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Barry Callebaut läuft Lindt den 1. Rang ab ( Seite 23)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 08.05.08 22:52:59
von
neuster Beitrag 20.12.11 17:23:20
von
Dividendenabstauber

Anzahl Beiträge: 233
Aufrufe gesamt: 54.022
Aufrufe heute: 3
Diskussionsnr.: 1.141.111

Barry Callebaut N

Chart
WKN: 914661
ISIN: CH0009002962
Symbol: BCLN
709,10
 
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+8,60
Berlin (EUR), 25.05.12 | 15:07
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schrieb am 02.06.11 11:30:42
Beitrag Nr.221 
(41.594.123)
Antwort
Zitat
02.06.11 10:42
aktiencheck.de EXKLUSIV


Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Barry Callebaut AG (ISIN CH0009002962 / WKN 914661) erwägt die Platzierung einer Anleihe.

Wie der Schweizer Schokoladen- und Kakaohersteller mitteilte, ist die Platzierung einer festverzinslichen Anleihe geplant, um eine Kreditlinie mit einem Volumen von 850 Mio. EUR partiell zu ersetzen und die Laufzeit von Fremdmitteln auf bis zu fünf Jahre auszuweiten.

Als Bookrunner sollen die Credit Suisse, ING, die Royal Bank of Scotland sowie die Société Générale fungieren.

Barry Callebaut ist in 26 Ländern präsent, unterhält über 40 Produktionsstandorte und beschäftigt rund 7.500 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2009/10 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 5,2 Mrd. CHF. (02.06.2011/ac/e/an)

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schrieb am 05.07.11 17:29:42
Beitrag Nr.222 
(41.744.844)
Antwort
Zitat
Barry Callebaut:

Doppelt so stark wie der Markt
Quelle: Stocks

Mehr Schokolade, mehr Geld: Barry Callebaut hat Verkaufsmenge und Umsatz in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres gesteigert. Besonders gut lief das Geschäft in Amerika und Asien. Weiterlesen

30.06.2011 | 08:20

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schrieb am 05.07.11 17:32:56
Beitrag Nr.223 
(41.744.873)
Antwort
Zitat
Barry Callebaut wächst im Rekordtempo
30.06.2011, 12:36 Uhr

Gerade die Nachfrage aus Schwellenländern führt beim Schokoladenhersteller Barry Callebaut zu enormen Wachstumsraten.

Zürich. Angeschoben durch eine steigende Nachfrage in Schwellenländern ist der Schweizer Schokoladehersteller Barry Callebaut doppelt so schnell gewachsen wie der Weltmarkt. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/11 verkaufte der Weltmarktführer nach Angaben vom Donnerstag mit mehr als einer Millionen Tonnen gut sieben Prozent mehr Schokolade- und Kakao-Produkte als im Vorjahr. Das Weltmarktvolumen hatte in der gleichen Zeit um 3,2 Prozent zugenommen. Wegen des starken Frankens blieb den Schweizern Ende Mai jedoch nur ein Umsatzwachstum von 1,6 Prozent auf vier Milliarden Franken (3,3 Milliarden Euro). In Lokalwährungen ergab sich ein Umsatzplus von 12,5 Prozent.

Schwankende Preise für Rohstoffe wie Kakao, Zucker und Milch machen Barry Callebaut wenig Kopfzerbrechen. Der Konzern, der die Schokoladeherstellung für große Konzerne wie Nestle, Hershey und Kraft übernommen hat, kann die Preisschwankungen an seine Kunden weitergeben.

Konzernchef Jürgen Steinemann rechnet damit, dass die Schwellenländer die reifen Märkte auch im Zukunft beim Wachstum übertreffen und weitere Hersteller ihre Produktion zu Barry Callebaut auslagern. „Die Pipeline für Outsourcing-Verträge ist gut gefüllt, auch in Schwellenländern“, sagte er im Gespräch mit Reuters. Erst Anfang der Woche hatte Barry Callebaut einen Produktions- und Outsorcing-Vertrag mit der mexikanischen Chocolates Turin unterzeichnet.

