Antwort auf Beitrag Nr.:
33.270.429 von Marchella am 05.02.08
12:14:51Hi Marchella.... Danke...
05.02.2008 12:10
Mirow (BMF): Währungsthema spielt Rolle bei G-7-Treffen
Ökologisches Investment!
BERLIN (Dow Jones)--Die Finanzminister und Notenbankgouverneure der
Gruppe der sieben führenden Industrieländer (G-7) werden bei ihrem
Treffen am Freitag und Samstag in Tokio neben den Folgen der
jüngsten Finanzkrise auch die internationalen Währungsrelationen
debattieren. "Das Währungsthema spielt bei diesen Sitzungen jedes
Mal eine Rolle", sagte Finanzstaatssekretär Thomas Mirow am
Dienstag in Berlin. Mirow ließ aber offen, ob sich die
Finanzminister und Notenbankgouverneure bei ihrem Treffen auf neue
Schlussfolgerungen zu dem Thema verständigen werden.
"Ob der Wortlaut des Kommuniques eine Änderung im Verhältnis zum
letzten erfahren wird, kann ich nicht sagen", betonte Mirow. Die
europäischen Länder seien gegen sprunghafte
Wechselkursveränderungen und einseitige Belastungen des Euro,
bekräftigte Mirow. "Wir möchten nicht, dass es zu abrupten
Entwicklungen und Reaktionen im Weltwährungssystem kommt, und
wir möchten nicht, dass die Anpassungslasten einseitig von dem
Euro getragen werden müssen," sagte er.
Zudem sei es Position der europäischen Länder, dass die chinesische
Währung "strukturell unterbewertet" sei. Mit Blick auf den
Zinsschritt der US-Notenbank betonte Mirow, dieser sei für die
Europäer unerwartet gekommen. "Ich denke, man wird nicht zu weit
gehen, wenn man sagt, dass der Zinsschritt der Fed auch für Europa
überraschend kam", betonte er. Eine nähere Wertung hierzu wollte
Mirow jedoch nicht abgeben.
Mirow betonte, in Deutschland sei keine weitere Maßnahme zur
Konjunkturstützung notwendig. "Bezogen auf die jetzige Lage und
jetzige Lageeinschätzung bedarf es keines zusätzlichen
Konjunkturprogramms", betonte er. "In Deutschland befindet sich die
Wirtschaft in einer robusten Verfassung, auch wenn sich die Dynamik
abschwächt", unterstrich Mirow.
"Allerdings hat sich das
Exportwachstum verlangsamt, und die private Nachfrage ist sicher
nicht so stark, wie wir uns das wünschen würden", betonte der
Staatssekretär im Bundesfinanzministerium (BMF).
Er kündigte zudem an, bei dem Treffen in Tokio würden die G-7 ein
Signal für den weiteren Fortgang der IWF-Reform geben, und deutete
an,
dass Deutschland einen IWF-Goldverkauf möglicherweise
unterstützen könnte, falls der Geschäftsführende IWF-Direktor
Dominique Strauss-Kahn weitreichende Vorschläge für
Ausgabenkürzungen beim Währungsfonds vorlegen sollte. "Es gibt dazu
in Deutschland noch keine abschließende Positionierung", betonte
Mirow.
-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888
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andreas.kissler@dowjones.com
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February 05, 2008 05:07 ET (10:07 GMT)