Modelle des Kraftwerks bauen, um den mit E.on geplanten unterseeischen Kraftwerkspark bestücken zu können.

E.on setzt bei der RT-Turbine auf das Design der Mantel-Durchströmungsturbine, das in der Windenergie schon vor langer Zeit als unwirtschaftlich ausgemustert wurde. Da sich die physikalischen Grundlagen der Hydro- und Aerodynamik gleichen, müsste man eigentlich annehmen, dass bei der Entwicklung von Meeresströmungsturbinen nicht wieder die gleichen fehlerhaften Konzepte hervorgeholt werden.

Auch der Turbinenexperte Heiner Doerner vom Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart ist skeptisch: "Für mich sind die freifahrenden Unterwasser-Turbinen aussichtsreicher, wenn man das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag bedenkt." Kritisch bei den Mantel-Durchströmungsturbinen ist der Mehraufwand für die Konstruktion der Hüllstruktur, die in keinem Verhältnis zur Materialersparnis durch die Verwendbarkeit von einem kleineren Rotor steht. Auch das von Lunar Energy favorisierte hydraulische Kraftübertragungssystem hat sich in der Windenergie als ineffizient und unzuverlässig erwiesen.

Ein Sprecher von E.on UK erklärte die Motive, gerade in diese Technik zu investieren: "Wir sind uns darüber im Klaren, dass es andere Meeresströmungsturbinendesigns in den unterschiedlichsten Entwicklungsstadien gibt. Mit dem Projekt wollen wir aber sowohl die Machbarkeit als auch die Funktion der Technik nachweisen - dieser Beweis ist bisher noch von niemandem erbracht worden. Wir glauben, dass die Zusammenarbeit mit Lunar Energy uns die beste Chance bietet, ein wirtschaftlich arbeitendes Gezeitenkraftwerksprojekt ins Wasser zu bekommen."

Angesichts dieser Aussage muss man sich allerdings fragen, ob das von Amaan Lafayette geleitete E.on Marine Development Team keine Kenntnis von den diversen verfügbaren Prototypen in der noch jungen Meeresströmungsindustrie hat, die sich teilweise schon seit Jahren im Offshore-Einsatz bewährt haben: etwa die Anlagen von [urlVerdant Power]http://www.verdantpower.com/[/url], [urlOpenHydro]http://www.openhydro.com/home.html[/url], [urlCleanCurrent]http://www.cleancurrent.com/index.htm[/url] und Hammerfest Stroem.

Dabei besichtigte Mr. Lafayette, in seiner Funktion als Mitglied des Renewable Advisory Boards der britischen Regierung, höchstpersönlich die auf Technik von Windkraftanlagen basierende und wohl fortgeschrittenste Anlage überhaupt, die Seagen von [urlMarine Current Turbines]http://www.marineturbines.com/home.htm[/url] (MCT). Beim Mutterkonzern E.on in Deutschland ist all dies kein Thema, das Hauptproblem des zuständigen Pressesprechers sind besorgte Fragen von vorwiegend jugendlichen Beobachtern der TV-Kampagne nach dem Wohlergehen von Fischen, die in den Trichter der Turbine gesaugt werden könnten. CLAUDIA SCHEIL

Ich hab's ... Capt'n Nemo's Fishsticks factory
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schrieb am 02.12.07 15:41:14
Beitrag Nr.29 
(32.640.496)
Antwort
Zitat
Erneuerbare Energien: Große Unternehmen erzielen die höchste Rendite im Verhältnis zum Aktienkapital - Jedes zweite Unternehmen der Branche steckt noch in der Verlustzone
In den Depots hat der Klimawandel schon begonnen


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=rubrik&cat=3&id=36266[/url], Düsseldorf, 30. 11. 07, mav - Wetterkatastrophen als Folge des Klimawandels nehmen seit einigen Jahren deutlich zu. Das hat Folgen für Umwelt, Politik und Ökonomie. Neben den Risiken, die der Klimawandel mit sich bringt, gibt es aber auch Chancen - z.B. für Anleger.

Die Versicherungswirtschaft weiß schon lange um die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels", so Gerhard Berz, Honorarprofessor für Meteorologie an der Uni München. Der Wissenschaftler, der bis vor wenigen Monaten die GeoRisiko-Forschung der Münchener Rückversicherung geleitet hatte, äußerte sich jetzt in Frankfurt auf einem Investment-Dialog der Comdirect-Bank.

