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Neuste Beiträge aus: gute, günstige ETF auf DAX und Emerging Markets? Wer hat Erfahrungen?

Diskussionsstatistik
eröffnet am 21.05.08 11:20:31
von
neuster Beitrag 31.01.10 21:35:26
von

Anzahl Beiträge: 86
Aufrufe gesamt: 82.729
Aufrufe heute: 10
Diskussionsnr.: 1.141.414
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schrieb am 31.01.10 21:35:26
Beitrag Nr.86 
(38.852.097)
Antwort
Zitat
Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei mir ein ETF Langfristdepot (>10 Jahre) zusammenzustellen und mache mir Gedanken über das Währungsrisiko - die meisten ETFs werden ja in Euro oder Dollar gehandelt -> Es besteht ja leider durchaus die Chance das die Gemeinschaftswährung in den nächsten Jahren irgendwann zerbricht - beim Dollar schaut es auch nicht besser aus, da der amerikanische Staat ja auch hoffnungslos verschuldet ist.

Es stellen sich also folgende Fragen:
- Wie groß schätzt ihr diese Gefahr ein?
- Gibt es ETFs die in "stabileren" Währungen gehandelt werden (zB CHF) und würde es Sinn machen diese ETFs zu bevorzugen?
- Oder würde es bei den ETFs die wirklich Aktien kaufen (keine SWAPS usw.) gar keine Rolle spielen, da der Wert ja in Aktien und somit in Vermögenswerten hinterlegt ist?

Über interessante Antworten würde ich mich freuen! :)
Gruß nothin_
Avatar
schrieb am 28.01.10 00:45:57
Beitrag Nr.85 
(38.827.591)
Antwort
Zitat
interessant hierzu auch:

http://www.wertpapier-forum.de/topic/15996-etf-langfristdepot-fur-kleinere-vermoegen/

gewichtet nach Marktkapitalisierung:

50% Welt, MSCI Welt
30% Euro-Zone, EuroStoxx oder MSCI EMU
20% Emerging Markets, MSCI EM.
Avatar
schrieb am 27.01.10 21:08:28
Beitrag Nr.84 
(38.826.482)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.825.589 von harcoon am 27.01.10 19:28:34Hallo andhe! Ich denke, mit DAX und STOXX 600 zusammen bist du zu europalastig

Sehe ich genauso. Europa ist zwar - wahrscheinlich - schwankungsärmer als Emerging Markets und USA auf absehbare Zeit, hat aber auch weniger Chancen auf schnelles Wachstum. BRIC sollte man nicht außen vor lassen. Ich finde dazu den interessant:
DK0016284888
weil er Indien am höchsten gewichtet.
Ist allerdinsg kein ETF sondern ein konventioneller Fonds.

Europa und MSCI sollte man auch abdecken.

Auf den DAX würde ich nicht setzen, denn das Risiko deutscher Aktien ist, auch wenn man meinen könnte Deutschland sei sicherer, größer als das eines europäischen Aktienkorbes. Der DAX ist zudem sehr volatil.

Ich Finde eine Drittelung:
- MSCI
- Eurostoxx
- BRIC

ziemlich attraktiv und risikomäßig vertretbar.
Avatar
schrieb am 27.01.10 19:28:34
Beitrag Nr.83 
(38.825.589)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.532.532 von andhe am 08.12.09 23:16:28Hallo andhe! Ich denke, mit DAX und STOXX 600 zusammen bist du zu europalastig. Den DAX würde ich durch MSCI World oder ähnlichen möglichst globalen Index ersetzen u. den LYX0BX als Ergänzung dazu.
Ist aber nur meine bescheidene Meinung. Gruß harcoon
Avatar
schrieb am 27.01.10 19:20:33
Beitrag Nr.82 
(38.825.523)
Antwort
Zitat
Hallo!

Ich möchte ein möglichst breit gestreutes ETF-Basisdepot aufbauen (buy and hold). Seit März habe ich den ETF060 (STOXX 600). Damit habe den Bereich Europa weitgehend abgedeckt.

Jetzt suche ich noch einen passenden Ersatz für den MSCI world, der mir zu US-lastig ist, und ergänzend für die emerging markets.

