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IP-TV; NGN, Triple-Play: der Sat & Kabel Vernichter und Blu-Ray Killer ( Seite 9)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 26.01.08 08:11:10
von
neuster Beitrag 13.02.09 20:14:27
von

Anzahl Beiträge: 96
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Diskussionsnr.: 1.137.783

Finanzkont Zuerich

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schrieb am 18.05.08 14:31:56
Beitrag Nr.81 
(34.119.344)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.111.995 von teecee1 am 16.05.08 16:41:40[urlOnline-Video-Portal Stream-TV gestartet]http://www.teltarif.de/arch/2008/kw20/s29978.html

Außerdem MSN Video in den Windows Live Messenger integriert
[/url]
17.05.2008
10:53
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[urlTelekosmos]http://www.heise.de/tr/Telekosmos-Version-2008--/artikel/107375, Version 2008[/url]
Von Mark Williams
07.05.08

Ende Februar trafen sich 12.000 Mitglieder der vermutlich wichtigsten Technologieindustrie des Planeten im Kongresszentrum des damals bereits frühlingshaften, südkalifornischen San Diego. Seit 2005 hört die dort jährlich stattfindende Veranstaltung auf den sperrigen Namen "Optical Fiber Communication Conference and Exposition / National Fiber Optic Engineers Conference". Die Abkürzung der Konferenz ist ebenso unaussprechlich: "OFC/NFOEC".

Was dort besprochen wird, betrifft uns allerdings alle: Die nahezu einen Terameter lange Glasfaserinfrastruktur (1000 Millionen Kilometer) dieses Planeten ist zum zentralen Nervensystem der Menschheit geworden – sie trägt den Internet-Datenverkehr und die gesamte internationale Telekommunikation inklusive Sprachtelefonie, die inzwischen in Form digitaler Datenpakete übertragen wird. Der Traffic, den das alles verursacht, verdoppelt sich alle zwei Jahre. Der Branchenbeobachter Robert X. Cringely glaubt, dass der einzige Grund, warum die immer beliebter werdenden Videodienste das US-Internet 2007 nicht überlasteten, an heimlichen Bandbreitenbeschränkungen lag, die die Breitband-Provider vornahmen, ohne es zuzugeben. Die Voraussage, dass das Internet bald zusammenbrechen würde, ist allerdings fast so alt wie das Netz selbst. Dennoch ist ein rein rechnerische Potenzial vorhanden: Würden alle YouTube-Benutzer sich entschließen, ihre Videos künftig in HD hochzuladen, würde das wohl den US-Internetverkehr verdoppeln und es wäre wohl schnell Schluss mit der Zuverlässigkeit.

Ich fuhr nach San Diego, um mir ein genaueres Bild der Lage des globalen Telekosmos des Jahres 2008 zu verschaffen. Was ein Telekosmos ist? Als ich am dritten Morgen der Veranstaltung in das Konferenzzentrum trat, traf ich einen älteren, bebrillten Herrn in blauem Blazer und beigen Chinohosen, der ziemlich entnervt versuchte, in den Hauptsaal zu gelangen. "Sie sind doch George Gilder", sagte ich, als ich ihn erkannte. Mit mürrischer Miene knurrte er mir eine Bestätigung. "Das ist wirklich furchtbar", sagte er mir. "In diese Richtung", zeigte ich – und verließ ihn. Es war ein fast melancholischer Moment: Nur vor wenigen Jahren hätten die Konferenzbetreiber wohl eine Limousine geschickt und stets einen Saaldiener parat, um Gilder zu seinem Sitzplatz zu geleiten. Damals war er ein reicher, viel geehrter Technologie-Prophet. Kurz bevor im Jahr 2000 die Aktien der Kommunikationskonzerne und Infrastrukturlieferanten einbrachen, hatte er ein Buch namens "Telekosmos" veröffentlicht, dessen ursprünglicher Untertitel "Wie unendliche Bandbreite unsere Welt revolutionieren wird" lautete. In jenen Tagen erlebte jede Firma aus dem Bereich der Breitbandvernetzung, die in Gilders monatlichem Newsletter erwähnt wurde, den so genannten "Gilder-Effekt": Ihr Börsenwert zog teils kräftig an.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Technologie-Cheerleadern jener Tage war Gilder ein interessanter Typ mit ganz eigener Geschichte. Er fing in den Sechzigerjahren als Redenschreiber an – für prominente Kunden wie Richard Nixon. In den Siebzigerjahren schrieb er dann den antifeministischen Schocker "Sexueller Selbstmord", was dazu führte, dass ihn das "Time"-Magazine "zum führenden männlichen Chauvinistenschweineautoren der Nation" erklärte. Nach einer Periode als Lobbyist für die Angebotspolitik der Reagan-Ära etablierte sich Gilder dann als Technologieexperte: Er schrieb 1989 das Buch "Microcosm", in dem er die Microchip-Revolution betrachtete und 1990 schließlich "[urlLife after Television]http://www.amazon.com/Life-After-Television-George-Gilder/dp/0393033856", in dem er so genannte "[urlTeleputer]http://search.yahoo.com/search?ei=UTF-8&fr=b1ie7&p=%2BTeleputer&fr2=sp-qrw-orig-top&norw=1"[/url][/url] vorhersagte – Geräte, die dank Glasfaserverbindung das klassische Fernsehen ersetzen würden. Gilder hatte damit nicht nur zur rechten Zeit das gesehen, was wirklich kommen würde – er vergrub sich auch derart in der tatsächlichen technologischen Materie, das ihn auch Profis ernst nahmen.

Gilder argumentierte damals, dass genauso wie der Mikroprozessor eine bislang unvorstellbare Rechenleistung in die Hand jedes Einzelnen brachte, auch der Boom beim Aufbau der Glasfasernetze eine ganz neue Welt ins Leben rufen würde. In jenem Telekosmos gäbe es dann eine Kommunikation ohne Verzögerung und eine unendliche Bandbreite. Gilder sagte voraus, dass damit "die CPU an die Peripherie, das Netzwerk in die Mitte" rücke – und dass es damit jedem Menschen möglich werde, ein neues Produkt, eine Firma oder eine politische Bewegung zu begründen. Doch auf jeden Boom folgt automatisch auch ein Niedergang und der Crash der Telekommunikationsindustrie erwies sich, als er dann kam, als schlimmer als das Platzen der Dot-Com-Blase. Mehr als 500 Milliarden Dollar gingen in wenigen Jahren verloren. Zwischen 2001 und 2004 mussten 216 Telekommunikationsfirmen Insolvenz anmelden – darunter Giganten wie Worldcom, einst 104 Milliarden Dollar wert. Firmenboss Bernie Ebbers wurde gar zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt – für den größten Buchhaltungsbetrug in der US-Geschichte. Währenddessen zitterten auch einstige Branchenriesen wie AT&T. Unglücklicherweise hatte Gilder seine High-Tech-Firmen so sehr geliebt, dass er auch sein eigenes Geld in sie investiert hatte – und riet das auch anderen.

