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Seite 4 von 37

Wellenenergie, Schwung für\'s Depot, oder ein langer Weg. [Thread-Nr: 1086180] ( Seite 4)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 28.09.07 22:45:02
von
neuster Beitrag 10.03.12 19:50:59
von

Anzahl Beiträge: 366
Aufrufe gesamt: 58.847
Aufrufe heute: 7
Diskussionsnr.: 1.133.389

Ocean Power Tech

Chart
WKN: A0MQW2
ISIN: US6748703088
Symbol: RUOA
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Frankfurt (EUR), 25.05.12 | 15:42
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[ Seite: 12345353637neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 22.12.07 18:35:16
Beitrag Nr.31 
(32.850.476)
Antwort
Zitat


... koennte man nicht [urlSchiffsschrauben]http://de.wikipedia.org/wiki/Propeller[/url] nehmen und anstatt einen Motor ein Generator ... :rolleyes:

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Andreas Preißner
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schrieb am 23.12.07 08:41:09
Beitrag Nr.32 
(32.851.457)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.850.476 von teecee1 am 22.12.07 18:35:16... die Schiffsschrauben sind auf ganz andere Drehzahlen, Kraefte und Anforderungen ausgelegt ... da man mit dem Schiff auch in einem engen Hafen manoevrieren moechte, ist der Durchmesser der Schraube natuerlich begrenzt ...
... das waere ungefaehr so, als wuerde man eine Dunstabzugshaube zur Windkraftanlage umfunktionieren wollen... :look:


meine Vorstellung ist, so viele Teile wie moeglich aus dem Seewasser herauszubekommen - der Generator sollte ueber der Wasseroberflaeche sein... dann waere er leichter zu schuetzen und die Wartung waere viel einfacher ... die Frage ist, wie man das Ganze guenstig und wartungsfrei verbindet ...


eine weitere Idee waere in diesem Zug die Anlage gleich mit einer Windkraftanlage zu kombinieren - auf diese Art und Weise koennte man die Fundament- und Erschliessungskosten (Anschluss ans Netz) eventuell halbieren.


Schoene Feiertage,

TD :)
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schrieb am 29.12.07 18:03:58
Beitrag Nr.33 
(32.895.387)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.851.457 von taiwandeal am 23.12.07 08:41:09

Die Lagerung (zwei Waelzlager oder das obere ein Waelzlager und unten Zahnradgetriebe zur Ausrichtung fuer Stroemnugsrichtung), oberhalb der Wasseroberflaeche etwa 3-8m, und Halterung fuer Generatoren (die Achse senkrecht) zwei waeren besser wuerde ich meinen wie bei Marine Current Turbines (MCT) und das Gestell mit Roter links u. rechts und Laufraeder oder Lager am Mast u. diese dann mit Kardanwelle zum Generator verbinden.

so waere mein Gedanke ... :rolleyes:

Schoene Feiertage und Guten Rutsch ins neue Jahr,

:cool: ziemlich warm bei mir ... :)

... noch ein kleiner Zusatz, am Mast selber koennte man ja noch ein paar Solarpanels anbringen fuer kleinere Stromverbraucher (Zahnradmoter etc.)
Avatar
schrieb am 30.12.07 11:32:53
Beitrag Nr.34 
(32.898.990)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.895.387 von teecee1 am 29.12.07 18:03:58Wie seht ihr die Zukunfts aussichten der Firma?
kursziele?
Avatar
schrieb am 05.01.08 16:37:22
Beitrag Nr.35 
(32.950.800)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.898.990 von Diego22 am 30.12.07 11:32:53Kannst Du das Wetter voraussagen? ... :rolleyes:

[url17.12.07 Ocean Power Technologies]http://www.nasdaq-stocks.de/html/ocean_power_technologies.htm[/url] steigert im 2.Quartal 08 seinen Umsatz im Vergleich zum VJ um +204% auf 1,7Mio. USD. Gleichzeitig konnte der Nettoverlust von 2,3Mio. USD auf 1,9Mio. USD (0,18/Aktie) gesenkt werden und lag damit deutlich unter den Analystenschätzungen von ($0,34/Aktie). Ferner füllten sich die Auftragbücher des Unternehmens auf inzwischen 7,9Mio. USD.
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Engineering: Simulation von Wasserstoff-Verbrennungsmotoren

Wasserstoff marsch!


