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schrieb am 16.01.09 11:05:58
Antwort auf Beitrag Nr.:
36.387.121 von demoli am 16.01.09
10:49:09Was läuft hier eigentlich ???
Das ist nicht mehr normal !!!
Hier will sich doch jemand die restlichen 10% billig
unter den Nagel reißen !!!
Andere Erklärung kommt für mich nicht in Frage !!!
schrieb am 16.01.09 11:17:24
Antwort auf Beitrag Nr.:
36.387.121 von demoli am 16.01.09
10:49:09Erstmal bei 17€, da kaufe ich wieder zu.
Wegen des Chaos um die Kapitalerhöhung kann die Unsicherheit noch
einige Zeit bestehen bleiben, aber letztlich, wenn man auch die
neuen Aktien zeichnet, ein sehr guter Einstieg.
schrieb am 16.01.09 11:20:16
Antwort auf Beitrag Nr.:
36.387.277 von zoks am 16.01.09
11:05:58Übrigens: In den nächsten Tagen sollten wir auch
mal wieder was von Schaeffler hören. Entweder verlangen die eine
außerordentliche Hauptversammlung (um den Aufsichtsrat und dann den
Vorstand neu zu besetzen) oder die erklären sich einige mit der
Absicht zur Kapitalerhöhung und sagen, ob sie mitmachen oder
nicht.
Wäre schon interessant zu wissen, wo der Großaktionär bei dieser
ganzen Sache steht.
schrieb am 16.01.09 11:21:25
Antwort auf Beitrag Nr.:
36.387.277 von zoks am 16.01.09
11:05:58glaubst du immer noch an diese nummer??? die
aktie wird nun dahin gedrückt wo der markt sie sieht.....nach unten

schrieb am 16.01.09 11:30:24
Continental neues Kursziel (Citigroup Corp.)New York
(aktiencheck.de AG) - John Lawson, Analyst der Citigroup, stuft die
Aktie von Continental (ISIN DE0005439004/ WKN 543900) unverändert
mit "sell" ein, senkt aber das Kursziel von 27 auf 26 EUR.
Auch in 2009 werde vermutlich das rasante Tempo, mit dem sich die
Bedingungen in der Autobranche Ende 2008 geändert hätten, anhalten.
Die Gewinne der europäischen Autohersteller würden wahrscheinlich
verschwinden. Nach einer Marge von 6,2% in 2007 und geschätzten
3,9% in 2008 dürfte diese im laufenden Jahr mit minus 0,2% in den
negativen Bereich rutschen. Das aggregierte Nettoergebnis des
Sektors sollte damit ebenfalls in den roten Zahlen liegen.
Zumindest für 2009 dürfte bei den meisten Unternehmen die Dividende
gestrichen werden.
Obwohl Schaeffler auf direktem Wege nur 49,9% der Aktien halte,
seien aber mehr als 89% der Titel angedient worden. Daher würden
sich im Streubesitz nur noch 16,5 Mio. Aktien befinden. Obwohl
Schaeffler bislang alle Versprechen gehalten habe, sorge die hohe
Verschuldung der beiden Unternehmen für größte Bedenken. Es werde
angenommen, dass Continental in 2009 gegen Regelungen der
Kreditverträge verstoßen werde. Falls es nicht zu einer deutlich
schneller als angenommenen Erholung der Marktbedingungen komme,
seien Änderungen beim derzeitigen Status quo wohl unvermeidbar.
Vielleicht müssten ein neuer Investor mit ins Boot genommen oder
Aktien wieder verkauft werden.
Angesichts der vielfältigen operativen wie auch finanziellen
Herausforderungen gebe es derzeit nur wenige Gründe für eine höhere
Bewertung der Aktie.
schrieb am 16.01.09 13:09:39
nächste verkaufsempfehlung....
Continental reduzieren (Independent Research GmbH)Frankfurt
(aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent Research, Sven
Diermeier, rät weiterhin zum Reduzieren der Continental-Aktie (ISIN
DE0005439004/ WKN 543900).
Nach Angaben von Finanzvorstand Alan Hippe denke man über eine
Kapitalerhöhung nach, auch wenn diese Überlegungen noch "sehr früh"
seien. Hintergrund seien Firmenwertabschreibungen im Umfang von bis
zu 1 Mrd. Euro im Schlussquartal 2008.
Komme es zu einer Kapitalerhöhung, sei nach Meinung der Analysten
mit einem merklichen Verwässerungseffekt zu rechnen. Unabhängig
davon hätten die Analysten ihre Gewinnschätzungen überarbeitet und
würden nun für 2008 ein EPS von 1,01 Euro (bisher: 2,61 Euro), für
2009 von 1,77 Euro (bisher: 1,86 Euro) und für 2010 von 3,17 Euro
(bisher: 3,33 Euro) erwarten.
Aufgrund ihrer Prognosesenkung sowie potenzieller
Verwässerungseffekte senken die Analysten von Independent Research
ihr Kursziel von 28 auf 19 Euro und votieren weiterhin mit
"reduzieren" für die Continental-Aktie. (Analyse vom 16.01.2009)
(16.01.2009/ac/a/d)
Analyse-Datum: 16.01.2009
schrieb am 16.01.09 13:17:46
"Independent" ist mit Vorsicht zu genießen:
Hier haben sie war recht, aber mit aktueller Kaufempfehlung
Arcandor liegen sie falsch.
Von der Empfehlung "Walmart reduzieren" vor einigen Monaten ganz zu
schweigen.


schrieb am 16.01.09 13:20:59
Antwort auf Beitrag Nr.:
36.388.457 von demoli am 16.01.09
13:09:39Analystenmeinungen hin oder her.
Einfach die nächsten Wochen abwarten.
