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    SOLARWORLD ++ vorab Q-Zahlen 5/11 + gab es einen Aktienrückkauf im 3-Q ? ++ (Seite 4382)

    eröffnet am 02.11.07 13:32:40 von
    bossi1

    neuester Beitrag 25.10.14 23:14:13 von
    olmo
    Beiträge: 54.614
    ID: 1.134.742
    Aufrufe heute: 2.184
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    cash_is_king
    schrieb am 11.05.12 22:19:24
    Beitrag Nr. 43.811 (43.155.492)
    Unfreiwillig ehrlich: IBC Solar erklärt den EEG-Irrsinn

    Auf Seite 11 des aktuellen SPIEGEL ist eine Anzeige, die ich gerne jeder Stromrechnung beilegen würde. Das Model, Typ Zahnwaltgattin, sitzt auf einem schicken Aufblas-Sessel vor ihrem Haus (angedeutet durch eine Ecke Schrägdach im Bildhintergrund) und verkündet: “Eine Sauna im Garten. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Und die Energiekosten im Keller. IBC SOLAR hat es mir möglich gemacht.”
    Das ist die gnadenlose Umverteilung nach oben “in a nutshell”.
    Im Text unten heißt es: “Wir alle können etwas verändern. Sie auch.” In diesem Fall nämlich die Stromrechnung der Aldikassiererin, die in die Sauna des städtischen Hallenbads geht und bescheiden zur Miete wohnt.

    Quelle:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/unfreiw…

    (erschienen schon im Januar 2011)
    Avatar
    Cooltrader1
    schrieb am 12.05.12 01:25:14
    Beitrag Nr. 43.812 (43.155.922)
    SolarWorld-Aktie: EBIT erneut durch Sondereffekte verzerrt

    11.05.12 09:58
    Montega AG

    Hamburg (www.aktiencheck.de) - Alexander Drews, Analyst der Montega AG, rät die Aktie von SolarWorld weiterhin zu verkaufen.

    SolarWorld habe gestern die Geschäftszahlen für Q1/2012 veröffentlicht. Während der Umsatz deutlich zurückgegangen sei, habe der Konzern mit einem positiven, zweistelligen Millionenbetrag beim operativen Ergebnis überrascht. Demnach sei der Umsatz von 233 Mio. Euro auf 170,5 Mio. Euro (yoy) gefallen, das EBIT sei hingegen aufgrund von positiven Sondereffekten von 27,9 Mio. Euro auf 31,5 Mio. Euro (yoy) gestiegen. Ursächlich für den Umsatzrückgang seien neben dem drastischen Preisverfall ausgebliebene Waferverkäufe gewesen. Im Gegensatz zum Vorjahresquartal seien keine signifikanten Umsätze mehr mit Wafern ausgewiesen worden (171,5 Mio. Euro in GJ 2011). Die produzierten Wafer seien stattdessen auf Lager genommen bzw. für die eigene Modulproduktion verwendet worden.

    Das positive EBIT resultiere erneut aus der ergebniswirksamen Auflösung von Anzahlungen auf Wafer (Langfristige Lieferverträge würden von Kunden sukzessive storniert, die zuvor geflossenen Anzahlungen als ergebniswirksamer Ertrag erfasst). Dieser Sondereffekt habe zu sonstigen Erträgen von ca. 50 Mio. Euro (nicht Cash wirksam) geführt, ohne die das EBIT bei ca. -18 Mio. Euro gelegen hätte. Der Restbuchwert der Anzahlungen dürfte noch bei ca. 50 Mio. Euro liegen, die nach Erachten der Analysten auch im nächsten Quartal erfolgswirksam aufgelöst würden. Zudem seien auch Cash wirksame Kompensationszahlungen möglich (34,2 Mio. Euro in 2011). In Q3 dürften die Anzahlungen jedoch aufgebraucht sein. Unter gleichen Rahmenbedingungen wäre die Folge eine deutliche Profitabilitätsverschlechterung.

