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Neuste Beiträge aus: Charttechnische - Prognose für 6 Indizes

Diskussionsstatistik
eröffnet am 19.04.08 02:50:44
von
neuster Beitrag 18.05.13 23:55:56
von

Anzahl Beiträge: 229
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Diskussionsnr.: 1.140.568
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schrieb am 18.05.13 23:55:56
Beitrag Nr.229 
(44.669.487)
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Zitat
Gesamte Eurozone im Tal der Tränen

Im ersten Quartal 2013 sank die Wirtschaftsleistung der Euro-Zone um 0,2 Prozent gegenüber Vorquartal. Es ist das fünfte Quartal in Folge mit rückläufigen Konjunkturzahlen.
Französische Wirtschaft gleitet in die Rezession ab.
Italien steckt in der längsten Rezession seit Jahrzehnten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel von Januar bis März um 0,5 Prozent zum Vorquartal, wie die Statistikbehörde Istat am Mittwoch in Rom mitteilte.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den 17-Ländern schrumpfte zwischen Januar und März um 0,2 Prozent zum Vorquartal, wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte.

Unbeglichene Rechnungen werden ein immer größeres Problem für Unternehmen.
Die Zahlungsmoral in der EU lässt einer Erhebung zufolge immer mehr zu wünschen übrig.

Umfrage: Menschen verlieren zunehmend Vertrauen in die EU.
"Vermögensvernichtung" durch Mini-Zinsen: Deutsche Sparer verlieren 14 Milliarden Euro im Jahr.

In verschiedenen Zeiten wurden einzelne Länder als "kranker Mann Europas" bezeichnet. Jetzt ist die ganze EU und besonders die Eurozone sterbenskrank. Von den 17 Staaten mit der Gemeinschaftswährung mussten bisher 5 vor der Pleite gerettet werden. Weitere Kandidaten stehen in der Warteschleife für eine Rettung. Ja sogar Italien und Frankreich könnten bald Hilfe benötigen.

Notenbanken sind mitverantwortlich für die kommende Finanzkrise. Diese wird nicht nur Banken, sondern ganze Volkswirtschaften ruinieren.

Die USA stehen kurz vor einer Rezession.
Der Kupferpreis, ein bisher stets verlässlicher Konjunkturindikator, ist seit Jahresanfang um fast 20 Prozent gefallen - wie 2007 vor der damaligen Rezession. Die Realeinkommen in den USA sind, im ersten Quartal im Jahresvergleich um 5,8 Prozent eingebrochen, deren Wirtschaft zu 70 Prozent am Konsum hängt.

Seit 2009 hat China eine Gold-Offensive am Start, die noch kein Mensch so gesehen hat. Die bereiten ihren Yuan auf eine Golddeckung vor.

Der Preisverfall bei den Edelmetallen hat in China einen Kaufrausch ausgelöst, wie es ihn seit Jahrzehnten nicht gegeben hat - berichten chinesische Medien.

Ab dem 1. Juli verschärfen die USA ihre Sanktionen gegen den Iran. Die zuletzt über die Türkei tolerierten Goldlieferungen sollen damit gestoppt werden.

Gold ist wie Wasser. Es sucht sich immer einen Weg.
Bei einem Tsunami wird das Wasser auch erst zurück ins Meer gezogen und trifft dann mit umso größerer Wucht auf die Küste. Siehe Silber und Goldkurs!

Die Europäische Zentralbank (EZB) fordert ein einheitliches System zur Abwicklung maroder Banken, das darauf hinausliefe, dass deutsche Banken und Sparer für die Schulden bankrotter Banken in der gesamten Euro-Zone aufkommen müssten. Schäuble noch dagegen.

„Ist es eine gute Idee, dass wir einfach alle gegenseitig für unsere Staatsschulden haften? Weidmann

Der Staat braucht die Banken so lange bis die Banken den Staat brauchen, um per Gesetz die Verluste an die Bürger zu "sozialisieren". Die Banken sind das System.

Beschlüsse der Bundestagssitzung vom 17.5.13
Entwurf eines Gesetzes zur Abschirmung von Risiken und zur Planung der Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten und Finanzgruppen
Der neu in das KWG einzufügende § 47 f sieht im Anschluss an die zuvor unter Abs. 4 Ziff. 4 normierte Gläubigerbeteiligung in Abs. 4 Ziff. 5 vor:
"Kein Gläubiger soll einen höheren Verlust tragen, als er bei einer Liquidation des Instituts in einem regulären Insolvenzverfahren erleiden würde. In diesem Zusammenhang ist es zulässig, zum Zeitpunkt des Einsatzes eines Abwicklungsinstruments eine pauschale Insolvenzquote auf Basis der zu diesem Zeitpunkt ermittelten Kapitallücke zu ermitteln."

Heißt: eine zu ermittelnde fiktive Insolvenzquote bildet die Grenze der Gläubigerbeteiligung!
Beispiel: Würde der Gläubiger im Insolvenzverfahren voraussichtlich (!) seine gesamte Anlage verlieren (Insolvenzquote = 0), darf ein Verlust aus seiner Beteiligung an der Bankenabwicklung genauso hoch sein; er darf also in diesem Fall alles verlieren. Haircut = 100 %. Es ist also eine Totalenteignung möglich!

Um einen sozialen Flächenbrand in Europa zu verhindern, dürften sich die Politiker für die Währungsreform vorbereiten.
Getilgt werden die Staatsschulden bei der kommenden Währungsreform bei den Sparern. War immer so.

Was passiert mit den Schulden?
Die Schulden wurden nach WK II für 1:1 umgetauscht." Es sollte aber betont werden, dass die Schulden somit rund 15 Mal höher (!!!) bewertet wurden als die Guthaben, welche 100RM zu 6,50DM umgetauscht wurden.

Kapitalverkehrskontrollen ab Montag 20.5.13 ?
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schrieb am 12.05.13 11:23:42
Beitrag Nr.228 
(44.614.847)
Antwort
Zitat
Geld wird aus dem „Nichts“ erschaffen.

EZB bekämpft Rezession mit noch mehr billigem Geld.

EU fürchtet "große Schocks" bei Bankenabwicklungen.

Nirgendwo ist die private Verschuldung höher als in den Niederlanden. 650 Milliarden Euro Hypotheken.

Unsere Hypothekenverträge wurden verkauft auf einem Schuldentauschmarkt, was bedeutet, daß die Banken höchstwahrscheinlich nicht länger die rechtmäßigen Besitzer sind.

China: Yuan internationalen Reservewährung?
Die australische Notenbank hat vor einigen Tagen angekündigt, fünf Prozent ihrer Währungsreserven in chinesische Staatsanleihen zu stecken.

Griechenland: Jugendarbeitslosigkeit klettert auf 64 Prozent.

Wir lernen nur indem wir Fragen stellen, nicht indem wir alles glauben, was uns erzählt wird und das als gegeben annehmen.


Meine Homepage habe ich neu gestaltet.
Kurs Prognosen und Derivate-Performance
Charttechnische - Prognose für 7 INDIZES
s.unter
http://www.palimpalem.com/4/PROGNOS_AE/
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schrieb am 06.05.13 23:13:28
Beitrag Nr.227 
(44.578.401)
Antwort
Zitat
Aussicht

In den USA gelangt immer weniger Gold aus der Minenproduktion auf den Markt. Im vergangenen Februar förderten Bergbauunternehmen in den USA 16,9 Tonnen Gold, im Vormonat waren es noch 17,9 Tonnen.
Das geht aus aktuellen Zahlen des U.S. Geological Surveys hervor. Im Dezember 2012 hatte die Produktionsmenge noch 19,2 Tonnen Gold betragen. Denn eigentlich erwartet niemand, dass der Goldpreis seinen ehemaligen Anstieg fortsetzt.
Die Investmentbank Goldman Sachs hat vorhergesagt, dass der Goldpreis eines Tages auf 1.100 US-Dollar pro Unze fallen werde. Seit März haben noch die britische Barclays Bank, die kanadische Scotiabank, die französische Societe Generale und die Deutsche Bank nacheinander die Prognose für den Goldpreis nach unten revidiert.
Am 15. April ist der Goldpreis innerhalb eines Tag um 10 Prozent gesunken.

Der Erholungslauf beim Goldpreis geht weiter. Auch wenn die Mittelabflüssen aus Gold-ETFs im April ein Rekordniveau erreicht hatten, bleibt die Nachfrage nach physischem Gold weiter extrem hoch. Besonders in Indien.

Der Edelmetall-Boom der vergangenen Wochen schlägt sich auch in den Absatzzahlen der U.S. Mint nieder. Die Verkäufe amerikanischer Gold- und Silbermünzen haben sich im April vervielfacht.
Die Türkei hat im April 45,49 Tonnen Gold importiert. Das meldet die Börse Istanbul laut Presseberichten. Gegenüber dem Vormonat haben sich die Goldimporte damit mehr als verdoppelt. Es war zudem der stärkste Monat seit August 2008.
Nach einer Statistik der Webseite people.com.cn hätten die Anleger auf dem chinesischen Festland innerhalb von zehn Tagen seit 10. April 300 Tonnen physisches Gold gekauft. Das entspricht 10 Prozent der weltweiten Goldproduktion. Der Goldpreis auf dem Terminmarkt in New York wurde auch von der starken Nachfrage beeinflusst und hat sich letzte Woche um 4,2 Prozent auf 1.453 US-Dollar pro Feinunze erhöht, was das stärkste Wachstum seit Januar 2012 ist.

Goldnachfrage der Zentralbanken (in Tonnen)
2007 -484
2008 -235
2009 -34
2010 +77
2011 +457
2012 +535

Die Goldreserven der Staaten:
USA:
Goldschatz: 8.133 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 75,7 Prozent
Stand: Februar 2013.
Deutschland:
Goldschatz: 3.391 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 72,8 Prozent.
Europäische Zentralbank (EZB):
Goldschatz: 502 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 32,9 Prozent
Währungsfonds (IWF): 2814 Tonnen.
Indien:
Goldschatz: 558 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 9,9 Prozent.
Japan:
Goldschatz: 765 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 3,2 Prozent.
China:
Goldschatz: 1.054 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 1,7 Prozent.
Handelsblatt 3.5.13

Die Vorbereitungen für den Schilling 2.0 sind abgeschlossen. Es soll bereits einen Prägestempel geben. Voraussichtlich wird es eine Kupferlegierung ohne Silbergehalt sein.

Die Deutsche Bank hat Derivate in Höhe von über 72 Billionen Dollar in den Büchern (über 55 Billionen Euro). Das deutsche BIP dagegen entspricht nur 2,7 Billionen Euro.

Die Euro-Zone bewegt sich in hoher Geschwindigkeit auf ihren Bankrott zu. Dies ergibt sich aus der am Freitag vorgestellten Frühjahrsprognose der Europäischen Union. Demnach rechnet Brüssel damit, dass die Schuldenquote in diesem Jahr auf 89,8 % in der EU und auf 95,5 % im Euroraum klettern wird. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Schuldenquote über 90 Prozent gelegen. Diese Schwelle gilt bei Volkswirtschaftlern als sog. "Point of no Return", hinter der ein Bankrott nur noch eine Frage der Zeit ist. Berliner Umschau 3.5.13

Wie die Insider-Info berichtet, dass man um den 17. Mai einige Grossbanken in Irland, Niederlande und vermutlich in Italien sterben lässt, dann hat das eine andere Qualität wie die eher isolierten Banken in Zypern?

Eurokollaps für Mitte Juni 2013 prognostiziert?

Systemcrash noch in 2013?

Der Kontrast der Finanzmärkte zur Realwirtschaft wird immer deutlicher: Die Börsenpreise explodieren, die Volkswirtschaften sind am Boden. Die Rückkehr zur Normalität ist unvermeidlich: Pimco-Chef El Erian erwartet einen gewaltigen Börsen-Crash.

Investoren, die bis zum Schluss auf „der Welle der Zentralbanken reiten“, müssen sich auf gigantische Verluste einstellen. Denn „jede Welle muss irgendwann brechen“. Man könne die Finanzmärkte „nicht für immer von der Realwirtschaft loslösen“.

:confused:
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schrieb am 25.04.13 19:46:06
Beitrag Nr.226 
(44.514.621)
Antwort
Zitat
Nachrichten

Ein falscher Tweet löste am Dienstag einen Flash-Crash an der Wall Street aus. Der Twitter Account von AP wurde gehackt und falsche Meldungen ausgegeben. Die Folge wird eine Einschränkung des Internets wahrscheinlich sein.

4000 Tonnen physisches Gold haben die Chinesen in 4 Monaten importiert also 1000 Tonnen im Monat - das ist das 4fache der Welt-Produktion!!
Das Umfeld für einen steigenden Goldpreis hat sich nicht geändert: Die Realzinsen sind niedrig, die Währungskrise dauert an und die Ausweitung der Geldmenge wird irgendwann zu einer höheren Inflation führen, ferner die steigenden Kosten für dessen Förderung. Die Förderung einer Unze Gold wie in den Goldminen Südafrikas kostet heute mittlerweile bis zu 900 Dollar. Das Problem: Physische Ware gibt es nicht im Überfluss und der Rohstoff, der noch gefördert werden kann, ist schwer zugänglich.

Händler berichten von Austrocknung bei Silber - nicht nur kleine Händler von Knappheit betroffen - USA & Kanada sind offenbar ausgetrocknet.

Barroso fordert Ende von striktem Sparkurs in Europa. - Die 27 EU-Staaten machten im vergangenen Jahr rund 576 Milliarden Euro neue Schulden.
Euro-Zone: Verschuldungsquote über kritischer Grenze von 90 Prozent:
Erreicht die Verschuldungsquote eines Staates – also der öffentliche Schuldenstand im Vergleich zum Brutto-Inlandsprodukt – 90 Prozent, ist für Volkswirte statistisch eine Art »Point of no return« erreicht. Drastischer ausgedrückt: ab diesem Wert wird mehr oder weniger deutlich der Bankrott erwartet.

Bundeskanzlerin Merkel wirbt für eine Angleichung der Sozialsysteme in der EU, zumindest aber in der Euro-Zone. Dort sind die Unterschiede gravierend und das alle anderen Nationen auf das – vor dem Scheitern stehende – Deutsche Niveau anheben, ist eher unwahrscheinlich.


Was ist die geopolitische und ökonomische Situation der USA relativ zum Rest der Welt?

Ihr kurzfristig größtes Problem ist ihre Währung, weil immer mehr BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) dazu übergehen, ihren gegenseitigen Handel nicht mehr in US$ zu fakturieren. Reserven in US $ werden damit hinfällig. Aber selbst Weststaaten (Australien und kürzlich Frankreich) gehen dazu über, ihren Handel in ihren eigenen Währungen - also ohne Fakturierung in US$ - abzuwickeln. Ein
chinesischer Importeur von australischen Rohstoffen hält jetzt seine Reserven für zukünftige Käufe in Australischen Dollars. Die überschüssigen US$ verkauft er gegen AU$. Der US$ steht vor dem Risiko einer Implosion, weil der Rest der Welt ca. 12.000 Milliarden US$ in flüssiger Form besitzt und diese nur noch zum Teil braucht. Aber nicht nur das: die Summe muss wachsen, weil die US-Leistungsbilanz chronisch negativ ist (500-700 Mrd. US$ pro Jahr).

Irrwitz am Rande. Die Notenbanken schöpfen frisches Geld, um es aktuell zu fast Null Prozent an die Banken zu verleihen, damit diese es dann den Staaten, für sagen wir mal 4-7 Prozent, wieder verleihen können. Noch schöner wird es nur dann noch, wenn mit diesem teuer geliehenen Geld nun die Banken gerettet werden müssen, die zuvor dem Staat selbiges Geld geliehen haben.
Japan vor einem Bond-Crash
Noch hat kein Ausbruch aus dem Keil stattgefunden, aber bei einer Verschuldung von 230% des BSP und einem Defizit von 10% des BSP sowie einem Inflationsziel von 2% bei aktuellen Renditen von ca. 0,5% ist der Einbruch angekündigt. Freitag der 5. April fiel der Startschuss. Da bahnt sich ein fernöstliches Mega-Desaster an. Obwohl Japan sich Geld um 0,2% ausleihen kann, gehen bereits 25% des Budgets für den Schuldendienst drauf.

Großbritannien erst herabgestuft, wann folgen Frankreich, Italien, Spanien, …?
Großbritannien hat ein Handelsdefizit welches immer größer wird und sich derzeit ebenfalls auf einem Rekordniveau befindet. Eine Studie soll angeblich belegt, dass Großbritannien das Land mit den höchsten Schulden der Welt ist.
- Frankreich hat von der EZB die Erlaubnis erhalten, über ein spezielles Anleihen Programm faktisch unbegrenzt Geld zu drucken. Das Geschäft läuft über Schattenbanken und ist eine Milliarden-Blase.
- Die italienischen haben jede Menge faule Kredite in ihren Bilanzen und sind massiv von der EZB abhängig.
- Spanien braucht weitere EU-Milliarden. Selbst bei einer sehr positiven Entwicklung der Zinssätze wird die Verschuldung Spaniens weiter ansteigen.


Helmut Kohl räumt ein, bei der Einführung des Euro undemokratisch vorgegangen zu sein: Hätte es eine Volksabstimmung über den Euro gegeben, hätten zwei Drittel der Deutschen gegen den Euro gestimmt. Demokratie könne nur erfolgreich sein, wenn sich einer hinstellt und sagt: So ist das.
Aber dass der Euro ein Diktat von GB und FR war wegen der Wiedervereinigung sagt er nicht, behaupten andere.

Oder so: Statt der D-Mark haben wir nun den Euro, Plus den ESM-Vertrag der Solidarität, mit allen Staaten die dem ESM angehören, mit allem Vermögen was wir haben und nie haben werden.
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schrieb am 19.04.13 22:11:58
Beitrag Nr.225 
(44.473.847)
Antwort
Zitat
Papier-Gold Crash?

Gold crasht an den Börsen ohne dass nennenswerte physische Ware verkauft wird. Ein kleiner Vorgeschmack, auf das, was noch kommen könnte (wird), wenn die 640-Billionen-Derivate-Blase an den Finanzmärkten implodiert.

Nach dem Streit mit der heimischen Zentralbank um die Verfügungsrechte des Goldes, hat Finanzminister Haris Georgiades nun erklärt, im kommenden Monat (Mai) würden Teile der zyprischen Goldbestände veräußert. Die Rede ist von Gold im Wert von 400 Millionen Euro.

Dann kam die Attacke am Comex. Ziel war, den Preis unter 1.525 $ zu drücken, weil dort viele Stops (wird der Preis von 1525 unterschritten, besteht ein automatischer Verkaufsauftrag) sind. 1.525 deshalb, weil dieser Preis seit September 2011 nicht unterschritten wurde. Man weiss, das das Umsatzvolumen ca. 380.000 Kontrakte war, aber wie viele es brauchte, um den Einbruch auszulösen, ist nicht eruierbar.

Was ist der Hintergrund dieser Attacken (sie findet nicht zum ersten mal statt).

Dass Gold und Silber politische Metalle sind ist kein Geheimnis.

Das Wort „Manipulation“ macht die Runde.
Am Wochenende meldeten sich bekannte Goldexperten zu Wort und der Tenor ihrer Aussagen war klar. Die westlichen Notenbanken – und allen voran die Fed – haben den Goldpreis in einer konzertierten Aktion erfolgreich unter wichtige charttechnische Unterstützungslinien gedrückt und wollen so Kleinanleger aus dieser Anlageklasse herausdrängen bzw. verhindern, dass sich neue private Investoren in Zeiten der Banken- und Staatsverschuldungskrisen überhaupt an Gold und Silber wagen. Gold als Gradmesser von Vertrauen in politische Führung darf in Zeiten rotierender Notenpressen und globaler Rettungsaktionen nicht steigen. Das wäre eine Kapitulationserklärung an das derzeitige Finanzsystem und die Papierwährungen, vor allem an den US-Dollar als Weltreservewährung.
Großbanken tricksen bei der Goldpreisfeststellung. Die US-Finanzaufsicht ermittelt bereits. Fest steht: Einflussreiche Kreise haben ein starkes Interesse daran, den Goldpreis zu drücken. Dann ließen sich auch die vermutlich nicht mehr oder nicht mehr in vollem Umfang vorhandenen Goldreserven wieder preiswerter auffüllen.

