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Cargofresh AG - von GBC AG

Diskussionsstatistik
eröffnet am 17.05.08 16:01:13
von
neuster Beitrag 02.06.11 14:30:02
von

Anzahl Beiträge: 520
Aufrufe gesamt: 39.622
Aufrufe heute: 1
Diskussionsnr.: 1.141.316

Cargofresh

:
ISIN: DE0006049174
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[ Seite: 123505152neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 17.05.08 16:01:13
Beitrag Nr.1 
(34.117.001)
Antwort
Zitat
Pressemitteilung : Original-Research: Cargofresh AG (von GBC AG)
Original-Research: Cargofresh AG - von GBC AG

Aktieneinstufung von GBC AG zu Cargofresh AG

Unternehmen: Cargofresh AG
ISIN: DE0006049174

Anlass der Studie:Researchstudie (Anno)
Empfehlung: KAUFEN
seit: 04.09.2007
Kursziel: 6,21 €
Kursziel auf Sicht von: Ende GJ 08
Letzte Ratingänderung: -
Analyst: Felix Gode

Die Cargofresh AG bewegt sich in einem Markt, der hohes Wachstumspotenzial
verspricht. Die internationalen Frachtraten sind seit Jahren stark
ansteigend und der Früchteexport nimmt ebenfalls rapide zu. Dabei spielt
die wachsende Nachfrage aus Europa und Schwellenländern, wie China, eine
große Rolle. Nicht zuletzt machen die stark gestiegenen Ölpreise die
Seefracht immer attraktiver, da diese im Vergleich zur Luftfracht pro
Einheit deutlich günstiger ist. Auch der Umweltaspekt ist dabei nicht zu
vernachlässigen, da Seetransporte im Verhältnis zu Lufttransporten nur
einen Bruchteil an Kohlendioxidausstoß verursachen.

In den vergangenen Jahren hat Cargofresh eine sehr leistungsfähige
CA-Anlage entwickelt, die bestehenden Technologien auf dem Markt gemäß
Unternehmensaussagen deutlich überlegen ist und damit Vorteile gegenüber
den bisher eingesetzten CA-Anlagen der verschiedenen Wettbewerber bietet.
Nicht nur die Sollwerte der Atmosphäre im Container werden in schnellster
Zeit erreicht, auch die Kombination des Gasgemischs im Container ist
flexibel veränderbar. Zudem arbeitet die „zweite Generation“ der Anlagen -
eine grundlegende Neuentwicklung - seit über einem Jahr störungsfrei.

Die Aufwendungen für die Entwicklung der Technologie sowie zur
Markterschließung haben die Ergebnisse in der Vergangenheit noch stark
belastet. Bald sollten sich die Anstrengungen jedoch bezahlt machen und
erste nennenswerte Aufträge generiert werden können. Verhandlungen über
Aufträge werden derzeit bereits viel versprechend geführt. Der Break-even
auf EBITDA-Basis sollte bereits in 2008 erzielt werden können.

Nichtsdestotrotz haben wir unsere Prognosen gegenüber der Ersteinschätzung
vom 04.09.07 zunächst leicht zurückgenommen. Seither konnten zwar die
Verhandlungen über Großaufträge ausgebaut und intensiviert, aber noch nicht
abgeschlossen werden. Zudem hat sich das Risiko einer konjunkturellen
Abschwächung erhöht, was sich auch negativ auf das Investitionsverhalten
von Exporteuren und Reedereien auswirken könnte.

Wir gehen nun davon aus, dass in 2008 ein EBITDA von 1,00 Mio. € erreicht
werden kann, sofern im laufenden Jahr noch ein nennenswerter Großauftrag
generiert werden kann. Auf Basis des Jahresüberschusses rechnen wir in 2008
noch nicht mit einem positiven Ergebnis, wohl aber für 2009, wo wir einen
erstmals positiven Überschuss von 1,06 Mio. € erwarten. Bereits in 2010
erwarten wir eine EBITDA-Marge von mindestens 20 %, was jedoch bei
erfolgreicher Entwicklung eine konservative Annahme ist. Deutlich höhere
Margen sind bei erfolgreichem Geschäftsverlauf ebenfalls denkbar.

