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Wellenenergie, Schwung für\'s Depot, oder ein langer Weg. [Thread-Nr: 1086180] ( Seite 30)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 28.09.07 22:45:02
von
neuster Beitrag 10.03.12 19:50:59
von

Anzahl Beiträge: 366
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Diskussionsnr.: 1.133.389

Ocean Power Tech

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schrieb am 18.10.09 15:01:49
Beitrag Nr.291 
(38.201.565)
Antwort
Zitat
Stromnetz an Waschmaschine: "Bitte loslegen!"

Hausgeräte: Energieeffiziente Hausgeräte erobern derzeit den Markt. "Weiter runter mit dem Wasser- und Stromverbrauch" lautet die Devise vieler Hausgerätehersteller für das nächste Jahrzehnt. Ebenso steht Waschen ohne Wasser auf dem Programm. Fest steht: Die Forschungschefs von Miele, Samsung und Henkel haben eine Menge Ideen. Für die VDI nachrichten öffnen sie einen Spalt breit die Türen zu ihren Forschungsvorhaben und geben einen Ausblick in die Zukunft. VDI nachrichten, Düsseldorf, 16. 10. 09, rb

Waschen im Jahr 2020: Gegen 21 Uhr geht Eduard Sailer noch einmal in die Küche, um sich ein Glas Rotwein zu holen. Der Physiker und langjährige Geschäftsführer des Technik- und Entwicklungsressorts bei Miele kommt am gut sichtbaren Anzeige- und Steuerungspanel vorbei. Hier kann er nicht nur die Energieverbräuche all seiner elektrischen Geräte abrufen und ablesen, sondern auch die Eigenproduktion seiner Photovoltaikanlage und den aktuellen Strompreis seines Energieversorgers. Außerdem meldet sich die Waschmaschine. "Strom ist billig, das Wasser ist vorgeheizt durch die Abwärme des Ofens vom Abendessen. Möchten Sie jetzt waschen?" ... :rolleyes: ... Nöö, jetzt nicht mehr, bügeln kannst du auch noch du blödes Ding du, wer räumt das Ganze dann noch in den Schrank, dähhmliches Drecksteil alles muß ich selber machen!!! Waschen ist wohl das Einzige was du kannst!!! Ohne intelligente Textilien mit RFID Code: Waschanleitungen Wolle etc. wird es wohl beim bloßen Waschen bleiben.

Dabei erinnert sich Sailer an die Forschung rund um die ersten vernetzten Hausgeräte vor mehr als 15 Jahren. "Daraus sind heute erste sinnvolle und ausbaubare Einzellösungen für den Markt entstanden", sagt der Miele-Technikchef.

Für ihn zählen dazu Induktionskochfelder, die per Sensorik mit der Dunstabzugshaube kommunizieren und ihre Leistung je nach Kochstufe automatisch einstellen. "Unser Programm Miele Con@ctivity ist eine erste Stufe in Richtung vernetzungsfähige Hausgeräte, die sich in Stromnetzen, in denen Energieherstellung und -verbrauch intelligent aufeinander abgestimmt werden, auch clever verhalten können", so Sailer.

Smart Grid heißt das Zauberwort solch intelligenter Stromnetze, die flexibel auf die ständig schwankende Produktion von Wind- und Sonnenenergie und den Verbrauch reagieren und in denen Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke & Co. eine zentrale Rolle spielen.

Laut Sailer kommunizieren künftig Waschmaschine und Netz miteinander auf das Engste. Das könne so weit gehen, dass Geschirrspüler, Kühlschrank oder Waschmaschine auch für eine Weile stillgelegt werden können, wenn der Strom teuer ist und an anderer Stelle dringend gebraucht werde.

"Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass eine halbe Stunde Unterbrechung möglich ist, ohne dass die Energieeffizienz leidet." Dazu bereitet Miele gerade gemeinsam mit einem Stromversorger ein Pilotprojekt vor. Ziel ist, das Einsparpotenzial eines optimierten Energiemanagements genauer zu beziffern.

Eine Vorstufe dieses Zukunftsszenarios und ein weiterer Schritt in Richtung mehr Energieeffizienz ist für Sailer die Vernetzung der Hausgeräte untereinander per neuem Energiebus-System im Haushalt. "Wärme aus dem Backofen oder dem Kühlschrank wird an die Waschmaschine übertragen", erläutert Sailer. Das könne zwar nicht den gesamten Heizvorgang der Waschmaschine komplett ersetzen, aber einen Teil.

Künftig werden Installateure auch Wärmerohre in neuen Küchen einziehen

Als Transportmittel für einen solchen Energiebus werden laut Sailer z. B. Wärmerohre eingesetzt, auch Heatpipes genannt. Sie transportierten Wärme annähernd verlustfrei. Doch noch ist dies Zukunftsmusik: "Heute wird kein Installateur eine Heatpipe durch ihre Küche ziehen", sagt Sailer.

Um den Umgang mit Wärme und neue Ansätze in diesem Feld geht es auch Michael Laue. Er ist Direktor des European Research Centre in Stuttgart für die Weiße Ware von Samsung. Warum für eine Pizza den ganzen Ofen aufheizen? Ein neuer Samsung-Backofen mit einem zweigeteilten Gar-Innenraum, der oben und unten zwei Lüfter hat, die heiße Luft separat, aber auch parallel mit unterschiedlichen Temperaturen und Einstellungen verteilen können, weist für Laue in die richtige Richtung. "Verbraucher können 25 % Energie sparen, wenn für eine Pizza nur der kleine Garraum benutzt wird."

