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Barry Callebaut läuft Lindt den 1. Rang ab ( Seite 10)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 08.05.08 22:52:59
von
neuster Beitrag 20.12.11 17:23:20
von
Dividendenabstauber

Anzahl Beiträge: 233
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Diskussionsnr.: 1.141.111

Barry Callebaut N

Chart
WKN: 914661
ISIN: CH0009002962
Symbol: BCLN
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Berlin (EUR), 25.05.12 | 15:07
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schrieb am 13.01.10 23:27:52
Beitrag Nr.91 
(38.731.986)
Antwort
Zitat
Zurich (aktiencheck.de AG) - Die Analystin von Vontobel Research, Claudia Lenz, stuft die Aktie von Barry Callebaut (ISIN CH0009002962/ WKN 914661) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" weiterhin mit "hold" ein.

Im ersten Quartal 2009/2010 (bis Ende November) habe Barry Callebaut einen Volumenzuwachs von 7,2% und ein Umsatzwachstum von 1,5% auf CHF 1.450 Mio. erzielt. Währungseffekte hätten sich mit -4,8% negativ ausgewirkt. Volumenmäßig übertreffe das Unternehmen die Analystenerwartungen etwas, beim Umsatz bleibe es leicht hinter den Prognosen zurück. Barry Callebaut habe die Berichterstattung geringfügig geändert, das heiße die Zahlen der Kakaodivision würden global ausgewiesen und den gesamten Absatz von Schokoladen- und Kakaoprodukten (auch Industrieschokolade) an Dritte umfassen.

Während die Regionen Nord- und Lateinamerika (+15,6%) sowie Asien-Pazifik (+17,7%) ein sehr gutes Volumenwachstum erzielt hätten, befinde es sich in Europa mit +2,4% noch auf einem niedrigeren, sich jedoch zumindest stabilisierenden Niveau. Der osteuropäische Markt stagniere noch immer, während Westeuropa stabil sei.

In Nord- und Lateinamerika habe sich der Markt stabilisiert. Das Volumenwachstum sei durch die Ausführung bestehender Outsourcing-Verträge (Hershey) und durch inländische Kunden sowie durch das G&S-Geschäft, wobei die Einführung lokaler Marken geholfen habe, angetrieben worden. Das Volumenwachstum im Raum Asien-Pazifik habe von bestehenden Outsourcing-Verträgen (Morinaga) profitiert.

Das Gesamtvolumen in der Industriesparte habe sich um +7,1% gesteigert. Das gute Volumenwachstum bei G&S (+14,6%) sei durch Werbeaktivitäten und die höhere Nachfrage (um Lagerbestände aufzufüllen) unterstützt worden. Das Volumen bei Verbraucherprodukten sei aufgrund Veränderungen im Konsolidierungskreis sowie aufgrund tieferer Umsatzzahlen in Frankreich und eingestellter, unprofitabler Verträge um -5,6% zurückgegangen.

Die Zahlen für das erste Quartal 2009/2010 würden in etwa die Analystenerwartungen erfüllen, wobei der Volumenzuwachs bei G&S sie positiv überrascht habe. Andererseits hätten sie in der Industriesparte mit einem stärkeren Wachstum gerechnet (Vontobel-Prognose: 9%).

Barry Callebaut bekräftige das mittelfristige Ziel für das Mengenwachstum (6 bis 8%) und gehe vom gleichen EBIT-Wachstum in Lokalwährung aus. In Kombination würden die Kennzahlen voraussichtlich das erste Halbjahr 2009/2010 belasten. Daher würden die Analysten weiterhin mit einem zögerlichen EBIT-Wachstum rechnen.

Die Analysten von Vontobel Research bestätigen ihr "hold"-Rating für die Aktie von Barry Callebaut, das Kursziel liegt bei CHF 670 oder 453 Euro.