Was haltet Ihr z.B. von A0F5UH (iShares DJ STOXX Global Select Dividend 100) Domizil Deutschland, ausschuettend, replizierend, Verwaltungsgebühr nur 0,15%, TER 0,17%

und A0YBR0 (MSCI EMERGING MARKETS SMALLCAP) voll replizierend, allerdings: Domizil Irland, US-Dollar, TER 0,74%, ausschüttend?

Würde gerne mal Eure Meinung hören, eventuell auch bessere Vorschläge!
Avatar
schrieb am 08.12.09 23:16:28
Beitrag Nr.81 
(38.532.532)
Antwort
Zitat
Hallo,

was die Geldanlage an der Börse betrifft bin ich (noch) nicht der große Auskenner und deshalb halte ich es für eine gute Idee in ETFs zu investieren. Die sind kostengünstig und nicht zu kompliziert.

Meine Idee ist in einem Sparplan monatlich 100 Euro in 3 verschiedene ETFs anzulegen. Ein ETF zum Thema Emerging Markets, einer auf den Dax und einer auf einen europäischen Index. Was würdet ihr vorziehen einen ETF auf den Euro Stoxx 50 oder auf den DJ Stoxx 600? Ich habe mir jedenfalls folgende ETFs ausgeguckt:

MSCI Emerging Markets: Lyxor ETF MSCI Emerging Markets (WKN LYX0BX)

Dax: DB X-Trackers DAX (WKN DBX1DA)

DJ Stoxx 600: iShares DJ Stoxx 600 (DE) (WKN 263530)

Ist das eine gute Auswahl? Was würdet ihr anders bzw. besser machen? Bei welcher Bank lässt sich solch ein Sparplan kostengünstig und einfach einrichten? (Bisher bin ich bei der comdirect bank)

Mit freundlichen Grüßen

andhe
Avatar
schrieb am 07.12.09 18:39:55
Beitrag Nr.80 
(38.522.836)
Antwort
Zitat
Meine Gründe für den Fonds sind, dass ich weder Zeit noch gesteigerte Lust habe 5 oder 6 Unternehmen zu analysieren, kennenzulernen, zu beobachten etc. Wenn ich mein Investment ernst nehme, dann muss ich das aber tun. Dann beobachte ich fundamental, aber auch technisch nach vernünftigen Handelsmomenten. Das bindet dann schon eine Menge Zeit, die ich mir als Berufstätiger nicht nehmen kann/ will.

Also muss ich das Einzelrisiko des Unternehmens ausschließen. In der Konsequenz setze ich auf Märkte. Daddelpapiere haben mir vom Sicherheitsaspekt einfach zu wenig Substanz. Bleiben nur Fonds. Und bei den Fonds sind die ETFs sowohl am günstigsten als auch diejenigen die den Index am nahesten abdecken. Also decke ich direkt den Index ab und beauftrage nicht einen Fondsmanager sich auf dem Wege der Maximierung möglichst am Index zu orientieren. Dann kann ich ja wieder in ein Unternehmen investieren, wenn ich Management-Risiko dabei haben will.

Ich habe defacto ein Unternehmen im Depot, bei dem ich mich gut auskenne, und was ich schon sehr lange beobachte. (DTE) und andere (McDonalds, Shell, Telecom Italia), die auch interessant sind, von denen ich aber mittelfristig in Richtung Index-ETF abwandern werde, weil ich halt einfach nicht mehr so viel auf das Depot schauen möchte. Im gleichen Zuge werde ich dann auch die Diversifizierung optimieren, damit es ein schmuckes Langfrist-Depot wird.
Avatar
schrieb am 26.11.09 09:51:53
Beitrag Nr.79 
(38.458.840)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.433.765 von ak-hilden am 22.11.09 16:53:55Viele Dank für die Antwort, der Kurs scheint sich meiner Einschätzung nach jedoch eher aus der Bewertung des Fonds zu ergaben. Diese ist zwar natürlich auch auf die Beurteilung der enthaltenen Unternehmensaktien zurückzuführen, jedoch nicht nur. Das kann leicht zu Diskrepanzen im Kurs führen, was für eigentlich bedeutet, dass man lieber in zwei, drei starke Unternehmen des Index investiert, da hier die Kursentwicklung transparenter und eher auf fundermentale Wirtschaftsdaten zurückzuführen ist. Investitionen in die Emerging Markets oder in andere unübersichtliche Regionen seien hier ausgenommen, da man sich hier nur schwer mit wirklich sicheren Unternehmensaktien eindecken kann. Da werden wohl auch noch größere Unternehmen pleite gehen. Wenn meine Einschätzung falsch ist, dann würde ich mich über eine (möglichst fundierte) Gegendarstellung freuen. Aber ETFs bzw. Indexfonds werden wie Aktien gehandelt, so dass der Kurs wohl nicht einfach anhand der enthaltenen Einzelaktien festgelegt werden kann. Für micht persönlic spricht das in den meisten Fällen eher gegen ein solches Investment und für das investieren Aktien starker Unternehmen (vielleicht nicht gerade aus der doch in großem Umfang aus heißer Luft bestehenden Finanzbranche).