Paul Craig Roberts, Assistant Secretary im Finanzministerium unter US-Präsident Reagan, macht die US-Notenbank als Auslöser für den heftigen Kursrückgang am vergangenen Freitag verantwortlich.

Die niederländische Bank ABN Amro hat ihren Kunden mit einem Schreiben mitgeteilt, dass es ab sofort nicht mehr möglich sei, sich seinen Edelmetallbestand physisch ausliefern zu lassen. Stattdessen wird nur noch ein cash-settlement (Verkauf des Edelmetalls gegen Barausgleich) angeboten.

Nach den Ereignissen in Zypern kam es zu einer regelrechten Verkaufswelle bei den physisch hinterlegten Gold ETFs. Vor allem asiatische Adressen sollen ETFs verkauft und dagegen physische Ware erworben haben. Laut Aussagen von Schweizer Barrenproduzenten gehen rund zwei Drittel der aktuellen Barrenproduktion nach Asien.

Die Geldmenge steigt weiter, Inflationsrisiken nehmen zu, Schieflagen der Staaten werden zunehmend bedrohlich und die Gefahr eines Währungskollapses ist höher denn je.
Alles sind Gründe für statt gegen Gold.
Es gibt zwei Gold und Silberpreise, einen echten den man nicht kennt (ca. 5-8 x höher als der falsche) und eben den falschen manipulierten Preis mit dem gehandelt wird (Papiergold)

Der Preisrücksetzer beim Silberpreis hat in Deutschland und USA für einen wahren Run auf Silbermünzen gesorgt. Die Edelmetallhändler, – ob mit Ladengeschäft oder online – werden regelrecht leergekauft, die Lager der Großhändler sind weitgehend auch leer.

Man darf auf die Antwort des Kartells gespannt sein, denn dieser Manipulationsangriff misslang
(Ein Gold-Verbot würde wohl der letzte Schritt sein.)

Falls ein drohender Default der LBMA und der COMEX wirklich der Grund für diese Monsterdrückung gewesen sein soll, dann ist der Schuss nach Hinten losgegangen, denn weltweit explodiert die Nachfrage.

Letzte Meldungen:
Käufer-Schlangen in ganz Australien.
Der Absturz der Preise für das gelbe Metall hat sich ein Goldrausch in Saudi-Arabien ausgelöst.
Massive Fernost-Nachfrage.
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schrieb am 18.04.13 20:44:18
Beitrag Nr.224 
(44.463.829)
Antwort
Zitat
Gold und Silber Ausverkauf ?

Schlagzeilen vom Januar 2013: Die Nachfrage nach American Silver Eagle Silbermünzen in den USA ist im Januar förmlich explodiert. Die U.S. Mint kann vorläufig nicht mehr liefern.

Das ist ein Alarmzeichen für alle Währungen, demzufolge musste gehandelt werden.
Um den Vertrauensverlust entgegenzuwirken,

Leerverkäufe spielten bei der Abverkaufswelle am vergangenen Freitag und Montag eine wesentliche Rolle. Über Terminverkäufe in den USA hatten Händler mehrere Hundert Tonnen Gold auf den Markt geworfen.
Am vergangenen Freitag wurden an der COMEX 374.344 Kontrakte á 100 Unzen Gold gehandelt, die erst im Juni 2013 geliefert werden müssen. Das entsprach einer Menge von 1.164 Tonnen Gold. Am darauf folgenden Montag ging es noch turbulenter zur Sache. An diesem Tag wurden 700.344 Verträge à 100 Unzen Gold für die Lieferung zum gleichen Zeitpunkt geschlossen. Das entsprach 2.178 Tonnen Gold: eine gesamte Weltjahresproduktion. Zum Vergleich: Am Donnerstag vor dem Crash waren nur 137.757 Juni-Kontrakte gehandelt worden.

Wenn einflussreiche bzw. kapitalstarke Händler – in welchem Auftrag auch immer – Investoren aus dem Edelmetallinvestment treiben wollen, dann können sie dies tun, in dem sie den Kurs am Terminmarkt durch Leerverkäufe drücken.
Der Goldpreis wird langfristig weiterhin durch die physische Nachfrage bestimmt. Mit den geschilderten Finanzinstrumenten lässt sich aber kurzfristig eine Menge Schaden anrichten. Wir bewegen uns nach wie vor in einem intakten Goldbullenmarkt. Das hat fundamentale Gründe. Verantwortlich ist insbesondere die zügellose Vermehrung deckungslosen Geldes.

Was geschieht im Juni?
Bei den Leerverkäufen handelte es sich wie oben geschildet um Ware, die theoretisch im kommenden Juni geliefert werden muss. Die Vertragspartner können sich zum Zeitpunkt des Verfallstermins wie folgt einigen:
1. Auslieferung der physischen Ware
2. Kompensation in Geld
Damit der Käufer auf die Auslieferung verzichtet, muss der Verkäufer ihm ein Angebot machen, das er (frei nach Francis Ford Coppolas “Der Pate”) nicht ablehnen kann! Werden die Parteien sich nicht einig, so muss der Verkäufer liefern und die Ware im Zweifel physisch am Markt beschaffen. Das ist der Zeitpunkt, an dem so mancher Händler in Schwierigkeiten gerät. Insbesondere, wenn der Spot-Kurs des Edelmetalls bis zu diesem Zeitpunkt deutlich gestiegen ist. Es drohen dem Leerverkäufer erhebliche Verluste. Ist ein Leerverkäufer gezwungen, große Mengen an physischem Material am Markt zu kaufen, so kann dies zugleich erheblichen Einfluss auf den unmittelbaren Kassakurs haben.

Alternative: Der Leerverkäufer stellt seine Short-Position vor dem Verfallstermin glatt. Das heißt, er muss einen Kaufvertrag in gleicher Höhe abschließen. Bei entsprechend hoher Kontraktanzahl kann auch dies erheblichen (positiven) Einfluss auf den Goldpreis haben.
16,6 Millionen Eagle Silbermünzen verkauft
Die Berichte über starke Verkäufe bei der Royal Canadian Mint und der Münze Österreich korrespondieren mit den veröffentlichten Zahlen der US Mint, die von Jahresbeginn bis Mitte April alleine 16,6 Millionen Silbermünzen US Eagle verkauft hat. Im Vor-Finanzkrisenjahr 2006 hat man dort im GESAMT-Jahr nur 10 Millionen Eagles verkauft. Jetzt verkauft man 16,6 Millionen bis Mitte April und musste vor kurzem ebenfalls die Bestellannahme aussetzen, weil die Nachfrage zu groß war. Aktuell nimmt man wieder Bestellungen an, behält sich aber eine Repartierung (Zuteilung) vor.
Übereinstimmend wird berichtet, daß Kunden in Europa fast ausschließlich auf der KÄUFER-Seite sind, d.h. Silberunzen kaufen. Händler berichten von Käufer zu Verkäufer-Verhältnissen von 15 zu 1 oder 10 zu 1.

Mehr Comex-Silber als es überhaupt Silber gibt
Die Verkäufe von Silber finden im Wesentlichen von Leuten statt, die gar kein Silber haben, sondern einfach an der Comex auf einen fallenden Silberpreis spekulieren wollen und dort Silber verkaufen können, was sie gar nicht besitzen. Und dies machen sie im Moment massiv.
Eine interessante Entwicklung, bei der sich der physische Silbermarkt von dem “Papiersilbermarkt” langsam abkoppelt. Bereits vor Jahren wurde festgestellt, daß es weltweit gar nicht so viel Silber gibt, wie an der Comex verkauft wird.

Während in der Papiergoldwelt Edelmetalle angeblich ausverkauft werden, verzeichnet die US-Münz-Presse Rekordumsätze. Am 17. April wurden 63500 Unzen verkauft - so viel wie noch nie an einem Tag.

Das Hauptziel des Kartells - die physische Nachfrage zu eliminieren, wurde nicht erreicht.
Der Markt hat komplett anders reagiert als sich das Kartell das vorgestellt haben. Die Papierdrücker wissen jetzt, dass die physische Nachfrage bei Drückungen sofort steigt.

Irgendwann in naher Zukunft werden die Halter von Papiergold aufwachen und feststellen, dass sie nichts außer einem wertlosen Stück Papier besitzen. Dann wird es zum wohl größten Short-Squeeze in der Geschichte kommen, und Anleger werden panikartig in den physischen Markt fliehen, wollen (nur es wird kein Gold zu kaufen geben) und der Goldpreis wird sprunghaft nach oben schnellen.

Charttechnisches Crash Muster vor Wochen eingeleitet DAX-ÖL-Silber-Gold.
s.unter INDIZES

Kurs Prognosen und Derivate-Performance
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*** Der Markt bestimmt den Kurs nicht unsere Meinung oder Hoffnung.***
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schrieb am 28.03.13 23:37:39
Beitrag Nr.223 
(44.328.299)
Antwort
Zitat
Der Welt-Geldbetrug

Wie angekündigt Teil 6-Ende von Prof. Dr. Eberhard Hamer

6. Durch Währungsreform zur Weltwährung

Greenspan hat in einer Rede unvorsichtigerweise herausgelassen, daß "wohl bis 2007 eine grundsätzliche Dollarkorrektur anstehe und daß man dann zweckmäßigerweise den Dollar und den Euro zum "Euro-Dollar" einer neuen Welt Währung vereinigen könnte". Das macht aus Sicht der US Hochfinanz Sinn, denn längstens bis 2007 sind die Dollarmißbräuche noch durchzuhalten, bis dahin dürfte längstens das Vertrauen der Welt in diese hemmungslos vermehrte, immer wertloser gewordene und nur noch künstlich aufrechterhaltene Privatwährung der US-¬Hochfinanz halten. Irgend etwas wird also in nächster Zeit mit dem Dollar geschehen. Würden dann der Dollar mit dem Euro zur Welteinheitswährung, würden damit für die US Hochfinanz wichtige Ziele erreicht:

Eine neue Währung bietet die Möglichkeit, die alten Währungsschulden abzuwerten und damit die Gläubiger, die noch alte Währung haben, entsprechend zu entreichern. Wenn eben ein neuer Euro-¬Dollar 20 alte Dollar oder 15 Euro wert ist, sind die alten Währungen entsprechend abgewertet, sind die Gläubiger in alter Währung entreichert, hat sich das Spiel für die privaten Geldausgeber gelohnt.

Vor allem würde damit der US-Staat ebenfalls entschuldet: Seine jetzige Auslandsverschuldung von 5.200 Mrd. Dollar würde bei 50%iger Abwertung nur noch 2.600 Mrd. Euro Dollar betragen.

Geschädigt werden alle Inhaber von Alt¬-Dollar, deren Bestände um 50% oder sogar 90% abgewertet werden. Dies gilt insbesondere für die Zentralbanken von China, Japan und Europa mit ihren hohen Dollarwährungsreserven.

Das Hauptziel der US Hochfinanz ist aber, auf diese Weise eine Weltwährung zu erreichen, über die sie wiederum selbst herrschen. In einem Euro Dollar-¬System würde zwangsläufig das der US¬-Hochfinanz gehörende Federal Reserve System eine Mehrheit haben, also die US Hochfinanz dann auch mehrheitlich das neue Währungssystem beherrschen. Dazu auserwählt ist die BIZ (Bank für internationalen Zahlungsausgleich), eine private Organisation, deren Anteile mehrheitlich bereits von der US Hochfinanz heimlich aufgekauft worden sind. Würde also die BIZ neue Zentralbank der Euro Dollar¬-Währung, sind zufälligerweise wieder die gleichen Privateigentümer Haupteigentümer dieser neuen Zentralbank, die vorher auch Eigentümer der FED waren. Sie könnten dann das gleiche Spiel freier Geldausgabe nach eigenem Belieben, das sie mit dem Federal Reserve System bisher machen, wieder auf höherer Ebene und dazu auch noch durch Währungsreform entschuldet erneut betreiben. Die bisherige Welt¬-Geldmengenvermehrung, der große Geldbetrug gehen dann in der Währungsreform unter. Ein neues System würde den alten Tätern wieder eine neue Währung in die Hände spielen und damit ihnen das neue Spiel mit der Weltwährung Euro Dollar 20 bis 30 weitere Jahre erlauben.

Die US Hochfinanz hätte also auf diesem Wege durch Geldbetrug nicht nur die Sachwerte der Welt bei sich monopolisiert darunter so existenzwichtige Bereiche wie Saatgut, Nahrungsmittel, Wasser, Energie und Metalle, sondern darüber hinaus wiederum ein Währungsmonopol zur eigenen Bedienung, nach eigenem Belieben geschaffen eine Geldvermehrungsmaschine, wie den Dukatenesel unseres Märchens.

Auch mit Veröffentlichung dieses Geldbetrugsystems wird kein Aufschrei durch die Welt gehen. Man wird dies als "Verschwörungstheorie" oder als "Antiamerikanismus" oder sogar als "Antisemitismus" (Rothschild) abtun oder solche Veröffentlichungen ganz zu verhindern versuchen, denn immerhin gehören der US Hochfinanz auch wesentliche Teile der Print und Bildschirmmedien überall in der Welt.

Das Spiel zu durchschauen ist aber wichtig für Menschen, die durch dieses Spiel Verluste erleiden könnten. Wer also Finanzvermögen hat, sollte zuhören bzw. lesen.

Verlierer bei dem großen Spiel der Finanzoligarchie sind solche Marktteilnehmer in der Welt, welche dem Geld zu viel Vertrauen entgegenbringen, welche immer noch glauben, daß Geld über seine bloße Tauschfunktion hinaus auch noch Wertaufbewahrungsmittel sei. Die laufende Geldentwertung der vergangenen 40 Jahre hat offenbar die Menschen nicht klug gemacht. Sie wird in den nächsten Jahren galoppieren bis zum bitteren Ende, weil sie nämlich ein einseitiger Vorteil der Täter ist. Wer also auf langfristige Werterhaltung seines Vermögens wert legt, kann nicht in Geldwerten, nicht in Versicherungsverträgen, nicht in Renten und nicht in Bargeld bleiben, er muß in Sachwerte gehen, wie dies die Hochfinanz selbst vorgemacht hat.

7. Strategieziel des Welt¬-Geldbetruges

Soweit von außen her erkennbar, hat die US Hochfinanz ursprünglich nur das Ziel gehabt, die US Währung zu beherrschen und damit den US-Markt nach eigenem Willen manipulieren zu können. Diesem Ziel diente das private Zentralbanksystem FED. Als Kennedy ein Gesetz eingebracht hatte, dieses Privatfinanzsystem zu verstaatlichen, starb er eines plötzlichen Todes. Wer immer an diesen Privatgeldmöglichkeiten der US-Hochfinanz rührte, verlor dabei Vermögen oder Leben.

Inzwischen aber sind die strategischen Ziele der US Hochfinanz über die nationale Dimension weit hinausgewachsen. Ihr Ziel ist das globale private Geldsystem, welches sie mit der Vorherrschaft ihres Privatdollars und seiner Durchsetzung als Hauptwährungsreserve überall in der Welt weitgehend erreicht haben und nur noch mit einer Weltwährung Euro-¬Dollar formalisieren müssen.

Wenn wir also einen zweiten Mißbrauch des Welt Geldsystems zugunsten privater Hochfinanzgruppen und überhaupt den Mißbrauch der Geldmengenwährungen verhindern wollen, muß jede Währung vor jedem öffentlichen oder privaten Mißbrauch, vor jeder Deflations und Inflationsmanipulation gesichert werden.

Das ist sicher nicht erreichbar, wenn man die Währung der privaten Hochfinanz überläßt. Sie wird die Mißbrauchsmöglichkeit wieder nutzen und wieder zum eigenen Vorteil mit Geldmengenvermehrung die Welt betrügen und ausbeuten.

Die Erfahrungen haben aber auch gezeigt, daß die meisten Regierungen ihre Währungen ebenso mißbrauchen, wenn sie die Möglichkeiten dazu haben, wenn sie also Einflußmöglichkeiten auf die Zentralbank und ihre Geldmengenpolitik haben.

Es gilt also, aus den Mißbräuchen der öffentlichen Hände und der privaten Hochfinanz die Währungen so unabhängig zu machen, daß privater und öffentlicher Mißbrauch ausgeschlossen werden.

Sicher ist eine auf Gold basierende Währung nicht so leicht zu manipulieren, wie eine bloße Quantitätswährung. Die Probleme jeder auf Gold basierenden Währung liegen aber in der Verfügbarkeit von Gold, nachdem die US-Hochfinanz den größten Teil des Weltgoldvorrates in ihre Hände bekommen hat. Sie würde also mit jeder Art auf Gold basierenden Währung wiederum Gewinner und Ausbeuter werden können.

Bleibt also nur die Lösung einer Quantitätswährung. Diese Quantitätswährung darf aber nicht frei, willkürlich bestimmbar bleiben, sondern muß an dem Neutralgeldziel orientiert werden. Die Geldmenge darf also nicht stärker wachsen als die Gütermenge. Aus dem monetären Sektor dürfen nicht wieder inflatorische oder deflatorische Effekte auf die Währungen und die Weltwirtschaft ausgehen.

Dies ist nur mit streng neutralen und so unabhängigen Zentralbanken erreichbar, daß sie gleichsam die "vierte Gewalt" darstellen, nicht in privater Hand liegen und nicht durch Regierungen beeinflußt werden können. Das Urmodell der Deutschen Bundesbank vor ihrer Kastration in die Euro Bank kam dieser Unabhängigkeit sehr nahe.

Die kommende Währungsreform bietet eine einmalige Chance, die Täter, ihre Währungsmanipulationen und ihre Mißbräuche zu brandmarken und damit eine allgemeine öffentliche Zustimmung zu einem weder von der privaten Hochfinanz noch von den Regierungen mehr beeinflußbares Zentralbankensystem zu schaffen. Dies wäre eine Jahrhundertchance.

Verhindert werden könnte ein unabhängiges Zentralbankensystem vor allem von der Hochfinanz, welche über die ihr schon gehörende BIZ bereits die Weichen für eine neue Übernahme des nächsten Zentralbanken und Währungssystems gestellt hat. Deshalb tut Aufklärung not, um der Bevölkerung, Wirtschaft und Politik die Gefahr des Monopolkapitalismus nicht nur für die derzeitige Währung, sondern auch für ein neues Währungssystem aufzuklären.

Quelle: Unabhängige Nachrichten 7 / 2005 / 3 - 8 (Postfach 10 17 06 / 46017 Oberhausen)


Fazit:
„Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet ihr sie brauchen, um zu weinen.“ Jean Paul Sartre


Besinnliche Ostern EAW
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schrieb am 24.03.13 23:12:14
Beitrag Nr.222 
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Der Welt-Geldbetrug
Wie angekündigt Teil 3-5 von Prof. Dr. Eberhard Hamer

3.Mit Scheingeld zu Sachwerten

Würden die Marktteilnehmer wissen, daß unser Geldsystem letztlich am Privatgeld Dollar und dieses Geld ohne jeden Wertbezug allein an den Manipulations- ¬und Mißbrauchswünschen der großen Finanzoligarchie hängt, dann würden die Menschen ihr Währungsvertrauen verlieren, ihr Geld nicht mehr als Wertaufbewahrungsmittel betrachten, sondern der laufenden Geldentwertung durch Flucht in die Sachwerte zu entgehen versuchen.

Genau dies tun die hinter der FED stehenden Täter der größten Geldvermehrung aller Zeiten: Sie kaufen mit dem immer wertloser werdenden Geld seit Jahrzehnten alle Sachwerte auf, die sie noch erwischen können: Rohstofflager, Industriekomplexe, Immobilien und jede einigermaßen intakte ausländische Kapitalgesellschaft in freundlicher oder feindlicher Übernahme zu fast jedem Preis. Und nicht nur die US Hochfinanz sammelt die Sachwerte der Welt ein, sondern auch der amerikanische Staat importiert für Fiat Money (gedrucktes, eigentlich wertloses Geld) seit Jahren mehr Sachgüter aus der Welt, als er bezahlen kann und verschuldet sich dafür hemmungslos im Ausland solange die ausländischen Gläubiger noch an den Wert des Dollars glauben oder mit politischer Erpressung gezwungen werden können, die faulen Dollar in ihre Währungsreserven einzustellen.

4. Mit Sachwerten zu Monopolen

Die hinter der FED stehende Hochfinanz hat auf diese Weise durch gezielte Sachwertpolitik ganze Marktsegmente mit ihren faulen Dollars aufgekauft und zu Marktmonopolen bzw. Marktoligopolen entwickelt: Diamanten, Gold, Kupfer, Zink, Uran, Telekommunikation, Glasfaserleitungsnetze, Print und Fernsehmedien, Nahrungsmittel (Nestle, Coca Cola), große Teile der Rüstungsindustrie und der Luftfahrt usw.

