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Seite 800 von 4.938

Infos,Fakten,News,Perlen und Rohrkrepierer ( Seite 800)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 05.02.08 11:38:55
von
neuster Beitrag 19.06.11 13:50:23
von

Anzahl Beiträge: 49.374
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schrieb am 03.05.08 10:05:11
Beitrag Nr.7991 
(34.020.849)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.020.777 von DerBergderruft am 03.05.08 09:31:35:):kiss:Guten morgen, schon wieder bei der arbeit?:eek:
cura
Die acht größten Fallen für Geldanleger
Die acht größten Fallen für Geldanleger

Thomas Grüner
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schrieb am 03.05.08 13:52:37
Beitrag Nr.7992 
(34.021.442)
Antwort
Zitat
HypoVereinsbank will Jobs nach Polen verlagern
Die HypoVereinsbank (HVB) will nach übereinstimmenden Medienberichten rund 250 Arbeitsplätze nach Polen verlagern. Dies sei Teil eines Plans, mit dem die italienische Grossbank Unicredit bei ihren Töchtern Kosten senken wolle, schreibt das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel».

Wie die HVB der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag) außerdem bestätigte, sollen weitere 300 Mitarbeiter unter anderem aus den Bereichen Gebäudemanagement und Hauspost an einen externen Dienstleister ausgelagert werden. Laut Betriebsrat sei daran gedacht, die Aktivitäten zu verkaufen. Als Käufer im Gespräch seien unter anderem die Firma Dussmann sowie die Post. Ziel sei es, durch die Auslagerung dieser Bereiche bis zu 25 Millionen Euro im Jahr einzusparen, hieß es bei der HVB.

Langfristig sollen laut «Spiegel» die Backoffice-Abteilungen aller 23 Länder der Unicredit (Mailand: UCG.MI - Nachrichten) -Group, die keinen direkten Kundenkontakt haben und sich etwa um die Verwaltung von Baufinanzierungen kümmern, in einer zentralen Gesellschaft gebündelt werden. In einem ersten Schritt würden die Konzernstrategen die Aktivitäten von sieben Ländern in der «neuen Abwicklungsfabrik» zusammenfassen. Die betroffenen Stellen sollen über die natürliche Fluktuation, Vorruhestandsregelungen, Freiwilligenaktionen oder Umschulungen abgebaut werden.

Die Arbeitnehmervertreter wollen der «Süddeutschen» zufolge die Mitarbeiter in der nächsten Woche zu Betriebsversammlungen an allen großen HVB-Standorten zusammenrufen, um über die Pläne zu informieren. Betriebsräte befürchten, die jetzt bekannt gewordenen Verlagerungen könnten lediglich «ein erster Schritt» sein. So könnten bis zu 1800 der rund 23 000 HVB-Mitarbeiter von den Sparmaßnahmen betroffen sein
http://de.biz.yahoo.com/03052008/3/hypovereinsbank-jobs-pole…
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schrieb am 03.05.08 13:58:04
Beitrag Nr.7993 
(34.021.455)
Antwort
Zitat
Wall Street: Adiós Bärenmarkt von Gerhard Maier
Samstag 3. Mai 2008, 00:48 Uhr
New York (BoerseGo.de) - Die Party an der Wall Street ging heute weiter - wenn auch deutlich gedämpfter. Die Einladungen dafür wurden bereits am Mittwoch ausgesprochen. Die US-Wirtschaft wuchs - wie am Mittwoch gemeldet - im ersten Quartal um 0,6%. Um die Definition einer Rezession zu erfüllen, müsste die Wirtschaft aber in zwei aufeinander folgenden Quartalen schrumpfen. Und die Fed ließ durchblicken, dass ihre Zinssenkung vom Mittwoch wohl das Ende der Fahnenstange war - und stärkte damit den Dollar. Die neue Kraft des Greenbacks lockt wieder Gelder in die USA - und damit in den Aktienbereich - zurück, die vor dem Dollarrutsch geflohen
waren.

