Beitrag schreiben
Ansicht
-
Umgekehrte Sortierung (neuste zuerst)
-
Die letzten 30 Beiträge
-
500 Beiträge pro Seite
[ Seite: 1, 2, 3 … 7, 8, 9, neuster Beitrag ]
schrieb am 11.02.08 01:23:21
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat bei seiner
heutigen Rede in der Köln-Arena [1] Klartext gesprochen. Er will
nicht Assimilierung, sondern die in Deutschland lebenden Türken
kulturell separiert als isolierte türkisch-islamische Kolonien
sehen. Unter Integration versteht Erdogan die institutionelle
Unterwanderung Deutschlands mit seinen radikal-islamischen
Gefolgsleuten. Erdogan will zuerst die Türkei re-islamisieren, und
dann Deutschland und Europa islamisieren. Seine Sprache ist die
eines Eroberers, der im eigenen Unrecht Tugenden sieht, und in der
Hinwendung zum Grundgesetz das „Verbrechen der Assimilierung“.
Erdogans politische Programmatik ist der Koran. Die [2] Aufhebung
des türkischen Säkularismus in der Türkei, die Umerziehung der
Türken zu radikal-islamischen Gefolgsleuten und die Ausbreitung der
islamischen Ideologie gemäß Koran. Das schließt die türkischen
Kolonien im Ausland mit ein.
Dieses Ziel ist nur erreichbar, wenn sich die in Europa lebenden
Türken weiterhin, oder wieder, als türkische Moslems sehen. Wenn
sie ihre Kultur als höherwertig betrachten, die Lehre des Islam als
überlegen gegenüber Grundgesetz und Menschenrechten. Der Islam
verbietet bei Todesstrafe die Hinwendung zu anderen, humaneren
Religionen oder zum Atheismus. Ebenso wird eine säkulare Variante
des Islam von Erdogans Bewegung abgelehnt und bekämpft. Schön
„demokratisch“ bislang, durch massive Propaganda in abertausenden
Moscheen, die der islamischen türkischen Religionsbehörde DITIB
unterstehen. So legt Erdogan die Basis für eine
islamisch-fundamentalistische Wählerschaft, die den Weg der Türkei
in eine islamische Diktatur als erstrebenswert verinnerlicht
hat.
“Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit”
All dies muss man berücksichtigen, wenn man Erdogans [3] heutige
Aussagen betrachtet:
Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hat die in
Deutschland lebenden Türken in einer von Jubel und tosendem Applaus
begleiteten Rede in der Kölnarena vor einer zu starken Anpassung
gewarnt. “Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die
Menschlichkeit”, sagte er vor etwa 16.000 überwiegend türkischen
Zuhörern
Für einen frommen Moslem wie Erdogan ist es praktizierter Glaube,
angewandter Dschihad, den Islam zu verbreiten und die Türkei zu
re-islamisieren. Er kann gar nicht anders, als nach Weisung des
Koran zu verhindern, dass Moslems vom Glauben abfallen und
ihrerseits die Pflicht zum Dschihad vergessen oder ignorieren. Für
Erdogan ist die islamische Gesellschaftsform die beste aller
Lebensformen. Darum versteht er die Hinwendung zu westlichen
Menschenrechten als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, weil für
ihn der Islam in all seiner Intoleranz (Ablehnung von
Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit), seiner Grausamkeit
(Zwangsehen, Ehrenmorde, innerfamiliäre Gewalt,…) und Willkür
(blinde Gehorsamsforderung gegenüber dem Islam, Diskriminierung von
Minderheiten und Ungläubigen,…) eine Kultur der „Menschlichkeit“
darstellt. Die einzige Kultur, und die einzig wirklich sinnvollen
Gesetze, die direkt von Allah stammen. Die einzige
existenzberechtigte Kultur überhaupt, abgesehen von den
diskriminierten Dhimmireligionen, genannt Buchreligionen. Darum
gibt er eine klare Anweisung:
“Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man
kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren.” Es sei zwar
wichtig, Deutsch zu lernen, aber die türkische Sprache dürfe
darüber nicht vernachlässigt werden. Die Türken stünden in Europa
vor der Herausforderung, ihre Identität und ihre Kultur zu
bewahren.