Das Gebot der Stunde für Geräte 2020 lautet für Laue deshalb: "Nicht beim Energielabel und der Deklaration der Geräte stehen bleiben, sondern auf die tatsächlichen Energieverbräuche im Haushalt schauen und wie die Verbraucher ihre Geräte nutzen."

"Das Thema Umwelt war vor Jahrzehnten schon wichtig", sagt der Physiker, der seit 30 Jahren Entwicklungen in Sachen Energieeffizienz bei Hausgeräten vorantreibt. "Durch mechanische Änderungen, durch neue Antriebe, aber auch Software sind wir von damals 180 l Wasser für einen normalen Waschgang auf heute 50 l heruntergekommen." Da sei mit großem Aufwand noch einiges zu machen.

Zukunftsweisender ist es für Laue allerdings, Innovationen im Haus in die Geräteentwicklung einzubinden. Dazu zählen z. B. Warmwasserleitungen, die u. a. von Solaranlagen gespeist werden, sowie Geräte, die darauf abgestimmt sind. So haben neue Waschmaschinen einiger Hersteller bereits zwei Anschlüsse - einen für Kalt- und Warmwasser. Ein Teil des Wassers lässt sich mit regenerativen Energien vorheizen.

Darüber hinaus "regelt intelligente Steuerungstechnik zusammen mit Temperatursensoren die optimale Mischung von Kalt- und Warmwasser", sagt Laue. Künftig sei der Motor die Sensorik, die Signale aus dem System herauslesen und vergleichen kann sowie sich optimal ansteuern lasse. "Wie wir durch neue Antriebe Informationen gewinnen und zu neuen Verfahren kommen, das wird uns die kommenden Jahre stark beschäftigen."

... :rolleyes: ...Es ist bestimmt preiswerter, wenn ich WM & Co an die Warmwasserleitung mit anschließe und über ein Elektro-Thermoventil automatisch die Temperatur regelt. 30°C, 45°, 60°, 95°C. (Das Ventil gibt es wahrscheinlich noch nicht ==>> könnt ihr ein Patent anmelden. 4 Temperaturstufen langen, warum einfach, wenn es kompliziert geht. ... :rolleyes: ... Frauen wollen Kochwäsche bei 95°C ???)

In Sachen Energieeffizienz setzen nahezu alle Geräte- und Waschmittelhersteller verstärkt auf Waschen bei niedrigen Temperaturen - 30 °C und weniger. "Jedes Grad Temperaturabsenkung, das unsere intelligente Chemie bei gleicher Leistung ermöglicht, ist ein großer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit", sagt Thomas Müller-Kirschbaum. Er ist Leiter für die weltweite Produkt- und Technologieentwicklung von Wasch- und Reinigungsmitteln bei Henkel.

( ... :rolleyes: ... Das heißt noch lange nicht das alle nur mit 30°C waschen ==>> da muß ein Gesetz her das die Wäsche waschen bei mehr als 45°C verbietet.)

Mit Enzymcocktails zu verbesserter Waschkraft in Niedrigtemperaturen


Wenn man das sieht, bekommt man doch einen Schock. ==>> Ich will doch bloß
Wäsche waschen und nicht zum Mond fliegen.


Ihre Wirkung entfalten die Produkte durch eine Kombination konventioneller Tenside mit innovativen Polymerbausteinen und verbesserten Enzymcocktails. Genau dort sieht auch Müller-Kirschbaum den Zukunftstrend: im intelligenten Chemiebaukasten. Dieser umfasse neben Niedrigtemperatur-Enzymen aus der Biotechnologie auch Ideen zu schaltbaren Tensiden.

Die Niedrigtemperatur-Enzyme sind Weiterentwicklungen von Basisenzymen, die schon deutlich unterhalb von 30 °C eine stark verbesserte Waschkraft entfalten. Während solche Moleküle schon zum Teil im Einsatz sind, sind schaltbare Tenside noch Zukunftsmusik. Mit entsprechend weiterentwickelten Waschmaschinen könnten sie einerseits im aktivierten Zustand den Schmutz beim Waschen aufnehmen, um ihn dann an anderer Stelle im deaktivierten Zustand wieder abzugeben. "Das kann ein wichtiger Schritt hin zum vollständigen oder teilweisen Recycling des Waschwassers sein", sagt Müller-Kirschbaum zur Zukunft des Waschens.

NIKOLA WOHLLAIB

... :rolleyes: ... und außerdem wieso wäscht man eigentlich noch (Nano-Baumwolle). Ich will meine Wäsche nur ausschütteln und schon ist Sie sauber, sieht aus wie gebügelt und riecht wieder gut nach Lavendel o. Morgentau. ...
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Andreas Preißner
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schrieb am 27.10.09 18:27:36
Beitrag Nr.292 
(38.263.934)
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Zitat
27.10.2009 / 16:02
US-Regierung vergibt Fördergelder für Smart-Grid-Projekte

Investitionen von mehr als 8 Milliarden US-Dollar in Umbau des US-Stromnetzes


US-Präsident Barack Obama wird heute 100 Unternehmen benennen, die staatliche Fördergelder für Smart-Grid-Projekte erhalten. Mit dem Umbau des Stromnetzes verfolgt die Regierung zwei Ziele: Das Stromnetz soll effizienter werden, und saubere Energieerzeuger sollen besser integriert werden.