Die hohen Wachstumschancen bergen für Anleger ein attraktives Potenzial.
Seit dem Listing zu einem Kurs von 5 € ist der Kurs auf inzwischen 3,46 €
zurückgekommen. Zwar haben wir unser Kursziel gegenüber der
Ersteinschätzung vom 04.09.07 von 6,94 € leicht auf 6,21 € zurückgenommen,
jedoch ergibt sich damit noch immer ein erwartetes Kurspotenzial von fast
80 %. Sobald erste Erfolgsmeldungen verkündet werden, sollte der Kurs
merklich anziehen können. Wir behalten unser Rating KAUFEN daher
unverändert bei.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:
http://www.more-ir.de/d/10547.pdf

Kontakt für Rückfragen
Jörg Grunwald
Vorstand
GBC AG
Halderstraße 27
86150 Augsburg
0821 / 241133 0
research@gbc-ag.de

-------------------übermittelt durch die EquityStory AG.-------------------


Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw.
Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung
oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.

Avatar
schrieb am 05.06.08 23:32:08
Beitrag Nr.2 
(34.250.306)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.117.001 von lacorte am 17.05.08 16:01:13vielen dank für den hinweis zu dieser geldvernichtungsquelle. im neuen markt wurden unternehmen umso höher bewertet je höher ihre burn rate war: hier wird immer noch geld verbrannt. hier ist die bewertung ähnlich irrig. lies die studie durch, ein akklomerat von entschuldigungen und neueinschätzungen , warum die einschätzungen von q 3 2007 nicht stimmten. Wenn die analysten von gbc so unfähig waren, warum sollen wir ihnen denn jetzt glauben? schau dir die risiken in der studie an: verschuldung hoch; bisher keine wesentlichen umsätze im hauptmarkt - nur wenige wollen die kisten; steigende ölpreise - steigende frachten - teuere produkte; es wird zu weihnachten nicht so viel spargel aus südamerika gegessen wie im sommer aus deutschland; die hoffnug dass die reeder die kleine klitsche nicht zermürben; wenn ein maersk oder ein oetker hier vorteile sähen oder gesehen hätten, hätten die doch schon längst gekauft, die handeln doch mit lebensmittel, und und und.

und das beste heb ich mir bis zum schluß auf:
der ertseller der studie GBC weist ausdrücklich darauf hin, dass entweder sie oder verbundene personen entgelte bezogen haben für die erstellung von researchberichten. d.h. die studie ist wahrscheinlich gekauft, um dumme zu finden, damit die den altaktionören die aktie abkaufen.
eine warnung an alle freien aktionäre also:
verkaufen, was die börse hergibt.
eine warnung an alle potentiellen käufer:
hier macht man ein kleines vermögen, indem man ein großes einsetzt, burn rate syndrom.
ein besseres invest ist die rheinkirmes.
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schrieb am 10.06.08 17:59:12
Beitrag Nr.3 (34.275.981)
Moderiert
!
Dieser Beitrag wurde moderiert. Grund: Beschwerde durch Firma liegt w:o vor
Avatar
schrieb am 10.06.08 22:17:58
Beitrag Nr.4 
(34.277.672)
Antwort
Zitat
Benutzername: caruso1946
Registriert seit: 10.06.2008 [ seit 0 Tagen ]
Benutzer ist momentan: Offline seit dem 10.06.2008 um 17:59
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Ist der 10.06.08 nicht heute???
Avatar
schrieb am 16.06.08 21:55:41
Beitrag Nr.5 
(34.312.689)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.277.672 von dr.wssk am 10.06.08 22:17:58ein weiterer sargnagel für den container von cargofresh, die keine kisten loswerden. die angeblich höheren verkaufspreise für die im cargofresh tansportierten container lassen sich definitiv nicht durchsetzen, raus aus dem container, machts wie die fernsehsender, gebt die sache auf:

News - 16.06.08 21:23, Quelle: Handelsblatt.com
Chiquita erwartet deutlichen Verlust
Der US-Bananenproduzent Brands International erwartet für das dritte Quartal einen deutlichen Verlust. Grund dafür seien die hohen Treibstoffkosten sowie gestiegene Preise für üngemittel, andere Rohstoffe und Verpackung, so der Konzern am Montag.