Während unsere Dhimmipolitiker und Dhimmimedien permanent in
geradezu verleumderischer Art die Schuld für das
Integrationsdesaster mit vielen Moslems ausschließlich bei uns
suchen, uns permanent Ausgrenzung vorwerfen, Versagen in der
Bildungspolitik, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, mangelnde
Weltoffenheit ect., erklärt uns Erdogan, dass islamisch motivierte
Integrationsverweigerung ein Verhaltensideal für die Türken in
Deutschland sein soll. Was man eigentlich auch schon deshalb wissen
könnte, weil alle Nicht-Moslems sich ziemlich gut und problemarm,
sogar meist völlig problemfrei, integrieren. Doch der Schmusekurs
mit dem Islam unserer Politiker verträgt nicht offen genannte
Fakten, darum muss der Schuldige - für welche Probleme auch immer -
mit dem Islam und Moslems bei uns gesucht werden. Die Offenheit
Erdogans, der über die DITIB schon seit Jahren
Desintegrationsbotschaften mittels Hinwendungpropaganda zum Islam
bewirkt, werden unsere Pro-Erdogan-Politiker und Medien schon bald
unter den Teppich kehren und in die Erdogan- und
Islamidealisierungen zurück fallen [4] (siehe
Erdogan-Kennedy-Vergleich).
Assimilierung der hier lebenden Türken als echte Integration auf
Basis der Werteakzeptanz des Grundgesetzes ist auch von der
deutschen Politik oftmals nicht wirklich gewollt, sondern es wird
vielfach das Recht auf Wahrung der „kulturellen Identität“ betont.
Angefangen bei der Fürsprache der islamischen Geschlechterapartheid
– eine klar gegen die Antidiskriminierungsvorgaben des
Grundgesetzes gerichtete Ideologie. Erdogan findet in Europa viele
Verbündete, und seien seine Aussagen auch noch so „radikal“. Er
kann es sich leisten, die Maske fallen zu lassen, lange vor dem
Ziel, weil er treffend einschätzt, dass Europas Politiker und
Medien ganz überwiegend seine Ziele teilen.
Erdogan, der demokratische Islamist
Erdogan ist ein Liebling westlicher Politiker und Medien, obwohl
seine skandalösen Aussagen allseits bekannt sind und seine Politik
genau diesen Aussagen entspricht:
“Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am
Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere
Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere
Soldaten.”
Von einem „moderaten Islam“ [5] hält Erdogan nichts. Jeder, der den
Koran kennt, weiß das natürlich – nur unsere Politiker und Medien
anscheinend nicht.
Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine
Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder
nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.
Über den Islam sagte Erdogan:
„Unsere Religion ist ohne Fehler“.
Wo soll da „Weltoffenheit“ und Integrationswille herkommen, wenn
man sowas glaubt?
Die EU sei doch kein “Christenclub”. Der Islam stehe für “Frieden
und Toleranz gegenüber Andersgläubigen”. Wer den Islam mit etwas
anderem assoziiere, “kennt den Islam nicht”. (Aus der Übersetzung
einer Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 09.02.2008.
Quelle: [6] Spiegel-Online)
Zugleich warnte der türkische Premier davor, den Islam als Argument
gegen einen Beitritt zu missbrauchen.
Gerade so, als wäre der Islam keine politische Ideologie, die die
Menschenrechte ablehnt und bekämpft. Also unsere Freiheiten und
Rechte hier genauso aufheben will, wie Erdogan es in der Türkei im
Sinne des Islam anstrebt.
Erdogan ist das Musterbeispiel eines unehrlichen Politikers, der
vor krassesten Behauptungen, die nicht im geringsten mit der
Wahrheit übereinstimmen, nicht zurück schreckt. Sein religiöses
Idol Mohammed, der Begründer des Islam, war ein ausgesprochen
grausamer, extrem intoleranter Gewaltherrscher, der gnadenlos die
Menschen vor die Wahl stellte, zum Islam zu konvertieren, oder zu
sterben. Fallbeispiel hierfür ist das [7] Judenmassaker von Medina.
Intoleranz, gnadenloser Hass gegen Andersgläubige, Kampf bis zur
totalen Unterwerfung oder Vernichtung – so hat der Prophet des
Islam geherrscht, und entsprechend ist der Inhalt seiner Lehre.