    Da auch der operative Cash Flow negativ gewesen sei, hätten sich die Nettofinanzverbindlichkeiten auf 757,6 Mio. Euro erhöht. Der Vorstand habe jedoch versichert, dass bisher nicht gegen Covenants verstoßen worden sei und er auch in Zukunft nicht davon ausgehe. Um das Net Debt zu reduzieren, solle in den nächsten Quartalen das Working Capital weiter abgebaut werden (aktuell bei 379 Mio. Euro).

    Für SolarWorld stünden zwei wichtige politische Entscheidungen im Mai an. Heute trete der Bundesrat zur Verabschiedung der neuen Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen zusammen. Aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen den Ländern sei hier eine weitere Verzögerung möglich, die zu einer zusätzlichen Verunsicherung bei den Investoren führen könnte. Zudem sei am 16. Mai in den USA eine weitere Entscheidung im Verfahren gegen chinesische billig Importe zu erwarten. Die erste vorläufige Entscheidung habe zu deutlich niedrigeren Strafzöllen als von SolarWorld gefordert (2,9 bis 4,75%) geführt.

    Trotz der sehr hohen Installationszahlen in den Kernmärkten Deutschland und den USA habe SolarWorld den weggebrochenen Umsatz aus dem Verkauf von Wafern und Zellen nicht kompensieren können. Der Umsatz liege sowohl deutlich unter dem Vorjahresniveau als auch unter dem des Vorquartales (Q4/2011 Umsatz: 292,9 Mio. Euro). Das Ergebnis sei hingegen noch stärker durch die Auflösung von Vorauszahlungen beeinträchtigt gewesen als von den Analysten zunächst angenommen. Dieser Effekt sollte sich jedoch spätestens in Q3 aufheben. Der Vorstand habe erneut darauf hingewiesen, dass die Nachfrage weiterhin gut sei. Bei dem aktuellen Preisniveau könnte man jedoch kaum Geld verdienen. Die Analysten hätten daher ihre Prognosen angepasst und insbesondere die langfristigen Ertragsentwicklungen gesenkt.

    Man sehe weiterhin keinen Grund für ein Investment in die SolarWorld-Aktie. Die vorgelegten Quartalszahlen seien zwar im Vergleich zu anderen Modulherstellern gut, eine schnelle Marktkonsolidierung sei jedoch nicht zu erwarten. Zudem werde die Einhaltung der Covenants immer schwieriger.

    Die Analysten der Montega AG belassen daher die SolarWorld-Aktie auf "verkaufen" bei einem reduzierten Kursziel von 1,30 Euro (zuvor: 2 Euro). (Analyse vom 11.05.2012) (11.05.2012/ac/a/t)


    http://www.aktiencheck.de/analysen/Artikel-SolarWorld_Aktie_…
    Avatar
    Ottomann
    schrieb am 12.05.12 10:18:10
    Beitrag Nr. 43.813 (43.156.272)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.155.153 von xylophon am 11.05.12 21:02:44Und derzeit gibt es auch kein Lagermöglichkeit. Eigentlich müsste man die weitere Solarförderung für Deutschland sofort stoppen.

    Also, Strom lagern habe ich auch noch nicht gehört! :D Vermutl. meinst du Strom speichern!
    Das deutsche Gasnetz ist ein Speicher, der Deutschland kpl. 2-3 Monate mit Strom versorgen könnte. Zusätzlich gibts ja noch einige andere Speicher! Es fehlt also, wie du fälschlicherweise behauptest, nicht an Speichern, sondern an Elektrolyseanlagen!
    Hier kannst du, anstatt nur destruktiv rumzulallen, etwas konstruktives tun und Kunde werden. Damit trägst du dann sukzessive mit dazu bei, daß peu à peu keine einzige kWh EE-Strom mehr verschwendet werden müßte. Z.B. müßten keine Windmühlen werden vom Netz genommen werden aufgrund mangelnder Netzkapazität und der Weg zu 100% EE wird geebnet!
    https://www.greenpeace-energy.de/windgas/anmeldung-privatkun…
    Avatar
    bmann025
    schrieb am 12.05.12 11:16:00
    Beitrag Nr. 43.814 (43.156.446)
    Zitat von OttomannUnd derzeit gibt es auch kein Lagermöglichkeit. Eigentlich müsste man die weitere Solarförderung für Deutschland sofort stoppen.

