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Charttechnische - Prognose für 6 Indizes - Die letzten 30 Beiträge

eröffnet am 19.04.08 02:50:44 von
EAW

neuester Beitrag 15.03.14 11:15:09 von
EAW
Beiträge: 252
ID: 1.140.568
Aufrufe heute: 0
Gesamt: 92.439

Der Tag im Überblick


Beitrag schreiben Ansicht: Die letzten 30 Beiträge
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EAW
schrieb am 15.03.14 11:15:09
Beitrag Nr. 252 (46.635.455)
Warum müssen nur Steuerhinterzieher ins Gefängnis und Steuervergeuder nicht?

Die Franzosen machen Druck bei der Banken-Union: Nach EZB-Mann Benoît Coeuré soll es eine gemeinsame Einlagensicherung geben - also auch den Zugriff auf deutsche Steuergelder. Paris will, dass die die europäische Geldpolitik von der Banque de France gesteuert wird - nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed, also durch massives Gelddrucken.

Mit der US-Investmentgesellschaft AIS Capital Management hat eine zweite Partei Sammelklage gegen die am Londoner Gold-Fixing beteiligten Banken eingereicht.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt vor einem Crash des Welt-Finanzsystems. Weltweit stiegen die Schulden seit Ausbruch der Finanzkrise auf 100 Billionen US-Dollar. Das Misstrauen der Banken untereinander hat zu einem Rückgang der globalen Finanzströme geführt.

IWF-Chefvolkswirt Blanchard: „Deflationsgefahr ist real“. „Das Risiko der Deflation, insbesondere in der Euro-Zone, besteht definitiv.“

Vor dem umstrittenen Referendum zum Anschluss der ukrainischen Halbinsel Krim an Russland, das am Sonntag stattfindet, bleibt die Situation angespannt. Bei einer Zuspitzung des Konflikts könnten die Energiepreise deutlich steigen.

Anlässlich seines 90. Geburtstages hat der Journalist Peter Scholl-Latour ein bemerkenswertes Interview gegeben. Er hob darin hervor: »Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.« Wenn man sich einmal anschaue, wie einseitig die hiesigen Medien berichten, dann könne man wirklich nur noch von einer Desinformation im großen Stil sprechen.

Gegenwärtig warnen Vertreter der großen Wall-Street-Banken vor einer überzogenen »Euphorie« an der Wall Street.

Die Börse ist unbeständig wie das Wetter.

Wer wird einen Orkan eher unbeschadet überstehen, ein Baum oder ein Grashalm?
(ungedeckten Papier-auch „Fiat“-Geldmenge oder Silber und Gold)

Wenn wir nicht aus der Vergangenheit lernen, sind wir dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

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EAW
schrieb am 13.02.14 23:51:32
Beitrag Nr. 251 (46.448.377)
Erster Schritt zur Enteignung

Ein schwarzer Freitag für alle deutsche, das Verfassungsgericht hat den Schutz ihrer Bürger an Europa abgegeben, Fr 07.02.2014.
Gericht will nicht allein schuld sein an dem was kommt?

Kunden der Bitcoin-Börse Mt.Gox kommen derzeit weder an ihr Geld noch an ihre Bitcoin. Um das „technische Problem" zu beheben, müssten alle Überweisungen vorübergehend eingestellt werden, alles Illusion.

Griechenland und andere Krisenländer wurden Opfer eines durch die Euro-Einführung ausgelösten Kredit-Booms. Griechenland wird auf jeden Fall ein weiteres Hilfspaket benötigen.

Warum sollte der Aktienmarkt bald drastisch nach unten korrigieren?
Die Zentralbank der USA hat immens Geld gedruckt, um die Wirtschaft anzukurbeln. Sobald das Geld auf den Markt kommt, könnte es eine immense Inflation geben.

Die Europäische Zentralbank fürchtet nichts mehr als eine Deflation in den Südländern der Euro-Zone. Draghi wird die Zinsen senken und Staatsanleihen gefährdeter europäischer Staaten aufkaufen, sollte die Euro-Südzone in die Rezession Abrutschen.

Beides ist möglich, also:

*** Der Markt bestimmt den Kurs nicht unsere Meinung oder Hoffnung.***





Weitere INDIZES s.unter meiner Homepage
Charttechnische - Prognose für 7 INDIZES

http://www.palimpalem.com/4/PROGNOS_AE/

Man darf in eine Aktie verliebt sein, aber heirate Sie NIE.
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EAW
schrieb am 03.02.14 22:43:10
Beitrag Nr. 250 (46.370.833)
ÖL und BF



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EAW
schrieb am 01.02.14 11:37:35
Beitrag Nr. 249 (46.357.903)
Alles wird gut, nur nicht für den Steuerzahler

China hat eine Staatsverschuldung von 220 Prozent des BIP. Ein Prozentsatz, der weltweit nur von Japan übertroffen wird.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat eine gewaltige Zahl ausgerechnet: Nach Angaben der Agentur müssen die führenden Nationen der Welt in diesem Jahr Staatsschulden im sagenhaften Umfang von 7,43 Billionen Dollar (5,47 Billionen Euro) refinanzieren. Inklusive Zinszahlungen, so Bloomberg, müssten die Länder 2014 sogar 8,1 Billionen Dollar aufbringen.

USA: 2014 zu refinanzierende Schulden: 3,115 Billionen Dollar (2,29 Billionen Euro. 2014 anstehende Zinszahlungen: 218 Milliarden Dollar.
Japan: 2014 zu refinanzierende Schulden: 2,383 Billionen Dollar. 2014 anstehende Zinszahlungen: 87 Milliarden Dollar).

Italien: 2014 zu refinanzierende Schulden: 468 Milliarden Dollar. 2014 anstehende Zinszahlungen: 79 Milliarden Dollar.

Frankreich: 2014 zu refinanzierende Schulden: 410 Milliarden Dollar. 2014 anstehende Zinszahlungen: 61 Milliarden Dollar.

Deutschland: 2014 zu refinanzierende Schulden: 268 Milliarden Dollar. 2014 anstehende Zinszahlungen: 39 Milliarden Dollar.

Großbritannien: 2014 zu refinanzierende Schulden: 181 Milliarden Dollar. 2014 anstehende Zinszahlungen: 75 Milliarden Dollar.

China: 2014 zu refinanzierende Schulden: 143 Milliarden Dollar. 2014 anstehende Zinszahlungen: 58 Milliarden Dollar.

Russland: 2014 zu refinanzierende Schulden: 10 Milliarden Dollar. 2014 anstehende Zinszahlungen: 11 Milliarden Dollar…

So bemerkte die Bundesbank in ihrem Januar-Monatsbericht, dass "auch vorhandenes privates Vermögen dazu beitragen kann, eine staatliche Insolvenz abzuwenden".

In immer kürzeren Zyklen müssen Produkte vorsätzlich versagen, so der Eindruck, damit immer neue verkauft werden können. Diese geplante Überalterung der Produkte ist deshalb notwendig, weil die Unternehmen der Realwirtschaft immer höhere Umsätze benötigen um die in der Geldmenge niemals erzeugten «Bankzinsen» zurückzahlen zu können. Und hier liegt das Problem!

Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung besitzt so viel Vermögen wie die reichsten 85 Personen. Die weltweite Ungleichheit steigt. Nach Ansicht von Oxfam gefährdet dies die soziale Stabilität und den Weltfrieden.

Seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers in 2008 ist das Niveau chinesischer Inlandskredite von USD 9 Billion auf atemberaubende USD 23 Billionen gestiegen. Wir sprechen hier also von einem Anstieg von USD 14 Billionen in gerade einmal fünf Jahren.

Optimismus allenthalben. Doch in den Banken braut sich etwas zusammen: Europas Finanzinstitute brauchen noch viele Milliarden Euro, um zu überleben. Und in China trauen sich die Banker untereinander schon nicht mehr über den Weg. Offiziell redet keiner davon, aber alle fürchten ihn – den Banken-Crash 2.0. Gerade wurde wieder ein Bankencrash in China verhindert.

Die US-Behörden wollen Bitcoin im Wert von 30 Millionen Dollar verkaufen. Sie haben das digitale Vermögen bei der Zerschlagung des Online-Schwarzmarkts Silk Road beschlagnahmt.

Der Versuch, Griechenland mittels weiteren Kreditzusagen und Zwangssparmaßnahmen vor dem Bankrott zu retten, ist gescheitert".

Lira-Absturz 28.1.14.Wie die Notenbank CBRT am späten Dienstagabend nach einer Krisensitzung in Ankara mitteilte, steigt der Leitzins (Benchmark Repo Rate) von bisher 4,5 auf 10,0 Prozent.

Eine der größten Banken Russlands hat vor kurzen alle Bargeldauszahlungen bis auf weiteres gestoppt. Gründe wurden nicht genannt. Die Furcht vor einem globalen Bankrun wächst.

Die Finanzkrise wird sich in den nächsten Monaten und Jahren weiter verschärfen.

Dem chinesischen Schattenbankensystem droht der Crash. Argentinien steuert geradewegs auf den Staatsbankrott zu – und Brasilien droht, infiziert zu werden.

Man wird den Goldmarkt und den Goldpreis nicht mehr lange unter Kontrolle halten können. Der Crah steht vor der Tür!

Die EU hat Angst vor der Wahl eurokritischer Parteien in das Europa-Parlament.

Reduziert die Fed ihre Anleihekäufe um weitere zehn Milliarden Dollar, droht der nächste Währungscrash.

Die Krise der Staatsanleihen setzt ein?
Am 27. Januar sind die 30-Tage/4-Wochen T-Bills (Treasury Bills sind Schatzwechsel des Staats, Staatsschuldverschreibungen) der USA erstmals ins Minus abgetaucht.
Die neue Vorsitzende der Fed Janet Yellen vermag weder QE (Anleihen Käufe der Fed) zurückführen noch das Drucken des Dollars zu bremsen.
Wird QE Reduziert, implodieren die Schwellenländer, auch die großen US-Banken erleiden schwerste Verluste angesichts ihres Engagements.
Wird anderseits die Druckerpresse nicht angeworfen, dann droht der Welt eine tiefe Rezession.
Aber eine neue Dollarflut würde zum Zinsanstieg führen und damit zum Crash der Derivate.
Europa droht noch nie dagewesene Folgen.
Deutschlands Volksvermögen verdampft im ESM-Topf (Währungsreform, Schuldenschnitten und Enteignung von Sparvermögen).

Das Ziel der NWO (Neue Weltordnung) ist nicht nur Rezession. Ihr Ziel ist Chaos, so scheint es.
Denn die Rückzahlung der Systemverschuldung ist unmöglich geworden.

Egal welche Währung dem Dollar oder Euro folgt, sie sind weiterhin durch nichts gedeckt und werden ins bodenlose abwerten.

„Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen“

Carl Friedrich v. Weizsäcker beschreibt die Deutschen in seinem Buch "Der bedrohte Friede" wie folgt:
"Der Deutsche ist: absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typische Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage! Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein – auch das, was ihm noch helfen könnte."
-Der Text ist in der ersten Auflage nicht enthalten, aber in der zweiten. ISBN:9783446134546. ABE-6602799126-
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EAW
schrieb am 08.01.14 23:26:15
Beitrag Nr. 248 (46.187.289)
Die scheinbare Ruhe trügt

Die Geldsystem-Krise schwelt weiter. Kein Problem wurde gelöst. Im Gegenteil: Die globalen Schulden sind seit Ausbruch der "Finanzkrise" sogar um rund 40% gestiegen.

Die Aktienkurse steigen unaufhörlich, und die derzeitigen Vorgänge auf den Aktienmärkten haben nicht mehr das Geringste mit der allgemeinen wirtschaftlichen Realität zu tun.

Der Immobilienmarkt bildet eine Blase aus, bis die Zinsen steigen. Oder bei einer Deflation (wenn Preise und Löhne fallen), leiden auch die Immobilienpreise. So sind die Häuserpreise in Japan seit dem Platzen der Blase 1989/1990 um rund 80 Prozent gesunken.

Durch die niedrigen Zinsen konnten die Zentralbanken über 1 Billion an Zinsen einsparen und somit die Schuldenstaaten USA, Großbritannien und die Eurozone entlasten. Die Haushalte der Länder sollen um 460 Milliarden Euro erleichtert worden sein.

Ohne die Intervention der Zentralbanken hätte es demnach mehrere Staatspleiten gegeben.

Die Politik befinde sich in einem Zustand der „Leugnung“ der Realität. Alle bisher bekannten Maßnahmen werden nicht ausreichen, um die Schuldenkrise zu lösen.

Der IWF diskutiert über eine einmalige Kapital-Abgabe, die auf einen Schlag das Schuldenproblem lösen soll. Jeder Bürger mit Geld auf dem Konto soll in einer Art Überraschungsaktion über Nacht zur Kasse gebeten werden. Damit könne man die dramatische Schuldensituation der Staaten nachhaltig lindern.
Also Steuerzahler, Sparer und Vermögenswerte werden zur Reduzierung der Überschuldung und zur Stabilisierung der Währung herangezogen.
Sozialleistungen werden drastisch gekürzt, Schuldenverzicht der Gläubiger, höhere Inflation, Kapitalkontrollen und andere Formen der Enteignung. Es wird ein Schock sein.
Die legale Enteignung wird als Solidarität und Friedensbildende Maßnahme verkauft werden.
Die Krisen des vergangenen Jahrhunderts zeigen, dass keine einzige Schulden-Krise ohne radikale Schnitte beendet werden konnte.

IWF regt bereits eine Weltregierung aus Technokraten zu installieren an.

Derivate sind auf fast 700 Billionen Dollar angewachsen.
Das ist das 200-Fache dessen, was in Deutschland in einem ganzen Jahr an Produkten und Dienstleistungen hergestellt wird, ist das 12,5-Fache der gesamten Weltproduktion.
Für diese gibt es auch KEINE Sicherheiten, mit denen diese Papiere abgesichert sind.

Weidmann kündigte an, in den kommenden Jahren noch größere Mengen Gold nach Deutschland zu verlagern. 2011 hatte der Bundesrechnungshof aufgedeckt, dass die deutschen Goldreserven im Ausland nicht regelmäßig überprüft werden.

2013 konnte erfolgreich verhindert werden daß Silber nachgefragt wurde vor der massiven Mehrwertsteuererhöhung 2014. Bisher galt noch der ermäßigte Steuersatz von 7%: Ab 1. Januar 2014 sind es 19%.

Die Wetten auf einen sinkenden Goldpreis erhöhten sich laut Zahlen der US-Aufsicht CFTC um 6,2 Prozent auf zuletzt knapp 80 000 Kontrakte, das sind nur 0,6 Prozent weniger als der Rekord vom Juli 2013. Die Netto-Long Positionen, mit denen Investoren auf einen Anstieg des Goldpreises setzen, sind dagegen auf knapp 26 800 Termin- und Optionskontrakte gefallen. Der Goldpreis fällt 2014 zunächst weiter bis unter 1000 Dollar, so die Hoffnung.
Der Höchstkurs von Gold betrug Anfang der 1980er Jahre ca. 800 US-Dollar". 2014 beträgt der Papiergoldpreis um die 1.200 US-Dollar. Sogar die "offizielle" Geldmenge liegt aber bereits um das ca. 4,72-fache höher. (800 USD x 4,72): Demnach müßte sich der Goldpreis heute bei mindestens 3.776 Dollar befinden, nach offiziellen Zahlen.

Gold und Silber ist Versicherungsschutz, es wird noch in Generationen einen Gegenwert haben, Zahlungsversprechen von Staaten nicht.

