Neuste Beiträge aus: gute, günstige ETF auf DAX und Emerging Markets? Wer hat Erfahrungen?
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schrieb am 31.01.10 21:35:26
Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei mir ein ETF Langfristdepot (>10 Jahre)
zusammenzustellen und mache mir Gedanken über das Währungsrisiko -
die meisten ETFs werden ja in Euro oder Dollar gehandelt -> Es
besteht ja leider durchaus die Chance das die Gemeinschaftswährung
in den nächsten Jahren irgendwann zerbricht - beim Dollar schaut es
auch nicht besser aus, da der amerikanische Staat ja auch
hoffnungslos verschuldet ist.
Es stellen sich also folgende Fragen:
- Wie groß schätzt ihr diese Gefahr ein?
- Gibt es ETFs die in "stabileren" Währungen gehandelt werden (zB
CHF) und würde es Sinn machen diese ETFs zu bevorzugen?
- Oder würde es bei den ETFs die wirklich Aktien kaufen (keine
SWAPS usw.) gar keine Rolle spielen, da der Wert ja in Aktien und
somit in Vermögenswerten hinterlegt ist?
Über interessante Antworten würde ich mich freuen!

Gruß nothin_
schrieb am 28.01.10 00:45:57
interessant hierzu auch:
http://www.wertpapier-forum.de/topic/15996-etf-langfristdepot-fur-kleinere-vermoegen/
gewichtet nach Marktkapitalisierung:
50% Welt, MSCI Welt
30% Euro-Zone, EuroStoxx oder MSCI EMU
20% Emerging Markets, MSCI EM.
schrieb am 27.01.10 21:08:28
Antwort auf Beitrag Nr.:
38.825.589 von harcoon am 27.01.10
19:28:34Hallo andhe! Ich denke, mit DAX und STOXX 600
zusammen bist du zu europalastig
Sehe ich genauso. Europa ist zwar - wahrscheinlich -
schwankungsärmer als Emerging Markets und USA auf absehbare Zeit,
hat aber auch weniger Chancen auf schnelles Wachstum. BRIC sollte
man nicht außen vor lassen. Ich finde dazu den interessant:
DK0016284888
weil er Indien am höchsten gewichtet.
Ist allerdinsg kein ETF sondern ein konventioneller Fonds.
Europa und MSCI sollte man auch abdecken.
Auf den DAX würde ich nicht setzen, denn das Risiko deutscher
Aktien ist, auch wenn man meinen könnte Deutschland sei sicherer,
größer als das eines europäischen Aktienkorbes. Der DAX ist zudem
sehr volatil.
Ich Finde eine Drittelung:
- MSCI
- Eurostoxx
- BRIC
ziemlich attraktiv und risikomäßig vertretbar.
schrieb am 27.01.10 19:28:34
Antwort auf Beitrag Nr.:
38.532.532 von andhe am 08.12.09
23:16:28Hallo andhe! Ich denke, mit DAX und STOXX 600
zusammen bist du zu europalastig. Den DAX würde ich durch MSCI
World oder ähnlichen möglichst globalen Index ersetzen u. den
LYX0BX als Ergänzung dazu.
Ist aber nur meine bescheidene Meinung. Gruß harcoon
schrieb am 27.01.10 19:20:33
Hallo!
Ich möchte ein möglichst breit gestreutes ETF-Basisdepot aufbauen
(buy and hold). Seit März habe ich den ETF060 (STOXX 600). Damit
habe den Bereich Europa weitgehend abgedeckt.
Jetzt suche ich noch einen passenden Ersatz für den MSCI world, der
mir zu US-lastig ist, und ergänzend für die emerging markets.
Was haltet Ihr z.B. von A0F5UH (iShares DJ STOXX Global Select
Dividend 100) Domizil Deutschland, ausschuettend, replizierend,
Verwaltungsgebühr nur 0,15%, TER 0,17%
und A0YBR0 (MSCI EMERGING MARKETS SMALLCAP) voll replizierend,
allerdings: Domizil Irland, US-Dollar, TER 0,74%, ausschüttend?
