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Erdöl und Erdgasexplorer - die etwas andere Suche ( Seite 2)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 08.04.08 22:44:33
von
neuster Beitrag 16.04.08 00:01:14
von

Anzahl Beiträge: 18
Aufrufe gesamt: 5.047
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.140.250
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[ Seite: 12neuster Beitrag ]

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furchtloserschwabe
schrieb am 09.04.08 21:29:14
Beitrag Nr.11 
(33.850.995)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.842.386 von MissCash am 09.04.08 09:01:57und zum Abrunden ein paar Auszüge vom link Beitrag 10:

Hier ein paar Auszüge aus dem Artikel:

„….Der Meeresboden erscheint auf den ersten Blick als eine lebensfeindliche Welt: Oft schon ein paar Millimeter unter der Oberfläche gibt es keinen Sauerstoff mehr. Auch gehaltvolle Nährstoffe wie Kohlenhydrate und Proteine aus frischem Plankton sind im Meeresboden rar; sie werden bereits oberhalb im Wasser von allerlei Organismen verzehrt. Nur schwer "verdauliche" Reste lagern sich im Meeresboden zusammen mit Mineralpartikeln ab. So entstanden in der Erdgeschichte gewaltige Sedimente. Dennoch existieren auch in diesen Sedimenten Lebewesen, und zwar Mikroorganismen wie Bakterien. Sie können dort dank eines besonderen Stoffwechsels leben, der sie befähigt, Substanzen aus der gealterten Rest-Biomasse zu verwerten und dabei oxidierte Formen von Eisen, Schwefel und anderen Mineralien als biologische Oxidationsmittel zu nutzen.

Der natürliche Abbau von Methan durch spezialisierte Mikroorganismen-Gemeinschaften fand in den letzten Jahren viel Beachtung. Darüber gerieten allerdings seine chemischen „Verwandten", Ethan, Propan und Butan, fast aus dem Blickfeld; nur hin und wieder wurde von deren Verschwinden im Meeresboden berichtet, wobei dieses Phänomen rätselhaft blieb. Um dafür möglicherweise verantwortliche Mikroorganismen aufzuspüren, holten die Forscher Schlamm von Gasquellen ins Labor und schlossen ihn in Flaschen ohne Sauerstoff mit den Gasen ein. Tatsächlich wurden die Gase auch in den Flaschen verbraucht. Gleichzeitig kamen die Verursacher, neuartige Mikroorganismen, infolge ihrer Vermehrung zum Vorschein. Ihre Energie („Kalorien“) zum Leben beziehen sie allein aus der Oxidation von Ethan, Propan oder Butan zu Kohlendioxid, wobei Sulfat als biologisches Oxidationsmittel dient und zu Schwefelwasserstoff reduziert wird.


Die Gefahr, dass solche Bakterien unsere Gasvorräte leerfressen, besteht allerdings nicht. Sonst wäre das in der Erdgeschichte schon längst geschehen. Denn für die bakterielle Gasverwertung wird sulfathaltiges Meerwasser benötigt, und das kommt mit den Gasvorräten nur im begrenzten Umfang in Kontakt.
…“

Anmerkung:

Also am Ende bleiben nur noch Kalkschalen, Knochen und nicht Verwertbares - wie bitte sollen da Bakterien in tieferen Lagen, Erdöl daraus machen. Hier scheint tatsächlich, dass das vorher gefressen worden wäre. Ist ja tatsächlich schmackhaft. Und wenn Bakterien in sehr großer Tiefe fürs Erdöl zuständig sind, dann würden diese das fressen und hätten längst alles gefressen.
Denn selbst für den Fischkot gibt es Verwerter und für Algen alle mal.

Tatsächlich kann aus allem nicht biologisch Verwertbaren nicht mehr als Stein werden. Und nichts anderes konnte man bisher nachweisen!
Experimentell schon gar nicht.

