Antwort auf Beitrag Nr.:
33.789.815 von Saaraff am 02.04.08
16:02:11Hi Saaraff;
dachtest wohl schon, Du wirst hier zum Alleinunterhalter, aber doch
nicht ohne uns..
Hast recht, mit der Gewinnrevidierung;
manchmal gehört aber mehr Mut dazu, einmal gesagtes zu revidieren
statt verfehlte Erwartungen totzuschweigen, wünschen wir hier
Schumann ein glücklicheres Händchen als seinen Vorgängern.
@ Popenspeeler:
Was Saaraff mit diesem neuen Threa vermutlich vermeiden wollte war,
daß jeder nur Teile von Informationen ausspuckt, woraus sich kein
objektives Bild gewinnen lässt.
Nimm es nicht persönlich, aber stell lieber den ganzen Artikel ein
anstatt nur die für dich " wichtigen" Teile herauszupicken.
@ ALL: hier der ( vermutlich) gemeinte Artikel aus
IT-Buiseness:
-----
»Chance für Actebis-Börsengang liegt bei 50 Prozent«
01.04.2008 | Autor: Harry Jacob IT-Business
Der Starnberger Investor und Sanierer Arques AG musste bei der
Vorlage der Bilanzzahlen für 2007 einräumen, dass das aktuelle
Geschäftsjahr angesichts der Finanzkrise einige Risiken bereithält.
Insbesondere der Börsengang von Actebis, erst kürzlich um NT plus
erweitert, könnte sich als Gefahr erweisen.
Optimistisch gab sich Arques-Vorstandsvorsitzender Michael
Schumacher bei der Vorlage der Bilanzzahlen für das abgelaufene
Jahr. Die Umsatz- und Ergebnisziele seien jeweils übertroffen
worden, der Verkauf sanierter Unternehmen gehe voran, und für 2008
peile man eine deutliche Verbesserung des EBITDA an.
Doch die Zahlen stehen auf tönernen Füßen: denn darin eingerechnet
sind gleich zwei Risikoposten, die im Zusammenhang mit
Broadline-Distributor Actebis stehen. Zum einen der Börsengang der
Actebis-Gruppe selbst: Rund ein Drittel der Anteile sollte
eigentlich im Sommer an der Börse platziert werden, hatte Schumanns
Vorgänger Martin Vorderwülbecke noch angekündigt.
Doch daraus wird wohl nichts. Angesichts der Finanzkrise, die
weltweit für fallende Aktienkurse sorgte, gleichzeitig aber auch
den Markt über Übernahme-Kredite praktisch zum Erliegen brachte,
ist der Börsengang zumindest in diesem Jahr mehr als fraglich.
Schumann selbst bezifferte die Wahrscheinlichkeit, dass der IPO
2008 stattfinden könnte, nach Rücksprache mit Investmentbanken auf
50 Prozent. Wenn der Deal klappt, will Arques rund 80 Millionen
Euro erlösen. Schumann betonte jedoch, dass ohne den
Actebis-Börsengang das Ergebnisziel für 2008 von 275 Millionen Euro
nicht zu erreichen sei. Es werde aber auch keinen Rückgang
gegenüber dem abgelaufenen Jahr geben. Für 2007 hatte Arques ein
EBITDA von 202,7 Millionen Euro ausgewiesen.
Ursprünglich sollte der Actebis-Verkauf deutlich mehr als die nun
genannten 80 Millionen Euro einbringen. Der Firmenwert der Zukäufe
von Zentral- und Nordeuropäischen Niederlassungen sowie des
eingegliederten TK-Distis NT plus hatte laut dem Bericht zum
dritten Quartal 2007 Ende November noch bei 297 Millionen Euro
gelegen. Vier Monate später steht die Actebis-Gruppe nur noch mit
253 Millionen in den Büchern. Auch zahlreiche andere Firmen im
Arques-Besitz mussten teils deutlich abgewertet werden. Die Schuld
dafür gab Schumann dem Vorgänger Vorderwülbecke, der bei einigen
Deals wohl »zu optimistisch« gewesen sei.
Ein zweiter offener Posten, der auf das Ergebnis der Arques AG
ausstrahlt, ist laut Präsentation der Verkauf von Immobilien. Dabei
geht es in erster Linie um die Logistik-Zentren von Actebis. Diese
sollen nach dem Prinzip »sale and lease back« verkauft werden, um
Kapital flüssig zu bekommen, gleichzeitig aber langfristig
angemietet werden, was die Bilanz nur gering belastet.
Doch auch in diesem Segment gibt es angesichts fallender
Immobilienpreise und der Schwierigkeiten, in größeren Volumen
Kreditfinanzierungen zu bekommen, derzeit kaum Interessenten. Nach
Brancheninformationen braucht Arques das Geld aus diesen Verkäufen,
um zeitlich befristete finanzielle Verbindlichkeiten gegenüber der
ehemaligen Actebis-Mutter, dem Hamburger Otto-Konzern, zu
tilgen.
----
So, jetzt kann sich jeder seinen eigenen Reim darauf machen
Gruß Fozzybaer