Würde gerne mal Eure Meinung hören, eventuell auch bessere
Vorschläge!
schrieb am 08.12.09 23:16:28
Hallo,
was die Geldanlage an der Börse betrifft bin ich (noch) nicht der
große Auskenner und deshalb halte ich es für eine gute Idee in ETFs
zu investieren. Die sind kostengünstig und nicht zu
kompliziert.
Meine Idee ist in einem Sparplan monatlich 100 Euro in 3
verschiedene ETFs anzulegen. Ein ETF zum Thema Emerging Markets,
einer auf den Dax und einer auf einen europäischen Index. Was
würdet ihr vorziehen einen ETF auf den Euro Stoxx 50 oder auf den
DJ Stoxx 600? Ich habe mir jedenfalls folgende ETFs ausgeguckt:
MSCI Emerging Markets: Lyxor ETF MSCI Emerging Markets (WKN
LYX0BX)
Dax: DB X-Trackers DAX (WKN DBX1DA)
DJ Stoxx 600: iShares DJ Stoxx 600 (DE) (WKN 263530)
Ist das eine gute Auswahl? Was würdet ihr anders bzw. besser
machen? Bei welcher Bank lässt sich solch ein Sparplan
kostengünstig und einfach einrichten? (Bisher bin ich bei der
comdirect bank)
Mit freundlichen Grüßen
andhe
schrieb am 07.12.09 18:39:55
Meine Gründe für den Fonds sind, dass ich weder Zeit noch
gesteigerte Lust habe 5 oder 6 Unternehmen zu analysieren,
kennenzulernen, zu beobachten etc. Wenn ich mein Investment ernst
nehme, dann muss ich das aber tun. Dann beobachte ich fundamental,
aber auch technisch nach vernünftigen Handelsmomenten. Das bindet
dann schon eine Menge Zeit, die ich mir als Berufstätiger nicht
nehmen kann/ will.
Also muss ich das Einzelrisiko des Unternehmens ausschließen. In
der Konsequenz setze ich auf Märkte. Daddelpapiere haben mir vom
Sicherheitsaspekt einfach zu wenig Substanz. Bleiben nur Fonds. Und
bei den Fonds sind die ETFs sowohl am günstigsten als auch
diejenigen die den Index am nahesten abdecken. Also decke ich
direkt den Index ab und beauftrage nicht einen Fondsmanager sich
auf dem Wege der Maximierung möglichst am Index zu orientieren.
Dann kann ich ja wieder in ein Unternehmen investieren, wenn ich
Management-Risiko dabei haben will.
Ich habe defacto ein Unternehmen im Depot, bei dem ich mich gut
auskenne, und was ich schon sehr lange beobachte. (DTE) und andere
(McDonalds, Shell, Telecom Italia), die auch interessant sind, von
denen ich aber mittelfristig in Richtung Index-ETF abwandern werde,
weil ich halt einfach nicht mehr so viel auf das Depot schauen
möchte. Im gleichen Zuge werde ich dann auch die Diversifizierung
optimieren, damit es ein schmuckes Langfrist-Depot wird.
schrieb am 26.11.09 09:51:53
Antwort auf Beitrag Nr.:
38.433.765 von ak-hilden am 22.11.09
16:53:55Viele Dank für die Antwort, der Kurs scheint
sich meiner Einschätzung nach jedoch eher aus der Bewertung des
Fonds zu ergaben. Diese ist zwar natürlich auch auf die Beurteilung
der enthaltenen Unternehmensaktien zurückzuführen, jedoch nicht
nur. Das kann leicht zu Diskrepanzen im Kurs führen, was für
eigentlich bedeutet, dass man lieber in zwei, drei starke
Unternehmen des Index investiert, da hier die Kursentwicklung
transparenter und eher auf fundermentale Wirtschaftsdaten
zurückzuführen ist. Investitionen in die Emerging Markets oder in
andere unübersichtliche Regionen seien hier ausgenommen, da man
sich hier nur schwer mit wirklich sicheren Unternehmensaktien
eindecken kann. Da werden wohl auch noch größere Unternehmen pleite
gehen. Wenn meine Einschätzung falsch ist, dann würde ich mich über
eine (möglichst fundierte) Gegendarstellung freuen. Aber ETFs bzw.