Gold und Silber gehörten zu den größten Verlierern 2013, dies konnte mehr als ausgeglichen werden mit Derivate(Scheingeld). s. unter

http://www.palimpalem.com/4/PROGNOS_AE/

- Derivate sind wie ein brennendes Streichholz, wehe dem der es als letzter hält. -
* Eine Börsenmeinung ist wie Zittergras im Wind *
* Die Börse handelt nach Gier und Furcht *
* Die Börse kennt Übermut, Hochmut, Verzweiflung, Resignation, … *
** Die Börse bringt wenig Gewinner und viele Verlierer hervor **
Fazit:
*** Der Markt bestimmt den Kurs nicht unsere Meinung oder Hoffnung ***

Ich wünsch jedem Leser 2014 der es will:
„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.” – von Reinhold Niebuhr-
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EAW
schrieb am 08.12.13 19:10:44
Beitrag Nr. 247 (46.006.546)
Mögliche Aussicht auf 2014/15

Die Aktienkäufe auf Kredit nähern sich dem Niveau vom Juli 2007 – Folge war Zusammenbruch der Märkte.

Ermittler untersuchen Währungs-Manipulationen. Dabei sollen Banken Geschäfte mit fremden Währungen in der Absicht getätigt haben, den Kurs zu einer bestimmten Uhrzeit zu beeinflussen.

Goldpreisdrückung: Dient dazu, die letzten Gold-Krümel aus dem Markt zu holen. Die Masse tauscht freiwillig Substanz gegen Papier, angeregt durch die derzeitige pessimistische Nachrichtenlage zum Gold und Silberpreis und aus berechtigten Charttechnischen Gründen. Allerdings ist der S+G-Markt überverkauft.
Man kündigt eine Versicherung die einfach zu teuer und unnütz erscheint (erscheinen lässt).

Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Shiller sorgt sich, dass die stark steigenden Preise an Aktien- und Immobilienmärkten zu gefährlichen Finanzblasen führen könnten.

Die Standard-Methode, die chinesische Banken nutzen, um faule Kredite zu verstecken, ist die Kreditverlängerung. Offiziell sind 70 Milliarden Euro „faul“. Neben dem Trick mit der Verlängerung verkauften Chinas Banken außerdem viele faule Kredite an Investitionsfirmen. In der ostchinesischen Stadt Wenzhou, wo die Immobilienblase bereits zu platzen anfing, erreichte die Quote der faulen Kredite bis Ende Oktober bereits 4,31 Prozent. Bei einigen Banken vor Ort betragen die faulen Kredit sogar über 10 Prozent.

Die ausstehenden Schulden von Unternehmen aus den Schwellenländern steigen rasant an und erreichen mittlerweile 460 Milliarden US-Dollar. Das ist der höchste Stand seit der asiatischen Finanzkrise 1997/98. Mit der Einführung der Politik des billigen Geldes im Jahr 2008, hat sich das Volumen der Schulden mehr als vervierfacht. Es entspricht inzwischen 10 Prozent der weltweiten Gesamtverschuldung aller Unternehmen.

Sollten die Währungen in den Schwellenländern weiter unter Druck geraten, drohen weitreichende Kreditausfälle bei den dort ansässigen Unternehmen. Dies wiederum würde die Gläubiger aus den Industrienationen vor ernsthafte Probleme stellen. Ein solches Ereignis könnte den vielzitierten „margin call“ auslösen und zu Panikverkäufen an den weltweiten Aktienmärkten führen.

Ein prominentes Opfer dieser Entwicklung ist der Brasilianer Eike Batista. Noch vor wenigen Monaten war er mit einem Vermögen von 34,5 Milliarden US-Dollar der siebt reichste Mann der Welt. In weniger als einem Jahr verlor Batista 99 Prozent seines Vermögens und den Großteil seines Firmen-Imperiums (hier). Viele seiner Firmen waren nie rentabel, sondern lebten nur vom Fremdkapital ausländischer Investoren und dem Versprechen auf zukünftige Profite.

Maßnahmen zur Lösung oder zur Eindämmung der Finanzkrise:

Durch Negativzins?
Mehrere Banken in den USA haben bereits angekündigt, die mit dem Negativzins verbundenen Kosten direkt an die Sparer weiterzugeben, sodass demnächst nicht nur allein die hohe Inflation, sondern dann auch noch konkrete Gebühren an den Spareinlagen nagen werden. Obwohl die meisten Menschen eher träge in Bezug auf ihre Geldanlagen handeln, besteht hier dennoch die unmittelbare Gefahr eines Bank Runs.

Wie vermeidet man einen Bank Run?
Der Bürger sein gesamtes Geld abhebt und lieber im Schließfach oder unter der Matratze aufbewahrt. Selbst wenn nur ein kleiner Teil der Bürger diesen Schritt wirklich ginge, so bestünde dadurch dennoch unmittelbare Crash-Gefahr für die Banken, das Geldsystems können bereits bei etwa fünf bis zehn Prozent Einlagenabzug eine Bank zum Kollabieren bringen.
Sobald nämlich der bisher alleinig in Form von Inflation zum Tragen kommende Wertverlust der Sparvermögen bei den Banken durch Spargebühren offen verstärkt wird und die Ersparnisse sichtbar auffrisst, wird (könnte) jeder noch einigermaßen vernünftige Bürger sein gesamtes Geld abheben und lieber im Schließfach oder unter der Matratze aufbewahren.

Die einzige Möglichkeit, die Kunden am Abheben ihrer Spareinlagen zu hindern, sind entweder Abhebegrenzen oder gleich ein völliges Bargeldverbot bzw. zumindest niedrige Grenzen für sämtliche Barzahlungsvorgänge.

Konkret in Zypern Anfang des Jahres. Dort war es urplötzlich, quasi über Nacht, nicht mehr möglich, an sein Erspartes zu gelangen und bis heute gelten auf der Insel niedrige Abhebegrenzen. Auch die Barzahlungsgrenzen von 1.000 Euro in Italien und 1.500 Euro in Griechenland passen perfekt in dieses Bild. Schweden liebäugelt schon länger mit der völligen Abschaffung des angeblich “unsicheren” Bargelds.

Die Welt vom Bargeld zu “befreien” ist auch eines der langfristigen und erklärten Ziele des IWF. Da zurzeit all diese Pläne und Ereignisse immer schneller ablaufen, sollte es uns nicht wundern, wenn bereits in sehr naher Zukunft weitere konkrete Schritte eingeleitet würden.

Der IWF soll in Kürze eine Neubewertung der weltweiten Währungen vornehmen. 204 Länder der Erde hätten diesbezüglich zugestimmt.

Nach der Neubewertung wird es keinen Währungskrieg mehr geben, weil sich die Teilnehmenden darauf verständigt haben, nur noch gegenseitige Schwankungen im Bereich von 5% zuzulassen. Wir sehen hier einen der letzten Schritte hin zur Weltwährung.

Hinter dieser ominösen Neubewertung steckt jedoch noch keine Währungsreform, sondern es soll lediglich eine Anpassung zwischen Währung und Substanz der jeweiligen Nation dahinter durchgeführt werden.

Beispiel USA: Das Land besitzt fast nichts außer Schulden. Produziert wird quasi ausschließlich nur noch in China und die Waren werden dann gegen billige Dollars importiert. Der Dollar könnte in Bezug auf die Vermögens- und Leistungswerte der USA insofern eine drastische Abwertung erfahren. Die Rede ist von ca. 30%, vielleicht auch mehr.

Damit einhergehend wird der Dollar seinen Status als Weltreservewährung verlieren. Die Folgen dieses sehr drastischen Schrittes dürften einigermaßen klar sein, denn damit ist der Dollar quasi klinisch tot.

Inwiefern der Euro diesen Schritt überleben wird, ist schwer zu sagen. Möglicherweise wird er aufgelöst und wieder nationale Währungen eingeführt, damit tatsächlich jedes Land eigenständig anhand seiner Vermögenswerte durch den IWF bewertet werden kann.


Mögliche Folgen, -Achtung- nur für starke Nerven geeignet:

Die drastischen Folgen der Neubewertung kommen erst ein paar Wochen später zum Vorschein: Importe, insbesondere Öl und Gas, werden extremen Preissteigerungen unterliegen und sich wie üblich auf sämtliche Produkte niederschlagen. Jetzt beginnt allmählich die schon lange angekündigte tödliche Preisspirale.

Das finale Ende bzw. der Währungs-Crash wird dadurch jedoch noch nicht ausgelöst, denn jener ereignet sich erst in Folge von steigenden Zinsen.

Die größten Gefahren die auf uns persönlich lauern:
Auf der einen Seite sind es bestehende Schulden und auf der anderen Seite jegliche angelegten Geldvermögen.
Die Sparer werden hilflos dabei zusehen müssen, wie sie ihr Vermögen verlieren. Fällige Zinsen für Kredite trotz stark steigender Lebenshaltungskosten bedienen zu müssen, wird außerdem den meisten während all dieser Entwicklungen bereits kurzfristig das Genick brechen.
Zusätzlich wird der Fiskus mit horrenden Steuern zulangen und uns weiter auspressen. Der IWF gab in seinem Treffen am 9. Oktober bereits entsprechende Empfehlungen an die Staaten.

In naher Zukunft könnte es sehr schwierig werden, was beispielsweise die rettende Umwandlung von Sparvermögen in Gold und Silber betrifft.

Die von der US-Bank Chase angekündigte Sperre von Auslandsüberweisungen und gleichzeitig geltende Einschränkung von Barabhebungen ab dem 17. November 2013 deuten diesbezüglich nichts Gutes an.

Im Juni kündigte Fed-Chef Ben Bernanke an, die “quantitative Lockerung” gegen Ende des Jahres ein wenig einzuschränken. Binnen 48 Stunden stiegen allein wegen dieser Aussage die Interbankenzinsen von etwa drei auf über acht bzw. zwölf Prozent an. In China geriet dadurch die größte Bank des Landes ins Trudeln und musste kurzfristig durch die chinesische Zentralbank mit zig Milliarden Dollar “unterstützt” werden. Das Experiment wurde jedoch wieder rechtzeitig vor der montäglichen Eröffnung der Märkte abgeblasen, sodass sich diese beruhigten und der drohende Crash ebenfalls ausblieb.

Wann der endgültige Crash stattfinden wird?

Ausgelöst wird dieser Crash durch steigende Zinsen, welche den hunderte von Billionen Dollar schweren Derivatemarkt sehr wahrscheinlich schlagartig kollabieren lassen.

In diesem Zusammenhang spricht man von Hungersnot, Aufständen und Kriegsrecht.

Folgt der letzte Schritt also der Finanz-Crash mit gleichzeitiger Bankenschließung und Enteignung der Sparer, wonach der Weg frei wird zur Einführung der Neuen Weltordnung.

Finalen Crash: Unter jenem versteht man nämlich den Moment, ab welchem die Banken weltweit schließen und sich sämtliche darin befindlichen finanziellen Vermögenswerte in Luft auflösen werden, der damit einhergehenden Totalenteignung der Sparer und der sich wahrscheinlich unmittelbar anschließenden Einführung einer neuen, goldgedeckten Weltwährung.

Nach diesem Crash wird die Neue Weltordnung sprichwörtlich starten, so der Plan.
NWO =
1.Eine-Welt-Regierung / Parlament
2.Eine-Welt-Wirtschaft / Finanzsystem
3.Eine-Welt-Religion / Einheitskirche

Aber auch dieses System hat eine begrenzte Zeit.

Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Offb 13, 17
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EAW
schrieb am 24.11.13 20:46:10
Beitrag Nr. 246 (45.908.236)
Die Börsen im Rausch?

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) sieht in der sich öffnenden Einkommensschere die weltweit drängendste Sorge.
Die hohen Arbeitslosenzahlen und zunehmende wirtschaftliche Ungleichheiten in vielen Regionen werden zu den größten Herausforderungen in den kommenden Monaten zählen.

Preise steigen schneller als die Sparzinsen. Das ist ein realer Vermögensverlust.

Weltweit ermitteln Aufsichtsbehörden gegen internationale Großbanken. Die Gerichtsfälle mit Beteiligung von Banken häufen sich. Einem Bericht des Handelsblatts zufolge sind inzwischen über 100 000 Anleger in hochriskante Unternehmensbeteiligungen gelockt worden.

Immobilienbesitz ist das finanzielle Rückgrat der Mittelschicht, diese ist gefährdet durch die aufziehende Immobilienbaisse.

Athen bittet wieder um Hilfe bei den Schulden. Das Land will niedrigere Zinsen oder längere Tilgungsfristen. Der Schuldenstand hatte Ende September 321,8 Milliarden Euro oder 169 Prozent des Bruttosozialprodukts erreicht. Das ist deutlich mehr als vor einem Jahr, damals betrug die Summe 303,5 Milliarden.

Fast zwei Monate nach der Wahl ist der Bundestag noch immer nicht arbeitsfähig - und das wird auch vorerst so bleiben: Am Montag stimmten CDU/CSU und SPD für eine Fortsetzung des parlamentarischen Stillstands.

Bleibt das Zinsniveau auf dem jetzigen ultraniedrigen Niveau, dann kommt es in naher Zukunft zum großen Showdown im Bankensektor. Die Gewinne sinken, die Eigenkapitaldecke erfüllt nicht mehr alle Vorschriften und jede kleine Marktbereinigung könnte zu neuen Pleiten führen.

Gold-Bestände an der COMEX fallen auf neue Tiefstände.
Gerade weil das Geld derzeit so billig ist, müsste Gold höher stehen. Hierbei geht es eher um das Papiergold, was künstlich niedrig gehalten wird. Die physische Nachfrage ist weiterhin robust.

Jemand hatte auf einen Schlag Goldpapiere im Umfang von 150.000 Unzen mit einem Marktwert von 190 Millionen Dollar abgestoßen und dem Markt alle Liquidität entzogen.
Es ist die dritte offensichtliche Manipulation des Goldmarktes innerhalb weniger Wochen, um den Goldpreis zu drücken.
Das massive Abstoßen von Gold kann jedoch dazu genutzt werden, den Markt zu manipulieren und den Goldpreis nach unten zu drücken.

Am 26. November, ist wieder einmal Verfallstag an der Comex. Dann sind 700 Tonnen Gold auszuliefern bei einem Bestand von angeblich nur 20 Tonnen!

Man treibt über die Kurse die Anleger aus dem Gold und in die Aktien.

EZB erwägt erstmals Negativzinsen. In den vergangenen Jahren ist die Geldmenge durch Maßnahmen der Zentralbank zwar deutlich ausgeweitet worden, aber zum großen Teil ungenutzt auf den Zentralbankkonten der Finanzinstitute liegt. Durch Negativzinsen der EZB könnte es verstärkt in Umlauf kommen.
Die Schieflage durch die verursachte Geldschwemme nimmt bedrohliche Formen an es ist Gift für die Realwirtschaft.

Zwischen dem 1. Oktober, der erste Tag des neuen Fiskaljahres 2014, und dem 14. November musste das US-Schatzamt (Finanzministerium) für über 1 Billion Dollar neue Schulden aufnehmen. In diesen 6 Wochen benötigte der Staat die 1'014'215'000'000 um seinen Verpflichtungen nachzukommen, denn in der gleichen Zeit kamen nur 255 Milliarden an Steuern rein, es werden immer mehr neue Schulden gemacht um die alten abzudecken.

Die meisten Investoren sind davon überzeugt, rechtzeitig aus dem Markt aussteigen zu können, ehe der Bullenmarkt seinen letzten Atemzug tue.

Charttechnische - Prognose für 7 INDIZES
Im neuen Gewand, mit neu entwickeltem RW=Richtungswechsel-Indikator
http://www.palimpalem.com/4/PROGNOS_AE/

*** Die Wahrheit wird an der Börse nicht gehandelt. ***
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EAW
schrieb am 09.11.13 18:43:37
Beitrag Nr. 245 (45.799.564)
Geldschwemme treibt Dax weiter Richtung 10.000-Punkte-Marke.

