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Der Franken, die neue Fluchtwährung? (Seite 107)

eröffnet am 16.11.07 17:49:10 von
realex

neuester Beitrag 26.02.13 13:03:26 von
Sophisticated_Investor
Beiträge: 1.164
ID: 1.135.345
Aufrufe heute: 1
Gesamt: 247.536


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enuxx
schrieb am 13.04.12 16:58:58
Beitrag Nr. 1.061 (43.036.614)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.033.836 von DarQuan am 13.04.12 09:19:36"1.b. Pass lieber auf, dass die SNB nicht an einem Samstag oder Sonntag die Stützung beendet "

Welchen Sinn sollte es machen, dass die SNB übers Weekend die Stützung beendet und keine freiwilligen Käufer einspringen können? Die SNB will den Franken abschwächen, nicht brutal zerstören. Ein neues Level würde ich persönlich immer während der Haupthandelszeiten definieren, dann kann der Markt die Leistung kostenlos vollbringen.
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Hackertom1
schrieb am 13.04.12 17:17:03
Beitrag Nr. 1.062 (43.036.724)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.033.836 von DarQuan am 13.04.12 09:19:36Nur kurz.

1a: Das hat nichts mit Schadenfreude zu tun. Leute die mit so einer Hochnässigkeit in einem Forum schreiben kommen halt einfach nicht gut an und nachdem du ja so 100% überzeugt bist würd ich gern schauen was passiert wenn mein Szenario eintrifft. Natürlich weiß keiner was die Schweizer machen werden, das ist aber nicht der Punkt.

1b: Das wird nie passieren. Wenn die jemals den Floor aufgeben was sie sowieso nie tun werden, dann sicher nicht von ihnen aus. Wenn schon dann werden sie sich irgendwann geschlagen geben und während eines erneuten Angriffs auf die 1.20 von diversen Hedge Funds einfach nicht mehr dagegen halten. Sehr sehr unwahrscheinlich aber dafür gibts nen Stop falls jemand long ist.

2. Dein unerklärlicher Hass auf die SNB ist nicht nachvollziehbar. Ich schätze mal du warst auch short als es in 2 Minuten von 1.10 auf 1.22 ging bei der Bekanntgabe des ersten Floors? Würde mich nicht wundern. Natürlich ist die SNB nicht groß aber vergiss nicht dass EURCHF vom Volumen und vom Umsatz her sehr klein ist. Ist halt überhaupt nicht vergleichbar als ob jemand USDJPY oder EURUSD verteidigen will.

3. Vergiss nicht dass die Schweiz extrem leidet unter diesem Wechselkurs. Praktisch jede große schweizer Firma hat in den letzen Quartalen riesig zu kämpfen mit dem Wechselkurs. Solange sich weiter eher deflationäre Tendenzen durchsetzen so wie es der Fall ist in den letzten Monaten, wird die SNB diesen Floor mit aller Vehemenz verteidigen. Vergiss auch nicht dass die im letzten Quartal einen riesen Gewinn mit einigen vorherigen Interventionen (vor dem Floor-da hat die SNB übrigens selber praktisch gar nichts verteidigen müssen) gemacht haben. Geld ist also im Moment für sowas ausreichend da.

4. Ich habe deinen Beitrag 1047 gelesen, das heißt aber nicht dass dein Setup irgendeinen Sinn macht. Wenn du schreibst dass du bei 1.1975 einen sell short stop hast, dann kann ich das nachvollziehen. Nachdem du ja glaubst dass es sowieso Richtung 1.05 oder Parität geht falls die SNB jemals den Floor aufgibt, macht es absolut null Sinn wegen deinen 10-12 pips das große Risiko über den 1.20 einzugehen. Da genügt es leicht wenn du bei 1.1975 einsteigst. Vor allem wenn dein Gegenpart ne hoch motivierte Zentralbank ist die wirtschaftlich einfach keinen EURCHF von 1.15 oder tiefer zulassen kann. Es geht ja nicht nur um eine Heraufsetzung des Floors. Was glaubst du wie schnell ne kleine Intervention den Kurs auf 1.21 oder 1.22 hievt? Das heißt du riskierst 40 Pips bis zu deinem Stop (allerdings werden das viel mehr falls die wirklich intervenieren würden-weil du da nie ohne slippage raus kommst) für 12 pips. Das macht nun wirklich null Sinn tradingtechnisch.


Übrigens, wenn du ein bisschen weniger "neunmalklug" rüberkommen würdest, dann würden dich hier wahrscheinlich nicht alle so anfeinden.....just an idea. :-)
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enuxx
schrieb am 13.04.12 22:09:46
Beitrag Nr. 1.063 (43.038.076)
Suche nach dem dritten Mann für Schweizer Notenbank in Endphase
Donnerstag, 12. April 2012, 17:26 Uhr
Zürich (Reuters) - In der Schweiz geht die Suche nach dem dritten Mann für die Spitze der Notenbank in die Schlussphase.