Indexfonds werden wie Aktien gehandelt, so dass der Kurs wohl nicht
einfach anhand der enthaltenen Einzelaktien festgelegt werden kann.
Für micht persönlic spricht das in den meisten Fällen eher gegen
ein solches Investment und für das investieren Aktien starker
Unternehmen (vielleicht nicht gerade aus der doch in großem Umfang
aus heißer Luft bestehenden Finanzbranche).
Wie gesagt, ich würde mich über eine konstruktive Antwort freuen
und hoffe sogar auf eine Widerlegung meiner Einschätzung, da ich
eigentlich gerne in entsprechende Fonds investieren würde. Werde
ich aber wohl aus den genannten Gründen nur zu einen sehr
begrenzten Anteil machen.
Viele Grüße
losalamos
schrieb am 22.11.09 16:53:55
hab jetzt gelesen, das bei der berechnung des dax davon ausgegangen
wird, dass die dividenden reinvestiert werden.
also müsste ein fonds der ihn möglichst 1:1 nachbildet das auch
tun, da er sonst die performance nicht halten kann.
so erklärt sich dann das langfristige delta in beiden
performance-kurven.
schrieb am 21.11.09 23:23:36
so verstehe ich das:
der emittent tritt als market-maker auf. das heißt er bestimmt (z.
b. einmal am tag) den Kurs.
das die unterschiedlichen emittenten auf die gleichen basiswerte
unterschiedliche kurse festlegen liegt dann vermutlich in den
unterschiedlichen kostenstrukturen und unterscheidungen wie
ausschüttend bzw. therausierend.
aber nach meinem verständnis müssten die kurse nahezu identisch
sein, wenn die kosten, die anlagestrategie etc. auch gleich
sind.
es macht dem market-maker aber wahrscheinlich niemand vorschriften
zu welchen kursen er was anzubieten hat. wenn es leute gibt die für
ein gleiches produkt 5% mehr zu bezahlen freut sich der
anbieter.
ich bin aktuell in der gleichen klemme und suche den richtigen
anbieter für meine langfristige anlage eines DAX-ETF, der sich
nahezu identisch zum DAX entwickelt und die Dividenden (abzüglich
der jährlichen Kosten) ausschüttet.
schrieb am 21.11.09 22:55:42
Hallo zusammen,
wie entsteht eigentlich jetzt genau der Preis eines ETFs/Indexfonds
an der Börse? Handelt es sich immer um eine Wiedergabe der
enthaltenen Unternehmensanteile, d.h. wenn ich für 1000 EUR
ETF-Anteile kaufe, dann kostet mich das genau so viel, als ob ich
1000 EUR auf die entsprechenden Unternehmen des Index verteilen
würde (Transaktionskosten und dergleichen jetzt mal außer Acht
gelassen)? Oder entwickelt der ETF einen eigenen Wert, der nicht
unbedingt mit dem Index korrelieren muss? Allgemein gibt es ja
verschiedene ETFs zum selben Index, die aber zu unterschiedlichen
Preisen gehandelt werden. Kauft man bei einem höheren Preis einfach
auch einen größeren Anteil?
Vielen Dank im Voraus
schrieb am 12.11.09 23:55:56
Antwort auf Beitrag Nr.:
38.353.254 von ak-hilden am 10.11.09
03:39:23Hier ist eine
Übersicht über Banken die ETF-Sparpläne
anbieten.
Focus liegt da zwar auf ishare, aber über die Seiten der Banken
erfährt man dann auch mehr über die anderen ETF-Sparpläne die sie
anbieten.
schrieb am 10.11.09 03:39:23
interessanter Fred.
Ich überlege ernsthaft im Sinne des langfristigen Vermögensaufbaus
von aktiv gemanagten Fonds in passive Index-ETFs zu wechseln.