"Ich bin ein Fan von George Gilder, ungeachtet dem Platzen der Telekom-Blase", meinte Ethernet-Miterfinder Bob Metcalfe nach seiner Rede ("Auf dem Weg zum Terabit-Ethernet") in San Diego zu mir. Der Netzwerkguru hatte seinem Publikum zuvor berichtet, dass optische Netze bald nicht nur 40 bis 100 Gigabit pro Sekunde an Ethernet-Leistung liefern würden (entsprechende Standards werden derzeit festgeklopft), sondern bis 2015 auch ein Terabit-Ethernet möglich sei. Warum, fragte ich, glaube Metcalfe daran? "Letzte Nacht sprach Gilder vor 300 von uns auf einem Manager-Forum über sein "Exaflood"-Papier, in dem er bis 2015 ein Zettabyte an US-Internetverkehr erwartet. Da ich ihn sehr bewundere, habe ich von dieser Vorhersage ausgehend hochgerechnet."

Ein Exabyte entsprechen 10 hoch 18 Bytes, ein Zettabyte 10 hoch 21. Metcalfe sieht Videoanwendungen, neue mobile Dienste und integrierte Systeme als Hauptfaktoren hinter diesem riesigen neuen Datenstrom. "Video wird zum Hauptverkehr im Netz – und das ist noch vor der Durchsetzung von HD der Fall. Das mobile Internet überschritt erst kürzlich eine Milliarde neuer Handys pro Jahr. Dann existieren auch noch völlig neue Datenverkehrsquellen wie die 10 Milliarden Microkontroller, die inzwischen jedes Jahr ausgeliefert werden." Glaubt Metcalfe denn daran, dass die existierende Infrastruktur, die in den Boomjahren aufgebaut wurde und zu einem Überschuss an Glasfaserkapazität führte, ein Terabit-Ethernet unterstützen kann? "Das Dark Fiber, das man damals vergraben hat, wird nun aktiviert und einige Routen sind inzwischen voll belegt", antworte er. "Das macht den zusätzlichen Druck aus, auf 40 und 100 Gigabit pro Sekunde zu gehen. Es sieht so aus, als könnten wir diese Geschwindigkeiten mit grundsätzlich gleichen Fasern, Lasern, Fotodetekoren und 1500 Nanometer-Wellenlängen erreichen, die wir heute jetzt haben – danke Verbesserungen bei der Modulation." Es sei aber zu bezweifeln, dass sich dort noch ein zusätzlicher Faktor 10 herausholen lasse. Deshalb müssten auch die Backbone-Netze überholt und neue Technologien implementiert werden.

Der Sprecher nach Metcalfe, Hervig Kogelnik, beschrieb den Fortschritt auf dem Gebiet und zeigte die Technologien, die nicht nur 10 oder 40 Gigabit pro Sekunde ermöglichen sollen, sondern auch Terabits. Kogelnik, der in mehr als 40 Jahren bei Bell Labs verschiedenste Forschungsprojekte leitete, in denen Laser, Holographiesystem und optische Wellenleiter getestet wurden, hat mehr Universitäts- und Branchenehrentitel gesammelt, als auf eine Seite passen. Er erklärte, dass aktuelle Forschungsvorhaben die derzeit verwendete Glasfaser-Übertragungstechnik WDM (Wavelength Division Multiplexing) auf eine wirtschaftlich vertretbare Übertragung von 10 Kanälen gebracht hätten – mit enorm gesteigertem Durchsatz. Auf der die Konferenz begleitenden Messe wurde für jeden sichtbar, dass die Komponenten, die Gilder vor einem Jahrzehnt vorhergesagt hatte – ein globales Netzwerk mit unendlicher Bandbreite und verzögerungsloser Übertragung – inzwischen Realität werden. Die Firmen zeigten Produkte, die auf die Silizium-Photonik setzen – das so genannte Lightwire beispielsweise, das die derzeit zur Verbindung von Servern und Netzwerken verwendeten SFP+-Module deutlich verbessert. Weil sich Photonen wesentlich schneller bewegen und auch keine so große Hitze wie Elektronen erzeugen, könnte sich so die Leistungsaufnahme bald halbieren.

Die Besucher der Konferenz und selbst die Aussteller zeigten sich jedoch eher durchwachsen optimistisch. Natürlich sei das alles spannend, hieß es allenthalben. Gleichzeitig sprach man aber leise darüber, wie die Wirtschaft derzeit kollabiere und die Industrie vor einer neuen Konsolidierungswelle stünde. Und wer, fragten sie, werde die Investitionskosten für die Netze der nächsten Generation tragen?

"Niemand will zahlen", meint Jag Bolaria, Analyst bei der amerikanischen Linley Group und zuvor Direktor der Ethernet-Abteilung bei Intel. "Deshalb ist die British Telecom in Großbritannien gerade dabei, die Regierung zu bitten, Subventionen für die Installation von DSL-Bandbreiten zu genehmigen. Ähnliches läuft in Frankreich und Italien und bei uns bald auch." Besonders die US-Provider betrachtet Bolaria dabei kritisch: "Testen Sie mal, was Sie hier an Bandbreite durch ihre Broadband-Leitung kriegen. Bei einem oder zwei Megabit ist meistens Schluss. In Europa und einigen Teilen Asiens erhält man viel mehr – vielleicht 10 Megabit."

... 2 Mbs Anschluß Download Geschwindigkeit um die 200 Kbs.

In Amerika besäßen die großen Carrier die Leitungen und es gäbe kaum mehr Wettbewerb. "Wenn sie einem keine Bandbreite geben wollen, geben sie einem auch keine. Für T1-Standleitungen verlangen AT&T und Co. immer noch einen großen Batzen." Außerdem wollten die Provider inzwischen Inhalte kontrollieren und dafür zusätzliches Geld verlangen. Sollte die US-Regierung den Konzernen nun tatsächlich Steuermittel genehmigen, sollte sie dementsprechend knallharte Regeln aufstellen, dass Inhalterestriktionen und so genannte "tiered services", bei denen nur die Lieblingsdienste der Provider mit voller Geschwindigkeit durchgelassen werden, verboten sind.