Die heutigen Konjunkturdaten untermauern das Ganze noch: Im April ging die Zahl der US-Arbeitsplätze um 20.000 zurück, eine deutliche Verbesserung gegenüber März (minus 81.000) Zum Vergleich: Im Rezessionsmonat April 2001 allein waren 281.000 Jobs verloren gegangen. Die Aufträge der US-Industrie kletterten im März - wegen des wachsenden Exports - bereits wieder um 1,4% (erwartet wurde nur ein Zuwachs um 0,2%).

Da der Bärenmarkt, der an der Wall Street Ende Oktober (Halloween) begann, bereits eine Rezession eingepreist hat, die aber allem Anschein nach nicht kommt, ist es nur logisch, dass sich die Börse jetzt allmählich wieder von dem Bärenmarkt verabschiedet.

Zwei Spielverderber
Dass die Feier aber dennoch verhalten ausfiel, hat die Wall Street zwei Spielverderbern zu verdanken: 1. Der Technologiekonzern Sun Microsystems enttäuschte mit seinen gestrigen Quartalszahlen bitter und schob die Schuld für sein Versagen auf die "schwache US-Konjunktur". Damit verdarb der Server- und Softwareriese die Stimmung für den Technologiesektor.

2. Die Türkei flog wieder einmal einen ihrer Angriffe auf kurdische Dörfer im Norden des Irak. Wie gewohnt zog daraufhin der Ölpreis scharf an, weil dadurch die Öllieferungen aus dem Irak beeinträchtigt werden könnten. Das erinnert an die Horrorfilme aus Hollywood, in denen das Böse immer wieder aufsteht. Das Aufbäumen des Ölpreises weckte wieder Ängste vor der Inflation und den deswegen abstinenten Verbrauchern.

Trotz der Widerstände gewann der breite Markt, repräsentiert durch den S&P 500, 0,32% auf 1.413 Punkte. An der New York Stock Exchange kamen an dem - recht nachrichtenarmen Tag - auf 3 Gewinner 2 Verlierer. Der Dow Jones Industrial Average avancierte 0,37% auf 13.058 Punkte. Lediglich die technologielastige Nasdaq Composite Index büßte - dank Sun Microsystems - 0,15% ein und schloss auf 2.476 Punkten. Die Relation Gewinner zu Verlierer betrug dort 5:4.
http://de.biz.yahoo.com/02052008/389/wall-street-adi-s-baere…
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schrieb am 03.05.08 14:01:37
Beitrag Nr.7994 
(34.021.459)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.021.455 von vermutung am 03.05.08 13:58:04Fortsetzung

Vergleich zur Vorwoche:

S&P 500 +1.14%

DJIA +1.29%

NASDAQ +2.23%

Russell 2000 + 0,54%

Branchen im Vergleich zur Vorwoche:

Tops:

Airlines +14.0%

Handydienstleister +4.82%

Telekommunikation +4.56%

Investmentbanken +4.33%

Internet +3.79%

Flops:

Bau - 4,3%

Goldminen -3,3%

Öldienstleister -2,98%

Tabak - 2,56%

Energie -1,82%

Dow Jones Average: Hoffen auf China

Von den 30 Blue Chips des Dow schlossen immerhin 22 im grünen Bereich. Der König des Dow war Alcoa mit plus 4,00% auf 36,11 Dollar. Da die Fonds Rohstoffe als "eine Anlageklasse" betrachten, führte die heutige "türkische" Öl-Rallye zu Rückkäufen bei den gestern noch gemiedenen Rohstoffwerten. Außerdem erklärte die Citigroup, China wandele sich beim Aluminium bald vom Exporteur zum Netto-Importeur, steigere also die Nachfrage und damit den Weltmarktpreis des leichten Metalls. Außerdem verwies die Bank auf Lieferprobleme aus Südafrika, wegen der dortigen Stromausfälle. DuPont belegte mit einem Tagesgewinn von 1,88% auf 49,86 Dollar den 2. Platz. Der breit aufgestellte Spezialchemiekonzern dürfte von der Konjunkturaufhellung und - als Lieferant von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln - von der heute wieder auflebenden Nachfrage der Anleger nach Rohstoff- und Agrar-Titeln profitiert haben. Knapp dahinter lag die American International Group mit plus 1,85% auf 49,04 Dollar. Bei der weltweit größten Versicherung half die sich seit Tagen abzeichnende Entspannung an den Kreditmärkten.