Bequem wäre natürlich die Sparplanfähigkeit. Bin bei der DiBa und
bei flatex. Beide bieten das nicht für ETF an. Kennt jemand
Anbieter, bei denen das (nach Möglichkeit ohne AA) möglich ist?
schrieb am 20.10.09 14:59:34
Antwort auf Beitrag Nr.:
38.042.399 von watchi am 23.09.09
19:01:03Falls es noch interessiert: Der erste ist eine
Spekulation auf ein einzelnes Land und daher nicht so im Sinne des
Erfinders der passiven Geldanlage.
Wenn schon, dann willst du auch im Bereich Emerging Markets breit
streuen - also lieber den zweiten nehmen.
Falls du dich weiter einlesen willst: Die Verbraucherzentrale NRW
hat auf ihren Seite eine Liste empfehlenswerter Indizes
veröffentlicht (mit den zugehörigen ETFs).
http://www.vz-nrw.de/UNIQ125604329624682/SES50249411/link591851A.html
schrieb am 23.09.09 19:01:03
Hallo!
Ich beschäftige mich noch nicht allzu lange mit EFTs.
Hat hier jemand eine Meinung zu diesen beiden?
A0F5BW, LYX0BX
schrieb am 28.08.09 12:54:01
Deutsche Anleger im ETF-Hebelfieber
von Bernd Mikosch
Riskante Indexfonds mit Hebel werden immer beliebter. Neue Anbieter
drängen auf den Markt - trotz mahnender Stimmen.
Anleger bekommen immer mehr Möglichkeiten, mit Fonds gehebelt auf
steigende und fallende Kurse zu spekulieren. Der britische Anbieter
ETF Securities lässt am Dienstag vier dieser börsengehandelten
Indexfonds (Exchange-Traded Funds, ETFs) an der Deutschen Börse
listen. Die Produktkategorie ist umstritten, weil sich ihre
langfristige Wertentwicklung nur schwer nachvollziehen lässt.
Die Hebel- und Short-ETFs richten sich vor allem an institutionelle
Investoren. Weil sie an der Börse gehandelt werden, können aber
auch Privatanleger problemlos zugreifen. Die Fonds treten in
Konkurrenz zu Hebelzertifikaten und werden immer beliebter. Ende
Juni waren an der Deutschen Börse 13 Short- und drei Hebel-ETFs
gelistet. Die Anbieter Deutsche Bank (DB X-Trackers), Commerzbank
(Comstage) und Société Générale (Lyxor) verwalteten in diesen
Produkten immerhin 2,3 Mrd. Euro, ein Drittel mehr als noch Ende
März. Neben ETF Securities kündigte auch Crédit Agricole Asset
Management an, Short- und Hebel-Fonds auf den deutschen Markt zu
bringen. Details stehen allerdings noch aus.
Die vier neuen Produkte von ETF Securities bilden Indizes ab, die
täglich die zweifache Wertentwicklung des Dax und des Euro Stoxx 50
nachvollziehen - mit positivem oder negativem Vorzeichen. Die
beiden Short-Produkte sind echte Neuheiten für den deutschen Markt,
denn bislang ließ sich noch nicht mit ETFs gehebelt auf fallende
Kurse spekulieren. So gewinnt der ETFS Dax 2x Short Fund sechs
Prozent an Wert, wenn der Dax an einem Tag drei Prozent
verliert.
Diese Formel gilt jedoch nur für die Kursentwicklung an einem Tag,
bei längeren Zeiträumen sind große Abweichungen möglich. So liegt
der Dax auf Sicht von einem Jahr 17,6 Prozent im Minus. Der
ShortDax x2 hat jedoch nicht 35,2 Prozent gewonnen, wie auf den
ersten Blick zu erwarten gewesen wäre, sondern 7,9 Prozent
verloren.
Schuld sind die Tücken der Prozentrechnung. Notiert etwa der Dax
bei 5000 Punkten und klettert an einem starken Börsentag um 250
Punkte, gewinnt er fünf Prozent. Der ShortDax x2 würde an diesem
Tag zehn Prozent verlieren. Gibt der Dax allerdings tags darauf
seine Gewinne wieder ab und fällt auf 5000 Zähler zurück, legt der
ShortDax x2 nicht etwa um zehn Prozent zu. Sein Tagesplus beträgt
nur 9,5 Prozent - das Doppelte des prozentualen Verlusts, den der
Dax beim Rückgang von 5250 auf 5000 Punkte erlitten hat.