(Analyse vom 13.01.2010) (13.01.2010/ac/a/a)
http://www.stock-world.de/nachrichten/aktien/3191625-Barry_C…
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schrieb am 13.01.10 23:29:42
Beitrag Nr.92 
(38.731.991)
Antwort
Zitat
Barry Callebaut sieht Talsohle im Schokoladenmarkt erreicht
Mittwoch, 13. Januar 2010, 08:27 Uhr

Zürich (Reuters) - Der Schweizer Schokoladehersteller Barry Callebaut hat in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2009/10 einen um 1,5 Prozent höheren Umsatz von 1,45 Milliarden Franken erzielt und sieht die Talsohle im globalen Schokoladenmarkt erreicht.

Dieser werde sich 2010 "volumenmässig seitwärts" bewegen, hiess es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Allerdings macht der Firma der starke Franken zu schaffen: In Lokalwährungen betrug das Umsatzwachstum 6,3 Prozent zu. Analysten waren im Durchschnitt von einem Umsatz von 1,529 Milliarden Franken ausgegangen.

Die Verkaufsmenge wuchs in den ersten drei Monaten um 7,2 Prozent auf 362,973 Tonnen. Dabei erwies sich Asien mit einem Wachstum von 17,7 Prozent erneut als Wachstumslokomotive.

Weiterhin peilt der Konzern für die kommenden drei Jahre ein durchschnittliches Mengenwachstum zwischen sechs und acht Prozent und ein mindestens gleich hohes Ebit-Wachstum in Lokalwährungen an.

http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE60C045201…
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schrieb am 15.01.10 00:20:20
Beitrag Nr.93 
(38.741.167)
Antwort
Zitat
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schrieb am 17.01.10 22:21:20
Beitrag Nr.94 
(38.754.165)
Antwort
Zitat
Schokolade von Barry Callebaut begehrt
Mittwoch, 13. Januar 2010, 8:26 Uhr, Aktualisiert 08:30 Uhr
Der weltgrösste Schokoladen-Produzent Barry Callebaut hat im ersten Quartal 2009/10 (per 30. November) mehr verkauft. Der Umsatz stieg wegen Währungseinflüssen aber nur leicht.

http://tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/01/13/Wirtsc…
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schrieb am 17.01.10 22:23:18
Beitrag Nr.95 
(38.754.171)
Antwort
Zitat
Wenn Schokolade im Spiel ist, hat vielfach Barry Callebaut die Vorarbeit geleistet. 13.01.2010

Die Verkaufsmenge erhöhte sich um 7,2 Prozent auf 362'973 Tonnen. Der Umsatz stieg um 1,5 Prozent auf 1,45 Mrd. Franken. Er wurde aber durch Umrechnungseffekte negativ beeinflusst, wie Barry Callebaut bekanntgab. In lokalen Währungen abgerechnet belief sich das Plus nämlich auf 6,3 Prozent.

Zum Wachstum der Verkaufsmenge hätten alle Regionen und - auf vergleichbarer Basis - auch alle Produktgruppen beigetragen. Am markantesten stieg die Verkaufsmenge in den Regionen Asien (+17,7 Prozent) sowie Nord- und Südamerika (+15,6 Prozent) und im Bereich Globale Beschaffung & Kakao (+14,0 Prozent).

Verhalten optimistischer Ausblick

Für 2010 geht das Unternehmen von einer flachen Entwicklung des globalen Marktes aus. Das Unternehmen gibt sich zuversichtlich, dass es weiterhin deutlich stärker als der Markt wachsen wird.

Barry Callebaut werde seine 3-Jahres-Finanzziele erreichen, wird Steinemann weiter zitiert. Demnach strebt das Unternehmen für den Zeitraum 2009/10 bis 2011/12 ein durchschnittliches jährliches Wachstum der Verkaufsmenge von 6 bis 8 Prozent und ein «mindestens gleich hohes» durchschnittliches Wachstum des Betriebsergebnisses (EBIT) in Lokalwährungen an.

