So, hier mal das neueste von Erdmans aka Ruoffs Kollegas. Da fragt
man sich doch glatt, was Ruoff aka Erdman mit seinen andauernden
Negativpostings hier bezweckt.
Ist er oder seine Kollegas vielleicht short in Injex/
Paketeria???
Was Ruoff/ Erdman hier kürzlich zu seinem Verhalten gepostet hat,
passt da ja wie der Deckel auf den Topf dazu.
Zitat von ErdmanIch
gehe nur zur HV von Firmen, die Gewinn machen und deren Bilanz ich
selbst gelesen habe. Und die ausgeschüttete Dividende sollte
zumindest auch die Reisekosten decken.
Wer an der Börse Geschäfte macht, der muss kapitalistisch und
kaufmännisch denken. Für die Wohlfahrt ist die Kirche da und auch
der Staat (aber nur als Nebensache, nicht Hauptzweck, wie
inzwischen immer mehr junge Leute denken, weil ihnen die 68er
Lehrer dies in der Schule beibrachten) 
Genau so wünscht man sich doch eine "§Schutzgemeinschaft", die
scheinbar in erster Linie erst einmal ihre eigenen Interessen
schützt.
Junge, Junge, Junge, hat ja aber von Rösch dafür schon richtig auf
die Mütze bekommen auf Xing.
Viel Spaß beim Staunen und Vermehren der Einsichten bezüglich SdK
und Erdman/ Ruoff!
Gruß von
tnzs
Quelle:
http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/prozess-anlegerschuetzer-auf-abwegen,10808230,11478500.html
Anlegerschützer auf Abwegen
Von Sebastian Wolff
Der Aktionärsverband Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK)
ist für seine kritischen Worte gegenüber den Vorständen
börsennotierter Konzerne bekannt. Doch jetzt stehen die
Anlegerschützer selbst am Pranger.
Sie sind die Robin Hoods der Börse: Unverdrossen kämpfen die
Anlegerschützer der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) für
die Rechte der Kleinaktionäre. Auf Hauptversammlungen stellen sie
den Vorständen unangenehme Fragen. Zudem legen sie jedes Jahr ein
„Schwarzbuch“ vor, in dem sie Firmen öffentlich an den Pranger
stellen, die das Geld der Aktionäre durch Misswirtschaft vernichtet
haben.
Doch jetzt stehen die Anlegerschützer selbst am Pranger, jedenfalls
einige von ihnen:
Vor dem Münchner Landgericht läuft gerade ein
Prozess um millionenschwere Manipulationen von Aktienkursen und
Insiderhandel. Ehemalige Mitarbeiter der SdK stehen dabei im
Mittelpunkt. Am Donnerstag wurde einer von ihnen
verurteilt.
Von nächster Woche an muss sich ein weiterer Ex-SdK-Mann vor
Gericht verantworten: der ehemalige Vorstand Markus Straub. Er soll
auf fallende Kurse eines Unternehmens spekuliert haben, vor dem die
SdK selbst gewarnt hatte und daran kräftig verdient haben.
Hoher Image-Schaden
Zwar ist die SdK selbst nicht angeklagt, doch ihr ist der Prozess
natürlich enorm peinlich. Sie bemüht sich deshalb um
Schadensbegrenzung: „Wir haben einen klaren Verhaltenskodex“, sagt
SdK-Sprecher Lars Labryga. „Wer für uns auf
Aktionärs-Hauptversammlungen spricht, muss darauf hinweisen, wie
viele Aktien er von diesem Unternehmen besitzt. Auf diese Weise
werden Interessenkonflikte vermieden.“ Wer sich nicht daran halte,
müsse 10 000 Euro Strafe zahlen.
Bei der Konkurrenz sieht man das nicht so locker: Die Deutsche
Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), der andere große
Aktionärsverband in Deutschland, verbietet seinen Vertretern den
privaten Besitz von Aktien von Unternehmen, die sie im Namen der
DSW besuchen. „Nur so lassen sich Interessenkonflikte
ausschließen“, sagt DSW-Sprecher Jürgen Kurz. Auch für die DSW sei
der Prozess gegen die Ex-Mitarbeiter der Konkurrenz sehr unschön,
denn es färbe immer etwas ab. Weil in den Medien häufig
undifferenziert von „den Aktionärsschützern“ die Rede sei, werde
auch sein Verband zu Unrecht mit dem Skandal in Verbindung
gebracht.
Anlegerschützer haben selbst Aktiendepots
Noch etwas sei problematisch bei der Konkurrenz, moniert Kurz.
Die SdK besitzt nämlich mehrere Aktiendepots, in denen sie ihr
Vermögen in Höhe von rund 900.000 Euro anlegt. Mit den Erträgen
daraus finanziert sie einen Teil ihrer Kosten. Denn von den
Beiträgen ihrer knapp 3.000 zahlenden Mitglieder alleine lassen
sich diese nicht bestreiten.
Eines dieser Aktiendepots versteht die SdK bewusst auch als
Empfehlungsliste für ihre Mitglieder. Darin befinden sich aktuell
auch wenig gehandelte Werte wie die Friseurkette Essanelle, oder
das Fernheizwerk Neukölln. Setzen die Mitglieder also die
SdK-Empfehlungen um, kann das die Kurse dieser Aktien schnell
massiv nach oben treiben, wovon die SdK dann unmittelbar
profitiert.
Die SdK sieht darin kein Problem. Sie agiere völlig transparent,
argumentiert sie. Ihren Vertretern auf Hauptversammlungen zahlt sie
lediglich 100 Euro Aufwandsentschädigung pro Auftritt. Kritikern
zufolge zwingt diese niedrige Entlohnung die SdK-Vertreter dazu,
nach anderen Einkommensquellen zu schielen – zum Beispiel nach
Gewinnen mit Aktien der Firmen, denen sie eigentlich auf den Zahn
fühlen sollen.
Die SdK hält solche Vorwürfe für unangebracht. Stattdessen bläst
sie in einer Pressemitteilung zum Gegenangriff: Sie wirft einigen
Medien vor, unzutreffend über den Prozess zu berichten und droht
mit Schadenersatzklagen.
______
ZUSATZKASTEN
Millionenschwere Manipulationen
Urteil: In einem Prozess um millionenschwere Manipulationen von
Aktienkursen und Insiderhandel verurteilte das Münchner Landgericht
am Donnerstag den 43 Jahre alten früheren Mitarbeiter der
Aktionärsvereinigung SdK, Christoph Öfele, zu einer
Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Zudem muss er 9 000 Euro
Geldstrafe zahlen und den verbliebenen Gewinn aus illegalen
Aktiengeschäften von 220 000 Euro abgeben.
Insider: Öfele wurde wegen Insiderhandels in 92 Fällen für
schuldig befunden. Er nutzte sein Wissen als Aufsichtsratschef
einer Biotech-Firma, um den Aktienkurs zu manipulieren. Sein satter
Gewinn: 2,5 Millionen Euro. Eine gewisse Bekanntheit erlangte
Öfele bereits als Aufsichtsratschef des Fußball-Zweitligisten TSV
1860 München. Dessen Finanzen konnte er allerdings nicht
sanieren.