Der Konzern strebt bis 2012/13 ein jährliches Volumenwachstum zwischen sechs und acht Prozent an. Die deutsche Schokoladenmarkte Stollwerck will Steinemann seit längerem verkaufen. Ein Zeitpunkt dafür stehe aber noch nicht fest, sagte der Konzernchef.

Die Barry Callebaut-Aktien notierten in einem leicht festeren Markt praktisch unverändert. „Solide Zahlen, obwohl wir etwas mehr erwartet hatten“, sagte Kepler-Analyst Jon Cox. Der starke Franken könnte dazu führen, dass Analysten die Gewinnschätzungen für Barry Callebaut zurücknehmen, sagte Cox weiter.

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schrieb am 14.07.11 21:20:47
Beitrag Nr.224 
(41.791.331)
Antwort
Zitat
2011-07-13
Trennung von Traditionsfirma: Barry Callebaut verkauft Stollwerck mit White & Case

Der traditionsreiche Schokoladenhersteller Stollwerck ist künftig in belgischer Hand. Die belgische Baronie-Gruppe übernahm das Kölner Unternehmen vom weltgrößten Schokoladenkonzern Barry Callebaut, der mehrheitlich vom Jacobs-Konzern gehalten wird. Zu Stollwerck gehören bekannte Marken wie Sarotti und Alpia.

Im vergangenen Jahr setzte die 1839 gegründete Firma mit 1.700 Mitarbeitern rund 500 Millionen Euro um. Verkauft wurden nun unter anderem fünf Fabriken in Deutschland, Belgien und der Schweiz. Teil der Transaktion ist zudem eine langfristige Liefervereinbarung über jährlich 25.000 Tonnen Schokolade an Baronie.

Barry Callebaut mit Sitz in Zürich hatte sich in den vergangenen Jahren auf die Herstellung von Rohschokolade und die Auftragsfertigung für große Marken wie Nestlé, Hershey und Kraft spezialisiert. Die Trennung von Stollwerk ist der letzte Schritt dieser Ausrichtung und war schon länger geplant. 2009 war der Verkauf an die spanische Natra gescheitert, weil sich beide Seiten nicht auf einen Preis einigen konnten. Barry Callebaut hatte den sanierten Stollwerck-Konzern 2002 für rund 175 Millionen Euro übernommen und ihn später von der Börse genommen.........

http://www.juve.de/nachrichten/deals/2011/07/trennung-von-tr…
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schrieb am 17.07.11 20:31:34
Beitrag Nr.225 
(41.801.066)
Antwort
Zitat
White & Case berät Schokoladenhersteller Barry Callebaut beim Verkauf des europäischen Konsumentengeschäfts

Hamburg, Brüssel, 12. Juli 2011 ... Die internationale Anwaltssozietät White & Case LLP hat den Schweizer Schokoladenhersteller Barry Callebaut beim Verkauf seines europäischen Verbrauchergeschäfts (Stollwerck) beraten. Käufer ist der belgische Schokoladenproduzent Baronie. Die vollumfängliche Übernahme umfasst die gesamte Stollwerck Gruppe, einschließlich fünf Werke in Deutschland, Belgien und der Schweiz. Die Transaktion beinhaltet zudem eine langfristige Liefervereinbarung zwischen der Baronie Gruppe und Barry Callebaut für die Lieferung von rund 25.000 Tonnen Flüssigschokolade pro Jahr sowie die Lieferung von Kakaobohnen und Halbfertigprodukten. Der Verkauf ist der letzte Schritt in der Refokussierung Barry Callebauts auf die Herstellung von Kakao- und Schokoladenprodukten in der Vorstufe.

White & Case war bei der Transaktion als Deal Counsel für Barry Callebaut tätig. In dieser Funktion beriet die Kanzlei das Unternehmen bereits bei den Verkäufen des asiatischen Konsumentengeschäfts an Hershey und des US-amerikanischen Konsumentengeschäfts an Farley's & Sathers.