Erdogan weiß um den Propheten Bescheid. Uns schildert er den Islam
komplett verfälscht, um einen propagandistischen Vorteil zu
erringen. Würde er tatsächlich meinen was der sagt, müsste er die
islamischen Unterdrückungsregime im Iran und am Golf als
„unislamisch“, als kenntnislos gegenüber dem Islam bezeichnen. Es
ist typische Taqiyya, das gezielte belügen von Ungläubigen, was
Erdogan uns permanent über den Islam auftischt.
Türken im Ausland sollen Türken bleiben
Erdogan versteht sich weiterhin als Regent und Herrscher der Türken
im Ausland, bzw. wird er dargestellt als [8] „Führer“ der Türken,
auch der im Ausland lebenden Türken. Selbst dann, wenn diese eine
deutsche Staatsbürgerschaft haben. Er spielt sich auf als
Interessenvertreter der in Deutschland lebenden Türken und schürt
Ressentiments gegen Deutschland und Deutsche, indem er wegen eines
Hausbrandes, bei dem Türken zu Tode kamen, bösartigste
Assoziationen weckte (Solingen). Er spielte bewusst mit dem Feuer,
polarisierte und wiegelte auf, um sich dann als „Beschützer“ der
Türken in Deutschland in Szene zu setzen. Unsere Medien feiern ihn
allerdings nun als großartigen Beschwichtiger, und unterschlagen
uns zumeist, dass Erdogan selbst zuvor den [9] Hass gegen
Deutschland und Deutsche gesät hat.
„Egal wo der Türke auch geboren ist, er bleibt ein Türke“, sagt ein
Funktionär der türkischen Regierungspartei AKP. Die Botschaft aller
Redner ist die Gleiche: Erdogan wird an diesem Nachmittag seinen
Auslandsbesuch unterbrechen. Die Kölnarena ist heute Teil der
Türkei.
Passend dazu ruft Erdogan zur [10] Unterwanderung unseres
freiheitlich-demokratischen Staates durch seine radikal-islamischen
Anhänger auf.
Die Türken müssten im Ausland besser und selbstbewusster für ihre
Interessen eintreten, forderte Erdogan. “Seit über 40 Jahren tragen
Türken zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland bei.” Vor
diesem Hintergrund frage man sich, warum es noch keinen türkischen
Bürgermeister gebe. Auch in den nationalen Parlamenten Deutschlands
und anderer EU-Länder und im Europaparlament sollten mehr türkische
Abgeordnete sitzen.
Erdogans demografischer Dschihad
Erdogan lehnt selbst Minimalanforderungen von deutscher Seite an
einwandernde Türken ab, sich zu integrieren. Das Erlernen weniger
deutscher Worte wird als Zumutung dargestellt. Die
Zuzugsbeschränkungen dienen auch der Erschwerung von Zwangsehen,
Einem äusserst schwerwiegenden Verbrechen, das allerdings in der
islamischen Welt, die eine freie Partnerfindung und Partnerwahl
gemäss Koran nicht vorsieht und im Regelfall auch nicht duldet.
Darin sieht Erdogan keinen Misstand, wohl aber in der versuchten
Verhinderung. Erdogan will, dass der türkische Export
rückständiger, ungebildeter türkischer Bräute aufrecht erhalten
bleibt, obwohl sich so die Integration der Kinder dieser Frauen in
Deutschland wirksam blockieren lässt. Wenn es nach Erdogan geht,
soll jeder Türke wie es ihm beliebt in Deutschland einwandern
können - weshalb Erdogan so vehement den EU-Beitritt anstrebt.
Erdogan strebt die demografische Eroberung Europas an. Vom Resultat
her zwar unblutig, aber politisch das selbe wie eine militärische
Eroberung. Europa hält dieses Ansinnen jedoch für völlig legitim,
obwohl die Folgen einer Islamisierung offensichtlich sind. Europa
unterstützt den demografischen Dschihad Erdogans sogar ausdrücklich
mit dem EU-Beitritt der Türkei.
Erdogan – ein Politiker der rechtsradikale Kriterien erfüllt
Kein westlicher Politiker könnte sich herausnehmen, was sich
Erdogan erlaubt. Er würde geächtet und verachtet. Doch Erdogan gilt
fast durchweg als Musterdemokrat, obwohl er die Menschenrechte
ablehnt und bekämpft.
Erdogans rechtsradikale Aussagen sind:
- Die Abgrenzung von anderen Kulturen. Ein klarer Akt von
Fremdenfeindlichkeit, und das Gegenteil vom Ideal der
Weltoffenheit.