Wieso sollten Mikroorganismen, wenn diese das Erdöl gemacht haben, absterben sobald die Beute groß war und den schmackhaften Kuchen ablehnen. Und den Menschen überlassen, wobei Sie hunderte Millionen Jahren durchaus ohne Sauerstoff leben konnten und das Erdöl produziert haben sollen.

Also das mit den erdinneren Bakterien ist wirklich gut! Da gäbe es nämlich keine Diskussion über Erdöl, weil man nie eines gefunden hätte

Zitat aus dem Artikel:

"Um dafür möglicherweise verantwortliche Mikroorganismen aufzuspüren, holten die Forscher Schlamm von Gasquellen ins Labor und schlossen ihn in Flaschen ohne Sauerstoff mit den Gasen ein. Tatsächlich wurden die Gase auch in den Flaschen verbraucht."
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furchtloserschwabe
schrieb am 10.04.08 00:40:34
Beitrag Nr.12 
(33.852.571)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.842.386 von MissCash am 09.04.08 09:01:57Wenn`s aufgrund experimenteller Nachweise und einer Reihe von Indizien nicht funktioniert, dann hilft der Beitrag von Miss in wirklich guter Weise, weil es die Denkweise der biologischen Entstehung des Erdöls gut darstellt.

Zunächst hat man eine Biomasse, die über jahrtausende Jahre von der Natur ausgemergelt wurde. Vielmehr als Steine, kristalliner Kalk ist das nicht.

Diese Restbiomasse ist deutlich ausgemergelter als das Gewimmel, das man in Humus findet, das sind wirklich schon nahezu Steine bzw. Sand, der zu Stein wird.

Zitat aus dem Artikel, posting 10:

„Auch gehaltvolle Nährstoffe wie Kohlenhydrate und Proteine aus frischem Plankton sind im Meeresboden rar; sie werden bereits oberhalb im Wasser von allerlei Organismen verzehrt. Nur schwer "verdauliche" Reste lagern sich im Meeresboden zusammen mit Mineralpartikeln ab. So entstanden in der Erdgeschichte gewaltige Sedimente. Dennoch existieren auch in diesen Sedimenten Lebewesen, und zwar Mikroorganismen wie Bakterien.“ Zitatende

Also haben die biologischen Anhänger des Erdöls, Bakterien, die unter großem Druck und ohne Sauerstoff, Erdöl aus den Steinen produzieren. Also mehrere hundert Millionen Jahre, Steine fressen um dann irgendwann daraus die große Beute zu machen und sterben müssen.

Diese Bakterien müssen aber bei der großen Beute des biologischen Ansatzes sterben, weil offensichtlich Kohlenwasserstoff lukrativer als Steine (ausgemergelte Biomasse) unter Luftabschluss und hohem Druck ist. Sind aber voll lebendig beim abiotischen Ansatz und verwandeln diesen zu CO2.

Das ist Quatsch. Vielmehr werden sich Organismen bilden, die den Kohlenwasserstoff der durch die Erdproduktion entsteht, an der Oberfläche verbrauchen. Und das kann man beobachten. Siehe Artikel posting 10.

Und richtig aufregend wird es mit der Vorstellung von Leben auf dem Saturnmond Titan. Es könnte durchaus vorstellbar sein, dass sich aufgrund tektonischer Wärme und dem Vorhandensein von vglweise irdisch produzierten Futter, Kohlenwasserstoffe, dass sich primitive Mikroorganismen gebildet haben, die solches Futter verwerten. Zumal man alle Bestandteile zum Entstehen von vglweise irdischem Leben und vglweise irdisch produziertes Futter vorfindet.

Und durch das Kneten des Saturns auch Wärme hat. Licht ist offenbar nicht immer notwendig – organisch produziertes verwertbares Futter ebenfalls nicht. Vgl. Artikel posting 10.