Wie gesagt, ich würde mich über eine konstruktive Antwort freuen und hoffe sogar auf eine Widerlegung meiner Einschätzung, da ich eigentlich gerne in entsprechende Fonds investieren würde. Werde ich aber wohl aus den genannten Gründen nur zu einen sehr begrenzten Anteil machen.

Viele Grüße
losalamos
Avatar
schrieb am 22.11.09 16:53:55
Beitrag Nr.78 
(38.433.765)
Antwort
Zitat
hab jetzt gelesen, das bei der berechnung des dax davon ausgegangen wird, dass die dividenden reinvestiert werden.

also müsste ein fonds der ihn möglichst 1:1 nachbildet das auch tun, da er sonst die performance nicht halten kann.

so erklärt sich dann das langfristige delta in beiden performance-kurven.
Avatar
schrieb am 21.11.09 23:23:36
Beitrag Nr.77 
(38.432.377)
Antwort
Zitat
so verstehe ich das:

der emittent tritt als market-maker auf. das heißt er bestimmt (z. b. einmal am tag) den Kurs.

das die unterschiedlichen emittenten auf die gleichen basiswerte unterschiedliche kurse festlegen liegt dann vermutlich in den unterschiedlichen kostenstrukturen und unterscheidungen wie ausschüttend bzw. therausierend.

aber nach meinem verständnis müssten die kurse nahezu identisch sein, wenn die kosten, die anlagestrategie etc. auch gleich sind.

es macht dem market-maker aber wahrscheinlich niemand vorschriften zu welchen kursen er was anzubieten hat. wenn es leute gibt die für ein gleiches produkt 5% mehr zu bezahlen freut sich der anbieter.

ich bin aktuell in der gleichen klemme und suche den richtigen anbieter für meine langfristige anlage eines DAX-ETF, der sich nahezu identisch zum DAX entwickelt und die Dividenden (abzüglich der jährlichen Kosten) ausschüttet.
Avatar
schrieb am 21.11.09 22:55:42
Beitrag Nr.76 
(38.432.336)
Antwort
Zitat
Hallo zusammen,

wie entsteht eigentlich jetzt genau der Preis eines ETFs/Indexfonds an der Börse? Handelt es sich immer um eine Wiedergabe der enthaltenen Unternehmensanteile, d.h. wenn ich für 1000 EUR ETF-Anteile kaufe, dann kostet mich das genau so viel, als ob ich 1000 EUR auf die entsprechenden Unternehmen des Index verteilen würde (Transaktionskosten und dergleichen jetzt mal außer Acht gelassen)? Oder entwickelt der ETF einen eigenen Wert, der nicht unbedingt mit dem Index korrelieren muss? Allgemein gibt es ja verschiedene ETFs zum selben Index, die aber zu unterschiedlichen Preisen gehandelt werden. Kauft man bei einem höheren Preis einfach auch einen größeren Anteil?

Vielen Dank im Voraus
Avatar
schrieb am 12.11.09 23:55:56
Beitrag Nr.75 
(38.378.573)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.353.254 von ak-hilden am 10.11.09 03:39:23Hier ist eine Übersicht über Banken die ETF-Sparpläne anbieten.

Focus liegt da zwar auf ishare, aber über die Seiten der Banken erfährt man dann auch mehr über die anderen ETF-Sparpläne die sie anbieten.
Avatar
schrieb am 10.11.09 03:39:23
Beitrag Nr.74 
(38.353.254)
Antwort
Zitat
interessanter Fred.
Ich überlege ernsthaft im Sinne des langfristigen Vermögensaufbaus von aktiv gemanagten Fonds in passive Index-ETFs zu wechseln.