- Die Verherrlichung von Türken ohne jeden Realitätsbezug als Form
positiv-rassistischer Selbstidealisierung: “Das türkische Volk ist
ein Volk der Freundschaft und der Toleranz. Wo es hingeht, bringt
es nur Liebe und Freude mit.”
- Die Verherrlichung der eigenen Weltanschauung als der einzig
richtigen, perfekten, und herrschaftsberechtigten. „Unsere Religion
ist ohne Fehler“.
- Leugnung eines der schlimmsten Verbrechen der
Menschheitsgeschichte, des [11] Genozids der Armenier durch die
osmanische Türkei.
- Lügen ist ein Kennzeichen rechtsextremer Propaganda. Die
Verfolgung und Diskriminierung von Nicht-Moslems ist ein zentraler
Lehrinhalt des Islam. Erdogan behauptet dreist das Gegenteil, wenn
er den Islam friedlich und tolerant nennt.
- Diskriminierung ist zentrales Politikziel Erdogans. Er engagiert
sich für die Durchsetzung der islamischen Geschlechterapartheid und
sieht in den kopftuchfreien Schutz-Zonen für Frauen in der Türkei
in öffentlichen Einrichtungen einen Akt der Beschränkung. Gegen die
übliche Praxis der Zwangsehen und der exemplarischen
Disziplinierungsstrafe Ehrenmord engagiert er sich viel weniger
auffällig – bzw. er zwangsverheiratet seine Töchter ebenfalls und
befürwortet die Geschlechterapartheid.
- Meinungsfreiheit hört für Erdogan selbstverständlich da auf, wo
der universelle Herrschaftsanspruch des Islam gefährdet wird.
Religionskritik als essentieller Bestandteil der Meinungs- und
Informationsfreiheit lehnt Erdogan ab.
Europa ist fest entschlossen, die Türkei in die EU aufzunehmen.
Widerstand wird sich nicht behaupten können gegen die enorm starke
Interessenskoalition aus Wirtschaft, Politik, Medien, Kirchen.
Erdogan wird keinen Image-Schaden aufgrund seiner jüngsten
fremdenfeindlichen Reden davon tragen. Er wird weiterhin gefeiert
werden als demokratischer Held der islamischen Welt und als
Musterbeispiel der Vereinbarkeit von Islam und Demokratie. Den
Aspekt von Erdogans Kontrahaltung zu den Menschenrechten wird man
weiterhin unterschlagen.
Article printed from Politically Incorrect:
http://www.pi-news.net
URL to article:
http://www.pi-news.net/2008/02/erdogans-koloniale-eroberungspolitik/
URLs in this post:
[1] Klartext:
http://www.faz.net/s/Rub99C3EECA60D84C08AD6B3E60C4EA807F/Doc~EA95EF972DA524846808C6759D2C1D75C~ATpl~
Ecommon~Scontent.html
[2] Aufhebung des türkischen Säkularismus:
http://www.pi-news.net/2008/02/tuerkei-parlament-kippt-kopftuchverbot-an-unis/
[3] heutige Aussagen: http://www.n-tv.de/916864.html
[4] (siehe Erdogan-Kennedy-Vergleich):
http://www.pi-news.net/2008/02/faz-vergleicht-erdogan-mit-kennedy/
[5] hält Erdogan nichts:
http://www.pi-news.net/2007/08/erdogan-es-gibt-keinen-moderaten-islam/
[6] Spiegel-Online:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,534199,00.html
[7] Judenmassaker von Medina:
http://www.jewishencyclopedia.com/view.jsp?letter=M&artid=699
[8] „Führer“ der Türken:
http://www.pi-news.net/2008/02/der-fuehrer-der-tuerkei-ist-in-deutschland/
[9] Hass gegen Deutschland und Deutsche:
http://www.ksta.de/html/artikel/1202630974649.shtml
[10] Unterwanderung unseres freiheitlich-demokratischen Staates :
http://www.ksta.de/html/artikel/1202512087240.shtml
[11] Genozids der Armenier durch die osmanische Türkei:
http://www.focus.de/politik/cicero-exklusiv/tid-7505/cicero-exklusiv_aid_133895.html
schrieb am 11.02.08 02:02:14
Europa muss endlich die richtige antwort geben,Erdogan hat sich so
geäussert,das kein platz mehr für ein freies leben wäre.