Was die Zukunft anbetrifft, bleibt Bolaria vorsichtig optimistisch. "Wir bewegen uns langsam in Richtung von mehr als 25 Megabit ins Heim, wenn man über eine Glasfaserhausleitung verfügt. Wenn man dann endlich Uploads von zwei bis fünf Megabit hat, können die Leute endlich anfangen, auch hochauflösende Videos ins Netz zu stellen." Das könne Hollywood so radikal verändern, wie dies das Internet bereits im Zeitungsmarkt getan habe, meint der Analyst. "Insgesamt freue ich mich auf eine Zeit, in der man ernsthaft auswählen kann, welche Inhalte man wünscht oder ob man sie sich selber schafft. Ganz im Gegensatz zum jetzigen Standardmodell: Hier ist, was Du kriegst und hier, wie viel es kostet."

Fazit nach meinem Konferenzbesuch: Der Telekosmos des Jahres 2008 entspricht tatsächlich in großen Teilen dem, was Gilder Anfang des Jahrhunderts vorhergesagt hat. Das ist ja schon einmal etwas.
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[urlDer Wind dreht sich]http://www.heise.de/tr/Der-Wind-dreht-sich--/blog/artikel/107504[/url]
Von Niels Boeing
07.05.08

(...) Endlich setzt sich die Erkenntnis durch, dass Infrastrukturen in rein privaten Händen doch nicht so gut aufgehoben sind, wie immer behauptet. Denn immer wieder folgte der behaupteten Ineffizienz von Staatsmonopolisten die Untätigkeit von privaten Monopolisten. Für die waren im Zeitalter des neuen Finanzkapitalismus Investitionen in die Infrastruktur Kosten, die sich nicht mit Expansionsplänen oder den Gewinnerwartungen der Shareholder vereinbaren ließen. (...)

(...) Die Privatisierung der Telekommunikation in Deutschland ist ebenfalls kein Ruhmesblatt gewesen. Weil man das Netz nicht vom Betrieb trennte, konnte die Telekom jahrelang der Konkurrenz viel zu hohe Durchleitungsgebühren abknöpfen. Und den Kunden auch: Unvergessen ist die anfängliche Bündelung von DSL mit dem damals teuren ISDN-System, für die es keinen technischen Grund gab. Das wäre doch besser für die Kunden, wenn sie beides hätten, hieß es 1999 bei der Telekom als lapidare Begründung, warum DSL nicht über analoge Anschlüsse angeboten werde. (...)
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schrieb am 18.05.08 17:35:25
Beitrag Nr.82 
(34.119.793)
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Zitat
Mittelständische Überflieger von nebenan
16.05.2008 Rolf Ackermann, Mario Brück, Reinhold Böhmer, Cornelia Schmergal, Martin Seiwert 1 Kommentar4 Bewertungen

[urlBild vergrößern]http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/mittelstaendische-ueberflieger-von-nebenan-292108/4/ Antennenspezialist Anton Kathrein: Ein Lohnkostenanteil von acht Prozent macht Firmenverlagerungen unnötig Gaby Gerster [/url]

Wer Anton Kathrein zuhört, muss sich sehr konzentrieren. „Wir haben durchgerechnet“, sagt der Bayer mit geröteten Wangen – und verfällt sogleich in das für ihn typische Morse-Stakkato: „Wenn die Ware vier bis sechs Wochen auf dem Container ist auf hoher See, wenn wir in der Zwischenzeit eine Softwareänderung haben, die wir dann hier nacharbeiten müssen, wenn wir hier im Dreischichtbetrieb an sieben Tagen arbeiten können, dann haben wir Lohnkosten unter acht Prozent...“

Lohnkosten in Deutschland unter acht Prozent? Wie das? Und was soll das bringen? Ganz klar, sagt Kathrein und rattert weiter, als bräuchte er nicht zu atmen. „Bei acht Prozent muss ich nicht in Korea fertigen.“

Der 57-Jährige ist einer der zahlreichen Mittelständler, die industrielle Produktion nach Deutschland zurückverlagern – und einer der ganz wenigen, die offen darüber reden. Kathrein gehören die Kathrein-Werke in Rosenheim bei München, eine Unternehmensgruppe mit weltweit gut 6400 Beschäftigten und rund 1,3 Milliarden Euro Umsatz im vergangenen Jahr. Der Bayer ist Spezialist für den Bau von Antennen, für Sende- und Empfangstechnik. Er sieht sich als Weltmarktführer bei Equipment für Mobilfunknetze; aber auch von den jüngst errichteten 56 Anlagen zur Verbreitung des digitalen Fernsehens in Deutschland stammen 55 von ihm. Über seine Region hinaus bekannt wurde Kathrein, als er 2002 vergeblich versuchte, den traditionsreichen Nürnberger Unterhaltungselektronikkonzern Grundig zu retten, am Ende dabei aber viele Millionen Euro verlor.

Schön ist es in Grassau, richtig gemütlich. Bei gutem Wetter reicht der Blick bis zu den Tiroler Bergen. Mitten in diese Idylle, in die 6300-Seelen-Gemeinde im bayrischen Chiemgau, hat Kathrein jetzt die Fertigung von Receivern aus Korea zurückgeholt. Statt in Fernost bauen nun die mehr als 600 Mitarbeiter hier, in Kathreins Tochterfirma Katek, Satelliten-TV-Empfänger. „Wir hatten einen Unterlieferanten, der nicht schlecht war“, sagt Kathrein über seinen bisherigen koreanischen Geschäftspartner. Doch eine genaue Kalkulation habe ergeben: „Die Maschinen, die Bestückungsanlagen, die Bauteile kosten weltweit das Gleiche.“ Die Flexibilität hierzulande aber und der ohnehin geringe Lohnkostenanteil von acht Prozent wiegen den gewissen Kostenvorteil Koreas mehr als auf. Denn Kathrein kann in Grassau schneller auf Kundenwünsche in Europa reagieren als von Korea aus. Neue Aufträge haben das bereits bestätigt. „Damit“, sagt er, „habe ich 100 Mitarbeiter in Grassau sichern können und nicht in Korea.“