Das US-Energieministerium (Department of Energy, DOE) wird heute jene 100 Smart-Grid-Projekte in den USA bekanntgeben, die staatliche Förderungen erhalten werden, berichtet das [urlWall Street Journal]http://online.wsj.com/article/SB125663945180609871.html[/url]. Die US-Regierung hat für den Umbau des US-Stromnetzes Mittel aus dem Wirtschaftsförderprogramm Stimulus bereitgestellt.

Geld kommt bis Ende des Jahres

Die Gewinner, die aus rund 400 Bewerbern ausgewählt wurden, erhalten Fördermittel zwischen 400.000 und 200 Millionen US-Dollar, die in den nächsten zwei Monaten ausgezahlt werden sollen. Die Projekte laufen ein bis drei Jahre.

Zu den Geförderten gehören Großunternehmen wie Baltimore Gas and Electric, das 200 Millionen US-Dollar bekommt, ebenso wie Kommunen und Hersteller. Sie kommen aus allen US-Bundesstaaten außer Alaska.

Smart Meter und Thermostate

Mit dem Geld sollen zum einen Haushalte bessere Thermostate, Stromzähler, die hochaufgelöste Verbrauchsdaten erfassen, oder andere Geräte, die helfen, den Stromverbrauch zu kontrollieren, bekommen.

Zum anderen wollen Energieversorger ihre Systeme mit aktueller Technik ausstatten. Dazu gehören beispielsweise Transformatoren, die melden, wenn ein Fehler auftritt, oder Synchrophasor-Messgeräte. Mit Hilfe solcher Sensoren sollen Störungen isoliert werden können, was vermeiden soll, dass es wie im Jahr 2003 zu Kaskadierungseffekten kommt, die ganze Landesteile lahmlegen.

Staatliche und private Investitionen

Ziel des Programms ist es einerseits, Erzeuger von Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind- und Sonnenenergie besser in das Netz zu integrieren. Andererseits soll das Stromnetz zuverlässiger und besser gegen Ausfälle geschützt werden. Dafür hat die US-Regierung 3,4 Milliarden US-Dollar aus dem Stimulus-Programm bereitgestellt. Die Geförderten müssen ihrerseits eigene Investitionen beisteuern, so dass insgesamt 8,1 Milliarden US-Dollar für den Aufbau eines intelligenten Stromnetzes in den USA bereitstehen.

Der Umbau der Stromnetze in Smart Grids gilt als einer der großen Zukunftsmärkte. Cisco-Chef John Chambers glaubt gar, dass der Smart-Grid-Markt "größer wird als das ganze Internet". Der Netzwerkausrüster hat im Frühjahr angekündigt, Infrastrukturlösungen für Smart Grids zu entwickeln. (wp)

[url]
http://online.wsj.com/article/SB123378462447149239.html#articleTabs%3Dinteractive[/url]
See how a house on a "smart grid" would allow
customers and utilities new options.
Interactiv Graphics

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schrieb am 27.10.09 19:37:41
Beitrag Nr.293 
(38.264.532)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.263.934 von teecee1 am 27.10.09 18:27:3627.10.2009
Milliarden-Programm
Obama startet Strom-Revolution
Von Stefan Schultz | [urlspiegel.de]http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0%2C1518%2C657533%2C00.html[/url]

US-Präsident Obama: Milliarden für die Energiewende

Mit aller Kraft treibt US-Präsident Obama die Energiewende voran: In Amerika startet ein milliardenschweres Konjunkturprogramm zur Modernisierung der Stromnetze. Das Infrastrukturprojekt ist Voraussetzung für eine flächendeckende Nutzung von Ökostrom - und soll Tausende Jobs schaffen. (...)

Obama hofft auf Hunderttausende neue Jobs

Der Bau moderner Energienetze ist das wohl größte Infrastrukturprojekt aller Zeiten. Gigantische Windparks auf dem Meer und riesige Solarfelder sollen künftig weltweit den Großteil des Stroms produzieren. Verbraucher und Firmen sollen durch Mini-Kraftwerke im eigenen Keller oder durch Solarpanels auf dem Dach selbst Energie produzieren. Waschmaschinen, Trockner oder Kühlschränke sollen miteinander kommunizieren - und immer dann waschen, trocknen oder kühlen, wenn Strom am günstigsten ist (siehe Fotostrecke links).

... :rolleyes: ... 7 Mill. sind weggefallen 1 Mill. entstehen.

d::: :mad: :::b Das Kühlen wird durch ein Thermostat geregelt, wenn der Strom nicht billiger wird muß man später für teureren Strom kühlen wie BlÖÖÖD seit Ihr eigentlich!!!
Wenn die Tür 15 mal aufgeht wenn man zu Hause ist, ohhh bitte nicht kühlen es strom ist jetzt zu teuer...

Den Rest spar ich mir.... :cry:
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schrieb am 27.10.09 19:45:03
Beitrag Nr.294 
(38.264.601)
Antwort
Zitat
Dienstag, 27. Oktober 2009

Firmen sparen Strom
Vattenfall-Gewinn bricht ein

Sinkender Energiebedarf der Industrie drückt die Gewinne des schwedischen Stromversorgers massiv nach unten.