Bequem wäre natürlich die Sparplanfähigkeit. Bin bei der DiBa und bei flatex. Beide bieten das nicht für ETF an. Kennt jemand Anbieter, bei denen das (nach Möglichkeit ohne AA) möglich ist?
Avatar
schrieb am 20.10.09 14:59:34
Beitrag Nr.73 
(38.213.764)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.042.399 von watchi am 23.09.09 19:01:03Falls es noch interessiert: Der erste ist eine Spekulation auf ein einzelnes Land und daher nicht so im Sinne des Erfinders der passiven Geldanlage. ;)

Wenn schon, dann willst du auch im Bereich Emerging Markets breit streuen - also lieber den zweiten nehmen.

Falls du dich weiter einlesen willst: Die Verbraucherzentrale NRW hat auf ihren Seite eine Liste empfehlenswerter Indizes veröffentlicht (mit den zugehörigen ETFs).

http://www.vz-nrw.de/UNIQ125604329624682/SES50249411/link591851A.html
Avatar
schrieb am 23.09.09 19:01:03
Beitrag Nr.72 
(38.042.399)
Antwort
Zitat
Hallo!

Ich beschäftige mich noch nicht allzu lange mit EFTs.
Hat hier jemand eine Meinung zu diesen beiden?

A0F5BW, LYX0BX
Avatar
schrieb am 28.08.09 12:54:01
Beitrag Nr.71 
(37.872.113)
Antwort
Zitat
Deutsche Anleger im ETF-Hebelfieber
von Bernd Mikosch

Riskante Indexfonds mit Hebel werden immer beliebter. Neue Anbieter drängen auf den Markt - trotz mahnender Stimmen.

Anleger bekommen immer mehr Möglichkeiten, mit Fonds gehebelt auf steigende und fallende Kurse zu spekulieren. Der britische Anbieter ETF Securities lässt am Dienstag vier dieser börsengehandelten Indexfonds (Exchange-Traded Funds, ETFs) an der Deutschen Börse listen. Die Produktkategorie ist umstritten, weil sich ihre langfristige Wertentwicklung nur schwer nachvollziehen lässt.

Die Hebel- und Short-ETFs richten sich vor allem an institutionelle Investoren. Weil sie an der Börse gehandelt werden, können aber auch Privatanleger problemlos zugreifen. Die Fonds treten in Konkurrenz zu Hebelzertifikaten und werden immer beliebter. Ende Juni waren an der Deutschen Börse 13 Short- und drei Hebel-ETFs gelistet. Die Anbieter Deutsche Bank (DB X-Trackers), Commerzbank (Comstage) und Société Générale (Lyxor) verwalteten in diesen Produkten immerhin 2,3 Mrd. Euro, ein Drittel mehr als noch Ende März. Neben ETF Securities kündigte auch Crédit Agricole Asset Management an, Short- und Hebel-Fonds auf den deutschen Markt zu bringen. Details stehen allerdings noch aus.

Die vier neuen Produkte von ETF Securities bilden Indizes ab, die täglich die zweifache Wertentwicklung des Dax und des Euro Stoxx 50 nachvollziehen - mit positivem oder negativem Vorzeichen. Die beiden Short-Produkte sind echte Neuheiten für den deutschen Markt, denn bislang ließ sich noch nicht mit ETFs gehebelt auf fallende Kurse spekulieren. So gewinnt der ETFS Dax 2x Short Fund sechs Prozent an Wert, wenn der Dax an einem Tag drei Prozent verliert.

Diese Formel gilt jedoch nur für die Kursentwicklung an einem Tag, bei längeren Zeiträumen sind große Abweichungen möglich. So liegt der Dax auf Sicht von einem Jahr 17,6 Prozent im Minus. Der ShortDax x2 hat jedoch nicht 35,2 Prozent gewonnen, wie auf den ersten Blick zu erwarten gewesen wäre, sondern 7,9 Prozent verloren.