Aber das ist schon das Ende sämtlicher Spekulation über Leben in unserem Sonnensystem.
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furchtloserschwabe
schrieb am 10.04.08 01:30:26
Beitrag Nr.13 
(33.852.653)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.852.571 von furchtloserschwabe am 10.04.08 00:40:34Nachtrag zu posting #12

der letzte Satz muss heißen:

Aber das ist schon das Ende sämtlicher Spekulation über außerirdisches Leben in unserem Sonnensystem.

Statt

Aber das ist schon das Ende sämtlicher Spekulation über Leben in unserem Sonnensystem

Zumal die Erde soviel mehr Schönes fürs Leben bieten kann, das ein planetengleicher Mond ohne Licht und Sonnenwärme, ohne biolologische Nahrung, garnicht bieten kann. Obwohl es den Mikroorganismen am Schlecknapf der Kohlenwasserstoffe des Planeten relativ Wurscht ist, wie es sonst aussieht.
Avatar
schrieb am 10.04.08 10:32:00
Beitrag Nr.14 
(33.854.510)
Antwort
Zitat
:laugh::laugh::laugh:

Not this abiotic oil nonsense again.

What I would really love to see proponents of abiotic oil theory explain away are biomarkers. Any attempt would be tantamount to trying to rationalize away guilt for murder when you have your bloody fingerprints on the weapon, your skin under the victim's fingernails, your hair on their garments, and your semen in their body. Everything we would expect to find if the parsimonious hypothesis that fits the evidence was true, and evidence that can't exist if the alternate theory was true. If any attempt to explain that is forthcoming, it will be apologetic ad-hoc ill contrived nonsense at best. Abiotic oil does exist, but it is in insignifigantly miniscule, noncommercially viable quantities, and the rate at which is produced hasn't shown to be any faster than biotic oil, which is around 20 million years.

Most of the time when people really dig into the chemical composition of crude oils, they find biomarkers. Things called hopanes and phytanes and such. These chemicals can be traced directly to, say, the lipids that make up cyanobacterial cell membranes (and only those membranes), or to the wax that coats the leaves of some extinct tree from Tasmania - and fossils of the same leaves are found 100 km away in coal of the same age.

The oil we've been using to power our world is a fossil fuel. While an indigenous origin has been proposed by several notable geologists, there are things that make this unlikely.

The first clue we find is, of course, that oil is carbon-based, much like life. The second is that nitrogen and porphyrins, found in living things, are found in many petroleum deposits as well. Porphyrins, FYI, cannot survive temperatures of more than around 200 degrees Celsius, common deep below the earth's surface.

A very important clue is the fact most oil occurs in or near sedimentary rocks of marine origin--if oil was leaking up from deep within the crust, we would expect most of it to occur in assorted rock near fault lines instead.

Coastal upwelling, a phenomenon associated with much of the hypothesized formation of organic oil, embeds larger amounts of phosphorus in the layers of dead marine plankton it creates, than the ocean at large. And what do we find in places like California and Montana, which were formerly coastal and possess oil deposits? Petroleum with much phosphorus content...

The carbon-12 / carbon-13 isotope ratio in oil deposits is a nice approximation to that in known living things.

Finally, and this is pretty much decisive, the molecular structure of hydrocarbons can often be directly linked to pigments, chlorophyll, leaf waxes, etc. of species that biology and paleontology tells us were dominant at those places during times when oil formed. (Source)

[Information about the various types of identifiable oil kerogens and the organisms they derive from]

This is not all of the evidence for a biological origin of oil, but it should be enough. Any of it can be explained with an appropriate ad-hoc rationalization, but this practice can weaken its explanatory power compared to the mainstream view.

Now, oil can be formed naturally. This is no secret to geologists. There are a few known examples of this phenomenon, most notably a few Russian oil fields. But this oil (1) tends to differ in identifiable ways from the usual variety, and (2) is by far miniscule compared to our oil needs and reservoirs of organic origin.

As in any other field, there have been other challenges to mainstream views on the formation of oil, with various levels of incompetency. Among the most hilarious are young-earth creationist claims that oil and coal are a result of Noah's flood. But these minority viewpoints are less successful when trying to predict which areas and/or rocks have most chance of yielding oil, the key test of any such hypothesis.