Der Flop des Dow war American Express mit minus 1,81% auf 50,40 Dollar. Die Kreditkartenfirmen litten heute darunter, dass die US-Behörden ihre Regulierung verschärfen wollen. Damit könnten möglicherweise die Zinseinnahmen der Kreditkartenausteller gedämpft werden. JP Morgan Chase scheint davon aus betroffen zu sein. Jedenfalls fiel die Großbank 1,20% auf 48,86 Dollar. Wal-Mart sank 0,98% auf 57,50 Dollar. Vielleicht weckte der wieder auferstandene Ölpreis die Angst um die Kunden.

S&P 500: Sicherheit gegen Risiko

Der breit gefächerte S&P 500 profitierte auch heute wieder von der Erholung im Finanzsektor. Heute gab es wieder eine Sonderaktion der Fed bei der die US-Notenbank Liquidität in den Bankenmarkt pumpte und dabei risikofreie Staatspapiere gegen angeschlagene durch Immobilien gedeckte Forderungen tauschte. Außerdem erklärte die Fed, sie wolle im Mai weitere Liquiditätshilfen im Gesamtvolumen von 150 Milliarden Dollar bereitstellen. Die Cit Group kletterte 7,67% auf 12,91 Dollar. Das Kreditinstitut, das unter anderem Projekt- und Exportfinanzierungen bereitstellt, setzte sein Rallye wegen der Entspannung der US-Kreditkrise fort. Sallie Mae (SLM Corp.) sprang 8,86% auf 21,75 Dollar. Der Studentenfinanzierer profitiert von der Absicht der US-Regierung den - wegen der Kreditkrise - angeschlagenen Markt für Studentenkredite durch Liquiditätsspritzen wieder aufzupäppeln. Der Anleiheversicherer Ambac legte 6,96% auf 5,38 Dollar zu.

Jones Apparel sprang 8,66% auf 17,31 Dollar. Der Bekleidungshersteller wurde bei Merrill Lynch von "Neutral" auf "Kaufen" aufgewertet. Nordstrom avancierte 2,59% auf 36,46 Dollar. Die Credit Suisse wertete den Fashionhändler von "Neutral" auf "Outperform" auf.

Die Airline-Titel wurden wieder Opfer der Ölpreisexplosion. AMR Corp, Mutter der American Airlines, sackte um 5,25% auf 9,38 Dollar ab, Continental Airlines trudelte 2,39% auf 18,79 Dollar. Nortel Networks verlor 2,41% auf 8,49 Dollar Der Netzwerkausrüster war noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Gap Inc. gab 1,79% auf 18,60 Dollar ab. Die kalifornische Fashionkette wurde heute von der Bank of America von "Kaufen" auf "Neutral" gekappt. In den vergangenen Monaten hätten die Margen noch von Kostensenkungen profitiert. Deren positiven Wirkungen liefen aber jetzt aus, heisst es. Außerdem verliere die Marke "Old Navy" Marktanteile.

Mastercard fiel 3,03% auf 285,04 Dollar. Auch dort belastete - wie bei dem Rivalen American Express - die drohende Verschärfung der staatlichen Regulierung. Der Branchenkollege Visa sank deswegen 3,10% auf 82,75 Dollar.