Schuld sind die Tücken der Prozentrechnung. Notiert etwa der Dax bei 5000 Punkten und klettert an einem starken Börsentag um 250 Punkte, gewinnt er fünf Prozent. Der ShortDax x2 würde an diesem Tag zehn Prozent verlieren. Gibt der Dax allerdings tags darauf seine Gewinne wieder ab und fällt auf 5000 Zähler zurück, legt der ShortDax x2 nicht etwa um zehn Prozent zu. Sein Tagesplus beträgt nur 9,5 Prozent - das Doppelte des prozentualen Verlusts, den der Dax beim Rückgang von 5250 auf 5000 Punkte erlitten hat.

Teil 2: Kritik von professionellen Investoren

Für Privatanleger, die solche Produkte länger als nur einen Tag halten wollen, seien sie "typischerweise ungeeignet", heißt es in einem Papier der US-Aufsichtsbehörde Finra, das im Juni veröffentlicht wurde. Die Schweizer Bank UBS stellte daraufhin den Verkauf von Hebel- und Short-ETFs an Vermögensverwaltungskunden in den Vereinigten Staaten ein, Morgan Stanley folgte Anfang August.

In den USA hagelte es auch Kritik von professionellen Investoren, weil es den Fondshäusern nicht immer gelungen ist, das versprochene Ergebnis auf Tagesbasis zu liefern. Diese Probleme gibt es in Europa allerdings nicht, weil die ETF-Anbieter einen Index dort nicht eins zu eins nachbauen müssen, sondern sich die Performance über Derivate sichern können.

ETF Securities weist in den Anlegerinformationen sehr deutlich darauf hin, dass die Fondsperformance über einen längeren Zeitraum von der intuitiv erwarteten Rendite abweichen kann. "Uns ist es sehr wichtig, dass nur Anleger die Short- und Hebel-ETFs kaufen, die die Funktionsweise im Detail verstehen und sich der Risiken bewusst sind", sagt Nigel Longley von ETF Securities. Hubert Dänner, Deutschlandchef von Crédit Agricole Asset Management, pflichtet ihm ausdrücklich bei: "Die Produkte sind in erster Linie für gut informierte Anleger interessant, die von kurzfristigen Marktbewegungen profitieren wollen."

Anleger, die noch riskantere Wetten mit ETFs wagen wollen, werden bei sogenannten Contracts for Difference (CFDs) fündig. Mit diesen Differenzkontrakten können Privatinvestoren mit Hebel auf steigende und fallende Kurse verschiedenster Basiswerte spekulieren, darunter Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen - und ETFs.

So brachte am Montag die FXdirekt Bank aus Oberhausen als erster deutscher Anbieter CFDs auf börsengehandelte Indexfonds auf den Markt. Zur Auswahl stehen derzeit Differenzkontrakte auf 45 ETFs. Der Hebel beträgt maximal 1 zu 100. Dagegen darf ein Hebel-ETF, der den Gewinn oder Verlust eines Index nur verdoppelt, als konservatives Investment gelten.

Steckbrief
Fonds ISIN Gebühr* Perform. 2009**
ETFS Dax 2x Long Fund DE000A0X8994 0,40 % 3,0 %
ETFS Euro Stoxx 50 Leveraged DE000A0X9AB6 0,40 % – 0,6 %
ETFS Dax 2x Short Fund DE000A0X9AA8 0,60 % – 23,3 %
ETFS Euro Stoxx 50 Double Short DE1234567890 0,60 % – 25,0 %

*) Gesamtkostenquote p. a.; **) Performance des Index, Stand: 17.8.09; Quelle: ETF Securities, Bloomberg, Deutsche Börse
Avatar
schrieb am 24.08.09 18:24:15
Beitrag Nr.70 
(37.840.225)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.837.155 von Wallgasse am 24.08.09 12:35:10Ist mir auch neulich bei Recherchen aufgefallen: ETFs auf globale Indices wie den MSCI World haben immer etwas mehr TE. Die die ich für den Weltindex gefunden habe sind bei 0,40 % bis 0,45 % gewesen.
Das ist schon ärgerlich, weil man dadurch die Dividenden zu einem Anteil an die Emitenten/Verwalter des Fonds weggibt.