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=homepage&cat=2&id=36650[/url], Düsseldorf, 4. 1. 08, ciu - Um Wasserstoff als Alternative zu fossilen Brennstoffen in Verbrennungsmotoren einsetzen zu können, gilt es die spezifischen Unterschiede zu beherrschen. In einem von der EU geförderten Projekt, wurden die Prozesse nun unter anderem mittels Simulationstechnik genauer untersucht.

Damit Wasserstoff Kraftfahrzeuge nicht über den Umweg der Brennstoffzelle und Elektromotoren antreibt, sondern Verbrennungsmotoren weiter genutzt werden können, wird die erprobte Technik derzeit zukunftsfähig gemacht. Befürworter wie der Automobilhersteller BMW, sehen darin den Vorteil, auf der über 100 Jahre langen Entwicklung der auf Verbrennungsmotoren basierenden Antriebskonzepte aufbauen zu können. Außerdem ist damit ein fließender Übergang zum neuen Energieträger sicherzustellen.

Die heute in Fahrzeugen eingebauten Wasserstoff-Verbrennungsmotoren sind bivalente Systeme, die wahlweise fossile Brennstoffe oder Wasserstoff verbrennen. Ein solches System kann allerdings die spezifischen Eigenschaften von Wasserstoff nicht voll ausnutzen. Im Rahmen des von der EU geförderten HyICE-Projekt (Hydrogen Internal Combustion Engine), an dem zehn Partner aus Forschung und Industrie beteiligt waren, wurde deshalb erstmals ein reiner Wasserstoffmotor entwickelt, der nicht nur wesentlich sauberer ist, sondern sich mit einer Literleistung von 100 kW auch mit herkömmlichen Motoren messen kann.

Mit der kryogenen Methode - dem Mischen von tiefgekühltem Wasserstoff mit Luft im Ansaugkanal - und der Direkteinspritzung - Einblasen von Wasserstoff direkt in den Zylinder - wurden zwei unterschiedliche Konzepte der Gemischaufbereitung untersucht. Dabei galt es nicht nur den realen Verbrennungsprozess an die geänderten Bedingungen anzupassen, sondern auch bei den Simulationsprogrammen durch Auswahl bzw. Entwicklung geeigneter physikalischer Berechnungsmodelle die realistische Abbildung der ablaufenden Prozesse zu schaffen.

Im Rahmen von HyICE wurde zur Strömungssimulation das Programm Ansys CFX eingesetzt, welches zahlreiche Projektmitglieder in der Motorenentwicklung einsetzen und die für Anpassungen notwendige Systemoffenheit mitbringt. Zirka zwei Mannjahre wurden investiert, um 50 zusätzliche Programmroutinen zu schreiben und noch einmal die gleiche Anzahl zu modifizieren. Die gemachten Modifikationen sind auch für herkömmliche Prozesse verwendbar.

Die Erweiterungen konzentrierten sich im Wesentlichen auf die Verbrennungsmodellierung für die beiden untersuchten Gemischaufbereitungsarten, die Entwicklung eines Zündmodells für den im Vergleich zum Benzin sehr kurzen Zündvorgang und auf die Berücksichtigung der Abgasrezirkulation.

Obwohl das Gemisch bei dem niedrigen Temperaturniveau als temperatur- und druckabhängiges Realgas betrachtet werden müsste, zeigte sich, dass die Fehler durch Annahme eines idealen, also lediglich temperaturabhängigen Gases vernachlässigbar sind. Die unterschiedlichen physikalischen Modellansätze wurden von den Ansys-Experten implementiert, auf ihre numerische Stabilität und Genauigkeit getestet und mit den experimentellen Daten verglichen.

Voraussetzung dafür, mit der CFD-Simulation den Entwicklungsprozess zukünftiger Serienmotoren effizient unterstützen zu können, ist die Übereinstimmung der Ergebnisse mit der Praxis. Der Abgleich mit den Praxisdaten war deshalb aus CFD-Sicht einer der Schwerpunkte des Projekts. Wann die ersten Serien-Wasserstoffmotoren vom Band laufen, ist noch unklar. Projektpartner MAN plant zumindest eine Kleinserie von Stadtbussen mit H2-Direkteinspritzung. U. FELDHAUS
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... :rolleyes:

... noch eine andere Moeglichkeit in Sachen "Pumpspeicherkraftwerke"

... im Braunkohletagebau enstehen grosse und weniger grosse tiefe Loecher, bzw. allg. Tagebau Granit, Kies, Gold, Kupfer, Diamanten etc.