Nasdaq: Schnelles Kino
Die Nasdaq stand im Schatten von Sun Microsystems. Das Papier implodierte 22,61% auf 12,64 Dollar. Der Spielverderber des Tages hatte die Gewinn- und Umsatzerwartungen der Analysten wurden weit verfehlt. Die Analysten reagierten darauf recht negativ. "Wir raten weiterhin von der Aktie ab", kommentierte Analyst David Bailey von Goldman Sachs. Trotz der Behauptung des Sun-Managements, die Konjunktur sei schuld, glaubt Bailey, dass das Versagen weitgehend unternehmensspezifische Ursachen hat. Der Konzern verliere etwa bei seinen Servern Marktanteile an IBM. Goldman Sachs bleibt bei dem offiziellen Urteil "Neutral" , kürzte aber das Kursziel von 17 Dollar auf 15 Dollar. Der Broker Cowen wies darauf hin, dass die Computer Systeme von Sun bereits schon seit 2006 enttäuschend Zuwachsraten haben, in fünf Quartalen jeweils nur 2 Prozent oder darunter. Bear Stearns kappte die Aktie von "Outperform" auf "Peer Perform".

Der Philadelphia Semiconductor Sector Index, der 19 Halbleiter-Titel erfasst, bröckelte 0,11% auf 399,85 Punkte. Nvidia kletterte allerdings 4,74% auf 22,52 Dollar. Lehman Brothers beförderten den Chip-Titel heute von "Gleichgewichten" auf "Übergewichten" und änderten das Kursziel auf 25 Dollar (vorher: 24 Dollar). Begründet wurde die Korrektur mit der "attraktiven Bewertung" und einem günstigen Risiko/Chance-Verhältnis. Langfristig sollte der Spezialist für Grafik-Chips von neuen Wachstumsfeldern profitieren, dazu zählten Server, High-Performance Computer und drahtlose Anwendungen.

Adobe Systems avancierte 3,51% auf 40,38 Dollar. Bereits gestern hatte das Softwarehaus (Photo Shop, Flash) wegen eines optimistischen Ausblicks 4,6% zugelegt. Heute hoben Kaufman Bros das Kursziel von 43 Dollar auf 45 Dollar und bekräftigen ihre Kaufempfehlung.

Apple legte 0,52% auf 180,94 Dollar zu. Möglicherweise half nochmals ein bereits gestern gemeldeter Schachzug der Kalifornier. Der Technologie- und Medienkonzern schloss mit führenden Hollywood-Studios, darunter Warner Bros., Paramount Pictures, 20th Century Fox und Walt Disney Studios, einen wichtigen Deal ab. Danach können die Nutzer über das iTunes-Portal Hollywood-Filme bereits ab dem selben Tag downloaden, wenn die Streifen als DVD veröffentlicht werden.

Der Rivale Research in Motion, Hersteller des BlackBerry, gewann 3,06% auf 131,92 Dollar. Der Black Berry Hersteller Research in Motion sonnte sich heute im Wohlwollen der Analysten. Die Citigroup riet den Anlegern in die Aktie zu investieren ("long zu sein"). Die Bank verweist optimistisch auf den am 12. Mai anstehenden Analystentag der Kanadier. Historisch betrachtet habe die Aktie in den 25 Tagen, die auf solche Veranstaltungen folgen, jeweils 14% gewonnen. Der Broker Canaccord Adams hob sein Kursziel auf 190 Dollar (vorher: 180 Dollar). Man rechne mit einem 3G BlackBerry im 2. Quartal des Geschäftsjahres (bis Ende August), heisst es. Neue Smart Phone-Modelle könnten das Wachstum der Kanadier wiederbeschleunigen

Internet: Endspiel bei Yahoo?

Zu den Lichtblicken der Nasdaq zählte heute ausnahmsweise mal wieder Yahoo mit plus 6,92% auf 28,67 Dollar. Der TV-Kanal CNBC meldete, Microsoft und Yahoo hätten offizielle Fusionsgespräche eingeleitet. Allerdings lägen die Preisvorstellungen noch auseinander. Microsoft biete jetzt 33 Dollar (vorher: 31 Dollar), Yahoo wolle 37 Dollar. (Microsoft bröckelte heute 0,54% auf 29,24 Dollar). Die Aktionäre der Rivalen schien das zu erschrecken, jedenfalls verlor Google 1,99% auf 581,29 Dollar. Baidu.com, Chinas Marktführer bei den Suchmaschinen, gab 2,30% auf 361,50 Dollar ab.