Eine Alternative wäre, das Geld auf viele kleinere eher regionale ETF zu streuen, etwa einen USA, einen ASIA, einen Europa. Das macht die Auswahl allerdings schon wieder vergleichsweise aufwendiger als sich in den MSCI-World einzukaufen, wo man einfach den ganzen Weltmarkt im Wesentlichen hat.
Avatar
schrieb am 24.08.09 12:35:10
Beitrag Nr.69 
(37.837.155)
Antwort
Zitat
Hallo Freshprince,

Günstige ETFs auf DAX und Emerging Markets. Gebühren (TERs) steigen meiner Erfahrung nach deutlich mit der Größe des Index - DAX ETFs meist wesentlich günstiger als z.B. MSCI World. Außerdem sind deine laufenden Kosten bei einem "lokalen" Index wie dem DAX meisten wesentlich günstiger als bei einem Index, der sich auf einen weiter entfernten Markt bezieht. Niedrigste DAX ETFs liegen um die 0.12%, 0.15% TER. Emerging markets ETFs sind erst ab 0.45% zu haben. Größere und ferne Indizes sind wahrscheinlich kostenspieliger zu verwalten.

Günstigster DAX ETF nach meiner Suche:
- ComStage ETF DAX (ETF001) TER 0.12%

Denk mal über DJ EURO STOXX nach - mehr Aktien (50 statt 30) und etwas breitere Region (Europa statt Deutschland) und teilweise sogar billiger:
- ComStage ETF Euro STOXX 50 (ETF050) TER 0.10%, spread 2.5%
http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&ISIN…
Avatar
schrieb am 25.07.09 22:48:18
Beitrag Nr.68 
(37.647.024)
Antwort
Zitat
Hallo zusammen,

kann mir in diesem Zusammenhang jemand sagen, bei welchem Broker ich den ETF ishares emerging markets small caps (A0RGER) kaufen kann?

Wäre für jeden Hinweis wirklich dankbar!

Beste Grüße
Avatar
schrieb am 17.07.09 16:30:01
Beitrag Nr.67 
(37.594.710)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.593.639 von santakl am 17.07.09 14:43:08hast du eine WKN?

ist das ding auch liquide??

Danke
Avatar
schrieb am 17.07.09 14:43:08
Beitrag Nr.66 
(37.593.639)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.593.627 von boom2010 am 17.07.09 14:41:48die bieten nur einen doppelten hebel an.
Avatar
schrieb am 17.07.09 14:41:48
Beitrag Nr.65 
(37.593.627)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.591.673 von santakl am 17.07.09 11:16:02Vielen Dank erst mal für den Hinweis, aber auf deren Seite habe ich keine
3 fach gehebelten ETF auf DOW oder DAX gefunden...
:confused:
Avatar
schrieb am 17.07.09 11:16:02
Beitrag Nr.64 
(37.591.673)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.587.830 von boom2010 am 16.07.09 19:25:14Lyxor bietet gehebelte etf´s auf dax und eurostoxx50 an.
Avatar
schrieb am 16.07.09 22:50:02
Beitrag Nr.63 
(37.589.465)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.232.991 von juro66 am 22.05.09 13:30:26Die rollierenden Real-Renditen in den 10-, 20-, 30-Jahreszeiträumen sind m.E. nicht wirklich überraschend – im Gegenteil. Aus diesem Grunde halte ich seit jeher gängige (übertriebene) Diversifikation über Assetklassen für renditeschädlich. Diversifikation bringt nicht mehr Rendite. Aktien sind nunmal LANGFRISTIG (25-30 Jahre) die Assetklasse mit der historisch höchsten Rendite - und das seit dem 19. Jahrhundert bzw. Beginn der Aktienkultur.

bin nicht deiner meinung:)

es gibt genauere wahrscheinlichkeitsrechnungen die zeigen eindeutig auf, dass die wahrscheinlichkeit eine rendite von mehr als 5% p.a. langfristig mit einer einmal ausgewählten aktie tatsachlich zu erzielen bei einem anlagezeitraum über 10 jahren auf unter 10% sinkt.
nur im anlagezeitraum von 1 bis 3 jahren konnte bei einer rollierenden betrachtung seit den 50ziger jahren eine rendite über 8% mit 60% wahrscheinlichkeit erzielt werden.

deine aussage trifft nur bei betrachtung des gesamtmarktes welcher ein index abbildet zu.
Avatar
schrieb am 16.07.09 19:25:14
Beitrag Nr.62 
(37.587.830)
Antwort
Zitat
HAllo Leute suche einen ETF der den DAX oder den DOW nachbildet,

dabei extrem liquide ist, also hohe Volumina hat und wenn möglich noch gehebelt ist.

für die 3 Tages-Zockerei. Kann mir da jemand was nennen?

ich kenne so was zum Beispiel für den Finanzsektor, da gibt es den FAZ und den FAS ..... so was suche ich jetzt für DOW oder DAX

Danke!!
Avatar
schrieb am 23.05.09 01:35:54
Beitrag Nr.61 
(37.237.778)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.232.991 von juro66 am 22.05.09 13:30:26Ok, danke Dir.