Teil 2: Kritik von professionellen Investoren
Für Privatanleger, die solche Produkte länger als nur einen Tag
halten wollen, seien sie "typischerweise ungeeignet", heißt es in
einem Papier der US-Aufsichtsbehörde Finra, das im Juni
veröffentlicht wurde. Die Schweizer Bank UBS stellte daraufhin den
Verkauf von Hebel- und Short-ETFs an Vermögensverwaltungskunden in
den Vereinigten Staaten ein, Morgan Stanley folgte Anfang
August.
In den USA hagelte es auch Kritik von professionellen Investoren,
weil es den Fondshäusern nicht immer gelungen ist, das versprochene
Ergebnis auf Tagesbasis zu liefern. Diese Probleme gibt es in
Europa allerdings nicht, weil die ETF-Anbieter einen Index dort
nicht eins zu eins nachbauen müssen, sondern sich die Performance
über Derivate sichern können.
ETF Securities weist in den Anlegerinformationen sehr deutlich
darauf hin, dass die Fondsperformance über einen längeren Zeitraum
von der intuitiv erwarteten Rendite abweichen kann. "Uns ist es
sehr wichtig, dass nur Anleger die Short- und Hebel-ETFs kaufen,
die die Funktionsweise im Detail verstehen und sich der Risiken
bewusst sind", sagt Nigel Longley von ETF Securities. Hubert
Dänner, Deutschlandchef von Crédit Agricole Asset Management,
pflichtet ihm ausdrücklich bei: "Die Produkte sind in erster Linie
für gut informierte Anleger interessant, die von kurzfristigen
Marktbewegungen profitieren wollen."
Anleger, die noch riskantere Wetten mit ETFs wagen wollen, werden
bei sogenannten Contracts for Difference (CFDs) fündig. Mit diesen
Differenzkontrakten können Privatinvestoren mit Hebel auf steigende
und fallende Kurse verschiedenster Basiswerte spekulieren, darunter
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen - und ETFs.
So brachte am Montag die FXdirekt Bank aus Oberhausen als erster
deutscher Anbieter CFDs auf börsengehandelte Indexfonds auf den
Markt. Zur Auswahl stehen derzeit Differenzkontrakte auf 45 ETFs.
Der Hebel beträgt maximal 1 zu 100. Dagegen darf ein Hebel-ETF, der
den Gewinn oder Verlust eines Index nur verdoppelt, als
konservatives Investment gelten.
Steckbrief
Fonds ISIN Gebühr* Perform. 2009**
ETFS Dax 2x Long Fund DE000A0X8994 0,40 % 3,0 %
ETFS Euro Stoxx 50 Leveraged DE000A0X9AB6 0,40 % – 0,6 %
ETFS Dax 2x Short Fund DE000A0X9AA8 0,60 % – 23,3 %
ETFS Euro Stoxx 50 Double Short DE1234567890 0,60 % – 25,0 %
*) Gesamtkostenquote p. a.; **) Performance des Index, Stand:
17.8.09; Quelle: ETF Securities, Bloomberg, Deutsche Börse
schrieb am 24.08.09 18:24:15
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.837.155 von Wallgasse am 24.08.09
12:35:10Ist mir auch neulich bei Recherchen aufgefallen:
ETFs auf globale Indices wie den MSCI World haben immer etwas mehr
TE. Die die ich für den Weltindex gefunden habe sind bei 0,40 % bis
0,45 % gewesen.
Das ist schon ärgerlich, weil man dadurch die Dividenden zu einem
Anteil an die Emitenten/Verwalter des Fonds weggibt.
