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Erdöl wächst nach?? werden wir von den Ölmultis nur verschaukelt ( Seite 6)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 13.03.08 11:52:27
von
neuster Beitrag 09.04.12 10:11:00
von

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schrieb am 16.08.11 23:16:39
Beitrag Nr.51 
(41.961.483)
Antwort
Zitat


Dienstag, 16.08.2011, 15:32

Ölfund
Riesige Ölvorkommen in der Nordsee entdeckt


Vor der norwegischen Küste hat der Konzern Statoil nach eigenen Angaben einen der größten Ölfunde der vergangenen Jahrzehnte gemacht: Bis zu 1,2 Milliarden Barrel werden in den Tiefen vermutet – im Wert von bis zu 40 Milliarden Dollar.



Riesiger Ölfund: Zwischen 500 Millionen bis 1,2 Milliarden Barrel werden in der Nordsee vor der Küste Norwegens vermutet.
Das Gesamtpotenzial des Vorkommens werde auf 500 Millionen bis 1,2 Milliarden Barrel Öl-Äquivalent (Boe) geschätzt, teilte das staatlich kontrollierte Unternehmen Statoil am Dienstag in Oslo mit. Die Ölfelder Aldous und Avaldsnes seien miteinander verbunden. Statoil ist mit 40 Prozent an beiden Ölfeldern beteiligt. Der Vizepräsident des Unternehmens, Tim Dodson, sprach von einer gigantischen Entdeckung. Es sei der größte Ölfund seit Mitte der 80er Jahre.


Jede Hoffnung aufgegeben
Der Analyst Trond Frode Omdal von der norwegischen Firma Securities ASA sprach von einer überraschenden Entdeckung. Die meisten Firmen hätten wohl jede Hoffnung auf einen großen Fund in der Nordsee aufgegeben gehabt, sagte Omdal. Der Wert könne bei bis zu 40 Milliarden Dollar liegen.

Untersuchungen hätten ergeben, dass ein in der vergangenen Woche angekündigter Fund im „Aldous-Prospekt“ mit dem angrenzenden „Avaldsnes“-Feld verbunden sei. „Einen vergleichbaren Ölfund hat Norwegen seit Mitte der 1980er Jahre nicht mehr gesehen“, sagte Statoils Entwicklungschef Tim Dodson. Nach den bisherigen Schätzungen handele es sich wahrscheinlich um eines der zehn größten Vorkommen, die bislang auf dem norwegischen Kontinentalsockel gemacht worden seien. Norwegen ist derzeit an 14. Stelle weltweit, was die Größe der Ölvorkommen betrifft.

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/oelfund-riesig…




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schrieb am 09.04.12 10:11:00
Beitrag Nr.52 
(43.015.126)
Antwort
Zitat


BILD.de erklärt den Preis-Irrsinn
Wann geht uns das Öl aus?


BILD.de erklärt den Irrsinn am Ölmarkt und, warum unsere Spritpreise durch die Decke gehen:

Mehr als 80 Prozent der weltweiten Öl-Reserven gehören den OPEC-Staaten. Die Abkürzung steht für Organization of the Petroleum Exporting Countries, ein Zusammenschluss der meisten ölfördernden Staaten.

Nach Schätzung der OPEC gibt's noch 1467 Milliarden Barrel Erdöl (Stand: Ende 2010). Ein Barrel sind ungefähr 160 Liter. Jeden Tag verbrauchen wir derzeit weltweit 90 Millionen Barrel. Dieser Wert ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen!

WANN GEHT UNS DAS ÖL AUS?

Das Fördermaximum, also der Zeitpunkt, zu dem die größte Menge Öl gefördert wird, ist bei allen Staaten längst erreicht. Heißt: Jedes Jahr kann weniger gefördert werden als im vergangenen.

Die leicht zugänglichen Öl-Reserven gehen zu Neige. Das sorgt für hohe Preise. Hoffnung machen nur Funde größerer Ölvorkommen wie in Brasilien oder Kanada – teils außerhalb der OPEC.

Seit der Jahrtausendwende hat sich der Bedarf Chinas fast verdoppelt – von vier auf neun Millionen Barrel pro Tag!“

Ein kompliziertes Spiel! Denn wenn zu wenig Öl gefördert wird, steigt der Preis. Und dann werden Forschungen zu alternativen Energien vorangetrieben, die uns vom Öl unabhängiger machen sollen. Leschus: „Der Ölpreis wird meiner Meinung nach nicht ins Unermessliche steigen, weil bereits Alternativen gesucht werden.“

DAS dürfte den Öl-Multis ganz und gar nicht gefallen. Daher die erhöhten Fördermengen...

DOCH WARUM SINKT DER PREIS DANN NICHT?

Weil die Nachfrage noch hoch ist. Gerade Schwellenländer wie China brauchen immer mehr Sprit. Der gestiegene Ölpreis spiegelt sich auch im Benzinpreis wider. Dazu kommt die Eurokrise.

Bleibt die Frage, welche Rolle die Mineralölkonzerne spielen. Nach Beschwerden freier Tankstellen über die Preisgestaltung der Ölmultis hat das Kartellamt gegen fünf Mitglieder des marktbeherrschenden Oligopols ein Wettbewerbsverfahren eingeleitet. Den Unternehmen (BP/Aral, Esso, Jet, Shell und Total) sind förmliche Auskunftsersuchen zugestellt worden.

Fakt ist: Die Schmerzgrenze beim Ölpreis ist fast erreicht. Je höher er steigt, desto eher finden die Industrienationen Wege aus ihrer Abhängigkeit vom schwarzen Gold. Und dann wird's bei den Öl-Multis ganz schnell dunkel...

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/erdoel/benzinpreis-irrsin…

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