Eine sehr gelungene Darstellung der Auswirkungen der Langfristigkeit.

Verbunden mit der Einschränkung, nur das anzulegen, was man überhat - langfristig - ist demnach eigentlich klar was man zu tun hat: die Strategie der ruhigen Hand, auch "Lazy Trading" gennannt.
Avatar
schrieb am 22.05.09 13:30:26
Beitrag Nr.60 
(37.232.991)
Antwort
Zitat
Anbei die bereits erwähnten Diagramme zur Verdeutlichung - man beachte die roten Linien:

Rollierende 10-Jahreszeiträume



Sehr volatil. Im schlechtesten Fall sogar Renditen von schlechter als -5% bezogen auf 10 Jahre möglich. Bestenfalls sogar fast 20%.
Fazit: Bei einer Buy&Hold-Strategie sind 10 Jahre historisch gesehen definitiv zu kurz. Reale Verluste sehr gut möglich.


Rollierende 20-Jahreszeiträume



Sieht schon gut aus. Deutlich weniger volatil die rollierenden REAL-Renditen! Im schlechtesten Fall ca. 0%. REAL gesehen m.E. schon ein beachtlichtes Ergebnis. Bestenfalls knapp über 13%.


Rollierende 30-Jahreszeiträume



Volatilität der rollierenden Zeiträume deutlich geringer! Schlechtestenfalls knapp 2% real. Bestenfalls knapp über 11%. Für Industrieländer beachtlich. Im Schnitt so ca. 6% real - eine langfristig beachtliche Rendite.


Man beachte bei den Diagrammen, dass es sich um die REAL-Rendite incl. Dividenden - abzüglich Inflation handelt. Nominal waren die Rendite in Höhe der Inflationsrate (ca. 2-3%) höher.


Fazit:

Die rollierenden Real-Renditen in den 10-, 20-, 30-Jahreszeiträumen sind m.E. nicht wirklich überraschend – im Gegenteil. Aus diesem Grunde halte ich seit jeher gängige (übertriebene) Diversifikation über Assetklassen für renditeschädlich. Diversifikation bringt nicht mehr Rendite. Aktien sind nunmal LANGFRISTIG (25-30 Jahre) die Assetklasse mit der historisch höchsten Rendite - und das seit dem 19. Jahrhundert bzw. Beginn der Aktienkultur.

Eine Einteilung in Anlagezeiträumen halte ich für sinnvoller. Wer wirklich z.B. im Rahmen der Altersvorsorge langfristig (25-30 Jahre) anlegen kann, der kann m.E. auch 100% in Aktien gehen. Hier kostet Diversifikation langfristig gesehen Rendite.

Wer aber nur wenige Jahre (< 10 Jahre) anlegen will, der sollte m.E. gar nicht in Aktien gehen. Ausser er will spekulieren.

Wie man aus der obersten Grafik sehr schön sieht, kann es selbst bei diversifiziertem Aktienportfolio in schlechten 10-Jahreszeiträumen wie auch z.B. die letzten 10 Jahre empfindliche Verluste geben. Das sollte jedem bewusste sein! Bei 30 Jahren relativiert sich dieses Risiko erheblich.


Betrachtung von Anlagezeiträumen halte ich bei Buy and Hold-Strategie für wesentlich sinnvoller als eine fixierte Asset-Allocation unabhängig vom Anlagezeitraum bzw. Berücksichtigung der Risikoneigung – Sprichwort Diversifizierungskosten.



Weiter muss man sich nicht nur über Einzahlungsströme Gedanken machen, sondern auch über Auszahlungsströme. Wann und was will ich denn mit dem Geld anfangen?
Alles in Langfristanlagen geht ja gar nicht, wenn man etwa in 5 jahren ein Haus bauen will oder aus anderen Gründen Zugriff braucht.