Zur Zeit läuft ein Monopolisierungsversuch mit Hilfe der Gen Manipulation. Genmanipulierte Tiere und Pflanzen sind selbst unfruchtbar. Wenn man also die Gen-¬Manipulation flächendeckend durchsetzen kann, müssen alle Bauern einem Patentmonopol das Gen Saatgut zu dem von ihr festgesetzten Monopolpreis abkaufen, können sie nicht mehr ihr selbst geerntetes Getreide zur Saat verwenden.

Ein anderes Monopolisierungsspiel läuft zur Zeit im Zuckermarkt: Die EU hat ihren Zuckermarkt durch eigene Marktordnung geregelt, um den Bauern die Rübenzuckerproduktion zu erhalten, die für viele von ihnen existenznotwendig ist. Der Rübenzucker ist aber teurer als der in den Tropen wachsende Rohrzucker des US Kartells. Die der US Hochfinanzgruppe gehörenden Firmen Nestle und Coca¬-Cola verlangen nun gemeinsam mit von ihr abhängigen Wissenschaftlern und Politikern eine "Liberalisierung des Zuckermarktes" und betreiben dies über die internationalen Gremien (Gatt, Mercosur). Sobald diese Liberalisierung durchgesetzt wäre, kann sich der teurere Rübenzucker gegen den billigeren Rohrzucker nicht mehr halten, bricht die europäische Zuckerproduktion endgültig zusammen und wird der Zuckermarkt anfangs billiger, nachher aber teurer durch das von der US Hochfinanz beherrschte Rohrzuckerkartell überschwemmt.

Mit welchen kriminellen Methoden die US Hochfinanz dabei ganze Branchen in ihre Hand bekommt, zeigt der Fall Primacom: Dieser Kabelnetzbetreiber operiert höchst lukrativ, steht aber schon länger im Visier der US Hochfinanz (Telekommunikationsmonopolisierung). Diese hat deshalb erst den Vorstand von Primacom unterwandert und dann diesem Vorstand ein Darlehen mit mehr als 30% Jahreszinsen aufoktroyiert, so daß die eigentlich gut operierende Firma wegen der Zinslasten in Schwierigkeiten geriet und nach Ansicht der US Bank jetzt billigst übernahmereif wurde. Das Spiel geht gerade in die letzte Runde.

Ein ähnliches Spiel hat der Abgesandte der US Hochfinanz Aaron Sommer mit der Deutschen Telekom versucht. Die US Hochfinanz sammelt alle Telekommunikationsgesellschaften, um sie weltweit zu monopolisieren. Der Abgesandte Sommer hat dazu eine kleine US Firma von der Telekom zum dreißigfachen Preis (30 Mrd. US Dollar) von der US Hochfinanz gekauft, damit diese aus eigenem Vermögen der Telekom diese aufkaufen konnte. Der zweite Schritt war, die Telekom Aktien billig zu machen, damit der US Investor sie billig bekam. In diesem Spiel ist allerdings Aaron Sommer über seine Grenzen gegangen und gescheitert. Dies wird aber die US Hochfinanz in ihren Übernahmeplanungen nur zurückwerfen, nicht hindern. Privatisierung und Aufkauf der Telekom gehen planmäßig weiter.

Ein gleiches Spiel vollzieht sich auch auf dem Welt Energiemarkt, in Deutschland offensichtlich mit EON und RWE, wobei die US Hochfinanz bereits eigene Vertrauensleute in die für die Übernahmekandidaten entscheidenden Banken und Vorstände entsandt hat. In 20 Jahren will die US Hochfinanz auch das Wasser der Welt nach Aussage ihres Vertreters Brzezinski monopolisiert haben.

5. Mit Sachwerten zur Währungsreform
Deutet man den Fahrplan der Welthochfinanz richtig, so soll die Geldmenge so lange vermehrt und entwertet werden, bis damit alle wichtigen Sachwerte der Welt aufgekauft und monopolisiert worden sind. Die Hochfinanz ist klug genug zu wissen, daß ihre Geldmengenvermehrung nicht unerkannt bleibt und irgendwann das Vertrauen in den inflationierten Dollar schwindet. Ein Ausbruch der Vertrauenskrise wird die jetzt noch beherrschte, schleichende Inflation zur galoppierenden offenen Inflation machen und zwangsläufig in eine Währungsreform einmünden müssen.

Dies aber ist genau der Vorteil sowohl der Hochfinanz als auch der USA:

Die Hochfinanz hat mit den faulen Dollar vorher ausreichend Sachwerte gekauft, wird also von der Währungsreform mit ihren Sachwerten nicht mehr betroffen, hat sich rechtzeitig aus dem faulen Geld in werthaltiges Vermögen umgeschichtet. Da sie in vielen Bereichen inzwischen Weltmonopolstellungen erreicht haben, können sie sogar die Welt jederzeit mit Monopolpreisen zu Sonderabgaben heranziehen. Nicht mehr Steuern sind dann das Einkommen der Welt¬-Herrscher, sondern Monopolerträge. Niemand kann die Hochfinanz hindern, die Preise für Gold, Diamanten, Kupfer, Zink, Eisenerz, Wasser, Saatgut oder Energie um 10, 20 oder 30% anzuheben und auf diese Weise die gesamte Weltbevölkerung zu Sonderabgaben heranzuziehen. Noch nie hat es eine solche Finanzmacht der Welt gegeben, noch nie war sie für die Gesamtbevölkerung der Weit so gefährlich.

Listigerweise hat die US Hochfinanz die faulen Dollars überwiegend ins Ausland gebracht. Mehr als Dreiviertel der gesamten Dollarbestände sind nicht mehr in den USA, sondern sind bei den Gläubigerstaaten der USA. Die USA haben sich nämlich in den vergangenen Jahren immer kräftiger gegenüber dem Ausland verschuldet. Das Ausland hat Güter geliefert (Sachwerte), dafür aber wertlose Dollar bekommen. Alle Zentralbanken sind voll mit faulen Dollars. Werden diese nun plötzlich entwertet, trifft der Schaden zu mehr als Dreiviertel die Zentralbanken, Banken, Staaten und Marktteilnehmer außerhalb der USA. Dann rächt sich, daß die Europäischen Zentralbanken ihr Gold gegen faule Dollar abgegeben und dafür immer ausschließlicher Fiat Money als Basis (Währungsreserve) für die eigene Währung z.B. Yen oder Euro eingesetzt haben. Bricht also die Leitwährung Dollar zusammen, werden zwangsläufig auch die Satelliten-Währungen mit zusammenbrechen, deren einzige Basis ein Bestand an faulen Dollars ist. Mit anderen Worten: Die sich abzeichnende Währungsreform des Dollar zieht zwangsläufig eine Weltwährungsreform aller Währungen nach sich, für welche der faule Dollar jetzt noch Hauptwährungsreserve darstellt.

Daß aber jede pausenlose Vermehrung eines Privatgeldes des Dollar durch die der US Hochfinanz gehörende Federal Reserve Bank zur Aufweichung der Dollar Währung zu immer stärkerer Inflation und schließlich zur Währungsreform führen muß, ist finanzwissenschaftliches Grundwissen und dürfte nicht einmal Greenspan und seinen Mittätern zweifelhaft sein.

6. Durch Währungsreform zur Weltwährung – demnächst
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schrieb am 20.03.13 20:27:39
Beitrag Nr.221 
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Der Welt-Geldbetrug
Wie angekündigt der zeite Teil von Prof. Dr. Eberhard Hamer

2. Vom staatlichen zum privaten Geld

Der entscheidende Schritt weg vom Staatsgeld war 1913 die Gründung des Federal Reserve System in den USA. Obwohl nach der amerikanischen Verfassung eigentlich nur Gold und Silber gesetzliches Geld sein dürfen, hat sich ein von privaten Banken gegründetes Kartell unter Führung der beiden Hochfinanz-Gruppen Rothschild und Rockefeller eine private Zentralbank geschaffen mit dem Recht, eigenes Geld auszugeben, welches gesetzliches Zahlungsmittel wurde und für welches anfangs noch die amerikanische Zentralregierung garantierte und welches deshalb gesetzliches Zahlungsmittel in den USA und der Welt blieb. In dieser privaten Bank wurden nach dem ersten Weltkrieg die Goldreserven der Welt zusammengekauft mit der Folge, daß viele andere Währungen ihren Goldstandard nicht mehr halten konnten und in der Deflation zusammenbrachen (erste Weltwirtschaftskrise).

Am Ende des zweiten Weltkriegs wurde deshalb in Bretton Woods 1944 wieder die Einführung eines neuen Gold Dollar¬-Standards beschlossen. Während des Weltkrieges verlangten die USA für die Bezahlung von Rüstungsgütern Gold von den kriegführenden Nationen. Auch das Gold Deutschlands mußte als Kriegsbeute abgegeben werden. So sammelten sich über 30.000 Tonnen Gold der Welt allein in den USA mehr als alle anderen zusammen hatten. Dieses Gold diente als Deckung für die Dollars. Da aber ein größerer Teil der Dollar in den Zentralbanken der Welt als Reservewährung gehalten wurde, konnten die USA mehr Dollar ausgeben als sie an Goldbasis hatten. Die Länder der Welt brauchten nämlich Dollars, um die Rohstoffe dafür zu kaufen, die nur auf Dollarbasis gehandelt wurden. Neben dem Gold wurde deshalb der Dollar immer stärker in den anderen Zentralbanken zur Hauptwährungsreserve. Die Dollarherrschaft über die Welt hatte begonnen.

1971 kündigte der US Präsident Nixon die Einlösungspflicht des Dollar in Gold (Gold Dollar Standard) und zugleich die Haftung des Staates für den Dollar auf. Seitdem sind die Dollarnoten weder real durch Gold noch durch Staatshaftung mehr gedeckt, also eine freie private Währung der Federal Reserve Bank (FED), allerdings "gesetzliches Zahlungsmittel". Der Dollar und alles andere Geld der Welt ist seitdem nicht mehr werthaltig, sondern nur noch gedrucktes, legalisiertes Zahlungspapier.

Eine durch nichts gedeckte Währung kann zwar durch Gesetz zum amtlichen Tauschmittel erzwungen werden, nicht jedoch zum Mittel der Wertaufbewahrung. Hierzu bedarf es des Vertrauens der Geldinhaber, daß sie ihr Geld langfristig wertgesichert sehen. Der langfristige Kurswert das Vertrauen einer freien Quantitätswährung hängt wiederum allein von der Knappheit des Geldes bzw. der Geldmenge ab. Das Problem: Während sich in den letzten 30 Jahren die Gütermenge der Welt nur vervierfachte, hat sich die Geldmenge vervierzigfacht.

Geldmengenvermehrung bedeutet nämlich immer Inflation. Und Inflation bedeutet Geldentwertung. Für dieses Problem wurden drei Lösungswege beschritten:

Die deutsche Finanzwissenschaft hatte schon bei der Bundesbankgründung eine staatsunabhängige neutrale "vierte Gewalt" für die Bundesbank gefordert, damit diese den politischen Pressionen zum Geldmengenmißbrauch widerstehen könne, damit der Bürger sich also auf die Werthaltigkeit des Geldes verlassen könne. Tatsächlich ist die Bundesbank gesetzlich zur Werthaltigkeit der DM verpflichtet gewesen (Neutralgeldtheorem) und war weitgehend staatsunabhängig. Dies hat dazu geführt, daß die DM als stabilste Währung der Welt immer mehr auch Währungsreserve und bevorzugte Wertanlage wurde.

Die meisten anderen Staaten haben eine "orientierte Quantitätswährung" bevorzugt. Sie verpflichteten ihre Zentralbanken, die Geldmenge an bestimmten Zielen zu orientieren, wie z.B. Wachstum, Vollbeschäftigung o.a. Dies gab der nationalen Politik ausreichend Einflußmöglichkeiten auf die Zentralbank und auf das Geld und hat regelmäßig dazu geführt, daß der politische Mißbrauch zu entsprechender Inflationierung der Währungen geführt hat. (Beispiel: Frankreich, Italien, Spanien usw.).

Die meisten Diktaturen der unterentwickelten Länder und das private Federal Reserve System dagegen bevorzugten eine "freie Quantitätswährung", also eine Währung, deren Mißbrauch durch die Politik oder durch die privaten Zentralbankeigentümer nicht gesetzlich beschränkt wurde. "Freie Quantitätswährung" hat immer "Freiheit zum Mißbrauch der Währung" bedeutet und nie langfristig funktioniert.

Vor allem führt ein Nebeneinander von Währungen, die teils von einer unabhängigen Staatsbank in ihrem Wert gehalten werden wie die DM oder andererseits von abhängigen Staatsbanken oder sogar von Privatbanken nach deren jeweiligen Zwecken frei manipuliert werden, zu erheblichen Kursspannungen: Weil die Deutsche Mark durch die Bundesbank relativ wertstabil gehalten wurde, andere wichtige Währungen sich dagegen durch Geldmengenvermehrung und Inflation immer stärker wertminderten (Abwertung), versuchen die Geldwertbesitzer naturgemäß, mit ihren längerfristigen Dispositionen in harte Währungen zu gehen und weiche zu meiden. So wurde die Deutsche Mark in Konkurrenz zum Dollar immer stärker auch Währungsreserve von Wirtschaft und Zentralbanken in der Welt. Vor allem aber wurde an der "harten" Währung deutlich, wie weich eine ständige Geldmengenvermehrung die inflationierten Privat oder Staatswährungen gemacht hatte. Die der Geldwertstabilität verpflichtete Bundesbank wurde so zum gemeinsamen Störer im Chor der Geldmengenvermehrer und Inflationisten des Weltwährungssystems kein Wunder, daß dieser Störer durch Abschaffung der Deutschen Mark und Einbindung in eine wieder mehr von der Politik gesteuerte, nicht mehr souveräne Europäische Zentralbank ausgeschaltet werden mußte. Kohl hat dafür gesorgt, daß dies "im kleinen Kreise" entschieden wurde, daß die deutsche Bevölkerung über den Verlust ihrer werthaltigen Währung nicht abstimmen durfte ("Wo kommen wir hin, wenn die Bevölkerung über so wichtige Dinge selbst entscheiden sollte?"). Die Bevölkerung hätte nie freiwillig die solide DM geopfert.

Inzwischen hat also keine Währung der Welt noch irgendeine reale Wertgrundlage, hat sich das Geld der Welt von jedem etwa zugrundeliegenden Sachwert gelöst, wird es als Papier hemmungslos neu gedruckt und durch ständige Vermehrung ständig entwertet. Daß die Leute immer noch glauben, das Geldpapier, welches sie in der Hand haben, habe einen festen Wert, liegt daran, daß durch geschickte Manipulation der Devisenkurse ein scheinbares Wertverhältnis vorgespiegelt wird. Diese Devisenkurse werden nämlich von genau den gleichen Gruppen manipuliert, die auch die Geldmengenvermehrung produzieren.

Praktisch hat inzwischen das von der US-¬Hochfinanz gesteuerte und ihnen gehörende private Federal Reserve¬-System Welt Geldbedeutung erlangt:

- Das FED Privatgeld Dollar ist schon von der Geldmenge her in der Welt dominierend. Mehr als 75% aller Geldquantitäten sind in Dollar.

Die US Hochfinanz hat auch die von ihnen kontrollierten Rohstoffmärkte gezwungen, nur in Dollar zu verkaufen. Wer sein Öl nicht gegen wertlose Dollar, sondern gegen Euro verkaufen will, wird zum Terroristen erklärt (Saddam).

Auch die Zentralbanken der übrigen Länder werden gezwungen, die Dollar in immer stärkerem Maße (Euro Bank über 90%) als Währungsreserven einzustellen. Die übrigen Währungen wie z.B. der Euro beruhen also in ihrem Wert zu über 90% auf wertlosem, nur durch die Macht und den Willen der US-¬Hochfinanz gehaltenen Dollar Papieren.

- Inzwischen wurden sogar die Nationalbanken sanft oder hart (Schweiz) gedrängt, ihre Goldvorräte gegen Dollar abzugeben oder "auszuleihen". Das Gold der Welt hat sich dadurch wiederum wie vor der ersten Weltwirtschaftskrise bei den Eigentümern des Federal Reserve¬Systems konzentriert, so daß ein neuer Goldstandard nur mit deren Willen und nach deren Diktat wieder einzuführen wäre und die FED Eigentümer mit einer Neufestsetzung des Goldpreises (Greenspan: "möglicherweise bis 6.000 Dollar") allein dadurch im Falle einer Währungsreform ein Jahrhundertgeschäft machen würden.

Die US Hochfinanz steuert also über die ihr gehörende FED letztlich das Geld und die Währungen der ganzen Welt. Der Dollar ist privates Geld dieser US-¬Hochfinanz, von niemandem außer von ihr garantiert, aber nach Kräften mißbraucht, vermehrt und zum Instrument ihrer Weltherrschaft und zum Hilfsmittel für den Raub aller wichtigen Rohstoffe und Sachwerte der Weit mißbraucht.

Durch ungehemmte Vermehrung des Dollar hat natürlich die ausgebende US¬-Hochfinanz unbegrenzte liquide Mittel, mit denen sie die ganze Welt kaufen kann. Aber auch der amerikanische Staat kann durch die Dollarvermehrung mehr ausgeben, als er einnimmt (Schuldenreiterei). Mißbrauch des Dollars durch Geldmengenvermehrung ist also sowohl für die herrschende US-¬Finanz als auch für die von ihr beherrschte US-Administration einseitiger Vorteil. Deshalb hat sich das Dollarvolumen in den letzten 10 Jahren immer schneller vermehrt.

Ebenso haben sich die Schulden des amerikanischen Staates gegenüber dem Ausland drastisch vermehrt. Der US-¬Staat läßt sich also in immer größerem Ausmaß von der Welt Sachgüter gegen wertlose Scheinchen liefern die moderne Form der Tribute.

Daß diese ungehemmte Dollarvermehrung nicht längst den Dollarabsturz und zur Zurückweisung des Dollars durch die Kunden geführt hat, ist kluger Regie und Erpressung zu verdanken: Die US Hochfinanz und die US Administration zwingen seit Jahren wirtschaftlich und politisch die wichtigen Zentralbanken der Welt (Eurobank, Japan, China u.a.) die bei ihnen sich für Exporterlöse oder als Kaufpreise für den Aufkauf von Sachgütern ansammelnden wertlosen Dollars zu behalten und als angeblich werthaltige Devisenreserve zu halten. Praktisch heißt das: Die Zentralbanken in China, Japan und Europa sammeln die für die Sachwertlieferungen ihrer Bürger einkommenden wertlosen Dollars in immer größeren Beständen als angeblich werthaltige Währungsreserve an. Die Währung der Satellitenstaaten wird also und ist bereits mit immer wertloseren Dollar unterlegt also praktisch ebenso wertlos geworden. Somit sind alle im gleichen Geldentwertungsboot: Die Urheber der Geldmengenvermehrung in New York und Washington ebenso wie die Helfer der Geldmengenvermehrung in den Zentralbanken der Satellitenstaaten.

Damit aber hat es der Schuldner USA selbst in der Hand, wie stark er durch offizielle Abwertung des Dollar schließlich seine Gläubiger entreichern betrügen und sich auf deren Kosten wieder entschulden will. Jede Abwertung des Dollar wird vor allem das 80% aller Dollars haltende Ausland entreichern. Dem Schuldner steht es frei, wie stark er seine Schulden abwerten und damit seine Gläubiger betrügen will.

Dem Publikum wird inzwischen allerdings mit manipulierten Kursen und Kurspflege suggeriert, die mißbrauchten Währungen und das hemmungslos vermehrte Geld hätten immer noch einen soliden Kurswert.

Würden die Geldbesitzer wissen, daß sie eigentlich nur Papierwert in den Händen haben, alles andere aber von den Manipulationen, den Mißbräuchen, der Macht und den Zwecken der US¬Hochfinanz abhängt,


würde die Geldumlaufsgeschwindigkeit wegen Zurückweisung des Geldes stärker steigen,

würde eine Flucht in die Sachwerte einsetzen

und damit eine dramatisch steigende bis galoppierende Inflation beginnen,

- würde die längst geschehene Entwertung der Geldwertanlagen der Bürger (Geldpapiere, Renten, Fonds u.a.) sich in einem zweiten Börsencrash auflösen und zusammenbrechen

und würden ganze Branchen der Finanzindustrie und Finanzdienstleistung unter Haftungsprozessen wegen der Entwertung zusammenbrechen,

so daß eine Währungsreform unvermeidlich wird.