Die Angst vor Deflation, dass Europa ein Schicksal wie Japan drohen könnte, tritt in den Vordergrund.

ZINSAUSBLICK: "Nach der Zinssenkung (von 0,5% auf 0,25%) hat der EZB-Rat den Zinsausblick vom Juli überprüft und bestätigt. Er geht davon aus, dass die Zinsen für einen längeren Zeitraum auf dem gegenwärtigen oder einem niedrigen Niveau bleiben werden."

Die Geldwertstabilität könne durch eine allzu lange lockere Geldpolitik ins Rutschen geraten.

Standard & Poor's (S&P) senkte die Kreditwürdigkeit Frankreichs von AA+ auf AA.
Das gesetzliche Renteneintrittsalter von 62 Jahren soll nicht angehoben werden.

Seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise haben die Zentralbanken in Europa, Nordamerika und Japan zusätzlich 10.000 Milliarden US-Dollar - das sind 8.000 Milliarden Euro - zusätzlich in Umlauf gebracht. Seit 2008 wuchs die Bilanzsumme der FED um fast 300 Prozent.

Große Mengen an billigem Geld verschaffen zwar einen größeren zeitlichen Spielraum, doch die extrem lockere Geldpolitik verliert mit der Zeit an Wirksamkeit.

Extrem niedrige Zinsen führen zu einer anhaltenden Flucht in Immobilien. In vielen Teilen Europas explodieren die Preise. Wenn die Blase platzt, droht eine Finanzkrise – mit gravierenden Folgen für die private Altersvorsorge.

Hierzulande haben die Bürger 1,8 Billionen Euro auf Giro- oder Tagesgeldkonten sowie Sparbüchern deponiert.

Die Idee des IWF, eine einmalige Schulden-Steuer in der Höhe von 10 Prozent auf alle Vermögen zu erheben, um die Schulden in der Euro-Zone auf das Vorkrisen-Niveau zu senken, wird noch diskutiert. Über die Frage einer einmaligen oder dauerhaften und entsprechend niedrigeren Abgabe müsste man reden.
Der niederländische König Willem hatte seinem Volk ganz offen angekündigt, dass nun die Blut-, Schweiß- und Tränen-Zeit angebrochen sei.

Achtung: Twitter Aktien sind nur für den hochspekulativen Anleger, Twitter hat noch nie Gewinne gemacht.

Der Goldpreis ist in 2013 bislang um 20% gesunken. Goldman Sachs erwartet, dass der Goldpreis bis auf 1.050 US-Dollare je Unze fallen wird.
Eine wichtige Marke ist der mehrfache Widerstand bei 1380 Dollar. Bei einem Anstieg über diese Marke wäre eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgebildet.
Eine weitere stärkere Korrektur wäre erst bei Kursen unter 1270 Dollar gegeben. Dann könnte der Preis auch unter das mehrjährige Tief von 1180 Dollar fallen.

Vorsicht: Der Papiergoldmarkt ist 100-mal so groß wie der Markt für physisches Gold. Investoren, die Papiergold besitzen, könnten daher niemals den physischen Gegenwert erhalten.

Mit Derivate kann man Verluste ausgleichen um bei Kurswechsel physisches Gold oder Silber nachzukaufen. (s.Bild -Gold-. Beispiel-WKN-CZ9U3Q-Put)



Weitere Beispiele s.unter meiner Homepage

Kurs Prognosen und Derivate-Performance
Charttechnische - Prognose für 7 INDIZES
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*** Der Markt bestimmt den Kurs nicht unsere Meinung oder Hoffnung.***
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EAW
schrieb am 28.10.13 23:52:36
Beitrag Nr. 244 (45.711.647)
Schuldensteuer für alle rückt näher!

Die meisten Wahlversprechen können nicht bezahlt werden. Ökonom sieht kaum Spielraum für Finanzierung von Wahlversprechen. - Stattdessen drohen weitere Steuererhöhungen.

US-Schulden übersteigen 17 Billionen Dollar Die Schulden Washingtons sind am Donnerstag 17.10.13 um sagenhafte 328 Milliarden Dollar nach oben geschossen, am ersten Tag an dem die Bundesregierung wieder Geld sich leihen durfte.

Die Staaten nehmen jedes Jahr neue Schulden auf, ohne dass die Absicht bestünde, davon jemals irgendetwas wieder zurückzuzahlen!

Japan – 245 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Griechenland – 182 Prozent des BIP
Italien – 128 Prozent des BIP
Portugal – 124 Prozent des BIP
Irland – 119 Prozent des BIP
USA – 112 Prozent des BIP
Deutschland – 82 Prozent des BIP
Liechtenstein – 0 Prozent des BIP, ein Land ohne Staatsverschuldung.

Die größten chinesischen Banken haben die Abschreibungen auf notleidende Kredite in der ersten Jahreshälfte verdreifacht. Damit säubern die Kreditinstitute ihre Bücher vor einer befürchteten neuen Welle an Zahlungsausfällen.

Frankreich fordert 20%ige Abwertung des Euros.

Bundesbank warnt vor Immobilienblase.

Direktorin Christine Lagarde des Internationale Währungsfonds (IWF) hat jüngst gefordert, für jeden Haushalt in der Euro-Zone eine „Schuldensteuer“ in Höhe von 10 Prozent zu erheben. Zahlen soll jeder, selbst wenn nur über geringe Ersparnisse verfügt. Das Geld soll in den Schuldendienst fließen, die Forderungen der Banken befriedigen und das Schuldensystem retten.

Für Deutschland legte der IWF eine zusätzliche Empfehlung noch obendrauf: Die Bundesrepublik solle ihren Spitzensteuersatz anheben. Deutschland sei eines der wenigen Länder in Europa, das sein Potenzial bei den Staatseinnahmen nicht ausnutze. Insbesondere bei Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer belasteten andere Nationen ihre Bürger zum Teil erheblich stärker.

Am 13.11.13 ist die groß angelegte Übung GridEx II in den USA geplant, welche Hackerangriffe auf die US-Infrastruktur zum Inhalt hat.

Ab 17. November 2013 treten die folgenden Bestimmungen in Kraft: Von Konten sind keine Überweisungen mehr ins Ausland möglich. Alle Bar-Aktivitäten, d.h. Bar ein- und Auszahlungen sind auf 50.000 US-$ pro Abrechnungszeitraum eingeschränkt. (Chase Bank, angeblich an Kunden verschickt)

Vorsicht Aktienblase: Das billige Geld der Zentralbanken treibt die Anleger in europäische Aktien. Über 600 Milliarden Dollar sind in die Vermögenswerte geflossen.

Charttechnische - Prognose für 7 INDIZES
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Rainolaus
schrieb am 27.09.13 20:33:58
Beitrag Nr. 243 (45.530.941)
Der MACD verheisst nichts Gutes beim Dow Jones...
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Rainolaus
schrieb am 27.09.13 20:30:23
Beitrag Nr. 242 (45.530.915)
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Rainolaus
schrieb am 27.09.13 20:29:00
Beitrag Nr. 241 (45.530.909)
Der MACD verheisst nichts Gutes beim Dow Jones...
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EAW
schrieb am 21.09.13 17:00:04
Beitrag Nr. 240 (45.494.625)
Schuldenblase

„Wir leben inmitten der größten Schuldenblase in der Geschichte der Welt“, so Snyder. Damit das Spiel weiterhin funktionieren kann, müssten die Zinsen auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben.
Etwa 3 % Wachstum sind gesamteuropäisch erforderlich, um den Schuldenberg nicht anwachsen zu lassen und 0,3 % beträgt das Wachstum.
Nur die Reichen wurden noch reicher. Während sich das Bruttoinlandsprodukt der USA seit dem Börsentief im März 2009 absolut um etwa 2,3 Billionen Dollar erholt hat, legte der Marktwert der an US-Börsen notierten Unternehmen um rund 12,3 Billionen Dollar zu. Gleichzeitig türmte Obama immer mehr Schulden auf, allein in seiner ersten Amtszeit mehr als alle seine 42 Amtsvorgänger zusammen.
Die Geschichte zeigt auch, dass Gold schon immer abwanderte aus Regionen, in denen der Wohlstand abnimmt in solche, deren Wohlstand wächst.
Unterschied zwischen Papier und Metall: Dazu eine Insider-Mitteilung vom Goldmarkt: die Großanleger bekommen kein Gold mehr heraus, den "Ameisenhandel" über die EM-Händler für Kleinanleger lässt man aber weiterlaufen, um den Anschein der Normalität zu bewahren.
Die Bedeutung von Gold liegt weniger in seinem Preis, als in seinem Besitz.

Die Schuldenquote in Japan wird dieses Jahr 247 Prozent erreichen, Japan gibt zurzeit rund 50 Prozent des staatlichen zentralen Steueraufkommens für Schuldendienste aus.

Jede dritte Kommune kann ihre Schulden nicht aus eigener Kraft zurückzahlen. Die gestiegenen Steuereinnahmen ändern daran nichts. Eine neue Welle von Gebührenerhöhungen und Leistungskürzungen rollt auf die Bürger zu. Drei Viertel aller Kommunen wollen die Bürger stärker belasten, um den Crash zu verhindern.

Neben Griechenland brauchen wohl auch Portugal und Irland neue Euro-Hilfen.
Jetzt legte der litauische Ratspräsident erste Details vor, wie eine konkrete Bankenrettung aussehen wird. Nach diesen Plänen werden die Sparer nur mit dem Notwendigsten auskommen müssen, da sie vier Wochen lang nur 100,00 bis 200,00 € täglich abheben dürfen.

Großbanken trennen ihre Töchter in den Krisenländern finanziell weitgehend vom Mutterkonzern ab.
„Speziell große Häuser verlagern Liquidität aus dem Euroraum heraus“, ins Nicht-Euro-Ausland.
Amerikanische Banken schotten sich gegenüber Europas Banken ab.

Pläne für den Euro-Crash „Alle Pläne liegen fertig in den Schublade“
Kai A. Konrad, Chefberater des Finanzministers, erwartet das Kollabieren der Euro-Zone. Er schlägt einen Ausstieg Deutschlands aus der Währungsunion vor – Europa müsse gerettet werden, nicht der Euro. Deutschland könne die Euro-Rettung auf Dauer nicht schultern. Deutschland kann die Euro-Zone nicht retten. Wer das glaubt, verweigert sich der Realität. Sollte das Gericht der Bundesbank den Kauf von Staatsschuldtiteln untersagen, zahlt sich das im Fall des Euro-Zusammenbruchs aus, und es verringert auch den Druck, der auf Deutschland ausgeübt werden kann. Die Welt.

Gehirnforschung: 80% der Menschen können besorgniserregende Meldungen überhaupt nicht verarbeiten Gehirnforscher nennen es auch „unrealistischen Optimismus“, was im Endeffekt nichts weiter bedeutet, als dass bei der Mehrheit der Bevölkerung essentielle Teile des Gehirns einfach herunterfahren, wenn sie mit der Wahrheit konfrontiert werden. Die Leiterin einer jüngst durchgeführten Studie, mit der dieser Sachverhalt nun durch Messungen der Gehirnaktivität belegt werden konnte, macht dieses zuvor umstrittene Phänomen sogar für den Ausbruch der Finanzkrise im Jahre 2008 verantwortlich. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt laut jüngster Erkenntnisse der Gehirnforschung in einer Fantasiewelt, die auch als „unrealistischer Optimismus“ bezeichnet wird. Kurzum: Der Stirnlappen (präfrontaler Cortex) wird einfach heruntergefahren, wenn Meldungen herein flattern, die sich nicht mit ihrer Wohlfühlwelt vereinbaren lassen.

Zahlen vom Häusermarkt zeigen uns, dass die Fed die Wirtschaft weiter anschieben muss. In der größten Volkswirtschaft der Welt waren die Verkäufe im Juli um 13,4 Prozent gefallen und damit mehr als sechs Mal so stark wie von Volkswirten erwartet.

Die öffentliche Verschuldung Griechenlands stieg im zweiten Quartal 2013 auf über 321 Milliarden Euro. Griechenland muss wenigstens die Hälfte der über 60 Milliarden Euro betragenden fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus endgültig abschreiben.
In Portugal wächst der Widerstand gegen den verordneten Sparkurs des IWF.
Die internationalen Geldgeber haben vor Risiken für Zyperns Rettungsprogramm gewarnt, die am Ende weitere Hilfen nötig machen könnten.
Die französische Regierung rechnet für 2014 trotz mit einem neuen Schuldenrekord. Allein dieses Jahr mussten 191 Fabriken schließen.
Die Zahl der arbeitslosen Niederländer wird im kommenden Jahr weiter wachsen, das Defizit wird auf 3,3 Prozent ansteigen, prognostiziert das staatliche Wirtschaftsinstitut CPB.
118.000 Mini-Jobber sind 75 und älter.

Sämtliche Banken der BRD änderten ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) mit Wirkung zum 31.10.2009, die Schweizer Banken haben übrigens 2013 nachgezogen. Man beachte nun den folgenden Punkt in den AGB’s: Nr. 21 Pfandrecht, Sicherungsabtretung: „Der deutsche Kunde räumt hiermit seiner Sparkasse/Bank ein Pfandrecht an Werten jeder Art ein. “Da die deutschen Bürger mit ihren insgesamt ca. 4,5 Billionen Euro Privatvermögen für ihren Staat bürgen, die BRD aber über 2 Billionen Euro Schulden gemacht hat, kann nun mit Hilfe dieses Pfandrechtes zur Begleichung der Schulden bei Zahlungsunfähigkeit des Staates direkt vom Konto des deutschen Bürgers abgebucht werden. Juristisch völlig korrekt und legal, da die neuen AGB’s vom deutschen Bürger widerspruchslos angenommen wurden.

Ab Oktober droht den USA die Zahlungsunfähigkeit. Der US-Finanzminister Lew gab bekannt, dass die Schuldengrenze von 16,7 Billionen Dollar Mitte Oktober erreicht wird. Wenn der Kongress die Schuldengrenze nicht anhebt, darf die US-Regierung keine weiteren Schulden mehr machen. Schuldengrenze kann im Verteidigungsfall außer Kraft gesetzt werden -Verfassung der vereinigten Staaten von Amerika-Artikel 1, Abschnitt 8

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) bezeichnet die aktuelle Lage auf den Finanzmärkten als noch schlechter als vor der Lehman-Insolvenz. Die Warnung der BIZ könnte der Grund sein, warum die US-Notenbank entschied, weiter unbegrenzt Geld zu drucken. Es bleibt bei (vorerst) 85 Milliarden USD Aufkauf Programm pro Monat.

Damit hat die US-Notenbank FED entschieden, dass unser Geld noch mehr an Wert verlieren soll.
Die Blase wächst zur Super Crash Blase an, den Schulden-Tsunami zu stoppen ist anscheinende nicht mehr möglich.
Die Fed wird weiter Geld drucken und die Staatsschulden damit kaufen, so lange bis das Finanzsystem kollabiert.
Auch die Richtlinien der EZB bestehen in der Ankündigung, unbegrenzt Staatsanleihen zu kaufen.

Währungsreformen sind keine Ausnahme sondern die Regel.
Jede Währung vergeht, es ist nur eine Frage der Zeit.

Also gehen wir wählen, den es ist einer der Freiheiten die wir noch haben.
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EAW
schrieb am 15.08.13 23:13:57
Beitrag Nr. 239 (45.261.925)
Staatsschuldenkrise: Die Frage lautet Hyperinflation oder Währungsreform.