die toleranz für selbstbestimmung,freiheit,andersgläubige,ist in
der türkei nicht gegeben und wird einseitig auch bei uns von türken
missbraucht.
es kann nur im interesse amerikas liegen,durch weitere migration
ohne integration dem untergang der EU zu beschleunigen.
die europäer haben mehrheitlich schon lange die nase voll von
kriminellen clans,analphabeten die sich zunehmend in allen
lebensbereichen nicht mehr als gäste,sondern nur noch durch
unverschämte forderungen ausweisen.
schrieb am 11.02.08 08:55:59
Antwort auf Beitrag Nr.:
33.326.097 von aekschonaer am 11.02.08
01:23:21
Ohhhhhh mein Gott!!!
Und ich dachte die Neandertaler sind ausgestorben!!!
Ich bin selber Ausländer aber wenn ich sowas höre dann stehen meine
Nackenharre zu Berge. Man kann seine Kultur leben bzw. erleben aber
wer hier in Deutschland bzw. Europa leben möchte
muss sich
integrieren, ohne wenn und aber.
Wir türken sind Europäer!
Das hat Erdogan bewissen mit seiner Rede!!
schrieb am 11.02.08 08:57:31
Gestern Nachts in den Tagesthemen. Ich dachte ich bin im falschen
Film. Im Prinzip war das ein Aufruf zur Verweigerung unserer
Werte.
Das wird nicht folgenlos bleiben.
Ich denke, das wird so Einigen die Augen geöffnet haben, die den
Forderern einer Leitkultur eine klare Absage erteilten.
schrieb am 11.02.08 08:59:02
#3

Tja ... der Erdogan hat die Einschläge noch nicht gemerkt.
So kommt die Türkei nieeeeeee in die EU.
schrieb am 11.02.08 09:17:32
Antwort auf Beitrag Nr.:
33.326.681 von jaujazu am 11.02.08
08:59:02Da wäre ich mir nicht so sicher.
Die Aufnahme der Türkei wird eine rein politische Entscheidung
sein. Unabhängig davon ob Beitrittskriterien erfüllt werden oder
nicht.
Und da die Gefahr besteht, dass die nächste Bundesregierung
ausschließlich aus Befürwortern des Beitritts besteht, wird er dann
in welcher Form auch immer durchgeboxt....
schrieb am 11.02.08 09:28:59
Antwort auf Beitrag Nr.:
33.326.097 von aekschonaer am 11.02.08
01:23:21Eine sehr gute Zusammenfassung der realen
Politik Erdogans.
Es wird sein wie immer. Man kennt ihn, man weiß was er will, man
jubelt ihm trotzdem hoch, und hofiert ihn seitens der Politik, das
Münchner Abkommen lässt grüßen, welch schreckliche Analogie !
Kurzfristige und kurzsichtige Interessen werden übergeordneten und
weitsichtigen Zielen geopfert.
Der Katzenjammer beim Erwachen wird groß sein und die Zeche werden
die einfachen Leute bezahlen - wie immer - zu denen auch die
Erdogantreuen Türken in ganz Europa gehören.
Wenn man als älterer Mensch den Auftritt in Köln gesehen hat, die
Lautstärke, die Fahnen, die Radikalität der Aussagen, das Jubeln in
"Führer wir folgen Dir - Qualität", ein dejavus mit
Schweißausbruch.
Die logische Folge kann eigentlich nur ein hartes Gegensteuern
sein.
Klare Kante bei den Integrationsangeboten, Unterstützung der
Integrationswilligen bis an die Schmerzgrenze, ebenso klare Kante
bei Integrationsverweigerern. Wer sich nicht integrieren will hat
Gaststatus gehabt und der ist abgelaufen.
Erdogan hat den Kampf der Kulturen eröffnet. Wenn wir nicht kämpfen
wollen dann haben wir schon verloren.
schrieb am 11.02.08 09:42:37
Was richtig nervt ist ganz einfach, dass keiner unsere
Politikerpappnasen mal sagt was Sache ist. Nur dieses Rumgeeier und
bloss nichts sagen, was ausländerfeindlich gewertet werden kann.
Hallo, einfach mal ein klares NEIN zu diesem Schwachsinn was u.a.
Erdogan fordert. Peinlich wie alle unter dem Deckmantel unserer
Vergangenheit kuschen. Eier, wo sind die Eier?!?!?!