Noch wird die Illusion des Geldwertes trotz dramatischer Entwertung durch den Zwang eines gesetzlichen Zahlungsmittels künstlich aufrechterhalten. Betrüger mit diesem System sind nicht nur die US-¬Hochfinanz, welche durch ihre FED immer hemmungsloser Dollarmengen in die Weit jagt, sondern auch die dieses Spiel mitbetreibenden Zentralbanken wie z.B. die Eurobank, die Banque of Japan u.a. Die Vorstände dieser Banken wissen genau, wie wertlos der Dollar inzwischen ist, stützen aber immer noch die gesetzliche Illusion der Zahlungsmittelfunktion des Dollar, haben sogar aus politischen Gründen geschwiegen und die eigene Währung nahezu ausschließlich mit wertlosen Dollars in ihrer Währungsreserve unterlegt, also ihre Währung praktisch ebenso wertlos gemacht. Würde eine Währungsreform kommen, stünde z.B. die Eurobank ohne Werte da. Das Gold auch das deutsche Gold ist mutmaßlich nur noch als bloßer schuldrechtlicher Rückgabeanspruch vorhanden, nicht mehr aber als Realgold. Es ist zumeist angeblich naturaliter an die private Federal Reserve Bank und von dieser weiter verliehen, also im Zusammenbruch nicht mehr greifbar. Als der Abgeordnete Hohmann diesen Skandal bei der Bundesregierung anfragte und dreimal auf Antwort bestand, wurde ihm auf höheren Befehl dafür die rote Karte gezeigt. Das System lebt davon, daß ein Mißbrauch nicht diskutiert und nicht veröffentlicht wird.


Tatsache 1: Die wichtigsten Währungen der Welt sind so hemmungslos vermehrt worden und stehen auf so tönernen Füßen, daß ihre Währungen (Dollar, Euro, Yen u.a.) keine echte Wertaufbewahrungsfunktion für die Bürger mehr haben.

Tatsache 2: Auch die Tauschfunktion der Währungen wird nur durch Manipulation und Täuschung über einen angeblichen aber nicht vorhandenen Kurswert künstlich aufrechterhalten, ist längst nicht mehr echt.

Tatsache 3: Das Privatgeld (Dollar) der US Hochfinanz ist längst von allen Bindungen an Sachwerte (Gold) oder einer Geldmengenbindung befreit, hat also nicht nur seine Wertaufbewahrungsfunktion verloren, sondern täuscht auch die Welt nur noch durch weltweite Kursmanipulation über einen scheinbaren Tauschwert des durch hemmungslose Vermehrung entwerteten Privatgeldes. Nur durch diese Täuschung und die Macht der US¬-Hochfinanz wird noch künstlich "Vertrauen" der Welt in den Dollar suggeriert. Wüßten die Marktteilnehmer dagegen, daß sie mit dem Nominalwert des Geldscheins nur ein wertloses Wertversprechen von Privatleuten in den Händen haben, denen längst nicht mehr zu trauen ist, die ständig ihre Macht, den Geldwert zu manipulieren, mißbrauchen, so würde auch das Vertrauen in diese Privatwährung Dollar zusammenbrechen.

Mit dem Geld ist es so wie mit den Aktien. Auch die meisten Aktien sind keine Substanzwerte, sondern nur Hoffnungswerte. Wer in der großen Aktienhausse glaubte, viel gewonnen zu haben, wurde beim Aktiencrash darüber belehrt, daß die Aktie außer dem Papierwert nur noch Hoffnung trägt, diese aber leicht schwinden kann. Gewinn oder Verlust im Börsenspiel sind reine Hoffnungswerte, keine Sachwerte. Ebenso ist es mit dem Geld. Einziger Sachwert ist der Wert des Papiers. Alles andere ist Hoffnungswert im Vertrauen auf die korrupten, aber stärksten Finanzmächte der Welt.

3. Mit Scheingeld zu Sachwerten… - demnächst –
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schrieb am 16.03.13 02:00:01
Beitrag Nr.220 
(44.260.035)
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Der Welt-Geldbetrug

Laut einem Bericht des Wall Street Journal sieht die US-Aufsichtsbehörde CFTC Potenzial für mögliche Manipulationen im täglichen Londoner Goldpreis- und Silberpreis-Fixing.

Die ehemalige Bankerin und Abteilungsleiterin u.a. im Bereich Nahrungsmittel-Spekulationen (Derivate) Margarete W., ist aus dem schmutzigen Geschäft mit Wetten (Spekulationen) auf Nahrungsmittel (Lebensmittel) ausgestiegen. Die Insiderin konnte es mit Ihrem Gewissen nicht mehr vereinbaren, für den Tod von vielen Menschen in der 3. Welt mitverantwortlich zu sein. Der Fall ist ein Beispiel für die Geldsystem-Krise in der sich die westliche Welt befindet, in der es nur noch um Profite, Boni, Gier und das Ego um jeden Preis geht und keiner wahr haben will, mit dem Leben von Menschen zu spielen bzw. deren Hungertod zu fördern. Diese Spekulationen werden häufig auch außerhalb der Börsen betrieben.

Millionen Deutsche sitzen in der Schuldenfalle. Die Zahl der offiziellen Privat-Insolvenzen ist seit Jahren unverändert hoch. Doch die Dunkelziffer steigt. Dramatisch ist die Zahl der Jugendlichen, die nur mit Krediten über die Runden kommen. Die Jugendlichen werden schon früh von den Banken zu Schuldnern herangezüchtet. An Hausverstand dürfte es auch mangeln…

Unser Geldsystem basiert auf dem Prinzip von Zins und Zinseszins und nur die Wenigsten stellen sich die Frage, welche Auswirkungen dieses System auf sie persönlich hat. Wenn wir uns das exponentielle Zins-Wachstum ansehen, werden wir jedoch feststellen, dass es nicht ins Unermessliche anwachsen kann. Mehr noch, solch ein System muss nach einer gewissen Zeit zwangsläufig in sich zusammenbrechen.

........


Wie angekündigt der erste Teil von Prof. Dr. Eberhard Hamer

Der Welt-Geldbetrug

Der größte und weitreichendste Wirtschaftsskandal unserer Tage findet zur Zeit durch die Manipulationen an den Geld- und Währungssystemen statt.

Der Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er weltumspannend stattfindet, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr kontrolliert, gestoppt oder verhindert werden kann und weil er sogar nach den veralteten nationalen Gesetzen formell legal stattfindet.

Sicher ist aber, daß der Geldbetrug wie jeder andere Betrug auch nicht langfristig zur Bereicherung der Täter durch Entreicherung der Opfer führen kann, weil kein freies Geldsystem auf Dauer mißbraucht werden kann.

1. Vom Realgeld zum Nominalgeld

Nach der Finanztheorie ist Geld ein legalisiertes Tauschmittel, welches auch zur Wertaufbewahrung dienen soll. Die Ausgabe von Geld war deshalb früher staatliches Privileg (Münzhoheit). Die als Geld umlaufenden Gold , Silber und Kupfermünzen hatten staatliche Prägung. Der Staat garantierte also die Reinheit des Metalls und das Gewicht der Münzen, so daß man nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland jederzeit wußte, wie viel jedes Geldstück wert war. So waren die Metallmünzen zugleich Tauschmittel und Dauerwert.

Der Staat mußte aber, um Geld ausgeben zu können, Gold und Silber haben. Deshalb war es wichtig, daß z.B. Silberbergwerke in staatlicher Hand waren (Rammelsberg bei Goslar) und auf diese Weise der Staat das Silber für zusätzliche Prägemünzen einsetzen konnte. Umgekehrt wußten die Bürger, daß der Staat nur so viel Geld ausgeben konnte, wie er über Edelmetall verfügte. Der Edelmetallvorrat war also die Basis für das in Edelmetall umlaufende Naturalgeld (Goldumlaufwährung).

Immer wieder haben allerdings Fürsten versucht, sich mehr Geld zu verschaffen, als sie Edelmetall hatten, indem sie den Anteil des Edelmetalls bei den Münzlegierungen verminderten ("Kippen und Wippen"). Das Ergebnis war immer, daß die Kaufleute und Bürger das schlechte Geld weitergaben, das gute aber behielten, bis alle Bescheid wußten und das schlechte Geld wieder eingeschmolzen werden mußte. Goldumlaufwährungen gab es noch bis zum ersten Weltkrieg.

Jede Goldumlaufwährung hat allerdings den Nachteil, daß Gold nicht so stark vermehrbar ist wie die Wirtschaft wächst, daß also eine gewisse deflatorische Geldknappheit stärkeres Wirtschaftswachstum behindern könnte. Deshalb gingen viele Staaten zu einer indirekten Goldwährung über: Sie hatten einen bestimmten Goldschatz und gaben auf dieser Basis staatliche Zentralbanknoten aus, die im täglichen Gebrauch leichter zu transportieren, zu zählen und auch in höheren Summen aufzubewahren waren. Ihr Wert beruhte darauf, daß man die Geldscheine jederzeit bei der Zentralbank vorlegen und in entsprechendes Gold oder Silber umtauschen konnte (Goldkernwährung). Auf diese Weise konnte der Staat sogar mehr Nominalgeld ausgeben, als er an Edelmetall verfügbar hatte, denn üblicherweise bestanden nur wenige Geldscheininhaber auf dem Umtausch ihrer Scheine in Gold. Normalerweise reichte also ein Volumen von weniger als 10% Gold für ein Währungsvolumen einer um 90% höheren Geldscheinmenge.

Das System funktionierte weltweit, weil auch Länder, die selbst keinen Goldschatz hatten, den Inhabern ihrer nationalen Geldscheine einen festen Umtauschkurs zu anderen Währungen garantierten, die ihrerseits wieder einen Goldkern hatten. Solange diese Umtauschgarantie bestand, konnten die Bürger darauf vertrauen, daß sie wenn auch über doppelten Umtausch die Geldschein Nominalwerte in Münzrealwerte umtauschen konnten (Golddevisenwährung), hatten also eine zumindest indirekte Geldwertgarantie.

2. Vom staatlichen zum privaten Geld… - demnächst –
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schrieb am 15.03.13 21:17:48
Beitrag Nr.219 
(44.259.550)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 44.232.649 von EAW am 09.03.13 00:21:47Hallo EAW Deine Beiträge sind super.
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schrieb am 09.03.13 00:21:47
Beitrag Nr.218 
(44.232.649)
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Schuldenkrise

Wegen der sich zuspitzenden Schuldenkrise scheinen sich die USA offenbar auf größere Turbulenzen einzustellen:

Die amerikanische Regierung scheint mit Unruhen und zahlreichen Krawallen zu rechnen: Sie rüstet ihr Ministerium für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security) mit 7000 Sturmgewehren aus. Zudem will das DHS weitere 21,6 Millionen Patronen erwerben, nachdem die Behörde in den letzten zehn Monaten bereits 1,6 Milliarden gekauft hatte.

Irgendwann muss auch einmal das "reichste" Land der Welt sparen. In diesem Falle ist die USA gemeint. Ein Gesetz sieht vor: Wird die Schuldengrenze von 16,4 Billionen nicht angehoben, werden radikale Kürzungen im Staatshaushalt vorgenommen. Republikaner und Demokraten weisen sich gegenseitig die Schuld an den Kürzungen zu.

Jugendarbeitslosigkeit. Im Januar hatte fast jeder Vierte unter 25 Jahren in der Eurozone keine Arbeit (24,2 Prozent). In der gesamten EU lag die Quote bei 23,6 Prozent, damit waren mehr als 5,7 Millionen Jugendliche in den 27 EU-Ländern arbeitslos. Besonders betroffen von der Joblosigkeit sind die südlichen Krisenländer. In Griechenland beträgt die Arbeitslosigkeit nach letzten verfügbaren Zahlen 27 Prozent, in Spanien 26,2 Prozent und in Portugal 17,6 Prozent. Bei der Jugendarbeitslosigkeit liegt Griechenland mit 59,4 Prozent erneut vor Spanien mit 55,5 Prozent, gefolgt von Italien mit 38,7 Prozent. Deutschland zählt mit 5,3 Prozent Arbeitslosigkeit und 7,9 Prozent Jugendarbeitslosigkeit zu den Ländern mit den niedrigsten Quoten.

Der Ratingagentur Egan Jones, weniger loyal gegenüber den USA, deren Bonitätsnote sie schon drei Mal auf inzwischen AA- gesenkt hat, ist für eine Dauer von 18 Monaten untersagt worden, die USA zu bewerten. Von den drei großen Ratingagenturen wurde S&P verklagt, die den Affront begangen hatte, die Bonitätsnote der USA herabzusetzen.

Der US-Staatsanleihemarkt ist der längste, ununterbrochene Bullenmarkt der Finanzwelt. Seit über 30 Jahren weist der Bullenmarkt für Staatsanleihen auf Dollarbasis einen nominellen Aufwärtstrend auf.

Die Furcht vor dem Platzen der Immobilienblase ist groß und auch die chinesische Regierung weiß das sehr genau. Nun wurden neue drastische Maßnahmen ergriffen, um dem Markt etwas Druck aus den Segeln zu nehmen.

Italien: Das nominale BIP sank 2012 um -0,8% zum Vorjahr, auf 1,565916 Billionen Euro und die Bruttostaatsverschuldung kletterte auf 1,988658 Billionen Euro und damit auf 127,0% des nominalen BIPs. Nach der Ökonomen-Faustregel - alles über 90% kann nicht mehr gesteuert werden –

Der frühere italienische Industrieminister Paolo Savona sprach sich unterdessen für einen Euro-Ausstieg seines Landes aus. Der Ökonom, der in den 90er-Jahren unter den Ministerpräsidenten Carlo Azeglio Ciampi und Romano Prodi an Italiens Vorbereitung für die Eurozone mitgewirkt hat, sagte FOCUS: „Wenn sich die Europapolitik nicht ändert, haben wir zwei Möglichkeiten. 20 Prozent Arbeitslosigkeit mit dem Euro – oder 20 Prozent Inflation ohne Euro, mit der Chance, uns zu erholen. Ich bevorzuge die zweite Variante.“

Die unsichere politische Lage in Italien zieht Neueinschätzungen der Kreditwürdigkeit des Landes an.

Zitterpartie in Italien, neues Hilfspaket für Zypern, verschärfte Immobilienkrise in Spanien, Frankreich wird zum Problem. Es könnte uns eine neue Welle in der aktuellen Krise bevorstehe.

US-Ökonom Paul Krugman: Italien-Wahl bedeutet das Ende des Euro.

Die 34 OECD-Länder müssen sich in diesem Jahr 10,9 Billionen Dollar (8,3 Billionen Euro) an neuen Krediten besorgen. Das sind noch einmal 100 Milliarden Dollar mehr als 2012.
Wohlgemerkt, wir sind in der Phase der niedrigsten Zinsen in der Geschichte.

Das hat es selbst in Griechenland bislang nicht gegeben: Die niederländische Regierung hat über Nacht Anleihen der Bank SNS für wertlos erklärt. Das bedeutet für Privatanleger den Totalverlust.
Wir sehen was ein Staat in Krisenzeiten alles kann und darf.

Der französische Industrieminister fordert von der EZB das Anwerfen der Druckerpresse zur Finanzierung von Staatsschulden. Die Schulden müssen weginflationiert werden, anders sei das Problem nicht zu beheben. Das Beste, was Europa passieren könne, sei ein schwacher Euro.

Linde-Chef Wolfgang Reitzle gibt dem Euro keine Zukunftschance. Rettungsmaßnahmen führen zur Enteignung der Deutschen. Das System Euro kippt spätestens dann, wenn Italien in Schwierigkeiten gerät. - Er fordert auch eine Einbeziehung Russlands in einer neuen Europäischen Union.

Der Arbeitsminister Michel Sapin hat die Franzosen schockiert in dem er sagte, Frankreich wäre "total bankrott".

Ein Crash vor der Bundestagswahl käme Merkel sehr ungelegen.

Die schwedische Wirtschaft stellt langsam aber sicher voll auf elektronische Zahlungsmittel um. Die erste schwedische Großbank zahlt ihren Kunden kein Bargeld mehr aus.

Der in Hongkong domizilierte Asset Manager von The Pacific Group beabsichtigt den Kauf von Goldbarren im Wert von 35 Millionen Dollar, wegen der Geldschwemme.

Die Finanzkrise greift weiterhin um sich. Rettungspakete und Ausfallshaftungen schwappten in die staatlichen Budgets über und führen zu ökonomischen und sozialen Verwerfungen.

Japan will im Jahr 2012 Staatsanleihen im Gesamtwert von umgerechnet 1,28 Billionen Euro auktionieren - mehr als je zuvor. Japans Staatsverschuldung ist schon jetzt mehr als doppelt so groß wie die jährliche Wirtschaftsleistung des Landes.

Geldabheben mit dem Personalausweis soll in Zukunft möglich werden. Geldautomaten mit eingebauten RFID-Lesern gehört nach Ansicht der Bankwirtschaft die Zukunft.

Eine neue Partei will mit einem Programm gegen den Euro auf Stimmenfang gehen – möglichst schon zur Bundestagswahl. Focus

Einem Bericht der Nachrichtensendung des israelischen Fernsehsenders Channel 10 zufolge, der danach auch von der Times of Israel aufgegriffen wurde, will US-Präsident Barack Obama beim nächsten, für März geplanten Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu Einzelheiten eines möglichen Angriffs auf den Iran erörtern. Obama wolle Netanjahu mitteilen, ein günstiger Termin für einen Militärschlag gegen den Iran ergebe sich im Juni, behauptet Channel 10.

„Der mexikanische Rechnungshof hat eine offizielle Erklärung veröffentlicht, worin die Bank von Mexiko kritisiert wird, dass sie das Gold, das sie angeblich gekauft hat und bei der Bank von England gelagert wird, keiner Prüfung unterzogen hat. Die Rechnungsprüfer haben die mexikanische Zentralbank nun gebeten, ´bei der Gegenpartei, die das Gold verwahrt, eine physische Inspektion durchzuführen, um so in der Lage zu sein, die physische Vollständigkeit zu verifizieren, und zu überprüfen, ob die Geschäftsbedingungen für die Lagerung dieser Vermögenswerte eingehalten werden.`“ – Voice of Russia, 28.02.2013

Die Bankenbranche kassierte für die Bankenrettung in Deutschland Millionen-Honorare – dies geht aus einer streng vertraulichen Liste des deutschen Finanzministeriums hervor, wie das "Handelsblatt" berichtete.

Tokios Notenbank und ihr neuer Chef dürfen sich freuen: Ihre Politik hat den Yen geschwächt und die Börse beflügelt. Doch damit der Effekt anhält, müssen gigantische Summen gedruckt werden. Die Bank of Japan kann nicht anders bei einer Staatsschuldenquote von über 200 Prozent des BIP als die Schleusen zu öffnen.

Die Krisenstimmung scheint an den Aktienmärkten verflogen zu sein. Der Dow Jones erreichte ein Allzeithoch und andere Indizes sind kurz davor. Die Märkte sind wieder dort wo sie vor 5 1/2 Jahren waren wird frohlockt.
Ist damit die Finanz- und Schuldenkrise vorbei? Sicher nicht. Seit wann spiegeln die Aktienmärkte die reale Wirtschaft?

Und niemand weiß, wie sich die kommende chinesische Wachstumsabflachung auf den Rest der Welt auswirken wird.

Souveränitätsverlust: Politiker sprechen vom „größten Souveränitätsverlust seit Einführung des Euro": Die Bundesregierung wird die Überwachung der Banken komplett an die EZB abgeben. Die könnte im Extremfall ohne Rücksprache deutsche Institute schließen. Die EZB kann nun gewisse Banken schließen oder auch retten!

Fast eine halbe Billion Euro lassen Geschäftsbanken unverzinst auf kurzfristigen EZB-Konten liegen.

Die Börse feiert: Wann wird das große Erwachen kommen und die Realität mit voller Wucht in das Tagesbewußtsein eindringen?
Eines ist offensichtlich, einen Grund zum feiern gibt es eigentlich nicht.