Alles hat seinen Preis, aber nicht alles hat einen Wert.
Bevor Sie sich fragen, was mit der Welt der Werte nicht stimmt, sollten Sie noch die folgenden Zahlen Revue passieren lassen: Alle Aktien der Welt hatten Anfang August einen Börsenwert von 57 Billionen Dollar, die Gesamtverschuldung der USA war mit 59 Billionen Dollar sogar etwas höher. Das heißt, alle Aktien hatten einen fast 538-mal so hohen Preis wie die HUI-Edelmetallaktien, während die US-Schulden fast 557-mal so hoch waren.
Rund 1 Billion an toxischen und nicht liquiden Papieren schlummern in den Bilanzen der europäischen Bad Banks. Dazu kommen faule Kredite im Umfang von geschätzten 720 Milliarden Euro. - Für jeden Staat und jeden Rettungsschirm einfach zu groß - .
Die Schuldenquote in Japan wird dieses Jahr 247 Prozent erreichen, Japan gibt zurzeit rund 50 Prozent des staatlichen zentralen Steueraufkommens für Schuldendienste aus.

Gold/Silber:
Q2: Größter Einzelverkäufer war der Hedgefonds von John Paulson, der seine Bestände um 1,16 Mio. Unzen mehr als halbierte. Daneben trennten sich vor allem einige große Investmentgesellschaften von ihren Goldbeständen. Mit 347 Tsd. Unzen größter Einzelkäufer gemäß SEC war Goldman Sachs.
US-Banken stocken Wetten auf steigenden Goldpreis weiter auf.
China: Goldkäufe um 50 Prozent gestiegen. Experten erklärten den aktuellen Preisanstieg mit neuen Daten zur Nachfrage in China.
In asiatischen Zeitungen wird darüber spekuliert, ob China einen Gold-Standard einführt oder zumindest entsprechende Vorbereitungen trifft. Das Land hat im ersten Halbjahr schon so viel Gold eingeführt wie im ganzen Jahr 2012. Die Goldreserven könnten die der USA bei weitem übertreffen.
In der Erde gibt es etwa 17-mal mehr Silber als Gold. Über viele Jahrhunderte war Gold
dementsprechend etwa 17-mal mehr wert als Silber. Daß man heute für Gold 60-mal mehr als für Silber zahlen soll, erscheint nicht logisch. Der Silberpreis ist derzeit noch weit unterbewertet.

Heute auf den Tag genau vor 42 Jahren "schloss" Präsident Nixon das "Goldfenster".

Das Finanzsystem:
Die Situation auf den Finanzmärkten hat sich etwas stabilisiert, zumindest scheint es so. In Wahrheit allerdings wurden die Probleme lediglich weiter nach hinten verschoben und dadurch noch weiter aufgetürmt.

Schuldenschnitt für die USA, Griechenland, Portugal, Spanien und Italien möglich?
Mögliche Folgen Crash des Finanzsystems, Inflation, Hyperinflation, Währungsreform begleitet von sozialen Unruhen, Verknappung von Nahrungsmitteln…?
Alles wird gut.
Schließlich kann nicht sein, was nicht sein darf. (oder doch?)
Nach dem Wahltag könnte Zahltag sein.

EAG4: Verkauf-Signal ausgelöst:
Silber Put CZ1VPC mit 292% am 14.8.13 geschlossen.
Gold Put CZ6X7S mit 389% am 15.8.13 geschlossen.
Gold Put CZ5G0X mit 889% am 24.4.13 geschlossen.
Mit den Gewinnen sollten man Silber und Gold kaufen.
Sollte sich das Blatt wenden könnte man sich mit Put-Optionen absichern, wie am 24.4.13.

s.unter
Charttechnische - Prognose für 7 INDIZES
http://www.palimpalem.com/4/PROGNOS_AE/

- Nachrichten beeinflussen Prognosen- s. Beitrag 236
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Rainolaus
schrieb am 10.08.13 20:09:55
Beitrag Nr. 238 (45.223.843)
anscheinend sind sich ALLE einig, dass es nochmal runter geht bis 8000. Dann ist Börse ja eigentlich doch ganz einfach.
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urpferdchen
schrieb am 10.08.13 10:22:26
Beitrag Nr. 237 (45.222.217)
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.379 von Rainolaus am 08.08.13 19:54:21Den blauen Link unten am vorherigen Beitrag - das sind alle 7 Prognosen -

auf das Datum des Kaufs achten !
Dürfte demnächst auf fallenden DAX und DOW gehen.

Die -mögliche - Trendwende bei Gold und Silber - sehr interessasnt.
Silber ist über den langfristigen fallenden Trend - vorgestern ausgebrochen -
und entsprechend laufen die -Gold-Silber- Minenwerte -
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Rainolaus
schrieb am 08.08.13 19:54:21
Beitrag Nr. 236 (45.211.379)
das kopierst Du ja alles ganz toll aber was hat das mit "Charttechnische - Prognose für 6 Indizes" zu tun?
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EAW
schrieb am 08.08.13 19:03:16
Beitrag Nr. 235 (45.211.023)
Blasen an den Finanzmärkten.

Ein Kreditsystem kann in der modernen Welt nicht von Dauer sein. Denn wenn die Höhe der Kredite steigt, dann sinkt die Kreditwürdigkeit des Emittenten des Geldes. Je mehr der schuldet, desto weniger fähig ist er zu zahlen

Kampf um die US-Schuldenobergrenze steht im September bevor, Obama fordert, die Steuern um USD 1,6 Billionen anzuheben. Eine enorme Deflation Gefahr .

Im Euroraum versinken immer mehr Volkswirtschaften in Rezession und Depression. Der künstliche Aufschwung, den die Euro-Einführung anfänglich brachte, ist vielerorts einem Abschwungsalbtraum gewichen. Die Menschen in den betroffenen Ländern erleiden Arbeitslosigkeit, Einkommensverluste oder gar persönlichen Ruin.

Die Finanzmärkte haben sich nur beruhigt, weil die Steuerzahler mit Ihrem Vermögen Haften.

Ob die Vergemeinschaftung der Lasten noch abzuwehren ist, ist zu bezweifeln.

HSBC prophezeit für den Euro-Raum "Dekaden der Unsicherheit".

In Deutschland führen die zu niedrigen Zinsen dazu, dass der Sparer enteignet wird. Die Inflationsrate beträgt zurzeit 1,7 Prozent. Der Sparer bekommt 0,5 Prozent Zinsen… -Hans-Olaf Henkel-

Wenn die aktuelle Niedrigzinsblase platzt, wird unser Finanzsystem brutal gegen die Wand fahren.

Würde der durchschnittliche Zinssatz für US-Schulden beispielsweise auf gerade einmal 6% zurückkehren – und die Zinsen waren in der Vergangenheit auch schon wesentlich höher –, müsste die US-Bundesregierung jedes Jahr allein auf ihre Staatsschulden USD 1 Billion an Zinsen zahlen.

Die Krise in Brasilien spitzt sich zu. Der Staat vergibt mittlerweile mehr Kredite als die Banken.

Planen die Chinesen einen goldgedeckten Renmimbi? In Russland rechnet man mit einem solchen Vorhaben und erörtert die möglichen Konsequenzen.

Portugal und Zypern: Das sind die heißesten Kandidaten des ZEW-Präsidenten Clemens Fuest auf einen Schuldenschnitt. Auch von Spanien gehe große Gefahr aus. Ein Ende der Krise sei längst nicht in Sicht – die Zeche müssten die Bürger zahlen. -FOCUS-MONEY-

Heile Welt vorgaukelt, solange können wir im Supermarkt einkaufen, solange gibt es an der Tankstelle Sprit, solange kommt der Strom aus der Steckdose, solange akzeptiert der Arzt unsere Versicherungskarte und vor allen Dingen: solange bekommen wir noch regulären Arbeitslohn, Sozialhilfe, Rente und Pension. So bleibt es (nicht) immer.

Leserzuschriften:
Gestern habe ich bei meinem Auto die Spur einstellen lassen: 2008 für 50 € - 2013 sind wir bei 70 € (gleiche Werkstatt).
Des weiteren wollte ich gestern eine neue Kellertür kaufen. Für die identische Tür habe ich 2007 noch 329 € bezahlt, nun kostet das gute Stück beim selben Händler schlappe 499 €...
Wo sind die versprochenen "unter 2%"?

Spürbar mehr bezahlen mussten die Verbraucher für Speisefette und Speiseöle (plus 13,0 Prozent, darunter Butter: plus 27,1 Prozent) sowie Gemüse (plus 10,4 Prozent, darunter Kartoffeln: plus 35,2 Prozent) und Obst (plus 9,2 Prozent; darunter Äpfel: plus 21,1 Prozent). Erheblich teurer waren auch Molkereiprodukte und Eier (plus 5,3 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (plus 5,0 Prozent).
Daraus sollen nur 1.8% Jahresinflation herauskommen?

3 Kästen Bier mittelständische Brauereien (kein Weizen dabei) haben mir 41,85 Euro (= 13,95/Kiste) gekostet. Somit aufgerundet in DM umgerechnet, der Einfachheit halber 84,-- DM. Kurz vor der Umstellung auf Euro habe ich das für 33,-- DM bekommen.

Schuldenkrise:
Der öffentliche Schuldenstand in der Eurozone stieg im Juli auf den Rekordwert von 8,7 Billionen Euro. - Die angeblichen Anstrengungen der PIGS sind nichts als Makulatur.

Das Ausmaß der Schuldenkrise wird von Politikern und Fachleuten sträflich unterschätzt. Dies glaubt Daniel Stelter, ein ehemaliger Berater der Boston Consulting Group. Die Anleger werden in diesem Szenario zwangsläufig einen Großteil ihrer Vermögen verlieren. Dabei sei es unerheblich, wie er sein Geld angelegt habe. „Sie werden einen Teil Ihres Geldes verlieren, egal, wie Sie sich aufstellen".


Tickende Zeitbomben:
US Federal Reserve: $54 Milliarden Kapital bei $3,57 Billionen Vermögenswerte, rund 1,53%
Europäische Zentralbank: 3,69%
Bank von Japan: 1,92%
Bank von England: 0,843%
Bank von Kanada: 0,532%
Jede dieser riesigen Zentralbanken in den 'reichen' westlichen Ländern befindet sich im Wesentlichen auf oder unter dem Niveau des Kapitals von Lehman Brother als sie unterging.

Die Vereinigten Staaten haben laut einer Studie von Prof. James Hamilton von der University of California in San Diego mehr als 70 Billionen Dollar Schulden.
Dieser Wert ähnelt Ergebnissen anderer Berechnungen, wie etwa des Institute for Truth in Accounting (74 Billionen Dollar) oder von Finanzanalyst Max Keiser (70 bis 80 Billionen Dollar). Bereits 2009 wurde der Schuldenstand auf über 100 Billionen Dollar geschätzt, Dr. Kotlikoff von der Boston University ging zu Beginn des Jahres 2013 sogar von einem Schuldenstand von über 200 Billionen Dollar aus.


Gold und Silber:
Goldpreis scheitert zunächst an der 1.300-Marke. - Der WGC schätzt, dass das Reich der Mitte in diesem Jahr mehr als 1.000 Tonnen Gold importieren könnte, nachdem die Nachfrage aufgrund des Preisverfalls im ersten Halbjahr stark angezogen hatte.
Gold: Die hohe Nachfrage nach kleineren Stückelungen zeigt, dass jetzt die Mittelschicht kauft. Das Smart Money hat sich schon vor Jahren eingedeckt und sitzt die Buchverluste einfach aus.
Wir haben in der Vergangenheit immer wieder verfolgt, wie an charttechnisch wichtigen Marken die Shortpositionen plötzlich in die Höhe schnellten, um einen Ausbruch des Gold- und Silberpreises zu verhindern. Die Behauptung, dass lediglich Absicherungen hinter diesen Geschäften stehen würden, kann man anhand vieler Beispiele widerlegen. Während des starken Anstiegs bei Gold und Silber von 2010 bis 2011 waren solche Positionsaufbauten zum Beispiel nicht zu beobachten – der Markt wurde in Ruhe gelassen und durfte hier für höhere Preise sorgen. Gold-Experte, Markus Blaschzok

Goldexperten hegen starke Zweifel, dass das Gold der Deutschen Bundesbank wirklich dort lagert, wo es die Bundesbank vermutet. Offenbar wurde das Gold in den vergangenen Jahren zu massiven Spekulationen genutzt. Die Bundesbank beruhigt: Man habe alles unter Kontrolle. Es geht um 110 Milliarden Euro aus deutschem Volksvermögen.

In den USA lagen die Goldfördermengen im vergangenen April unter den Vergleichszahlen von Vormonat und Vorjahr, -5%.

Sicherheit:
Eine versteckte Windows-Funktion macht es möglich, die Verschlüsselung von Internetverbindungen auszuhebeln - das deckt nun die Fachzeitschrift "c't" auf. Geheimdienste wie die NSA könnten sich so in scheinbar sichere Verbindungen einklinken und sie belauschen, von E-Mail bis zum Onlinebanking.

NSA kann selbst abgeschaltete Handys lokalisieren. Richard Stallman schlägt vor auf Handys generell zu verzichten, da sie nicht nur dazu benutzt werden könnten, den Aufenthaltsort zu ermitteln, sondern über spezielle Spionageprogramme ferngesteuert auch in Mikrofone verwandelt werden könnten.

Wer in irgendeiner Art und Weise Unterstützung vom Staat bezieht, muss sich einen RFID-Chip implantieren lassen. Und warum? Terrorabwehr
Und wer noch? Polizeibeamte, Militärangehörige und sogar die Mitarbeiter der örtlichen Müllabfuhr.
Und wo? In Hanna, Wyoming, USA.(oder doch nur ein Gerücht?)

Fragliches:
Die Vertragsfabriken von Apple verstoßen laut CLW systematisch gegen chinesisches Arbeitsrecht. Über 10.000 Schüler und Studenten müssen in den Fabriken unter teils gefährlichen Umständen arbeiten, so der Report.

Ein aktuelle EU-Vorschlag sieht vor, dass Kunden im Fall einer Pleite ihrer Bank täglich nur noch maximal 100 bis 200 Euro abheben können. Dieser Zustand kann bis zu drei Wochen dauern.
Vor einigen Wochen wurde beschlossen, Banken-Rettungen an einem Wochenende durchzuführen und Sparer über 100.000 Euro sowie Aktionäre und Inhaber von Anleihen mit einer Zwangsabgabe an der Banken-Rettung zu beteiligen. Tatsächlich werden stets „außergewöhnliche Umstände“ dazu führen können, dass die Sparer auch dann mit einer Zwangsabgabe belegt werden können, wenn sie weniger als 100.000 Euro auf der Bank haben.

Ifo-Chef Sinn: Wir haben eine Megakrise in Südeuropa. Die Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland ist 64 Prozent, in Spanien ist sie über 55 Prozent. Die Gesamtarbeitslosigkeit in diesen beiden Ländern ist 27 Prozent".

Ein altes Sprichwort sagt, dass wenn die Regierung Angst vor dem Volk hat, Freiheit herrscht, aber wenn die Menschen Angst vor der Regierung haben, dann gibt es Tyrannei.

Haben Sie Ihren Anlage-Berater gegen einen Landwirt eingetauscht?

US-Raumfahrtbehörde vermeldet, dass sich das Magnetfeld der Sonne schon bald geradezu schlagartig umkehren werde. Was zunächst dramatisch klingt, ist jedoch ein bekanntes und sich etwa alle elf Jahre wiederholendes Phänomen des Sonnenzyklus. Die Auswirkungen dieses Großereignisses sind dennoch weitreichend.

Gold und Silber vor dem Ausbruch, erste Anzeichen?
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EAW
schrieb am 17.07.13 23:55:03
Beitrag Nr. 234 (45.067.533)
Entladung nach der Bundestagswahl im Herbst 2013?

2,9 Billionen Euro sind derzeit bei Banken gebunkert – das Volumen der Einlagensicherungssysteme beträgt jedoch nur 4,6 Milliarden.