... in Brandenburg werden diese Gebiete zu Naherholungszentren rekultiviert, also mit Wasser gefuellt es gibt kleine und grosse Seen.

... wie waere es z.Bsp. ein 100ha grosser See speisst einen 10ha gr. See, Hoehenunterschied 6-20m, ein sogenanntes [urlGezeitenkarftwerk]http://de.wikipedia.org/wiki/Gezeitenkraftwerk[/url]

... also da waere das Standortproblem geloest. Es ist die Frage von Stromeinkauf, wie hoch der Preisunterschied ist zw. Einkauf u. Verkauf, ob sich das rechnet ... :rolleyes:

... und wie lange es dauert die Becken zu fuellen, bzw. falls die Elbe wieder mal ueber die Ufer tritt das Wasser abpumpen wie in New Orleans oder Seen mit Salzwasser fuellen ... :rolleyes:
Avatar
schrieb am 15.01.08 22:08:57
Beitrag Nr.36 
(33.060.747)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.555.837 von taiwandeal am 25.11.07 12:34:0228. Dezember 2007, 04:00 Uhr Von Daniel Wetzel

Marktplatz
Sinnvolle Ergänzung


Windkraft ist keine ideale Energiequelle: Oft herrscht gerade dann Flaute, wenn besonders viel Strom benötigt wird. Und zu anderen Zeiten drehen sich die Rotoren im Leerlauf vergeblich im Winde, weil sich gerade kein Abnehmer für die vielen Millionen Kilowattstunden findet. Trotz dieser unbestreitbaren Defizite gibt es keine Alternative zur Windkraft, wenn Deutschland die selbst gesteckten Klimaziele bis 2020 erreichen will: Denn keine andere Umwelttechnologie - weder Photovoltaik noch Biomasse - kann rein quantitativ so viel Ökostrom in so kurzer Zeit erzeugen.Um den erratisch schwankenden Beitrag der Windkraft zur Stromversorgung zu verstetigen, bedarf es jedoch neuer Speichertechnologien. Druckluftspeicher, wie sie E.on betreibt und RWE in verbesserter Variante bauen will, können ein sinnvoller Beitrag sein, die Nachteile der Windkraft abzumildern. Denn andere großtechnische Speicher für Elektrizität sind nicht verfügbar: Neue Stauseen, die als Pumpspeicher-Kraftwerke dienen könnten, lassen sich schon aus geologischen Gründen nicht mehr anlegen. Und die Wasserstoff-Technologie ist noch zu unausgereift und zu kapitalintensiv, um in absehbarer Zeit als Energiespeicher dienen zu können. Bis es so weit ist, können Druckluft-Kraftwerke eine Brückenfunktion übernehmen. Ein Allheilmittel gegen Energieknappheit sind sie indes nicht: Ihre massenhafte Verbreitung dürfte allein schon an der Verfügbarkeit geeigneter Kavernen scheitern

... :rolleyes: ...die [urlMIBRAG]http://de.wikipedia.org/wiki/Mitteldeutsche_Braunkohlengesellschaft[/url] hat genügend Speicher ...



[urlListe deutscher Tagebaue]http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Tagebaue[/url]
Avatar
schrieb am 20.01.08 19:29:48
Beitrag Nr.37 
(33.109.660)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.895.387 von teecee1 am 29.12.07 18:03:58Forschung: Dresdner Wissenschaftler tüfteln an den Werkstoffen und Fertigungsverfahren von morgen
Geflochtene Flugzeuge mit Turbinengebäck


VDI nachrichten, Dresden, 18. 1. 08, sta - Werden Flugzeugrümpfe bald geflochten? Können Turbinen dank superleichter Carbonschaufeln flüstern? Und wie belastbar sind Kardanwellen aus Kunststoff? Wissenschaftler des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik der Uni Dresden (ILK) gehen diese Fragen systematisch an und spannen den Bogen dabei von Grundlagenforschung bis hin zu fertigen Produkten.

