Antwort auf Beitrag Nr.:
32.488.426 von Berni911 am 19.11.07
23:19:13ES kam vor ein zwei Tagen ne Empfehlung von "der
Aktionaer":
M.U.T hat das Zeug zum Börsenstar. Mit seiner revolutionären
Technologie macht das Unternehmen viele Dinge einfacher, sicherer
und günstiger.
Die meisten Menschen können mit dem Begriff Photonik wenig bis
nichts anfangen. Dabei haben sie fast täglich damit zu tun.
Photonik fasst alle optischen Technologien zusammen, bei denen das
Licht zur Datenverarbeitung und zur Steuerung von Systemen
verwendet wird – zum Beispiel im DVDSpieler oder im Scanner an der
Supermarktkasse. Da die Einsatzgebiete der Photonik enorm sind,
bescheinigen Experten der Technologie eine glorreiche Zukunft.
Gefahr gebannt
Eines der vielversprechendsten Unternehmen auf diesem Gebiet ist
die M.U.T AG. Der Börsenneuling – das IPO war am 2. Juli – liefert
Spektroskopieund Sensoriklösungen für die Serienfertigung. Ein
wichtiges Gebiet, auf dem die Technologie von M.U.T zum Einsatz
kommt, ist die Brandfrüherkennung. „Während herkömmliche
Rauchmelder eine Fehlerquote von 1:200 haben, ist bei der
M.U.T-Sensorik ein Fehlalarm nahezu ausgeschlossen“, sagt
M.U.T-Vorstandsmitglied Heino Prüß. Ein weiterer Vorteil: Der
Brandherd kann genau geortet werden, sodass kein Löschwasser
verschwendet wird. Da zudem etwa Hochhäuser durch die neue
Technologie deutlich sicherer werden, sinken auch die
Versicherungsprämien. Auf diesem Gebiet kooperiert M.U.T mit dem
englischen Versicherer Lloyds, der führend ist in Sachen
Brandschutz.
Hoher Bedarf
Vor einer großen Zukunft steht auch das Geschäftsfeld
Laborautomation, wo M.U.T mit Olympus zusammenarbeitet. Mithilfe
von Optoelektronik können zum Beispiel enorme Mengen an Blutproben
schnell und ohne Verwechslungsrisiko sortiert werden. Zudem ist das
Verfahren sehr günstig, wodurch es in Zeiten des hohen Kostendrucks
in der Medizinbranche noch attraktiver wird. Prüß schätzt das
Marktpotenzial allein in den fünf größten europäischen Ländern auf
400 Millionen Euro. Ebenfalls eingesetzt wird die M.U.TTechnologie
in Vakuumtoiletten in Zügen. Hier misst ein kleiner Computer
mithilfe der Sensorik unter anderem die Höhe des Füllstandes im
Abwassertank. Ist dieser voll, schließt der Computer die
Toilettentür ab und verhindert so das Überlaufen. „Einen sehr
großen Bedarf hierfür sehen wir vor allem in Asien“, sagt Prüß.
„Allein in China und Indien könnten in den kommenden Jahren knapp
1.000 Züge mit dieser Technologie ausgerüstet werden.“
Gerade erst begonnen
Auf Basis des für 2008 angepeilten Gewinns von 2,8 Millionen
Euro weist die M.U.T-Aktie ein KGV von nur 11 auf – bei einem
erwarteten Gewinnwachstum von mehr als 100 Prozent! Das
Unternehmen bietet eine starke Story, die gerade erst beginnt, und
eignet sich daher bestens für langfristig orientierte Anleger. Auf
Jahressicht traut der aktionär dem Titel mindestens 50 Prozent
Kurspotenzial zu.
Zwar nur vom Aktionär aber trotzdem, nicht zu verachten.