Die Kugel Eis kostet heute 684 Prozent mehr als 1985- DIE WELT-

Ökonomen halten Schuldenschnitt für Griechenland für unausweichlich. Bruttoinlandsprodukt bald bei 175 Prozent.

Spaniens Schulden steigen auf Rekordhoch -89,6 Prozent des BIP-

Schulden Italiens 2,1 Billionen EUR – 129% des BIP –

In Portugal sind die Zinssätze für portugiesische Staatsanleihen in der zweiten Juliwoche auf 7,51% gestiegen. Das ist ein sehr unheilvolles Zeichen.

Ab dem 1. August 2013 wird für Sparer - im Neusprech nachrangige Gläubiger genannt - eine neue Zeitrechnung beginnen! Ab diesem Termin werden die neuen Krisenvorschriften der EU-Kommission für Banken gelten.
… Darüber hinaus werden bei Banken mit ausgewiesenen Kapitallücken zunächst die Bankeigentümer und die nachrangigen Gläubiger zur Kasse gebeten werden, bevor die Banken eine staatliche Unterstützung beantragen können.

Die US-Aktien notieren aktuell auf extrem hohen Niveaus. Laut Graham Summers notieren die Aktien derzeit im Vergleich zu ihrem gleitenden Schnitt so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr: „Der S&P 500 liegt aktuell ganze 30% über seinem gleitenden 200-Tage-Schnitt. In den letzten 20 Jahren gab es nie eine Phase, wo die Aktien so stark nach oben hin ausgebrochen sind.“

Die bevorstehende Berichtssaison der Aktienkonzerne könnte extrem enttäuschend ausfallen.

Wachstumsflaute: Experten fürchten Finanzkrise in China.

Das Vertrauen in Papierversprechen ist weg: In Shanghai wurde im ersten Halbjahr bereits fast so viel physisches Gold gehandelt wie im Gesamtjahr 2012.

US-Notenbankchef verspricht anhaltend lockere Geldpolitik, somit keine weitere Erholung bei Gold und Silber?

Put-Optionen bleiben weiter bestehen in:
Gold seit 9.5.13
Silber seit 7.2.13
s.unter
Kurs Prognosen und Derivate-Performance
Charttechnische - Prognose für 7 INDIZES
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EAW
schrieb am 14.07.13 23:43:53
Beitrag Nr. 233 (45.043.445)
Vergangenheit und Gegenwart

GIB MIR DIE KONTROLLE ÜBER DAS GELD EINER NATION UND ES INTERESSIERT MICH NICHT, WER DESSEN GESETZE MACHT.
MAYER AMSCHEL ROTHSCHILD (1744-1812).

USA – Weihnachten 1913, die Abgeordneten befinden sich zum größten Teil schon bei ihren Familien – Präsident Woodrow Wilson unterzeichnet den Federal Reserve Act.
Er selbst schreibt dazu:
“Eine große industrielle Nation wird von ihrem Kreditwesen kontrolliert. Unser Kreditwesen ist privat konzentriert. Daher ist das Wachstum unserer Nation und alle unsere Tätigkeiten in den Händen einiger weniger…” wir sind eine der schlechtregiertesten, meistkontrollierten und beherrschten Regierungen der zivilisierten Welt. Nicht länger eine Regierung der freien Meinung, nicht länger eine Regierung der Überzeugung oder des Mehrheitsentscheides, sondern eine Regierung der Ansichten und Nötigungen einer kleinen Gruppe herrschender Männer.“

Das jüngste Versprechen der EZB, die Zinsen für einen längeren Zeitraum niedrig zu halten ist nur ein weiteres Indiz dafür, wie stark ein Gremium der US-Notenbank die Geldpolitik anderer Staaten lenkt und damit deren ökonomisches Wohl und Wehe bestimmt.

Bei Schweizer Edelmetall-Anbietern werden die Schließfächer knapp. Weil Anleger den gesunkenen Goldpreis als Gelegenheit ansehen und als Alternative zum Festgeldkonto.

Die Bundesbank erwartet, dass der chinesische Yuan unaufhaltsam zur Welt-Reservewährung wird. Die Chinesen stocken deshalb ihre Goldreserven auf. Allein im Mai dieses Jahres waren es 127 Tonnen.

China hält wichtige Industrie-Daten zurück. Exportaufträge, Importe und Lagerbestände für den monatlichen Einkaufsmanager-Index fehlen ohne jegliche Begründung. Die chinesische Wirtschaft steht viel schlechter da, als es die Verantwortlichen zugeben wollen. China will eine Panik an den Finanzmärkten verhindern.

Hedgefondmanager William Kaye sprach mit King Wolrd News (KWN) über die fehlenden Goldbestände der FED und der Deutschen Bundesbank und wieviel Gold die People’s Bank Of China (PBOC) wriklich besitzt. Das Interview wird Leser auf der ganzen Welt in Erstaunen versetzen. Kaye, der 25 Jahre für Goldman Sachs im Bereich Fusionen und Übernahmen arbeitete, hatte in dem bemerkenswerten Interview folgendes zu sagen:
Das Gold ist weg. Es wurde verpfändet und weiterverpfändet. Es ist weg. Nicht nur besitzen die FED und das US-Schatzamt keine 8000+ Tonnen, sie besitzen wahrscheinlich gar nichts sie haben nur Papier in der Hand
Man weiß also bildlich gesprochen nicht, wie lange (und wie schnell) ein bestimmter Goldbarren in diesem System zirkuliert, und wie oft er dabei gezählt wird, und wann bzw. ob er den Kreislauf wirklich verlässt.
Das deutsche Gold wurde für die Goldpreisdrückung verbraucht, ebenso das amerikanische und wahrscheinlich alles andere auch.

Das deutsche Verfassungsgericht prüft derzeit, ob das Staatsanleihenprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) gegen die Maastrichter Verträge verstösst oder nicht. Das Urteil zu dem Programm, das abgekürzt OMT heisst, wird im Herbst erwartet. Es dürfte der wichtigste Entscheid in der Geschichte des Karlsruher Gerichts werden.

Wird die deutsche Regierung per Verfassungsgerichtsurteil gezwungen, sich gegen die EZB zu stellen, sind die Auswirkungen verheerend.

China steht am Beginn einer Rezession? Die Kreditblase ist geplatzt? Die Top 50 Aktien aus Brasilien, Russland, Indien und China (kurz BRIC) sind seit Februar um 25% gefallen. Die Frage lautet nicht ob, sondern wann DAX, Dow Jones und Co. folgen.

Kreditversicherer erwarten 2013 um über 20% mehr Insolvenzen.

Italiens Bonität nur noch knapp über Ramschniveau.

IWF halbiert Wachstumsprognose für Deutschland.
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EAW
schrieb am 16.06.13 00:52:09
Beitrag Nr. 232 (44.856.999)
Es gab noch vor jedem Crash einen Rekord.

Händler der größten Banken der Welt haben offenbar Wechselkurse von Devisen manipuliert. Sie machten so Kasse auf Kosten der Kunden. Es geht um Umsätze im Milliarden-Euro-Bereich. Droht ein neuer Bankenskandal? - Handelsblatt-

Prof. Wilhelm Hankel: Der Euro führt zwangsläufig zur Währungsreform. Die Gemeinschaftswährung ist schon längst keine Sparwährung mehr. Wie lange noch wird der Euro die Funktion als Tausch- oder Sparmittel aufrecht erhalten?

Es passierte, wovor die Euro-Skeptiker von Anfang an warnten: Aus der Währungsunion wurde eine Schuldenunion. In der Geschichte gab es noch nie eine Papierwährung, die nicht innerhalb eines Menschenlebens auf Null abwertete.

Die Rendite für die 10-jährige US-Staatsanleihe notiert auf dem niedrigsten Stand seit über mehr als 200 Jahren. Noch schräger: Diese niedrige Rendite wird in einer Phase verzeichnet, wo die USA eine Rekordverschuldung ausweisen (fast USD 17 Billionen an offiziellen, direkten Verbindlichkeiten) und die Versorgung mit diesen Papieren ebenfalls so hoch ist wie noch nie.

In der über 300-jährigen Geschichte der Bank von England war der Leitzins nie so tief wie heute.

Die Renditen für die Staatsanleihen der westlichen Regierungen sind heutzutage so niedrig, weil die westlichen Regierungen und ihre Zentralbanken ihre eigenen Schuldenmärkte manipulieren.

Die Staaten geben Schulden aus, aber nur, damit sie von ihren Zentralbanken gleich wieder zurückgekauft werden. Dadurch wird für die Geschäftsbanken Liquidität geschaffen, die sie in produktivere Bereiche investieren können – beispielsweise zum künstlichen Aufblähen ihrer Aktienmärkte.

Und da es sich die Zentralbanken kaum leisten können, die Zinssätze in den Märkten in nächster Zeit wieder steigen zu lassen, werden sie stattdessen die Druckerpressen auf Hochtouren laufen lassen – und die meisten Fiatwährungen werden bis zu ihrer Vernichtung gedruckt werden.

Der Libor, der Energie- und Edelmetall-Markt werden manipuliert, so lernten wir im letzten Jahr. Doch die Benchmarks für Wechselkurse, die über den Wert von weltweitem Vermögen in Billionenhöhe entscheiden, sollten wir immer noch für “von den freien Märkten” bestimmt halten.

Silbermünzen und Silbermünzbarren unterliegen in Deutschland ab dem 1. Januar 2014 dem vollen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent, bislang 7 Prozent.

Addiert man alle weltweiten Silberinvestments der Jahre 2007 bis 2012, so ergeben diese eine Summe von 26,4 Mrd. USD. Das ist geradezu mickrig im Verhältnis zu den monatlichen Käufen der Fed im Wert von USD 85 Mrd. Man muss sich dieses Verhältnis bewusst machen.
Die Fed kaufte im Monat Mai 3 mal so viele Schuldscheine ( Bundesschatzscheine und hypothekarisch besicherte Schuldscheine ) wie die gesamte Welt in 5 Jahren in Silber investierte. Und die Zentralbanken schieben weiter Milliarden als „Stimulus“ in den Markt – eine äußerst ungesunde Entwicklung die aber nicht endlos so weiter gehen kann.

In Dänemark ist die Immobilien-Blase bereits geplatzt, in den Niederlanden steht man knapp davor. Derzeit haben 1,3 Millionen niederländische Haushalte höhere Hypotheken aufgenommen, als ihre Immobilie überhaupt wert ist. Grund dafür ist der Preisverfall in den letzten Jahren. So sind die Preise seit 2008 um fast 20 Prozent gefallen.

S&P senkt Rating für von Pleite bedrohtes Detroit auf Ramsch. In der ehemals fünftgrößten US-Stadt mit 1,8 Millionen Einwohnern leben heute nur noch 700.000 Menschen, davon ein Drittel in Armut.

Italiens Schulden wachsen auf 2.041 Milliarden.

Wie gefährlich sind die Anleihekäufe der EZB für Deutschland? Darüber verhandelt das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Der Wirtschaftsprofessor Hans-Werner Sinn warnt vor gigantischen Summen, mit denen Deutschland für die Rettungspolitik hafte.
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EAW
schrieb am 01.06.13 19:11:56
Beitrag Nr. 231 (44.766.023)
Was spricht für einen Goldwert anstieg?

Physisches verknapptes Angebot, Steigende Förderkosten.
“Die derzeitige Stimmung gegenüber Gold ist schlechter, negativer als zu dem Zeitpunkt, als Gold bei 235 Dollar pro Feinunze stand”, sagt Paul Schatz, President des Vermögensverwalters Heritage Capital gegenüber Yahoo Finance.

Viele Goldbesitzer zittern und fragen, ob die 1000 hält. Doch noch viel mehr zittern die Banken, welche Edelmetalle leerverkauften. Die Short-Positionen sind auf Rekord. Wenn es zu Zwangseindeckungen kommt, kommt zugleich die Stunde der Wahrheit für den Goldpreis.

Mehrere Zentralbanken haben in den vergangenen Wochen den niedrigen Goldpreis genutzt. Sie haben exzessiv Gold gekauft, um die eigenen Goldreserven aufzustocken. Die Sorge über die Folgen der extrem lockeren Geldpolitik der Fed und der EZB sind Gründe dafür.

Internationale Währungsfonds (IWF) gab bekannt, dass sich einige Zentralbanken reichlich mit Gold eingedeckt haben. So erhöhte Serbien seine Reserven um gut eine Tonne auf 15,36 Tonnen, Kasachstan steigerte seinen Goldschatz um 1,2 auf 122,9 Tonnen, Russland kaufte 4,7 Tonnen hinzu und sitzt nun auf 981,6 Tonnen und die Türkei beschaffte 33,1 Tonnen Gold und besitzt jetzt insgesamt 408,9 Tonnen des Edelmetalls.

Wie unsicher beispielsweise das von Kunden bei Banken gelagerte Gold zudem sein kann, zeigt die niederländische Bank ABN AMRO. Diese hat kürzlich ihren Kunden mitgeteilt, dass sie keinen Zugriff mehr auf ihr physisches bei der Bank angelegtes Gold haben. Das Gold werde nicht herausgegeben, lediglich der Geldwert des Goldes oder anderer Edelmetalle könnten die Kunden erhalten.

Chinas neuer Ministerpräsident bekennt sich zum Euro.

Die anhaltend niedrigen Zinsen locken immer mehr Verbraucher in eine gefährliche Schuldenfalle. Steigen die Zinsen wieder, dann droht vielen die Privatinsolvenz. Genau so begann vor einigen Jahren die Krise in den USA.

Es sind Gerüchte am Markt, dass Japan im grossen Stile US Treasuries verkauft um die Käufe der japanischen Anleihen zu finanzieren.

Mit der Installation des ESM im vergangenen Januar haben alle Eurozone-Länder ihre Souveränität aufgegeben. Die, die jetzt jammern, haben das selbst in ihren Parlamenten durchgewunken.
Der Widerstand kommt primär aus Deutschland. Zuerst Weidmann und jetzt auch Asmussen kritisieren Draghis Geld-umsonst-Politik, weil es noch nie negative Zinsen gab und man nicht vorhersagen kann, wie sich das langfristig auf die Stabilität des Euro auswirkt.

Wir nähern uns nun immer stärker dem Punkt an, wo die Schaffung beispielloser Mengen an Fiatgeld eine weltweite Auswirkung haben muss. Man kann die Geldmenge nicht einfach derart brachial ausdehnen, wie es getan wurde, ohne dass dies nicht auch Folgen hätte – und eine Folge davon ist der Zusammenbruch der Kaufkraft dieser Fiatwährungen.

Japan läßt inzwischen mehr Geld drucken als die FED. Die OECD empfiehlt der europäischen Zentralbank selbiges. Es zeichnet sich der Kollaps des Finanzsystems ab.

Die niedrigen Zinsen vernichten Vermögen nicht nominal, sondern es wird lediglich die Kaufkraft geringer.

Die USA
Im Jahr 1980 belief sich die Staatsverschuldung auf weniger als 1 Billion Dollar, heute sind es fast 17 Billionen. Jede Stunde kommen weitere 100 Millionen Dollar auf den Schuldenberg drauf.Allein in der ersten Amtszeit des 44. US-Präsidenten Barack Obama wurden mehr Schulden gemacht, als unter den ersten 42 US-Präsidenten zusammen. Die Staatsverschuldung ist heute 23 Mal so hoch, wie unter dem 39. Präsidenten Jimmy Carter zwischen 1977 und 1981. Im Jahr 1985 belief sich das Handelsdefizit der USA mit China auf rund 6 Millionen US-Dollar. Im Jahr 2012 waren es 315 Milliarden Dollar, also mehr als 50’000 Mal so viel. Insgesamt beläuft sich das Handelsdefizit der USA zum Rest der Welt auf 8 Billionen Dollar seit 1975. Pro Jahr verlieren die USA rund eine halbe Million Arbeitsplätze an China.
Sobald die Zinsen wieder steigen, droht der Crash.