Für viele ist das Thema sicher klar, aber ich denke nicht allen hier. Also Auszahlungszwänge limitieren die Langfriststrategie. Es sei denn, man ist 20 und spart auf die Rente, dann kann man das Thema wohl vorerst ignorieren. Für viele ist es aber wichtig, sich das bewusst zu machen, damit man nicht Anlagen zwangsliquidieren muss um wieder flüssig zu sein.


Dass man zukünftige Liquiditätsströme strategisch so gut es geht berücksichtigen sollte - ist selbstredend. Die Anlagezeiträume wie auch das Leben insgesamt sind eben nicht 100% kalkulierbar. Im Zweifelsfalle lieber den Aktienanteil geringer halten u. grosszügige Liquiditätsreserven einplanen. Eine Grobplanung sollte m.E. aber in jedem Falle vorhanden sein - in Aktien nur das anlegen was wirklich incl. Puffer langfristig angelegt werden soll.
Avatar
schrieb am 22.05.09 13:01:19
Beitrag Nr.59 
(37.232.790)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.224.033 von juro66 am 21.05.09 00:15:27"Das trifft die Problematik m.E. gut. Wobei bei Aktien 10 Jahre m.E. auch relativ kurz sind - s. hierzu die Diagramme im Langfrist-Thread. Bei 30 Jahren sieht die Sache wieder ganz anders aus. "

Hm ja, es ist schon gut lange zu halten, aus verschiedenen Gründen.

Allerdings kam mir neulich die Frage in den Sinn, als ich so Langfristdividenden durchrechnete: wie lange soll es denn sein?
Damit meine ich: bei Haltezeiten von 10, 20 und 30 Jahren kommt die Frage dazu, wie dann die eigene Lebensplanung dazu passt.

Wer von uns weiß überhaupt, ob er in 30 Jahren noch lebt? Ein Anlagekonzept mit einer Laufzeit von 20 Jahren ist mathematisch schön und gut, basiert aber auf der Annahme des eigenen Überlebens.

Weiter muss man sich nicht nur über Einzahlungsströme Gedanken machen, sondern auch über Auszahlungsströme. Wann und was will ich denn mit dem Geld anfangen?
Alles in Langfristanlagen geht ja gar nicht, wenn man etwa in 5 jahren ein Haus bauen will oder aus anderen Gründen Zugriff braucht.

Für viele ist das Thema sicher klar, aber ich denke nicht allen hier. Also Auszahlungszwänge limitieren die Langfriststrategie. Es sei denn, man ist 20 und spart auf die Rente, dann kann man das Thema wohl vorerst ignorieren. Für viele ist es aber wichtig, sich das bewusst zu machen, damit man nicht Anlagen zwangsliquidieren muss um wieder flüssig zu sein.
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schrieb am 21.05.09 00:15:27
Beitrag Nr.58 
(37.224.033)
Antwort
Zitat
Ein Spruch von Warren Buffet: Wer nicht bereit ist eine Aktie 10 Jahre lang zu halten sollte sie auch keine 10 Minuten besitzen.

Das trifft die Problematik m.E. gut. Wobei bei Aktien 10 Jahre m.E. auch relativ kurz sind - s. hierzu die Diagramme im Langfrist-Thread. Bei 30 Jahren sieht die Sache wieder ganz anders aus.

Klare Anlagestrategie / Disziplin sollte schon vorhanden sein. Ansonsten rennt man der Performance hinterher, nicht nur aufgrund Transaktions-Kosten - insbesondere aufgrund prozyklischen Verhaltens. Es wird gekauft nachdem die Kurse bereits gut gelaufen - es wird verkauft nachdem die Kurse gesunken sind.
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schrieb am 18.05.09 18:03:52
Beitrag Nr.57 
(37.201.366)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.201.286 von Assetpfleger am 18.05.09 17:56:48Ps.

Das ist natürlich kein Ruhmesblatt für mich.

Aber nur die schonungslose Selbstkritik hilft einem, an der Börse zu lernen. Leute die hier jeden Tag von Ihren angeblichen tollen Deals erzählen haben wie bei WO genug.

Overconfidence ist sicher einer der schlimmsten Renditekiller!

Daher lernt Leute, lernt auch aus Verlusten!

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