Peer-review in a prestigious journal does not entail accuracy; merely the lack of utterly newbie scientific errors. And then, there have been rare examples of those in peer-reviewed journals, too.

Basically, the hypothesis that oil is formed abiotically:

* Cannot readily account for the geology or chemistry of known oil deposits, both of which render the indigenous origin implausible;
* Is true on a micro level, since small amounts of various hydrocarbons, and methane, are demonstrably formed by non-organic geologic processes;
* Does not, as of yet at least, match the predictive power of mainstream geology, which consistently and successfully tells us, in advance, which rocks are most likely to contain oil. In other words, the fact that oil is produced by non-organic processes deep within the earth's crust in miniscule quantities is something no geologist will debate. Sure, they exist, but they are infintessimally minute and null for all practical intents and purposes reguarding future sustainability.

The theory of all petroleum being abiotic, or even a large quantity of it, is not well-established and is currently considered inferior to the mainstream view for obvious reasons. It's ideologically-sponsored and demonstrably "crank" science like many such "alternative theories" ("HIV doesn't cause AIDS," "global warming isn't happening," various forms of creationism, etc.). Confidently asserting commercial reserves of oil aren't fossil fuels is as ridiculous as it gets.

The "Abiotic Oil" Controversy
Richard Heinberg explains why this theory is nonsense at best, delusional thinking at worse.

Abiotic Oil: Science or Politics?
Professor of Chemistry Ugo Bardi offers a simple assessment of the abiotic theory. His logic is so clear, and the culmination of his argument is so cogent, that even a child could understand it. The conclusion is inescapable one to any honest enquiry - abiotic theory is false, or at best irrelevant.

A Challenge to the Flat-Earth, Abiotic Oil Advocates and Cornucopian Economists - It's Now or Never

Quote:
The G7 has just admitted that the world economy is threatened today, not tomorrow. How does it benefit oil companies or markets if no one can buy their goods and services, or if there is no power to use them with? Now is the time for these critics to produce their vast limitless energy resources, because the G7 has just admitted that everything's falling apart. (As if we hadn't noticed.) That's what these "critics" argued would happen when the time came: there would be some magic switcheroo, and a new energy source would be unveiled.

Quote: One cannot materialize a hot dog in a bank vault no matter how much money is there. The earth is a bank vault and we are all collectively locked inside it.
Show us the oil! People are dying now. The G7 has done everything but state that this is just the beginning unless more oil is found. Remember that it can take three years to bring a new oil field (once found) online. Don't attack us anymore. You have said there is an easy solution. Produce it for us all, even for yourselves. For you are not immune to what is coming. We have tried to warn even you. As FTW's energy editor Dale Allen Pfeiffer once wrote to me, "Peak Oil will defend itself quite nicely."
Put up or shut up.

It's unquestionably apparent that this delusional fantasy of abiotic oil has been put to rest once and for all, so "nuff' said" on that.


Dies ist ein Abschnitt aus

http://www.oilempire.us/abiotic.html

Lesenswert!!!

Die Ammis stehen unheimlich auf solche Geschichten wie abiotisches Erdöl. Leider ist es kein Spaß, sondern wird von politisch motivierter Seite gezielt eingesetzt. Das ist alles andere als harmlos...

:cool: MissCash :cool:
Avatar
furchtloserschwabe
schrieb am 12.04.08 00:04:47
Beitrag Nr.15 
(33.871.731)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.854.510 von MissCash am 10.04.08 10:32:00Also besser, kann man den abiotischen Ansatz gar nicht unterstützen, als durch die folgende Aussage:

“The second is that nitrogen and porphyrins, found in living things, are found in many petroleum deposits as well. Porphyrins, FYI, cannot survive temperatures of more than around 200 degrees Celsius, common deep below the earth's surface.”


Das bestärkt doch den abiotischen Ansatz.

