Antwort auf Beitrag Nr.:
34.591.134 von heidi88 am 26.07.08
08:49:56Aber Heidi,
du scheinst es nicht zu schnallen !!
Bernd ist Trader, seit 13 Jahren und macht seine Sache sehr
gut.
Da werden wohl eher ganz andere Gestalten vom Markt
verschwinden.
Es gibt nur zwei richtige Trader am Markt, die ihr Können
veröffentlichen.
Zu einem NoggerT (Trendinvest) als Daytrader und
zum anderen Bernd (Investment24) als Swingtrader.
Der Rest am Markt ist Schrott bzw. hat nur eine geringe Performance
(trotz Seriösität - Platow, BörseOnline, ActienBörse).
BMO hat nur folgendes Problem. Er hat die kritische Masse bereits
überschritten.
Das heißt, die Kaufkraft seiner Abonnenten (und deren Verhalten -
Depotgewichtung) plus Zahngäste, übersteigt die Größe für Shorts in
den marktengen Abzockbuden, die noch im gesunden Verhältnis zu den
ausstehenden Aktien stehen.
Das heißt weiterhin, dass die Shortquote für den einzelnen Wert zu
hoch ist (Shortratio) bzw. im Verhältnis zum Umsatz und es zu
solchen Shortsqueeze immer wieder kommen kann,
da auch E*Trade Risikomanagement betreiben muss. Zumal dann, wenn
die Positionen nicht rechtzeitig zur Buchungslieferung geschlossen
werden (also rollen = Schließung + Neueröffnung).
Bei Consors wird derartiges vermieden, indem insgesamt nur ein
bestimmtes Kontigent an Aktien für einen bestimmten Wert zum
Shorten freigegeben wird. Das macht man abhängig von der Anzahl der
Aktien die ausstehen (Gesamtzahl), dem Wochen.-, Monats.- und
Tagesumsatz des zu shortenden Wertes und dem Risikoprofil.
Somit besteht nicht die Gefahr, dass eine kurzfristige Eindeckung
zu Schwierigkeiten führt bzw. das der Squeeze extreme Ausmaße
annimmt.
Desweiteren haben Dritte von diesem Umstand Kenntnis (Investment24
ist ja öffentlich) und versuchen zu squeezen, indem sie bewußt den
Wert hochkaufen (bei Mainland versucht man das auch).
Sinnvolle Lösung des Problems:
E*Trade gibt ebenfalls nur ein bestimmtes Kontigent zum Shorten
frei (hoch aber nicht zu hoch), die in einem sinnvollem Verhältnis
zum Umsatz und der ausstehenden Aktien stehen und verzichtet
dann
im Gegenzug auf die Verhängung von Shortsperrungen wegen
\"Überfüllung\". Desweiteren sollte E*Trade nach 4 Tagen
Positionen, die noch offen sind, Zwangsschließen, um die
Lieferungsschwierigkeiten (nur Buchung) zu umgehen.
Gibt es keine Shortsperrungen mehr, wird es für Dritte natürlich
wesentlich schwieriger bzw. teuerer, eine Shortsqueeze
auszulösen,
da ja die einzelne Gewichtung im Depot von Investment24
normalerweise viel zu gering ist, um eine Zwangseindeckung wegen
fehlender Margin zu erreichen.
David
*Trader seit 1992, Mitglied im Platinclub von Consors*