Aktien, Anleihen, Immobilien: Die Billionen-Blase.

"Die offizielle Inflationsmessung umfasst einen Waren- und Güterkorb, aber nicht die Vermögenspreise.

"Wir gehen gerade durch einen herdengetriebenen Boom, der in keiner Weise durch makroökonomische Daten gedeckt ist", sagt Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI). "Die hohen Aktienkurse sind mit realwirtschaftlichen Entwicklungen nicht mehr zu begründen." Vielmehr seien es die Inflationserwartungen der Investoren und die ultralockere Geldpolitik der Notenbanken, die die Anleger in den Aktienmarkt trieben.
Eine Vermögenspreisinflation sei die Folge.

Die EZB zum Beispiel muss laut ihrem Auftrag vor allem auf Preisstabilität achten. Zieht die Konjunktur wieder an und die Inflation steigt deutlich über zwei Prozent, müsste die Notenbank die Zinsen wieder anheben.
"Sobald sie auf eine restriktivere Geldpolitik umschwenken, müssen sie fürchten, dass ihnen die Märkte für Vermögensgüter zusammenbrechen."
Die aufgestaute Liquidität könnte die Blase zum Platzen bringen.

Die US-Notenbank hat auf ihren Büchern mittlerweile Wertpapiere im Wert von vier Billionen Dollar – den Großteil in amerikanischen Staatsanleihen. Fällt die Fed als Käufer weg, könnten die Renditen schnell in die Höhe schießen.

Der Rentenmarkt hat in den vergangenen drei Jahrzehnten den längsten Bullenmarkt in seiner Geschichte erlebt. Der deutsche Rentenindex RexP ist seit dem Jahr 2000 ununterbrochen gestiegen und hat damit eine längere Erfolgssträhne hingelegt als das Gold.
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EAW
schrieb am 24.05.13 23:55:09
Beitrag Nr. 230 (44.713.165)
Erste Crashwelle?

Im Kampf gegen die Deflation wollen die Notenbanker in Tokio die Geldbasis jährlich um umgerechnet rund 495 bis 577 Mrd. Euro (60 bis 70 Billionen Yen) aufstocken und in den kommenden knapp zwei Jahren insgesamt umgerechnet 1,1 Billionen Euro in die Wirtschaft pumpen, um so eine Teuerungsrate von zwei Prozent zu erreichen.
Die EU versucht hektisch, Regeln für Banken-Pleiten in Europa aufzustellen.
Der Grund: Durch das billige EZB-Geld haben zu viele Leute in Südeuropa billige Kredite bekommen. Nun können sie diese wegen der Rezession nicht mehr bedienen. Ein Wettlauf mit der Zeit hat begonnen. Wenn die Kredit-Blase platzt, müssen die deutschen Spareinlagen verfügbar sein.
Verbraucher und insolvente Existenzgründer können bald bereits nach drei statt nach sechs Jahren aus ihren Schulden herauskommen. Vorbereitung auf das was uns bevorsteht?
EU-Kommissar Barnier will zügig eine erste Bankenunion schaffen. Dann kann schnell auf das Geld der Sparer zurückgegriffen werden, um Banken zu retten. Eine Änderung der EU-Verträge brauche es dazu erst einmal nicht. Über den ESM sollen auch die europäischen Steuerzahler an Banken-Rettungen beteiligt werden.

Welches Land in der EU ist in der Lage, Sparguthaben unter 100.000 Euro zu garantieren, bei einem Crash?
Geld auf ein Konto zu legen bedeutet faktisch nichts anderes, als dieser Bank einen Kredit über genau diesen Betrag zu gewähren. Aber jeder Kredit beinhaltet nun einmal stets ein gewisses Totalverlustrisiko.

Goldbörse Hongkong (HKMEx) liefert kein Gold mehr.
am Montag wurden alle Handelsverträge (Futures) über die Lieferung von physischem Gold und Silber zwangsabgewickelt in bar - es erfolgte also keine Lieferung von Gold und Silber, wie die Käufer eigentlich beabsichtigt hatten, sondern Cash. Statt Gold und Silber erhielten sie Dollar zum Tageskurs des Goldes bzw. des Silbers. Dumm nur, daß der Goldpreis zufällig zuvor auf ein Rekordtief gefallen war.

Wenn mehr als 10% Käufer bei der New Yorker Börse beispielsweise auf ihren Vertrag auch Lieferung verlangen, können die Banken nicht liefern. Soviel physisches Gold, wie die Banken „leer“ verkauft haben, haben sie nicht.

Die Gold (in Papierform) hatten, hat man mit den Preisdrückungen freiwillig zu verkauf ermutigt, um physisches Gold nicht liefern zu müssen.
Der schweizer Vermögensverwalter und Goldmanager Egon von Greyerz (GoldSwizzerland) berichtet von Kunden, die verzweifelt versuchten an ihr Gold zu kommen und stattdessen mit Geld abgespeist werden. Betroffen von diesen Maßnahmen sind offentbar besonders Kunden von schweizer Großbanken.

Zuvor hatte bereits die niederländische Großbank ABN Amro ihren Kunden mitgeteilt, dass es zukünftig statt Gold nur noch Geld gibt.

Bei einem Gipfeltreffen im April 2011 verkündeten die BRICS-Staaten, es sei ihr Ziel, den Dollar als Weltreservewährung zu ersetzen.
Aber auch das Öl für Gold Geschäft, könnte ein Grund sein den Goldpreis zu drücken.

Die EU will das Bankgeheimnis Ende des Jahres abschaffen. Der Wegbereiter für ein Bargeldverbot?

Die Manager der Goldförderer greifen bei ihren eigenen Akien zu, die wieder so billig wie vor Beginn der Finanzkrise sind.

Georg Soros, der größte Schlechtredner von Gold wieder positiv zu Gold, er kauft Call-Optionen auf Goldminenaktien für 25 Mio.USD Dollar, angeblich Calls auf den GDXJ Junior Gold Miners Index.

Fed-Chef Bernanke, aufs Gesamtjahr ist die FED bereit, Anleihekäufe im Wert von einer Billion Dollar zu tätigen.

Trotz niedriger Zinsen: Deutsche Staatsverschuldung kann nicht abgebaut werden Deutschland wird die aufgelaufenen Staatsschulden nie wieder abtragen können, wie eine aktuelle Studie zeigt. Selbst großes Wirtschafts-Wachstum kann hierbei nicht helfen.

Kalte Fusion unerwünscht?
2011 demonstrierten die Rossi und sein Kollege Sergio Focardi auf einer Pressekonferenz, wie sie mittels des von ihnen konzipierten Nickel-Wasserstoff-Fusionsreaktors "E-Cat" mit einer Eingabe von nur 400 Watt eine Wärmeleistung von 12.400 Watt erzeugten. Hinzu erklärten Rossi und Focardi sogar, ihr Reaktor habe die Forschungsphase bereits überschritten und erste bestellte Einheiten seien schon Ende des Jahres versandfertig.
In ihrer Anlage, so die Forscher, sollen Kerne von Nickelatomen mit jenen von Wasserstoff verschmolzen werden - ein Vorgang bei dem sowohl Kupfer als auch große Mengen von Energie entstehen und für den die Anlage weniger als 1 Gramm Wasserstoff verbrauche. Hierbei werden zunächst 1.000 Watt an Elektrizität benötigt, die nach wenigen Minuten auf 400 Watt reduziert werden. Jede Minute, so berichtet unter anderem auch "PhysOrg.com", kann die beschriebene Reaktion 292 Gramm von 20 Grad Celsius warmes Wasser in Trockendampf von 101 Grad umwandeln. Da dieser Prozess 12.400 Watt an Energie benötigt, entspricht der Energiegewinn also dem Faktor 12.400/400=31. Die Forscher schätzen derzeit, dass dieser Vorgang weniger als ein Cent/kWh kostet. Wesentlich weniger also, als wenn das gleiche Ergebnis mit Kohle- oder Gaskraftwerken erzeugt werden würde - und noch dazu ohne, dass dabei Kohlendioxid oder gar radioaktive Abfälle entstehen.

RAR Energia Ltda. aus Porto Alegre in Brasilien hat ein Gravitationskraftwerk entwickelt, das in jeder Größe gebaut werden kann. Der Generator wird von einer mechanischen Konstruktion angetrieben, die ihre Energie ausschließlich aus der Erdanziehungskraft bezieht.

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EAW
schrieb am 18.05.13 23:55:56
Beitrag Nr. 229 (44.669.487)
Gesamte Eurozone im Tal der Tränen

Im ersten Quartal 2013 sank die Wirtschaftsleistung der Euro-Zone um 0,2 Prozent gegenüber Vorquartal. Es ist das fünfte Quartal in Folge mit rückläufigen Konjunkturzahlen.
Französische Wirtschaft gleitet in die Rezession ab.
Italien steckt in der längsten Rezession seit Jahrzehnten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel von Januar bis März um 0,5 Prozent zum Vorquartal, wie die Statistikbehörde Istat am Mittwoch in Rom mitteilte.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den 17-Ländern schrumpfte zwischen Januar und März um 0,2 Prozent zum Vorquartal, wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte.

Unbeglichene Rechnungen werden ein immer größeres Problem für Unternehmen.
Die Zahlungsmoral in der EU lässt einer Erhebung zufolge immer mehr zu wünschen übrig.

Umfrage: Menschen verlieren zunehmend Vertrauen in die EU.
"Vermögensvernichtung" durch Mini-Zinsen: Deutsche Sparer verlieren 14 Milliarden Euro im Jahr.

In verschiedenen Zeiten wurden einzelne Länder als "kranker Mann Europas" bezeichnet. Jetzt ist die ganze EU und besonders die Eurozone sterbenskrank. Von den 17 Staaten mit der Gemeinschaftswährung mussten bisher 5 vor der Pleite gerettet werden. Weitere Kandidaten stehen in der Warteschleife für eine Rettung. Ja sogar Italien und Frankreich könnten bald Hilfe benötigen.

Notenbanken sind mitverantwortlich für die kommende Finanzkrise. Diese wird nicht nur Banken, sondern ganze Volkswirtschaften ruinieren.

Die USA stehen kurz vor einer Rezession.
Der Kupferpreis, ein bisher stets verlässlicher Konjunkturindikator, ist seit Jahresanfang um fast 20 Prozent gefallen - wie 2007 vor der damaligen Rezession. Die Realeinkommen in den USA sind, im ersten Quartal im Jahresvergleich um 5,8 Prozent eingebrochen, deren Wirtschaft zu 70 Prozent am Konsum hängt.

Seit 2009 hat China eine Gold-Offensive am Start, die noch kein Mensch so gesehen hat. Die bereiten ihren Yuan auf eine Golddeckung vor.

Der Preisverfall bei den Edelmetallen hat in China einen Kaufrausch ausgelöst, wie es ihn seit Jahrzehnten nicht gegeben hat - berichten chinesische Medien.

Ab dem 1. Juli verschärfen die USA ihre Sanktionen gegen den Iran. Die zuletzt über die Türkei tolerierten Goldlieferungen sollen damit gestoppt werden.

Gold ist wie Wasser. Es sucht sich immer einen Weg.
Bei einem Tsunami wird das Wasser auch erst zurück ins Meer gezogen und trifft dann mit umso größerer Wucht auf die Küste. Siehe Silber und Goldkurs!

Die Europäische Zentralbank (EZB) fordert ein einheitliches System zur Abwicklung maroder Banken, das darauf hinausliefe, dass deutsche Banken und Sparer für die Schulden bankrotter Banken in der gesamten Euro-Zone aufkommen müssten. Schäuble noch dagegen.

„Ist es eine gute Idee, dass wir einfach alle gegenseitig für unsere Staatsschulden haften? Weidmann

Der Staat braucht die Banken so lange bis die Banken den Staat brauchen, um per Gesetz die Verluste an die Bürger zu "sozialisieren". Die Banken sind das System.

Beschlüsse der Bundestagssitzung vom 17.5.13
Entwurf eines Gesetzes zur Abschirmung von Risiken und zur Planung der Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten und Finanzgruppen
Der neu in das KWG einzufügende § 47 f sieht im Anschluss an die zuvor unter Abs. 4 Ziff. 4 normierte Gläubigerbeteiligung in Abs. 4 Ziff. 5 vor:
"Kein Gläubiger soll einen höheren Verlust tragen, als er bei einer Liquidation des Instituts in einem regulären Insolvenzverfahren erleiden würde. In diesem Zusammenhang ist es zulässig, zum Zeitpunkt des Einsatzes eines Abwicklungsinstruments eine pauschale Insolvenzquote auf Basis der zu diesem Zeitpunkt ermittelten Kapitallücke zu ermitteln."

Heißt: eine zu ermittelnde fiktive Insolvenzquote bildet die Grenze der Gläubigerbeteiligung!
Beispiel: Würde der Gläubiger im Insolvenzverfahren voraussichtlich (!) seine gesamte Anlage verlieren (Insolvenzquote = 0), darf ein Verlust aus seiner Beteiligung an der Bankenabwicklung genauso hoch sein; er darf also in diesem Fall alles verlieren. Haircut = 100 %. Es ist also eine Totalenteignung möglich!

Um einen sozialen Flächenbrand in Europa zu verhindern, dürften sich die Politiker für die Währungsreform vorbereiten.
Getilgt werden die Staatsschulden bei der kommenden Währungsreform bei den Sparern. War immer so.

Was passiert mit den Schulden?
Die Schulden wurden nach WK II für 1:1 umgetauscht." Es sollte aber betont werden, dass die Schulden somit rund 15 Mal höher (!!!) bewertet wurden als die Guthaben, welche 100RM zu 6,50DM umgetauscht wurden.

Kapitalverkehrskontrollen ab Montag 20.5.13 ?
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EAW
schrieb am 12.05.13 11:23:42
Beitrag Nr. 228 (44.614.847)
Geld wird aus dem „Nichts“ erschaffen.

EZB bekämpft Rezession mit noch mehr billigem Geld.

EU fürchtet "große Schocks" bei Bankenabwicklungen.

Nirgendwo ist die private Verschuldung höher als in den Niederlanden. 650 Milliarden Euro Hypotheken.

Unsere Hypothekenverträge wurden verkauft auf einem Schuldentauschmarkt, was bedeutet, daß die Banken höchstwahrscheinlich nicht länger die rechtmäßigen Besitzer sind.

China: Yuan internationalen Reservewährung?
Die australische Notenbank hat vor einigen Tagen angekündigt, fünf Prozent ihrer Währungsreserven in chinesische Staatsanleihen zu stecken.

Griechenland: Jugendarbeitslosigkeit klettert auf 64 Prozent.

Wir lernen nur indem wir Fragen stellen, nicht indem wir alles glauben, was uns erzählt wird und das als gegeben annehmen.


Meine Homepage habe ich neu gestaltet.
Kurs Prognosen und Derivate-Performance
Charttechnische - Prognose für 7 INDIZES
s.unter
http://www.palimpalem.com/4/PROGNOS_AE/
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EAW
schrieb am 06.05.13 23:13:28
Beitrag Nr. 227 (44.578.401)
Aussicht

In den USA gelangt immer weniger Gold aus der Minenproduktion auf den Markt. Im vergangenen Februar förderten Bergbauunternehmen in den USA 16,9 Tonnen Gold, im Vormonat waren es noch 17,9 Tonnen.
Das geht aus aktuellen Zahlen des U.S. Geological Surveys hervor. Im Dezember 2012 hatte die Produktionsmenge noch 19,2 Tonnen Gold betragen. Denn eigentlich erwartet niemand, dass der Goldpreis seinen ehemaligen Anstieg fortsetzt.
Die Investmentbank Goldman Sachs hat vorhergesagt, dass der Goldpreis eines Tages auf 1.100 US-Dollar pro Unze fallen werde. Seit März haben noch die britische Barclays Bank, die kanadische Scotiabank, die französische Societe Generale und die Deutsche Bank nacheinander die Prognose für den Goldpreis nach unten revidiert.
Am 15. April ist der Goldpreis innerhalb eines Tag um 10 Prozent gesunken.

