Erneuerbare Energien: Große Unternehmen
erzielen die höchste Rendite im Verhältnis zum Aktienkapital -
Jedes zweite Unternehmen der Branche steckt noch in der
Verlustzone
In den Depots hat der Klimawandel schon begonnen
[urlVDI
nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=rubrik&cat=3&id=36266[/url],
Düsseldorf, 30. 11. 07, mav - Wetterkatastrophen als Folge des
Klimawandels nehmen seit einigen Jahren deutlich zu. Das hat Folgen
für Umwelt, Politik und Ökonomie. Neben den Risiken, die der
Klimawandel mit sich bringt, gibt es aber auch Chancen - z.B. für
Anleger.
Die Versicherungswirtschaft weiß schon lange um die dramatischen
Auswirkungen des Klimawandels", so Gerhard Berz, Honorarprofessor
für Meteorologie an der Uni München. Der Wissenschaftler, der bis
vor wenigen Monaten die GeoRisiko-Forschung der Münchener
Rückversicherung geleitet hatte, äußerte sich jetzt in Frankfurt
auf einem Investment-Dialog der Comdirect-Bank.
Zwischen 1980 und 2006 beliefen sich die Gesamtschäden weltweit auf
1,7 Bio. $. 80 % der Wetterkatastrophen seien durch den Einfluss
des Menschen mit verursacht worden. Von diesen Schäden war aber nur
ein Teil im Wert von 400 Mrd. $ versichert, mit ungleicher
Verteilung weltweit.
"Ein weiter steigender Ölpreis schafft den Anreiz, die
Energieeffizienz zu erhöhen und auf alternative Treibstoffe
umzusteigen", meint Tobias Merath, Leiter der Rohstoffanalyse bei
Crédit Suisse. Die erneuerbaren Energien böten deshalb dem Anleger
gute Chancen, ist auch Thilo Goodall von der Schweizer Fortune
Wealth Management Group überzeugt. Doch müsse man die
Investmentmöglichkeiten noch gezielt auswählen, warnt er. Von den
börsennotierten Unternehmen seien mehr als 54 % noch "Micro Caps",
sehr kleine Aktiengesellschaften also, die noch keinen Gewinn
erzielten und deren Aktienkapitalrendite im Schnitt bei minus 45,69
% liege.
Immerhin drei von vier Bereichen seien schon besser entwickelt: Vor
allem die großen Gesellschaften, die gut 6 % des Anlageuniversums
ausmachen, erzielten im Durchschnitt eine Rendite bezogen auf das
Aktienkapital von fast 18 %. Die mittelgroßen Aktiengesellschaften,
die knapp 18 % ausmachen, erreichten immerhin noch rund 16,5 %. Und
die "Small Caps", die kleinen Unternehmen also, hielten einen
Anteil von 21,74 % am Anlageuniversum und würden im Schnitt 9,4 %
Rendite bringen. Wie in vielen anderen Unternehmen steige eben die
Ertragskraft mit der Größe, erklärt Goodall.
Gerade die kleineren und mittelgroßen Unternehmen seien zudem
bestimmten Risiken ausgesetzt. Als Beispiel nennt der Experte
Conergy, das wegen fehlenden Siliziums seine Solarmodule nicht
ausliefern kann - ein Problem, das auch viele andere Solaranbieter
treffe. Auch ausbleibende Subventionen könnten ein Risiko
darstellen, ebenso die Unzuverlässigkeit anderer
Finanzierungsquellen.
Grundsätzlich aber sieht Goodall ein sehr hohes Wachstumspotenzial
in alternativen Energien - die Chancen lägen "weit außerhalb des
Üblichen". So sei der Gewinn pro Aktie 2005 und 2006 bei den
kleinen Gesellschaften im Schnitt um 130 % gestiegen, bei den
mittleren um gut 91 %, und den großen immerhin noch um knapp 60 %.
Die Unternehmen profitierten auch von vielen öffentlich-rechtlichen
wie privaten Initiativen und Programmen, mit denen weltweit
alternative Energien gefördert würden.
"Wenn es in naher Zukunft in der Ölbranche zu Engpässen kommen
sollte, dann wird aus der heutigen Alternativenergie eine
Standardgröße", meint Goodall. Die Finanzindustrie müsse die
Möglichkeiten schaffen, die Kapitalströme umzulenken - hin zu
klimafreundlichen Investments. Inzwischen seien solche Produkte
aber nicht mehr Sache weniger ideologisch bestimmter Anleger, der
Klimawandel sei gesellschaftlich akzeptiert.
Jüngstes Beispiel dafür ist der Einstieg des Investors Otto Happel
bei Conergy: Der als langfristiger Investor bekannte frühere
GEA-Großaktionär hat jüngst seinen Anteil an dem Hamburger Anbieter
alternativer Energien aufgestockt - trotz dessen aktuellen
Schwierigkeiten.
Torsten Daenert, Vorstand der Commerzbank-Tochter comdirect,
glaubt, die Bereitschaft, in klimafreundliche Produkte zu
investieren, an den Depots der Kunden seines Hauses ablesen zu
können. So hielten die Anleger in diesem Jahr knapp 93 Mio. € in
Werten der alternativen Energien, während es vor vier Jahren gerade
einmal gut 9 Mio. € gewesen seien. BRIGITTE SCHOLTES

... [urlHammerfest
Stroem]http://www.e-tidevannsenergi.com/[/url] smöre bröd,smöre
bröd, röm döm döm döm, heute machen wir fischsuppe ... ähhh ein
fiisch und salzwasser, so das langt schon, fertig ...