Den in einem schwierigen Umfeld erzielten Erfolg schreibt Barry Callebaut der weiteren Umsetzung früher unterzeichneter Outsourcing-Verträge, der erfreulichen Verkaufsentwicklung von Gourmet- und Spezialitätenprodukten sowie dem Gewinn von Marktanteilen in allen Regionen zu.

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schrieb am 24.01.10 19:15:45
Beitrag Nr.96 
(38.800.742)
Antwort
Zitat
Mittwoch, 13. Januar 2010
Schokolade von Barry Callebaut begehrt
Der weltgrösste Schokoladen-Produzent Barry Callebaut hat im ersten Quartal 2009/10 (per 30. November) mehr verkauft. Der Umsatz stieg wegen Währungseinflüssen aber nur leicht.

Die Verkaufsmenge erhöhte sich um 7,2 Prozent auf 362'973 Tonnen. Der Umsatz stieg um 1,5 Prozent auf 1,45 Mrd. Franken. Er wurde aber durch Umrechnungseffekte negativ beeinflusst, wie Barry Callebaut bekanntgab. In lokalen Währungen abgerechnet belief sich das Plus nämlich auf 6,3 Prozent.

Zum Wachstum der Verkaufsmenge hätten alle Regionen und - auf vergleichbarer Basis - auch alle Produktgruppen beigetragen. Am markantesten stieg die Verkaufsmenge in den Regionen Asien (+17,7 Prozent) sowie Nord- und Südamerika (+15,6 Prozent) und im Bereich Globale Beschaffung & Kakao (+14,0 Prozent).

Verhalten optimistischer Ausblick

Für 2010 geht das Unternehmen von einer flachen Entwicklung des globalen Marktes aus. Das Unternehmen gibt sich zuversichtlich, dass es weiterhin deutlich stärker als der Markt wachsen wird.

Barry Callebaut werde seine 3-Jahres-Finanzziele erreichen, wird Steinemann weiter zitiert. Demnach strebt das Unternehmen für den Zeitraum 2009/10 bis 2011/12 ein durchschnittliches jährliches Wachstum der Verkaufsmenge von 6 bis 8 Prozent und ein «mindestens gleich hohes» durchschnittliches Wachstum des Betriebsergebnisses (EBIT) in Lokalwährungen an.

Den in einem schwierigen Umfeld erzielten Erfolg schreibt Barry Callebaut der weiteren Umsetzung früher unterzeichneter Outsourcing-Verträge, der erfreulichen Verkaufsentwicklung von Gourmet- und Spezialitätenprodukten sowie dem Gewinn von Marktanteilen in allen Regionen zu.
http://nachrichten.ch.msn.com/wirtschaft/artikel.aspx?cp-doc…
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schrieb am 06.02.10 22:38:45
Beitrag Nr.97 
(38.897.500)
Antwort
Zitat
06.02.2010

Weltkakaostiftung gibt Start des Programms "Lebensgrundlage Kakao" in Côte d’Ivoire bekannt

Abidjan - In einer Veranstaltung in Abidjan gab die Weltkakaostiftung letzte Woche den Start des Programms „Lebensgrundlage Kakao“ (Cocoa-Livelihood-Programms, CLP) in Côte d’Ivoire bekannt.

Das erstmals im Februar 2009 angekündigte Programm wird von der Bill & Melinda Gates Stiftung und 14 Unternehmen der Schokoladenindustrie finanziert. Es soll die Lebensverhältnisse von 75.000 ivorischen Kakao-Bauern bis 2014 beträchtlich verbessern.