    Also, Strom lagern habe ich auch noch nicht gehört! :D Vermutl. meinst du Strom speichern!
    Das deutsche Gasnetz ist ein Speicher, der Deutschland kpl. 2-3 Monate mit Strom versorgen könnte. Zusätzlich gibts ja noch einige andere Speicher! Es fehlt also, wie du fälschlicherweise behauptest, nicht an Speichern, sondern an Elektrolyseanlagen!
    Hier kannst du, anstatt nur destruktiv rumzulallen, etwas konstruktives tun und Kunde werden. Damit trägst du dann sukzessive mit dazu bei, daß peu à peu keine einzige kWh EE-Strom mehr verschwendet werden müßte. Z.B. müßten keine Windmühlen werden vom Netz genommen werden aufgrund mangelnder Netzkapazität und der Weg zu 100% EE wird geebnet!
    https://www.greenpeace-energy.de/windgas/anmeldung-privatkun…


    Also diese Technik steckt noch absolut in den Kinderschuhen, selbst im Vergleich mit anderen "Visionen" wie Brennstoffzelle oder Desertec.

    Zunaechst gehen bei der Umwandlung zum Gas und der Verbrennung des Gases zur Stromerzeugung 60% der Energie verloren. Das macht PV oder Windstrom alleine schon um den Faktor 2.5 teuerer. Und wie siehts dann z.B. im Vergleich mit Biogas aus ? Kann die Natur Energie in Pflanzen nicht doch billiger speichern ?

    Hinzu kommen die Kosten fuer die Anlagen, im Moment belegt eine mickrige 25 kW Anlage 2 ganze Container. Das sieht irrsinnig teuer aus.

    http://www.solar-fuel.net/typo3temp/pics/alpha-Anlage_6d2a40…

    Aber last but not least gibt es noch ein fundementales Problem. Wo soll das CO2 herkommen, das zusammen mit Wasserstoff H2 zu Methan CH4 synthetisiert werden soll ?

    In der Luft liegt der Anteil bei nur 0.04%, viel viel zu wenig fuer diese Anlagen. Muesste man dies aus der Luft erst anreichern wuerden die Wirkungsgrade dieser Anlagen gegen 0 gehen und die Kosten gegen unendlich.

    Also braucht man eine CO2 Quelle. Wie z.B. ein Gas- oder Kohlekraftwerk.

    Man stelle sich nun den typischen Anwendungsfall vor:

    Bei starkem Wind wird mehr Windstrom produziert als eingespeist werden kann. Mit dem ueberschuessigen Strom wird per Elektrolyse H2 und O2 erzugt und H2 soll mit CO2 in Methan umgewandelt werden.

    Zur Erzeugung von angereichertem CO2 muss dann also ein Gaskraftwerk angeworfen werden. Dessen Strom kann aber auch nicht genutzt werden, weil das Netz unter Volllast steht. Das Gas wird also nur verbrannt, um damit wieder Gas zu erzeugen. Allerdings viel weniger als verbrannt wurde. Gehts noch idiotischer ?
    7 Antworten
    Avatar
    milkymaid
    schrieb am 12.05.12 16:20:03
    Beitrag Nr. 43.815 (43.157.074)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.155.397 von codiman am 11.05.12 22:02:22wir werden sehen, wer beim nächsten solarboom vorndran sein wird, nachdem das momentane sterben vorüber ist. bereits jetzt werden viele gemeindeverwaltungen aufgefordert, von ihren autonomieplänen abzurücken......
    auch wenn man das heute als "blech" und "quatsch" abtut, so wird es in zukunft zu diskutieren sein. wir werden ja sehen.....
    Avatar
    Kurumba
    schrieb am 12.05.12 16:39:37
    Beitrag Nr. 43.816 (43.157.106)
    du könntest richtig liegen, milkyway - die goßen 4 machen auf 68er radikal- "macht kaputt, was euch kaputt macht" - leider mit hilfe der rechten presse und vielen anderen paydboys - ist in USA genau so
    wie bei uns
    Avatar
    Escapee
    schrieb am 12.05.12 21:08:22
    Beitrag Nr. 43.817 (43.157.555)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.154.189 von Cooltrader1 am 11.05.12 17:43:17... aber wenn die Produktion von Ramsch(Solarpanels) als Zukunftstechnologie bezeichnet wird, während echte Zukunftstechnologien wie .... Atomtechnik aus Deutschland verbannt werden, mache ich mir schon Sorgen.