Eine Alternative wäre, das Geld auf viele kleinere eher regionale
ETF zu streuen, etwa einen USA, einen ASIA, einen Europa. Das macht
die Auswahl allerdings schon wieder vergleichsweise aufwendiger als
sich in den MSCI-World einzukaufen, wo man einfach den ganzen
Weltmarkt im Wesentlichen hat.
schrieb am 24.08.09 12:35:10
Hallo Freshprince,
Günstige ETFs auf DAX und Emerging Markets. Gebühren (TERs) steigen
meiner Erfahrung nach deutlich mit der Größe des Index - DAX ETFs
meist wesentlich günstiger als z.B. MSCI World. Außerdem sind deine
laufenden Kosten bei einem "lokalen" Index wie dem DAX meisten
wesentlich günstiger als bei einem Index, der sich auf einen weiter
entfernten Markt bezieht. Niedrigste DAX ETFs liegen um die 0.12%,
0.15% TER. Emerging markets ETFs sind erst ab 0.45% zu haben.
Größere und ferne Indizes sind wahrscheinlich kostenspieliger zu
verwalten.
Günstigster DAX ETF nach meiner Suche:
- ComStage ETF DAX (ETF001) TER 0.12%
Denk mal über DJ EURO STOXX nach - mehr Aktien (50 statt 30) und
etwas breitere Region (Europa statt Deutschland) und teilweise
sogar billiger:
- ComStage ETF Euro STOXX 50 (ETF050) TER 0.10%, spread 2.5%
http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&ISIN…
schrieb am 25.07.09 22:48:18
Hallo zusammen,
kann mir in diesem Zusammenhang jemand sagen, bei welchem Broker
ich den ETF ishares emerging markets small caps (A0RGER) kaufen
kann?
Wäre für jeden Hinweis wirklich dankbar!
Beste Grüße
schrieb am 17.07.09 16:30:01
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.593.639 von santakl am 17.07.09
14:43:08hast du eine WKN?
ist das ding auch liquide??
Danke
schrieb am 17.07.09 14:43:08
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.593.627 von boom2010 am 17.07.09
14:41:48die bieten nur einen doppelten hebel an.
schrieb am 17.07.09 14:41:48
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.591.673 von santakl am 17.07.09
11:16:02Vielen Dank erst mal für den Hinweis, aber auf
deren Seite habe ich keine
3 fach gehebelten ETF auf DOW oder DAX gefunden...
schrieb am 17.07.09 11:16:02
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.587.830 von boom2010 am 16.07.09
19:25:14Lyxor bietet gehebelte etf´s auf dax und
eurostoxx50 an.
schrieb am 16.07.09 22:50:02
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.232.991 von juro66 am 22.05.09
13:30:26Die rollierenden Real-Renditen in den 10-,
20-, 30-Jahreszeiträumen sind m.E. nicht wirklich überraschend – im
Gegenteil. Aus diesem Grunde halte ich seit jeher gängige
(übertriebene) Diversifikation über Assetklassen für
renditeschädlich. Diversifikation bringt nicht mehr Rendite. Aktien
sind nunmal LANGFRISTIG (25-30 Jahre) die Assetklasse mit der
historisch höchsten Rendite - und das seit dem 19. Jahrhundert bzw.
Beginn der Aktienkultur.
bin nicht deiner meinung
es gibt genauere wahrscheinlichkeitsrechnungen die zeigen eindeutig
auf, dass die wahrscheinlichkeit eine rendite von mehr als 5% p.a.
langfristig mit einer einmal ausgewählten aktie tatsachlich zu
erzielen bei einem anlagezeitraum über 10 jahren auf unter 10%
sinkt.
nur im anlagezeitraum von 1 bis 3 jahren konnte bei einer
rollierenden betrachtung seit den 50ziger jahren eine rendite über
8% mit 60% wahrscheinlichkeit erzielt werden.
deine aussage trifft nur bei betrachtung des gesamtmarktes welcher
ein index abbildet zu.
schrieb am 16.07.09 19:25:14
HAllo Leute suche einen ETF der den DAX oder den DOW
nachbildet,
dabei extrem liquide ist, also hohe Volumina hat und wenn möglich
noch gehebelt ist.
für die 3 Tages-Zockerei. Kann mir da jemand was nennen?
ich kenne so was zum Beispiel für den Finanzsektor, da gibt es den
FAZ und den FAS ..... so was suche ich jetzt für DOW oder DAX
Danke!!
schrieb am 23.05.09 01:35:54
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.232.991 von juro66 am 22.05.09
13:30:26Ok, danke Dir.