HB BANGALORE. Allein für das laufende Jahr rechne deshalb mit Mehrkosten von 60 bis 65 Mill. Dollar verglichen mit seiner bisherigen Prognose. Der Bananenproduzent bezifferte den erwarteten Verlust zunächst nicht. Höhere Verkaufspreise könnten die gestiegenen Kosten nicht mehr ausgleichen. Die brach nach der schlechten Prognose an der New Yorker Börse um knapp 29 Prozent ein.

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schrieb am 17.06.08 10:25:22
Beitrag Nr.6 
(34.314.340)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.312.689 von eifelana am 16.06.08 21:55:41ich habe den sachverhalt ganz anders verstanden:

die gestiegenen rohstoff-preise sind gerade ein argument für cargofresh.
denn - so berichtet nicht nur der cargofresh vorstand, sondern auch die führenden reedereien - wird seitens der reedereien den steigenden rohstoff-preisen durch eine drosselung der schiffs-geschwindigkeiten begegnet.
wenn - wie berichtet wird - das tempo der schiffe von derzeit 25 knoten auf 21 knoten reduziert wird, spart man bis zu 50% treibstoff. info wurde, wie mir berichtet wurde u.a. auf der cargofresh HV sowie bei intermodalen vorträgen führender reedereien gegeben

aber: bei drosselung des tempos dauert die fahrt länger. schlecht für verderbliche waren, es sei denn, sie werden in stickstoff-atmosphäre (also cargofresh technologie) transportiert. und die extra kosten für die technologie sind in den rohöl-einsparungen locker drin, insbesondere wenn die preise weiter nach oben gehen.

übrigens liegt auch der 2. geschäftsbereich "energiesysteme" von cargofresh da im trend: denn mit vorhandenen energie-ressourcen intelligent umzugehen und diese - technologisch unterstützt - optimal zu nutzen, scheint eine maxime der zukunft zu sein.

was meinst du mit fernsehsender????
Avatar
schrieb am 17.06.08 15:15:16
Beitrag Nr.7 
(34.316.814)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.314.340 von fortlaufend am 17.06.08 10:25:22aus dem obigen zitat nochmals die relevate und tödliche stelle, die besagt, dass die höheren verkaufspreise für die waren die kosten nicht mehr auffangen können. ...

HB BANGALORE. Allein für das laufende Jahr rechne deshalb mit Mehrkosten von 60 bis 65 Mill. Dollar verglichen mit seiner bisherigen Prognose. Der Bananenproduzent bezifferte den erwarteten Verlust zunächst nicht. Höhere Verkaufspreise könnten die gestiegenen Kosten nicht mehr ausgleichen. Die brach nach der schlechten Prognose an der New Yorker Börse um knapp 29 Prozent ein.
Avatar
schrieb am 17.06.08 16:07:42
Beitrag Nr.8 
(34.317.333)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.316.814 von eifelana am 17.06.08 15:15:16alles klar eifelana, deine antwort zeigt, dass du aber auch überhaupt keine ahnung hast. von daher brauchen uns deine horror-szenarien nicht weiter beunruhigen.

für alle anderen, die sich eine eigene meinung machen möchten:

es ist richtig, dass z.b. bananenproduzenten keine höheren preise für ihre waren erhalten können. und ihnen machen die hohen transportkosten aufgrund steigender rohöl-preise zu schaffen. diese hohen rohölpreise beim transport lassen sich zwar nicht relativ (also preis pro barel), aber absolut (weniger treibstoffverbrauch) reduzieren, wenn man ein schiff (bzw. die reederei) nutzt, welche langsamer fährt und dadurch den verbrauch pro km erheblich reduziert. der haken dabei: der transport dauert länger. die mögliche lösung: stickstoff-atmosphäre von cargofresh.