"Eine der Herausforderungen dieser Transaktion war, das europäische Konsumentengeschäft zunächst durch einen Asset Deal aus der Barry Callebaut Gruppe herauszutrennen. Erst danach konnte die Auktion beginnen", kommentiert Dr. Christian Jacobs, Partner bei White & Case. "Wir freuen uns, dass Barry Callebaut bei allen drei Verkaufsmandaten auf die Expertise und das weltweite Netzwerk von White & Case gesetzt hat."

Zum internationalen White & Case Team um die federführenden Partner Dr. Christian Jacobs und Local Partner Dr. Markus Althoff (beide M&A, Hamburg) gehörten der Partner Dr. Börries Ahrens (Antitrust, Hamburg), der Counsel Dr. Günter Kahlert (Tax, Hamburg), die Local Partner Dr. Markus Mette (IP/IT, Hamburg), Dr. David Plitt (Labor Law, Hamburg) und Gisèle Rosselle (M&A, Brüssel) sowie die Associates Christopher Albien, Dr. Daniel Gräwe (beide M&A, Hamburg), Dr. Lars Hinrichs (Labor Law, Hamburg), Dr. Arne Schmidt (Tax, Hamburg) und Nicolas Dupont (M&A, Brüssel).

Kontakt:
Gisela Pierro
Director Business Development and Marketing Germany
T: + 49 69 29994 1628
gpierro@whitecase.com

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schrieb am 14.08.11 22:02:04
Beitrag Nr.226 
(41.950.286)
Antwort
Zitat
Barry Callebaut will in der Elfenbeinküste expandieren
12.08.2011
Der Schweizer Schokoladenhersteller Barry Callebaut hat angekündigt in einer seiner Kakaoverarbeitungsanlagen an der
Elfenbeinküste die Produktionskapazitäten von derzeit 105.000 auf 175.000 Tonnen pro Jahr zu erhöhen. In San Pedro will
das Unternehmen dafür neben dem bestehenden Werk eine weitere Verarbeitungsanlage bauen. Bis zum Frühjahr 2012
will Barry Callebaut die Anlage in Betrieb nehmen.http://www.suesswarentechnik.de/index2.php?option=com_conten…
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schrieb am 15.08.11 00:29:55
Beitrag Nr.227 
(41.950.485)
Antwort
Zitat
Kindersklaven arbeiten auf Kakaoplantagen der Elfenbeinküste

Internationale Konzerne wie Nestle, Cargill, Kraft, Barry Callebaut in der Kakaostadt Abijan in der Elfenbeinküste nehmen es zumindest hin. Oft nur 10-12jährige Kindersklaven aus Mali, Burkina Faso, Benin, .. werden für etwa 230 € an Plantagenbesitzer in der Elfenbeinküste verkauft und müssen dort unter meist schlechtest möglichen Bedingungen - unbezahlt - jahrelang Kakao ernten. Nur so sind die derzeitigen Preise für Kakaoprodukte auf dem Weltmarkt für die bis zu 75.000 Kleinbauern und Plantagenbesitzer überlebbar. Ausbeutung wohin das Auge reicht.

Neben den Sklaven arbeiten in noch viel größerem Ausmaß die Kinder der Kleinplantagenbesitzer mit, weil keine angemessenen Preise für Rohkakao bezahlt werden und es sich niemand leisten kann erwachsene bezahlte Arbeitskräfte einzustellen. Eine Untersuchung zeigt, dass 89% der Kinder von Kakaobauern auf den Plantagen mitarbeiten müssen und 27% von ihnen niemals ein Schule besuchen.

Mindestens 10.000 Kindersklaven, vielleicht auch 12.000 oder mehr, sollen in den Staat Elfenbeinküste zum Arbeiten verschleppt worden sein, schlecht ernährt, ungeschützt vor den hochgiftigen Pestiziden. Jahrelang getrennt von ihren Familien, werden ihnen alle Rechte vorenthalten, nicht einmal ein Minimum an Bildung erhalten sie und damit wird ihnen auch jede Chance auf eine Veränderung ihrer Situation genommen. Schutz vor Übergriffen gibt es nicht.

Selbst Interpol in der Elfenbeinküste kann nicht immer wegsehen, in kleineren Einsätzen werden immer wieder Kinder befreit. Doch gegen die weit verbreitete Sklavenhaltung können einzelne Polizeieinsätze wenig ausrichten.