Zwischen 1980 und 2006 beliefen sich die Gesamtschäden weltweit auf 1,7 Bio. $. 80 % der Wetterkatastrophen seien durch den Einfluss des Menschen mit verursacht worden. Von diesen Schäden war aber nur ein Teil im Wert von 400 Mrd. $ versichert, mit ungleicher Verteilung weltweit.

"Ein weiter steigender Ölpreis schafft den Anreiz, die Energieeffizienz zu erhöhen und auf alternative Treibstoffe umzusteigen", meint Tobias Merath, Leiter der Rohstoffanalyse bei Crédit Suisse. Die erneuerbaren Energien böten deshalb dem Anleger gute Chancen, ist auch Thilo Goodall von der Schweizer Fortune Wealth Management Group überzeugt. Doch müsse man die Investmentmöglichkeiten noch gezielt auswählen, warnt er. Von den börsennotierten Unternehmen seien mehr als 54 % noch "Micro Caps", sehr kleine Aktiengesellschaften also, die noch keinen Gewinn erzielten und deren Aktienkapitalrendite im Schnitt bei minus 45,69 % liege.

Immerhin drei von vier Bereichen seien schon besser entwickelt: Vor allem die großen Gesellschaften, die gut 6 % des Anlageuniversums ausmachen, erzielten im Durchschnitt eine Rendite bezogen auf das Aktienkapital von fast 18 %. Die mittelgroßen Aktiengesellschaften, die knapp 18 % ausmachen, erreichten immerhin noch rund 16,5 %. Und die "Small Caps", die kleinen Unternehmen also, hielten einen Anteil von 21,74 % am Anlageuniversum und würden im Schnitt 9,4 % Rendite bringen. Wie in vielen anderen Unternehmen steige eben die Ertragskraft mit der Größe, erklärt Goodall.

Gerade die kleineren und mittelgroßen Unternehmen seien zudem bestimmten Risiken ausgesetzt. Als Beispiel nennt der Experte Conergy, das wegen fehlenden Siliziums seine Solarmodule nicht ausliefern kann - ein Problem, das auch viele andere Solaranbieter treffe. Auch ausbleibende Subventionen könnten ein Risiko darstellen, ebenso die Unzuverlässigkeit anderer Finanzierungsquellen.

Grundsätzlich aber sieht Goodall ein sehr hohes Wachstumspotenzial in alternativen Energien - die Chancen lägen "weit außerhalb des Üblichen". So sei der Gewinn pro Aktie 2005 und 2006 bei den kleinen Gesellschaften im Schnitt um 130 % gestiegen, bei den mittleren um gut 91 %, und den großen immerhin noch um knapp 60 %. Die Unternehmen profitierten auch von vielen öffentlich-rechtlichen wie privaten Initiativen und Programmen, mit denen weltweit alternative Energien gefördert würden.

"Wenn es in naher Zukunft in der Ölbranche zu Engpässen kommen sollte, dann wird aus der heutigen Alternativenergie eine Standardgröße", meint Goodall. Die Finanzindustrie müsse die Möglichkeiten schaffen, die Kapitalströme umzulenken - hin zu klimafreundlichen Investments. Inzwischen seien solche Produkte aber nicht mehr Sache weniger ideologisch bestimmter Anleger, der Klimawandel sei gesellschaftlich akzeptiert.

Jüngstes Beispiel dafür ist der Einstieg des Investors Otto Happel bei Conergy: Der als langfristiger Investor bekannte frühere GEA-Großaktionär hat jüngst seinen Anteil an dem Hamburger Anbieter alternativer Energien aufgestockt - trotz dessen aktuellen Schwierigkeiten.

Torsten Daenert, Vorstand der Commerzbank-Tochter comdirect, glaubt, die Bereitschaft, in klimafreundliche Produkte zu investieren, an den Depots der Kunden seines Hauses ablesen zu können. So hielten die Anleger in diesem Jahr knapp 93 Mio. € in Werten der alternativen Energien, während es vor vier Jahren gerade einmal gut 9 Mio. € gewesen seien. BRIGITTE SCHOLTES

:yawn: ... [urlHammerfest Stroem]http://www.e-tidevannsenergi.com/[/url] smöre bröd,smöre bröd, röm döm döm döm, heute machen wir fischsuppe ... ähhh ein fiisch und salzwasser, so das langt schon, fertig ... :lick:
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schrieb am 22.12.07 17:56:56
Beitrag Nr.30 (32.849.801)
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