Zu so einem gehört fast zwangsläufig aber auch, dass er sich von niemandem etwas sagen lässt – und aus seinen Mitarbeitern rausholt, was rauszuholen
ist. So ließ er am Stammsitz in Rosenheim erst dann von seiner Drohung ab, 500 Jobs ins Ausland zu verlagern, als die Hälfte der Belegschaft die Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden aufstockte, ohne Lohnausgleich. Nur die gewerblichen Mitarbeiter arbeiten weiter 36,75 Stunden. Alle anderen Standorte in Deutschland hat Kathrein erst gar nicht beim Metallarbeitgeberverband angemeldet, muss sich bei den dortigen Mitarbeitern also nicht an Tarifverträge halten. Die Bilanz eines solchen mittelständischen Eigensinns wird Kathrein nicht müde, landauf, landab zu präsentieren: 1200 neue Arbeitsplätze in Deutschland in den vergangenen drei Jahren.
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schrieb am 19.05.08 18:49:58
Beitrag Nr.83 
(34.127.296)
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Telekom verzeichnet 200 000 IPTV-Kunden

[tm] Bonn - Die Deutsche Telekom verzeichnete für ihr IPTV-Angebot im ersten Quartal 2008 rund 200 000 Kunden.

Damit liegen die Bonner nach eigenen Angaben im Plansoll. Für das Jahresende bleibt die Messlatte unverändert. "Ende 2008 peilen wir 500 000 T-Home-Entertain-Kunden an", so ein Sprecher des Konzerns auf Nachfrage von DIGITAL FERNSEHEN.

Zurzeit wird T-Home Entertain in rund 1 000 deutschen Städten via VDSL und ADSL2+ angeboten. Um den Bekanntheitsgrad ihres IPTV-Produkts zu erhöhen, plant die Telekom eine Roadshow quer durch die Bundesrepublik.
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schrieb am 19.05.08 18:56:45
Beitrag Nr.84 
(34.127.344)
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Zitat
Österrreich verlängert Förderung für digitalen TV-Empfang

[ms] Wien - Der österreichische Digitalisierungsfonds verlängert die Förderaktion für MHP-fähige Endgeräte zum Empfang digitaler terrestrischer Programme. Die Ursache liegt in der verzögerten Abschaltung von analogem terrestrischen Fernsehen in den Ballungsräumen.

Der Digitalisierungsfonds hat im Jahr 2007 insgesamt 8,3 Mill. € ausgeschüttet. Das geht aus einem Bericht hervor, den die für Medien zuständige Ministerin Doris Bures vor kurzem dem Nationalrat der Alpenrepublik vorgelegt hat. Gefördert wurden unter anderem ein Pilotprojekt für digitales Handy-Fernsehen, der Kauf von Endgeräten für digitalen TV-Empfang sowie ein Projekt zur Erweiterung des interaktiven Angebots des ORF.

Die Förderaktion für MHP-fähige Endgeräte zum Empfang digitaler terrestrischer Programme hätte ursprünglich am 15. Januar 2007 auslaufen sollen. Sie wurde aber ab September 2007 wieder fortgesetzt, da sich die Abschaltung von analogem terrestrischen Fernsehen in den Ballungsräumen verzögerte und zunächst lediglich 42 000 "Frühumsteiger"-Gutscheine für den verbilligten Erwerb von Set-Top-Boxen eingelöst worden waren.

Bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts stieg die Zahl der eingelösten Gutscheine schließlich auf 88 660. Die Rundfunk- und Telekomregulierungsbehörde RTR ging davon aus, dass bis zum Ende der zweiten Förderperiode am 31. März 2008 die angepeilten 100 000 KonsumentInnen annähernd erreicht werden.

Der Testbetrieb für digitales Handy-Fernsehen im DVB-H-Standard, der von einem Konsortium bestehend aus Hutchinson 3G Austria, Mobilkom Austria, ORF, ORS, Siemens und der Fachhochschule Salzburg durchgeführt wurde, wurde im Juni 2007 beendet. Insgesamt hatten bis zu 400 Handybesitzer die Möglichkeit, in Wien und Salzburg mehrere herkömmliche TV- und Radioprogramme, aber auch spezielle "made for mobile"-Formate und einen Programmführer zu empfangen. Der DVB-H- Testbetrieb lieferte die Grundlage für die im September 2007 erfolgte Ausschreibung für eine Multiplex-Plattform für terrestrisches Handy-TV.

Ebenfalls durch den Digitalisierungsfonds gefördert wurden verschiedene von der RTR in Auftrag gegebene Studien und Evaluierungen sowie ein TV-Spot zur Bewerbung von Multitext.

Generelles Ziel des Digitalisierungsfonds ist es, den Übergang zum Digitalfernsehen zu beschleunigen. Zu diesem Zweck können Pilotversuche und Forschungsvorhaben zur digitalen Übertragung von Rundfunkprogrammen und die Entwicklung von speziellen Programmen für digitalen Rundfunk mit interaktivem Zusatznutzen gefördert werden. Aber auch Förderungen für die Anschaffung von Endgeräten und für Rundfunkveranstalter zur Erleichterung des Umstiegs von anaolger auf digitale Übertragung sind möglich.

Dotiert war der Fonds im Jahr 2007 mit 6,74 Mill. €, zusätzlich standen aus den Jahren davor noch Fördermittel im Ausmaß von 9,35 Mill. € zur Verfügung. 4,3 Mill. € sind für bereits zugesagte, noch nicht ausbezahlte Förderungen reserviert. Gespeist wird der Digitalisierungsfonds aus jenen Teilen der Rundfunkgebühren, die dem Bundesbudget zugute kommen. (ots)

... hier bekommen wir "nur" einen Tritt in den Allerwertesten von der GEZ und müssen noch mehr bezahlen ... :mad:
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schrieb am 20.05.08 20:29:07
Beitrag Nr.85 
(34.136.938)
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Zitat
Settop-Boxen-Monopol im Schweizer Kabelmarkt bleibt unangetastet
Chaos mit Kabelboxen in der Schweiz


powered by KABEL+SALAT
20.05.2008, 17:40 Uhr
Alexander Rösch


(ar) Das Set-Top-Boxen-Monopol im digitalen Kabelfernsehen der Schweiz bleibt vorerst bestehen.