Amazon.com rutschte 2,58% auf 77,31 Dollar. Das Onlinewarenhaus hatte heute den US-Bundesstaat New York verklagt. Anlass ist ein neues Gesetz für den Staat New York. Danach müssen Onlinehändler im Staat New York für die über sie abgewickelten Lieferungen an Bürger des Staates eine Verkaufssteuer abführen. Nach dem bisher geltenden US-Recht sind zwar die Käufer steuerpflichtig, aber nicht die Händler. Danach müssen nur die in dem betreffenden Bundesstaat ansässigen Händler eine Verkaufssteuer abführen. Internethändler waren dagegen bislang von der Verkaufssteuer befreit, wenn sie die Waren aus einem anderen US-Bundesstaat verschicken, beispielsweise von New Jersey nach New York. Die jetzt in New York, aber nicht in anderen US-Bundesstaaten, eingeführte neue Steuer, wird von den dortigen Offiziellen auch als "Amazon-Steuer" bezeichnet. Amazon sieht sich daher diskriminiert. Die Steuerfrage hatte die Aktie von Amazon.com bereits in den vergangenen Tagen belastet. Ebay scheint aber auch betroffen zu sein, jedenfalls verlor der virtuelle Auktionator 2,11% auf 31,11 Dollar.

Priceline sank 1,45% auf 126,37 Dollar. Die Citigroup senkte den Onlineauktionator für Reisen von "Kaufen" auf "Halten", behielt aber das Kursziel 137 Dollar. Monster Worldwide Inc klettere dagegen 3,60% auf 26,48 Dollar. Der Betreiber des Online-Jobvermittlers Monster.com hat mit seinem gestern gemeldeten Quartalszahlen besser als erwartet abgeschnitten.



Energie: Krieg gegen die Kurden steigert Ölpreis
Für die Ölspekulation gab es heute wieder einen Tag zum feiern. Türkische Bombenangriffe auf kurdische Dörfer im Norden des Irak ließen wie gewohnt den Ölpreis scharf anziehen, weil dadurch die Öllieferungen aus dem Irak beeinträchtigt werden könnten. Der Crude-Kontrakt für Juni explodierte 3,80 Dollar auf 116,32 Dollar je Barrel.

Gold: An das Öl gekoppelt

Das Gold hat seinen Kursrutsch gestoppt - für heute jedenfalls. Händler verweisen auf die Preisexplosion beim Öl. Häufig würde der Goldpreis einfach an den Ölpreis gekoppelt - so auch heute. Der Gold-Kontrakt für Juni stieg heute 7,10 Dollar auf 858 Dollar. Im Vergleich zur Vorwoche fiel der Kontrakt aber 31,70 Dollar, also 3,6%.

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schrieb am 03.05.08 14:03:05
Beitrag Nr.7995 
(34.021.461)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.021.459 von vermutung am 03.05.08 14:01:37Ausblick:
Montag:

16:00 Uhr Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen vom April

Quartalszahlen

Dienstag:

Quartalszahlen: Aqua America (Wasserversorgung und -entsorgung), Blue Nile (Online-Juwelier), Cisco Systems (Netzwerkausrüster), Fannie Mae (Hypothekenbank), MGM Mirage (Spielcasinos), Nyse Euronext (Börsenbetreiber), Playboy Enterprises, RF Micro Devices (Funk Chips), Walt Disney

Mittwoch:

14.30 Uhr Produktivität vom ersten Quartal, 16.00 Uhr Noch nicht abgeschlossene Eigenheimverkäufe vom März

16:30 Uhr Ölvorräte der Vorwoche

Donnerstag:

14:30 Uhr Arbeitslosenmeldungen der Vorwoche, 16.00 Uhr Lagerbestände Grosshandel März