Genauso wenig helfen Projekte der Schokoladenindustrie, wie eine 2001 unterzeichnete freiwillige Selbstverpflichtungserklärung, Kinderarbeit und -sklaverei überwinden zu wollen. Innerhalb der vergangenen 9 Jahre scheint sich hier wenig bewegt zu haben, auch weil das große Geschäft der Aktiengesellschaften weit wichtiger ist, als die Frage nach den Rechten der Produzenten. Häufig sehen Großkonzerne keine Verantwortlichkeit, weil die Kakaobauern nicht bei ihnen angestellt sind. Bleibt die Frage, ob Milliardenumsätze bei bewusst minimalen Rohkakaopreisen nicht doch zu Verantwortung führen. Schließlich nützen unnatürlich niedrige Preise ausschließlich den verabeitenden Firmen.

Wir Deutsche als Konsumenten sind nicht nur die zweitgrößten Schokoladenverbraucher weltweit, wir beziehen auch die Hälfte unseres Rohkakaos vom größten Schokoladenproduzenten weltweit: der Elfenbeinküste.

Es scheint also der Verbraucher gefragt zu sein.
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schrieb am 21.08.11 19:37:34
Beitrag Nr.228 
(41.982.178)
Antwort
Zitat
Paris: World Chocolate Masters -

Finale beim Salon du Chocolat Professional

Im Rahmen des Salon du Chocolat Professional vom 19. bis 21. Oktober 2011 findet in Paris die 4. Ausgabe der World Chocolate Masters statt. 19 Finalisten aus aller Welt werden bei dem Wettbewerb unter dem Motto 'Cocoa, Quetzalcoatl’s Gift' um den Titel streiten.

Die Teilnehmer haben sich in nationalen Vorfinales qualifiziert, die zwischen September 2010 und Mai 2011 von den drei führenden Qualitätsmarken Callebaut, Cacao Barry und Carma durchgeführt wurden. Aufgabenstellung beim Finale: ein Schokoladen-Schaustück, eine Praline, ein Schokoladen-Dessert, ein Feingebäck sowie ein Schaustück, gefertigt aus einer vorgegebenen Zutaten-'Mystery Box'.

Gemäß dem Motto des Wettbewerbs sind die Bewerber um den Titel gehalten, sich bei ihren Kreationen von dem Mythos inspirieren lassen, der sich um die Ursprünge des Kakaos in der antiken aztekischen Zivilisationen rankt – von den Azteken interpretiert als ein Geschenk des Gottes Quezalcoatl.

Die World Chocolate Masters sind eine Initiative der Gourmetmarken von Barry Callebaut. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Zürich ist der weltweit führende Hersteller von hochwertigem Kakao und Schokolade. Vertreten in 26 Ländern, erzielte die Gruppe im Fiskaljahr 2008/09 Umsätze von rd. 4,9 Mrd. CHF. Barry Callebaut betreibt ca. 40 Produktionsstätten und beschäftigt rd. 7.500 Mitarbeiter. Man bedient die gesamte Food-Industrie von Food-Produzenten bis zu Bäckern und Konditoren sowie globale Handelsunternehmen. Barry Callebaut ist aktiv in Initiativen und Projekten für eine nachhaltigere Kakao-Supply Chain engagiert.

Der Salon du Chocolat Professionel erlebt in diesem Herbst seine 3. Auflage und gilt als der weltweit größte Event, der sich ausschließlich dem Thema Schokolade widmet. Angedockt ist die Fachmesse an den fünftägigen Salon du Chocolat, der sich an Endverbraucher wendet und vom 20. bis 24. Oktober bereits zum 17. Mal in Frankreich stattfindet.