Mit einer schnellen Rückkehr zu "früheren Größenordnungen"
rechnet Konzernchef Lars G. Josefsson nicht.
(Foto: picture-alliance/ ZB)


Europas fünftgrößter Stromerzeuger vermeldete für das dritte Quartal einen Rückgang des operativen Gewinns um 37 Prozent auf rund 340 Mio. Euro (3,5 Mrd. schwedischen Kronen). Als wichtigste Ursache hierfür nannte Konzernchef Lars G. Josefsson die deutlich gefallene industrielle Nachfrage nach Elektrizität. Auch bei einer Verbesserung der wirtschaftlichen Gesamtlage sei "nicht mit einer schnellen Rückkehr zu früheren Größenordnungen zu rechnen".

Der staatliche Konzern geht nicht davon aus, dass die Nachfrage seiner Großkunden schnell auf das Niveau von vor der Rezession zurückkehrt. Dank der Übernahme wichtiger Sparten des niederländischen Rivalen Nuon in diesem Jahr kletterte der Umsatz um mehr als 20 Prozent auf rund 4,4 Mrd. Euro.

Wann das deutsche Atomkraftwerk Krümmel wieder ans Netz gehen kann, sei weiterhin unklar, erklärte Vattenfall weiter. Das AKW Krümmel an der Elbe war vor zwei Jahren nach einem Transformatoren-Brand abgeschaltet worden. Nach einer umfangreichen Revision sollte es im Sommer wieder angefahren werden. Ein erneuter Defekt im Transformator verhinderte dies jedoch. Zudem wurden weitere Mängel an dem überholten Reaktor wie etwa ein beschädigter Brennstab entdeckt.

rts
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schrieb am 27.10.09 20:32:19
Beitrag Nr.295 
(38.265.023)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.102.826 von teecee1 am 02.10.09 12:59:24[urlStrom: Schwerer Dämpfer für die Wasserkraft]http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/517512/index.do[/url]
26.10.2009 | 18:40 | JAKOB ZIRM (Die Presse)

Das österreichische Umweltministerium arbeitet an Plänen zur Verbesserung der Flussökologie. Die Elektrizitätswirtschaft, vor allem die Kleinkraftwerke, befürchten dadurch drastische Produktionseinbußen.



WIEN. Die Wasserkraft ist das Rückgrat der österreichischen Stromwirtschaft. Rund 60 Prozent der pro Jahr in Österreich verbrauchten knapp 70 Terawattstunden werden in Wasserkraftwerken erzeugt. Und angesichts der CO2-Problematik soll die Wasserkraft noch weiter ausgebaut werden, um künftig weniger Gas oder Kohle zur Stromerzeugung verbrennen zu müssen. Diese Ausbaupläne könnten nun jedoch einen herben Rückschlag erleiden, befürchtet der Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ).

Der Grund dafür ist der Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP), der vom Umweltministerium zurzeit erarbeitet wird. Er könnte dazu führen, dass die Produktion jährlich um 2,3 Terawattstunden sinkt – dies entspricht zweieinhalbmal der Jahresproduktion des Kraftwerks Freudenau. Zudem könnte der weitere Ausbau deutlich erschwert werden.

Eingriffe des Menschen

Durch den NGP wird die Wasser-Rahmenrichtlinie der EU in Österreich umgesetzt. Sie sieht vor, dass Gewässer gewisse ökologische Kriterien erreichen müssen. Neben der Belastung durch Schadstoffe betrifft dies auch Eingriffe in den Wasserfluss – beispielsweise durch Kraftwerke. So befinden sich an den 31.000 heimischen Flusskilometern 28.000 „Querbauwerke“. Rund zehn Prozent davon sind Wasserkraftwerke, der Rest dient meist der Flussregulierung oder dem Hochwasserschutz.

Diese Eingriffe des Menschen in die Flusslandschaft sollen nun durch zwei Maßnahmen umweltverträglicher gemacht werden. Einerseits soll es die Verpflichtung geben, dass bis 2015 rund hundert „Fischwanderhilfen“ gebaut werden. Dabei wird parallel zu einem Kraftwerk ein kleiner Bach gegraben, der den Fischen den Aufstieg gegen die Flussrichtung ermöglicht.

Zweitens soll bei Kraftwerken, die sich nicht direkt im Hauptfluss befinden, sondern ihr Wasser durch einen künstlichen Nebenarm beziehen, eine verpflichtende Restwassermenge für den Hauptfluss vorgeschrieben werden.

„Wir können damit leben, dass durch diese Maßnahmen die Stromproduktion sinken wird. Allerdings ist der Entwurf des Umweltministeriums in vielen Bereichen überzogen“, meint dazu Christoph Wagner, Präsident der Kleinwasserkraft Österreich.

Die Betreiber der kleinen Kraftwerke sind in dieser Frage auf einer Linie mit den Vertretern der Großwasserkraft wie der Verbundgesellschaft. „Man hat bei vielen Dingen wie den Fischwanderhilfen einen ,Stand der Technik‘ definiert, der einfach zu hoch ist“, sagt Otto Pirker von der Verbund-Wasserkraftsparte. Zudem würden die verlangten Fischwanderhilfen manchmal keinen Sinn haben, da es kurz nach dem Kraftwerk schon die nächste Barriere ohne Aufstiegshilfe gebe.