In der nächsten Ausgabe:
Der Welt-Geldbetrug
von Prof. Dr. Eberhard Hamer

s.unter
Kurs Prognosen und Derivate-Performance
s.unter meiner Homepage
Charttechnische - Prognose für 7 INDIZES
http://www.palimpalem.com/4/PROGNOS_AE/

*** Der Markt bestimmt den Kurs nicht unsere Meinung oder Hoffnung.***
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schrieb am 14.01.13 23:00:05
Beitrag Nr.217 
(44.021.366)
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Wie im Auge des Zyklons

EZB sieht weiterhin große Gefahren durch Krise im Euroraum.
Draghi ernüchtert: EZB kann Arbeitslosigkeit nicht senken.
Milliardenausgaben zur Rettung der Banken und des Euro in Europa werden eingespart. In der EU streichen die Staaten ihre Sozialleistungen.

Jean-Claude Juncker, Premierminister von Luxemburg und Vorsitzender der Euro-Gruppe, hat anlässlich des Neujahrsempfang der luxemburgischen Presse am Montag eine sehr merkwürdige Aussage gemacht. Er ermahnte die achtzig Journalisten die seiner Rede folgten, sie sollen sich mit dem Jahr 1913 beschäftigen, dem letzten echten Friedensjahr bis zum Ende des Kalten Krieges. ???
Auf Luxemburgisch:
De Premier huet – e bësse prophéitesch – gewarnt, d'Joer 2013 kéint e Virkrisejoer ginn wéi d'Joer 1913, wou all Mënsch u Fridde gegleeft huet, ier de Krich koum.
Übersetzung auf Deutsch:
Der Premier - ein wenig Prophetisch- warnt, das Jahr 2013 könnte ein Vorkriegsjahr werden wie das Jahr 1913, wo alle Menschen an Frieden glaubten, bevor der Krieg kam.

Mögliche Folgen: Crash und die Auslöschung des bestehenden Schuld-Finanzsystem?

Eine neue Regelung ermöglicht es den Euro-Ländern künftig, Schuldenschnitte schneller und einfacher durchzuführen. Davon könnten auch Millionen deutsche Sparer betroffen sein. Die Abkürzung steht für "Collective Action Clause", zu deutsch "Kollektive Handlungklausel". Alle neuen Staatsanleihen der Euro-Zone enthalten ab diesem Jahr eine solche Klausel. Das klingt für Laien unverständlich und viele dürften glauben, davon nicht betroffen zu sein - wer besitzt schon Staatsanleihen. Doch in jeder Lebensversicherung, in jedem privaten Rentensparvertrag stecken solche Papiere. Und mit CAC können die Staaten künftig die Rückzahlung von Schulden verweigern, selbst wenn der einzelne Sparer dem nicht zustimmt. Damit kann es praktisch jeden treffen. -Die Welt 8.1.2013-

Die Arbeitslosenquote ist EU-weit auf 11,8 Prozent gestiegen (November 2012), und damit auf den höchsten Stand seit fast zwanzig Jahren. Lag die Quote in Nord und Süd vor fünf Jahren noch nahezu gleichauf, klafft sie heute 7,5 Prozentpunkte auseinander.

Realeinkommen sinken, 2012 war für Europa ein weiteres sehr schlechtes Jahr, was die Verschlechterung der sozialen Lage betrifft, sagte Andor. Der Sozialbericht ist auch für die Euro-Retter ein niederschmetternder Befund. Denn allen milliardenschweren Notkrediten und Hilfsprogrammen zum Trotz geht die Spirale im Süden nur abwärts.
Der Druck auf Berlin zu mehr Solidarität könnte erheblich steigen. –sda-

Ein eindeutiger Hinweis, dass die Periode der historisch niedrigsten Zinsen vorbei sein dürfte.
Die Zinsen für die österreichische Anleihe mit einer Laufzeit bis 2022 zum ersten Mal seit knapp einem Jahr wieder gestiegen. Bei der Auktion, bei der der Bond um 500 Millionen Euro aufgestockt wurde, lagen sie durchschnittlich bei 1,838 Prozent nach 1,7 Prozent im vergangenen Dezember. Österreich ziehen in Betracht ultralange Staatspapiere mit einer Laufzeit von bis zu 70 Jahren herauszugeben.

Die chinesische Staatsbank hat ihre Währung, schrittweise und kontrolliert Aufgewertet. Diese Aufwertung ist ein erster, aber auch der wichtigste Schritt für die angestrebte freie Konvertierbarkeit. Klares Ziel ist es, sich neben dem Dollar, dem Euro und dem japanischen Yen als „Weltwährung“ etablieren zu können. Der klare Verlierer wäre der US-Dollar. Sollte China demnächst auf Zahlung in Yuan besteht, währe ein ernster Konflikt mit den USA unausweichlich.
Vorbereitung?
Landwirtschaftsexperten der UN brachten ihre Verwirrung darüber zum Ausdruck, dass China im Jahr 2012 2,6 Millionen Tonnen Reis importiert hat, was eine mehr als vierfache Steigerung gegenüber den 575.000 Tonnen aus dem Jahr 2011 ist. Die Verwirrung rührt daher, dass es keinen ersichtlichen Grund für die drastisch angestiegenen Importe gibt, da es keine Reisknappheit in China gegeben hat.
Zwei Hauptlieferanten für Babynahrung in Australien berichten, dass sie nicht mit der Nachfrage für ihre Trockenmilchprodukte für China schritthalten können.
China hat 2012 in nur einem Monat mehr Gold importiert als die Europäische Zentralbank in ihren Tresoren hat.
Die Spotkurse für Eisen befinden sich beinahe auf einem 15-Monats-Hoch von 153,90$ pro Tonne. Das Preisrennen, das im Dezember 2012 begann, ist ein Resultat von Chinas Auffüllung seiner Reserven.
Wieso benötigt China Jahr für Jahr vier mal mehr Reis? Warum kauft man mehr Eisen, wenn man bereits einen großen Überschuss hat? Warum kauft man Gold, wenn es kein echtes Geld ist, wie der Vorsitzende der Federal Reserve Ben Bernanke sagt?

Wenn die Metall-Lagerhallen beim Top-Konsumenten China so voll sind, dass Arbeiter Eisenerz in Kornkammern lagern und Kupfer in Parkhäusern, dann weißt du, dass die Weltwirtschaft in Schwierigkeiten sein könnte.

Wenn es von irgendeiner Sache zu viel gibt, verliert sie an Wert. Wenn wir zu viele Eier haben, fällt der Eierpreis. Wenn zu viele Autos zum Verkauf stehen, sinken die Autopreise. Die weltweiten Zentralbanken schaffen zurzeit atemberaubende Mengen an Dollars, Euros, Yens und anderen ungedeckten Papierwährungen. Ihr Wert wird daher gegenüber essentiellen Rohstoffen (Nahrungsmittel, Energie usw.) zurückgehen.

Wenn die Zinssätze steigen, werden die 30-jährigen und 10-jährigen US-Staatsanleihen im Preis zurückgehen.

Der größte Bluff der Notenbankgeschichte? Seit der EZB-Chef das Kaufprogramm für Staatsanleihen vorgestellt hat, musste die Europäische Zentralbank keine Anleihen mehr aufkaufen. Super-Mario "bezahlt" also bisher mit seinem guten Namen. - Wie lange noch?
Dass die Fed Geld aus dem Nichts erschafft (Fiat = es werde) ist Hartgeldlern hinlänglich bekannt.

In den USA werden derzeit Monat für Monat 45 Mrd. US-Dollar in amerikanische Staatsanleihen gepumpt.
Laut McKinsey stiegen die Weltschulden von 158 Bio. (2010) auf jetzt 200 Bio. Dollar. Tendenz: Explosionsartig weiter steigend. Die Singularität naht. Macht ein Plus von 42 Billionen in nur zwei Jahren!

Nun glauben einige Optimisten, dass es auch bei 400 Bio. Dollar Weltverschuldung noch weiter gehen könne. Doch das ist eine naive Annahme. Denn schon jetzt erzeugen immer mehr Schulden immer weniger Wachstum. Anders ausgedrückt: Die Wirtschaft kann den Zinsdienst durch Wirtschaftswachstum immer schlechter darstellen.

Das griechische Finanzministerium plant die Einführung eines weiteren drastisch reduzierten Limits für Bargeldzahlungen. Der Betrag soll von derzeit 1500 Euro auf 500 Euro herabgesetzt werden.

Die Zürcher Kantonalbank behält sich vor, künftig auch die Einlagen von Kleinsparern mit Negativzinsen zu belasten. Dazu hat sie jetzt die allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert.

Es ist besser, zu früh dran zu sein als zu spät.
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schrieb am 08.01.13 16:43:26
Beitrag Nr.216 
(43.995.553)
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Trübe Aussichten für 2013

Das Statistische Bundesamt hat neue Zahlen zu den deutschen Exportgeschäften bekanntgegeben. Demnach sind die Ausfuhren von November auf Oktober um 3,4 Prozent eingebrochen. Es war der größte Rückgang seit April 2011 (-3,6 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat stagnierten die Exporte. Auch die Importe Deutschlands sanken im November deutlich, um 3,7 Prozent.

Der Euro ist nicht nur giftig, sondern kann auch Allergien auslösen:
10-Euro-Geldscheine enthalten angeblich das hochgiftige TBT. Zu viel Nickel in Euro Münzen ist ein Allergieauslöser. Ärzte: Die Verwendung des Metalls für die 1- und 2-Euro-Münzen sei "aus allergologischer Sicht unverständlich". Hochgiftige zinnorganische Verbindungen befinden sich angeblich in den Euro-Scheinen. Euro-Münzen geben 50 mal mehr Nickel ab als für Modeschmuck erlaubt - das sind die Ergebnisse einer Untersuchung von "Öko-Test", die bereits aus dem Jahr 2002 stammen. Geändert hat sich daran allerdings bis heute offenbar kaum etwas.

In den USA gibt es mehr Waffenläden als McDonald's-, Starbucks- und Subway-Filialen zusammen. Allein 2010 wurden in den USA 5,5 Millionen Feuerwaffen hergestellt. Davon waren laut abc NEWS 95 Prozent für den US-Markt bestimmt. Weitere 3,3 Millionen Feuerwaffen wurden importiert. Nach Angaben des FBI wurden in den USA allein zwischen 2006 und 2010 47.856 Menschen mit Schusswaffen ermordet.

Ab 2014 sollen Banker die Kinder in Großbritannien in Sachen Umgang mit Geld unterrichten. Die Kinder sollen lernen, wie man wirtschaftet???

Am 28.12.2012 berichtet - man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll - die Süddeutsche Zeitung folgendes: „Die internationalen Geldgeber können ausnahmsweise mal erleichtert sein. Die bereitgestellten Hilfen in Höhe von 50 Milliarden Euro für die griechischen Banken reichen aus.“ Geldgeber? Erleichtert? Ausnahmsweise? Bereitgestellte Hilfen? Nun, der Großteil des bereitgestellten Geldes kommt wie stets aus Deutschland, genauer gesagt von IHNEN, lieber (SZ-) Leser, denn SIE werden das bezahlen, ob Sie wollen oder nicht. Merkel und Schäuble haben das vereinbart. Das wissen Sie nicht? Dann wissen Sie es jetzt! Ach, Sie wollen keine Banken retten? Seien Sie ruhig, Ihr Abgeordneter
hat für die „ alternativlose“ Rettung gestimmt, und das reicht (angeblich).
EFG Eurobank Ergasias erhielt Ende Juni 2012 4,2 Milliarden Euro aus dem Eurorettungsschirm. Inzwischen hat die (besorgte) Finanzoligarchie festgestellt, dass dies leider nicht genug war: Die „Latsis-Bank“ benötigt weitere Gelder! Wie viel, darüber gibt der am 28.12.2012 veröffentlichte Bericht der Griechischen- Black Rock-Zentralbank über „Rekapitalisierung und Restrukturierung des griechischen Bankensystems“ Auskunft. Auf Seite 8 findet sich die Liste der GR-Banken samt Finanzbedarf. Position 2 weist für die Eurobank einen weiteren Kapitalbedarf von Euro 5.839 Milliarden aus. Die Eurobank ist identisch mit der EFG Eurobank Ergasias.

Fiktives AAA-Ratings der USA?
Im Jahr 2012(11) betrugen die Staatseinnahmen der USA geschätzt rund 5,0 (4,73) Billionen US-Dollar, während sich die Staatsausgaben auf rund (6,36) 6,25 Billionen US-Dollar beliefen. -IMF-
Im Jahr 2012(11) betrug die Staatsverschuldung der USA geschätzt rund 16,77(15,5) Billionen US-Dollar. 2013 geschätzt
über 18 Billionen US-Dollar. -IMF-

Zur Erhaltung der Solvenz wurde jetzt ein beispiellos kreativer Vorschlag unterbreitet, nämlich eine Münze mit einer Billion Dollar Nennwert zu prägen. Die Münze kann das Finanzministerium fertigen lassen und bei der FED als Sicherheit für die Ausgabe der entsprechenden Summe neuen Geldes hinterlegen. Dieses Geld müsste erst irgendwann (am St. Nimmerleinstag-Tag) zurückgezahlt werden, vielleicht mit einer Quadrillion-Münze?
Die FED wird die Pressen weiter rotieren lassen. Und die USA werden niemals bankrottgehen, denn bezahlt wird immer. Am Ende bewahrheitet sich der Spruch, daß nicht der Staat, sondern seine Bürger pleite sind. Man wird in zwei Monaten wahrscheinlich die Sozialleistungen etwas kürzen und marginal die Steuern erhöhen und den Rüstungsetat natürlich nicht antasten.

Das Leben an den Finanzmärkten hat sich in letzter Zeit beruhigt. Doch die Schuldenbombe tickt unerbittlich weiter:
Laut McKinsey stiegen die Weltschulden von 158 Bio. (2010) auf jetzt 200 Bio. Dollar. Tendenz: Explosionsartig weiter steigend. Ein Plus von 42 Billionen in nur zwei Jahren!
Diese Schuldensumme entspricht dem 2,5 fachen des globalen Bruttoinlandsproduktes (BIP) und ab dem 3,5 fachen Verschuldung des
Welt-BIP werde Wirtschaftswachstum unmöglich.
Am Ende nutzen auch neue Rettungsschirme und Schuldenlimit-Erhöhungen nichts mehr.
Sie haben einen Null-Effekt. Es droht die Singularität: Schulden tendieren gegen unendlich, Wachstum tendiert gegen Null, Zinsen Null.
Das ist dann spätestens der Zeitpunkt, an dem Geld wertlos wird – ganz einfach, weil es nichts mehr bewirkt: Auch wenn man eine Trillion in
den Wirtschaftskreislauf pumpen würde, hätte es keinen Effekt mehr.

Ursache: Der Zinseszins-Effekt. Das ist sozusagen das eingebaute Suizidprogramm der schönen Schein-Welt. Problem dabei:
Das Guthaben des einen müssen in diesem System die Schulden eines anderen sein – denn Geld=Schuld.

Folgerung: Die Rückzahlung der Systemverschuldung ist unmöglich. Die Rückzahlung der „Staatsverschuldung“ war niemals beabsichtigt
und ist im System auch nicht vorgesehen.


Das zwölfte Jahr in Folge erlebten Anleger einen steigenden Goldpreis. Auch wenn sich die Gold-Euphorie zuletzt legte und die wahrgenommenen Risiken in der andauernden Finanz- und Schuldenkrise sanken:
Privates Vermögen mit physischem Edelmetall abzusichern, bleibt auch 2013 das Gebot der Stunde.
Im November wurden 92 Tonnen Gold von Hongkong nach China geliefert. Gegenüber dem Vormonat entsprach dies einem Plus von knapp
93 Prozent.

Der Goldpreis steigt erst dann, wenn die Krise richtig zuschlägt und die Zinsen steigen. 2013 dürfte das Jahr sein, an dem die Zinssätze ihr finales Tief ausbilden und zum Anstieg ansetzen. Alles deutet darauf hin, dass es in 2013 zu einer Trendwende bei den Zinssätzen kommen wird.


*Eine Analyse darf niemals isoliert erfolgen. Alles ist mit allem vernetzt.*


Besinnliche Weihnachten wünschte ich allen am 23.12.12.
Ein Besinnliches NEUES JAHR 2013 wird es leider nicht werden.

Wie sagte der frühere Bundespräsident Gustav Heinemann einer erstaunten Gemeinde

"Die Herren dieser Welt gehen, unser Herr kommt!" Gustav Heinemann 1950".
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schrieb am 23.12.12 01:02:41
Beitrag Nr.215 
(43.956.879)
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Banken kaufen Gold

Das Metall kann, anders als Staatsanleihen, nicht bankrottgehen und die kontinuierliche Wertsteigerung des edlen Metalls lässt die Eigenkapitalquote automatisch steigen – so, wie es z.B. bei der Bundesbank schon seit 12 Jahren der Fall ist.

Der „American Eagel“ ist in der USA bereits ausverkauft, die komplette Produktion 2012 wurde verkauft.

Investorlegende George Soros kauft wieder Gold. Angeblich hat er seine Goldposition um 50% aufgestockt und sitzt nun auf Edelmetallen im Gegenwert von 200 Millionen Dollar. Außerdem langt er bei Goldminen zu.

Im US-Haushaltsstreit wächst der Druck auf Präsident Obama, einen Kompromiss zu schmieden. Die Rating-Agentur Fitch droht mit einem Verlust der Bestnote, falls sich Demokraten und Republikaner nicht bald einigen. Die Bonitätswächter haben die Bewertung der weltgrößten Volkswirtschaft bereits mit einem negativen Ausblick versehen.

2013 ist mit einem weitern Anstieg beim DAX und bei DAU zu rechnen, sollte wie in Japan die Geldmenge weiter ausgeweitet werden mit
Öl, Silber und Gold im Schlepptau.

Besinnliche Weihnacht
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schrieb am 19.12.12 22:33:22
Beitrag Nr.214 
(43.946.413)
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Zitat
Geldmengenausweitung treibt Kurse
Dies hat seinen Preis.
Liquidität findet immer einen Weg. Entweder steigen die Verbraucherpreise - oder die Vermögenspreise.
Genau so eine Vermögenspreisinflation war die Immobilienblase in Amerika.

Wenn Ende des Jahres die Operation Twist ausläuft - das Programm bei dem die Fed kurzläufige US-Staatsanleihen in langfristige umtauscht - wird die Fed frisches Geld drucken, um weiterhin langfristige Anleihen aufkaufen zu können. Die Fed wird pro Monat Wertpapiere im Umfang von insgesamt 85 Mrd. $ erwerben (40 Mrd. $ für hypothekenbesicherte Wertpapiere und 45 Mrd. $ für langläufige Staatsanleihen).
Es stellt sich die Frage, wie lange die Fed ihre Bilanz ausweiten kann, ohne das Vertrauen in den Dollar (und damit die Verbindlichkeit der Fed) zu zerstören.

Mit dem Verschuldungsgrad in den USA steigen auch die Waffenkäufe. Das zeigen die Umsätze eines der wichtigsten Waffenhersteller: Smith & Wesson - die Rekordhöhen erreichen.

Seit 1971 ist die gesamte Welt vom Goldstandard abgekoppelt, das Geldsystem ist durch rein gar nichts gedeckt.
Auslöser: Durch die Geldmengenausweitung in den 60er Jahren wurde immer stärker in Frage gestellt, ob eine Auszahlung der Halter von Dollars in Gold gegeben ist (Bretton-Woods-Vereinbarung).
Waren anfänglich noch 75% der US-Geldbasis Gold gedeckt. Bis 1971 war dieses Verhältnis jedoch auf magere 18% abgesunken.
Wird die Geldbasis mit einem fixen Goldbetrag gedeckt, hat das eine stabilisierende Wirkung auf das Wirtschaftswachstum.

Der US-Dollar, der Euro und der Yen werden als „Fiatgeld“ bezeichnet, weil sie durch nichts Handfestes gedeckt werden. Im Grunde sind Banknoten lediglich ein Versprechen einer Bank, das Zertifikat gegen einen bestimmten Betrag an Realwerten (in der Regel Gold oder Silber) einzutauschen. Im Verlauf der letzten vier Jahrzehnte wurde dieses Geldkonzept jedoch aufgegeben. Daher nennt man es auch Fiatgeld.

Das Geldsystem, mit dem wir heute leben, ist eine tickende Zeitbombe.