Der Bankrat der Schweizerischen Nationalbank (SNB) wollte nach Angaben einer mit der Sache vertrauten Person am Freitag einen Vorschlag für die dritte durch den Rücktritt von SNB-Präsident Philipp Hildebrand frei gewordene Stelle im Direktorium machen. Selbst entscheiden kann das Aufsichtsgremium nicht. Das ist Sache der Regierung, die aus dem Direktorium dann auch den neuen Präsidenten der SNB bestimmt. Die Beschlüsse dürften am Mittwoch fallen, wenn das Kabinett nach der Osterpause wieder zusammentritt.

Als gesetzt für den Präsidentenposten gilt Thomas Jordan. Der bisherige Vizepräsident übernahm im Januar nach dem Rücktritt Hildebrands kommissarisch die Führung der SNB. Hildebrand trat wegen umstrittener Devisengeschäfte seiner Frau überraschend zurück.

Viel Zeit bleibt nicht. Bis zur Generalversammlung der SNB am 27. April sollte das Direktorium wieder voll besetzt sein. Auch Experten und Wirtschaftsvertreter drängen. Angesichts der Euro-Schuldenkrise und des Aufwertungsdrucks auf den Schweizer Franken sollte die Spitze der Notenbank so schnell wie möglich komplettiert werden. Bankrat und Regierung hätten sich ohnehin schon zu viel Zeit gelassen, sagen Kritiker. Dadurch seien möglicherweise sogar Hedgefonds zu Angriffen auf den Schweizer Franken ermuntert worden. Der SNB geht es darum, eine weitere Aufwertung der heimischen Währung zu verhindern, da dies der Konjunktur schaden und Deflationsgefahren auslösen könnte.

Für den offenen Posten werden eine Reihe von Namen genannt. Die möglichen Kandidaten kommen wie Dewet Moser und Thomas Moser aus der zweiten Reihe der SNB oder sind Spitzenbeamte aus dem Berner Regierungsapparat. Da werden etwa Fritz Zurbrügg, dem Chef der Eidgenössischen Finanzverwaltung, gute Chancen eingeräumt. Er war beim Internationalen Währungsfonds (IWF) tätig und verfügt über internationale Erfahrung. Auch Thomas Moser war beim IWF, bevor er 2010 bei der SNB anfing. Der in einigen Medienberichten genannte frühere Risiko-Chef der Deutschen Bank, Hugo Bänziger, stand offenbar nicht als Kandidat zu Verfügung.
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Nachtigall17
schrieb am 16.04.12 01:23:20
Beitrag Nr. 1.064 (43.041.984)
enuxx von einer Abschwächung des Franken kann überhaupt keine Rede sein,der Euro wird schwächer werden, und die SNB wird noch Ihre wahre Not damit haben, daß der Franken nicht noch fester wird. In Brüssel wird dies sicherlich eher gerne gesehen-über die Währung kann man jedes Land kaputt machen oder in die Knie zwingen, siehe Asienkriese 1998
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enuxx
schrieb am 16.04.12 10:55:28
Beitrag Nr. 1.065 (43.042.934)
Zitat von Nachtigall17enuxx von einer Abschwächung des Franken kann überhaupt keine Rede sein,der Euro wird schwächer werden, und die SNB wird noch Ihre wahre Not damit haben, daß der Franken nicht noch fester wird. In Brüssel wird dies sicherlich eher gerne gesehen-über die Währung kann man jedes Land kaputt machen oder in die Knie zwingen, siehe Asienkriese 1998



Wir werden sehen. Mittelfristig kann es schwer werden, aber temporär spekuliere ich dagegen.
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WarB
schrieb am 16.04.12 18:18:12
Beitrag Nr. 1.066 (43.045.313)
DarQuan lag offenbar mit seinen Voraussagen falsch.

Die 1,20 ist nicht gefallen ! Die SNB hat gewonnen ! ;-)
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riverstar_de
schrieb am 17.04.12 13:59:47
Beitrag Nr. 1.067 (43.049.128)
habe ich was verpaßt? Kann doch noch immer unter 1,20 EUR gehen...
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enuxx
schrieb am 17.04.12 17:59:58
Beitrag Nr. 1.068 (43.050.677)
Dis SNB sollte ruhig weiter gekitzelt werden, vll. werden sie dann zu einer weiteren Reaktion/Intervention gezwungen.
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shingo
schrieb am 17.04.12 22:08:13
Beitrag Nr. 1.069 (43.052.116)
ich möchte das gespräch auf eine andere höhe bringen.
meine ziele:
1.2018
1.2039
1.2063
1.2084


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Hackertom1
schrieb am 17.04.12 23:45:50
Beitrag Nr. 1.070 (43.052.551)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.050.677 von enuxx am 17.04.12 17:59:58Ich sag auch. Je länger der Kurs hier verharrt nur knapp über den 1.20 desto größer wird die Wahrscheinlichkeit dass die SNB eines Tages mal nen Warnschuss los lässt. Die 1.22 sollten dann zumindest kurzfristig drin sein.