Der Erholungslauf beim Goldpreis geht weiter. Auch wenn die Mittelabflüssen aus Gold-ETFs im April ein Rekordniveau erreicht hatten, bleibt die Nachfrage nach physischem Gold weiter extrem hoch. Besonders in Indien.

Der Edelmetall-Boom der vergangenen Wochen schlägt sich auch in den Absatzzahlen der U.S. Mint nieder. Die Verkäufe amerikanischer Gold- und Silbermünzen haben sich im April vervielfacht.
Die Türkei hat im April 45,49 Tonnen Gold importiert. Das meldet die Börse Istanbul laut Presseberichten. Gegenüber dem Vormonat haben sich die Goldimporte damit mehr als verdoppelt. Es war zudem der stärkste Monat seit August 2008.
Nach einer Statistik der Webseite people.com.cn hätten die Anleger auf dem chinesischen Festland innerhalb von zehn Tagen seit 10. April 300 Tonnen physisches Gold gekauft. Das entspricht 10 Prozent der weltweiten Goldproduktion. Der Goldpreis auf dem Terminmarkt in New York wurde auch von der starken Nachfrage beeinflusst und hat sich letzte Woche um 4,2 Prozent auf 1.453 US-Dollar pro Feinunze erhöht, was das stärkste Wachstum seit Januar 2012 ist.

Goldnachfrage der Zentralbanken (in Tonnen)
2007 -484
2008 -235
2009 -34
2010 +77
2011 +457
2012 +535

Die Goldreserven der Staaten:
USA:
Goldschatz: 8.133 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 75,7 Prozent
Stand: Februar 2013.
Deutschland:
Goldschatz: 3.391 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 72,8 Prozent.
Europäische Zentralbank (EZB):
Goldschatz: 502 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 32,9 Prozent
Währungsfonds (IWF): 2814 Tonnen.
Indien:
Goldschatz: 558 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 9,9 Prozent.
Japan:
Goldschatz: 765 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 3,2 Prozent.
China:
Goldschatz: 1.054 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 1,7 Prozent.
Handelsblatt 3.5.13

Die Vorbereitungen für den Schilling 2.0 sind abgeschlossen. Es soll bereits einen Prägestempel geben. Voraussichtlich wird es eine Kupferlegierung ohne Silbergehalt sein.

Die Deutsche Bank hat Derivate in Höhe von über 72 Billionen Dollar in den Büchern (über 55 Billionen Euro). Das deutsche BIP dagegen entspricht nur 2,7 Billionen Euro.

Die Euro-Zone bewegt sich in hoher Geschwindigkeit auf ihren Bankrott zu. Dies ergibt sich aus der am Freitag vorgestellten Frühjahrsprognose der Europäischen Union. Demnach rechnet Brüssel damit, dass die Schuldenquote in diesem Jahr auf 89,8 % in der EU und auf 95,5 % im Euroraum klettern wird. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Schuldenquote über 90 Prozent gelegen. Diese Schwelle gilt bei Volkswirtschaftlern als sog. "Point of no Return", hinter der ein Bankrott nur noch eine Frage der Zeit ist. Berliner Umschau 3.5.13

Wie die Insider-Info berichtet, dass man um den 17. Mai einige Grossbanken in Irland, Niederlande und vermutlich in Italien sterben lässt, dann hat das eine andere Qualität wie die eher isolierten Banken in Zypern?

Eurokollaps für Mitte Juni 2013 prognostiziert?

Systemcrash noch in 2013?

Der Kontrast der Finanzmärkte zur Realwirtschaft wird immer deutlicher: Die Börsenpreise explodieren, die Volkswirtschaften sind am Boden. Die Rückkehr zur Normalität ist unvermeidlich: Pimco-Chef El Erian erwartet einen gewaltigen Börsen-Crash.

Investoren, die bis zum Schluss auf „der Welle der Zentralbanken reiten“, müssen sich auf gigantische Verluste einstellen. Denn „jede Welle muss irgendwann brechen“. Man könne die Finanzmärkte „nicht für immer von der Realwirtschaft loslösen“.

:confused:
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EAW
schrieb am 25.04.13 19:46:06
Beitrag Nr. 226 (44.514.621)
Nachrichten

Ein falscher Tweet löste am Dienstag einen Flash-Crash an der Wall Street aus. Der Twitter Account von AP wurde gehackt und falsche Meldungen ausgegeben. Die Folge wird eine Einschränkung des Internets wahrscheinlich sein.

4000 Tonnen physisches Gold haben die Chinesen in 4 Monaten importiert also 1000 Tonnen im Monat - das ist das 4fache der Welt-Produktion!!
Das Umfeld für einen steigenden Goldpreis hat sich nicht geändert: Die Realzinsen sind niedrig, die Währungskrise dauert an und die Ausweitung der Geldmenge wird irgendwann zu einer höheren Inflation führen, ferner die steigenden Kosten für dessen Förderung. Die Förderung einer Unze Gold wie in den Goldminen Südafrikas kostet heute mittlerweile bis zu 900 Dollar. Das Problem: Physische Ware gibt es nicht im Überfluss und der Rohstoff, der noch gefördert werden kann, ist schwer zugänglich.

Händler berichten von Austrocknung bei Silber - nicht nur kleine Händler von Knappheit betroffen - USA & Kanada sind offenbar ausgetrocknet.

Barroso fordert Ende von striktem Sparkurs in Europa. - Die 27 EU-Staaten machten im vergangenen Jahr rund 576 Milliarden Euro neue Schulden.
Euro-Zone: Verschuldungsquote über kritischer Grenze von 90 Prozent:
Erreicht die Verschuldungsquote eines Staates – also der öffentliche Schuldenstand im Vergleich zum Brutto-Inlandsprodukt – 90 Prozent, ist für Volkswirte statistisch eine Art »Point of no return« erreicht. Drastischer ausgedrückt: ab diesem Wert wird mehr oder weniger deutlich der Bankrott erwartet.

Bundeskanzlerin Merkel wirbt für eine Angleichung der Sozialsysteme in der EU, zumindest aber in der Euro-Zone. Dort sind die Unterschiede gravierend und das alle anderen Nationen auf das – vor dem Scheitern stehende – Deutsche Niveau anheben, ist eher unwahrscheinlich.


Was ist die geopolitische und ökonomische Situation der USA relativ zum Rest der Welt?

Ihr kurzfristig größtes Problem ist ihre Währung, weil immer mehr BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) dazu übergehen, ihren gegenseitigen Handel nicht mehr in US$ zu fakturieren. Reserven in US $ werden damit hinfällig. Aber selbst Weststaaten (Australien und kürzlich Frankreich) gehen dazu über, ihren Handel in ihren eigenen Währungen - also ohne Fakturierung in US$ - abzuwickeln. Ein
chinesischer Importeur von australischen Rohstoffen hält jetzt seine Reserven für zukünftige Käufe in Australischen Dollars. Die überschüssigen US$ verkauft er gegen AU$. Der US$ steht vor dem Risiko einer Implosion, weil der Rest der Welt ca. 12.000 Milliarden US$ in flüssiger Form besitzt und diese nur noch zum Teil braucht. Aber nicht nur das: die Summe muss wachsen, weil die US-Leistungsbilanz chronisch negativ ist (500-700 Mrd. US$ pro Jahr).

Irrwitz am Rande. Die Notenbanken schöpfen frisches Geld, um es aktuell zu fast Null Prozent an die Banken zu verleihen, damit diese es dann den Staaten, für sagen wir mal 4-7 Prozent, wieder verleihen können. Noch schöner wird es nur dann noch, wenn mit diesem teuer geliehenen Geld nun die Banken gerettet werden müssen, die zuvor dem Staat selbiges Geld geliehen haben.
Japan vor einem Bond-Crash
Noch hat kein Ausbruch aus dem Keil stattgefunden, aber bei einer Verschuldung von 230% des BSP und einem Defizit von 10% des BSP sowie einem Inflationsziel von 2% bei aktuellen Renditen von ca. 0,5% ist der Einbruch angekündigt. Freitag der 5. April fiel der Startschuss. Da bahnt sich ein fernöstliches Mega-Desaster an. Obwohl Japan sich Geld um 0,2% ausleihen kann, gehen bereits 25% des Budgets für den Schuldendienst drauf.

Großbritannien erst herabgestuft, wann folgen Frankreich, Italien, Spanien, …?
Großbritannien hat ein Handelsdefizit welches immer größer wird und sich derzeit ebenfalls auf einem Rekordniveau befindet. Eine Studie soll angeblich belegt, dass Großbritannien das Land mit den höchsten Schulden der Welt ist.
- Frankreich hat von der EZB die Erlaubnis erhalten, über ein spezielles Anleihen Programm faktisch unbegrenzt Geld zu drucken. Das Geschäft läuft über Schattenbanken und ist eine Milliarden-Blase.
- Die italienischen haben jede Menge faule Kredite in ihren Bilanzen und sind massiv von der EZB abhängig.
- Spanien braucht weitere EU-Milliarden. Selbst bei einer sehr positiven Entwicklung der Zinssätze wird die Verschuldung Spaniens weiter ansteigen.


Helmut Kohl räumt ein, bei der Einführung des Euro undemokratisch vorgegangen zu sein: Hätte es eine Volksabstimmung über den Euro gegeben, hätten zwei Drittel der Deutschen gegen den Euro gestimmt. Demokratie könne nur erfolgreich sein, wenn sich einer hinstellt und sagt: So ist das.
Aber dass der Euro ein Diktat von GB und FR war wegen der Wiedervereinigung sagt er nicht, behaupten andere.

Oder so: Statt der D-Mark haben wir nun den Euro, Plus den ESM-Vertrag der Solidarität, mit allen Staaten die dem ESM angehören, mit allem Vermögen was wir haben und nie haben werden.
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EAW
schrieb am 19.04.13 22:11:58
Beitrag Nr. 225 (44.473.847)
Papier-Gold Crash?

Gold crasht an den Börsen ohne dass nennenswerte physische Ware verkauft wird. Ein kleiner Vorgeschmack, auf das, was noch kommen könnte (wird), wenn die 640-Billionen-Derivate-Blase an den Finanzmärkten implodiert.

Nach dem Streit mit der heimischen Zentralbank um die Verfügungsrechte des Goldes, hat Finanzminister Haris Georgiades nun erklärt, im kommenden Monat (Mai) würden Teile der zyprischen Goldbestände veräußert. Die Rede ist von Gold im Wert von 400 Millionen Euro.

Dann kam die Attacke am Comex. Ziel war, den Preis unter 1.525 $ zu drücken, weil dort viele Stops (wird der Preis von 1525 unterschritten, besteht ein automatischer Verkaufsauftrag) sind. 1.525 deshalb, weil dieser Preis seit September 2011 nicht unterschritten wurde. Man weiss, das das Umsatzvolumen ca. 380.000 Kontrakte war, aber wie viele es brauchte, um den Einbruch auszulösen, ist nicht eruierbar.

Was ist der Hintergrund dieser Attacken (sie findet nicht zum ersten mal statt).

Dass Gold und Silber politische Metalle sind ist kein Geheimnis.

Das Wort „Manipulation“ macht die Runde.
Am Wochenende meldeten sich bekannte Goldexperten zu Wort und der Tenor ihrer Aussagen war klar. Die westlichen Notenbanken – und allen voran die Fed – haben den Goldpreis in einer konzertierten Aktion erfolgreich unter wichtige charttechnische Unterstützungslinien gedrückt und wollen so Kleinanleger aus dieser Anlageklasse herausdrängen bzw. verhindern, dass sich neue private Investoren in Zeiten der Banken- und Staatsverschuldungskrisen überhaupt an Gold und Silber wagen. Gold als Gradmesser von Vertrauen in politische Führung darf in Zeiten rotierender Notenpressen und globaler Rettungsaktionen nicht steigen. Das wäre eine Kapitulationserklärung an das derzeitige Finanzsystem und die Papierwährungen, vor allem an den US-Dollar als Weltreservewährung.
Großbanken tricksen bei der Goldpreisfeststellung. Die US-Finanzaufsicht ermittelt bereits. Fest steht: Einflussreiche Kreise haben ein starkes Interesse daran, den Goldpreis zu drücken. Dann ließen sich auch die vermutlich nicht mehr oder nicht mehr in vollem Umfang vorhandenen Goldreserven wieder preiswerter auffüllen.

Paul Craig Roberts, Assistant Secretary im Finanzministerium unter US-Präsident Reagan, macht die US-Notenbank als Auslöser für den heftigen Kursrückgang am vergangenen Freitag verantwortlich.

Die niederländische Bank ABN Amro hat ihren Kunden mit einem Schreiben mitgeteilt, dass es ab sofort nicht mehr möglich sei, sich seinen Edelmetallbestand physisch ausliefern zu lassen. Stattdessen wird nur noch ein cash-settlement (Verkauf des Edelmetalls gegen Barausgleich) angeboten.

Nach den Ereignissen in Zypern kam es zu einer regelrechten Verkaufswelle bei den physisch hinterlegten Gold ETFs. Vor allem asiatische Adressen sollen ETFs verkauft und dagegen physische Ware erworben haben. Laut Aussagen von Schweizer Barrenproduzenten gehen rund zwei Drittel der aktuellen Barrenproduktion nach Asien.

Die Geldmenge steigt weiter, Inflationsrisiken nehmen zu, Schieflagen der Staaten werden zunehmend bedrohlich und die Gefahr eines Währungskollapses ist höher denn je.
Alles sind Gründe für statt gegen Gold.
Es gibt zwei Gold und Silberpreise, einen echten den man nicht kennt (ca. 5-8 x höher als der falsche) und eben den falschen manipulierten Preis mit dem gehandelt wird (Papiergold)

Der Preisrücksetzer beim Silberpreis hat in Deutschland und USA für einen wahren Run auf Silbermünzen gesorgt. Die Edelmetallhändler, – ob mit Ladengeschäft oder online – werden regelrecht leergekauft, die Lager der Großhändler sind weitgehend auch leer.

Man darf auf die Antwort des Kartells gespannt sein, denn dieser Manipulationsangriff misslang
(Ein Gold-Verbot würde wohl der letzte Schritt sein.)

Falls ein drohender Default der LBMA und der COMEX wirklich der Grund für diese Monsterdrückung gewesen sein soll, dann ist der Schuss nach Hinten losgegangen, denn weltweit explodiert die Nachfrage.

Letzte Meldungen:
Käufer-Schlangen in ganz Australien.
Der Absturz der Preise für das gelbe Metall hat sich ein Goldrausch in Saudi-Arabien ausgelöst.
Massive Fernost-Nachfrage.
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EAW
schrieb am 18.04.13 20:44:18
Beitrag Nr. 224 (44.463.829)
Gold und Silber Ausverkauf ?

Schlagzeilen vom Januar 2013: Die Nachfrage nach American Silver Eagle Silbermünzen in den USA ist im Januar förmlich explodiert. Die U.S. Mint kann vorläufig nicht mehr liefern.