Zur Entstehung von Leben musste eine ganze Menge von komplexen Kohlewasserstoffen vorhanden sein, damit Leben überhaupt entstehen konnte.
Darunter der komplexe Kohlenwasserstoff Porphoryne und Stickstoff
Porphoryne sind der Bestandteil des Lebens auf photosynthetischer Art und Weise.
Stickstoff stellt 78% unserer Atmosphäre dar und ist in tieferen Erdschichten ebenfalls vorhanden.

Diese Porphoryne sind mitentscheidend für den ersten Schritt zum Leben auf der Erde – Bestandteil unserer ersten Vorfahren sozusagen.

Porphoryne sind Bestandteil des Erdöls!

Zum Entfachen von Leben brauchte man also Porphoryne.

Ein hochkomplexer Kohlenwasserstoff mit Stickstoffverbindungen.

Man darf davon ausgehen, dass Erdöl in Schichten, in denen Stickstoff vorhanden ist, über tausende Jahre hinweg, in denen Porphoryne bei richtiger Betriebstemperatur hergestellt werden können, auch hergestellt wurden.

Zumindest soviel, dass für den Aufbau der allerersten Biomasse genügend vorhanden war, bzw. diese Biomasse, das selbst reproduzieren konnte.

Oder haben wir diese Porphoryne ohne Anwesenheit von Lebewesen importiert oder hat es ein fremdes Raumschiff vom Himmel geschissen?

Oder eine Unmenge von Kohlewasserstoffe, die mit Stickstoff reagierten, z.Bsp: Porphoryne ,…ausbilden mussten und das die die Erde selbst produzieren musste, damit man dem ganzen Gemisch erst mal Leben einhauchen konnte.

Wenn Porphoryne nicht durch die Erde selbst gebildet werden können, dann sähe es sehr schlecht mit einer Kommunikation aus. Ohne Porphoryne kein erstes Leben und damit auch keine Menschen.

Und mit dem biologischen Ansatz dürfte man sogar keine Porphoryne in der Restbiomasse finden. Denn Porphoryne stehen auf oberster Liste der leichtverdaulichen Mahlzeiten.
Menschen genießen diese als Salat etc., sogar in der Scheiße ist noch soviel drin, dass sich weitere Organismen darum kümmern etc.
Und damit in der Restbiomasse keines davon enthalten sein kann.

Und ebenfalls gilt, erst das Huhn, dann das Ei.
Also erst hat man Porphoryne und dann erst Leben und nicht umgekehrt.

Also dieser letzte Beitrag von Miss, war der beste Beitrag von Miss!
Spätestens dann, sollte es „klick“ machen.

Trotzdem möchte ich mich in die spärlichen Bakterien hineindenken, die nun jahrtausendelang aus ausgemergeltem Gestein aus Kalkschalen, Metallen ein appetitliches Erdöl bzw. Erdgas gebildet haben. Darunter leckere Porphoryne. Nach dieser harten Arbeit den kollektiven Selbstmord begehen und den leckeren Kuchen verschmähen, nur damit wir heute Erdöl fördern dürfen.

Also ich weiß nicht?! Das war es bildlich – mit fünf Pfennig … mache man sich den eigenen Reim.

Letztlich war der letzte Beitrag von Miss nochmals entscheidend und fürs Verständnis wichtig!
Avatar
furchtloserschwabe
schrieb am 12.04.08 00:57:13
Beitrag Nr.16 
(33.871.825)
Antwort
Zitat
es brauchte noch eine Vielzahl mehr an anderen Kohlewasserstoffen und Verbindungen mit anderen Elementen, bis mal eine zufällige Anordnung beisammen war, die mit Energie, das erste Leben auslöste.

Die erste Zelle!

Auch für diese komplexen Kohlenwasserstoffe gilt:
erst das Huhn, dann das Ei.
Also erst diese komplexen Kohlenwasserstoffe und dann erst Leben und nicht umgekehrt.