Eine sehr gelungene Darstellung der Auswirkungen der
Langfristigkeit.
Verbunden mit der Einschränkung, nur das anzulegen, was man überhat
- langfristig - ist demnach eigentlich klar was man zu tun hat: die
Strategie der ruhigen Hand, auch "Lazy Trading" gennannt.
schrieb am 22.05.09 13:30:26
Anbei die bereits erwähnten Diagramme zur Verdeutlichung - man
beachte die roten Linien:
Rollierende 10-Jahreszeiträume
Sehr volatil. Im schlechtesten Fall sogar Renditen von schlechter
als -5% bezogen auf 10 Jahre möglich. Bestenfalls sogar fast
20%.
Fazit: Bei einer Buy&Hold-Strategie sind 10 Jahre historisch
gesehen definitiv zu kurz. Reale Verluste sehr gut möglich.
Rollierende 20-Jahreszeiträume
Sieht schon gut aus. Deutlich weniger volatil die rollierenden
REAL-Renditen! Im schlechtesten Fall ca. 0%. REAL gesehen m.E.
schon ein beachtlichtes Ergebnis. Bestenfalls knapp über 13%.
Rollierende 30-Jahreszeiträume
Volatilität der rollierenden Zeiträume deutlich geringer!
Schlechtestenfalls knapp 2% real. Bestenfalls knapp über 11%. Für
Industrieländer beachtlich. Im Schnitt so ca. 6% real - eine
langfristig beachtliche Rendite.
Man beachte bei den Diagrammen, dass es sich um die REAL-Rendite
incl. Dividenden - abzüglich Inflation handelt. Nominal waren die
Rendite in Höhe der Inflationsrate (ca. 2-3%) höher.
Fazit:
Die rollierenden Real-Renditen in den 10-, 20-, 30-Jahreszeiträumen
sind m.E. nicht wirklich überraschend – im Gegenteil. Aus diesem
Grunde halte ich seit jeher gängige (übertriebene) Diversifikation
über Assetklassen für renditeschädlich. Diversifikation bringt
nicht mehr Rendite. Aktien sind nunmal LANGFRISTIG (25-30 Jahre)
die Assetklasse mit der historisch höchsten Rendite - und das seit
dem 19. Jahrhundert bzw. Beginn der Aktienkultur.
Eine Einteilung in
Anlagezeiträumen halte ich für
sinnvoller. Wer wirklich z.B. im Rahmen der Altersvorsorge
langfristig (25-30 Jahre) anlegen kann, der kann m.E. auch 100% in
Aktien gehen. Hier kostet Diversifikation langfristig gesehen
Rendite.
Wer aber nur wenige Jahre (< 10 Jahre) anlegen will, der
sollte m.E. gar nicht in Aktien gehen. Ausser er will
spekulieren.
Wie man aus der obersten Grafik sehr schön sieht, kann es selbst
bei diversifiziertem Aktienportfolio in schlechten
10-Jahreszeiträumen wie auch z.B. die letzten 10 Jahre empfindliche
Verluste geben. Das sollte jedem bewusste sein! Bei 30 Jahren
relativiert sich dieses Risiko erheblich.
Betrachtung von Anlagezeiträumen halte ich bei Buy and
Hold-Strategie für wesentlich sinnvoller als eine fixierte
Asset-Allocation unabhängig vom Anlagezeitraum bzw.
Berücksichtigung der Risikoneigung – Sprichwort
Diversifizierungskosten.
Weiter muss man sich nicht nur über Einzahlungsströme Gedanken
machen, sondern auch über Auszahlungsströme. Wann und was will ich
denn mit dem Geld anfangen?
Alles in Langfristanlagen geht ja gar nicht, wenn man etwa in 5
jahren ein Haus bauen will oder aus anderen Gründen Zugriff
braucht.