„Kakao ist ein entscheidender Bestandteil unserer Wirtschaft und bildet ein wichtiges Element im Leben so vieler Menschen in Côte d‘Ivoire. Dieses Programm bietet uns eine großartige Chance, mit dem privaten Sektor, mit der Bill & Melinda Gates Stiftung, unseren Kollegen in anderen Kakao produzierenden Ländern und mit der Weltkakaostiftung zusammenzuwirken, um die Lebensverhältnisse der kleinen Kakao-Bauern von Côte d‘Ivoire zu verbessern,” sagte Gilbert Anoh N’guessan, der Präsident des Kaffee und Kakao Komitees der Republik Côte d’Ivoire.

Die Aktivitäten in Côte d‘Ivoire sind Bestandteil eines fünf Länder-Programms, das auf 200.000 Kakao anbauende Haushalte in Côte d‘Ivoire, Ghana, Nigeria, Kamerun und Liberia ausgerichtet ist. Die Maßnahmen in Côte d’Ivoire werden sich auf die fachliche Unterstützung der Bauernorganisationen, die Verbesserung der Produktion und der Produktqualität auf Betriebsebene, die Vermittlung von betriebswirtschaftlichen Fertigkeiten, die Förderung der Einkommensdiversifizierung und den verbesserten Zugang zu Betriebsmitteln und unterstützenden Dienstleistungen konzentrieren. Das Programm soll in sieben ivorischen Distrikten durchgeführt werden: Dalo, Divo, Issia, Abengourou, San Pedro, Soubre und Duekoue.

„Sollen echte Fortschritte im Kampf gegen Hunger und Armut erreicht werden, muss bei den Kleinbauern angesetzt werden”, erklärte Richard Rogers, der Programmleiter bei der Bill & Melinda Gates Stiftung. „Die Stärkung der Bauernorganisationen und die Verbesserung der Fachkenntnisse der Bauern und ihrer Produktivität sowie der Qualität der Kakaoproduktion können dazu beitragen, dass diese Kleinbauern ihre Ernteerträge und Einkommen steigern und auf diese Weise ihre Lebensverhältnisse verbessern.“

Das CLP kündigte für dieses Jahr eine Zuwendung der Weltkakaostiftung für das Nationale Agrarforschungsinstitut der Côte d’Ivoire an. Diese Einrichtung soll einen innovativen Ansatz bei der Schulung von Bauern entwickeln, damit diese ihre Kakaoplantagen sanieren: Über diesen Ansatz sollen die Bauern lernen, die Ertragsfähigkeit jedes einzelnen Kakaobaumes zu beurteilen, weniger produktive Bäume zu behandeln und, wo erforderlich, Bäume zu ersetzen.

„Das Konzept ’Wissenschaft in die Praxis’ ist ein wichtiger Bestandteil des Programms der Weltkakaostiftung. Diese Zuschüsse sollen die Forschung entsprechend den lokalen Erfordernissen vor Ort sowie die Verbreitung von Wissen unterstützen. Davon sollen insbesondere Bäuerinnen profitieren. Die Stärkung dieser Bindungen zwischen den Bauern und ihren nationalen Forschungseinrichtungen ist entscheidend für die Nachhaltigkeit unserer Anstrengungen”, sagte Mbalo Ndiaye, der Programmdirektor des CLP bei der Weltkakaostiftung.

Das CLP wird von der Weltkakaostiftung geleitet. Umgesetzt wird es von einem Konsortium aus fünf Organisationen, Agribusiness Services International (ASI), einer ACDI/VOCA-Tochter, Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, Internationales Institut für Tropische Landwirtschaft (IITA)/Nachhaltiges Baumfruchtprogramm (STCP), SOCODEVI und TechnoServe umgesetzt. Die Programmfinanzierung erfolgt durch die Bill & Melinda Gates Stiftung und den privaten Sektor, das heißt, durch bedeutende Markenerzeuger wie The Hershey Company, Kraft Foods and Mars Incorporated; den Kakaoverarbeitern Archer Daniels Midland Company, Barry Callebaut, Blommer Chocolate Company und Cargill sowie von den Lieferkettenmanagern und verwandten Branchen wie Armajaro, Guittard Chocolate Company, Ecom-Agrocacao, Noble Resources S.A., Olam International Ltd., Starbucks Coffee Company und Transmar Commodity Group Ltd. Weitere Unterstützung erhält es durch das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die Regierungen der fünf beteiligten afrikanischen Länder sind im Lenkungsausschuss vertreten.


