Endlich wieder mal interessante Neuemissionen.
Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2007/10/22/807203.html
Erster Handelstag am 2. November? Seit heute wirbt das Unternehmen
intensiv um Investoren. Von Rolf Zamponi
Klaus-Dieter Peters (54) ist Speditionskaufmann und war bei
Schenker in mehreren leitenden Positionen unter anderem im Nahen
und Mittleren Osten sowie in Zentral- und Südamerika tätig. Seit 1.
April 2003 ist er Vorstandschef der HHLA.
Endspurt beim Börsengang der Hamburger Hafen- und Logistik AG
(HHLA): Von heute an wird der Vorstand die Strategie des
Hafenkonzerns international präsentieren, um Investoren zu
werben.
Geplant ist, 30 Prozent der Anteile der stadteigenen Gesellschaft
zu verkaufen. Experten rechnen damit, dass dies mehr als eine
Milliarde Euro in die Kassen der Stadt spülen wird.
"Unser Ziel ist es, einen hohen Anteil privater Anleger zu
gewinnen, natürlich auch in Hamburg und Norddeutschland", sagte der
Vorstandschef der HHLA, Klaus-Dieter Peters, dem Abendblatt. Erster
Handelstag könnte der 2. November sein.
Insgesamt will die HHLA bis zu 22,54 Millionen Aktien anbieten. Der
Preis je Aktie steht aber noch nicht fest. Wer eine Aktie zeichnen
will, sollte sich an die Konsortialbanken für den Börsengang
wenden. Dazu gehören die Citibank, die Commerzbank sowie die
Hamburger Banken Berenberg, Haspa, HSH Nordbank und M.M. Warburg.
Bei hoher Nachfrage fällt jedoch die Zuteilung oft geringer aus als
gewünscht.
Alle tariflich bezahlten HHLA-Mitarbeiter können sich mit bis zu
2800 Euro am Börsengang beteiligen. Das Unternehmen gewährt dafür
einen Rabatt von 50 Prozent und auf Wunsch einen zinslosen
Kredit.
Mit den Einnahmen aus dem Börsengang will die Stadt die
Infrastruktur im Hafen ausbauen. Die Gelder sind für die Hafenbahn,
Kaimauern oder auch Straßenverbindungen vorgesehen, um die immer
größeren Containermengen schneller abtransportieren zu können. Die
HHLA will bis 2012 ihre Kapazität auf zwölf Millionen
Standardcontainer (TEU) ausbauen und sich nicht nur an den
geplanten Terminals in Hamburg, sondern auch an der Lübecker
Hafen-Gesellschaft beteiligen.
Den für Ende November geplanten Börsengang von Dubai Ports wertet
Peters eher als Rückenwind für die eigenen Pläne. "Unsere Branche
wird durch die Pläne in Dubai stärker in den Fokus gerückt." Dubai
Ports, der größte Hafenbetreiber im Nahen Osten, will 20 Prozent
des Grundkapitals verkaufen und erwartet Einnahmen von 2,8
Milliarden Euro.
Die HHLA ist mit einem Umschlag von 6,6 Millionen TEU 2006 zwar
deutlich kleiner als Dubai Ports, die mit 42 Terminals in 27
Ländern zuletzt 36,8 Millionen TEU bewegten. Nur in Rotterdam
werden in Europa mehr Container abgefertigt als in Hamburg bei der
HHLA und ihrem Konkurrenten Eurogate.
Bei der HHLA legte der Umschlag bis Ende Juni 2007 allein in
Hamburg um 13,6 Prozent auf 3,3 Millionen TEU zu. "Wir sind der
profitabelste Hafenbetreiber an der europäischen Nordseeküste und
rechnen mit einem Erfolg für den Börsengang", sagt Peters. Der
Schub in den Häfen ist vor allem eine Folge des steigenden Handels
und der starken Weltkonjunktur.
Unternehmenshomepage:
http://www.hhla.de
Emissionsdaten
ERSTNOTIZ geplant für Anfang November 2007
STREUBESITZ Voraussichtlich ca. 30 %
KONSORTIALFÜHRER Citi, J.P. Morgan
WEITERE KONSORTIALBANKEN Commerzbank, Berenberg Bank, Haspa, HSH
Nordbank, M.M.Warburg, Bankhaus Lampe (Selling Agent)
HALTEFRIST FÜR ALTAKTIONÄRE 18 Monate
BÖRSENKÜRZEL HHFA
ISIN DE000A0S8488
WKN A0S848
COMMON CODE 032739903
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Quelle:
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/251649.htm…
Dubai Ports World will 4 Milliarden erlösen
Die Hafengesellschaft Dubai Ports World will angeblich mit dem
Verkauf von 20 Prozent ihrer Aktien an der Börse rund 4,2 Mrd.
Dollar einnehmen. Nun wartet das staatliche Unternehmen auf grünes
Licht.
Dubai Port World wolle 20 Prozent seiner Aktien verkaufen und an
der Börse in Dubai handeln lassen, sagte eine mit den Plänen
vertraute Person am Dienstag.
Insgesamt sei das Unternehmen rund 22 Mrd. $ wert. Dubai Ports
World habe bereits einen Antrag bei der Börse gestellt und benötige
noch grünes Licht von der Regierung. Die Firma teilte lediglich
mit, noch seien keine Entscheidungen gefallen. Ein IPO zum
Glossar... sei jedoch eine Option.
Quelle HH Abendblatt: Nach der HHLA plant auch die staatliche
Hafengesellschaft des Golfemirats Dubai einen Börsengang. Vom 4.
bis 15. November würden etwa 20 Prozent des in staatlicher Hand
liegenden Grundkapitals öffentlich zur Zeichnung angeboten, teilte
Dubai Ports World (DP World) am Sonntag mit. Am 26. November soll
der größte Hafen im Nahen Osten zum ersten Mal an der Börse in
Dubai notiert werden. "Heute machen wir den nächsten Schritt von
einem lokalen zu einem regionalen, ja zu einem Global Player",
sagte Chairman Sultan Bin Sulajem. DP World ist der viertgrößte
Containerterminalbetreiber der Welt.
Gruß EcCo65HH