Kommentar von Schäffler sollte bald auch kommen.
Bin gespannt.
Das es der Autoindustrie nicht besonders gut geht weiß jeder.
Aber das was jetzt mit der Conti Aktie abläuft ist auf jeden Fall
eine Insziniereung einiger Herrschaften. Schlechte Stimmung,
schlechtes Marktumfeld, versteh ich ja, aber dieser Absturz ist
nicht normal.
schrieb am 16.01.09 13:47:45
Gretchenfrage:
==============
Was passiert, wenn Conti unter 10 ?
(Dazu fehlen nur noch 9 Punkte, ausgehend vom heutigen
Tiefkurs.)
schrieb am 16.01.09 13:50:37
hatten wir das schon....??
Banken machen Contis Weg frei
Der Autozulieferer Continental ist bei den Verhandlungen mit seinen
Gläubigerbanken mit einem blauen Auge davongekommen.
Die notwendige Zweidrittelmehrheit im Bankenkonsortium, bei dem
Conti seit der VDO-Übernahme mit elf Milliarden Euro in der Kreide
steht, hat nach Worten von Finanzchef Alan Hippe zugesagt, die
Bedingungen anzupassen.
FRANKFURT. Insgesamt kämen deshalb auf Conti wegen der gesunkenen
Zinsen 2009 unter dem Strich keine substanziell höheren Zinskosten
zu als bisher.
Seit Anfang Januar hält das Familienunternehmen Schaeffler 49,9
Prozent an Conti. Der Autozulieferer hatte seinerseits im Jahr 2007
VDO für 11,4 Mrd. Euro von Siemens gekauft.
"Wir werden 135 bis 145 Basispunkte mehr zahlen müssen als bisher,
wenn wir im Investment-Grade bleiben, und etwa 200 Basispunkte für
den Fall, dass wir außerhalb des Investment-Grade geratet sind",
sagte Hippe dem Handelsblatt. Die Extrakosten für den
Ex-Dax-Konzern aus Hannover bleiben damit auf moderatem Niveau.
Weil sich durch die schlechte Autokonjunktur und die Finanzkrise
die Rahmenbedingungen dramatisch verändert hatten, war Continental
gezwungen gewesen, seine VDO-Kredite nachzuverhandeln.
Conti hätte 2009 seine Kreditbedingungen wahrscheinlich bereits im
laufenden Quartal gebrochen. Da die Banken allerdings angesichts
der Finanzkrise äußerst vorsichtig geworden sind, erhalten die
Unternehmen in der Regel nur noch für sie deutlich schlechtere
Kreditkonditionen. Die positive Nachricht von der
Kreditverlängerung wurde am Kapitalmarkt gestern aber durch
Gedankenspiele Contis über eine milliardenschwere Kapitalerhöhung
an den Rand gedrängt. "Das sind noch erste Erwägungen", sagte Hippe
dem Handelsblatt. Doch die Börse reagierte darauf im engen Markt
für Conti-Aktien geschockt: Die Titel fielen zeitweise um 20
Prozent auf unter 20 Euro.
Insider vermuten die Banken als treibende Kraft hinter Contis
Bestreben, frisches Kapital einzuwerben. Durch eine drohende
Abschreibung auf VDO in Höhe von einer Mrd. Euro könnte der
Verschuldungsgrad von Conti nach eigenen Angaben auf rund 160
Prozent steigen. Ein Sprecher betonte, das Unternehmen habe keine
Finanzierungsprobleme. Conti sieht die erzielte Einigung mit den
Banken über neue Kreditkonditionen als Beleg der eigenen
Solidität.
Conti hatte sich bereits auf der vergangenen Hauptversammlung eine
mögliche Kapitalerhöhung um 58,6 Millionen mit Bezugsrecht
ausgestattete Aktien und damit um aktuell rund 35 Prozent
genehmigen lassen.
Die mit mehr als zehn Mrd. Euro aus dem Conti-Deal verschuldete
Schaeffler-Gruppe selbst dürfte sich kaum an einer Kapitalerhöhung
beteiligen. Um seinen Anteil von 49,9 Prozent an Conti nicht zu
verwässern, könnte das Unternehmen auf die bei den Bankhäusern
Metzler und Sal. Oppenheim geparkten Conti-Anteile zurückgreifen,
hieß es. Schaeffler hatte in einer Investorenvereinbarung zugesagt,
bis 2012 keine Mehrheit an Conti zu übernehmen, und reichte deshalb
diese Woche die übrigen angedienten rund 40 Prozent der
Conti-Papiere aus dem Übernahmeangebot an die beiden Bankhäuser
weiter.
Der weitere Verfall der Conti-Aktie erhöht auch den finanziellen
Druck auf die Franken. Sie hatten im Rahmen des Übernahmeangebots
die Aktien für 75 Euro pro Stück gekauft und dafür mehr als zehn
Mrd. Euro Kredit aufgenommen.
Den Banken sei es in den Verhandlungen darum gegangen, dass sie
künftig nicht auch das Finanzrisiko des neuen Conti-Großaktionärs
Schaeffler tragen müssten, sagte Hippe. "Deshalb sind Teile der mit
Schaeffler abgeschlossenen Investorenvereinbarung in die
Bedingungen eingebaut worden", sagte er der Nachrichtenagentur
Reuters.
Die Kreditverträge verböten Conti hingegen nicht, eine Dividende zu
zahlen. "Allerdings ist grundsätzlich nur Raum für eine sehr kleine
Dividende vorgesehen", sagte Hippe. Conti werde möglicherweise für
2008 einen Bilanzverlust ausweisen. Die Kreditgeber drängten
dennoch nicht auf einen raschen Verkauf der Reifensparte, um die
Schulden zu senken, betonte Hippe.
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