American International Group (Versicherungen), Nvidia (Halbleiter), Priceline.com (Online-Auktionator für Reisen), RealNetworks (Online Software und Dienste für Videos und andere Dokumente), The Nasdaq OMX Group (Börsenbetreiber), VeriSign (Sicherheits-Software)

Freitag:

14:30 Uhr Handelsbilanz März
http://de.biz.yahoo.com/02052008/389/wall-street-adi-s-baere…
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schrieb am 03.05.08 14:05:49
Beitrag Nr.7996 
(34.021.466)
Antwort
Zitat
Das Öl des Iraks von Jochen Stanzl
Der Irak verfügt nach Saudi-Arabien (250 Mrd. Barrel), Kanada (180 Mrd. Barrel) und Iran (126 Mrd. Barrel) über die höchsten Rohölvorkommen der Welt. Nach dem heutigen Kenntnisstand liegen im Irak Ölreserven in Höhe von 115 Mrd. Barrel. Allerdings sind bisher nur etwa 10% des Landes explorationstechnisch erforscht. Experten gehen davon aus, dass vor allem in den westlichen Wüstenregionen weitere bedeutsame Vorkommen auf ihre Offenlegung warten. Die optimistischsten ausländischen Schätzungen gehen von weiteren 100 Mrd. Barrel aus. Vorsichtigere Analysten rechnen mit 45 Mrd. Barrel. Die tatsächliche Zahl dürfte wohl irgendwo dazwischen liegen.

Die Erschließung dieser Quellen würde Irak zum zweitwichtigsten Ölförderland der Welt machen. Irakische Offizielle sprechen sogar von Reserven in Höhe von 300 Mrd. Barrel wenn ganz Irak erschlossen werden würde.
Die drei größten Erdöllagerstätten befinden sich im Norden im Gebiet um die Stadt Kirkuk, im Osten der Hauptstadt Bagdad und die Rumaylah-Region im Süden. Lassen Sie uns zunächst den aktuellen Zustand der irakischen Ölförderung betrachten.

Der Irak fördert zurzeit zwischen 1,8 und 2 Mio. Barrel/Tag. Diese Quote liegt unter den Zielen der irakischen Regierung. Sie sieht das Ziel bei 2,5 Mio. Barrel/Tag, übergeordnet sogar bei 3 Mio. B/T, was dem Vorkriegsniveau entsprechen würde. Die höchste Fördermenge erreichte der Irak 1979 mit 3,7 Mio. B/T. Eine höhere Fördermenge als das Vorkriegsniveau ist Experten zu Folge noch nicht möglich. Der Grund dafür ist, dass der Irak seit 1980 in drei große Kriege verwickelt war und 13 Jahre UN-Sanktionen hinter sich hat. Saddam Hussein plante, mit der Erforschung der Wüstenregionen im Westen des Landes, die Fördermenge bis 2010 auf 6 Mio. B/T hochzufahren. Die Kosten zur Herstellung des Vorkriegszustandes werden auf 1,144 Mrd. USD. Sabotageakte, Terroranschläge und Diebstahl können allerdings die Kosten weiter in die Höhe treiben und den Zeitplan nach hinten verschieben. Etwa 60% der Anlagen im Norden wurden im Krieg zerstört. Die größten Schäden sind den landesweiten Förderanlagen jedoch nicht während des Krieges widerfahren, sondern nach Beendigung des Krieges. Sabotage, Anschläge und Diebstahl sind für ca. 80% der entstandenen Schäden verantwortlich.