wie man hören konnte (cargofresh HV), beabsichtigt bspw. dole (= bananen) den einsatz von stickstoff-aggregaten in seinen kühlschiffen, um sich genau diesen effekt zunutze zu machen.

so eifel, jetzt kommst du (aber bitte nicht wieder mit gefährlichem halbwissen oder gebetsmühlenhaften ausführungen....)
Avatar
schrieb am 17.06.08 23:13:05
Beitrag Nr.9 
(34.320.557)
Antwort
Zitat
hier hast du eine zusammenfassung eines vortrages, bei dem du die datierung selber zu suchen hast, die dir aufzeigt,was alles schon in ca von anderen unternehmen läuft und die dir aufzeigt, warum cargofresh so erfolglos geblieben ist und bleibt: schau dir vor allem 5.1.1. transfresh und dann verkauf deine anteile, noch erhälst zu villeicht etwas mehr als zwei = 2 euro/stück, wenn du verkaufen willst oder musst:

Kühltransport und Kühllagerung unter Einsatz von "Kontrollierter Atmosphäre" (CA) und "Modifizierter Atmosphäre" (MA)
Vortrag von Herrn Dr.-Ing. Yves Wild, Hamburg ...
Zitat Anfang
5. CA-Transport ...
Bei den Kühlschiffen ist die Hauptanwendung heute der Bananen-Transport von Mittelamerika nach Europa (z.B. Chiquita, Equadorian Line, ab 1997 auch Dole). Außerdem werden ganze Schiffsladungen von Äpfeln von Neuseeland nach Europa sowie Steinobst von Chile nach USA unter CA verschifft [15]. Bei den Kühlcontainern sind die Hauptgüter bisher Avocados, Mangos, Steinobst sowie Mixed-Cargos.
5.1 CA-Container
Auf dem Kühlcontainer-Markt bieten verschiedene Hersteller CA-Systeme an, die in Integral-Kühlcontainer eingebaut werden können. Außerdem gibt es auch Anbieter für CA in Porthole-Containern. Dabei ist festzustellen, daß in den letzten Jahren zunehmmend die großen Kühlaggregat-Hersteller den Markt für Stand-Alone-CA-Container übernommen haben.
5.1.1 Anbieter
TransFRESH
Die kalifornische Firma TransFRESH Corp. ist seit einigen Jahren der größte CA-Anbieter für Kühlcontainer. Das Tectrol CA-System kam Ende 1990 auf den Markt. 1996 waren mehr als 25.000 Kühlcontainer damit ausgerüstet, und es wurden in diesem Jahr mehr als 5.000 CA-Transporte hiermit durchgeführt. Die Hauptgüter sind Avocados und Steinfrüchte, aber auch Spargel, Melonen, Mangos und gemischte Gemüseladungen. Ziztat Ende
Avatar
schrieb am 18.06.08 07:53:46
Beitrag Nr.10 
(34.321.106)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.317.333 von fortlaufend am 17.06.08 16:07:42hier ein weiterer sargnagel für die startegie von cargofresh: keiner will im moment teueren spargel, mango, avocado oder was auch immer und die 1 % multimillionäre der deutsche bevölkerung essen nicht soviel wie die 99 % otto normalverbraucher:

News - 18.06.08 07:31
ots.CorporateNews: Gruner+Jahr, stern / stern-Umfrage:
stern-Umfrage: Deutsche greifen wegen Inflation mehr zu Sonderangeboten oder kaufen bei Discountern Hamburg (ots) - Angesichts der gestiegenen Preise für Lebensmittel und Energie hat mehr als jeder zweite Deutsche seine Einkaufsgewohnheiten geändert. In einer Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin stern sagten 55 Prozent der Befragten, sie würden jetzt häufiger auf Sonderangebote zurückgreifen oder öfter zu Discountern gehen. 44 Prozent gaben an, die gestiegenen Preise hätten keinen Einfluss auf ihr Einkaufsverhalten.

[ Seite: 123505152neuster Beitrag ]

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