Als die 288 Garnrollen zu tanzen beginnen, strahlt Werner Hufenbach übers ganze Gesicht. "Eine der größten Radialflechtanlagen der Welt", schwärmt der Leiter des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden.

Die gigantische Maschine hat einen Durchmesser von 7 m. Ihre 144 Klöppelpaare drehen sich in der Außenbahn im Kreis und ziehen dabei in Schlangenlinien aneinander vorbei. Gleichzeitig dreht sich das Riesenrad. Wie Fahrradspeichen treffen sich 288 Garnfäden an einem etwa 3 m langen und 50 cm dicken Rundkern an der Mittelachse. Dieser wird von einem Fertigungsroboter kaum merklich vorangeschoben. Erst die Hälfte des Kerns ist von Geflecht umhüllt. Die Klöppel müssen noch ein Weilchen tanzen, um ihn ganz zu umgarnen. "Wir haben die Anlage langsam gestellt. Beim normalen Arbeitstempo sehen Sie weder Fäden noch Klöppel", erklärt Hufenbach.

Als das Riesenrad im August vergangenen Jahres in Betrieb genommen wurde, fabrizierte es zunächst nur weiße Geflecht-Schläuche von etwa 5 cm Durchmesser. Fertigungsingenieur Marco Zichner zeigt die ersten Versuche. Bei einigen verläuft das Geflecht unregelmäßig, teils aufgeraut. "In den ersten Wochen war es zum Verzweifeln", so Zichner. Doch man lerne täglich dazu. Die neuesten Flechtereien sind tatsächlich ebenmäßig. Und die Durchmesser nehmen deutlich zu.

Fernziel sind 4,20 m Durchmeser - das Maximum der Anlage. "Wenn es an solche Formate geht, steht der Kern in der Mitte, dann schieben wir das Rad", so Zichner, während die Klöppel im Hintergrund klingelnd weitertanzen. Hufenbach hat das Riesenrad auf Schienen stellen lassen, damit es bis zu 22 m lange Bauteile flechten kann.

Genaugenommen flicht das Rad keine Bauteile sondern deren Halbzeuge. Das Geflecht besteht je zur Hälfte aus Glasfaser und einem Thermoplast, etwa Polyamid oder Polypropylen. Statt der Glasfasern können auch Kohlenstoff-, Aramid- oder Naturfasern zum Einsatz kommen. Das Gewebe wird dann in Spezialöfen zu Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen gebacken. Dabei umschmilzt der Thermoplast die Fasern, die ihm je nach Ausrichtung höchste Bruch- und Reißfestigkeit verleihen.

Erste Produkte gibt es bereits. Olaf Helms, Konstrukteur am Institut, zeigt eine federleichte, hohle Kardanwelle. Die leichte Welle ließe sich hier auf der Anlage als Endlosschlauch flechten. "Damit können sie Riesenmomente übertragen, ob im Lkw, Pkw oder in Maschinen", so Hufenbach.

Doch bei 4,20 m Durchmesser und 22 m Länge geht es nicht um Gelenkwellen. Entstehen hier neue Flugzeugrümpfe, am Stück geflochten und dann gebacken? "Möglich ist viel", sagt Zichner orakelnd. Doch ehe so etwas praktisch umsetzbar sei, müsse noch viel Grundlagenforschung geleistet werden. Konstruieren mit Faserverbundwerkstoffen ist schließlich eine vergleichsweise junge Disziplin. (...)

www.tu-dresden.de/mw/ilk/
www.cfk-valley.com
www.ivw.uni-kl.de
www.ifb.uni-stuttgart.de
www.ikv.rwth-aachen.de
www.dlr.de/fa

... :rolleyes: ...der komplette Turm und Maschinengondel einer W&WKA Über- und Unterwasser Korrosionsbeständig.
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Gut verzahnt geplant!
Wettbewerb Energiebalance


Ambitionierter Klimaschutz ist – das zeigen die vorliegenden Energie- und Klimaschutzszenarien – nur zu erreichen, wenn der Ausbau erneuerbarer Energien und eine deutliche Effizienzsteigerung beim Energieeinsatz parallel verlaufen.

Deshalb sind wir auf der Suche nach Ihren innovativen „Verzahnungsprojekten“ und möchten Sie einladen, Ihre Ideen bei diesem Wettbewerb vorzustellen.