Die Transportwege für Öl ins Ausland fallen Sabotageakten besonders häufig zum Opfer. Dazu gehören auf der einen Seite die Pipelines, auf der anderen Seite die Verladehäfen. 2003 wurden zwischen April und Dezember 86 Anschläge auf die Pipelines in Irak verübt. Wie die untere Graphik zeigt durchziehen mehrere Pipelines das Land, die Gesamtlänge beträgt 4350 Meilen (ca. 6500 km). Die wichtigste Export-Pipeline verbindet die nördlichen Ölfelder um Kirkuk mit dem Hafen Ceyhan in der Türkei. Die US-Armee hat eine 9700 Mann starke Einheit abgestellt, deren Aufgabe ausschließlich der Schutz der Pipelines, vor allem der Leitung Kirkuk-Ceyhan, ist.
http://de.biz.yahoo.com/02052008/389/oel-iraks.html
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schrieb am 03.05.08 17:48:55
Beitrag Nr.7997 
(34.021.907)
Antwort
Zitat
Absturz am US-Automarkt reißt deutsche Marken mit

Der US-Automarkt ist im April um 14 Prozent auf 1,25 Millionen verkaufte Fahrzeuge eingebrochen. Damit droht 2008 für die Branche das schwächste Jahr seit 1997 zu werden - die Krise trifft auch die meisten deutschen Marken. So verkaufte Porsche mit insgesamt 3099 Autos 5 Prozent weniger Sport- und Geländewagen als im Vorjahresmonat. Mercedes-Benz musste einen Rückgang um 3 Prozent hinnehmen (20.271 Stück). Schärfer war die Talfahrt bei VW-Tochter Audi mit 4,6 Prozent Rückgang auf 7730 Autos.

VW steht etwas besser da
Jedoch steht der Konzern insgesamt etwas besser da als die Konkurrenz. VW legte im April leicht zu und verkaufte im April knapp 2 Prozent mehr Fahrzeuge, insgesamt 19.415 Stück. Vor allem Golf, Passat und New Beetle liefen besser, jedoch wurden zugleich 13 Prozent weniger VW Jetta verkauft.

Der Mini passt zur neuen Sparsamkeit
Weitaus besser stand im April BMW da, nach Verkaufszahlen ohnehin der unangefochtene Platzhirsch unter den deutschen Autobauern in den USA. Der Absatz stieg im vergangenen Monat um 10 Prozent auf 31.448 Autos. Ganz dem Trend zu kleineren, sparsameren Fahrzeugen entsprechend, konnten die Bayern sogar fast 40 Prozent mehr Minis verkaufen (4713 Wagen).

Pick-up: Ladenhüter Nr. 1Seit Jahresbeginn gerechnet verzeichnet BMW jedoch ein Minus von 4 Prozent, während VW und Mercedes Benz mit knapp 1 Prozent und 1,4 Prozent zumindest leicht im Plus liegen. Weitaus schwerer sind allerdings die einheimischen Autohersteller in Bedrängnis: Jahrelang setzten sie auf schwere, Unmengen Sprit fressende Pickup-Trucks, die nun keiner mehr haben will.

Chrysler stürzt ab
Bei General Motors, dem Opel-Mutterkonzern, stürzte der Absatz um 16 Prozent auf 260.000 Stück, Ford verkaufte mit 201.000 Autos 12 Prozent weniger. Doch am schwersten leidet Chrysler: Die Verkäufe der ehemaligen Daimler-Tochter brachen gar um 23 Prozent ein.
http://wirtschaft.t-online.de/c/14/95/14/92/14951492.html
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schrieb am 03.05.08 17:56:54
Beitrag Nr.7998 
(34.021.921)
Antwort
Zitat
Telekom prüft offenbar Übernahme von US-Mobilfunker Sprint
Die deutsche Telekom erwägt nach einem Bericht des "Spiegel" eine Übernahme oder Beteiligung am drittgrößten Mobilfunkanbieter in den USA, der Sprint Nextel (NYSE: S - Nachrichten) . Telekom-Manager und ihre US-Kollegen bewerteten derzeit verschiedene Optionen für eine Übernahme oder einen Zusammenschluss, berichtet das Hamburger Magazin. Zusammen mit der US-Telekom-Tochter T-Mobile USA könnte die neue Formation dem "Spiegel" zufolge dem bisherigen Marktführer AT&T Wireless Konkurrenz machen.

Allerdings gebe es derzeit noch kein Angebot und keine offiziellen Verhandlungen. Das Projekt stehe aber auf der Prioritätenliste des Bonner Konzerns weit oben.