Die Fernmeldekommission (KVF) des Nationalrates empfahl dem Plenum am Dienstag mit einer deutlichen Mehrheit von 18 zu 7 Stimmen, eine Eingabe der Abgeordneten Simonetta Sommaruga (SP/BE) abzulehnen, die gefordert hatte, den Konsumenten Wahlfreiheit bei der Wahl der benötigten Empfangsgeräte einzuräumen. Aktuell setzt in der Schweiz jeder Kabelnetzbetreiber eigene proprietäre Boxen ein, die ähnlich wie in Deutschland nicht zu den Modellen anderer Provider kompatibel sind.

Online-Petition läuft ins Leere

Durch die Ablehnung lief auch eine Online-Petition der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) mit rund 12.000 Unterschriften vor der Kommission ins Leere. Nach einem Bericht des "Bieler Tagblatts" (Dienstag) hatte die KVF vier Stunden lang über den Sachverhalt diskutiert. Die Mehrheit der Kommissionsmitglieder vertrat die schwer nachvollziehbare Auffassung, eine Öffnung des Marktes habe einen wettbewerbsverzerrenden Effekt und würde die Kabelnetzbetreiber daran hindern, ihre Zusatzdienstleistungen zu digitalisieren.

Es werde niemand ins digitale Fernsehen gedrängt, sagte Kommissionsmitglied Tarzisius Caviezel dem Blatt zufolge. Die Grundversorgung mit analogen Angeboten sei mit 25 TV-Programmen gewährleistet. Zudem sei der Schweizer Markt zu klein, als dass allein für ihn spezielle Boxen hergestellt würden.
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schrieb am 29.05.08 20:14:34
Beitrag Nr.86 
(34.199.590)
Antwort
Zitat
Tücken im System? Alle Stolperfallen und Vorteile des IP-Fernsehens
IPTV - Blick hinter die Kulissen


powered by SAT+KABEL
28.05.2008, 00:00 Uhr
SAT+KABEL


(red) Kabel, Satellit und DVB-T waren gestern? Immer mehr Anbieter verbreiten Fernsehen über das Internet. Wir fühlen den Tücken von IPTV auf den Zahn.


Das IPTV-Kombi-Paket des US-amerikanischen Herstellers Sezmi kombiniert internet-fähige Settop-Box, TV und Lautsprecher

Das digitale Fernsehen hat einen neuen Verbreitungsweg für sich entdeckt: Nicht allein über geostationäre Satelliten, terrestrische Sendemasten und Kabelkopfstationen werden die in Nullen und Einsen umgewandelten Bild- und Tonsequenzen künftig zum Zuschauer transportiert, sondern auch via Internet. Zum Einsatz kommt dabei wie bei der Übermittlung von Webseiten das Internet Protocol (IP). Folgerichtig spricht man vom IP-Fernsehen oder IPTV. Eine Bandbreite von 16 MBit/s gilt bei den Anbietern als untere Schwelle für die ruckelfreie Übertragung von PAL- und HDTV-Bildern gleichermaßen. Längst haben mit T-Home („Entertain“), Arcor („Digital TV“) und Hansenet („Alice home TV“) die großen Telekommunikationskonzerne das Potenzial der Technik für sich entdeckt, die über schnelle Breitband-Anschlüsse mit ADSL- und VDSL-Technik neben eMails, eBay und Nachrichten am PC gegen Aufpreis zusätzlich die Flimmerkiste mit bis zu 150 Spartenkanälen und Video-on-Demand-Bibliotheken versorgt. Folgerichtig kündigen zahlreiche Hersteller wie Technisat („Telestreamer“) und Dynavisions („Solo HD 200“, s. Geräte-News in dieser Ausgabe) sogenannte diskriminierungsfreie Boxen an, die sämtliche Programmangebote unter einem Dach vereinen sollen.

Sackgasse

Doch das traute Miteinander von IP-basierten Diensten wie „Maxdome“, „in2movies“, Premiere, “Entertain”-Mediathek, ­YouTube, Stage6 oder „Arcor On Demand“ dürfte nicht lange währen. Die Provider sind wie schon im Kabelbereich an der Verbreitung proprietärer Hardware interessiert und ersticken mit technischen Einschränkungen freie Empfangsplattformen im Keim. So erlaubt etwa die vom dänischen Hersteller Kiss für die Telekom zusammengeschraubte Mediabox X301 aufgrund rigider Digital Rights Management Maßnahmen (DRM) trotz großzügiger 160-GByte-Festplatte nicht die Archivierung von Premiere-Ausstrahlun­gen – schon der Versuch einer Timer-Programmierung wird mit Fehler­meldungen quittiert. Noch kundenunfreundlicher treibt es Konkurrent Arcor, bei dem die Festplatte im Empfangsgerät fehlt und das Server-basierte Zurückspulen im laufenden Programm (“Time-Shifting”) mit 49 Cent je Nutzung berechnet wird. Zudem haben bisher nur eine Handvoll TV-Sender diese Funktion freigegeben. Wer sich bereits bei “Entavio” über Satellit in der Restriktions­hölle wähnt, lernt bei IPTV ganz neue Dimensionen kennen. Kehrseite jeder neuen Technik: Sicherheitslücken der Vorgänger werden geschlossen und die zahlende Kundschaft an der kurzen Leine geführt.

„I Am Only Streaming“

Nicht an einen festen Internet-Anbieter gekoppelt ist das von United Internet und ProSiebenSat.1 betriebene „Maxdome“-Portal, das freilich kein IPTV im klassischen Sinne anbietet, sondern per Streaming den Zugriff auf eine Bibliothek von rund 10.000 Serienfolgen, Dokus, Konzerten, Sport-Veranstaltungen und Spielfilmen freigibt. Vom Einzelabruf ab einem Euro über Themenpakete für fünf bis zehn Euro monatlich bis zum Vollzugriff für 20 Euro reicht die Bandbreite, doch DRM regiert auch hier die Welt. „Gekaufte“ Inhalte bleiben maximal 24 Stunden für die Wiedergabe freigeschaltet, danach wird erneut zur Kasse gebeten. Der Windows Media Player von Microsoft ist als einziges Wiedergabeprogramm freigegeben, alternative Software und Betriebssysteme sperrt der Anbieter kategorisch aus. Selbstredend, dass eine dauerhafte Speicherung auf Festplatte oder gar externen Media-Playern unterbunden wird. Zwar gelingt der Zugriff bereits mit einem 2 MBit/s DSL-Zugang, doch die Bildqualität bleibt hinter einer DVD sichtbar zurück. Ganz ähnlich halten es Konkurrenten wie die Pay-TV-Plattform  Premiere mit ihrem Video-on-Demand-Angebot oder die Web-Videothek in2movies, die immerhin Kauffilme anbietet, die sich nach dem Download brennen lassen.