Und bei 1: 10^100 Wahrscheinlichkeit des Zusammentreffens, hat man bei Verfügbarkeit aller Zutaten von Leben mit Energie, diese Zutaten oft vorhanden, so das nach ein paar Millionen Jahren erstes Leben möglich ist. Sozusagen eine Megalotterie, die nach ein paar hundert Millionen Jahren irgendwann den Jackpot ausspuckt.

Aber nur unter Vorhandensein aller dazu benötigten Bausteine.
Und all diese Bausteine können nur von der Erde produziert worden sein und nicht von Biomasse. Weil es diese Biomasse zu diesem Zeitpunkt nicht gab!

Deswegen wird man in aller Biomasse Sequenzen der Erdchemie finden,
denn erst war die Erdchemie und dann die Biologie,
und nicht umgekehrt.

Die Biologie wurde sicher nicht transplantiert!
Avatar
schrieb am 13.04.08 18:13:36
Beitrag Nr.17 
(33.875.463)
Antwort
Zitat
:confused::confused::confused:
ts, ts, ts.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

:keks:

MissCash
Avatar
furchtloserschwabe
schrieb am 16.04.08 00:01:14
Beitrag Nr.18 
(33.893.885)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.875.463 von MissCash am 13.04.08 18:13:36Letztlich sind es die rationalen Überlegungen, die zur Wahrheit finden:

1) Alle Biomasse dieser Welt, vergangene und zukünftige Welten eingeschlossen, werden alle organischen Substanzen vollkommen recyceln. Das bedeutet wiederverwerten.

Bspe: Viele Menschen in der BRD leben auf einstigem Urweltmeerboden und können das innerhalb nahe liegender Steinbrüche eins zu eins nachvollziehen.
Man findet außer gut erhaltenen Schalenfossilien als Kalk und weiter unter Druck zermahlenden Kalk von Fossilien als Stein, die den Druck einfach nicht als Ganzes überlebt haben.
Noch niemals auf der Erde haben irgendwelche leichtverdauliche Stoffe wie Lipide, etc. eine Möglichkeit besessen, um als Nahrungsquelle verschmäht zu werden.
Was man dort, an Steinbrüchen, nochmals deutlich sehen kann.
Die Erde ist ein Hauen und Stechen um leichtverdauliche Stoffe. Einzig und allein bleibt nach tausenden Jahre Kalk übrig. Den Kalkfresser hat man auf mikrobiologischer Art und Weise noch nicht gefunden.

2) Alle Biomasse dieser Welt musste wie ein Baukasten auf verschiedene geochemische Substanzen aufgebaut werden. Erst waren diese Substanzen, dann Leben.
Dass man in der Geochemie Sequenzen aktuellen Lebens finden wird, kann da nicht erstaunen. Sondern spricht eher dafür, dass wir von dieser Erde abstammen und nicht von irgendwo anders.

3) Letztlich kann man alle biologischen Substanzen synthetisch herstellen, das heißt mit Hilfe der Geochemie. Der umgekehrte Weg kann und wird niemals nachgewiesen werden.
Wenn ja, dann hurra. Dann haben wir in jedem Steinbruch nahezu unerschöpfliche Erdölmöglichkeiten?!?!?

4) Trotzdem gehen mir die kalksteinfressenden Bakterien nicht aus dem Kopf – da bearbeitet man hunderte Millionen Jahre lang Kalk und wenn man Nahrungssaft hat - stirbt man kollektiv den Freitod aufgrund der erdrückenden Fülle von Nahrungsmöglichkeiten.

5) Bei jedem Vulkanausbruch werden Milliarden Tonnen an Leichtbenzin ausgestoßen – was ist da passiert? Hat da das Magma einen Knäuel an verschmähten, aber erdgeschichtlich beliebten Nährungsmitteln getroffen?!??!
Verschmäht und beliebt - passt nicht!


Letzlich
Beliebt, was uns die Natur erzählt. Aber trotz aller Beweise verschmäht, was uns die Peak-Oiler gerne erzählen möchten.

ts, ts, ts, …

später mehr...


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