    :laugh:

    Unglaublich, dass es immer noch Leute gibt, die die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben. :cry:

    --------------------

    Die Konsolidierung schreitet fort:

    Sovello ist einer der größten vollintegrierten Modulhersteller der Welt. :eek:
    "Unsere Vision: Wir werden das nachhaltigste Solarunternehmen weltweit."

    http://www.sovello.com/unternehmen/profil/

    ---------------------
    12.05.12
    Weiteres Solarunternehmen in Not
    Sovello droht Pleite

    In Sachsen-Anhalt steckt ein weiteres Solarunternehmen in Schwierigkeiten. Wie der Solarmodul-Hersteller Sovello aus Bitterfeld-Wolfen mitteilte, wurde die Produktion heruntergefahren. Firmensprecher Robert Reinsch sagte der "Mitteldeutschen Zeitung", wegen der schwierigen Geschäftslage seien die Kapazitäten auf ein Drittel gedrosselt worden. Sovello prüfe derzeit die Einführung von Kurzarbeit für seine rund 1.200 Beschäftigten. Nach Solon, Q-Cells und First Solar droht damit einem weiteren großen Unternehmen der deutschen Solarindustrie die Pleite.
    .....
    Demnach erwägt die Firma nun eine sogenannte Insolvenz in Eigenverantwortung, um das Unternehmen zu sanieren.
    .........
    Sovello gehört dem Finanzinvestor Ventizz und hat sich in der Solarkrise bislang relativ gut behauptet. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen setzten die Bitterfelder nicht nur auf die Herstellung von Teilkomponenten, sondern produzierten sowohl Wafer und Solarzellen als auch Solarmodule unter einem Dach. ....

    http://www.mdr.de/nachrichten/solarindustrie110_zc-e9a9d57e_…
    Avatar
    zivielkubaner
    schrieb am 13.05.12 10:13:59
    Beitrag Nr. 43.818 (43.158.228)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.156.446 von bmann025 am 12.05.12 11:16:00Ich gebe dir recht, das Speichern von Energie durch Erzeugen von Methangas ist nicht besonders effizient. Besser und ausgereift sind dagegen Pumpspeicherkraftwerke. Nur gibt es davon in D zu wenig. Und neue Stadorte sind rar. Es stellt sich die Speicherung im Ausland zur Verfügung. Beispielsweise in Norwegen, dort würde es genug potential für diese Technik geben. Nur muss der Strom dann enorme Strecken überwinden, was gewöhnlich mit Verlusten einhergeht und viel Übertragungskapazität über weite Strecken erfordert. Das dürfte teuer werden. Sicher wird es Bestrebungen in diese Richtung geben, aber es wird nicht genügen um genug Speicherkapazität für D zur Verfügung zu stellen.

    Eine ähnliche Idee, die aber wenig Wiederstand bei der Bevölkerung/Naturschützer hervorruft und in D umsetzbar ist: Alte Kohleminen in Pumpspeicherkraftwerke umzurüsten.

    Ich denke, dass das umsetzbar ist. Die Technik ist im Grunde die gleiche wie bei einem Übertage Pumpspeicherkraftwerk. Nur auch hier werden wir wohl nicht den ganz großen Wurf sehen. Aber immerhin.