Blick in die Zukunft

Während sich deutsche Anbieter darauf beschränken, konventionelle Fernsehsender über das Netz zu verbreiten, ist man in den Vereinigten Staaten in Sachen IPTV für Alle schon einen Schritt weiter. Dort hat Warner mit Studio 2.0 eine eigene Produktionsgesellschaft an den Start geschickt, die TV-Serien und Shows exklusiv für das Web entwickeln lässt. Keine kleinen Garagenprojekte, wie ein Blick auf die beteiligten Produzenten wie McG („The O.C.“) oder Jim Henson („Muppets“) beweist. Sender wie ABC, CBS oder Fox bieten zudem kostenfreie aber werbeunterbrochene TV-Knüller wie „Prison Break“ per Streaming auch in HDTV an – allerdings nur für US-Bürger. Steht das verschlüsselte und proprietäre Internet-Fernsehen der Telekoms und Arcors in wenigen Jahren schon wieder vor dem Aus? Nach konservativen Prognosen soll es bis 2012 erst 2,5 Millionen IPTV-Abonnenten geben, die zahlungswillig sind. Satellit, DVB-T und Kabel sind also –noch – nicht vom Aussterben bedroht. ... wenn doch, Merkel sponsert ... :look:

Gratis-Fernsehen im Internet: Zapping-Ausflüge

Ganz ohne Kosten und Vertragsbindung lässt sich IPTV am PC ausprobieren. Die P2P-Software ­„Zattoo“ bringt immerhin 50 Kanäle von DSF über Das Vierte und Dmax bis hin zu Giga und MTV auf den Monitor – zwar nur briefmarkengroß, dafür aber ruckelfrei rund um die Uhr. Ein Konzept. das immerhin schon mehr als 400.000 registrierte Nutzer in Deutschland überzeugt. Eine gute Anlaufstelle sind auch die von den TV-Sendern selbst betriebenen Angebote wie „ZDF-Mediathek“, „RTLnow“ oder „Arte+7“ mit ausgewählten Beiträgen der letzten Programmwoche. Blicke über den Tellerrand erlauben das auch aus Deutschland zugängliche Angebot des britischen Channel4 („TV Clips“) oder das US-Portal „TheHDWeb“, zu dem Sender wie BBC und MTV hochauflösende Clips beisteuern. Echtem IPTV schon sehr nahe kommt die US-Plattform Joost, bei der Sie sich über Rubriken oder Stichwortsuche aus über 20.000 Programminhalten Ihren persönlichen Sendeplan zusammenklicken. Von klassischen Science-Fiction-Serien des SciFi-Channels über Sitcoms von Comedy-Central und Cartoons von Rockkonzerte bis Nachrichten von Reuters ist alles vertreten. Der Empfang erfolgt über eine Windows-Software, für deren Nutzung eine einmalige Registrierung vorausgesetzt wird. Das ist auch bei „Miro“ der Fall, einem Multimedia-Player mit integriertem Zugriff auf über 2.500 Video-Feeds aus dem Netz. Erfreulich ist dabei vor allem die große Zahl von HD-Inhalten, u.a. Dokus von National Geographic, die das Angebot vom Gros reiner Videoclip-Portale wie YouTube abhebt.
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schrieb am 29.05.08 20:18:53
Beitrag Nr.87 
(34.199.617)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.119.793 von teecee1 am 18.05.08 17:35:25Ocilion und Kathrein kooperieren im Bereich IPTV

Der österreichische IPTV-Systemanbieter Ocilion und die KATHREIN-Werke in Rosenheim unterzeichneten jetzt offiziell Ihre Kooperationsvereinbarung auf dem Gebiet der IPTV-Technik.


Die Zusammenarbeit erfolgt sowohl bei der Vermarktung als auch bei der Weiterentwicklung von Ocilions IPTV-Angebot. Ocilions einzigartige end-to-end IPTV-Gesamtlösung richtet seinen Fokus auf eine offene Plattform für interaktive Anwendungen über Breitbandnetzwerke. Die Technologie des innovativen Unternehmens schafft damit nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für eine interaktive Fernsehwelt: z. B. vom zeitversetzten Fernsehen über Video-on-Demand bis hin zu Internet über das TV-Gerät.

Während Ocilion die Software-Komponenten und System-Know-how für die Zusammenarbeit liefert, bringt Kathrein sein Fachwissen sowohl im Bereich HFC als auch seine Erfahrung als Hersteller von Set-Top-Boxen ein und stellt eine völlig neue Familie von IPTV-Set-Top-Boxen vor.

„Ocilion, als einer der IPTV-Pioniere, passt hervorragend zu uns. Neben der klassischen CATV-Technik kann Kathrein Netzbetreibern jetzt auch IPTV mit seinen vielen Vorteilen anbieten", sagt dazu Erich Rock, Leiter des Produktbereiches Breitbandkommunikation bei Kathrein. „Wir sind damit in der Lage, zusammen mit der Errichtung des Zugangsnetzes auch eine integrierte IPTV-Gesamtlösung zu realisieren. Der Anschluss der Endkunden kann dabei sowohl über Glasfaser als auch über Kabel erfolgen, wobei auch DSL-Netze mit eingebunden werden können."

Hans Kühberger, Geschäftsführer von Ocilion, sieht hohes Potenzial in dieser Partnerschaft: „Kathrein verfügt über hervorragendes Know-how sowohl auf dem Gebiet der Set-Top-Boxen, als auch bei HFC-Netzen. Dies bildet eine optimale Ergänzung zu unseren eigenen Technologien. Die daraus resultierende IPTV-Gesamtlösung wird die Anforderungen der Netzbetreiber perfekt bedienen können. Zudem bringt Kathrein natürlich einen exzellenten Zugang zum Markt in die Partnerschaft mit ein."

Die KATHREIN-Werke KG ist der weltweit älteste und größte Antennenhersteller und ein führendes High-Tech-Unternehmen der Kommunikationstechnik. Kathrein-Produkte sind heute Inbegriff für Qualität und Zuverlässigkeit. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit rund 6500 Mitarbeiter in 14 Produktionsstätten und 58 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften. Der Umsatz lag 2007 bei 1,3 Milliarden Euro (Plan 2008: 1,4 Mrd. Euro), wovon 2/3 im Ausland erzielt wurden.
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schrieb am 29.05.08 20:22:01
Beitrag Nr.88 
(34.199.657)
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IPTV
29.05.08


Anga Cable: IPTV-Betreiber müssen mehr werben

[tm] Köln - Die Betreiber der deutschen IPTV-Plattformen müssen mehr Werbung für ihr Produkt machen.

