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COLEXON Energy AG (Seite 529)

eröffnet am 28.01.08 19:01:40 von
Hoerschwelle

neuester Beitrag 18.04.14 08:17:21 von
smiti
Beiträge: 6.467
ID: 1.137.853
Aufrufe heute: 38
Gesamt: 502.318


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Stoni_I
schrieb am 22.02.12 14:16:08
Beitrag Nr. 5.281 (42.788.649)
Also in Bezug auf die Aktie von der Ur-Großmutter aller Unterbewertungen zu sprechen, ist wohl nicht angebracht. :confused:

Entscheidend bleibt wohl der Cashburn im Tagesgeschäft. Siehe Entwicklung in GB.
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JM2000JM
schrieb am 22.02.12 15:33:44
Beitrag Nr. 5.282 (42.789.122)
Das für die Colexon riesige Handelsvolumen vor der Verkaufsmeldung des Solarparks ist schon ziemlich komisch.

Stinkt ziemlich nach einem Insiderhandel. Müsste die Bafin sich wohl mal ansehen.

Ich glaube aber, daß der Käufer dabei am Ende eher verlieren wird. Warten wir die Bilanzzahlen aus dem letzten Jahr mal ab.

Tschüß

JM
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treffergarantie
schrieb am 22.02.12 16:13:19
Beitrag Nr. 5.283 (42.789.448)
Ein Kurs sagt mehr als tausende Wörter.

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Turbodein
schrieb am 22.02.12 16:16:13
Beitrag Nr. 5.284 (42.789.471)
Zitat von Stoni_IHat mal jemand ausgerechnet, was die 28,2 MW so an jährlichen Stromerträgen bringen könnten und was die dann bei einem Verkauf Wert wären?

Viel Cash dürfte beim Verkauf aber wohl trotzdem nicht generiert werden, da bei Kreditfinanzierung diese Kredite auch abzulösen wären bzw. der Verkauf mit Kredit erfolgt und dann ggf. nur der Eigenfinanzierungsanteil bei Colexon verbleibt.

Hmmm ...


Ende 2010 wurden - soweit ich mich erinnere - schon mal 13 MW (oder waren es 11?) verkauft. Colexon sind darauf rd. 9 Mio EUR (smiti bitte korrigiere mich) zugeflossen. Der Eigenfinanzierungsanteil bei den Kraftwerken lag immer so zwischen 15 und 20 %. Ich schätze, dass die 28,2 MW daher nach Abzug der Verbindlichkeiten einen Wert von 20 Mio EUR haben. Das ist meiner Meinung noch eine ganze Kante Holz zum Verbrennen.
Nie und nimmer hätte ich gedacht, dass die noch so viele Kraftwerke haben.
Ok, man soll dan Tag nicht vor dem Abend loben. Aber ich habe das Gefühl dass die "Verbrennungsgeschwindigkeit" bei Colexon abnimmt.

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Turbodein
schrieb am 22.02.12 16:21:57
Beitrag Nr. 5.285 (42.789.524)
Zitat von JM2000JMDas für die Colexon riesige Handelsvolumen vor der Verkaufsmeldung des Solarparks ist schon ziemlich komisch.

Stinkt ziemlich nach einem Insiderhandel. Müsste die Bafin sich wohl mal ansehen.

Ich glaube aber, daß der Käufer dabei am Ende eher verlieren wird. Warten wir die Bilanzzahlen aus dem letzten Jahr mal ab.


Ähm, wurden die Verkäufer gezwungen ihre Aktien zu 0,20 EUR zu verkaufen?:confused:
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smiti
schrieb am 22.02.12 16:54:42
Beitrag Nr. 5.286 (42.789.810)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.789.471 von Turbodein am 22.02.12 16:16:13Ja, so war es bei den bisherigen Verkäufen. Es wurde lediglich etwa der Eigenkapitalanteil als Kaufpreis vereinbart.
Das Problem ist, dass der Erwerb des Kraftwerksportfolios im Rahmen der Sacheinlage über ein DCF-Modell bewertet wurde und sich dieser daraus ermittelte Kaufpreis auch nur über die Ausschöpfung des gesamten Förderzeitraumes "bezahlt" gemacht hätte. Will heißen, dass die damals stattgefundene Aktieninflation durch die nun wesentlich geringeren Verkaufspreise doppelt zum Tragen kommt.

Da einige Kraftwerke schon 4-5 Jahre laufen und mit den Stromerträgen neben der Bedienung der Fremdfinanzierung auch ein kalkulatorischer Eigenkapitalanteil zurückfließt, muß man davon ausgehen, dass dieser kalkulatorische Anteil gfs. auch noch von den Verkaufspreisen abgezogen wird. Also je älter das Kraftwerk, um so geringer der ansetzbare Eigenkapitalanteil.