Für viele ist das Thema sicher klar, aber ich denke nicht allen
hier. Also Auszahlungszwänge limitieren die Langfriststrategie. Es
sei denn, man ist 20 und spart auf die Rente, dann kann man das
Thema wohl vorerst ignorieren. Für viele ist es aber wichtig, sich
das bewusst zu machen, damit man nicht Anlagen zwangsliquidieren
muss um wieder flüssig zu sein.
Dass man zukünftige Liquiditätsströme strategisch so gut es geht
berücksichtigen sollte - ist selbstredend. Die Anlagezeiträume wie
auch das Leben insgesamt sind eben nicht 100% kalkulierbar. Im
Zweifelsfalle lieber den Aktienanteil geringer halten u.
grosszügige Liquiditätsreserven einplanen. Eine Grobplanung sollte
m.E. aber in jedem Falle vorhanden sein - in Aktien nur das anlegen
was wirklich incl. Puffer langfristig angelegt werden soll.
schrieb am 22.05.09 13:01:19
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.224.033 von juro66 am 21.05.09
00:15:27"
Das trifft die Problematik m.E. gut. Wobei
bei Aktien 10 Jahre m.E. auch relativ kurz sind - s. hierzu die
Diagramme im Langfrist-Thread. Bei 30 Jahren sieht die Sache wieder
ganz anders aus. "
Hm ja, es ist schon gut lange zu halten, aus verschiedenen
Gründen.
Allerdings kam mir neulich die Frage in den Sinn, als ich so
Langfristdividenden durchrechnete: wie lange soll es denn sein?
Damit meine ich: bei Haltezeiten von 10, 20 und 30 Jahren kommt die
Frage dazu, wie dann die eigene Lebensplanung dazu passt.
Wer von uns weiß überhaupt, ob er in 30 Jahren noch lebt? Ein
Anlagekonzept mit einer Laufzeit von 20 Jahren ist mathematisch
schön und gut, basiert aber auf der Annahme des eigenen
Überlebens.
Weiter muss man sich nicht nur über Einzahlungsströme Gedanken
machen, sondern auch über Auszahlungsströme.
Wann und was
will ich denn mit dem Geld anfangen?
Alles in Langfristanlagen geht ja gar nicht, wenn man etwa in 5
jahren ein Haus bauen will oder aus anderen Gründen Zugriff
braucht.
Für viele ist das Thema sicher klar, aber ich denke nicht allen
hier. Also Auszahlungszwänge limitieren die Langfriststrategie. Es
sei denn, man ist 20 und spart auf die Rente, dann kann man das
Thema wohl vorerst ignorieren. Für viele ist es aber wichtig, sich
das bewusst zu machen, damit man nicht Anlagen zwangsliquidieren
muss um wieder flüssig zu sein.
schrieb am 21.05.09 00:15:27
Ein Spruch von Warren Buffet: Wer nicht bereit ist eine Aktie 10
Jahre lang zu halten sollte sie auch keine 10 Minuten besitzen.
Das trifft die Problematik m.E. gut. Wobei bei Aktien 10 Jahre m.E.
auch relativ kurz sind - s. hierzu die Diagramme im
Langfrist-Thread. Bei 30 Jahren sieht die Sache wieder ganz anders
aus.
Klare Anlagestrategie / Disziplin sollte schon vorhanden sein.
Ansonsten rennt man der Performance hinterher, nicht nur aufgrund
Transaktions-Kosten - insbesondere aufgrund prozyklischen
Verhaltens. Es wird gekauft nachdem die Kurse bereits gut gelaufen
- es wird verkauft nachdem die Kurse gesunken sind.
schrieb am 18.05.09 18:03:52
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.201.286 von Assetpfleger am 18.05.09
17:56:48Ps.
Das ist natürlich kein Ruhmesblatt für mich.
Aber nur die schonungslose Selbstkritik hilft einem, an der Börse
zu lernen. Leute die hier jeden Tag von Ihren angeblichen tollen
Deals erzählen haben wie bei WO genug.
Overconfidence ist sicher einer der schlimmsten Renditekiller!
Daher lernt Leute, lernt auch aus Verlusten!
[ Seite: 1, 2, 3 … 7, 8, 9, neuster Beitrag ]
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