Das war das Ergebnis des heute IPTV-Strategiegipfels des Fachkongresses Anga Cable Convention, der parallel zur Messe Anga Cable stattfand. Mit etwa 200 000 IPTV-Haushalten bleiben die drei Anbieter Deutsche Telekom, Hansenet und Arcor hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nur zwölf Prozent aller Deutschen wissen, was IPTV ist. 19 Prozent haben von dem Begriff zumindest schon einmal gehört, können ihn jedoch nicht einordnen.

"Marktforschungsergebnisse zeigen, dass T-Home-Entertain-Kunden anders fernsehen", so Marc Schwarze, Gesamtprojektleiter IPTV, Products & Innovation bei der Deutschen Telekom AG. Der Erhebung zufolge sehen nur vier Prozent aller Nutzer zeitversetzt fern. Davon benutzten etwa die Hälfte ihren PVR oder Videorekorder. Die anderen Hälfte schaue offline. Bei den T-Home-Kunden dagegen nutzen 14 Prozent die Timeshift-Funktion, zwei Prozent Video-on-Demand, neun Prozent ihren PVR und zwei Prozent die Offline-Funktion.

Michele Novelli, Direktor Marketing and Sales bei Hansenet, zufolge konnte zumindest Alice Home TV in den letzten Monaten zulegen. Als Gründe nannte er schnellere Umschaltzeiten der mitgelieferten Box, mehr TV-Sender und Video-on-Demand-Filme, ein neues Startportal und einen verbesserten EPG.

Laut Bernd Wirnitzer, Bereichsleiter Onlinedienste Neue Medien IPTV bei Arcor, wird Arcor Digital TV von den Kunden verstanden und angenommen. Besonders die Aktivierung der Timeshift-Funktion per Knopfdruck sei sehr beliebt.

Alle Informationen zur Anga Cable finden Sie im "Anga Cable Spezial", das kostenlos der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift DIGITAL FERNSEHEN beiliegt oder online als PDF zum Download bereit steht: Hier Direktdownload starten!
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schrieb am 29.05.08 21:06:08
Beitrag Nr.89 
(34.200.022)
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29.05.2008 13:20

Internet-PC und Handy werden zentrale Medien bei Jugendlichen

Der Internet-PC macht den CD-Spieler oder auch den Fernseher bei Jugendlichen zunehmend überflüssig. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie (PDF-Datei) der Uni Leipzig. Der Hochschule zufolge hören vier von fünf Jugendlichen in Deutschland (78 Prozent) Musik oft am Rechner – während nur noch 36 Prozent dafür oft den CD-Spieler einschalten. Und sollen es Musikvideos sein, setzen sich zwei Drittel nicht vor den Fernseher, sondern fahren den Computer hoch.


Jungen sind gegenüber neuen Medienformen offener als Mädchen. [Quelle: Uni Leipzig]

Dabei ist es den Jugendlichen wichtig, sich die Lieblingssongs und -clips individuell zusammenstellen zu können – etwa in Playlists. Insgesamt stellten die Forscher fest, dass die männlichen Befragten neue und bislang weniger verbreitete Angebotsformen wie Internetradio, Podcast und Internetfernsehen in deutlich stärkerem Umfang nutzen als gleichaltrige Mädchen.

Fast 40 Prozent der befragten Jugendlichen veröffentlichen oft Bilder im Internet. Lediglich jeweils etwa ein Zehntel der Befragten stellt oft Videos und Musik ins Netz. Sie bearbeiten und veröffentlichen Bilder vor allem im Zusammenhang mit ihrer Selbstpräsentation in sozialen Netzwerken oder Fotocommunities. Insgesamt kommen die Forscher beim Stichwort Web 2.0 zu dem Ergebnis, dass die Mehrzahl der Jugendlichen das Internet rezeptiv und kommunikativ, jedoch sehr viel seltener produktiv-gestaltend nutzt.

Nahezu alle befragten Jugendlichen benutzen ein Handy, telefonieren damit und verschicken SMS. Daneben rücken immer mehr die multimedialen Fähigkeiten des Geräts in der Vordergrund, das oft wie eine Markenjeans als Statussymbol dient. Mit der Möglichkeit, auf das Internet zuzugreifen, bietet das Mobiltelefon immer mehr ein ähnliches Nutzungsspektrum wie der Internet-PC, allerdings greifen die Jugendlichen wegen der damit verbundenen hohen Kosten nicht so häufig darauf zu. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen spielen mit ihrem Gerät Musik ab, 31 Prozent hören Radio, 11 Prozent surfen im Internet, und 2 Prozent hören online Musik.

... und das auf den Fernseher übertragen ... :rolleyes:
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schrieb am 06.06.08 21:09:29
Beitrag Nr.90 
(34.258.066)
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Zitat
Internetfernsehen: Services und Programme entscheiden
IPTV-Angebote noch nicht überzeugend


VDI nachrichten, Düsseldorf, 6. 6. 08, jdb - Fernsehen über das Internet spielt in Deutschland noch eine untergeordnete Rolle. Dennoch setzen die Anbieter, allen voran die Telekom, weiter auf Erfolg und registrieren ein verändertes Sehverhalten bei IPTV-Nutzern.

Marc Schwarze, Gesamtprojektleiter IPTV bei der Deutschen Telekom, sieht bei Nutzern von Internet-Fernsehen einen deutlich höheren Anteil des so genannten "nichtlinearen" Fernsehkonsums. "In 20 Jahren wird sich niemand mehr erinnern, wie wir heute fernsehen", proklamierte er selbstbewusst anlässlich der Kongressmesse Anga Cable vergangene Woche in Köln. IPTV-Zuschauer lösen sich demnach immer stärker vom Zeitdiktat des klassischen "linearen" Fernsehens und nutzen stärker als andere TV-Zuschauergruppen Angebote wie TV-Archive oder zeitversetztes TV.