Bei den jetzigen Verkäufen ist allerdings Stillschweigen vereinbart. Dieses kleinteilige Immler-Portfolio halte ich für sehr attraktiv (hohe Vergütungen) und italienische sowieso - vielleicht ist ja doch noch was dabei herumgekommen.
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Stoni_I
schrieb am 22.02.12 23:27:43
Beitrag Nr. 5.287 (42.792.664)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.789.810 von smiti am 22.02.12 16:54:42Hmmm ... älter (4-5 Jahre) heisst ja drastisch höhere Einspeisevergütung ggü. den heutigen Sätzen. Natürlich waren damals auch die Baukosten höher und die Rendite vllt. eher im Bereich von heute.

Aber es bedeutet, das der Wert der Projekte in Euro gesehen drastisch höher ist als ein heute erstelltes Projekt. Geht man dann von 15 oder 20 % Eigenkapitalanteil aus, dann ist auch dieser Wert entsprechend höher als bei einem heutigen Projekt.

Man weiss ja nicht, was im Q4 noch alles an Verlusten aufgelaufen ist. 8,8 Mio. Nettoverlust bis zum Q3 ist ja schon heftig. Und ich frage mich, wo 2012 die Wende herkommen soll (Altlieferverträge?).

Über ein Euro (EK pro Aktie Ende Q3 um 1,65 Euro?) wird da die Aktie wohl nicht mehr gehen. Mit viel Glück vllt. noch mal 0,50 Euro vor dem endgültigen Kollaps?

Wie sind die Erwartungen von Euch im Best-Case? - Worst-Case ist baldig null - klar.
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Turbodein
schrieb am 23.02.12 09:42:29
Beitrag Nr. 5.288 (42.793.932)
Zitat von Stoni_IWie sind die Erwartungen von Euch im Best-Case? - Worst-Case ist baldig null - klar.


Komischerweise habe ich - ehrlich gesagt - hier gar keine Erwartungen.
Ich habe mir bei 0,20 EUR einfach eine fette Ladung ins Depot gelegt, weil ich der Meinung war, dass es nicht sein kann, dass Insolvenzbuden wie Solon oder Solar Millennium zeitweise höher bewertet werden oder Black-Boxes wie Payom doppelt so hoch bewertet werden wie Colexon.
Mir ist auch klar, dass ich mit diesem Brocken hier nicht einfach wieder rausspazieren kann. Ich lasse mich daher einfach treiben. Vielleicht wird Colexon ja sogar wieder eine Langfristanlage bei mir.

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smiti
schrieb am 29.02.12 08:55:12
Beitrag Nr. 5.289 (42.823.287)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.793.932 von Turbodein am 23.02.12 09:42:29Letzte Woche erhielt ich von Colexon ein Angebotsflyer; gültig ab 27.2..
Kits für Dachanlagen - Modul+Unterkonstruktion+Wechselrichter

Je nach Anlagentyp (also auch Freifläche),Größe , Lage (spezif. Jahresertrag), eigene oder gepachtete Fläche, Berücksichtigung von Installationskosten, Kosten für Verkabellung/Netzanschluß, Betriebskosten, Berücksichtigung der Förderkürzung mit EEG-Novellierung, 20% EK-Anteil uswusf. ... lassen sich immer noch EK-Renditen von 5 -12% erzielen.
Geht man von Mengenrabatten bei Anlagen jenseits der 1000 KW aus, gilt das m.E. auch für diese Größenordnung.
Gelingt es, den erzeugten Strom jenseits der 85/90%igen Fördergrenze auch noch selbst zu verbrauchen, ergibt sich durch den Einsparungseffekt des nicht bezogenen Fremdstroms eine nochmalige Steigerung der Rendite.

Alles in allem immer noch attraktiv für Kunden und Solaranlagenbetreiber.
Ob Colexon mit diesem Angebot noch Deckungsbeiträge erwirtschaften kann und ob sie mit dem Angebot konkurrenzfähig zu ihren Mitbewerbern sind, bleibt allerdings erstmal offen.

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Turbodein
schrieb am 29.02.12 12:49:18
Beitrag Nr. 5.290 (42.825.177)
Zitat von smitiOb Colexon mit diesem Angebot noch Deckungsbeiträge erwirtschaften kann und ob sie mit dem Angebot konkurrenzfähig zu ihren Mitbewerbern sind, bleibt allerdings erstmal offen.


Soweit ich mich erinnern kann wollte sich Colexon im Projektgeschäft ohnehin von den großen Freiflächenanlagen längst verabschieden und sich auf Dachanlagen konzentrieren. Wollte man sich nicht nur noch auf die Projekte konzentrieren, wo unterm Strich auch was rauskommt? Ja, leichter gesagt als getan. Ich weiß!

Das A und O heißt: Schlanke Kostenstruktur, schlanke Kostenstruktur, schlanke Kostenstruktur... danach kommt lange nichts. Absolute Bescheidenheit ist angesagt! Nur so kann man diese Phase des "totalen Solarkriegs" überleben.
Ich finde es daher nur richtig, dass man die Xetra-Notierung eingestellt hat und sich vom Prime Standard verabschiedet hat. Kleinvieh macht auch Mist. Wenn eine Firma mit ihren Aktionären kommunizieren will geht das auch ohne Prime Standard.




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