Zur Weltkakaostiftung

Die im Jahr 2000 gegründete Weltkakaostiftung nimmt eine Führungsrolle bei der Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und beim Umweltschutz in weltweit 15 Kakaoproduktionsländern wahr. Mit fast 70 Mitgliedsunternehmen aus Nord-, Mittel- und Südamerika, Europa, Asien und Afrika unterstützt die Stiftung aktiv eine Reihe von Programmen auf Betriebsebene mit dem Ziel, durch Anwendung von Verfahren nachhaltiger Landwirtschaft die Lebensqualität für Millionen von Kleinbauern zu verbessern, die diese einzigartige Nutzpflanze kultivieren. Zu weiteren Informationen über die Weltkakaostiftung wird verwiesen auf: www.worldcocoafoundation.org (gtz)

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/agrar_news_themen.…



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schrieb am 07.02.10 01:08:02
Beitrag Nr.98 
(38.897.638)
Antwort
Zitat
Kakaorallye: Spekulanten lassen Preis für Schokolade steigen
5. Februar 2010, 04:00
http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article6262461/Kakaoral…
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schrieb am 10.02.10 22:54:17
Beitrag Nr.99 
(38.922.272)
Antwort
Zitat
Schokolade bald wieder billiger: Kakaopreis-Rallye vor dem Ende
10. Februar 2010, 04:00 Uhr

London - Hohe Lagerbestände und die Aussicht auf eine forcierte Produktion in den wichtigsten Anbauländern kann den Höhenflug des Kakaopreises bald stoppen.Davon sind viele Marktexperten überzeugt.Insbesondere für die führenden Süßwarenhersteller rund um den Globus sind das ausgesprochen gute Nachrichten. Die Konzerne hatten in den letzten Monaten wegen des hohen Preises die Schokoriegel verkleinert und teilweise den teuren Kakao durch Ersatzstoffe ersetzt.

London - Hohe Lagerbestände und die Aussicht auf eine forcierte Produktion in den wichtigsten Anbauländern kann den Höhenflug des Kakaopreises bald stoppen. Davon sind viele Marktexperten überzeugt. Insbesondere für die führenden Süßwarenhersteller rund um den Globus sind das ausgesprochen gute Nachrichten. Die Konzerne hatten in den letzten Monaten wegen des hohen Preises die Schokoriegel verkleinert und teilweise den teuren Kakao durch Ersatzstoffe ersetzt. Fallende Kakaopreise bedeuten hier entsprechend steigende Gewinnmargen.

Derzeit sind die Lagerbestände in Europa etwa auf dem Fünffachen des 60-Monats-Durchschnitts angekommen und die Preise waren im Gesamtjahr 2009 um 23 Prozent gestiegen. Die Gefahr, dass Nachschub ausbleibt, ist gering, denn die führenden Exportnationen wie die Elfenbeinküste und Ghana in Afrika sowie Indonesien werden in dieser Saison deutlich mehr produzieren.

Zudem bleibt die Nachfrage zögerlich. Die Schweizer Barry Callebaut AG, der führende Hersteller von Blockschokolade auf dem Weltmarkt, hat erst für das Jahr 2012 eine wieder um mindestens zwei Prozent steigenden Absatz in Aussicht gestellt. Vor dem Nachfrage-Einbruch im letzten Jahr waren zwei Prozent das langjäh-rige Durchschnittswachstum. "Die Nachfrage ist derzeit lausig", formulierte es Hans- Werner Lembke von der Hamburg Cocoa and Commodity Office GmbH in Hamburg. Die Lagerhäuser seien voll mit Kakaobutter und der Verbrauch sei nochmals eher schwächer als 2009 zu erwarten war.