Ein Grund dafür ist dem "Spiegel" zufolge der auf rund 22 Milliarden Dollar (knapp 14,3 Millionen Euro) gesunkene Börsenwert des US-Mobilfunkers, der seit einiger Zeit mit technischen Probleme zu kämpfen habe. Wegen des derzeit sehr starken Euros und des niedrigen Sprint-Aktienkurses gelte der US-Konzern nach Einschätzung von Analysten als Schnäppchen. Die Telekom habe sich dazu nicht äußern wollen und lediglich mitgeteilt "Marktgerüchte kommentieren wir nicht".
http://de.biz.yahoo.com/03052008/286/finance2001-telekom-pr-…
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schrieb am 03.05.08 18:00:15
Beitrag Nr.7999 
(34.021.928)
Antwort
Zitat
Zeitung: Investor erwartet Abwahl von TUI-Aufsichtsratschef
Samstag 3. Mai 2008, 17:09 Uhr
Wenige Tage vor der mit Spannung erwarteten Hauptversammlung des Tourismuskonzerns TUI sieht der Großaktionär John Fredriksen eine Mehrheit für die Abwahl des Aufsichtsratschefs Jürgen Krumnow.

«Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit unserem Antrag zur Abwahl von Herrn Krumnow die Mehrheit auf der Hauptversammlung finden», sagte ein Sprecher des norwegischen Reeders der Wirtschaftszeitung «Euro am Sonntag». Ein Nachfolger Krumnows solle «unabhängig und glaubwürdig sein und Erfahrungen als Chef eines börsennotierten Unternehmens beziehungsweise als Aufsichtsratschef aufweisen».
Die Hauptversammlung ist am 7.Mai.
Fredriksen hält knapp zwölf Prozent der TUI (Xetra: TUAG00 - Nachrichten) -Aktien.

Es habe in den vergangenen Wochen einen sehr «aktiven Dialog mit anderen Aktionären gegeben». Die Gespräche deuteten daraufhin, dass «ein großer Teil der Aktionäre auf unserer Seite sein wird», hieß es. Der große britische Pensionsfonds und TUI-Aktionär Hermes kündigte nach einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» eine Unterstützung der Abwahl von Krumnow an. «Wir werden für die Abwahl Krumnows stimmen, sofern es nicht kurzfristig noch zu einer Kompromisslösung kommt», sagte Hermes-Direktor Hans-Christoph Hirt dem Blatt. Neben Hermes wollten viele Finanzinvestoren aus Amerika, Großbritannien und Australien dieser Linie folgen.

Nach der Abwahl Krumnows wolle Hermes sicherstellen, dass der angekündigte Verkauf der Tochtergesellschaft Hapaq-Lloyd professionell gehandhabt werde. Dem Bericht von «Euro am Sonntag» zufolge monierte der Vertreter Fredriksens, dass es noch immer völlig offen sei, was mit dem Verkaufserlös des Tochterunternehmens geschehen solle. Die Hamburger Reederei sei Schätzungen zufolge rund fünf Milliarden Euro wert.

Nach Angaben des Sprechers der norwegischen Reeders stehe Fredriksen selbst nicht für die Leitung des Aufsichtsrates zur Verfügung. Es sei offen, ob Fredriksen oder ein Vertrauter ein mögliches Mandat in dem Gremium übernehmen würden.

TUI-Chef Michael Frenzel wehrt sich gegen die Abwahl seines Aufsichtsratsvorsitzenden. Hinter ihm und Krumnow steht eine Gruppe befreundeter Aktionäre, darunter der russische Stahlmilliardär Andrej Mordaschow und die spanische Riu-Familie. Beide sind geschäftlich eng mit TUI verbunden.
http://de.biz.yahoo.com/03052008/3/zeitung-investor-abwahl-t…
Avatar
schrieb am 03.05.08 21:23:00
Beitrag Nr.8000 
(34.022.381)
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