Bis Anfang 2009 war der Wert des britischen Pfunds gegenüber seinem Wert vor 150 Jahren bereits um 98,8% eingebrochen. Das britische Pfund entsprach ursprünglich, gemäß der Definition von 1560, einem Pfund Sterling Silber.

Vince Cate analysierte 599 Papiergeldsysteme der vergangenen 1.000 Jahre, alle lösten sich in Luft auf.

Warren Buffett: „Es besteht kein Zweifel, dass sich die Konjunktur in den kommenden Monaten weltweit abkühlen wird. Besonders hart dürfte es Europa treffen.“ (24.11.2012)

Pimco: Nahezu Halbierung des globalen Wachstums für 2013.

Pimco-Starmanager Bill Gross „Die fiskalische Klippe in den USA ist tiefer, als sie angegeben wird. Sie ist ein Abgrund wie der Grand Canyon.“ (12.11.2012)


Grichische-Reeder zahlt keine Steuern, sind nach der Verfassung von der Steuer befreit.
Für den Niedergang seines Landes macht ein Multimillionär ein GR die griechische Politik und die Bürokratie verantwortlich.
An einen korrupten Staat will er keine Steuern zahlen.
Milliarden sind inzwischen nach Griechenland geflossen. Doch bei den Griechen kommt das Geld nicht an.
Seit Beginn der Krise müssen viele Mütter ihre Kinder ins Heim bringen, weil sie sie nicht mehr ernähren können.

In der Krise hat die Kanzlerin immer wieder versucht, das Griechenland-Problem kleinzureden. Doch jetzt ist klar: Der deutsche Steuerzahler trägt die größten Risiken.
Die Garantien, die nun der Bundestag gewährt, werden im Falle ihrer Fälligkeit ziemlich sicher bei der breiten Masse eingetrieben – über eine Mehrwertsteuererhöhung oder einen neuen Solidaritätszuschlag. Ganz egal, wer regiert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht von schweren Zeiten für 2013. Man müsse im kommenden Jahr mit geringen oder negativen Wachstumszahlen sowie “sehr, sehr hoher Arbeitslosigkeit” rechnen.

Die Bundesbank verwaltet 3400 Tonnen Gold. Sie gehören den deutschen Bürgerinnen und Bürgern. Am Markt würden diese heute rund 130 Milliarden Euro erzielen. Weniger als ein Drittel der Barren lagern in Frankfurt, das meiste in New York, London und Paris.

Japan befindet sich seit vielen Jahren in einer Spirale aus Wirtschaftflaute und Deflation. Ob noch mehr billiges Geld der Notenbank ab 2013 die Wende bringt, wird sich zeigen.

Die Deutsche Bundesbank und Allianz-Finanzchef warnt vor einer möglichen Preisblase auf dem deutschen Immobilienmarkt.
Seit 2010 sind die Preise für Wohnraum in Großstädten um 20 Prozent gestiegen.
Wohlhabende Spanier, Italiener und Griechen suchen vermehrt Immobilien in den Big 7, das sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart.

McAfee Labs warnt vor einem für das Frühjahr 2013 geplanten Cyberangriff, der Millionen von Dollar von Kundenkonten stehlen wird.

Die meisten Anleger kaufen wenn es zu teuer ist und verkaufen wenn es zu spät ist.
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schrieb am 09.12.12 00:57:58
Beitrag Nr.213 
(43.906.926)
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Risiken

Die deutsche Wirtschaft, muss sich auch 2013 auf eine Pleitewelle einstellen. „Die deutsche Volkswirtschaft gerät zunehmend in den Sog der europäischen Staatsschuldenkrise“, sagte der Vorstand der Neusser Wirtschaftsauskunftei Creditreform, Helmut Rödl.

Deutschland ging bisher ein Haftungsrisiko von 771 Milliarden Euro ein (laut Ifo Institut)
Garantien für Griechenland werden jetzt zu Kredite.
Erlass Griechischer Staatsschulden werden nicht mehr ausgeschlossen.
Spanien und Portugal sind die nächsten Kandidaten.

Die Ratingagentur Moody’s hat vor einem Übergreifen der europäischen Staatsschulden- und Wirtschaftskrise auf Nordeuropa gewarnt.

Laut McKinsey stiegen die Weltschulden von 158 Bio. (2010) auf jetzt 200 Bio. Dollar. Tendenz: Explosionsartig weiter steigend. - Die Singularität naht.

Der Versicherungskonzern Allianz hat sich kritisch zur Entwicklung an den Anleihenmärkten geäußert, insbesondere was deutsche und US-amerikanische Staatspapiere abgeht. Der Chef von Allianz Global Investors, Andreas Utermann, erwartet in diesem Segment die Entstehung der größten Finanzblase. “Die Frage lautet nicht, ob sie oplatzen kann – sie muss platzen”, so Utermann.

Der U.S.-Ökonom ROBERT J. GORDON prophezeit, daß schon bald kein Wirtschafts-Wachstum mehr möglich sein werde. Die Zeit der produktiven und konsumtiven Steigerungsraten zwischen dem Beginn der Industriellen Revolution und dem Beginn des Internet-Zeitalters sei unwiderruflich vorbei.

Die Europäische Zentralbank sieht die Aussichten für das kommende Jahr noch skeptischer als bisher. Statt eines Mini-Wachstums geht sie in ihrer neuen Prognose von einem weiteren Schrumpfen der Wirtschaft in der Euro-Zone aus.

Die Europäische Zentralbank hat für Oktober eine Ausweitung der Geldmengengröße M3 um 3,9 Prozent bekannt gegeben. Es war das größte M3-Wachstum seit April 2009.


Auswirkungen der Euro-Austritt Griechenlands für den Goldpreis:
Griechenland raus aus dem Euro?
Euro-Kurs wird abtauchen, der Dollar wird gesucht. Der Goldpreis fällt.
Griechenland bleibt im Euro?
Euro wird gegenüber dem US-Dollar mittelfristig an Wert gewinnen. Ein schwächerer Dollar beflügelt traditionell den Goldpreis. Ein gegenüber dem Dollar steigender Euro drückt dagegen den Goldkurs hierzulande, also den Euro-Preis für eine Feinunze.

Ein mögliches Euro-Aus hätte aber kurzfristig auch enorme Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft. Ein Szenario ähnlich wie nach der Lehmann-Pleite 2008 wäre denkbar: weltweite Rezession, Verfall aller Vermögenswerte. Für den Goldpreis erneut entscheidend: Was wird als Fluchtwährung gesehen?
Ein Euro-Austritt Griechenlands birgt die Gefahr eines Domino-Effekts.
Man setzt aber auf die bedingungslose Euro-Rettung, eine konsequente Schuldenhaftungsgemeinschaft und eine Aufweichung der demokratischen Ordnung und der Einzelstaatssouveränität. Alles oder nichts, lautet die Devise.
Fazit: Die permanente Ausweitung der Geldmenge untergräbt das Vertrauen in die Papierwährungen und zerstört Geldvermögen. Zu physischem Gold und Silber gibt es für Anleger kaum eine Alternative.

Mit Krediten haben Griechen, Italiener, Portugiesen, Spanier in der Vergangenheit unserer Exporte zum größten Teil bezahlt. Mit Krediten die unsere Banken aus unseren Exportüberschüssen zur Verfügung gestellt haben. Dieser Geldfluss gerät ins Stocken.

Immobilienblase der Niederlande platzt zusehends. Die Anzahl der Bau- und Konstruktionsfirmen, die durch eine Insolvenz erfasst wurde, kletterte um 25% gegenüber dem Vorjahr.

An den Märkten werden 1200 Prozent des Welt-BIPs in Form von Derivaten gehandelt, an der COMEX wurden an einem Tag 1500 Tonnen Gold, die es gar nicht gibt, gehandelt. Die Marktteilnehmer, die so viel Gold haben, sind längst nicht mehr an der COMEX aktiv.
An der COMEX verkaufen also Marktteilnehmer, die gar kein Gold besitzen, an Marktteilnehmer, die gar kein Gold wollen.

Spekulanten erfüllen auf den Märkten sehr wichtige Funktionen. Sie sind diejenigen, die dann kaufen, wenn alle anderen verkaufen. Man stelle sich vor, es gäbe einen Börsencrash und niemand kauft.
Problematisch ist nicht, dass es Spekulanten gibt, sondern dass sie mit den Krediten systemischer Banken arbeiten und dass der Anteil der Spekulanten gegenüber Anlegern und Realwirtschaft zu groß ist.
Da Hedge-Fonds derzeit unter Kapitalabfluss leiden und viele andere Spekulationsideen misslangen, ist es durchaus wahrscheinlich, dass am 28.11. ein Hedgefonds am Goldmarkt Kasse gemacht hat (kurzfristiger Kursrutsch um 30USD/Unze).
„In Zeiten des Hochfrequenzhandels ist es kein Problem, kurzfristig die Preise zu manipulieren.

Leerverkäufe gehören verboten.

Lehmann-Pleite: Insolvenzverwalter gibt sich mit weniger als 500 Millionen Euro Vergütung zufrieden.

In Italien sollen Bürger ab 2013 nur noch maximal 50 Euro bar begleichen können. In Griechenland und Spanien sind Barzahlungen über 1500 Euro bzw. 2500 Euro verboten. Schweden will Bargeld sogar ganz abschaffen. Ab Juli 2013 werden Zahlungen für Beträge über 50 Euro lediglich mit Kredit-oder Bankomatkarten erfolgen können, beschloss die Regierung nach Angaben der italienischen Tageszeitung “La Repubblica” am Donnerstag. Der Prozentsatz der Bargeldzahlungen beträgt 59 Prozent in Frankreich und 78 Prozent in Deutschland. In Italien sind es 90 Prozent.

US-Gesetze bieten "weitreichende Möglichkeiten" für Justiz, Polizei oder Geheimdienste der Vereinigten Staaten, um die Herausgabe von Daten in der Cloud zu verlangen und europäische Schutzbestimmungen zu umgehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Instituts für Informationsrecht der Universität Amsterdam. Für einen direkten Zugriff reiche es aus, wenn ein Anbieter seinen Sitz in den USA habe.

Mehr als 30.000 Online-Banking Kunden aus Deutschland, Italien, Spanien und den Niederlanden sind einem neuen Trojaner zum Opfer gefallen, der sich zunächst auf dem heimischen PC und anschließend auf dem Mobiltelefon der Nutzer installiert.


Kurs-Prognosen und Derivate-Performance
s.unter meiner Homepage
Charttechnische - Prognose für 7 INDIZES
http://www.palimpalem.com/4/PROGNOS_AE/

*** Der Markt bestimmt den Kurs nicht unsere Meinung oder Hoffnung.***

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schrieb am 28.11.12 23:36:54
Beitrag Nr.212 
(43.873.233)
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Bank of England warnt vor hoher Inflation
Euro-Zone rutscht erstmals (offiziell) seit 2009 in Rezession.

Alles wird gut beim Euro? Ganz und gar nicht, denn wenn die Umverteilung in der Euro-Zone weiter voranschreitet, werden die Steuerzahler und Rentner der gesunden Länder die Krise ausbaden müssen. Von Hans-Werner Sinn, Ökonom und Ifo-Präsident.

Finanzbombe:
In den USA halten die vier größten Banken Derivate im Nominalwert von USD 222 Billionen, verfügen aber lediglich über ein Eigenkapital in Höhe von USD 7 Billionen. Der Hebel liegt also bei 31:1.

Der nominelle Wert der weltweiten Finanzderivate beläuft sich auf rund USD 700 Billionen. Diese Derivate werden mit Staatsanleihen besichert!

Um den viel zu stark gehebelten Banken Zugang zu Geld zu verschaffen, damit diese ihre unmittelbaren Forderungen bedienen können. Dafür brauchte man QE1, QE2, LTRO1, LTRO2 usw.
Um den Banken die Möglichkeit zu geben, Sicherheiten geringerer Qualität (hypothekarisch besicherte Wertpapiere (MBSs) und andere Ramschpapiere) gegen Geld einzutauschen, das dann genutzt werden kann, um höherwertige Sicherheiten zu erwerben. Dazu dienten die MBS-Aufkäufe bei QE1, Operation Twist 2 (wo die Banken ihre langlaufenden US-Staatsanleihen gegen kurzlaufende eintauschen konnten), QE3 usw. Oder anders:
Im Rahmen des zweiten griechischen Rettungspakets hatte die Europäische Zentralbank all ihre alten griechischen Staatsanleihen gegen neue eingetauscht, bei denen es nicht zu einem Haircut kommen würde.
Rund 80% der Rettungsgelder für Griechenland gingen an EU-Banken, die griechische Staatsanleihen hielten, und nicht etwa an die griechische Wirtschaft.
Alle ungedeckten Papierwährungen sinken letztlich wieder auf den ihnen innewohnenden Wert ab:
Auf null.
Privatpersonen, Unternehmen oder Regierungen können ihre Verschuldung nicht auf immer und ewig aufrecht erhalten, indem sie einfach mehr ausgeben, als sie einnehmen.

Ab Mai 2013 wird es bekanntlich neue EURO-Scheine geben. Insbesondere die Sicherheitsmerkmale werden sich ändern.

Sind diese Goldbestände überhaupt noch vorhanden? Seit 30 Jahren wurden die im Ausland lagernden Barren nicht mehr überprüft. Das ist das Gros unseres Goldschatzes: Vom Gesamtbestand (3.396 Tonnen mit einem derzeitigen Marktwert von 135 Milliarden Euro) befinden sich 1.536 Tonnen in New York, 450 Tonnen in London und 374 Tonnen in Paris, jeweils in den Tresoren der dortigen Zentralbank.
Mitte Oktober 2012 schlug der Bundesrechnungshof Alarm: Die Barrenliste sei seit 1979/80 nicht mehr geprüft worden. Und als die CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Mißfelder und Marco Wanderwitz das deutsche Gold in London und Paris in Augenschein nehmen wollten, wurde ihnen der Zutritt verweigert.

In Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, Belgien und Frankreich fanden Proteste gegen die immer schärfere Sparpolitik der Regierungen statt.
Regierung hat untersagt, dass in Berlin ein Video gezeigt wird, das den Deutschen die dramatischen Folgen der Sparpolitik in Portugal aufzeigt, und lehnt die Ausstrahlung in Deutschland “aus politischen Gründen” ab.
Werden wir noch viel mehr Proteste und Gewalt sehen?

Die Zahl der Arbeitslosen in Frankreich ist auf den höchsten Stand seit 14 Jahren gestiegen.
Italien: Industrieproduktion mit -10,5 Prozent zum Vorjahresmonat.
Neben der hohen Staatsverschuldung rutscht die italienische Wirtschaft nach und nach immer weiter in Richtung Rezession.
In Europa sind derzeit 15 Automobilwerke so schwach ausgelastet, dass die Hersteller sie auf den Prüfstand stellen müssen, so der Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers (PwC).

Globale Erwärmung vor 16 Jahren gestoppt.
Met Office, der nationale meteorologische Dienst Großbritanniens, hat in der vergangenen Woche Zahlen veröffentlicht, die belegen, dass es von Anfang 1997 bis August dieses Jahres keinen erkennbaren Anstieg der globalen Temperaturen gab.

Der dem SPIEGEL vorliegende Plan mit dem Codenamen "Trübe Wasser" sieht demnach vor, die Straße von Hormus durch eine absichtlich herbeigeführte Öltanker-Katastrophe weiträumig zu kontaminieren.

Mehr als fünf Jahre sitzt Mollath bisher ein. Sein unfreiwilliger Weg hatte ihn nach entsprechenden Gerichtsurteilen in die forensische Station des Bezirkskrankenhauses Bayreuth geführt, entmündigt und streng abgeriegelt von der Außenwelt. Mehrere Gutachter besagen, der Nürnberger leide an anhaltenden Wahnvorstellungen, unter anderem, Opfer des Bankensystems zu sein. Er beschuldigte die Hypo-Vereinsbank, illegale Finanztransaktionen zu tätigen.

Gelddruckmaßnahmen, Zwangsenteignungen, Geldentwertung & Währungsreform: Ein Blick in die Geschichte zeigt, was den westlichen Industrieländern in den nächsten Jahren bevorsteht.
Nach Ansicht eines renommierten Experten wird nicht der drohende Tsunami von Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen die US-Wirtschaft in den nächsten Wochen in die Knie zwingen, sondern eine Unmenge schlechter Unternehmensergebnisse und fehlendes Wirtschaftswachstum werden die Märkte schwer belasten.
In einer Demokratie werden sie keine Schmerzen auf sich nehmen, sondern die Probleme vor sich her schieben, und die werden nur immer noch größer.
Das Schattenbankensystem ist auf etwa 67 Billionen Dollar gewachsen, wie der FSB in einem Bericht zu dem Sektor schreibt. Dies seien etwa 6 Billionen Dollar mehr als bislang gedacht.
Im September haben ausländische Institutionen mehr US-Staatsanleihen abgestoßen als erworben. China, der größte Gläubiger der USA, hat seinen Bestand an US-Staatsanleihen seit knapp einem Jahr nicht mehr erhöht.
Der staatliche US-Pensionsversicherer Pension Benefit Guaranty Corporation fuhr im abgelaufenen Fiskaljahr das höchste Defizit seiner rund 40-jährigen Geschichte ein. Der Fonds, der die Renten von 44 Millionen Amerikanern rückversichert, berichtete über eine Finanzlücke von nicht weniger als $34 Milliarden.

Die US-Botschaft hat in einem Bericht vor der Einreise nach Griechenland gewarnt.
Die griechische US-Botschaft warnt ihre Bürger davor, nach Griechenland einzureisen.
Das Land steht kurz vor dem Staatsbankrott?

Wir haben ein System, wo die EZB Anleihen bankrotter Staaten von bankrotten Banken ankauft, damit diese Banken noch mehr Anleihen bankrotter Länder kaufen können. Das Ende ist damit vorprogrammiert: Auch die EZB ist irgendwann einmal bankrott.

Bundesbank begräbt Hoffnung auf Aufschwung.
Jede vierte Firma will Stelllen streichen.
Spanien verbietet Barzahlungen über 2500 Euro.
Nach Obama-Sieg: Texas will aus den Vereinigten Staaten austreten.
Griechenland-Schulden sollen mit neuen Schulden aus EFSF finanziert werden.
In der Stahlindustrie sind 100.000 Stellen in Gefahr.

Unter dem Druck der schweren Rezession stöhnt die italienische Immobilienbranche wegen dramatischen Verlusten. Allein im dritten Quartal wurde ein Rückgang der Transaktionen im Immobilienbereich von 25,8 Prozent verzeichnet.

Der Europäische Gerichtshof hat am Dienstag die Klage eines irischen Abgeordneten gegen den neuen Rettungsschirm ESM abgewiesen.
44 Milliarden Euro für Griechenland.

Der neue Griechenland-Plan wird nichts an der Situation des Landes ändern. Sowohl Griechenland als auch die anderen Bailout-Kandidaten im kommenden Jahr Schwierigkeiten bei der Refinanzierung ihrer Schulden haben, analysiert die Citigroup. Selbst Italien wird demnach unter den Rettungsschirm flüchten müssen.

US-Regierung verbietet Verkauf des VW-Passat in den USA – weil der zu wenig Sprit verbraucht!!!!

Experten behaupten, das notorisch bankrotte Griechenland sei reich an Rohstoffen. Allein in der Ägäis sollen ungeahnte Gas-Schätze schlummern.
dass die gesamte EU mit den griechisch-zypriotischen Gasvorkommen 120 Jahre mit Energie versorgt werden kann. Offshore-Investmentberatungsfirma Pytheas.
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schrieb am 14.11.12 22:34:50
Beitrag Nr.211 
(43.825.890)
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Zitat
Der Crash wurde nur aufgeschoben?