Mit Freude werden die Aussichten auf sinkende Kakaonotierungen bei Anlegern und in den Vorstandsetagen von Kraft Food und der kürzlich übernommenen Cadbury aufgenommen werden. Denn billigere Kakaopreise treiben die Gewinnmargen nach oben und machen die vollzogene britisch- amerikanische Großübernahme für Kraft nochmals einträglicher. Das gilt allerdings auch für die Konkurrenz auf dem auf 80 Mrd. Dollar jährlich geschätzten Weltmarkt.

Bei der Lindt & Sprüngli AG schätzt die Analystin Claudia Lenz von der Züricher Bank Vontobel den Sprung beim operativen Gewinn im Falle eines 25-prozentigen Verfalls des Kakaopreises auf 15 Prozent. Schokoriegelspezialist Mars hatte die Größe des populären Snickers-Riegels zuletzt in Australien von 60 auf 53 Gramm und damit um zwölf Prozent reduziert - und zwar ohne den Verkaufspreis zu senken. Auch der Cadbury-Chef Todd Snitzer rühmte sich im Oktober in einer Telefonkonferenz mit "innovativen Größenverkleinerungen", die sich in "deutlichen Margenverbesserungen" niedergeschlagen hätten. Bloomberg
10.02.2010 www.welt.de/
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schrieb am 15.02.10 22:57:07
Beitrag Nr.100 
(38.947.953)
Antwort
Zitat
http://www.handelszeitung.ch/artikel/Unternehmen-AWP_PRESSE_…

Barry Callebaut ist zuversichtlich bezüglich langfristigem Volumenziel
Zürich (awp) - Die Schokoladenproduzentin Barry Callebaut ist optimistisch bezüglich Erreichbarkeit ihres langfristigen Volumenziels (jährliches Wachstum von 6-8%). "Unsere Zuversicht, dass wir dieses Ziel erreichen, gründet auf der Arbeit der vergangenen Jahre", sagte CEO Jürgen Steinemann im Interview mit "cash.ch". Die Hälfte des Wachstums solle aus Outsourcing-Deals kommen. Barry sei dabei, einen Teil der grossen Deals von 2007 noch zu implementieren. Aus diesen Verträgen kämen 2010 noch gewisse Volumen dazu.
Barry rapportierte im Januar über den Geschäftsverlauf von September bis November. Über die Entwicklung danach will sich das Unternehmen erst am 1. April äussern. "Ich wüsste aber nicht, warum ich Sie negativ überraschen sollte", sagte der Konzernchef auf die Frage nach dem Verlauf im Dezember und Januar.
Steinemann wiederholte auch früher gemachte Aussagen zum laufenden Gesamtjahr: "Wir glauben, dass der Weltmarkt nicht mehr weiter schrumpft. Die Talsohle dürfte durchschritten sein. In Geschäftsjahr 2009/10, das im August 2010 endee, werden Barry "deutlich stärker als der globale Schokoladenmarkt" wachsen.
Bezüglich dem geplanten Verkauf des Verbrauchergeschäftes gibt er sich "sehr relaxt". "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Das Geschäft läuft vernünftig, wir verdienen gutes Geld mit dieser Sparte. Was aber nicht heissen soll, dass wir vom Verkauf abrücken. Der Druck ist raus, doch würde ich es begrüssen, wenn der Verkauf 2010 über die Bühne geht."
Für den Verkauf gebe es zwei Bedingungen: "Ich will ein gutes Zuhause für unsere tollen Kollegen und das Geld bekommen, das wir dafür brauchen." Und der neue Eigentümer müsse die Voraussetzungen mitbringen, dass das Geschäft weiter wachsen könne und er den Leuten die Möglichkeit biete, sich weiter zu entwickeln. 15.02.2010

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