Antwort auf Beitrag Nr.:
42.582.088 von DJHLS am 12.01.12
00:15:34guten morgen,
wie bereits schon mehrfach im "nachbarthread" festgestellt,
betrifft die preissenkung der düngemittel in indien in allererster
linie NPK dünger.
die geforderten preisnachlässe haben mehrere spezifischen gründe,
haben aber explizite nichts mit preisnachlässen bei kali zu tun
(das man da auch weniger zahlen möchte, ist verständlich, zumal ab
1.1.2012 für indien preiserhöhungen umgesetzt wurden).
das marktteilnehmer nun erwarten, dass auch druck auf den
kalisektor aufkommt, ist verständlich. als preisstabilisator
dürften jedenfalls die ersten produktionskürzungen bei
oligopolmitgliedern zu verstehen sein.
da bedingt durch die derzeitigen agrarpreise eine ausgewogenen
düngung, trotz höherer kosten letztendlich gewinne abwirft, dürfte
die landwirte in anderen teilen der welt weiterhin für eine
pflanzengerechte düngung sorgen.
ein abstürzen der agrarpreise, wie in 2008, könte dann allerdings
eine grössere gegenreaktion der landwirte erwarten lassen. aber
danach sieht es derzeit absolut nicht aus.
""""""BHP hat nix in der Pipeline. Die Frage ist eher, ob die
Kali-Juniors mit ihren Projekten in die Produktion schaffen, ohne
vorher aufgekauft zu werden. """""""
na ja, ob sie etwas in der pipeline haben, das weiss ich nicht,
aber dass sie eine übernahme von pot nach wie vor anstreben, steht
für mich ausser zweifel.
siehe hierzu auch bericht:
gefunden bei: www.twitwheel.com/s?query=%23potash
BHP still seems to have its eyes on PotashCorp - and, possibly,
Mosaic
BHP Billiton apparently thinks it has the right stuff when it comes
to running a potash business. The secret, apparently, is not to
have a stand-alone potash structure. Moreover, the thinking in
Melbourne headquarters of that companyis that Potash Corp of
Saskatchewan - and Mosaic, for that matter - might still eventually
be part of BHP. In the Street Talk section of The Australian
Financial Review, which is based in Sydney, there’s an unsourced
item which has."""""
das schicksal der kleineren kalijuniors dürfte eher trübe aussehen.
die grossen und grösseren player benötigen keine neuen
liegenschaften, sie sind ausschliesslich allesamt in der lage bei
bedarf ihre derzeitigen fördermengen mehr als zu verdoppeln (wird
von den meisten ja auch bis 2020 angestrebt).
allein k+s kann mit einer förderlizenz auf ihrem von potone
erworbenen legacyprojekt in der endstufe bis zu jährlich 4,5miot
kali fördern -und für legazy sind nocht weitere förderlizenden
vergeben.
wenn mann dann noch bedenkt, dass mit dem erwerb von potone weitere
6 lizenzsierte liegenschaften mit jeweils mehreren förderlizenzen
erworben wurden, dann kann man sich vorstellen, wie schwer es
weitere nachfolgeprojekte aus der juniorszene haben werden.
das von BHP erworbene kaliprojekt jenssen dürfte in etwa ähnlich
gross sein wie die ehemaligen liegenschaften von potone.
das problem für alle derzeitigen projekterweiterungen liegt in der
hohen eintrittsbarriere.
zudem dürften die derzeitigen marktplayer die preise ähnlich wie
derzeit gegen angekündigten käuferboykott, dann auch gegen
"neueindringlinge" verteidigen.
einige juniors in günstigen gelegenen abbaugebieten vs.
verbrauchsland könnte wiederum das interesse grösserer produzenten
erwecken.
hier könnten juniors in brasilien, afrika, ostasiatischem raum, als
auch bedingt in england einen standortvorteil haben.
das liegt alles im rahmen von spekulationen. fakt ist, dass seit
ca. 40 jahre keine neue kaliförderstätte erschlossen wurde.
-ansichtserklärungen jedoch, die gab es zuhauf!
glück auf!
uraltkali