Noch immer ist die Krise, die 2008 ihren Anfang nahm, nicht überwunden.
Fundamental ist es klar, dass kein Land ewig Leistunsbilanzdefizite fahren kann, auch die USA nicht.
Laut dem Internationalen Währungsfonds arbeiten die US-amerikanischen Banken mit einem Fremdkapitalhebel von 13:1. Die europäischen Banken arbeiten jedoch mit einem Hebel von 26:1. Anders gesagt: 26 USD an Verbindlichkeiten steht 1 USD an Vermögenswerten gegenüber. Stellen Sie sich vor, sie hätten 100.000 auf Ihrem Bankkonto und Kredite in Höhe von 2,6 Millionen aufgenommen, um sich dafür Eigenheime zu kaufen. Können Sie nun von sich behaupten, dass Sie sich in einer finanziell stabilen Situation befinden? So stellt sich die Situation der europäischen Banken als Ganzes dar.
Die USA werden bis zum Ende des Jahres an einer fiskalen Klippe ankommen sein („fiscal cliff“). Der neu gewählte Kongrees muss bis dahin über die Verlängerung bestimmter Steuergesetze entschieden haben, ansonsten drohen der US-Bevölkerung drastische Steuererhöhungen sowie Renten- und Gehaltskürzungen. Da die US-Notenbank künftig wohl weiterhin Geld drucken wird, erhöht sich das Inflationsrisiko des Dollars und einem deutlichen Ansteigen der Preise für Edelmetalle.
Vor langer Zeit wurde bekannt, dass am 21. Dezember 2012 die Laufzeit des Vertrages zwischen der Fed und der US-Regierung enden wird. Dieser besagt, dass die Verwendung des Dollars abgeschafft werden würde. (Gerücht ?)
15 Staaten, einschließlich Texas, streben ein Volksbegehren an, um sich von den Vereinigten Staaten friedlich zu lösen.
Jerry O`Neil, ein Abgeordneter aus dem US-Bundesstaat Montana, er weil seine Abgeordnetenbezüge nicht in Dollar, sondern in Gold ausbezahlt haben, hat kein Vertrauen mehr in die amerikanische Währung.

Öffentliche Schulden steigen auf 2.082 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahresquartal stiegen die Schulden um drei Prozent oder 61,3 Milliarden Euro.
Offizielle Schuldenquote von 84 Prozent.
1970 lag die explizite Verschuldungsquote nur bei rund 20 Prozent. Die Maastricht-Kriterien der EU erlauben übrigens maximal 60 Prozent des BIPs.

Für den Ex-WestLB Vorstand Ludwig Poullain ist der Euro nicht zu retten: Er bezeichnet die Euro-Rettung als ein einziges Fiasko und erwartet einen „währungspolitischen Urknall“, nach dem alle Staaten von vorne beginnen müssten.

Die Sparprogramme versetzen den angeschlagenen Euro-Ländern den Todesstoss. Damit werde auch noch das letzte Geld aus den Nationen gepresst, schreibt Wirtschaftsautor Werner Vontobel.

Ifo-Chef Hans-Werner Sinn ist sich sicher: Alle Versuche, Griechenland im Euro zu halten, sind zum Scheitern verurteilt.

Ungarischer Ministerpräsident sieht keine Pflicht mehr zum Euro-Beitritt. „Als wir den Beitrittsvertrag unterschrieben haben, sah die Euro-Zone ganz anders aus.

Umfrage: Fast die Hälfte der Briten will raus aus der EU.

Immobilienblase in Deutschland wächst an.

Die schwächelnde Weltwirtschaft und ein Anstieg der weltweiten Ölfördermengen dürften nach Einschätzung der IEA (Paris) in den kommenden Jahren zu etwas niedrigeren Ölpreisen am Weltmarkt führen. Der €urokurs weithin Schwach und unter Druck.

Im kommenden Jahr plant die Europäische Zentralbank laut Presseberichten, neue Euro-Geldscheine auszugeben. Zunächst dürften demnach aktualisierte 5-Euro-Banknoten in Umlauf gebracht werden. Alle Scheine sollen neue Sicherheitsmerkmale erhalten.

80 Millionen Deutsche halten 93 Millionen Lebensversicherungs-Polizzen - und fahren damit kaum noch Rendite ein.
Der Fachausschuss des Bundesfinanzministeriums sorgt sich um die Stabilität der Lebensversicherer.
Jeder fünfte Lebensversicherer kann die in den Policen garantierten Beträge schon bald nicht mehr auszahlen, weil die Zinsen am Kapitalmarkt niedriger sind als jene Zinsen, die man den Versicherungskunden garantiert. Darüber hinaus sind ihre ehemals als »sicher« angelegten Kapitalanlagen keinesfalls mehr sicher. Viele Lebensversicherungen müssen an ihre Reserven gehen. Sie leben von der Substanz.
Ein neues Gesetz verschlechtert die Lage von Kunden von Lebensversicherern, deren Police abläuft. Wer bis zum 21. Dezember 2012 seinen Vertrag kündigt, erhält unter Umständen eine deutlich höhere Summe als bei Vertragsende in den Monaten darauf.

Goldpreisentwicklung 2000 bis 2012 (USD)
Jahr Jahreshoch Jahrestief Durrschnitt %:
2000
312,70 USD 263,80 USD 279,24 USD 0,24 %
2001
293,25 USD 255,95 USD 271,08 USD -2,92 %
2002
349,30 USD 277,75 USD 309,68 USD 14,24 %
2003
416,25 USD 319,90 USD 363,32 USD 17,32 %
2004
454,20 USD 375,00 USD 409,17 USD 12,62 %
2005
536,50 USD 411,10 USD 444,45 USD 8,62 %
2006
725,00 USD 524,75 USD 603,77 USD 35,85 %
2007
841,10 USD 608,40 USD 695,22 USD 15,15 %
2008
1.011,25 USD 712,50 USD 871,34 USD 25,33 %
2009
1.212,50 USD 810,00 USD 972,36 USD 11,59 %
2010
1.421,34 USD 1.058,00 USD 1.227,33 USD 26,22 %
2011
1.908,79 USD 1.312,83 USD 1.572,94 USD 28,16 %

2012-11-10 1792 USD 1543 USD

Im Jahresverlauf hat China bereits 580 Tonnen Gold aus Hongkong importiert
Die Angst, in den Fed-Safes nur mehr Leasingzertifikate, aber kein echtes Gold zu finden, veranlasst eine Reihe von Ländern, ihre Goldbestände heim zu bringen. Nach Dubai und Venezuela werden jetzt Stimmen in Ekuador und den Niederlanden laut, die ebenfalls die Repatriierung der Goldreserven fordern.
Der südamerikanische Staat Ecuador möchte nun auch seine Goldreserven zurückholen. Die nationalen Banken wurden aufgefordert, das heimische Edelmetall zu repatriieren. Vorbild Bundesbank?
Indische Goldnachfrage von 800 Tonnen erwartet
JP Morgan erwirbt angeblich unauffällig große Mengen Gold und Silber.

Inflation ist die Methode, einen Geldschein zu halbieren, ohne das Papier zu verletzten.
Inflation = weniger Ware für bestenfalls gleiches Geld
Hyperinflation = noch weniger Ware für viel mehr Geld

Athen will Renten um bis zu 25 Prozent kürzen:

Obamas Wahlsieg tut den US-Staatsanleihen gut, er tut Gold wohl gut, und belastet indirekt den Dollar so dass weitere Anstiege des US-Leitindex weniger wahrscheinlich sind.
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schrieb am 28.10.12 22:00:06
Beitrag Nr.210 
(43.760.342)
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Zitat
Ruhe vor dem Sturm? (US-Wahlen am 6.9.12)

So mancher Bericht bleibt bis dahin geheim.

Bei QE3, das letzten Monat bekanntgegeben wurde, kauft die Fed unbefristet hypothekarisch besicherte Wertpapiere (MBSs) auf. Um für diese Käufe zu bezahlen, schafft sie per Mausklick Geld: Die Fed bezahlt die MBSs mit „Bargeld“, wodurch die MBSs aus den Bilanzen der Geschäftsbanken fliegen und durch Geldeinlagen der Fed ersetzt werden. Aufgrund der Regeln des fraktionalen Reservesystems können diese Gelder dann mittels der Schaffung neuer Kredite vervielfacht werden, wodurch die Gesamtgeldversorgung ausgeweitet wird.

Geld basiert letztlich nur auf Vertrauen.
Die EZB akzeptiert Dollar- und Pfund-Papiere nur mehr mit einem Abschlag von 16%. Für Yen-Kollateral beträgt der Abschlag sogar 26%.

Der Goldpreis steigt im Tandem mit der globalen Liquidität.

Es ist damit zu rechnen dass die Edelmetalle bis Mitte/Ende November im Korrekturmodus
Bleiben um dann wieder zu steigen.

Laut dem Branchenverband World Gold Council (WGC) verfügt das Eurosystem derzeit über 10.787 Tonnen Gold, die EZB selbst über 502,1 Tonnen. Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hält 280 Tonnen. Das hochverschuldete Griechenland verfügt demnach über 111,8 Tonnen, Portugal über 382,5 Tonnen, Spanien über 281,6 Tonnen.
Die Deutsche Bundesbank gerät unter Druck. Der Rechnungshof fordert eine physische Bestandsprüfung der Goldreserven, die zum Großteil in den USA lagern. Doch die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve verweigert jegliche Transparenz.

Historische Bestände von Gold und Silber im Verh. zu den US-Schulden.
1900 75% Gold, 30% Silber, 26 Mia $ Kredit.
1950 13% Gold, 1,6% Silber.
1975 18% Gold, 0,8% Silber.
2011 18% Gold, 0,08% Silber, 55000Mia $ Kredit.

Dass sich die Geldausweitung bislang vergleichsweise wenig in Inflation niedergeschlagen hat, ist in der vergangenen Dekade vor allem der Konkurrenz Chinas geschuldet. Zwar lag die Geldentwertung seit 1971 in den hochverschuldeten Euro-Staaten Griechenland und Portugal im Schnitt jährlich über der 10-Prozent-Marke. Doch in Stabilitätsländern wie Deutschland war die Rate mit 2,8 Prozent gering. Bleiben wird dies auf Dauer (wahrscheinlich) nicht so.
Wie tief die Krise sitzt, zeigt, dass viele Industriestaaten fünf Jahre nach Ausbruch der globalen Finanzkrise noch keine wirklich sichtbaren Erfolge bei der Entschuldung aufweisen können. „Wie das enden wird, ist in höchstem Maße unsicher und unvorhersehbar“

Eine frage der Zeit ist, bis wann sich die Aufmerksamkeit der Märkte von der europäischen Schuldenkrise zum Schuldenproblem
der USA verlagern wird.


Tickende Zeitbombe: In Italien droht Immobilien-Blase zu platzen.
Spaniens Immobilienpreise setzen ihre Talfahrt fort. Die explodierende Arbeitslosigkeit hat eine Ausweitung der spanischen Immobilienkrise zur Folge. Zwangsversteigerungen steigen an.
Großbritannien: Schon acht Minister wollen den Austritt des Landes aus der EU.

Deutschland befindet sich politisch in einer Situation der Erpressbarkeit, aus der schwer ein Ausweg zu finden ist: Sie muss das gegenwärtige Währungssystem um jeden Preis aufrechterhalten, damit die Bundesbank nicht ihre Target-2-Forderung von 750 Mrd. € (bei einem Grundkapital von gerade einmal 2,5 Mrd. €!) abschreiben und vom Steuerzahler rekapitalisiert werden muss. - Weil Target-2 explodiert hat ein Münchner Wirtschaftsstrafrechtler den Vorstand der Bundesbank wegen Untreue angezeigt.

Zunächst erteilt man einer Erhöhung eines „Rettungsschirmes“ eine klare Absage, um ihnen nach einer gewissen Schamfrist dann doch unter Druck sehr wahrscheinlich aufzustocken.

Die internationalen Banken können aufatmen. Ihnen ist es egal, ob Merkel oder Steinbrück ab 2013 am Ruder sind. Beide halten das Schiff auf Kurs und werden alles tun, damit in Europa der Weg zum Brüsseler Zentralismus und einer unumkehrbaren Fiskal– und Bankenunion fortgeführt wird, oder?

Die steigende Belastung durch die Zinszusatzreserve zwingt die Versicherer zum Verkauf von Anleihen und Aktien, prophezeit die Ratingagentur S&P. Die Reserve zur Deckung langfristiger Garantien könnte sich gegenüber 2011 branchenweit verdreifachen.

IWF warnt vor Kollaps des weltweiten Finanzsystems.

In den USA schon wieder 3 Banken pleite. Insgesamt erhöht sich die Zahl der Bank-Bankrotte dieses Jahr auf 46 Institute. Seit Beginn der Finanzkrise sind in den USA damit 460 Banken bankrott gegangen.

Griechenland: Banken wollen Crash durch Fusion entgehen.

Die Rente ist sicher - und die Inflation, welche sie wertlos macht. Das Gelddrucken aller Zentralbanken weltweit hat einen Preis. Die totale Entwertung der Ersparnisse und Renten in der Zukunft.

Eine Lockerung der Geldpolitik erhöht die Inflationsrisiken. Darum greifen viele Anleger zur "Anti-Inflationswährung" Gold.

Das US-Höchstgericht behandelt einen Fall, der zum Verbot aller privaten Verkäufe führen könnte.

Charttechnische - Prognose für 7 INDIZES
http://www.palimpalem.com/4/PROGNOS_AE/
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schrieb am 25.09.12 00:45:09
Beitrag Nr.209 
(43.640.984)
Antwort
Zitat
Ist es "fünf vor zwölf" ?

PKW-Nachfrage bricht ein
In Frankreich ist der PKW-Absatz im August gegenüber dem Vorjahr um 11,4 Prozent eingebrochen. Der Monat August 2012 war der zweitschlechteste Absatzmonat seit 22 Jahren!
Italienischer Automarkt bricht noch stärker ein
Der PKW-Absatz brach auf dem italienischen Markt im Vorjahresvergleich um ein Fünftel ein. Die Absatzzahlen für den Monat August 2012 waren mit Abstand die schwächsten Zahlen seit Januar 1990.
Die deutschen Exporteure beklagen im August das größte Absatzminus seit dem Jahr 2009. Die Krisenangst erfasse zunehmend nun auch die deutsche Binnenwirtschaft.
Im Juli und August lag die Arbeitslosigkeit in den USA noch immer bei sehr hohen 8,1 Prozent.
Niederlande: Immobilienpreise brechen im August erneut um 8% ein. Einen Einbruch solcher Stärke hat es seit dem Jahr 1995 nicht mehr gegeben.
Griechenland steht schon wieder vor neuem Schuldenschnitt. Geldgeber diskutieren weiteren teilweisen Erlass. Zustimmung des Bundestages wäre nicht vonnöten.
Deutschland Reparationszahlungen von bis zu 300 Milliarden Euro für die Gräueltaten und Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs. Die Griechische Regierung setzte Kommission ein, die bis Ende des Jahres Dokumente zusammenstellen soll, mit denen sich die Forderungen begründen lassen.
Die UBS geht davon aus, dass Griechenland im Jahr 2013 aus dem Euro-Raum ausscheidet. Der Chef-Ökonom der Grossbank spricht von einer Wahrscheinlichkeit von «mehr als 50 Prozent».

Fast 50 Millionen Amerikaner beziehen Lebensmittelmarken, damit sie überhaupt was zu Essen haben.

Im September 2012 begann die Fed ein neues Aufkaufprogramm, das als QE3 gilt.
Die amerikanische Notenbank will vorerst ohne Zeitbegrenzung jeden Monat hypothekenbesicherte Wertpapiere für 40 Mrd. Dollar kaufen, um den schwächelnden Häusermarkt zu stützen, so lange, bis sich "der Ausblick für den Arbeitsmarkt erheblich verbessert", hieß es.
Das Programm ist das dritte Ankaufprogramm seit 2007.
Dadurch soll der Arbeitsmarkt in Schwung kommen.
Wenn sich der weltweite Abschwung trotz QE3 fortsetzen sollte, dann hätten die Gelddrucker ein kaum noch beherrschbares Glaubwürdigkeitsproblem.
Im unbefristeten QE-Programm wird versucht, die Zinsen bei Null zu halten. Diese Entwicklung sorgte dann auch für weitere massive Zugewinne bei Gold, Silber und den Aktienmärkten. Die Zugewinne von Gold und Silber dürften stärker ausfallen als die Inflation.

QE3(Ankündigung einer »unbegrenzten« quantitativen Lockerung durch die Federal Reserve): Am Ende „ Inflation, Hyperinflation, Systemkollaps“.

"Unbegrenzt" ist das Zauberwort, das der Goldmarkt von Draghi hören wollte. In Kombination mit der Zustimmung des Verfassungsgerichtes zum ESM erfährt der Goldpreis neuen Auftrieb. Die amerikanische Zentralbank Fed hat bereits letzte Woche die dritte Runde der Lockerung ihrer Geldpolitik eingeläutet, die japanische Zentralbank folgte, und die EZB marschiert jetzt auch in diese Richtung.

Die globale Blase der Geldexpansion und die Angeschlagenen Bilanzen der Zentralbanken sind erst im Anfangsstadium und treiben den Goldpreis weiter. Die private Nachfrage nach Gold in Asien, China und Indien hält an. Zudem treten die Zentralbanken wieder als Käufer auf, nachdem sie 30 Jahre das Edelmetall abgaben. So erfüllt Gold seine Funktion als "Warengeld".

Ein Jahr nach seinem historischen Allzeithoch stieg der Goldpreis in den ersten beiden Septemberwochen 2012 wieder über 1350 Euro pro Feinunze (31,1 g). Damit hat sich der Goldpreis in den letzten drei Jahren nahezu verdoppelt, seit 2004 sogar vervierfacht. Verantwortlich dafür ist nicht zuletzt die fortwährende Schuldenkrise in der EU, die bei vielen Menschen Inflationsängste weckt.

Zwar gilt Gold als krisenfeste Anlage, weil es von einer Geldentwertung nicht betroffen ist. Gold unterliegt jedoch großen Kursschwankungen und wirft keine Zinsen ab. Im Goldpreis spiegelt sich das erschütterte Vertrauen in das Finanzsystem wider. Dies kann sich allerdings schnell ändern, wenn die Finanzmärkte wieder zuversichtlicher werden.
Gold als Rohstoff steht nur begrenzt zur Verfügung. Papiergeld "unbegrenzt!"

Bundesbank Chef Jens Weidmann: "Gold ist der zeitlose Klassiker in seiner Funktion als Tausch-, Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel. - Heutiges Geld ist durch keinerlei Sachwerte mehr gedeckt. Banknoten sind bedrucktes Papier, der Euro ist bedruckte Baumwolle."

Es könnte also durchaus sein, dass wir erleben werden, wie Gold gegenüber praktisch allen Währungen im Wert zulegen wird, da die Kaufkraft dieser Währungen immer weiter abnimmt.

Weitere 10-Unzen Wolfram-Goldbarren in New York aufgetaucht: Die Goldbarren, mit Seriennummer und Zertifikat ausgestattet, werden beim Fälschungsprozess innen ausgehöhlt, dann kommt das Wolfram in die Goldhülle und der Barren wird wieder geschlossen.

Das Finanz-Chaos wurde bis auf weiteres abgewendet. Für Anleger und Sparer gibt es aufgrund der Gelddruckmaßnahmen der Zentralbanken eine Alternative, um Vermögen zu retten: Gold & Silber.

Ruhe vor dem Sturm? (US-Wahlen am 6.10.12) So mancher Bericht bleibt bis dahin geheim.

Spanien und die EU wollen 40 Milliarden Euro von der Bankenrettung auf die Staatsrettung umleiten. Damit käme Spanien als erstes Land in den Genuss eines Bailouts ohne Bedingungen.
Das €uro-Land Portugal steht angeblich kurz vor dem Finanzkollaps.
Eine Ausweitung des deutschen ESM-Haftungsrahmens über die 190 Milliarden Euro hinaus ist jederzeit möglich, wenn nur der Druck der Märkte groß genug ist.
Anwaltskanzleien beraten österreichische Unternehmen über Maßnahmen bei einem Stopp der Einheitswährung.
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schrieb am 11.09.12 23:55:10
Beitrag Nr.208 
(43.593.014)
Antwort
Zitat
ESM
Sollte der ESM in kraft treten, erhöhe ich mein Kursziel bei Gold von 2000 auf 3000 USD pro Unze.
Bei Silber von 50 auf 75 USD pro Unze.
DAX auf 8500 Punkte.
Allerdings auch dann Halbierung der Kaufkraft, durch Inflationsschock.
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schrieb am 09.09.12 06:29:28
Beitrag Nr.207 
(43.583.468)
Antwort
Zitat
Wer plappert jetzt was nach?
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EuerGeldWirdMeinGeld
schrieb am 09.09.12 00:31:07
Beitrag Nr.206 
(43.583.395)
Antwort
Zitat
Zitat von EAWKrisen Zuspitzung

Die Zinsen werden künstlich tief gehalten, die Inflation steigt. Der Staat versucht sich unter Mithilfe der Zentralbanken von seiner Schuldenlast zu befreien. Klammheimlich. Auf Kosten der Sparer. Stichwort: Finanzielle Repression.
Das alte Problem:
leute gucken in ihre Parteibücher oder Lehrbücher und wenn sie dort etwas Passendes finden, dann plappern sie dies wie Papageien nach und halten sich für die Kings, denn sie wissen ja, was andere Leute geschrieben haben.