Das ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung zeichnet gemeinsam mit dem Wuppertal Institut Klima, Umwelt, Energie im Auftrag des Bundesumweltministeriums besonders wegweisende Produkte, Anlagen und Konzepte aus, die

in beispielhafter Weise den effizienten Umgang mit Energieressourcen und die Nutzung erneuerbarer Energien miteinander verzahnen.

Sie können mit Ihren Innovationen zeigen: Effizienz UND Erneuerbare Energien lassen sich in konkreten Projekten gewinnbringend miteinander verbinden. Das Motto „Gut verzahnt geplant!“ ist der Schlüssel für mehr Klimaschutz, eine Erhöhung der Versorgungssicherheit und eine langfristig bezahlbare Energieversorgung.

Überzeugende Beispiele werden in einer Broschüre und im Internet portraitiert. Die drei besten Ideen erhalten öffentlichkeitswirksam ein Preisgeld von insgesamt 6.000 Euro.

Alle weiteren Informationen finden Sie in den Ausschreibungsunterlagen sowie in den Fragebögen Produkte und Anlagen bzw. Konzepte.

Wettbewerbsadresse

Ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg
Stichwort „Wettbewerb Energiebalance“
Wilckensstraße 3
69120 Heidelberg
E-Mail: energiebalance@ifeu.de (auch für Rückfragen)

http://www.ifeu.de/energiebalance.htm

Einsendeschluss ist der 31.12.2007

Erste Ergebnisse werden Ende Januar 2008 erwartet!
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schrieb am 23.01.08 21:46:05
Beitrag Nr.38 
(33.149.218)
Antwort
Zitat
[urlSalz in unserem Tank ]http://www.ftd.de/forschung_bildung/forschung/:Salz%20Tank/305915.html[/url]
von Daniel Hautmann

Süßwasser plus Salzwasser gleich Strom: So soll ein neues Kraftwerk funktionieren, dessen Prototyp gerade am Oslofjord entsteht.

Es klingt irgendwie skurril, was die Norweger da vorhaben: An einer Flussmündung will der Energieerzeuger Statkraft Strom erzeugen, nur indem er Salz- und Süßwasser zusammenführt. Ein kleines Testkraftwerk nimmt noch in diesem Jahr den Betrieb auf, langfristig rechnet Statkraft für die Technologie weltweit mit einem Potenzial von rund 1655 Terawattstunden, das entspricht rund einem Zehntel des Stromverbrauchs.

Wenn man das Prinzip näher betrachtet, scheint es gar nicht so abwegig. Denn in umgekehrter Abfolge, bei der Entsalzung von Meerwasser nämlich, findet die Technologie seit Jahren erfolgreich Anwendung. Sie beruht auf dem Prinzip der Osmose: Wenn eine halbdurchlässige Membran zwei Flüssigkeiten voneinander trennt, die unterschiedlich hohe Salzkonzentrationen aufweisen, entsteht ein osmotischer Druck.

Er treibt Wasser von der weniger salzigen auf die salzigere Seite - bis beide Seiten gleich salzig sind. Diesen osmotischen Druck will Statkraft nun am Oslofjord zur Energiegewinnung nutzen. Hier werden Flusswasser und Meerwasser in Zylindern zusammengeführt, die durch Membranen unterteilt sind. Flusswasser tritt durch die Membran auf die Meerwasserseite über und bringt sie zum Überlaufen. Das abfließende Gemisch treibt eine Turbine an. 33 Gramm Salz enthält jeder Liter Meerwasser im Fjord, genug für einen osmotischen Druck von 27 Bar, sagt Projektleiter Stein Erik Skilhagen. 12 Mio. Euro hat Statkraft bislang in die Entwicklung investiert, zehn Kilowatt Leistung wird das Testkraftwerk erbringen, das Ende 2008 in Betrieb gehen soll.



Wie mithilfe unterschiedlicher Salzkonzentrationen Strom erzeugt wirdNeu ist die Idee aber nicht. Das [urlOsmosekraftwerk]http://de.wikipedia.org/wiki/Osmosekraftwerk[/url] wurde bereits in den 70er-Jahren ersonnen, damals waren die Membranen aber nicht leistungsfähig genug. Erst Mitte der 90er-Jahre wurde die Idee wieder aufgegriffen und in einigen Forschungs- und Entwicklungsprojekten erprobt. Maßgeblich daran beteiligt waren deutsche Wissenschaftler.