    Am Ende wird es wohl darauf hinauslaufen, dass verschiedenste Speichervarianten übers ganze Land verteilt aufgebaut werden.

    aber nur meine Meinung
    der zivielkubaner
    1 Antwort
    Avatar
    cash_is_king
    schrieb am 13.05.12 10:24:55
    Beitrag Nr. 43.819 (43.158.244)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.156.446 von bmann025 am 12.05.12 11:16:00Das Thema Brennstoffzelle ist gerade dabei, aus den Kinderschuhen zu entwachsen. Innovationstreiber ist hier das Militär: nachdem die Bundeswehr schon U-Boote mit Brennstoffzellen ausgerüstet hat, ersetzen mittlerweile tragbare Brennstoffzellen die schweren Lithium-Ionen-Batterien. Lieferant für diese mobilen Zellen ist die Firma SFC, die auch das US-Militär beliefert (was für den Innovationsvorsprung und die Qualität der Produkte spricht).

    Die Firma Ballard Power aus Kanada hat zusammen mit Daimler Brennstoffzellen für Autos entwickelt. Die Serienproduktion wird in ein bis zwei Jahren laufen. Der Vorteil gegenüber batteriebetriebenen Autos: die F-Cell-Fahrzeuge sind viel leichter und der Tankvorgang geht schneller: Tankstelle anfahren, neue Tankpatrone kaufen, weiterfahren.

    Hypbridlösungen mit Solar- oder Windkraftanlagen wurden sehr erfolgreich von der Firma Heliocentris entwickelt und laufen bereits als Prototypen. Die Technik steht also bereit.

    Was hier fehlt ist die Massenproduktion. Da würde eine Anschubfinanzierung helfen. Leider gibt es dafür keine Förderung. Der deutsche Michel finanziert ja lieber Aufdachanlagen für Besserverdienende, die in China gefertigt wurden...
    Avatar
    Ottomann
    schrieb am 13.05.12 10:50:39
    Beitrag Nr. 43.820 (43.158.284)
    Zitat von bmann025
    Zitat von OttomannUnd derzeit gibt es auch kein Lagermöglichkeit. Eigentlich müsste man die weitere Solarförderung für Deutschland sofort stoppen.

    Also, Strom lagern habe ich auch noch nicht gehört! :D Vermutl. meinst du Strom speichern!
    Das deutsche Gasnetz ist ein Speicher, der Deutschland kpl. 2-3 Monate mit Strom versorgen könnte. Zusätzlich gibts ja noch einige andere Speicher! Es fehlt also, wie du fälschlicherweise behauptest, nicht an Speichern, sondern an Elektrolyseanlagen!
    Hier kannst du, anstatt nur destruktiv rumzulallen, etwas konstruktives tun und Kunde werden. Damit trägst du dann sukzessive mit dazu bei, daß peu à peu keine einzige kWh EE-Strom mehr verschwendet werden müßte. Z.B. müßten keine Windmühlen werden vom Netz genommen werden aufgrund mangelnder Netzkapazität und der Weg zu 100% EE wird geebnet!
    https://www.greenpeace-energy.de/windgas/anmeldung-privatkun…


    Also diese Technik steckt noch absolut in den Kinderschuhen, selbst im Vergleich mit anderen "Visionen" wie Brennstoffzelle oder Desertec.

    Zunaechst gehen bei der Umwandlung zum Gas und der Verbrennung des Gases zur Stromerzeugung 60% der Energie verloren. Das macht PV oder Windstrom alleine schon um den Faktor 2.5 teuerer. Und wie siehts dann z.B. im Vergleich mit Biogas aus ? Kann die Natur Energie in Pflanzen nicht doch billiger speichern ?

    Hinzu kommen die Kosten fuer die Anlagen, im Moment belegt eine mickrige 25 kW Anlage 2 ganze Container. Das sieht irrsinnig teuer aus.

    http://www.solar-fuel.net/typo3temp/pics/alpha-Anlage_6d2a40…

    Aber last but not least gibt es noch ein fundementales Problem. Wo soll das CO2 herkommen, das zusammen mit Wasserstoff H2 zu Methan CH4 synthetisiert werden soll ?

    In der Luft liegt der Anteil bei nur 0.04%, viel viel zu wenig fuer diese Anlagen. Muesste man dies aus der Luft erst anreichern wuerden die Wirkungsgrade dieser Anlagen gegen 0 gehen und die Kosten gegen unendlich.