Nur verstehen sie nicht, warum jene Leute das geschrieben haben, was sie selbst nachplappern.

Da sie es nicht verstehen, können sie auch nicht erkennen, ob das was sie da nachplappern nun richtig oder falsch ist, denn sie sind ja nur menschliche Papageien: Sie wiederholen, was ihnen andere gesagt haben.

Wie also entsteht das niedrige Zinsniveau?
Sicherlich nicht weil Geld arbeitet und jetzt weniger arbeiten will und somit weniger Zinsen liefern will.




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schrieb am 08.09.12 01:21:44
Beitrag Nr.205 
(43.581.940)
Antwort
Zitat
Kann man einen Luftballon UNBEGRENZT aufblasen?

EZB-Rat entschied gestern Do.6.9.12 fortan UNBEGRENZT Staatsanleihen von Euro-Krisenländern mit einer Laufzeit bis zu drei Jahren auf dem Sekundärmarkt aufkaufen zu wollen, falls die jeweiligen Staaten unter den Euro-Rettungsschirm geschlüpft sind.
Die Entscheidung viel mit überwältigender Mehrheit.
Das Abstimmungsergebnis lautete 22 zu 1. Jens Weidmann Präsident der Deutschen Bundesbank war es, der Nein" sagte.
Begründung: Zu nah an einer Staatsfinanzierung durch die Notenpresse.
Die Geldpolitik läuft damit in Gefahr, ins Schlepptau der Fiskalpolitik zu geraten.
Ihre Fähigkeit für Geldwertstabilität im Euroraum zu sorgen, darf durch die Interventionen nicht gefährdet werden.
Hinzu kommt, dass die Notenbank durch diese Interventionen letztlich erhebliche Risiken zwischen den Steuerzahlern verschiedener
Länder umverteilen kann.

Ja, der 6.9.2012 ist der Vorgeschmack auf den ESM.
Berlin sieht dies sehr kritisch, die Märkte sehen das euphorisch.

Für das €URO-System warnt das IfW (Kiel) eindringlich vor der Entwicklung hin zu einer unkontrollierten Geldschöpfung durch die Notenbanken oder künftig auch durch den ESM-Rettungsfond.

Euro Skeptiker:
Der ehemalige Vorstandschef der Friedrich Naumann Stiftung sagte bereits im Dezember des Jahres 2005:
„Die Währungsunion ist ein großer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet".

Außenminister von Großbritannien, William Hague:
„Es war Wahnsinn, dieses System zu schaffen. Jahrhunderte lang wird darüber als eine Art historisches Monument kollektiven Wahnsinns geschrieben werden."

Ludwig von Mises:
„Durch Kunstgriffe der Bank- und Währungspolitik kann man nur vorübergehende Scheinbesserung erzielen, die dann zu umso schwerer Katastrophe führen muss. Denn der Schaden, der durch Anwendung solcher Mittel dem Volkswohlstand zugefügt wird, ist umso größer, je länger es gelungen ist, die Scheinblüte durch Schaffung zusätzlicher Kredite vorzutäuschen."

Versuchen verschuldete Staaten, ihre Finanzen auf Kosten der Sparer zu sanieren?
Sie haben Interesse an niedrigen Zinsen und nichts gegen Inflation.
Experten nennen das die finanzielle Repression.

Rothschild wettet mit 200 Millionen Dollar gegen den Euro.

Längst bereiten sich Banken darauf vor, dass die Europäische Währungsunion zerbricht. Ihre Notfallpläne beschäftigen Scharen von Unternehmensberatern und Juristen.

Geldsystem: 12-Jährige wie Victoria Grant bringt es auf den Punkt,
http://www.youtube.com/watch?v=aVE4JD_Mq_A
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schrieb am 01.09.12 23:17:08
Beitrag Nr.204 
(43.560.076)
Antwort
Zitat
Sommer-Rallye?
oder die Ruhe vor dem Krisen-Sturm im heißen Herbst 2012.

In den USA hoffen die Bullen, dass Ben Bernanke neue geldpolitische Lockerungsmaßnahmen - QE 3 - verkünden wird.
Und mit Blick auf die EZB liegt die Hoffnung darin, dass Mario Draghi seinen Worten Taten folgen lassen wird.
Taten heißt in dem Fall, dass es neuerliche massive Anleihekaufprogramme durch die EZB geben wird.
Bei der Federal Reserve herrscht offenbar Einigkeit, dass die US-Wirtschaft nicht ohne neue Liquidität auf die Beine kommt.
Daher wird die nächste Geldschwemme immer wahrscheinlicher.
Den Banken soll mehr Liquidität zur Verfügung gestellt werden, damit sie die Unternehmen bei der Kreditvergabe unterstützen.

Hoffnungsrallye? Jahreshoch im Bereich um 7200 möglich.

Gold und Silber testen Ausbruch nach oben.

Es gibt Hinweise, dass China seine Gold-Ankäufe in diesem Jahr dramatisch steigern wolle – auf sagenhafte 6.000 metrische Tonnen,
eine Größenordnung, die die Weltjahresproduktion von Gold übersteigt. Zentralbanken rund um den Globus stocken ihre Goldreserven drastisch auf.
Die Medien könnten bald voll von Pro-Gold-Artikeln sein, nur dann könnte es zum physischen tauschen zu spät sein.

Gemeinsam in die Rezessionen:
In Europa und den USA, Zahlen die dafür sprechen.
Im zweiten Quartal schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Euroland um 0,2%, nachdem es im ersten Quartal stagnierte und im vierten Quartal 2011 um 0,3% zurückging.

Deutsche Konzerne rüsten sich für den Abschwung
So ist der Auftragseingang bei Siemens im dritten Geschäftsquartal um 27 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingebrochen.
Sozialverband Deutschland: Kluft zwischen Arm und Reich wird größer.
Trotz des Aufschwungs seien rund acht Millionen Menschen abhängig von Hartz IV.

Unternehmensgewinne in den USA, hochgerechnet um 1,6 Prozent geschrumpft.
2009 war die amerikanische Staatsverschuldung bei etwa 10 Billion Dollar,
Bis 2013 wird diese Zahl auf über 17 Billion Dollar gewachsen sein.
Nur in den wenigen Jahren unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg war der Schuldenstand im Verhältnis zum BIP höher als heute.

Griechenland, steht am Rande des realwirtschaftlichen Total-Zusammenbruchs.
Das Ringen um den Verbleib Griechenland in der €uro-Zone hält an.
Die Arbeitslosenquote in Griechenland soll im Mai bei 23 Prozent, die Jugendarbeitslosigkeit (bei den unter 25-jährigen) bei fast
55 Prozent liegen.

Am 20.08.12 startete eine neue Derivate–Testreihe für ein Jahr mit Neuer Formel.
2011 konnten im Durchschnitt 107% pro Trade erzielt werden.

2011. Kauf und Verkaufsignal nach EAMT.
2012. Kauf und Verkaufsignal nach EAG3.
s.unter meiner Homepage

Charttechnische - Prognose für 7 INDIZES
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*** Der Markt bestimmt den Kurs nicht unsere Meinung oder Hoffnung.***
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schrieb am 18.08.12 00:43:44
Beitrag Nr.203 
(43.507.633)
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Hoffnungsrallye

Gestützt wird die jüngste Aufwärtsbewegung einzig und allein mit der Hoffnung auf Liquiditätsspritzen der Notenbanken.

Mit Blick auf die EZB liegt die Hoffnung darin, dass Mario Draghi seinen Worten Taten folgen lassen will. Taten heißt in dem Fall, dass es massive Anleihekaufprogramme durch die EZB geben soll.

Merkel sagte bei einem Besuch in Kanada, das Versprechen von EZB-Chef Mario Draghi, alles Erforderliche zur Verteidigung der Euro-Zone zu tun, sei im Einklang mit den europäischen Regierungen.

Gute Bilanzen der Unternehmen sowie Hoffnungen auf Notenbankhilfen sind bereits in den Kursen enthalten.


Unternehmensgewinne in den USA Schrumpfen um 1,6 Prozent, dies ist die schlechteste Entwicklung seit drei Jahren.

Die italienische Wirtschaft befindet sich weiter in einer Rezession. Im zweiten Quartal 2012 ist das italienische Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,7 Prozent im Quartalsvergleich gesunken und verharrt damit bereits das vierte Quartal in Folge im Schrumpfungsbereich. Mit 1,9 Billionen Euro ist Italien absolut gesehen der drittgrößte Schuldner der Welt nach den USA und Japan.

Entwicklung in Griechenland. Die Wirtschaft schrumpft deutlich stärker als geplant.
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schrieb am 28.07.12 15:57:36
Beitrag Nr.202 
(43.434.205)
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Krisen Zuspitzung

Die Zinsen werden künstlich tief gehalten, die Inflation steigt. Der Staat versucht sich unter Mithilfe der Zentralbanken von seiner Schuldenlast zu befreien. Klammheimlich. Auf Kosten der Sparer. Stichwort: Finanzielle Repression. Eine verheerende Entwicklung für Besitzer von Geldvermögen, wie der Beitrag des TV-Magazins Plusminus mit konkreten Zahlen veranschaulicht. Prof. Hanno Beck von der Fachhochschule Pforzheim rechnet vor: „Bei einer Inflationsrate von 6 Prozent reduziert sich der reale Wert ihrer Altersvorsorge in ungefähr 12 bis 14 Jahren um die Hälfte“.

Deutschlands Ausblick wurde von Moody’s auf negativ gesenkt.

Die sich zuspitzende Situation in der Eurozone geht auch an Italien nicht vorbei. Am Montag stoppte die italienische Börsenaufsicht Leerverkäufe. Der Leitindex FTSE MIB fällt auf sein niedrigstes Niveau seit der Einführung des Euros. Im März 2000 datierte der FTSE MIB bei 50.000 Zählern, seitdem hat er mehr als 75 Prozent seines Wertes verloren.

Unternehmen in Spanien und Italien leiden darunter, dass die öffentliche Verwaltung sich vor dem Zahlen drückt. Wer Behörden mit IT-Ausrüstung beliefert oder für eine Stadt eine Brücke baut, muss manchmal jahrelang auf sein Geld warten - im Extremfall ist das Unternehmen bis dahin pleite.
In Spanien und Italien werden Rechnungen im Schnitt erst nach 143 beziehungsweise 180 Tagen bezahlt, während es in Deutschland nur 35 Tage sind.

In den Niederlanden stehen 7,5 Millionen Menschen vor einer Kürzung ihrer Pensionsansprüche. Die Pensionsfonds machen die niedrigen Zinsen und geringe Renditen auf den Finanzmärkten für die Kürzungen verantwortlich.

Im Kanton Redingen wurde eine neue Währung vorgestellt. Der „Beki“ soll ab 1. Januar nächsten Jahres in Umlauf sein. Damit ist Luxemburgs erste Regionalwährung geboren.

Trotz Moody's Ratingwarnung ist die Rendite für deutsche Staatsanleihen absurd niedrig. Doch das ist nur vordergründig eine gute Nachricht: Am Anleihenmarkt baut sich eine gewaltige Blase auf.

ifo-Index gab um 2 auf 103,3 Punkte nach, womit das Minus größer ausfiel als vom Markt erwartet.

Ein Staatsbankrott Griechenlands wird laut Medienberichten immer wahrscheinlicher.
Griechenland: 11.000 Unternehmen werden bis Oktober schließen. Der Umsatz von Einzel- und Großhändlern wird im Jahr 2012 um 53 Prozent zurückgehen wird, so die griechische Handelskammer.
Ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroverbund immer wahrscheinlicher. Eine Experten-Troika prüft in Athen die tatsächlichen Einsparumsetzungen.

Befürchtungen hinsichtlich eines weiteren wirtschaftlichen und finanziellen Abrutschens Spaniens. Moody's hat den Euro-Rettungsschirm EFSF im Rating herabgestuft.

Spanien ist das größte Sorgenkind. Um Spanien bei untragbaren Zinssätzen drei Jahre mit einem Rettungspaket zu unterstützen, wären bis zu 650 Milliarden Euro notwendig, schätzt der Think Tank Open Europe. Doch vor Mitte 2013 stünden Finanzmittel in dieser Höhe gar nicht zur Verfügung. Und auch eine Intervention der EZB wäre nicht ausreichend. Die Zinssätze für spanische Anleihen sind so hoch, dass der Zugang zum Markt gefährdet ist.

Scheuble soll gesagt haben : „ich bin bei aller krisenhafter Zuspitzung im Grunde entspannt, weil wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten Veränderungen durchzusetzen größer.“ Und in der New York Times sagte er: „Wir können die politische Union nur erreichen, wenn wir eine Krise haben.“ Die Krise wird von politischen- und Finanzkreisen planmäßig und vorsätzlich genutzt, um die „anderen Formen internationaler Governance“ gegen die unabhängigen Demokratien durchzusetzen.

Wo die DM2 gedruckt wird? Louisenthal 1 D-83703 Gmund am Tegernsee. Das ist sicher nicht der einzige Ort, wo die DM2 gedruckt wird. Außerdem sollen dort auch die neue Drachme und die neue Lira gedruckt werden, so Gerüchte. Weiters ist zu hören, dass dort die Geheimhaltung langsam zusammenbricht. Es weiß schon fast jeder vor Ort, dass die DM2 gedruckt wird.


Links und Meinungen zum ESM-Vertrag:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1173819-1-10/esm-…


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schrieb am 24.07.12 00:20:57
Beitrag Nr.201 
(43.416.317)
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US-Rezession in 2013?
Chinas Zentralbank erwartet eine weitere Abkühlung des Wirtschaftswachstums.
Der neue Weltbankchef Yong Kim warnt eindringlich vor einer Ausweitung der Schuldenkrise der Eurozone hin zu einer weltweiten Rezession, mit Rückgang der Wirtschaftsleistung von 1,5% und mehr.

Der IWF hat sowohl für 2012 wie auch für 2013 seine Wachstumprognose um 0,1% gesenkt.
Vor dem Hintergrund der angeschlagenen Weltkonjunktur und der ungelösten Eurokrise könnte ein neuer Down-Trend eingeleitet werden.

Das iranische Parlament diskutiert die Gesetzesoption die Straße von Hormuz für den internationalen Schiffsverkehr zu blockieren. Etwa die Hälfte der Parlamentarier befürwortet dies, heißt es in einer AP Meldung.

Der Euro ist in seinem Zweijahrestief noch weiter abgerutscht unter 1,21 $.

Die Flucht aus dem Euro ist im vollen Gange:
Bankenkurse weltweit sind derzeit im Sturzflug.
Laut Analysten halten europäische Banken rund 60% aller Staatsanleihen. Wenn diese im Kurs fallen - wie zuletzt drastisch für italienische und spanische Papiere, haben die Banken ein Problem. Allein die Deutsche Bank hat Kredite in Höhe von über zwei Billionen ausstehen.

Börsencrash in Madrid und Mailand

Der IWF wird keine neuen Hilfspakete für die Griechen schnüren.

Spanische Renditen klettern über kritische Marke
Fünfjährige Titel legten stark zu und rentierten in der Spitze mit 7,07 Prozent.

In den Niederlanden droht eine Immobilienblase zu platzen
Im Bausektor stiegen die Pleiten im vergangenen Semester um 44 Prozent.

Zusammen betragen die Schulden der Banken der Krisenländer nach den letzten Zahlen der EZB für Mai 9,4 Billionen Euro.
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schrieb am 19.07.12 23:34:30
Beitrag Nr.200 
(43.405.531)
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Beginn der Rezession

Industrieproduktion seit ihrem Hoch im April wieder gesunken. Die Fertigungszahlen und die Verkaufszahlen bei den Produktionsgütern gehen bereits seit Dezember zurück. Das Wachstum bei den Realeinkommen, liegt bereits seit mehreren Monaten im negativen Bereich.“

Unternehmen bereiten sich gegenwärtig auf schlimmere Dinge vor, die Zahl ihrer Mitarbeiter wie auch ihre Bestände an Rohmaterialien versuchen sie so schnell zurückfahren wie die vergangenen zweieinhalb Jahre nicht mehr. Wahrscheinlich, dass die Arbeitslosenrate der Eurozone in den kommenden Monaten steigen wird.

Die deutsche Wirtschaft schwächelt bereits.
Die Liste der Unternehmen, die Stellen streichen wollen, wird länger, Commerzbank, Deutsche Bank, Axa, Opel, Karstadt, Metro, Telekom, Schlecker, Eon und RWE
Der Versandhändler Neckermann hat einen Insolvenzantrag gestellt.

Merkel würde lieber sterben, als ihr Land in ein weiteres Griechenland zu verwandeln – was durch die Schaffung von Eurobonds oder eines EU-Einlagensicherungsfonds jedoch besiegelt würde.

„Nur weil man jetzt über eine Möglichkeit verfügt, ihnen [den Banken] sogar noch mehr Geld zu leihen, hat man das Problem nicht gelöst, sondern man macht das Problem nur noch schlimmer. Jim Rogers

„Die Lage ist beispiellos. Noch nie hat sich die Welt in einer solchen Situation befunden. Das Resultat ist, dass jeder, der hier die Ruhe bewahrt und erklärt, dass das alles nichts Ungewöhnliches sei, mit seiner Einschätzung voll daneben liegt und angesichts des uns bevorstehenden Chaos einfach nur geschockt sein wird.“ John Embry

Die Eurozonenkrise ist jetzt wesentlich tiefgreifender und grundlegender als zu irgendeinem Zeitpunkt.
In 2008 konnte man die Zinsen senken; QE1 und QE2 machen; finanzpolitische Konjunkturmaßnahmen einleiten; die Banken stützen, mit einer Brandmauer versehen und sie und alle anderen mit Garantien ausstatten. Und heute?

Die weltweiten Regierungen versuchen, das System irgendwie zusammenzuhalten, dass es weiterläuft, aber die weltweite Schuldenblase, die das wirtschaftliche Wohlergehen der westlichen Welt über mehrere Jahrzehnte hinweg angeheizt hat, steht jetzt kurz vor dem Platzen, und wenn das passiert, wird das damit einhergehende Chaos einfach nur entsetzlich sein.

Die Hyperinflation kommt dann, wenn der Goldpreis nicht mehr unten gehalten werden kann:

Steigt die weltweite Geldmenge, zieht in der Regel auch der Goldpreis an. Da noch mehr Lockerungen der Notenbanken von China über Europa bis zu den USA zu erwarten sind, dürfte Gold weiter profitieren.
Wird das Goldpreishoch von 1980, als die Notierung 850 Dollar erreicht hatte, zudem mit der Inflationsrate bereinigt, dann müsste Gold heute bei einem Wert von 2300 Dollar je Unze notieren. Dieser Wert basiert auf der offiziellen Inflationsrate der USA.

FOCUS Rät: 10% Silbermünzen, 15% Goldbarren u. Münzen, 25% Gold und Silberzertifikate, 50% Minenaktien. Bei 20 Prozent des Anlagevermögens.
Zum einen gilt Gold als Krisenmetall und bietet somit eine Absicherung in wirtschaftlich labilen Zeiten sowie bei starker Inflation
Zurzeit sind neben dem Schweizer Franken vor allem die Kronen unserer nördlichen Nachbarn gefragt. Auch die Nachfrage nach kanadischen und australischen Dollars sowie nach japanischen Yen bleibt hoch.

Alle Bürger, die in ihren Geld-Anlagen einen Wertespeicher für die
Zukunft sehen, werden erkennen müssen, dass sie einen Großteil
ihrer Alters- und Krisenabsicherung verlieren werden.

Landwirt Befragung des bayerischen Landwirtschaftsministeriums vom Mai dieses Jahres.
Im Rahmen eines „Ernährungsnotfallprogramms“ wollte die Behörde wissen, welche landwirtschaftlichen Betriebe über ein Notstromaggregat verfügen und deshalb im Krisenfall autark sind. (???)

Zypern will voll unter den Euro-Rettungsschirm EFSF schlüpfen.

Diese Flucht in die Sicherheit hat dazu geführt, dass die Zinsen ausgewählter "sicherer Häfen" negativ geworden sind.

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