In Summe würde der Bau der Fischwanderhilfen die E-Wirtschaft rund 240 Millionen Euro kosten. Problematischer als die Kosten sei jedoch der Verlust von Wasser für die Stromproduktion. Davon sind vor allem die Kleinwasserkraftwerke betroffen. „Für uns bedeuten die vorgelegten Pläne ein Produktionsminus von 30 Prozent. Die ökologischen Ziele wären aber sicher auch mit einem Minus von zehn Prozent erreichbar“, sagt Wagner.

Nur wenige Ausnahmen

Die Kleinwasserkraft hadert zudem mit dem geplanten „Verschlechterungsverbot für Flüsse“, da jedes Kraftwerk naturgemäß zu einer „Verschlechterung“ der natürlichen Flusslandschaft führt. Ausnahmen kann es nur aufgrund des öffentlichen Interesses geben. Dieses werde bei den kleinen Wasserkraftwerken jedoch oft nicht zuerkannt.

Im Umweltministerium sieht man die Befürchtungen der E-Wirtschaft als unbegründet an. Der Verlust bei der Stromproduktion wird laut den Berechnungen des Ministerium unter einem Prozent liegen. „Außerdem sind die Details des Ganzen noch in der Diskussion. Der Minister ist aber bestrebt, einen Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie zu finden“, heißt es dazu aus dem Büro von Umweltminister Nikolaus Berlakovich. Die konkreten Verordnungen für die Umsetzung der EU-Richtlinie sollen aber noch heuer im Dezember vorliegen.
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schrieb am 03.11.09 20:34:20
Beitrag Nr.296 
(38.313.515)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.264.532 von teecee1 am 27.10.09 19:37:4102.11.2009
Initiative HAUSGERÄTE+: Dynamische Kühlung spart Energie

„Einräumregeln“ gelten laut der Initiative HAUSGERÄTE+ nur für Kühlgeräte mit einer sogenannten statischen Kühlung: Hier wird die Kälte an der Geräterückwand gebildet, sinkt nach den Gesetzen der Physik nach unten und die wärmere Luft steigt nach oben; es kommt zu Temperaturschichtungen. So können im Kühlraum Temperaturunterschiede von bis zu sieben Grad Celsius entstehen. Werden Lebensmittel an der falschen Stelle gelagert, beeinträchtigt das ihre Haltbarkeit erheblich. Mit der neuen Generation von Kühlgeräten im Handel gehören diese Probleme der Vergangenheit an: Bei diesen modernen Geräten mit dynamischer Kühlung verteilt ein Ventilator die kalte Luft gleichmäßig im Innenraum. Das Einräumen der Lebensmittel nach Temperaturzonen entfällt und neu Eingelagertes kühlt schneller ab. Ein weiterer Vorteil der modernen Technik: Elektronisch gesteuerte Geräte besitzen Temperaturfühler, so dass die eingestellte Gradzahl immer exakt eingehalten wird. Das spart auch Energie. Bei einigen Modellen befindet sich zusätzlich in der Türinnenseite eine dynamische Kühlung, so dass auch dort die Lebensmittel beliebig eingeräumt werden können. Geräte mit Null-Grad-Fächern bieten übrigens immer eine dynamische Kühlung.

... :rolleyes: ... was sagt der Kompressor dazu, ... bei welcher Temperatur (bzw. niedrigem Druck oder hohem Druck) schaltet sich der Kompressor ein bzw. aus. Je geringer die Differrenztemperatur(Druck) desto öfter springt er an, ... was soll der Kompressor machen wenn die Temp. konstant ist. ... :rolleyes: ... da wird gar nichts gespart.

... :mad: ... Ich will meine Butter nicht bei 4°C auf mein Brötchen schmieren (bröckeln).

Ist nicht etwa der Temperaturunterschied im Kühlschrank gewollt!!!

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November 3, 2009 7:05 AM PST
EcoFactor pings thermostats to save energy

by Martin LaMonica

Start-up EcoFactor is looking at home energy management as a big math problem.

The Silicon Valley-based company on Tuesday is formally launching and is announcing that the largest utilty in Texas, Oncor, has signed on with EcoFactor's residential energy-management service for three years. (...)



http://news.cnet.com/8301-11128_3-10389430-54.html

... :rolleyes: ... Bei der Heizung das gleiche, was soll der Brenner machen wenn es keine Temperaturunterschiede gibt. Alle 30 min. einschalten, ... soll ich jetzt lieber Heizen oder das Wasser aufwärmen. ...
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schrieb am 05.11.09 08:00:59
Beitrag Nr.297 
(38.323.618)
Antwort
Zitat
03.11.2009 08:43
Windmühlen stören Luftfahrt

Der Ausbau der Windkraft in aller Welt schreitet rasant voran. Bislang wenig bekannt ist aber ein Problem, das dieses Tempo derzeit noch drosselt: Windräder stören die Radarsysteme der Luftfahrt – und werden deshalb mancherorts nicht genehmigt. Dem wollen der dänische Windrad-Hersteller Vestas und das britische Militärtechnik-Unternehmen QinetiQ mit sogenannten "Stealth"-Rotorblättern abhelfen, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

Nachdem man die Technik im Oktober in einem Demo-Projekt getestet habe, wolle man nun das erste komplette Stealth-Windrad errichten, sagt Steve Appleton, Vestas-Spezialist für Komposit-Werkstoffe. Ende 2010 könnte dann die serienmäßige Produktion beginnen. "Wenn die Technologie einwandfrei funktioniert und grünes Licht bekommt, würde uns das einen Wettbewerbsvorteil geben", glaubt Appleton.