Die Membranen, die Salz- und Süßwasser trennen, sind auch heute noch die Achillesferse der Technik. Sie sind schlicht nicht leistungsfähig genug. Um wirtschaftlich zu arbeiten, müssen die Membranen so viel Wasser durchlassen, dass pro Quadratmeter Membranfläche fünf Watt Turbinenleistung erzeugt werden. "Eine echte Herausforderung", urteilt Klaus-Viktor Peinemann, Chemiker am Institut für Polymerforschung am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht. Seit fünf Jahren entwickelt das Institut Membranen für Statkraft, zurzeit schaffen sie maximal drei Watt. Und selbst dieser Wert wird nur unter Laborbedingungen erreicht, sagt Peinemann. Immerhin: "Angefangen haben wir mit 0,1 Watt."

Einen Sprung nach vorn erhofft sich Peinemann von neuen, nylonhaltigen Werkstoffen. Der nur ein Mikrometer dünne Film muss enormem Druck standhalten, weshalb er von zwei durchlässigen Stützschichten getragen wird. "Man kann die Poren nur unter einem sehr guten Mikroskop sehen", sagt Peinemann.

Wenn die Versuchsanlage am Oslofjord gute Ergebnisse liefert, könnten bereits 2015 erste kommerzielle Osmosekraftwerke gebaut werden. "Die Anlagen werden je nach Vor-Ort-Bedingung entworfen. Das Süßwasserangebot limitiert die Größe, wir gehen von Kraftwerken mit je 25 Megawatt aus", sagt Skilhagen.

Peinemann ist nicht ganz so optimistisch, jedenfalls nicht, was den Nordseeraum angeht. An den Flussmündungen erscheinen ihm die Differenz der Salzkonzentrationen von Fluss- und Meerwasser nicht groß genug: "Ich bin da eher kritisch. Das Tote Meer ist natürlich hochinteressant. Da gibt es Überlegungen, einen Kanal zum Roten Meer zu graben." Er könnte Wasser mit wesentlich geringerem Salzgehalt heranführen.

Aus der FTD vom 23.01.2008
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schrieb am 31.01.08 19:24:40
Beitrag Nr.39 
(33.230.524)
Antwort
Zitat
HANDELSBLATT, Donnerstag, 24. Januar 2008, 08:27 Uhr
Wellenkraftwerk


Der Wellenbändiger
Von Bernward Janzing

Raphael Arlitt treibt den Bau des ersten kommerziellen Wellenkraftwerks der Welt voran. Das ambitionierte Ziel seiner Arbeit: Arlitt soll eine vernachlässigte Variante der Stromproduktion zur Marktreife bringen – Meeresenergie soll künftig eine bedeutende Rolle im Energiemix übernehmen.

HB. Raphael Arlitt mag’s gern turbulent. Zwei Jahre lebte er in Kalifornien, in Stanford und im Surferparadies San Diego. „Klar bin ich auch mal auf ein Brett gestiegen“, sagt er. Schon von Berufs wegen ließ sich Arlitt den Ritt auf den Wellen nicht entgehen. Der Maschinenbauer ist spezialisiert auf den Bau von Wellenkraftwerken. Während der Zeit in Amerika hat er die Grundlagen von Strömungen in Turbinen erforscht.

Seit fünf Jahren ist Arlitt zurück in Deutschland, und auch im tiefsten Binnenland bleibt er den Wellen treu. Im schwäbischen Heidenheim arbeitet der 36-Jährige beim Joint Venture Voith Siemens Hydro Power Generation. Hier soll er eine vernachlässigte Variante der Stromproduktion zur Marktreife bringen: mit dem Bau des weltweit ersten kommerziellen Wellenkraftwerks. Für den Ingenieur ein Traumjob: „Ich bin an jedem Arbeitsschritt beteiligt“, sagt er. „Angesichts der starken Arbeitsteilung heutzutage eine Seltenheit.“