    Also braucht man eine CO2 Quelle. Wie z.B. ein Gas- oder Kohlekraftwerk.

    Man stelle sich nun den typischen Anwendungsfall vor:

    Bei starkem Wind wird mehr Windstrom produziert als eingespeist werden kann. Mit dem ueberschuessigen Strom wird per Elektrolyse H2 und O2 erzugt und H2 soll mit CO2 in Methan umgewandelt werden.

    Zur Erzeugung von angereichertem CO2 muss dann also ein Gaskraftwerk angeworfen werden. Dessen Strom kann aber auch nicht genutzt werden, weil das Netz unter Volllast steht. Das Gas wird also nur verbrannt, um damit wieder Gas zu erzeugen. Allerdings viel weniger als verbrannt wurde. Gehts noch idiotischer ?



    1.) Also diese Technik steckt noch absolut in den Kinderschuhen, selbst im Vergleich mit anderen "Visionen" wie Brennstoffzelle oder Desertec.

    Hee? :confused: Du willst nicht ernsthaft behaupten, daß Elektrolysetechnik in den Kinderschuhen steckt?

    2.) Zunaechst gehen bei der Umwandlung zum Gas und der Verbrennung des Gases zur Stromerzeugung 60% der Energie verloren. Das macht PV oder Windstrom alleine schon um den Faktor 2.5 teuerer.

    Das ist Unsinn! Kein Mensch will regenerativ erzeugten Strom, der vom Netz aufgenommen werden kann benutzen, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten oder sukzessive in einem weiteren Schritt vier von den gewonnenen Wasserstoffatomen an ein zentrales Kohlenstoff-Atom anzuhängen, um somit Methan zu erzeugen.
    Aber, wenn du es energieeffizienter findest, ganze Windparks vorübergehend vom Netz zu nehmen, als den Strom, wenn auch mit verringertem Wirkungsdrad, zur Erzeugung von Windgas zu nutzen, dann spricht das vermutl. nicht Bände über deine mathematischen Fähigkeiten, sondern auch über deine ideologische Verbrämtheit! Ob die von dir erwähnten Wirkungsgradverluste an dieser Stelle korrekt sind, lasse ich hier einfach mal so stehen.


    Und wie siehts dann z.B. im Vergleich mit Biogas aus ? Kann die Natur Energie in Pflanzen nicht doch billiger speichern ?

    3.) Biogas ist aus mehreren Gründen ökologisch nicht gerade das Gelbe vom Ei! Außerdem ist auch seine quantitative Relevanz begrenzt!

    Aber last but not least gibt es noch ein fundementales Problem. Wo soll das CO2 herkommen, das zusammen mit Wasserstoff H2 zu Methan CH4 synthetisiert werden soll ?


    4.) CO2 kann man Produktionsprozessen bspw. Brauereien entnehmen. Oder den von dir schon angesprochenen, sowieso existierenden Biogasanlagen und eben auch aus der Atmosphere. Wieviel CO2 z.B. aus Produktionsprozessen entnommen werden kann, vermag ich nicht zu sagen. Aber du weißt das ja ganz bestimmt! :D
    Im übrigen sind wir noch nicht bei der Methansynthese. Zunächst mal ist es so, daß unserem Gasnetz sowohl technisch als auch aus regulatorischen Gründen bis zu 5% Wasserstoff beigemischt werden können. Diese 5% alleine bieten schon 45 mal mehr Speicherkapazität als alle heute in D existierenden Pumpspeicherkraftwerke zusammen!!!!


    Gehts noch idiotischer ?

    Nun, zum "Wingas" gibt es von diversen namhaften wissenschaftl. Instituten, z.B. dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und dem Fraunhofer Institut IWES Studien.
    Daß du dich hier hinstellst und die ganze Geschichte als "idiotisch" verkaufen willst lasse ich jetzt einfach mal unkommentiert stehen. Da deine Bewertung aber auch entlarvend und selbsterklärend ist, besteht dazu auch kein Anlaß!
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