Bislang ist aber nicht klar, wie effektiv sich Windkraftanlagen aus den Radarschirmen heraushalten lassen. Vor allem das Militär mit seinen Radarsystemen, die eine sehr lange Reichweite haben, hat ein Interesse daran, das Problem in den Griff zu bekommen. Die britische Regierung startete deshalb im vergangenen Monat mit dem Radaranlagen-Hersteller Raytheon Canada ein Forschungsprojekt über 8,5 Millionen Dollar. Es soll bereits bestehende Flugsicherungssysteme so umrüsten, dass die den Radarabdruck eines Windrades zweifelsfrei erkennen und herausrechnen können.

Mehr zum Thema in Technology Review online:

• [urlTarnkappen für Windräder]http://www.heise.de/newsticker/meldung/Windmuehlen-stoeren-Luftfahrt-848079.html[/url]

-------------------------------------------------------------------
[urlWindenergie]http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E72A181DD599945209319AC19CEE22636~ATpl~Ecommon~Scontent.html[/url]
Große Pläne auf der Nordsee
Von Marcus Theurer

Windräder in der Nordsee

24. Oktober 2009 Stephen Remp war das, was sie in der Energiebranche einen "oil man" nennen. In den siebziger Jahren hat er im schottischen Aberdeen, dem Zentrum der europäischen Ölindustrie, das Unternehmen Ramco gegründet, eine der vielen kleinen Explorationsgesellschaften in der Branche. Sein ganzes Berufsleben über ist Remp auf der Jagd nach dem schwarzen Gold gewesen. Doch jetzt fängt er etwas ganz Neues an.

Vor wenigen Wochen hat sich Ramco in Sea Energy umbenannt, und Verwaltungsratschef Remp will nicht mehr unter dem Meeresboden nach Öl und Gas bohren, sondern über den Wellen Windräder zur Stromerzeugung errichten. (...)

Strom aus den Wellen

Großbritannien will auch Vorreiter bei Wellen- und Gezeitenkraftwerken werden. „20 Prozent des britischen Strombedarfs könnten damit gedeckt werden“, sagt Neil Kermode vom European Marine Energy Center (Emec) auf den Orkney-Inseln vor der schottischen Nordküste. „Bisher haben wir aber noch keinen Weg gefunden, diese Meeresenergie auch zu ernten“, räumt der Leiter des weltweit ersten Testzentrums für Wellenkraftwerke ein. Bei diesen werden die Meereswellen durch im Wasser installierte Turbinen oder bewegliche Paddel zur Stromerzeugung genutzt.

Noch steckt die neue Technik allerdings in der Experimentalphase und ist weit entfernt von Marktreife und Wirtschaftlichkeit. „Die Finanzierung ist durch die Rezession extrem schwierig geworden“, sagt Mathias Haag, Vorstand des Anlagenbauers Aquamarine Power aus Edinburgh, der zu den Pionieren der Wellenkraftwerksindustrie zählt. Großkonzerne wie Siemens und General Electric sind in diesen Markt dagegen bisher nicht eingestiegen.

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Stählerne Auster produziert Strom

Erneuerbare Energie: Mit den seit Jahrzehnten erworbenen Kenntnissen aus der Offshoreindustrie schickt sich Schottland an, die gewaltigen Energieressourcen der See anzuzapfen: Wellenenergie, Gezeitenströmungen und Offshorewind. VDI nachrichten, Kirkwall, 30. 10. 09, rok

Noch nicht einmal die Möwen sind schon wach, als der Kutter mit Journalisten aus ganz Europa von der Pier in Kirkwall ablegt. Fünf Uhr morgens, eiskalter Wind, Nieselregen, der das gelbe Licht der Laternen bricht und die Ahnung, dass die Fahrt ungemütlich werden könnte, dämpfen die Stimmung merklich. Doch die See zwischen den Orkneyinseln nördlich von Schottland meint es gut mit den frühen Gästen. Der Seegang hält sich in Grenzen, der Wind legt sich und es hört auch auf zu regnen, und als sich über Shapinsay das erste Morgenrot zeigt, kehrt die gespannte Erwartung zurück, in wenigen Stunden das jüngste Gezeitenkraftwerk zu besichtigen.

Kurz vor der Insel Eday, in der Meerenge "Fall of Warness", steht in 23 m Wassertiefe die Unterwasserturbine. Hier jagt die Gezeitenströmung mit bis zu 4 m/s durch die Meerenge.

Jetzt allerdings, für die Besucher, ruht die Turbine mit 6 m Außendurchmesser 4 m oberhalb des Wassers zwischen den Arbeitsbühnen. An zwei Stahlsäulen läuft die Turbine auf und ab - je nachdem, ob Testbetrieb auf dem Meeresgrund angesagt ist oder Inspektion.