Eine andere Spielart des nichtlinearen TV-Konsums bietet Telekom-Konkurrent Arcor seinen IPTV-Kunden. Bernd Wirnitzer, Bereichsleiter Onlinedienste und Neue Medien bei Arcor: "Wir nennen es Restart-TV." Der Kunde, der in eine laufende Sendung hineinzappt, kann quasi "zurückspulen" und diese von Anfang an sehen. Allerdings nur, wenn Arcor dafür die entsprechenden Rechte habe, was laut Wirnitzer derzeit für etwa 10 % des Angebotes zuträfe.

Features wie diese sind es, die dem IPTV möglicherweise aus dem Schattendasein helfen können. Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Deloitte empfangen erst 0,4 % der deutschen TV-Haushalte ihr Fernsehprogramm von einem der drei IPTV-Anbieter. Die Studie vergleicht dabei die Situation von Internetfernsehen auf dem hiesigen Markt mit erfolgreichen Referenzmärkten wie den USA, Hongkong und Frankreich

In Hongkong, Frankreich und den USA, aber auch in Spanien und Italien, konnte sich demnach das Internetfernsehen wesentlich besser etablieren. Faktoren wie Preis, Vermarktung, Service, Infrastruktur und vor allem angebotene Inhalte sind dafür ausschlaggebend. In den USA spielt beispielsweise die Differenzierung der IPTV-Anbieter über Services und Technik eine wichtige Rolle, während in Hongkong eine vorbildliche Infrastruktur sowie exklusive Inhalte für den Erfolg sorgen. Auch in Frankreich ist die Infrastrukturentwicklung weit fortgeschritten, zudem existiere eine ausgesprochen konkurrenzfähige Preispolitik.

"Um eine interessante Alternative zu Terrestrik, Kabel und Satellit zu bieten, müssen IPTV-Anbieter überzeugen. Kunden müssen von den Vorteilen tatsächlich profitieren - was in Deutschland nicht immer der Fall ist: Die hiesigen Preise lösen bei den Kunden keine Wechselbereitschaft aus, die Infrastruktur ist noch nicht optimal ausgebaut, und überdies kann sich die IPTV-Plattform programmlich noch nicht von Kabel und Satellit differenzieren", umreißt Klaus Böhm, Senior Manager Media bei Deloitte, die Lage in Deutschland.

"Natürlich kommt es im IPTV-Markt stark auf die Position konkurrierender Plattformen an - in Deutschland sind diese stärker als in vielen Referenzmärkten. Jedoch zeigt unser Vergleich, dass erfolgreiche IPTV-Anbieter sich über Pricing, Marketing und vor allem über Services und Inhalte differenzieren können", resümiert Böhm. jdb

Konkurrierende Plattformen sind in Deutschland stark
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Bahn-TV ab 1. Juli nicht mehr über Satellit und Kabel - Totalschwenk auf IPTV
Bahn-Fernsehen schaltet Astra-Signal


abpowered by SAT+KABEL
06.06.2008, 16:59 Uhr

(ar) Die Deutsche Bahn stellt zum 1. Juli die Verbreitung ihres Unternehmensfernsehens Bahn-TV über Satellit und Kabel ein.

Ab diesem Zeitpunkt erfolge die Ausstrahlung ausschließlich als IPTV-Angebot über das Internet, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Damit werde die Möglichkeit genutzt, zielgruppengenauere Angebote zu erstellen, um den Sehgewohnheiten der Zuschauer gerecht zu werden, hieß es zur Begründung. Finanzielle Erwägungen spielten den Angaben zufolge keine Rolle bei der Entscheidung.

Bahn-TV soll künftig nach dem Video-on-Demand-Prinzip funktionieren und anstelle eines vorgegebenen Programmschemas dem Nutzer selbst die Zusammenstellung seiner Wunschbeiträge überlassen. Der Empfang soll auch auf mobilen Endgeräten möglich sein, hieß es. Details hierzu nannte der Konzern nicht.

Bereits seit März 2006 ist das Angebot von Bahn TV als linearer Live-Stream im Internet abrufbar, außerdem erfolgt eine Verbreitung über das Windows Media Center aktueller Microsoft-Betriebssysteme.
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Weibliche Surferinnen im Visier von ProSiebenSat.1 - Übernahme von Fem.com
Free-TV-Riese schluckt Frauenportal


powered by SAT+KABEL
05.06.2008, 13:29 Uhr
Alexander Rösch


(ar) Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 will seine weiblichen Zuschauer künftig verstärkt im Internet ansprechen und hat mit der Münchener Feeem Media den Betreiber des Internet-Portals Fem.com übernommen.

Mit dem Erwerb sämtlicher Anteile an dem Unternehmen, das sich durch rasantes Wachstum auszeichne, baue der Konzern seine Präsenz in der digitalen Welt weiter aus. Geplant sei, Teile des Angebots in die hauseigene "ProSiebenSat.1 Networld" mit derzeit 18 Millionen monatlichen Nutzern und 2,8 Milliarden Seitenabrufen zu integrieren, hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag. Zur Networld gehören neben den Angeboten der TV-Sender Sat.1, ProSieben, Kabel1 und N24 auch das Video-on-Demand-Portal Maxdome und die Community-Portale MyVideo.de und Lokalisten.de.

Ausbau zu führendem Frauennetzwerk in Europa

New-Media-Vorstand Marcus Englert sagte, Ziel sei es, Fem.com mittelfristig als eines der führenden Frauennetzwerke in Europa zu positionieren und den Erfolg des US-Vorbilds Glam.com zu wiederholen. Das Portal umfasst rund 20 Internet-Angebote für Frauen und deckt Themen von Beauty, Fashion und Lifestyle über Stars und Musik bis hin zu Liebe und Partnerschaft ab. Noch in diesem Jahr sollen lokalisierte Varianten für weitere europäische Länder an den Start gehen.
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Die DTE verschläft einen weiteren Trend ... :rolleyes:

... wem gehören eigentlich die ganzen Partner-börsen ... :rolleyes:

Telekom muss bei [urlFusionen]http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Telekom%20Fusionen/365267.html zusehen[/url]
von Volker Müller (Hamburg)

Milliardenschwere Fusionsvorhaben von Rivalen werfen die Deutsche Telekom im internationalen Wettbewerb weiter zurück. Für den Konzern schwinden günstige Gelegenheiten - und die Kritik an diesem Kurs wächst. (...)

... :rolleyes: ... Ich wäre für eine Zerschlagung der Telekom, wenn es so weitergeht ... :rolleyes: ... geht eher T-Mobil an Clearwire als das T-Mobil Sprint übernimmt ... :p

[ Seite: 1238910neuster Beitrag ]

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