Das ist ein Alarmzeichen für alle Währungen, demzufolge musste gehandelt werden.
Um den Vertrauensverlust entgegenzuwirken,

Leerverkäufe spielten bei der Abverkaufswelle am vergangenen Freitag und Montag eine wesentliche Rolle. Über Terminverkäufe in den USA hatten Händler mehrere Hundert Tonnen Gold auf den Markt geworfen.
Am vergangenen Freitag wurden an der COMEX 374.344 Kontrakte á 100 Unzen Gold gehandelt, die erst im Juni 2013 geliefert werden müssen. Das entsprach einer Menge von 1.164 Tonnen Gold. Am darauf folgenden Montag ging es noch turbulenter zur Sache. An diesem Tag wurden 700.344 Verträge à 100 Unzen Gold für die Lieferung zum gleichen Zeitpunkt geschlossen. Das entsprach 2.178 Tonnen Gold: eine gesamte Weltjahresproduktion. Zum Vergleich: Am Donnerstag vor dem Crash waren nur 137.757 Juni-Kontrakte gehandelt worden.

Wenn einflussreiche bzw. kapitalstarke Händler – in welchem Auftrag auch immer – Investoren aus dem Edelmetallinvestment treiben wollen, dann können sie dies tun, in dem sie den Kurs am Terminmarkt durch Leerverkäufe drücken.
Der Goldpreis wird langfristig weiterhin durch die physische Nachfrage bestimmt. Mit den geschilderten Finanzinstrumenten lässt sich aber kurzfristig eine Menge Schaden anrichten. Wir bewegen uns nach wie vor in einem intakten Goldbullenmarkt. Das hat fundamentale Gründe. Verantwortlich ist insbesondere die zügellose Vermehrung deckungslosen Geldes.

Was geschieht im Juni?
Bei den Leerverkäufen handelte es sich wie oben geschildet um Ware, die theoretisch im kommenden Juni geliefert werden muss. Die Vertragspartner können sich zum Zeitpunkt des Verfallstermins wie folgt einigen:
1. Auslieferung der physischen Ware
2. Kompensation in Geld
Damit der Käufer auf die Auslieferung verzichtet, muss der Verkäufer ihm ein Angebot machen, das er (frei nach Francis Ford Coppolas “Der Pate”) nicht ablehnen kann! Werden die Parteien sich nicht einig, so muss der Verkäufer liefern und die Ware im Zweifel physisch am Markt beschaffen. Das ist der Zeitpunkt, an dem so mancher Händler in Schwierigkeiten gerät. Insbesondere, wenn der Spot-Kurs des Edelmetalls bis zu diesem Zeitpunkt deutlich gestiegen ist. Es drohen dem Leerverkäufer erhebliche Verluste. Ist ein Leerverkäufer gezwungen, große Mengen an physischem Material am Markt zu kaufen, so kann dies zugleich erheblichen Einfluss auf den unmittelbaren Kassakurs haben.

Alternative: Der Leerverkäufer stellt seine Short-Position vor dem Verfallstermin glatt. Das heißt, er muss einen Kaufvertrag in gleicher Höhe abschließen. Bei entsprechend hoher Kontraktanzahl kann auch dies erheblichen (positiven) Einfluss auf den Goldpreis haben.
16,6 Millionen Eagle Silbermünzen verkauft
Die Berichte über starke Verkäufe bei der Royal Canadian Mint und der Münze Österreich korrespondieren mit den veröffentlichten Zahlen der US Mint, die von Jahresbeginn bis Mitte April alleine 16,6 Millionen Silbermünzen US Eagle verkauft hat. Im Vor-Finanzkrisenjahr 2006 hat man dort im GESAMT-Jahr nur 10 Millionen Eagles verkauft. Jetzt verkauft man 16,6 Millionen bis Mitte April und musste vor kurzem ebenfalls die Bestellannahme aussetzen, weil die Nachfrage zu groß war. Aktuell nimmt man wieder Bestellungen an, behält sich aber eine Repartierung (Zuteilung) vor.
Übereinstimmend wird berichtet, daß Kunden in Europa fast ausschließlich auf der KÄUFER-Seite sind, d.h. Silberunzen kaufen. Händler berichten von Käufer zu Verkäufer-Verhältnissen von 15 zu 1 oder 10 zu 1.

Mehr Comex-Silber als es überhaupt Silber gibt
Die Verkäufe von Silber finden im Wesentlichen von Leuten statt, die gar kein Silber haben, sondern einfach an der Comex auf einen fallenden Silberpreis spekulieren wollen und dort Silber verkaufen können, was sie gar nicht besitzen. Und dies machen sie im Moment massiv.
Eine interessante Entwicklung, bei der sich der physische Silbermarkt von dem “Papiersilbermarkt” langsam abkoppelt. Bereits vor Jahren wurde festgestellt, daß es weltweit gar nicht so viel Silber gibt, wie an der Comex verkauft wird.

Während in der Papiergoldwelt Edelmetalle angeblich ausverkauft werden, verzeichnet die US-Münz-Presse Rekordumsätze. Am 17. April wurden 63500 Unzen verkauft - so viel wie noch nie an einem Tag.

Das Hauptziel des Kartells - die physische Nachfrage zu eliminieren, wurde nicht erreicht.
Der Markt hat komplett anders reagiert als sich das Kartell das vorgestellt haben. Die Papierdrücker wissen jetzt, dass die physische Nachfrage bei Drückungen sofort steigt.

Irgendwann in naher Zukunft werden die Halter von Papiergold aufwachen und feststellen, dass sie nichts außer einem wertlosen Stück Papier besitzen. Dann wird es zum wohl größten Short-Squeeze in der Geschichte kommen, und Anleger werden panikartig in den physischen Markt fliehen, wollen (nur es wird kein Gold zu kaufen geben) und der Goldpreis wird sprunghaft nach oben schnellen.

Charttechnisches Crash Muster vor Wochen eingeleitet DAX-ÖL-Silber-Gold.
s.unter INDIZES

Kurs Prognosen und Derivate-Performance
meiner Homepage
Charttechnische - Prognose für 7 INDIZES
http://www.palimpalem.com/4/PROGNOS_AE/

*** Der Markt bestimmt den Kurs nicht unsere Meinung oder Hoffnung.***
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EAW
schrieb am 28.03.13 23:37:39
Beitrag Nr. 223 (44.328.299)
Der Welt-Geldbetrug

Wie angekündigt Teil 6-Ende von Prof. Dr. Eberhard Hamer

6. Durch Währungsreform zur Weltwährung

Greenspan hat in einer Rede unvorsichtigerweise herausgelassen, daß "wohl bis 2007 eine grundsätzliche Dollarkorrektur anstehe und daß man dann zweckmäßigerweise den Dollar und den Euro zum "Euro-Dollar" einer neuen Welt Währung vereinigen könnte". Das macht aus Sicht der US Hochfinanz Sinn, denn längstens bis 2007 sind die Dollarmißbräuche noch durchzuhalten, bis dahin dürfte längstens das Vertrauen der Welt in diese hemmungslos vermehrte, immer wertloser gewordene und nur noch künstlich aufrechterhaltene Privatwährung der US-¬Hochfinanz halten. Irgend etwas wird also in nächster Zeit mit dem Dollar geschehen. Würden dann der Dollar mit dem Euro zur Welteinheitswährung, würden damit für die US Hochfinanz wichtige Ziele erreicht:

Eine neue Währung bietet die Möglichkeit, die alten Währungsschulden abzuwerten und damit die Gläubiger, die noch alte Währung haben, entsprechend zu entreichern. Wenn eben ein neuer Euro-¬Dollar 20 alte Dollar oder 15 Euro wert ist, sind die alten Währungen entsprechend abgewertet, sind die Gläubiger in alter Währung entreichert, hat sich das Spiel für die privaten Geldausgeber gelohnt.

Vor allem würde damit der US-Staat ebenfalls entschuldet: Seine jetzige Auslandsverschuldung von 5.200 Mrd. Dollar würde bei 50%iger Abwertung nur noch 2.600 Mrd. Euro Dollar betragen.

Geschädigt werden alle Inhaber von Alt¬-Dollar, deren Bestände um 50% oder sogar 90% abgewertet werden. Dies gilt insbesondere für die Zentralbanken von China, Japan und Europa mit ihren hohen Dollarwährungsreserven.

Das Hauptziel der US Hochfinanz ist aber, auf diese Weise eine Weltwährung zu erreichen, über die sie wiederum selbst herrschen. In einem Euro Dollar-¬System würde zwangsläufig das der US¬-Hochfinanz gehörende Federal Reserve System eine Mehrheit haben, also die US Hochfinanz dann auch mehrheitlich das neue Währungssystem beherrschen. Dazu auserwählt ist die BIZ (Bank für internationalen Zahlungsausgleich), eine private Organisation, deren Anteile mehrheitlich bereits von der US Hochfinanz heimlich aufgekauft worden sind. Würde also die BIZ neue Zentralbank der Euro Dollar¬-Währung, sind zufälligerweise wieder die gleichen Privateigentümer Haupteigentümer dieser neuen Zentralbank, die vorher auch Eigentümer der FED waren. Sie könnten dann das gleiche Spiel freier Geldausgabe nach eigenem Belieben, das sie mit dem Federal Reserve System bisher machen, wieder auf höherer Ebene und dazu auch noch durch Währungsreform entschuldet erneut betreiben. Die bisherige Welt¬-Geldmengenvermehrung, der große Geldbetrug gehen dann in der Währungsreform unter. Ein neues System würde den alten Tätern wieder eine neue Währung in die Hände spielen und damit ihnen das neue Spiel mit der Weltwährung Euro Dollar 20 bis 30 weitere Jahre erlauben.

Die US Hochfinanz hätte also auf diesem Wege durch Geldbetrug nicht nur die Sachwerte der Welt bei sich monopolisiert darunter so existenzwichtige Bereiche wie Saatgut, Nahrungsmittel, Wasser, Energie und Metalle, sondern darüber hinaus wiederum ein Währungsmonopol zur eigenen Bedienung, nach eigenem Belieben geschaffen eine Geldvermehrungsmaschine, wie den Dukatenesel unseres Märchens.

Auch mit Veröffentlichung dieses Geldbetrugsystems wird kein Aufschrei durch die Welt gehen. Man wird dies als "Verschwörungstheorie" oder als "Antiamerikanismus" oder sogar als "Antisemitismus" (Rothschild) abtun oder solche Veröffentlichungen ganz zu verhindern versuchen, denn immerhin gehören der US Hochfinanz auch wesentliche Teile der Print und Bildschirmmedien überall in der Welt.

Das Spiel zu durchschauen ist aber wichtig für Menschen, die durch dieses Spiel Verluste erleiden könnten. Wer also Finanzvermögen hat, sollte zuhören bzw. lesen.

Verlierer bei dem großen Spiel der Finanzoligarchie sind solche Marktteilnehmer in der Welt, welche dem Geld zu viel Vertrauen entgegenbringen, welche immer noch glauben, daß Geld über seine bloße Tauschfunktion hinaus auch noch Wertaufbewahrungsmittel sei. Die laufende Geldentwertung der vergangenen 40 Jahre hat offenbar die Menschen nicht klug gemacht. Sie wird in den nächsten Jahren galoppieren bis zum bitteren Ende, weil sie nämlich ein einseitiger Vorteil der Täter ist. Wer also auf langfristige Werterhaltung seines Vermögens wert legt, kann nicht in Geldwerten, nicht in Versicherungsverträgen, nicht in Renten und nicht in Bargeld bleiben, er muß in Sachwerte gehen, wie dies die Hochfinanz selbst vorgemacht hat.

7. Strategieziel des Welt¬-Geldbetruges

Soweit von außen her erkennbar, hat die US Hochfinanz ursprünglich nur das Ziel gehabt, die US Währung zu beherrschen und damit den US-Markt nach eigenem Willen manipulieren zu können. Diesem Ziel diente das private Zentralbanksystem FED. Als Kennedy ein Gesetz eingebracht hatte, dieses Privatfinanzsystem zu verstaatlichen, starb er eines plötzlichen Todes. Wer immer an diesen Privatgeldmöglichkeiten der US-Hochfinanz rührte, verlor dabei Vermögen oder Leben.

Inzwischen aber sind die strategischen Ziele der US Hochfinanz über die nationale Dimension weit hinausgewachsen. Ihr Ziel ist das globale private Geldsystem, welches sie mit der Vorherrschaft ihres Privatdollars und seiner Durchsetzung als Hauptwährungsreserve überall in der Welt weitgehend erreicht haben und nur noch mit einer Weltwährung Euro-¬Dollar formalisieren müssen.

Wenn wir also einen zweiten Mißbrauch des Welt Geldsystems zugunsten privater Hochfinanzgruppen und überhaupt den Mißbrauch der Geldmengenwährungen verhindern wollen, muß jede Währung vor jedem öffentlichen oder privaten Mißbrauch, vor jeder Deflations und Inflationsmanipulation gesichert werden.

Das ist sicher nicht erreichbar, wenn man die Währung der privaten Hochfinanz überläßt. Sie wird die Mißbrauchsmöglichkeit wieder nutzen und wieder zum eigenen Vorteil mit Geldmengenvermehrung die Welt betrügen und ausbeuten.

Die Erfahrungen haben aber auch gezeigt, daß die meisten Regierungen ihre Währungen ebenso mißbrauchen, wenn sie die Möglichkeiten dazu haben, wenn sie also Einflußmöglichkeiten auf die Zentralbank und ihre Geldmengenpolitik haben.

Es gilt also, aus den Mißbräuchen der öffentlichen Hände und der privaten Hochfinanz die Währungen so unabhängig zu machen, daß privater und öffentlicher Mißbrauch ausgeschlossen werden.

Sicher ist eine auf Gold basierende Währung nicht so leicht zu manipulieren, wie eine bloße Quantitätswährung. Die Probleme jeder auf Gold basierenden Währung liegen aber in der Verfügbarkeit von Gold, nachdem die US-Hochfinanz den größten Teil des Weltgoldvorrates in ihre Hände bekommen hat. Sie würde also mit jeder Art auf Gold basierenden Währung wiederum Gewinner und Ausbeuter werden können.

Bleibt also nur die Lösung einer Quantitätswährung. Diese Quantitätswährung darf aber nicht frei, willkürlich bestimmbar bleiben, sondern muß an dem Neutralgeldziel orientiert werden. Die Geldmenge darf also nicht stärker wachsen als die Gütermenge. Aus dem monetären Sektor dürfen nicht wieder inflatorische oder deflatorische Effekte auf die Währungen und die Weltwirtschaft ausgehen.

Dies ist nur mit streng neutralen und so unabhängigen Zentralbanken erreichbar, daß sie gleichsam die "vierte Gewalt" darstellen, nicht in privater Hand liegen und nicht durch Regierungen beeinflußt werden können. Das Urmodell der Deutschen Bundesbank vor ihrer Kastration in die Euro Bank kam dieser Unabhängigkeit sehr nahe.

Die kommende Währungsreform bietet eine einmalige Chance, die Täter, ihre Währungsmanipulationen und ihre Mißbräuche zu brandmarken und damit eine allgemeine öffentliche Zustimmung zu einem weder von der privaten Hochfinanz noch von den Regierungen mehr beeinflußbares Zentralbankensystem zu schaffen. Dies wäre eine Jahrhundertchance.

Verhindert werden könnte ein unabhängiges Zentralbankensystem vor allem von der Hochfinanz, welche über die ihr schon gehörende BIZ bereits die Weichen für eine neue Übernahme des nächsten Zentralbanken und Währungssystems gestellt hat. Deshalb tut Aufklärung not, um der Bevölkerung, Wirtschaft und Politik die Gefahr des Monopolkapitalismus nicht nur für die derzeitige Währung, sondern auch für ein neues Währungssystem aufzuklären.

Quelle: Unabhängige Nachrichten 7 / 2005 / 3 - 8 (Postfach 10 17 06 / 46017 Oberhausen)


Fazit:
„Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet ihr sie brauchen, um zu weinen.“ Jean Paul Sartre


Besinnliche Ostern EAW




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