Bei geringer Strömung, gerade wechselt die Richtung zwischen Ebbe und Flut, nähert sich die "Roving Eye" vorsichtig der Gezeitenstromturbine. Sue Barr, Operations-Manager von OpenHydro Tidal Technology, Irland, erklärt den Aufbau der Turbine: "Das Loch in der Mitte der Turbine ist zum Schutz des marinen Lebens da, auch die relativ niedrige Drehzahl von 30 min-1 schont die Unterwasserfauna. Bei 4 m/s Strömungsgeschwindigkeit erzeugt die Test-Turbine etwa 250 kW, aber schon die nächst größere Version mit 10 m Außendurchmesser wird es auf 1 MW bringen."

Nur der Versuchsaufbau erlaubt es, die Turbine aus dem Wasser zu heben. Endgültige Installationen werden auf dreieckigen Rahmen sitzen, die alleine durch ihr Gewicht an ihrem Platz auf dem Meeresgrund gehalten werden.

Rund 30 km südwestlich nimmt in den nächsten Tagen Aquamarine Power, Edinburgh, das Wellenkraftwerk "Oyster" in Betrieb. Hier, nur wenige Kilometer entfernt vom wichtigsten Orkney-Hafen Stromness, rollen in endloser Folge die Wellen des Atlantiks an die Westküste der Orkneyinseln. Mit einer Energiedichte von durchschnittlich 20 kW/m Wellenbreite schlagen die Wellen an den Strand. Und diese Energie macht sich die "Oyster" zu Nutze: Wie eine Muschel besteht die Anlage aus zwei gegeneinander beweglichen Teilen. Der untere Rahmen steht fest auf dem Meeresgrund, hier in Billia Croo nur knapp 500 m vom Strand entfernt in ca. 13 m Tiefe.

Der bewegliche obere Rahmen aus auftreibenden Rohren bewegt sich im Schwall der Dünung hin und her. Dabei betätigt er Presswasserzylinder und drückt Wasser mit bis zu 69 bar durch eine Hochdruckleitung in die Pelton-Turbine an Land. Den Rest der Energieumwandlung erledigen ein Generator und eine Umspannstation.

"Einfachheit ist das Prinzip der ,Oyster''", erklärt Matthias Haag, Chefingenieur bei Aquamarine Power, die Konstruktion. "Wir wollten so wenige bewegliche Teile unter Wasser haben wie nur irgend möglich." Nachfolgend erklärt Matthias Haag die weitere Entwicklung der Wellenkraftwerke.

VDI nachrichten: Wann könnte das erste wirtschaftlich arbeitende Wellenkraftwerk in Betrieb gehen?

Haag: Diese Frage muss man differenziert betrachten. In Schottland gibt es viel politische Unterstützung und finanzielle Anreize um Wellenenergie wirtschaftlich zu machen. Mit diesem Anreiz, analog zum EEEG in Deutschland, werden unsere Kraftwerke bereits 2012 bis 2013 wirtschaftlich sein. In absehbarer Zeit - etwa 2014 bis 2016 - erwarten wir, mit Offshorewind konkurrieren zu können, und später, etwa 2020, auch mit konventioneller Energie. Dies hängt auch von der Entwicklung des Ölpreises ab.

Wie könnte eine typische Anlage aussehen?

Eine typische Anlage mit der wir beginnen könnten, erzeugt etwa 20 MW. 30 unserer Anlagen stünden über eine Küstenlänge von etwa 1000 m, ca. 500 m vom Strand entfernt. In Zukunft erwarten wir Effizienzsteigerungen und daher weniger ''Küstenbedarf''.

Welche Küsten kommen für die Energieerzeugung aus Wellen in Frage?

Alleine mit Wellenenergie könnte der heutige Energiebedarf der Erde mehr als fünfmal abgedeckt werden. Prinzipiell kommt jede Küste mit einem großen anliegenden Ozean in Frage. Z. B. alle Westküsten Europas, Ost- und Westküste von Nord- und Südamerika, ganz Australien.

Wie hoch ist "Einschaltdauer" eines Wellenkraftwerkes?

Vergleichbar mit Offshorewind, etwa 40% Kapazitätsfaktor, aber besser vorhersagbar als Wind. rok
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schrieb am 06.11.09 10:36:14
Beitrag Nr.298 
(38.333.588)
Antwort
Zitat
Roboter ahoi!- Neue Aufgaben in Sicht

Robotik: Auf hoher See hatten Roboter bisher wenig zu suchen. Das wird sich nun ändern: Ein Roboter soll künftig bei Seegang das Umsteigen von Schiffen auf Offshore-Windkraftanlagen vereinfachen. Ein anderer Prototyp inspizierte im Test erfolgreich Anlagenteile auf einer Ölplattform. [urlVDI nachrichten, Düsseldorf, 6. 11. 09, ciu]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=2&id=45129&source=rubrik[/url]

Die Erzeugung von regenerativem Strom auf der See durch Offshore-Windkraftanlagen ist eine der großen Herausforderungen der nächsten Jahre. In vielen Bereichen der Technik muss dabei Neuland betreten werden, was mit zum Teil erheblichen Risiken verbunden ist, z. B. bei Wartung und Reparatur. Dafür muss Personal zur Anlage gebracht werden, und das möglichst bei jedem Wetter, denn lange Stillstände bedeuten erhebliche Produktionsausfälle.