www.worldchocolatemasters.com
www.barry-callebaut.com
www.salon-du-chocolat.com

19.08.2011, MW - Redaktion food-service / gv-praxis
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schrieb am 16.09.11 20:42:18
Beitrag Nr.229 
(42.099.339)
Antwort
Zitat
Callebaut und Biolands mit neuer Website
13.09.2011
Letzte Aktualisierung 13.09.2011
Der Schweizer Schokoladenhersteller Barry Callebaut und die Biolands International Ltd. aus Tansania präsentieren eine
gemeinsame neue Website. Unter www.biolands.com können sie sich über die Geschichte und den Fortschritt des
Kakaoverarbeiters Biolands in Tansania informieren. Die Seite informiert über die Programme für Kakaobauern im Land
sowie die Arbeit mit der Rainforest Alliance sowie IMO Fair for Life. Biolands arbeitet bereits seit 1999 direkt mit
Kakaobauern zusammen. Inzwischen sind mehr als 20.000 Kleinbauern in den Programmen registriert. Barry Callebaut
kauft den besten Bio-Kakao von Biolands seit dem Jahr 2000.
Die Schweizer halten inzwischen 49 Prozent an dem
afrikanischen Unternehmen. Zukünftig soll das Programm in Tansania auch in andere Länder Westafrikas portiert werden.
www.barry-callebaut.com
Thread: WO-Spitze beim 50-er Treffen !
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schrieb am 13.11.11 19:21:11
Beitrag Nr.230 
(42.343.789)
Antwort
Zitat
Stollwerck-Verkauf belastet Barry Callebaut
Quelle: Handelsblatt Online 10-11-2011

Bei der Veräußerung der Traditionsmarke machte der Weltmarktführer einen Verlust von rund 82 Millionen Franken. Der Reingewinn der Schweizer brach um 30 Prozent ein.

Zürich. Der Verkauf der deutschen Traditions-Schokolademarke Stollwerck nagt am Gewinn des Schweizer Schokoladeriesen Barry Callebaut. Die Schweizer konnten das vor knapp zehn Jahren übernommene Kölner Unternehmen diesen Sommer nur mit einem Verlust von rund 82 Millionen Franken loswerden. Der Reingewinn des im August beendeten Geschäftsjahres sank um knapp 30 Prozent auf rund 177 Millionen Franken. Ohne diesen Einmalfaktor hätte der Schokolade-Weltmarktführer nach Angaben vom Donnerstag eine Gewinnsteigerung um neun Prozent geschafft. Die Dividende soll daher um 1,50 Franken auf 15,50 Franken erhöht werden.

Der Konzern, der sich auf die Schokolade-Auftragsfertigung für große Marken wie Nestle, Hershey und Kraft konzentriert, wuchs bei den verkauften Mengen doppelt so stark wie der Markt. Wegen des starken Frankens erhöhte sich der Umsatz aber nur leicht auf 4,55 Milliarden Franken (knapp 3,75 Milliarden Euro).

Die Rohmaterialpreise - neben Kakao sind das vor allem Milch und Zucker - dürften weiterhin hoch bleiben und zudem stark schwanken, erklärte die Firma. Langfristig könnten die Kakao-Ernten nicht mit der wachsenden Nachfrage Schritt halten, sagte Konzernchef Jürgen Steinemann in einem Gespräch mit Reuters. Für das kommende Jahr rechnet der Konzern wegen der schlechten Wirtschaftslage in Europa aber zunächst mit einem Rückgang des Wachstums im Schokolade-Markt auf ein bis zwei Prozent von etwa drei Prozent. „Aber Schokolade ist relativ robust und einen starken Rückgang wird es nicht geben,“ sagte Finanzchef Victor Balli. Daran ändere auch die schwache Konjunktur in Europa nichts. Wann der Markt in Westeuropa zum gewohnten Wachstum zurückkehre, lasse sich noch nicht sagen.

An der stark schwankenden Schweizer Börse gab die Barry-Callebaut-Aktie ein Prozent nach.0,5 Prozent nach, obwohl Analysten das Jahresergebnis als solide bezeichneten. Der Gewinn sei besser als erwartet ausgefallen, sagte der Kepler-Analyst Jon Cox. Die Barry-Callebaut-Aktie ist einer der wenigen Titel an der Schweizer Börse, die trotz Euro-Schuldenkrise und Franken-Höhenflug noch höher notieren als am Jahresanfang.

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