Der Bau eines solchen Kraftwerks hat bereits begonnen. Noch in diesem Jahr soll eine Anlage Strom liefern, die derzeit in Nordspanien errichtet wird. In zwei Jahren will Voith Siemens auch in Deutschland saubere Meeresenergie produzieren – gemeinsam mit dem Energiekonzern EnBW wird an der niedersächsischen Nordseeküste ein Wellenkraftwerk entstehen. Doch Arlitt und Kollegen werden einen langen Atem brauchen, wenn ihre Technik den Durchbruch schaffen soll. „Die Wellenkraftbranche nimmt derzeit enorm Fahrt auf“, sagt Hermann-Josef Wagner, Direktor des Instituts für Energietechnik der Ruhr-Universität in Bochum. „Doch die Kraftwerke werden in den nächsten 20 Jahren keinen nennenswerten Anteil zur Energieversorgung leisten.“ Erst in 40 Jahren werde diese Art der Stromerzeugung ihr enormes Potenzial entfaltet haben. Nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur könnte Wellenkraft zehn Prozent des weltweiten Energiebedarfs stillen.

Angesichts der glänzenden Perspektiven ist der Wettlauf um die beste Technik in vollem Gange: Arlitts Konkurrenten bauen schlangenartige Kraftwerke, die auf dem Meer schwimmen. Oder lassen – wie Eon – Turbinen auf dem Meeresgrund installieren. Solange Pionierarbeit geleistet werden muss, drückt Arlitt auch anderen Wettbewerbern die Daumen. „Wichtig ist, dass eine Technik ihre Reife beweist“, sagt er. „Wenn Projekte scheitern, ist das für alle schlecht.“ Bis ins kleinste Detail hat Raphael Arlitt die Methoden studiert, mit denen man aus Wellen Strom gewinnen kann.

Als er bei Voith Siemens Hydro anfing, sollte er die beste verfügbare Technik aufspüren – um sie dann zu veredeln. Als einer der weltweit führenden Anbieter in Sachen Wasserkraft will das Unternehmen künftig auch bei der Wellenkraft vorne mitschwimmen. „Ich habe über 70 verschiedene Projekte und Ideen gefunden“, sagt Arlitt. Überzeugt hat ihn das Verfahren des jungen schottischen Unternehmens [urlWavegen]http://www.wavegen.co.uk/[/url]. Im Sommer 2000 stellte es auf der Hebrideninsel Islay ein kleines Kraftwerk in die Brandung. Großer Vorteil der Anlage: Mit dem materialfressenden Salzwasser kommen die Turbinen gar nicht in Berührung. Sie werden von Luftströmen angetrieben, die das aufgrund der Meeresbewegungen auf- und absteigende Wasser in einer Kammer auslöst – „oszillierende Wassersäule“ heißt das Prinzip.

Der Ingenieur war von der Idee begeistert. Günstiger Zufall: „Wavegen suchte nach einem Partner“, sagt Arlitt. Vor zwei Jahren hat Voith Siemens das Start-up übernommen. Doch damit fing die wirkliche Arbeit erst an. „Wir müssen die dunklen Ecken der Technik erhellen.“

Unterstützt von rund einem Dutzend Mitarbeiter, macht Arlitt nun den Prototyp fit: „Es gibt noch vieles zu optimieren“, sagt er – etwa beim Wirkungsgrad der Turbinen oder dem Material, aus dem sie gebaut werden. Auch die schottischen Kollegen sind weiter eingebunden.

Reihenweise Erfolgserlebnisse bietet die junge Disziplin den Ingenieuren, die Fortschritte sind mitunter beachtlich: „Oft gelingen Verbesserungen im Prozentbereich“, sagt Arlitt. Alle zwei Monate fliegt er nach Schottland, um die Zusammenarbeit zu koordinieren. Das Wellenkraftwerk wird Ergebnis länderübergreifender Entwicklungsarbeit sein. Für Arlitt „eine echte Win-win-Situation“.
Avatar
schrieb am 07.02.08 21:51:47
Beitrag Nr.40 
(33.302.237)
Antwort
Zitat
Big Investment Coming?

A new report says more than $7 trillion could be invested in clean energy technologies by 2030

[urlFOX Busieness Viedeo 1:36 ]http://cosmos.bcst.yahoo.com/up/player/popup/?rn=289004&cl=6344172&src=finance&ch=1316259[/url]

keine Quelle vom Report!

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