Die Sicherheit für das Personal steht dabei an erster Stelle. Besonders gefährlich ist hierbei das Übersteigen von einem Wartungsschiff auf die Windkraftanlage. Das Schwanken des Schiffes und der Wellenhub machen das Übersteigen zu einem riskanten Unterfangen, bei dem sich Wartungsarbeiter schon zahlreiche Verletzungen zugezogen haben. Auch Todesfälle waren zu beklagen, weil Arbeiter ins Wasser fielen und zwischen Schiff und Windkraftanlage gerieten.

Abhilfe soll hier künftig ein Roboter schaffen: Das "Mots" genannte Offshore-Transfersystem, das derzeit von Momac aus Moers entwickelt wird, soll auf jedes Schiff montiert werden können. Es kompensiert mithilfe von Sensoren die Bewegung des Schiffes im Verhältnis zu einem fest in der Umgebung stehenden Objekt, wie einer Windkraftanlage.

Der Roboter gleicht einem Roboterarm aus der Autoindustrie, an dessen Ende der Transportkorb montiert ist, mit dem Wartungsarbeiter übergesetzt werden. Mit dem Roboter soll erstmals ein Sechsachsroboter unter Seebedingungen eingesetzt werden, was zusätzliche Anforderungen hinsichtlich des Korrosionsschutzes mit sich bringt. Trotz dieser technischen Herausforderungen haben sich sowohl die See-Berufsgenossenschaft als auch der Germanische Lloyd wegen des hohen Sicherheitsgewinns für das System ausgesprochen.

Umsteigeplattform gleicht Wellenhub automatisch aus

Das Transfersystem ist in der aktuellen Version in der Lage, die für den Übersetzvorgang relevanten vertikalen Schiffsbewegungen von rund 3 m auszugleichen, um bei stark bewegter See das Übersteigen zu ermöglichen. Der Vorgang soll dabei vollautomatisch ablaufen. Auf Sonderschiffe oder Helikoptern könne damit verzichtet werden.

Doch Mots ist nur ein Beispiel für den Robotereinsatz auf See. Inspektions- und Wartungsaufgaben auf Ölplattformen bieten ebenso viele Möglichkeiten zur Automatisierung, etwa bei gefährlichen Arbeiten wie der Untersuchung von Leckagen oder dem Entnehmen von Proben. Gerade dort herrschen teilweise extreme klimatische Bedingungen sowie spezielle Anforderungen. Daher müssen Roboter nicht nur hitze- und kältebeständig sein, sondern auch den Sicherheitsvorschriften für den Explosionsschutz genügen - durch seine Anwesenheit und Arbeit dürfen in der Luft befindliche explosive Gase nicht entzündet werden. Ebenso muss ein solcher Roboter sehr flexibel bei der Navigation sein - und das sowohl bei schneller Fahrt auf glattem Stahlboden als auch auf Gitterrosten und scharfkantigen Stufen sowie in engen Passagen. (...)

... :rolleyes: ... Könnte man nicht ein U-Boot einsetzen und andocken wie Agent 007, Captain Nemo, oder wie in Star Trek etc. an eine andere Raumstation???
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schrieb am 06.11.09 21:12:00
Beitrag Nr.299 
(38.339.046)
Antwort
Zitat
06.11.09 Ocean Power Technologies (OPTT) bekommen Multi-Millionen Dollar Projekt zugesprochen

Die Australische Regierung hat Ocean Power Technologies beauftragt ein 19MW Wasserwellenkraftwerk vor der Küste von Victoria zu errichten. Zusammen mit dem Australischen Leighton Contractors
Pty will hat Ocean Power Technologies bereits im 2.Quartal nächsten Jahres mit den Arbeiten beginnen und nach Fertigstellung bis zu 10.000 Haushalte rund um Portland City mit Elektrizität versorgen. Das Auftragsvolumen liegt nach Angaben der Australischen Regierung bei 66,46M Australischen Dollar.

[urlnasdaq-stocks.de/html/ocean_power_technologies]http://www.nasdaq-stocks.de/html/ocean_power_technologies.htm[/url]
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schrieb am 17.11.09 19:38:44
Beitrag Nr.300 
(38.405.524)
Antwort
Zitat
17.11.2009
[urlErneuerbare Energien]http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/0,2828,660749,00.html
[/url]
Der das Wasserrad neu erfindet

Von Nils-Viktor Sorge

Ein norddeutscher Ingenieur verhilft einer fast vergessenen Technologie zum Comeback: Zehntausende Wassermühlen könnten seinen Plänen zufolge bald Strom erzeugen und so elementarer Bestandteil der Energieversorgung werden. Die ersten Räder laufen bereits, die Fachwelt räumt dem Projekt gute Chancen ein.



© www.wasserrad-drews.de
Die Technologie lässt auch den Einsatz von Wasserrädern auf größeren Strömen denkbar
erscheinen. Universität und Stadt Magdeburg erörtern mit industriellen Partnern
den Einsatz - zum Beispiel auf der Elbe.


... :rolleyes: ... Ich vermisse schon seit längerem mein Wasserraddampfffer auf der Elbe....



... :rolleyes: ... was sagen die Verbraucher wenn die Flüsse und Bäche mit Wasserrädern zugebaut werden.
Man denke an die Windenergie Bronchitis. ...


Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück; ...

Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein.
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!

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